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Tuifly und Condor: Pilotengewerkschaft vereinbart neue Regelungen für bessere Arbeitsbedingungen

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat in den vergangenen Tagen Tarifabschlüsse mit den beiden deutschen Fluggesellschaften Tuifly und Condor erzielt. Die neuen Vereinbarungen beinhalten eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und eine faire Anpassung der Vergütung. Diese Abkommen spiegeln die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen wider, denen die Piloten in der Luftfahrtbranche gegenüberstehen, und verdeutlichen die Bemühungen der Gewerkschaft, die Arbeitsverhältnisse für ihre Mitglieder zukunftsfähig zu gestalten. Tuifly: Deutliche Gehaltserhöhung zur Kompensation der Kaufkraftverluste Der Tarifabschluss bei Tuifly, einer Tochtergesellschaft des internationalen Reiseveranstalters TUI, sorgt für eine spürbare Verbesserung der finanziellen Situation der Piloten. Wie die Vereinigung Cockpit mitteilte, wurden die Gehälter der Tuifly-Piloten deutlich angehoben, um die Kaufkraftverluste der vergangenen Jahre auszugleichen. Dies ist eine wichtige Maßnahme, da die Inflationsraten und die allgemeine wirtschaftliche Lage in den letzten Jahren zu einem signifikanten Rückgang der Kaufkraft vieler Arbeitnehmer geführt haben. Besonders im Vergleich zu anderen Bereichen der Luftfahrtindustrie, in denen es in den vergangenen Jahren immer wieder zu tariflichen Auseinandersetzungen gekommen war, stellt dieser Tarifabschluss einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung einer fairen Bezahlung für die Piloten dar. Die genaue Höhe der Gehaltserhöhungen wurde von der Gewerkschaft nicht öffentlich gemacht, doch die Vereinbarung wird als „deutlich“ und „angemessen“ bezeichnet. Die Vereinbarung zwischen Tuifly und der VC zeigt auch das Bestreben der Fluggesellschaft, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und die Piloten zu einer langfristigen Zusammenarbeit zu ermutigen. Das Vertrauen der Piloten in die Arbeitsbedingungen und die finanzielle Entlohnung ist ein entscheidender Faktor, um qualifiziertes Personal in der Branche zu halten, insbesondere angesichts des

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Tschechen zieht es zu Ostern 2025 in die Ferne – Dubai als Spitzenreiter bei Flugzielen

Das Interesse an Flugreisen zu Ostern ist in diesem Jahr bei tschechischen Urlaubern deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete der Verkauf von Flugtickets einen Anstieg um 27 Prozent. Während 2024 noch europäische Städte wie Paris, Kopenhagen oder Málaga die Rangliste anführten, steht im Jahr 2025 Dubai an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Auch exotische Destinationen wie die Malediven, Mauritius und New York haben es in die Top 10 geschafft. Besonders Dubai erfreut sich großer Beliebtheit und verzeichnet mit 153 Prozent den stärksten Anstieg bei den Buchungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Malediven legten um 68 Prozent zu, während weitere Fernziele wie New York und Miami ebenfalls höhere Buchungszahlen aufweisen. Gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Reisedauer über die Osterfeiertage verlängert – sie beträgt 2025 rund acht Tage, während sie im Vorjahr bei fünf Tagen lag. Obwohl Prag mit einem Anteil von 53 Prozent weiterhin der wichtigste Abflughafen für tschechische Reisende bleibt, ist das Interesse an Flügen ab Wien gestiegen. Der Anteil der Abflüge von der österreichischen Hauptstadt wuchs um drei Prozent auf insgesamt 13 Prozent. Dieser Trend zeigt, dass Reisende verstärkt grenznahe Flughäfen nutzen, um von attraktiveren Verbindungen oder günstigeren Preisen zu profitieren. Die Flugpreise für beliebte Reiseziele sind teilweise deutlich gestiegen. Besonders Flüge nach Dubai verteuerten sich um 23 Prozent, während Verbindungen nach Athen sogar um 28 Prozent teurer wurden. Im Gegensatz dazu sanken die Ticketpreise auf die Malediven um sechs Prozent. Um den Reisenden mehr Flexibilität zu bieten, hat Student Agency Travel in diesem Jahr die sogenannte Koala-Versicherung

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Boeing: Auslieferungen im Februar 2025 fast stabil

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im Februar 2025 insgesamt 44 Passagier- und Frachtflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Dies markiert eine fast stabile Leistung im Vergleich zum Januar des gleichen Jahres, in dem Boeing 45 Maschinen an Fluggesellschaften und Frachtunternehmen übergab. Mit diesen Zahlen bleibt Boeing den zweiten Monat in Folge vor seinem größten Wettbewerber, Airbus aus Europa, der im Februar nur 40 Jets auslieferte. Allerdings bleibt die Auslieferungszahl von Boeing im Kontext der Gesamtzahl der Jahresauslieferungen von 2024 und den jüngsten Entwicklungen ein interessantes Thema. Trotz dieser stabilen Leistung hat Boeing in den letzten Jahren mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen, die die Firma noch immer stark beschäftigen. Herausforderungen seit der 737 Max-Krise Boeing durchlebt seit dem dramatischen Absturz zweier 737 Max Maschinen in den Jahren 2018 und 2019 eine schwere Krise, die das Unternehmen und seine Reputation schwer erschütterte. Bei den beiden tragischen Unglücken kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Der Absturz der Maschinen führte nicht nur zu einer langanhaltenden weltweiten Stilllegung des Typs 737 Max, sondern auch zu tiefgreifenden revisionsbedürftigen Produktionsprozessen und strengen Auflagen durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Diese Krise legte die Schwächen im Produktionsprozess von Boeing offen und hatte weitreichende Folgen für das Unternehmen und die gesamte Luftfahrtindustrie. Das Unternehmen litt unter einem Vertrauensverlust und musste eine Reihe von Korrekturmaßnahmen ergreifen. Die FAA verhängte im Januar 2024 nach einem weiteren Zwischenfall mit einer 737 Max neue Einschränkungen und verbot Boeing, die Produktion der Max-Maschinen auszuweiten. Dies setzte das Unternehmen unter noch stärkere Aufsicht der Luftfahrtbehörden und verlangte eine

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Lufthansa Technik und Hebei Airlines erweitern Zusammenarbeit bei Triebwerksinstandhaltung

Lufthansa Technik und die chinesische Fluggesellschaft Hebei Airlines haben ihre bestehende Zusammenarbeit durch einen neuen Vertrag zur Instandhaltung von CFM56-7B-Triebwerken weiter ausgebaut. Die Vereinbarung umfasst die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der in der Boeing-737-800-Flotte von Hebei Airlines eingesetzten Triebwerke. Die ersten Wartungsarbeiten werden noch in diesem Jahr am Standort von Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt. Bereits seit 2019 verbindet beide Unternehmen eine enge Partnerschaft im Bereich der sogenannten Mobile Engine Services. Chen Hongbo, General Manager von Hebei Airlines, erklärte bei der Vertragsunterzeichnung in Shijiazhuang, dass die Entscheidung zur Ausweitung der Zusammenarbeit auf die positiven Erfahrungen mit den bisherigen Leistungen von Lufthansa Technik zurückzuführen sei. Zuvor konzentrierte sich die Kooperation auf mobile Reparaturdienstleistungen, die schnelle Instandsetzungen vor Ort ermöglichen. Mit dem neuen Vertrag werde nun ein weiterer Schritt in Richtung einer umfassenden Betreuung der Triebwerke gemacht. Auch auf Seiten von Lufthansa Technik zeigt man sich zufrieden über die Vertiefung der Geschäftsbeziehung. Jens Michel, Vice President Corporate Sales North East Asia, bezeichnete die Vertragsverlängerung als Vertrauensbeweis für die Qualität der eigenen Dienstleistungen. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des chinesischen Marktes für das weitere Wachstum des Unternehmens. Lufthansa Technik wird im Rahmen der neuen Vereinbarung sicherstellen, dass die Triebwerke von Hebei Airlines nach internationalen Standards gewartet werden, um den zuverlässigen Betrieb und die Flugsicherheit zu gewährleisten. Hebei Airlines wurde 2010 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Shijiazhuang. Mit einer Flotte von 27 Flugzeugen bedient die Gesellschaft über 200 Inlands- und internationale Routen, darunter Verbindungen nach Bangkok, Singapur und Osaka. Lufthansa Technik zählt

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Australien und die Niederlande reichen endgültige Argumente gegen Russland im Fall MH17 ein

Im Fall des Abschusses des Malaysia-Airlines-Flugs MH17, der 298 Menschen das Leben kostete, haben Australien und die Niederlande am 7. März 2025 angekündigt, ihre endgültigen Argumente vor dem Rat der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) einzureichen. Der Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein im langjährigen Streben nach Gerechtigkeit für die Opfer dieses tragischen Vorfalls, der sich mehr als zehn Jahre nach dem Absturz des Flugzeugs nun erneut vor Gericht bewegt. Die ICAO wird nun mit den Beratungen über die Verantwortlichkeit Russlands für den Abschuss des Fluges beginnen. Der Abschuss von MH17: Eine Tragödie, die die Welt erschütterte Am 17. Juli 2014 wurde der Flug MH17, ein Boeing 777-200ER, auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Insassen, darunter 38 Australier, verloren ihr Leben. Die niederländische und australische Regierung haben in den Jahren nach dem Vorfall wiederholt versucht, die Verantwortlichen für den Abschuss zur Rechenschaft zu ziehen und die Ursachen dieses schrecklichen Verbrechens zu ermitteln. Untersuchungen der niederländischen Sicherheitsbehörde (OVV) und der internationalen Ermittlungsgruppe (JIT) ergaben, dass der Flugzeugabsturz durch eine Buk-Rakete verursacht wurde, die aus Russland geliefert und von prorussischen Separatisten in der Ostukraine abgefeuert wurde. Trotz dieser klaren Erkenntnisse und der umfangreichen Beweise lehnte es Russland ab, sich zu den Vorwürfen zu äußern und zog sich 2020 von den Verhandlungen zurück. In der Folge haben Australien und die Niederlande ihre rechtlichen Schritte gegen Russland fortgesetzt. Der aktuelle rechtliche Schritt: Die Einreichung der endgültigen Argumente Mit der Einreichung ihrer endgültigen Argumente vor dem ICAO-Rat setzen Australien und

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Österreich präsentiert Innovationskraft auf der EXPO 2025 in Osaka

Österreich wird sich auf der Weltausstellung EXPO 2025 in Osaka, Japan, unter dem Motto „Composing the Future“ mit einem eigenen Pavillon präsentieren. Ziel des österreichischen Beitrags ist es, die Innovationskraft und kreative Vielfalt des Landes einem internationalen Publikum vorzustellen. An der Gestaltung des Pavillons und der Ausstellung beteiligen sich über 120 österreichische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Die EXPO 2025 findet vom 13. April bis 13. Oktober 2025 statt und steht unter dem Leitthema „Designing Future Society for Our Lives“. Zu den zentralen Partnern des Österreich-Pavillons gehören namhafte Unternehmen wie AT&S, Austrian Airlines, der Flughafen Wien und die Wiener Staatsoper. Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S zeigt unter anderem die digitale Darstellung des Osaka-Paravents von Schloss Eggenberg, ein Beispiel für die Verbindung von Mikroelektronik und Kulturerbe. Der Flughafen Wien nutzt die EXPO als Plattform zur Vertiefung wirtschaftlicher Beziehungen mit Japan und Asien. Bereits am Flughafen Wien wird der österreichische Beitrag an prominenten Stellen, wie bei den Gepäckausgaben und im Ankunftsbereich, beworben. Auch traditionsreiche Unternehmen beteiligen sich an der Weltausstellung. Die Wiener Manufaktur Bakalowits Lichtdesign, die bereits 1873 auf der Wiener Weltausstellung vertreten war, stellt eine Bodenlampe für den VIP-Bereich des Österreich-Pavillons bereit. Weitere bekannte Marken wie Bösendorfer, Riedel, Julius Meinl und die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten tragen zur Gestaltung bei. Der Pavillon, entworfen von BWM Designers & Architects, verbindet moderne Architektur mit innovativer Präsentationstechnik und interaktiven Elementen. Die Finanzierung des österreichischen Auftritts erfolgt zu 75 Prozent durch das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft, während die Wirtschaftskammer Österreich die restlichen 25 Prozent trägt. Insgesamt werden

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Voepass Linhas Aéreas: Betriebsaussetzung nach Sicherheitsbedenken

Die brasilianische Fluggesellschaft Voepass Linhas Aéreas steht derzeit unter einem Sicherheitsstopp, nachdem die Nationale Zivilluftfahrtbehörde Brasiliens (ANAC) alle Flugoperationen des Unternehmens am 11. März 2025 ausgesetzt hat. Die Entscheidung wurde als vorsorgliche Maßnahme aufgrund von Sicherheitsbedenken getroffen. Laut ANAC ist Voepass nicht in der Lage, das von der Behörde geforderte Sicherheitsniveau zu gewährleisten, nachdem mehrere Inspektionen auf schwerwiegende Unregelmäßigkeiten hingewiesen haben. Die Suspendierung betrifft alle Flugoperationen der Sao Paulo ansässigen Airline, bis das Unternehmen nachweisen kann, dass es in der Lage ist, den geltenden zivilen Luftfahrtvorschriften zu entsprechen. Sicherheitsbedenken und Managementprobleme Die Entscheidung zur Aussetzung des Betriebs folgt einer Reihe von Inspektionen, die die Behörde bei Voepass durchgeführt hat. ANAC erklärte in einer Stellungnahme, dass das Unternehmen „nicht in der Lage war, Unregelmäßigkeiten zu beheben, die während der durchgeführten Inspektionen festgestellt wurden“, und dass es „die festgelegten Betriebsbedingungen nicht erfüllt“ habe. Dies sei der Hauptgrund für die vorsorgliche Maßnahme. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, dass Voepass die Benachrichtigung über die Betriebsaussetzung erhalten habe und derzeit „interne Verhandlungen“ führe, um der Behörde nachzuweisen, dass die Fluggesellschaft in der Lage ist, die erforderlichen Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Voepass versicherte in einer Erklärung, dass ihre Flugzeuge weiterhin flugtauglich seien und alle Sicherheitsstandards einhielten. Das Unternehmen bedauerte die Entscheidung und wies darauf hin, dass sie „unermessliche Auswirkungen auf Tausende von Brasilianern“ habe, die täglich auf die regionalen Flüge angewiesen sind. Die Fluggesellschaft erklärte, sie werde „alle Anstrengungen unternehmen, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen“. Der Absturz eines Voepass-Fluges als Wendepunkt Die Entscheidung

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ARBÖ verlängert Kooperation mit BMW – Neue Ersatzfahrzeuge im Einsatz

Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) setzt seine langjährige Zusammenarbeit mit BMW Österreich und der AutoFrey Gruppe fort. Im Rahmen der erneuerten Partnerschaft wurden 27 BMW X1 durch neue BMW 2er Active Tourer ersetzt. Die Fahrzeuge stehen ARBÖ-Mitgliedern in der Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg bei Pannen oder Reparaturen für 24 Stunden kostenlos als Ersatzfahrzeug zur Verfügung. Die Übergabe der neuen Flotte erfolgte in Salzburg bei AutoFrey an der Alpenstraße im Beisein von ARBÖ-Generalsekretär KommR Mag. Gerald Kumnig und dem Geschäftsführer von BMW Austria, Alexander Bamberger. Kumnig betonte die Bedeutung der Kooperation für die Mitglieder: Die Bereitstellung moderner und komfortabler Ersatzfahrzeuge unterstreiche den Anspruch des ARBÖ auf einen hochwertigen Service. Auch Mag. Josef Roider, Geschäftsführer der AutoFrey Gruppe, hob die langjährige Partnerschaft und die Bedeutung zuverlässiger Mobilität hervor. Die neuen BMW 2er Active Tourer sind mit Automatikgetriebe und einem 3-Zylinder-Benzinmotor ausgestattet, der 122 PS leistet. Laut ARBÖ zeichnen sich die Fahrzeuge durch hohen Fahrkomfort, moderne Technik und umfangreiche Fahrassistenzsysteme aus. Die Ausstattung soll den unterschiedlichen Bedürfnissen der Mitglieder gerecht werden und ein sicheres Fahrerlebnis gewährleisten. Die Kooperation zwischen dem ARBÖ, BMW Österreich und AutoFrey besteht seit über neun Jahren. Die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen ist Teil des umfassenden Serviceangebots des ARBÖ für seine Mitglieder und wird durch die neue Flotte weitergeführt.

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Air France-KLM reduziert Bestellung von A350F Frachtern

Die Air France-KLM-Gruppe hat kürzlich eine Anpassung ihrer Bestellung von Airbus A350F-Frachtern vorgenommen und sich entschieden, statt der ursprünglich geplanten acht Flugzeuge nur noch sechs Einheiten zu übernehmen. Diese Entscheidung betrifft sowohl die französische Muttergesellschaft Air France als auch die niederländische Tochtergesellschaft Martinair, die als KLMs Frachtfluggesellschaft fungiert. Laut einer Erklärung eines Unternehmenssprechers wird Air France nun drei A350F erhalten und Martinair ebenfalls drei Einheiten, anstatt wie ursprünglich vorgesehen, jeweils vier Maschinen zu übernehmen. Trotz dieser Reduzierung betont der Konzern, dass sich an der langfristigen Strategie nichts ändern werde. Strategische Anpassungen in der Frachtflotte Die Anpassung der Bestellung für die A350F Frachter ist Teil einer kontinuierlichen Optimierung der Flottenstrategie der Air France-KLM-Gruppe. Wie das Unternehmen betont, werde der hybride Ansatz beibehalten, der sowohl den Einsatz von Frachtern als auch die Nutzung von Belly-Cargo-Kapazitäten in den Passagierflugzeugen umfasst. Dieser hybride Ansatz hat sich als flexibel und effizient erwiesen, da er die Kapazitäten der Passagierflugzeuge für den Frachttransport nutzt, während spezialisierte Frachtflugzeuge wie die A350F zusätzliches Potenzial bieten. Die Entscheidung, die Anzahl der bestellten A350F zu reduzieren, ist möglicherweise eine Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen und die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen die Luftfahrtindustrie gegenübersteht. Obwohl die Frachtvolumina im Jahr 2024 um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen, meldete das Unternehmen einen Rückgang der Frachtumsätze um 3,9 Prozent im Vergleich zu 2023. Dieser Rückgang könnte auf eine schwächere Nachfrage im Frachtgeschäft oder eine Veränderung der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinweisen, die sich auf die Luftfrachtmärkte auswirken. Der A350F-Frachter: Ein langfristiges Investment Der Airbus A350F ist

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Bargeld bleibt in Österreich bevorzugtes Zahlungsmittel

Eine aktuelle Umfrage der Bank 99 zeigt, daß Bargeld in Österreich weiterhin die bevorzugte Zahlungsmethode ist. Besonders bei kleineren Beträgen, Handwerksleistungen und Restaurantbesuchen greifen drei Viertel der Befragten zu Bargeld. Gleichzeitig gewinnt die Debitkarte an Bedeutung, vor allem bei Einkäufen im Supermarkt, an Tankstellen und in Bekleidungsgeschäften. Während ältere Menschen häufiger auf Kreditkarten setzen, bevorzugen jüngere Befragte digitale Zahlungsmethoden wie Smartphone- oder Online-Zahlungen. Die Umfrage, die unter 400 Personen durchgeführt wurde, verdeutlicht geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen zahlen öfter bar, während Männer verstärkt digitale Zahlungsmethoden oder Kreditkarten nutzen. Debitkarten sind hingegen bei beiden Geschlechtern gleichermaßen beliebt. Ein Viertel der unter 30-Jährigen bezahlt bereits mobil beim Einkauf von Kleidung, während bei den über 30-Jährigen weniger als zehn Prozent diese Option wählen. Auch beim Online-Banking zeigt sich ein Wandel: 55 Prozent der Befragten erledigen ihre Bankgeschäfte bevorzugt über eine Banking-App, während klassische Online-Dienste am Computer mit 29 Prozent rückläufig sind. Jüngere tendieren stärker zu mobilen Lösungen, während ältere Personen weiterhin den Computer oder den Bankschalter bevorzugen. Trotz der Digitalisierung bleibt die persönliche Beratung für viele Kunden weiterhin wichtig. Die Bank 99 AG, eine Tochtergesellschaft der Österreichischen Post AG und der Schelhammer Capital Bank AG, betreut mit rund 350 Mitarbeitern etwa 300.000 Kunden in Österreich. Neben digitalen Angeboten bietet die Bank weiterhin Service in Filialen und bei rund 1.700 Post-Partnern.

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