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U.S.-Sanktionen: Transavia France streicht Flugverbindung nach Belgrad

Die französische Billigfluggesellschaft Transavia France hat ihre für Juli 2025 geplante Flugverbindung zwischen Paris-Orly und Belgrad-Nikola-Tesla überraschend gestrichen. Als Hauptgrund gelten Schwierigkeiten bei der Treibstoffversorgung am Flughafen Belgrad, die auf internationale Sanktionen gegen den dortigen Monopolanbieter Nis zurückzuführen sind. Dieser Schritt verdeutlicht die weitreichenden Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den europäischen Luftverkehr. Transavia France hatte angekündigt, ab Juli 2025 eine neue Flugverbindung zwischen Paris-Orly und Belgrad aufzunehmen. Diese sollte eine Ergänzung zu den bestehenden Angeboten von Wizz Air und Air Serbia darstellen, die bereits Verbindungen zwischen Paris und Belgrad anbieten. Doch kurz nach der Ankündigung wurde der Verkauf von Tickets eingestellt, und die Fluggesellschaft gab „interne Gründe“ für die Streichung der Route an. Probleme bei der Treibstoffversorgung in Belgrad Der zentrale Grund für die Entscheidung von Transavia France liegt in der Treibstoffversorgung am Flughafen Belgrad. Dort ist die Naftna Industrija Srbije (Nis) der alleinige Anbieter von Flugbenzin. Nis ist mehrheitlich im Besitz des russischen Unternehmens Gazprom Neft, das wiederum unter US-amerikanischen und europäischen Sanktionen steht. Diese Sanktionen wurden im Januar 2025 verhängt und zielen darauf ab, die Einnahmen Russlands aus dem Energiesektor zu reduzieren. Die Sanktionen gegen Nis haben direkte Auswirkungen auf die Fluggesellschaften, die den Flughafen Belgrad nutzen. So hat beispielsweise Wizz Air, eine ungarische Billigfluggesellschaft, bereits im Januar 2025 angekündigt, ihre Flugzeuge nicht mehr in Belgrad zu betanken. Stattdessen werden die Maschinen nun in Timișoara (Rumänien) oder Budapest (Ungarn) betankt, was zu zusätzlichen Kosten und logistischen Herausforderungen führt. Reaktionen der serbischen Regierung Die serbische Regierung steht vor der Herausforderung,

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Notlandung wegen Technikproblem: American-Airlines-Flug muss nach Charlotte ausweichen

Ein Linienflug der American Airlines von Palm Beach (Florida) nach Philadelphia (Pennsylvania) mußte am 20. April 2025 außerplanmäßig in Charlotte (North Carolina) landen. Grund für die Umleitung war ein technisches Problem an Bord der Maschine. Laut Angaben der Fluggesellschaft wurde niemand verletzt. Die Passagiere wurden später mit einem Ersatzflugzeug an ihr Ziel gebracht. Der Flug AA2227 startete am frühen Nachmittag planmäßig vom Palm Beach International Airport mit dem Ziel Philadelphia International Airport. Wie gewöhnlich stieg der Airbus A320 auf eine Reiseflughöhe von rund 35.000 Fuß. Doch etwa eine Stunde nach dem Start wich das Flugzeug von seiner ursprünglichen Route ab. Die Maschine begann zu sinken und setzte Kurs auf Charlotte Douglas International Airport. Erste Berichte deuten auf ein mögliches Wartungsproblem hin. Die genaue Ursache wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Fluggesellschaft betonte, es habe sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Ein Sprecher sagte: „Wir wollen die Reisepläne unserer Kunden nicht beeinträchtigen und entschuldigen uns für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“ Flugzeug über 25 Jahre alt Die betroffene Maschine mit der Registrierung N604AW gehört zur Airbus-A320-Baureihe und wurde im Juni 2000 ausgeliefert. Damit ist sie mehr als 25 Jahre im aktiven Dienst. Laut luftfahrtspezifischen Datenbanken hat das Flugzeug über 81.000 Flugstunden in mehr als 32.000 Flugzyklen absolviert. Die Maschine bietet Platz für 150 Passagiere in zwei Klassen – einer Business- und einer Economy-Klasse. Die Airbus-A320-Reihe wird bei American Airlines insbesondere für inneramerikanische Strecken eingesetzt. Neben der A320 betreibt die Fluggesellschaft auch zahlreiche Exemplare des A319 sowie des größeren A321. Derzeit sind etwa 48 Maschinen

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SAS: Neue Business Class und internationales Bordmenü ab Herbst 2025

Mit der Einführung einer neu gestalteten Business Class auf innereuropäischen Flügen sowie der Präsentation eines überarbeiteten Bordverpflegungskonzepts mit dem Namen „Flavors by SAS“ beschreitet Scandinavian Airlines (SAS) einen deutlichen Schritt in Richtung Premiumsegment. Die Maßnahmen, die ab dem 1. Oktober 2025 wirksam werden, markieren eine Neupositionierung der Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehrsmarkt und sollen sowohl Geschäftsreisende als auch qualitätsbewußte Urlaubsreisende ansprechen. Rückkehr der Business Class auf Europastrecken Zwölf Jahre nach der Abschaffung der traditionellen Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken kehrt SAS zu diesem Serviceangebot zurück. Die Entscheidung ist das Resultat eines veränderten Nachfrageverhaltens: Immer mehr Passagiere sind bereit, für zusätzlichen Komfort, Flexibilität und Service zu bezahlen. In einer Zeit, in der Flugreisen zunehmend standardisiert wirken, möchte SAS durch eine differenzierte Kabinenstruktur neue Maßstäbe setzen. Die neue europäische Business Class wird ab Herbst 2025 auf allen innereuropäischen Strecken eingeführt. Sie beinhaltet eine Sitzplatzkonfiguration mit freiem Mittelsitz, eine physische Abtrennung zum restlichen Kabinenbereich durch Vorhänge sowie ein verbessertes Servicekonzept. Dazu zählen schnelleres Boarding, bevorzugte Gepäckbehandlung, Lounge-Zugang sowie ein exklusives gastronomisches Angebot. Die Sitze bleiben in der Regel identisch mit denen in der Economy Class, doch der zusätzliche Platz und der persönliche Service sollen den Unterschied ausmachen. Die Wiedereinführung dieser Klasse erfolgt nicht zuletzt auch im Kontext der neuen Allianzstruktur: SAS wird im Verlauf des Jahres 2025 Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam, wodurch eine verstärkte Angleichung an die Standards von Partnern wie Air France, KLM und Delta Air Lines angestrebt wird. Einführung von „Flavors by SAS“: Mehr als skandinavische Kost Mit dem neuen Bordverpflegungskonzept

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Boeing zeigt erste Erholungstendenzen

Nach einem verlustreichen Jahr 2024 verzeichnet der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing im ersten Quartal 2025 eine deutliche Verbesserung seiner finanziellen Lage. Unter der Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Kelly Ortberg konnte das Unternehmen seinen Nettoverlust auf 31 Millionen US-Dollar reduzieren – ein signifikanter Rückgang gegenüber dem Verlust von 355 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen stiegen um 18 % auf 19,5 Milliarden US-Dollar, was auf eine Zunahme der Flugzeugauslieferungen von 83 auf 130 Einheiten zurückzuführen ist. Trotz dieser positiven Entwicklungen sieht sich Boeing weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, darunter Handelskonflikte mit China und Produktionsverzögerungen bei wichtigen Flugzeugmodellen. Steigende Auslieferungen und Produktionsanpassungen Im ersten Quartal 2025 lieferte Boeing insgesamt 130 Verkehrsflugzeuge aus, darunter 104 Maschinen des Typs 737 MAX. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber den 83 Auslieferungen im gleichen Zeitraum des Vorjahres dar. Die erhöhte Produktionsrate spiegelt Boeings Bemühungen wider, nach den Produktionsstopps und Sicherheitsproblemen der vergangenen Jahre wieder Vertrauen bei Kunden und Investoren aufzubauen. Besonders hervorzuheben ist die geplante Erhöhung der monatlichen Produktionsrate des 737 MAX auf 38 Flugzeuge. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Lieferverpflichtungen gegenüber den Kunden zu erfüllen und gleichzeitig die Effizienz in der Fertigung zu steigern. Investitionen in die 787-Dreamliner-Produktion Boeing plant, die Produktion des 787 Dreamliner bis Ende des Jahres 2025 auf sieben Flugzeuge pro Monat zu erhöhen. Derzeit liegt die Produktionsrate bei fünf Einheiten monatlich. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau seiner Fertigungsstätten in Charleston County, South Carolina. Diese Investition umfaßt auch die Schaffung von 500 neuen Arbeitsplätzen über

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Cathay Pacific erwartet Frachtrückgang auf US-Routen wegen neuer Zölle

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific rechnet mit einer sinkenden Nachfrage nach Luftfracht auf ihren Routen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die bevorstehenden neuen Zölle zwischen Washington und Peking, die ab Mai in Kraft treten sollen. Infolge dieser Entwicklung plant die Fluggesellschaft, ihre Frachtflugzeuge verstärkt auf anderen Strecken einzusetzen. Cathay Pacific erklärte, die anhaltende Zollsituation in Verbindung mit der Aufhebung der sogenannten De-minimis-Regelung ab Mai werde voraussichtlich zu einem Rückgang des Luftfrachtvolumens zwischen dem chinesischen Festland und den USA führen. Diese Regelung hatte bisher die Erhebung von Einfuhrzöllen auf Waren unter einem Wert von 800 US-Dollar ausgeschlossen und wurde insbesondere von chinesischen E-Commerce-Unternehmen wie Shein und Temu intensiv genutzt. Die nun erfolgende Aufhebung dieser Ausnahme bedeutet für diese Unternehmen und deren Logistikpartner erhebliche Veränderungen. Cathay Pacific hatte in den vergangenen Jahren von dem starken Wachstum des E-Commerce-Sektors in China profitiert und ein entsprechend hohes Frachtvolumen auf den transpacifischen Routen verzeichnet. Die Fluggesellschaft äußerte die Befürchtung, daß die veränderten Handelszölle nicht nur die Frachtnachfrage beeinträchtigen, sondern möglicherweise auch Auswirkungen auf die Reisenachfrage haben und zu steigenden Kosten sowie Belastungen der globalen Lieferketten führen könnten. Es wird erwartet, daß andere Fluggesellschaften mit einem bedeutenden Frachtgeschäft zwischen China und den USA ähnliche Anpassungen ihrer Kapazitäten in Erwägung ziehen könnten. Die Reaktion von Cathay Pacific, ihre Frachtkapazitäten auf anderen Strecken zu verstärken, deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, um die erwarteten Einbußen auf den US-Routen zu kompensieren. Welche Strecken dies konkret betrifft, wurde von der Fluggesellschaft bisher nicht detailliert bekanntgegeben.

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Swiss und Air Canada bauen Zusammenarbeit aus

Die Fluggesellschaften Swiss und Air Canada erweitern ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft ab dem 3. Juli dieses Jahres. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, umfasst die Kooperation künftig sechs weitere Strecken innerhalb Kanadas, die von Halifax aus bedient werden. Zu den neuen Zielen im gemeinsamen Flugangebot zählen unter anderem Vancouver und Ottawa. Durch diese Erweiterung des Codeshare-Abkommens können Passagiere von Swiss künftig auch diese innerkanadischen Verbindungen unter einer Swiss-Flugnummer buchen, obwohl die Flüge von Air Canada durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine bequemere Weiterreise für Passagiere, die beispielsweise aus Europa mit Swiss in Halifax ankommen und zu anderen Zielen in Kanada weiterfliegen möchten. Ebenso profitieren Air Canada-Kunden von einer größeren Auswahl an Anschlussflügen nach Europa via das Drehkreuz Halifax. Codesharing ist eine gängige Praxis in der Luftfahrtindustrie, bei der Fluggesellschaften Sitzplätze auf Flügen der Partner verkaufen und so ihr Streckennetz virtuell erweitern können. Für die Passagiere bedeutet dies oft eine größere Auswahl an Verbindungen und eine einfachere Buchung von Reiseketten. Swiss und Air Canada sind beide Mitglieder der Star Alliance, einem globalen Netzwerk von Fluggesellschaften, das eine enge Zusammenarbeit seiner Mitglieder fördert. Die schrittweise Aufnahme der neuen Codeshare-Strecken ab Juli 2025 unterstreicht das Bestreben beider Fluggesellschaften, ihre Präsenz im transatlantischen Verkehr und innerhalb Kanadas zu stärken und ihren Kunden ein noch umfassenderes Reiseangebot zu bieten.

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Cathay Pacific rüstet gesamte Flotte mit Wlan und Bildschirmen aus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific gab bekannt, ihre gesamte Flotte bis August dieses Jahres mit drahtlosem Internetzugang (Wlan) sowie mit Bildschirmen für das bordeigene Inflight-Entertainment-System auszustatten. Dies bedeutet, daß Passagiere auf allen Strecken der Fluggesellschaft künftig in den Genuss dieser Annehmlichkeiten kommen werden. Die Entscheidung der in Hongkong ansässigen Fluggesellschaft unterstreicht deren Bestreben, das Reiseerlebnis für ihre Kunden weiter zu verbessern. Die durchgängige Verfügbarkeit von Wlan ermöglicht es Reisenden, auch über den Wolken in Verbindung zu bleiben, sei es für private oder geschäftliche Zwecke. Das ausgebaute Inflight-Entertainment-System mit Bildschirmen an jedem Sitzplatz bietet zudem eine größere Auswahl an Filmen, Serien, Musik und Spielen für die Unterhaltung während des Fluges. Cathay Pacific betreibt eine gemischte Flotte aus Flugzeugen der Typen Airbus A321neo, Airbus A330, Airbus A350 und Boeing 777. Die Nachrüstung der gesamten Flotte mit den neuen Technologien stellt eine bedeutende Investition dar. Für Passagiere der First und Business Class sowie für Mitglieder des Vielfliegerprogramms „Cathay Diamond“ soll der Wlan-Zugang auf allen Flügen kostenlos sein. Für Economy-Class-Reisende werden verschiedene kostenpflichtige Wlan-Pakete angeboten. Mit dieser Maßnahme positioniert sich Cathay Pacific als eine der wenigen Fluggesellschaften weltweit, die auf ihrer gesamten Flotte sowohl Wlan als auch moderne Inflight-Entertainment-Systeme anbieten. Dies könnte die Attraktivität der Airline für Geschäfts- und Urlaubsreisende gleichermaßen steigern und neue Standards im Bereich der Premium-Flugreisen setzen.

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Deutschland als logistische Drehscheibe der Nato: Bundeswehr setzt auf zivile Partner

Angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen und struktureller Defizite in der militärischen Infrastruktur intensiviert die Bundeswehr die Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen, um ihre Rolle als logistische Drehscheibe der Nato zu erfüllen. Die Bundeswehr hat sich an bedeutende Logistikunternehmen wie die Deutsche Bahn, Lufthansa und Rheinmetall gewandt, um im Krisenfall die Verlegung von Soldaten und militärischem Gerät an die Nato-Ostgrenze sicherzustellen. Diese Kooperationen sind Teil der umfassenderen Bemühungen Deutschlands, seiner Verpflichtung als logistische Drehscheibe innerhalb der Allianz gerecht zu werden. Nationale Sicherheitsstrategie und logistische Verpflichtungen Mit der Verabschiedung der Nationalen Sicherheitsstrategie 2023 hat sich Deutschland klar zu seiner Rolle innerhalb des nordatlantischen Bündnisses bekannt. In einem möglichen Krisenszenario soll die Bundesrepublik in der Lage sein, zehntausende alliierte Soldaten durch ihr Territorium zu führen, zu versorgen und militärisch zu unterstützen. Dies setzt eine leistungsfähige Infrastruktur voraus – und deren Mängel sind schon heute offensichtlich. Die Bundeswehr sieht sich derzeit nicht in der Lage, die gestiegenen Anforderungen allein zu bewältigen. Defizite bei Straßen, Schienenwegen und Brücken erschweren die Verlegung schwerer militärischer Ausrüstung. Vor allem in Ost-West-Richtung bestehen logistische Engpässe. Das strategische Konzept der Nato, das sogenannte „New Force Model“, sieht vor, daß innerhalb kürzester Zeit große Truppenkontingente verlegt werden können – ein Ziel, das ohne zivile Unterstützung kaum erreichbar scheint. Wachsende Abhängigkeit von privaten Dienstleistern Bereits jetzt ist die Bundeswehr bei logistischen Aufgaben außerhalb direkter Krisengebiete fast vollständig auf zivilgewerbliche Anbieter angewiesen. Das betrifft nicht nur Transporte auf Straße und Schiene, sondern auch die Bereitstellung technischer Mittel und personeller Unterstützung. Das Operative Führungskommando der Bundeswehr

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Israir erhält vorläufige Genehmigung für Flüge in die USA

Das US-Verkehrsministerium hat der israelischen Fluggesellschaft Israir eine vorläufige Genehmigung für die Aufnahme von Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten erteilt. Diese befristete Genehmigung ist für einen Zeitraum von zwei Jahren gültig. Israir zeigte sich optimistisch, die endgültige Genehmigung bis Juni dieses Jahres zu erhalten. Die Fluggesellschaft plant, die Strecke zwischen Tel Aviv und New York zu bedienen und hierfür Flugzeuge des Typs Airbus A330 einzusetzen. Mit diesem Schritt erweitert Israir ihr Streckennetz über Europa und den Nahen Osten hinaus und erschließt einen bedeutenden transatlantischen Markt. Die Aufnahme von Direktflügen zwischen Israel und der Ostküste der Vereinigten Staaten wird sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen neue Reisemöglichkeiten bieten. Bisher wurde die Direktflugverbindung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten hauptsächlich von der israelischen Fluggesellschaft El Al und verschiedenen US-amerikanischen Fluggesellschaften bedient. Die Genehmigung für Israir könnte somit zu einem verstärkten Wettbewerb auf dieser wichtigen Route führen und möglicherweise auch Auswirkungen auf die Flugpreise haben. Es bleibt abzuwarten, ob Israir plant, weitere Ziele in den Vereinigten Staaten in Zukunft anzusteuern. Die Ankündigung von Israirs Plänen kommt in einer Zeit, in der die Nachfrage nach internationalen Flugreisen stetig wächst. Die neue Verbindung zwischen Tel Aviv und New York könnte auch die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten weiter stärken.

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Wiener Tagungsindustrie erzielt Rekordwerte

Die Wiener Tagungsindustrie hat im Jahr 2024 mit 6.619 Kongressen und Firmentagungen die besten Ergebnisse ihrer Geschichte erzielt. Dies gab der WienTourismus bekannt. Die Veranstaltungen generierten eine Rekord-Wertschöpfung von 1,32 Milliarden Euro für Österreich und trugen mit 365 Millionen Euro zu den Steuereinnahmen bei. Zudem sicherten sie 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze. Besonders erfreulich entwickelte sich die Aufenthaltsdauer der Tagungsgäste, die mit durchschnittlich drei Nächten deutlich über dem Durchschnitt anderer Wien-Besucher lag. Internationale Kongresse erwiesen sich dabei als besonders bedeutend, da sie den Großteil der Wertschöpfung und der Steuereinnahmen generierten. Wien konnte seine Position als führender Standort für medizinische Kongresse weiter festigen, wobei Veranstaltungen aus diesem Bereich den größten Anteil der Kongressnächtigungen ausmachten. Auch der Bereich der Firmentagungen zeigte eine starke Dynamik mit einem deutlichen Zuwachs an Veranstaltungen und Nächtigungen. Wien etabliert sich zunehmend als Standort für Kongresse im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Internationale Rankings bestätigen die Attraktivität Wiens als Tagungsdestination. Um diese Position weiter zu stärken, investiert die Stadt in neue Infrastrukturprojekte wie die Wien Holding Arena und plant die Gründung eines Wiener Event Boards zur besseren Vermarktung als Veranstaltungsort.

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