
Samaritan’s Purse verabschiedet letzte Douglas DC-8 und setzt auf Boeing 767
Die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse, bekannt für ihre schnellen Reaktionen in Katastrophengebieten weltweit, hat ein bedeutendes Kapitel ihrer logistischen Arbeit abgeschlossen: Am 14. November 2025 wurde in einer feierlichen Zeremonie in Greensboro, North Carolina, die letzte noch unter US-Registrierung fliegende Douglas DC-8 offiziell außer Dienst gestellt. Gleichzeitig wurde ein modernerer Boeing 767 Frachter in den aktiven Dienst gestellt. Dieser Wechsel, so die in North Carolina ansässige Organisation, markiert nicht nur das Ende der Ära eines legendären Flugzeugs, sondern auch den Beginn einer deutlich leistungsfähigeren Phase in der humanitären Luftbrücke. Die viermotorige DC-8 war über ein Jahrzehnt lang das Rückgrat der schweren Luftfrachtoperationen von Samaritan’s Purse. Seit ihrer Übernahme im Jahr 2015 führte sie mehr als 200 Missionen durch und lieferte Millionen Pfund an lebenswichtiger Fracht in Krisengebiete. Die Außerdienststellung der „Mighty DC-8“ wird von Luftfahrtexperten als historisches Ereignis betrachtet, da weltweit nur noch eine geringe Zahl dieses einst weit verbreiteten Langstreckenflugzeugs in Betrieb ist. Mit der Indienststellung der 767 stellt die Organisation ihre Luftfrachtkapazitäten auf eine neue, größere Basis. Ein langes Leben: Die Geschichte der „Mighty DC-8“ Das betroffene Flugzeug mit der Luftfahrzeugzelle Nummer 427 von insgesamt 554 gebauten DC-8 kann auf eine ungewöhnlich lange und vielseitige Geschichte zurückblicken. Es rollte an Heiligabend 1968 vom Band und trat zunächst in den Dienst der finnischen Fluggesellschaft Finnair, bevor es in den frühen 1980er Jahren zur französischen Luftwaffe wechselte. Später wurde es Teil der Flotte von Air Transport International, wo es zu einer sogenannten Combi-Konfiguration umgebaut wurde – einer Kombination aus Passagier-








