Alaska Airlines, eine der bedeutendsten Fluggesellschaften der USA, sah sich jüngst einer massiven IT-Krise gegenüber. Am „Cyber Monday“, dem 2. Dezember 2024, führte ein technisches Problem zu erheblichen Betriebsstörungen, die Fluggäste und den Flugplan gleichermaßen beeinträchtigten. Der Vorfall ereignete sich in einer sensiblen Phase, unmittelbar nach dem Thanksgiving-Wochenende, das traditionell eine der reisestärksten Perioden des Jahres darstellt. Alaska Airlines hatte anläßlich des „Cyber Monday“ eine Verkaufsaktion gestartet, die auf überwältigende Resonanz stieß. Die damit einhergehende außergewöhnlich hohe Nachfrage überforderte jedoch die IT-Infrastruktur der Fluggesellschaft. Bereits am Morgen des 2. Dezember begann die Website von Alaska Airlines, ihre Funktion einzustellen. Kunden berichteten über Schwierigkeiten beim Zugriff auf die Buchungsseite sowie bei der Nutzung der mobilen App und der Kontaktzentren. Die technologische Panne führte nicht nur zu buchungstechnischen Einschränkungen, sondern beeinträchtigte auch den regulären Flugbetrieb. Insbesondere abgehende Flüge ab dem Drehkreuz Seattle-Tacoma International Airport (SEA) waren betroffen. Für kurze Zeit legte die Airline den gesamten Betrieb in Seattle lahm, um eine Überlastung der Flugzeuge und weitergehende Sicherheitsrisiken zu verhindern. Reaktion der Fluggesellschaft Alaska Airlines reagierte schnell mit einer öffentlichen Entschuldigung und stellte sicher, daß betroffene Kunden fortlaufend über die sozialen Medien und die Unternehmenswebsite informiert wurden. „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Gästen, die davon betroffen sind, und arbeiten daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben“, hieß es in einer Stellungnahme. Die Fluggesellschaft riet den Reisenden, den Status ihrer Flüge regelmäßig zu überprüfen und bot unkomplizierte Umbuchungs- oder Stornierungsoptionen an. Obwohl der Betrieb innerhalb weniger Stunden stabilisiert werden konnte, blieb