
WestJet und Scandinavian Airlines schmieden Allianz
WestJet, die zweitgrößte Fluggesellschaft Kanadas, hat eine Partnerschaft mit Scandinavian Airlines (SAS), der nationalen Fluggesellschaft Dänemarks, Norwegens und Schwedens, bekanntgegeben. Die Unternehmen haben ein Interline-Abkommen unterzeichnet, das die Konnektivität auf transatlantischen Routen erheblich verbessern soll. Diese Zusammenarbeit, die Ende Juni 2025 in Kraft tritt, verspricht Reisenden auf beiden Seiten des Nordatlantiks eine größere Auswahl und mehr Komfort bei der Planung ihrer Flüge. Insbesondere für Passagiere, die die nordischen Länder erreichen möchten, eröffnet sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Abkommen wurde von Führungskräften beider Fluggesellschaften auf der Jahreshauptversammlung der IATA in Delhi, Indien, ratifiziert und legt den Grundstein für eine weitreichende künftige Kooperation, die auch ein Codeshare-Abkommen umfassen soll. WestJets transatlantisches Netz und der Bedarf an erweiterter Konnektivität WestJet, gegründet im Jahre 1994 und mit Drehkreuzen am Calgary International Airport, Toronto Pearson International Airport und Vancouver International Airport, hat sich als bedeutender Akteur im kanadischen Luftverkehr etabliert. Unter der Führung von CEO Alexis von Hoensbroech betreibt die Fluggesellschaft bereits ein eigenes, wenngleich begrenztes, transatlantisches Streckennetz. Hierfür setzt WestJet hauptsächlich Flugzeuge der Boeing 737 MAX- und 787-Familien ein, die verschiedene europäische Destinationen anfliegen. Im Juni 2025 werden durchschnittlich elf Flüge pro Tag in beide Richtungen auf diesem Korridor angeboten. Obwohl WestJet seine eigenen transatlantischen Dienste kontinuierlich ausbaut – wie etwa die jüngst eingeführte Nonstop-Verbindung nach Amsterdam mit einer Boeing 737 MAX 8 –, ist das bestehende Netz für die wachsende Nachfrage nach Verbindungen nach Europa und insbesondere in die nordischen Regionen oft nicht ausreichend. Hier setzt das nun geschlossene Interline-Abkommen mit SAS








