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Air Baltic vermeldet Passagierrekord im ersten Quartal, Verluste sinken

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im ersten Quartal 2025 trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds mit 1,3 Millionen Passagieren und 13.600 Flügen Rekordwerte erzielt. Dies gab die Airline im Rahmen einer Investorenkonferenz bekannt. Das erweiterte Streckennetz umfaßte 95 Routen, eine Steigerung von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Auslastung blieb mit 75,9 Prozent stabil. Obwohl Air Baltic einen Nettoverlust von 29,3 Millionen Euro verzeichnete, konnte dieser im Vergleich zum ersten Quartal 2024 (40,6 Millionen Euro Verlust) deutlich reduziert werden. Der Umsatz stieg leicht auf 132,7 Millionen Euro. Belastend wirkten sich jedoch höhere Finanzierungsaufwendungen, gestiegene Kosten für CO2-Emissionen und ein Anstieg der Betriebsausgaben aus. Interims-CEO Pauls Cālītis betonte, daß das erste Quartal saisonbedingt die schwächste Periode für Fluggesellschaften sei und die Ergebnisse ein anhaltendes Umsatzwachstum sowie einen stabilen operativen Betrieb widerspiegelten. Im Rahmen ihrer langfristigen Wachstumsstrategie hat Air Baltic bisher 50 Flugzeuge ihrer geplanten Flotte von 100 Maschinen erhalten. Die Fluggesellschaft plant, Riga als Luftverkehrsdrehkreuz weiter zu stärken und bereitet sich auf zukünftige Chancen vor, einschließlich eines möglichen Börsengangs. Air Baltic bedient rund 130 Strecken ab Riga, Tallinn, Vilnius, Tampere und saisonal auch Gran Canaria und bietet Anschluß an zahlreiche Ziele in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion.

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Bange Minuten im spanischen Luftraum: Erster Offizier kollabiert – Kapitän kämpft um Cockpit-Zutritt

Ein beunruhigender Zwischenfall ereignete sich am 17. Februar 2024 an Bord eines Airbus A321 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Sevilla. Während einer kurzen Abwesenheit des Kapitäns erlitt der Erste Offizier einen medizinischen Notfall und kollabierte im Cockpit. Die anschließende Rückkehr des Kapitäns gestaltete sich unerwartet schwierig, da er trotz korrekter Eingabe des Zugangscodes zunächst nicht in den Kontrollraum gelangte. Der nun vorliegende Abschlussbericht der spanischen Flugunfallbehörde CIAIAC wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Minuten über dem spanischen Luftraum. Routineflug und plötzlicher Notfall Der Lufthansa-Flug mit der Kennung 77X hatte mit 199 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord bereits den größten Teil der Strecke in Reiseflughöhe (FL350) zurückgelegt. Um 10:31:30 UTC verließ der Kapitän das Cockpit, um die Toilette aufzusuchen. Laut dem CIAIAC-Abschlussbericht wirkte der 38-jährige Erste Offizier zu diesem Zeitpunkt auf den Kapitän „fit und aufmerksam“. Doch nur wenige Augenblicke später, um 10:32:06 UTC, zeichnete der Stimmenrekorder Geräusche auf, die die Ermittler mit einem mutmaßlichen Kollaps des Ersten Offiziers in Verbindung bringen. Vergebliche Versuche, ins Cockpit zu gelangen Bei seiner Rückkehr zum Cockpit gab der Kapitän den regulären Türöffnungscode ein – jedoch ohne Erfolg. Vermutete er zunächst eine Fehleingabe, so scheiterten auch die darauffolgenden Versuche, ins Cockpit zu gelangen. Die Ermittler spekulieren, daß der Erste Offizier möglicherweise mit Flugaufgaben beschäftigt war und den Summer daher nicht betätigen konnte. Doch auch nach dem dritten, vierten und fünften Versuch blieb die Cockpittür verschlossen. Die Minuten vor der verschlossenen Tür müssen für den Kapitän bange gewesen sein. „Ab 10:39:27 UTC

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Letzter Schallschutztag am BER – Frist für Anträge läuft ab

Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) hat am heutigen Donnerstag, dem 15. Mai 2025, den vorerst letzten ihrer seit 2016 jährlich veranstalteten Schallschutztage abgehalten. An dieser Veranstaltung nahmen Vertreter von Baufirmen, das Schallschutzteam der FBB sowie Experten für Fluglärm und Flugrouten teil. Insgesamt besuchten über 2.000 Interessierte die bisherigen Schallschutztage. Dieser letzte Termin fällt mit dem nahenden Ende der Frist für die Einreichung von Schallschutzanträgen zusammen. Hauseigentümer in der Region um den Flughafen BER können ihre Ansprüche auf Schallschutz nur noch bis zum 4. November 2025 geltend machen. An diesem Stichtag jähren sich die Inbetriebnahme des Flughafens zum fünften Mal. Bis zu diesem Datum müssen alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorliegen. Für Anspruchsermittlungen, die bis spätestens 2022 versandt wurden, werden die Kosten für umgesetzte Schallschutzmaßnahmen nur noch bis Ende 2025 erstattet. Seit Beginn des Schallschutzprogramms im Jahr 2006 sind bei der FBB mehr als 22.700 Anträge auf Schallschutz eingegangen, von denen über 22.000 bearbeitet wurden. Rund 5.200 Haushalte haben bereits Schallschutzmaßnahmen umgesetzt, während dies in etwa 8.100 Fällen noch aussteht. Weitere 7.600 Haushalte erhielten eine Entschädigung, da die Kosten für die Schallschutzmaßnahmen mehr als 30 Prozent des Verkehrswertes des Gebäudes betrugen. Neben den Schallschutztagen informiert die FBB regelmäßig im Rahmen der Reihe „Nachbarn im Dialog“ und bietet individuelle Beratungen sowie ein Schallschutztelefon an. Auch das Dialogforum Flughafen Berlin Brandenburg dient seit 2006 als Plattform für den Austausch zu Fluglärm und Schallschutz. Die rechtlichen Grundlagen für das Schallschutzprogramm bilden der Planfeststellungsbeschluß von 2004 und spätere Gerichtsurteile. Anspruch auf Schallschutz haben rund 26.500 Haushalte

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Lufthansa plant tiefgreifende Umstrukturierung des Konzerns zur Effizienzsteigerung

Der Lufthansa-Konzern arbeitet seit Monaten intensiv an einer Vereinfachung seiner komplexen Unternehmensstruktur, um die Effizienz zu steigern und besser auf die sich wandelnden Marktbedingungen reagieren zu können. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ sind die Vorbereitungen für das unter dem Projektnamen „Matrix Next Level“ laufende Vorhaben bereits weit fortgeschritten. Insiderkreise deuten an, daß der Konzernvorstand das Umbauprojekt noch im Mai auf den Weg bringen könnte. Ziel der neuen Organisation ist es, die Profitabilität des Gesamtkonzerns nachhaltig zu verbessern und eine angestrebte operative Gewinnmarge von acht Prozent im Airlinegeschäft zu erreichen, ein Ziel, das bislang primär die Tochtergesellschaft Swiss in Zürich erfüllt. Komplexe Struktur als Herausforderung Mit derzeit 14 Fluggesellschaften und – nach der Teilübernahme der ITA Airways in Rom – sechs Interkontinental-Drehkreuzen unterhält die Lufthansa Group ein weit verzweigtes und als komplex wahrgenommenes Betriebssystem. Großaktionär Klaus-Michael Kühne hatte die gegenwärtige Aufstellung des Konzerns wiederholt als ineffizient kritisiert und angemahnt, Lufthansa habe sich mit einer Vielzahl von „Nebenprodukten“ und einem unübersichtlichen Airlinegeflecht „total verzettelt“. Diese Kritik scheint nun im Konzern Gehör zu finden. Zentrale Steuerung und Synergieeffekte im Fokus Ein wesentlicher Bestandteil der geplanten Umstrukturierung ist die stärkere Zentralisierung wichtiger Entscheidungsbefugnisse auf Konzernebene, insbesondere in Bezug auf die Netzplanung und die Umsatzsteuerung. Das Ressort von Lufthansa-Vorstand Dieter Vranckx leistet hierbei bedeutende Vorarbeit, da bei ihm die kommerzielle Steuerung der verschiedenen Drehkreuze zusammenläuft. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Flugbetrieben der Lufthansa Group zu intensivieren und Synergieeffekte besser zu nutzen. Dazu könnten auch Veränderungen in der Produktionsverteilung innerhalb des Systems gehören.

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Konsumentenschützer informieren über Rechte im Sommerurlaub

Angesichts der bevorstehenden Sommerreisezeit haben die für Konsumentenschutz zuständige Landesrätin Mag. Susanne Rosenkranz und Expertinnen des Vereins „pro Konsument“ auf einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Rechte von Urlaubern informiert. Im Fokus standen typische Fallstricke bei Buchungen von Reisen, Hotels und Flügen sowie die Möglichkeiten für Konsumenten, sich bei Problemen zur Wehr zu setzen. Rosenkranz betonte die ungebrochene Reiselust der Österreicher, wies aber gleichzeitig auf die Risiken hin, die insbesondere bei Online-Buchungen entstehen können. Die Konsumentenschützerinnen Mag. Isabella Mittelstrasser und Mag. Sandra Nowak von „pro Konsument“ gaben praktische Ratschläge, wie sich Reisende vor unerwarteten Kosten und mangelhaften Leistungen schützen können. Ein besonderes Augenmerk wurde auf Online-Buchungen gelegt, bei denen es oft zu Preisfallen, undurchsichtigen Geschäftsbedingungen und fehlenden Ansprechpartnern im Problemfall kommen kann. Mittelstrasser riet Konsumenten, auf seriöse Anbieter zu achten, das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen und auf versteckte Kosten zu achten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Landesrätin Rosenkranz unterstrich die Bedeutung verständlicher Informationen und kompetenter Beratung für Konsumenten in einer zunehmend komplexen Welt. Sie appellierte an die Bürger, die Angebote zur Konsumentenberatung zu nutzen und sich vor Vertragsabschlüssen umfassend zu informieren, damit der wohlverdiente Urlaub tatsächlich zur Erholung wird. Die Experten wiesen darauf hin, daß Reisende bei Mängeln oder Nichterfüllung von Leistungen Anspruch auf Nacherfüllung, Minderung des Reisepreises oder Schadenersatz haben können. Es sei ratsam, Mängel vor Ort zu dokumentieren und sich gegebenenfalls an den Reiseveranstalter oder die Konsumentenberatung zu wenden.

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GetJet Airlines und Tez Tour setzen erfolgreiche Partnerschaft langfristig fort

Die litauische Fluggesellschaft GetJet Airlines, spezialisiert auf ACMI- und Charterdienste, und der Reiseveranstalter Tez Tour, einer der größten im Baltikum, haben eine langfristige Vereinbarung unterzeichnet. Diese besiegelt die Fortsetzung ihrer bereits sieben Jahre andauernden Kooperation. Ab November 2025 wird GetJet Airlines weiterhin Charterflüge für Tez Tour zu zahlreichen beliebten Urlaubszielen durchführen, darunter Hurghada, Sharm El Sheikh, Teneriffa, Antalya, Heraklion, Korfu, Rhodos und Madeira sowie wichtige Skigebiete im Winter. Inga Duglas, CEO von GetJet Airlines, äußerte sich stolz über die Fortsetzung der Partnerschaft mit dem führenden litauischen Reiseveranstalter Tez Tour. Sie betonte die Expertise von GetJet im Charterbetrieb sowie die Vorteile der eigenen Flugzeugwartung, die es dem Unternehmen ermöglichen, höchste Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards zu gewährleisten. Aleksandras Sukovas, Direktor von Tez Tour, lobte die professionellen Dienstleistungen, die hohe Pünktlichkeit und die erstklassige Kundenbetreuung von GetJet Airlines, die maßgeblich zu einem positiven Reiseerlebnis der Kunden beitragen würden. Die neue langfristige Vereinbarung unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Unternehmen, qualitativ hochwertige und zuverlässige Reiseleistungen mit Fokus auf die Passagiere in der gesamten Region anzubieten. GetJet Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 15 Flugzeugen und hat im Jahr 2024 über zwei Millionen Passagiere befördert. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Modernisierung seiner Flotte und in Kabinen-Upgrades, um hohe Sicherheits- und Komfortstandards für die Reisenden sicherzustellen.

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Blutspende-Aktion „Check-In für Lebensretter“ am Flughafen Klagenfurt

Unter dem Motto „Check-In für Lebensretter“ veranstaltet das Österreichische Rote Kreuz am kommenden Samstag, dem 17. Mai 2025, von 10:00 bis 17:00 Uhr eine Blutspende-Aktion direkt am Flughafen Klagenfurt. Alle Interessierten sind eingeladen, im Terminal des Flughafens Blut zu spenden und somit einen Beitrag zur Lebensrettung zu leisten. Für Jugendliche wird zudem die Möglichkeit geboten, ihre Blutgruppe bestimmen zu lassen und sich für eine Stammzellentypisierung zu registrieren. Neben der Blutspende erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Feuerwehr, Polizei und Bundesheer präsentieren sich mit einer Blaulicht-Ausstellung und geben Einblicke in ihre Arbeit. Dies bietet besonders Familien eine interessante Gelegenheit, Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung hautnah zu erleben. Ein weiteres Highlight ist eine exklusive Führung durch den Flughafen Klagenfurt, die einen Blick hinter die Kulissen des Airport ermöglicht. Interessierte können sich hierfür unter der E-Mail-Adresse [email protected] anmelden. Die Kombination aus einer wichtigen humanitären Aktion und der Möglichkeit, den Flughafenbetrieb kennenzulernen, macht diesen Samstag zu einem besonderen Ereignis in Klagenfurt.

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Passagierplus und Frachtwachstum am Flughafen Brüssel im April 2025

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im April 2025 ein deutliches Wachstum sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Frachtaufkommen. Mit über 2,1 Millionen Passagieren wurde ein Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum April des Vorjahres registriert. Dieses Wachstum wurde trotz eines landesweiten Gewerkschaftsstreiks am 29. April erzielt und ist hauptsächlich auf die Osterferien in niederländischsprachigen Schulen sowie den Beginn der Maiferien in französischsprachigen Schulen und den Niederlanden zurückzuführen. Auch im Frachtbereich gab es positive Entwicklungen. Das gesamte Frachtaufkommen stieg um 11 Prozent auf fast 70.000 Tonnen. Während das Segment der reinen Frachtflüge um 9 Prozent zurückging, verzeichnete die beförderte Fracht in Passagiermaschinen einen Zuwachs von 19 Prozent. Besonders stark wuchsen die Integratordienste mit einem Plus von 27 Prozent. Die wichtigsten Regionen für Import und Export von Fracht waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt erhöhte sich im April um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Anzahl der Passagierflüge ebenfalls um 5 Prozent, während die Frachtflüge um 7 Prozent zunahmen. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug betrug 150, was einer Steigerung von 3,5 Prozent im Vergleich zum April 2024 entspricht. Trotz des Streiks konnte der Flughafen Brüssel somit ein positives Ergebnis für den April präsentieren.

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Boeing 777X Testflugzeug nach dreieinhalbjähriger Pause wieder in der Luft

Das Boeing 777X Testflugzeug WH004 (Registrierung N779XZ) hat nach über dreieinhalb Jahren erstmals wieder den Himmel über Seattle erobert. Dieser Prototyp hob am 7. Mai vom Seattle Paine Field International Airport (PAE) zu einem zweistündigen Flug ab. WH004 absolvierte seinen Erstflug im September 2020, wurde aber Ende 2021 außer Dienst gestellt, damit sich Boeing auf die anderen drei 777X Testflugzeuge konzentrieren konnte. Dieses spezielle Flugzeug ist das einzige der Testflotte, das mit einer vollständigen Passagierkabine ausgestattet ist und es dem Unternehmen ermöglicht, Kabinensysteme zu testen. Die Wiederaufnahme der Testflüge mit WH004 deutet darauf hin, daß die Erprobung der 777X in dieEndphase eintritt. Die Konfiguration mit einer vollständigen Passagierkabine ermöglicht es Boeing, wichtige Aspekte wie das Klimasystem und die Geräuschentwicklung während des Fluges unter realen Bedingungen zu untersuchen. Laut AirDataNews plant Boeing, die Musterzulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA Ende 2025 zu erhalten, so daß die ersten Auslieferungen im Jahr 2026 beginnen könnten. Die Wiederinbetriebnahme von WH004 war ein komplexer Prozeß, da das Flugzeug seit Ende 2021 eingelagert war. Das Testteam führte über mehrere Monate Wartungsarbeiten und Vorbereitungen durch, um die Maschine wieder flugbereit zu machen. Levi King, der Leiter der Flugzeugwartung für die Testflüge, lobte die Anstrengungen seines Teams und betonte, daß die erfolgreiche Reaktivierung dieses Flugzeugs einen wichtigen Schritt in Richtung der Zertifizierung des Programms darstellt. Umfangreiches Testprogramm zur Validierung der 777X Die Boeing 777X Testflotte, bestehend aus vier 777-9 Testflugzeugen, hat bisher über 1.400 Flüge absolviert und fast 4.000 Flugstunden angesammelt. In den vergangenen Jahren wurden die Sicherheit,

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