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Kroatien führt neues Qualitätslabel für Privatunterkünfte ein

Kroatien hat ein neues Erkennungszeichen für private Unterkünfte vorgestellt, das unter den Namen „Your Host“ beziehungsweise „Local Host“ firmiert. Der Tourismus- und Sportminister Tonči Glavina und der Direktor der Kroatischen Zentrale für Tourismus, Kristjan Staničić, präsentierten das Label, welches das Angebot an authentischen und qualitativ hochwertigen Privatunterkünften fördern soll. Ziel ist es, die traditionelle kroatische Gastfreundschaft als besonderes touristisches Erlebnis hervorzuheben. Das Label kann von allen Personen beantragt werden, die den geltenden Vorschriften als Gastgeber entsprechen und festgelegte Kriterien erfüllen. Zu diesen Kriterien zählen die Authentizität des Angebots, der Grad der Gastfreundschaft, die Qualität der Gästebetreuung und -information. Minister Glavina betonte, Privatunterkünfte seien eine Tradition des kroatischen Tourismus und ein Merkmal, das Kroatien von der Konkurrenz unterscheide. Mit dem Label solle die Sichtbarkeit echter Gastgeber auf dem inländischen und internationalen Markt erhöht werden. Der Prozeß zur Erlangung des Labels wurde bewußt einfach gehalten und beinhaltet das Ausfüllen eines Online-Selbsteinschätzungsformulars über das eVisitor-System. Erfolgreiche Gastgeber erhalten das Label in Form einer Plakette für den Eingang ihrer Unterkunft sowie in digitaler Form für die Online-Kommunikation. Direktor Staničić erklärte, die systematische Förderung von Privatunterkünften sei von großer Bedeutung, da Kroatien über die größte Kapazität in diesem Bereich verfüge. Das Label soll engagierte Gastgeber von gewöhnlichen Vermietern abheben. Das Label ist für drei Jahre gültig; danach ist eine erneute Selbsteinschätzung und Genehmigung erforderlich, um den hohen Qualitätsstandard aufrechtzuerhalten. Gastgeber, die das Label tragen, profitieren von einer besonderen Hervorhebung unter den privaten Vermietern und sprechen gezielt Gäste an, die ein authentisches und gastfreundliches Erlebnis suchen.

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Air France-KLM verteidigt A380-Ausmusterung: Keine Reue trotz Wiederaufschwungs im Luftverkehr

Die Fluggesellschaft Air France-KLM bereut die vorzeitige Ausmusterung ihrer Airbus A380-Flotte nicht. Dies erklärte Benjamin Smith, der Vorstandsvorsitzende der Airline-Gruppe, am 13. Juni 2025 während des Paris Air Forum, wie das Luftfahrtportal FlightGlobal berichtet. Air France hatte ihre zehn A380 im Juni 2020 nach elfjährigem Betrieb ausgemustert, als die globale COVID-19-Pandemie den internationalen Flugverkehr zum Erliegen brachte. Trotz des seither wieder erstarkten Reisebedarfs und der Tatsache, daß andere Fluggesellschaften ihre Superjumbos wieder in Dienst gestellt haben, betont Smith, daß der A380 für Air France außerhalb der sommerlichen Hochsaison keine Gewinne abgeworfen habe. Stattdessen setze die Airline erfolgreich auf ihre modernen Airbus A350-Flotte. Die ökonomische Realität des Superjumbos bei Air France Der Airbus A380, einst als zukunftsweisendes Passagierflugzeug gefeiert und bei seiner Einführung als „Superjumbo“ bekannt, sollte die Luftfahrt revolutionieren. Große Fluggesellschaften wie Air France gehörten zu den ersten Bestellern des Doppeldeckers, nachdem Airbus das Programm angekündigt hatte. Auf der Paris Air Show im Jahre 2001 bestellte die französische Fluggesellschaft insgesamt zehn A380-Maschinen. Die ersten A380 im Air France-Design nahmen im Jahre 2009 den Flugbetrieb auf, zwei Jahre nachdem der Vierstrahler seinen kommerziellen Dienst bei Singapore Airlines aufgenommen hatte. Doch trotz der anfänglichen Begeisterung und der unbestreitbaren Attraktivität für die Passagiere, die den Komfort und das Raumgefühl des A380 schätzten, erwies sich der Betrieb des größten Passagierflugzeugs der Welt für Air France als wirtschaftlich herausfordernd. Benjamin Smith von Air France-KLM bestätigte am Paris Air Forum, daß der A380 außerhalb der Sommerhochsaison keine Gewinne einbrachte. Dies stand im Gegensatz zum erfolgreichen Passagiererlebnis

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Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung für Israel und Palästinensische Gebiete

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt erneut explizit vor Reisen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. Neu ist, daß die Warnung nun auch nicht notwendige Reisen in die gesamte Region umfaßt. Die Neubewertung der Sicherheitslage spiegelt eine erhebliche Zuspitzung der Lage wider, nachdem die Reisewarnung zuletzt Mitte Februar teilweise entschärft worden war. In dem aktualisierten Reisehinweis teilt das Amt mit, Israel befinde sich formell weiterhin im Kriegszustand. Als Grund für die Verschärfung werden jüngste militärische Handlungen angeführt: Das Land habe in der Nacht zum 13. Juni einen Militärschlag gegen iranische Nuklearanlagen und die iranische Militärführung ausgeführt. Der Iran habe mit Gegenschlägen reagiert, heißt es weiter von der Behörde. Daher müsse jederzeit mit weiteren Angriffen durch Drohnen und mit Raketenbeschuß gerechnet werden. Für das gesamte Land hat Israel laut dem Auswärtigen Amt den Ausnahmezustand ausgerufen; die Bevölkerung ist aufgefordert, in geschlossenen Räumen und in der Nähe von Schutzmöglichkeiten zu bleiben. Die aktuelle Warnung steht im Kontrast zur Lage Mitte Februar, als das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Israel teilweise aufgehoben hatte. Damals galt die Warnung „aufgrund positiver Fortschritte in den Vermittlungsgesprächen“ nur noch für spezifische Gebiete, darunter den Gazastreifen, den Norden Israels und das Westjordanland. Die jetzige Ausweitung auf die gesamte Region unterstreicht die Sorge vor einer weiteren Eskalation und einer allgemeinen Instabilität, die über die unmittelbar betroffenen Konfliktzonen hinausgeht. Reisenden wird dringend empfohlen, die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes genau zu beachten.

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Breeze Airways plant Expansion: Interesse an gestreckter Airbus A220-Variante

Breeze Airways, die von dem erfahrenen Luftfahrtunternehmer David Neeleman gegründete, relativ junge Fluggesellschaft, plant eine signifikante Erweiterung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes. Das Unternehmen, bekannt für seine Strategie, preiswerte Flugreisen und ein angenehmes Reiseerlebnis in kleinere, bisher unterversorgte Märkte innerhalb der Vereinigten Staaten zu bringen, zeigt großes Interesse an einer gestreckten Version des Airbus A220. Diese potentielle neue Variante, von Neeleman als „A220-500“ bezeichnet, könnte mehr Passagiere befördern und würde die Position des A220 als Kernstück der Breeze-Flotte weiter festigen. Derzeit setzt Breeze hauptsächlich auf den Airbus A220-300, ein Regionalflugzeug, das sich durch verbesserte Kapazität und Reichweite auszeichnet. Breeze Airways: Innovation und Wachstum in unterversorgten Märkten Breeze Airways wurde von David Neeleman ins Leben gerufen, einem Seriengründer in der Luftfahrtbranche, der bereits erfolgreiche Fluggesellschaften wie JetBlue Airways, Azul Brazilian Airlines und WestJet mitbegründet hat. Sein Ansatz ist es, Lücken im Markt zu identifizieren und diese mit einem Geschäftsmodell zu füllen, das auf geringe Kosten, hohe Effizienz und ein angenehmes Kundenerlebnis setzt. Breeze Airways konzentriert sich darauf, kleinere, oft von etablierten Fluggesellschaften vernachlässigte Märkte in den Vereinigten Staaten direkt miteinander zu verbinden. Dies reduziert die Notwendigkeit von Umsteigeverbindungen über große Drehkreuze, spart den Reisenden Zeit und Kosten und bietet eine bequeme Alternative. Die Fluggesellschaft zeichnet sich durch ihre innovative Strategie aus, die eine Mischung aus festen Routen und flexiblen, opportunistischen Verbindungen umfaßt. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die beeindruckende Startfinanzierung, die Breeze Airways den Aufbau einer modernen Flotte und die schnelle Expansion ermöglichte. Das Unternehmen hat sich von Beginn an auf

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Deutsche Bahn setzt auf Preisaktionen und KI zur Kundengewinnung

Die Deutsche Bahn (DB) intensiviert in diesem Sommer ihre Bemühungen zur Kundengewinnung im Fernverkehr durch gezielte Preisaktionen und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Sonderpreise für ausgewählte Strecken und Zielgruppen stehen dabei im Mittelpunkt, um die Auslastung zu steigern und neue Fahrgäste anzuziehen. Stefanie Berk, Marketing- und Vertriebschefin der DB, betonte, die Angebote richteten sich gezielt an unterschiedliche Kundengruppen wie junge Menschen, Senioren und Pendler. Viele der neuen Tarife werden testweise eingeführt und sind oft an bestimmte Tageszeiten oder Reisetage gebunden. Ziel ist es, herauszufinden, welche Aktionen tatsächlich neue Fahrgäste anziehen. Ein besonderer Fokus liegt auf Kurzstrecken, wo beispielsweise zwischen Lübeck und Hamburg der Preis ab dem 15. Juni mit Bahncard auf rund fünf Euro sinken kann, was ein ICE-Ticket günstiger machen könnte als das Parken in der Stadt. Eine weitere Neuerung betrifft den Flexpreis, der nun differenziert wird: Wer früh bucht, zahlt weniger – ein Prinzip, das die Bahn von der Luftfahrtbranche übernimmt. Die Sparpreise sind zudem nun ein Jahr im Voraus buchbar, statt wie bisher nur sechs Monate. Hinter der Preisgestaltung steht ein automatisiertes System, das auf Algorithmen und künstlicher Intelligenz basiert. Dieses System berücksichtigt historische Daten, Auslastung, Wochentage, Uhrzeiten und Feiertage. Berk erklärte, ohne Automatisierung wäre die Verarbeitung von Milliarden von Preisvarianten, die aufgrund der vielen Zwischenhalte von Zügen notwendig sind, nicht mehr zu bewältigen. Erste Erfolge zeigen sich bereits: Eine März-Kampagne mit dem Super Sparpreis Young für unter 27-Jährige führte zu einer Umsatzsteigerung und etwa 50 Prozent mehr Ticketverkäufen in dieser Zielgruppe. Auch Aktionen mit rabattierten Bahncards steigerten

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Flugzeugkatastrophe in Indien überschattet Paris Air Show: Boeing-Spitze zieht Teilnahme zurück

Der tragische Absturz einer Air India Boeing 787-8 am 12. Juni 2025, bei dem 241 von 242 Menschen an Bord ihr Leben verloren, hat weitreichende Konsequenzen für die Luftfahrtbranche und überschattet die diesjährige Paris Air Show. Als direkte Reaktion auf das Unglück, das den ersten Totalverlust eines „Dreamliners“ und eine der schwersten zivilen Luftfahrtkatastrophen der jüngeren Geschichte darstellt, hat Kelly Ortberg, der Vorstandsvorsitzende von Boeing, seine geplante Teilnahme an der Messe in Le Bourget zurückgezogen. Auch Stephanie Pope, Präsidentin von Boeing Commercial Airplanes, wird nicht anwesend sein. GE Aerospace, Hersteller der Triebwerke des Unglücksflugzeugs, hat seinen Investorentag, der parallel zur Messe stattfinden sollte, verschoben. Beide Unternehmen betonen, daß sich ihre Führungsriegen voll und ganz auf die Unterstützung der laufenden Untersuchung konzentrieren. Der Absturz von Air India Flug 171: Eine Chronologie des Unglücks Am 12. Juni 2025 um etwa 13:38 Uhr Ortszeit hob Air India Flug 171, eine Boeing 787-8 „Dreamliner“, vom internationalen Flughafen Ahmedabad (AMD) ab. Das Flugzeug war auf dem Weg zum London Gatwick Airport (LGW). Nach dem Start stieg die Maschine zunächst auf eine Höhe von etwa 625 Fuß (rund 190 Meter), bevor sie kurz darauf anfing, rapide an Höhe zu verlieren. Wenige Augenblicke später stürzte der Dreamliner ab. Die Katastrophe forderte 241 Menschenleben, von insgesamt 242 Personen an Bord, was sie zu einem der verheerendsten zivilen Luftfahrtunfälle der letzten Jahre weltweit macht. Die hohe Opferzahl und der Fakt, daß es sich um den ersten Totalverlust eines Boeing 787-Flugzeugs handelt, verleihen diesem Unglück eine besondere Tragik und Brisanz.

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Turkish Airlines verdoppelt Frequenz ab Bremen nach Istanbul

Turkish Airlines bietet ab sofort zweimal täglich Flüge von Bremen nach Istanbul an. Die erhöhte Frequenz verbindet die norddeutsche Hansestadt nicht nur mit der türkischen Metropole am Bosporus, sondern auch mit einem der größten Streckennetze der Welt. Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands profitieren somit von Zugang zu über 300 Zielen in mehr als 100 Ländern, die Turkish Airlines von ihrem Drehkreuz Istanbul aus bedient. Die Fluggesellschaft, ein Mitglied der Star Alliance, fliegt ab dem 23. Juni 2025 täglich um 10.20 Uhr und um 18.20 Uhr von Bremen nach Istanbul. Die Flugzeit beträgt jeweils rund drei Stunden. Durch diese Verdopplung der Verbindungen stärkt Turkish Airlines die Anbindung Bremens an ein international bedeutendes Luftfahrt-Drehkreuz. Keine andere Fluggesellschaft bedient weltweit mehr Länder als Turkish Airlines. Passagiere können von Istanbul aus direkt weiter nach Zielen wie Dubai, Kapstadt, Manila, Sydney oder Tokio reisen. Der Flughafen Bremen ist ein wichtiger Wirtschafts- und Tourismusfaktor für die Hansestadt und die umliegende Region, die ein Einzugsgebiet von 13 Millionen Menschen umfaßt. Neben den neuen Verbindungen nach Istanbul bietet der Flughafen tägliche Flüge zu weiteren internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Amsterdam, Zürich und Wien. Dadurch sind über 500 weltweite Anbindungen mit nur einem Umstieg erreichbar. Zusätzlich bestehen zahlreiche Verbindungen zu Zielen in Europa und Nordafrika. Der Flughafen Bremen, der 1909 als Deutschlands erster Flughafen mit einer befestigten Start- und Landebahn eröffnet wurde, bildet zusammen mit ansässigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen kombinierten Luft- und Raumfahrtstandort.

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Lot ordert Airbus A220 im großen Stil

Auf der diesjährigen Paris Air Show 2025 hat die polnische Nationalfluggesellschaft Lot Polish Airlines einen Festauftrag bei Airbus über insgesamt 40 Flugzeuge der A220-Familie platziert. Die Bestellung umfaßt 20 A220-100 und 20 A220-300 und markiert damit das erste Mal, daß Lot für ihre Flottenmodernisierung Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus ausgewählt hat. Die Vereinbarung, die potenziell eine Aufstockung auf bis zu 84 A220-Flugzeuge vorsieht, ist ein klares Zeichen für die Wachstumsambitionen von Lot und ihre Absicht, ihre Position als führende Fluggesellschaft in Mittel- und Osteuropa auszubauen. Die neuen Flugzeuge, deren Beitritt zur Flotte im Jahre 2027 beginnen soll, werden die bestehende Regionalflotte von Lot schrittweise ersetzen. Strategische Neuausrichtung: Lot setzt auf die A220-Familie Die Entscheidung von Lot Polish Airlines für die Airbus A220-Familie ist ein fundamentaler Wandel in ihrer Flottenstrategie. Traditionell stark mit Boeing-Flugzeugen verbunden, signalisiert dieser Schritt eine Diversifizierung der Zulieferer und ein Bekenntnis zu den modernen, auf Regionalstrecken spezialisierten Flugzeugtypen von Airbus. Michał Fijoł, Vorstandsvorsitzender von Lot Polish Airlines, betonte die zukunftsweisende Bedeutung dieses Auftrags: „Die heutige Entscheidung gilt der Zukunft. Die Airbus A220-Familie, die ab 2027 in unsere Flotte aufgenommen wird, eröffnet uns neue Möglichkeiten für Entwicklung und Wachstum – Schlüsselpfeiler unserer Strategie.“ Er hob hervor, daß diese modernen, effizienten und passagierorientierten Flugzeuge es Lot ermöglichen werden, „effektiv im europäischen Luftraum zu konkurrieren, unsere Position als bevorzugter Anbieter in Mittel- und Osteuropa zu stärken und Lot auf ihre Rolle als führende Fluggesellschaft am Zentralen Kommunikationshafen vorzubereiten.“ Der „Zentrale Kommunikationshafen“ (Central Communication Port, CPK) ist ein geplantes Mega-Projekt in

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Führungswechsel bei Britten-Norman: William Hynett tritt von der Spitze ab

Nach mehr als 20 Jahren an der operativen Spitze des britischen Flugzeugherstellers Britten-Norman zieht sich William Hynett aus seiner Rolle als Chef zurück. Er wird künftig als nicht-exekutives Mitglied im Verwaltungsrat des Unternehmens strategische Fragen betreuen. Der Übergang erfolgt in einer Phase, die Britten-Norman als Erneuerung beschreibt, geprägt von frischem Kapital, neuen Investitionen und einer erweiterten Produktionsstrategie zur Einleitung der nächsten Wachstumsphase. Hynett war maßgeblich dafür verantwortlich, die Produktion der Islander-Flugzeuge aus Rumänien zurück ins Vereinigte Königreich zu verlagern. Unter seiner Führung wurde die Infrastruktur des Unternehmens ausgebaut, die Kundenbasis gestärkt und die Position von Britten-Norman in der britischen Luftfahrtindustrie gefestigt. Die Islander, ein robustes Kurzstart- und Landeflugzeug, ist bekannt für seine Vielseitigkeit und wird weltweit in verschiedenen Rollen eingesetzt, von Regionalflügen bis hin zu Spezialmissionen. Der Wechsel in der Führungsebene markiert einen bedeutsamen Moment für das traditionsreiche Unternehmen, das seit Jahrzehnten für seine spezifischen Flugzeugmodelle bekannt ist. Die Neuausrichtung mit frischem Kapital und angepasster Produktionsstrategie deutet auf Bestrebungen hin, die Marktposition zu festigen und neue Geschäftsbereiche zu erschließen. Die Kontinuität im Verwaltungsrat durch Hynetts neue Rolle soll dabei sicherstellen, daß seine langjährige Erfahrung und sein strategisches Wissen weiterhin dem Unternehmen zugutekommen.

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Russisches Regionalflugzeug TVRS-44 Ladoga: Endmontage des ersten Prototyps beginnt

In den Werkshallen des Ural Civil Aviation Plant (Uzga) in Jekaterinburg hat die Endmontage des ersten flugfähigen Prototyps des neuen russischen Regionalflugzeugs TVRS-44 Ladoga begonnen. Dieser Meilenstein markiert einen entscheidenden Schritt in Rußlands Bestrebungen, seine Abhängigkeit von ausländischen Flugzeugtypen in der zivilen Luftfahrt zu verringern und eine eigenständige Produktion moderner Passagierflugzeuge zu etablieren. Der Rumpf der Maschine wurde bereits im März vom Werk Aviakor in Samara angeliefert und wird nun mit allen technischen Systemen ausgestattet. Nach der Montage sind umfangreiche Boden- und Flugtests geplant, darunter über 1000 Testflüge, um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Turbopropflugzeugs zu gewährleisten. Die Fertigstellung des ersten Prototyps ist für Dezember 2025 avisiert. Ein nationales Projekt: Die Entwicklung der TVRS-44 Ladoga Die Entwicklung der TVRS-44 Ladoga ist ein strategisch wichtiges Projekt für Rußland. Angesichts geopolitischer Spannungen und der daraus resultierenden Sanktionen, die den Zugang zu westlicher Luftfahrttechnologie und Flugzeugen erheblich erschweren, gewinnt die eigenständige Produktion von Zivilflugzeugen an Bedeutung. Die Ladoga ist darauf ausgelegt, ältere Flugzeuge sowjetischer Bauart wie die Antonov An-24/26 und die Yakovlev Yak-40 zu ersetzen, die in Rußland und anderen postsowjetischen Staaten noch weit verbreitet sind, aber an das Ende ihrer Lebensdauer gelangen. Diese älteren Flugzeugtypen sind für viele abgelegene Regionen Rußlands von entscheidender Bedeutung, da sie in der Lage sind, von weniger ausgebauten oder unbefestigten Pisten aus zu operieren. Das Projekt wird von der russischen Luftfahrtindustrie vorangetrieben, wobei verschiedene Unternehmen des Landes an der Entwicklung und Produktion beteiligt sind. Das Ural Civil Aviation Plant Uzga, traditionell bekannt für die Wartung und Modernisierung

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