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Kanarische Inseln: Regierung stoppt Ferienvermietung – Fünfjähriges Moratorium eingeführt

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine weitreichende neue Regelung für die Ferienvermietung (Viviendas Vacacionales) erlassen, die umgehend für erhebliche Unsicherheit auf den regionalen Immobilienmärkten sorgt, insbesondere im Süden Gran Canarias. Das Gesetz sieht ein fünfjähriges Moratorium für die Genehmigung neuer Lizenzen für touristische Apartments vor und überträgt den lokalen Gemeindeverwaltungen umfassende Kontrollbefugnisse. Diese politische Intervention stellt eine direkte Herausforderung für Investoren, insbesondere private Investmentfonds, dar, deren Geschäftsmodell auf den Erwerb und die Vermarktung von Immobilien über Plattformen wie Airbnb basiert. Die einschneidendste Maßnahme ist der fünfjährige Stopp für die Erteilung neuer Vermietungslizenzen (VV-Lizenzen). Dies friert die Expansionsfähigkeit von Investoren im Kurzzeitvermietungssegment faktisch ein, wobei lediglich bereits registrierte Objekte ausgenommen sind. Experten erwarten, dass der Wert sogenannter Bestandsimmobilien mit vorhandener Lizenz massiv steigen wird, da die Genehmigung zu einem knappen Gut wird. Im Gegensatz dazu dürften die Preise für nicht registrierte oder neu gebaute Immobilien, die für die touristische Vermietung gedacht waren, sinken, da eine Monetarisierung über dieses Modell stark eingeschränkt ist. Darüber hinaus wird befürchtet, dass ein mögliches Verbot der Übertragbarkeit der Vermietungslizenzen beim Verkauf oder der Vererbung den langfristigen Wert der Tourismusinvestitionen weiter mindern könnte. Die neue Gesetzgebung führt zudem eine strikte Obergrenze ein, die die touristische Nutzung auf maximal 10 Prozent der gesamten bewohnbaren Fläche (auf kleineren Inseln 20 Prozent) begrenzt. In stark nachgefragten Zonen wie Teneriffa und dem Süden Gran Canarias wird dieses Limit als nahezu unüberwindbare Wachstumsgrenze für die Zukunft angesehen. Ein weiterer Engpass entsteht durch das Verbot, Geschäftsräume oder Neubauten (innerhalb der ersten zehn

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Pratt & Whitney beseitigt Lieferengpässe und ebnet Airbus den Weg für ehrgeiziges Jahresziel

Die globalen Lieferketten in der Luftfahrtindustrie zeigen zum Jahresende 2025 entscheidende Anzeichen der Erholung, welche die Produktionsziele des europäischen Flugzeugbauers Airbus maßgeblich beeinflussen. Der amerikanische Triebwerkshersteller Pratt & Whitney (P&W) gab bekannt, seinen Lieferrückstand für das laufende Jahr vollständig aufgeholt zu haben. Diese Entwicklung gilt als kritischer Durchbruch, da die Versorgung mit Triebwerken von P&W und dem Konkurrenten CFM International lange Zeit als einer der Hauptengpässe für die Auslieferungsrate von Airbus identifiziert wurde. Zum Ende des Oktobers 2025 hatte Airbus 585 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert. Um das ehrgeizige Jahresziel von 820 Auslieferungen zu erreichen, müssen in den letzten beiden Monaten des Jahres noch beeindruckende 235 Flugzeuge fertiggestellt und übergeben werden. Die nun erfolgte Zusicherung von P&W, die vertraglich vereinbarten Triebwerksmengen für das laufende Jahr geliefert zu haben, gibt Airbus die notwendige Voraussetzung, um die Produktion deutlich zu beschleunigen. Rick Deurloo, Präsident für kommerzielle Triebwerke bei P&W, bestätigte vor Journalisten im Vorfeld der Dubai Airshow, dass sein Unternehmen nun bereits Triebwerke für die Auslieferungen des kommenden Jahres produziere, was die Erfüllung der 2025er-Verpflichtungen untermauert. Pratt & Whitney im Fokus der Lieferkette Pratt & Whitney, ein Unternehmen der RTX-Gruppe und mit einer hundertjährigen Geschichte in der Luftfahrt, ist ein zentraler Akteur in der Versorgungskette von Airbus. Das aktuelle kommerzielle Portfolio wird von der Geared Turbofan (GTF) Triebwerksfamilie angeführt. Diese Technologie findet breite Anwendung, nicht nur bei Airbus und Boeing, sondern auch bei Herstellern wie Embraer und Irkut. Für die erfolgreichen Airbus-Muster sind insbesondere die Varianten PW1100G-JM für die A320neo-Familie und PW1500G für

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Deutsche Bahn: Vorstandschefin Palla kündigt weitere Verschlechterung der Lage an

Die Deutsche Bahn (DB) steht laut ihrer Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla vor einer der schwierigsten Phasen der jüngeren Unternehmensgeschichte. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung stellte Palla klar, dass sich die Lage auf der Schiene in Deutschland in den kommenden Jahren zunächst weiter zuspitzen wird. Die Ursache sieht sie in einer unerwartet schnellen Alterung der Infrastrukturanlagen sowie einer daraus resultierenden drastischen Zunahme der Baustellen. Palla zufolge altert das Netz – betroffen sind unter anderem Stellwerke, Schienen, Weichen und Oberleitungen – deutlich schneller als bisher angenommen. Diese Entwicklung sei dem Unternehmen in ihrem dramatischen Ausmaß nicht rechtzeitig bewusst gewesen. Die Konsequenz sind verstärkte Langsamfahrstellen und ungeplante Störungen, die den Betrieb massiv behindern. Die Zahl der Baustellen auf dem Netz wird in diesem Jahr auf rund 26.000 geschätzt, was einer Steigerung von 5.000 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für 2026 sei mit einem weiteren Anstieg auf über 28.000 zu rechnen. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr, die zuletzt auf einen Tiefstwert von 51,5 Prozent gesunken war, wird sich laut Palla kurzfristig nicht erholen; sie rechnet auch für das laufende Jahr mit einer „Fünf vorne“ bei den Pünzlichkeitswerten. Der wachsende Sanierungsbedarf trifft auf ein ohnehin überlastetes Schienennetz, insbesondere an den Hauptverkehrsknotenpunkten wie Frankfurt, München, Hamburg, Berlin und Köln. Die starke Zunahme des politisch bestellten Regionalverkehrs, welchen die DB nicht selbst steuern kann, setzt dem System zusätzlich zu. Eine Reduzierung des Angebots, um die Pünktlichkeit zu erhöhen, lehnt Palla ab, da viele Reisende auf diese Regionalverbindungen angewiesen seien und die Entscheidung letztlich in der Hand der Politik

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Virgin Atlantic sichert Flotteninvestitionen durch Slots in London-Heathrow

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat ein umfangreiches Investitionspaket zur Modernisierung ihrer Flotte geschnürt. Die Airline nimmt einen Kredit in Höhe von 745 Millionen US-Dollar bei dem US-Investor Apollo auf. Die Mittel sind primär für die Einführung neuer Kabinenausstattungen für die bestehenden Boeing 787-9 Flugzeuge sowie die Anschaffung von zehn weiteren Airbus A330-900 Maschinen vorgesehen, deren Auslieferung ab Ende 2026 erwartet wird. Das Besondere an dieser Finanzierungstransaktion ist die gewählte Kreditsicherheit: Virgin Atlantic hinterlegt einen Großteil ihrer wertvollen Start- und Landerechte (Slots) am Flughafen London-Heathrow (LHR). Konkret dienen 27 von 31 Slotpaaren der Airline in Heathrow als Sicherheit für den Fünfjahreskredit. Solche Heathrow-Slots gelten in der Luftfahrtbranche als besonders wertvoll und sind schwer zu erwerben. Für Virgin Atlantic stellt die Verpfändung von Slots keine Premiere dar. Bereits im Jahr 2015 hatte die Fluggesellschaft Slotpaare in Heathrow als Sicherheit für eine Finanzierung eingesetzt. Die aktuelle Investition in die Airbus A330-900 ist strategisch bedeutend, da die Fluggesellschaft damit ihre Langstreckenflotte weiter standardisiert und modernisiert. Die A330-900 (Teil der A330neo-Familie) wird zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung auf Routen mittlerer bis langer Distanz eingesetzt (Recherche). Durch die Investition in die Kabinenausstattung der 787-9 wird zudem das Produktangebot im Premium-Segment gestärkt.

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Rücknahme der Luftverkehrsteuer sorgt für politische Kontroverse

Das schwarz-rote Regierungsbündnis hat in den Beratungen des Koalitionsausschusses eine kontroverse Entscheidung zur Entlastung der Luftfahrtbranche getroffen: Die von der Vorgängerregierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrsteuer (Ticketsteuer) soll mit einem Volumen von 350 Millionen Euro jährlich zurückgenommen werden. Die Senkung auf das Niveau vor dem 1. Mai 2024 ist für den 1. Juli 2026 geplant. Während die Luftfahrtbranche die Maßnahme als „Beginn einer echten Trendwende“ in der deutschen Luftfahrtpolitik lobt, löst sie bei Opposition und Aktivisten scharfe Kritik aus. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) und Fluggesellschaften sehen in der Rücknahme der Steuererhöhung einen notwendigen Schritt, um die im internationalen Vergleich zu hohen Standortkosten in Deutschland zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Branche argumentiert seit Jahren, dass hohe Abgaben zur Verlagerung von Flugkapazitäten ins Ausland führen. Die Entscheidung des Koalitionsausschusses wird daher als Signal gewertet, diese Verlagerungstendenzen zu stoppen (Recherche). Demgegenüber steht die harsche Kritik von Vertretern der Grünen und Aktivisten. Felix Banaszak (Grüne) warf Bundeskanzler Friedrich Merz und den Koalitionsspitzen Mutlosigkeit vor und nannte die Maßnahme stark vermessen im Angesicht der Wirtschaftskrise. Die Aktivistin Luisa Neubauer bezeichnete die Pläne als ein „als Konsumgeschenk getarntes Steuergeschenk an die Flugindustrie“. Sie verwies auf die kürzliche Verteuerung des 49-Euro-Tickets und sieht in der Entscheidung eine Stärkung des fossilen Kurses der Regierung. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte die Steuersenkung als „fatales Signal“ und „schlechten Scherz“, da sie in direktem Widerspruch zu internationalen Bemühungen zur Senkung von Emissionen stehe.

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Türkisches Löschflugzeug stürzt in Kroatien ab – Pilot stirbt bei Wartungsflug

Ein Löschflugzeug des türkischen Landwirtschafts- und Forstministeriums ist in Kroatien abgestürzt. Der Pilot der Maschine kam bei dem Unglück ums Leben. Der türkische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Ibrahim Yumaklı, bestätigte den Absturz am Donnerstag und sprach der Familie des Piloten, den er als Märtyrer bezeichnete, sein Beileid aus. Das Wrack des Flugzeugs wurde in der Nähe der kroatischen Küstenstadt Senj gefunden, nachdem zuvor am Abend der Funkkontakt abgebrochen war. Die Maschine vom Typ Air Tractor AT-802, ein einmotoriges Löschflugzeug amerikanischer Bauart, war gemeinsam mit einem zweiten Flugzeug desselben Typs auf einem Überführungsflug. Beide Flugzeuge waren am Vortag in der Türkei gestartet und auf dem Weg nach Zagreb für planmäßige Wartungsarbeiten. Aufgrund schlechten Wetters mussten die Piloten jedoch eine Zwischenlandung auf dem Flughafen Rijeka an der kroatischen Küste einlegen. Am Donnerstag versuchten beide Flugzeuge, ihre Reise fortzusetzen, wurden aber durch sich verschlechternde Wetterbedingungen zur Umkehr gezwungen. Während das erste Flugzeug sicher in Rijeka landen konnte, ging der Kontakt zur zweiten Maschine um 18:25 Uhr türkischer Zeit verloren. Die Absturzstelle nahe Senj liegt in einer bergigen Region, bekannt für starke Winde und schwierige Wetterlagen, was die Wetterverhältnisse als wahrscheinliche Ursache für den Kontrollverlust in den Fokus der Ermittlungen rückt.

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Skyexpress startet neue Flugverbindung zwischen Thessaloniki und Düsseldorf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Flugroute zwischen Thessaloniki (SKG) in Griechenland und Düsseldorf (DUS) in Deutschland eröffnet. Die Verbindung markiert eine gezielte Expansion in den deutschen Markt und stärkt die internationale Anbindung des Makedonia-Flughafens Thessaloniki, der als wichtiges Drehkreuz in Nordgriechenland dient (Recherche). Die neue Route wird dreimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag, bedient. Damit ergänzt Skyexpress ihr Flugangebot ab Thessaloniki. Die Verbindung nach Düsseldorf ist nach der Route nach Larnaka auf Zypern, die 2022 eingeführt wurde, die zweite direkte internationale Strecke der Fluggesellschaft von Thessaloniki aus. Skyexpress verfolgt eine Strategie, die griechische Regionalflughäfen stärker mit wichtigen europäischen Metropolen zu verbinden, um den Tourismus- und Geschäftsverkehr zu fördern. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, bezeichnete den neuen Dienst als einen wichtigen strategischen Schritt für das Wachstum der Airline und die Verbesserung der globalen Reichweite des Flughafens Makedonia. Die Entscheidung für Düsseldorf ist wirtschaftlich begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands zählt und traditionell ein bedeutender Quellmarkt für Reisen nach Griechenland ist (Recherche). Durch die drei wöchentlichen Frequenzen wird die Erreichbarkeit zwischen den beiden Regionen deutlich verbessert.

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Cathay Pacific nimmt Flüge nach Adelaide wieder auf

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat nach mehrjähriger Unterbrechung die Direktflüge zwischen Hong Kong (HKG) und Adelaide (ADL) in Südaustralien wieder aufgenommen. Der Erstflug startete am 11. November, womit Cathay Pacific zu einer Destination zurückkehrt, die sie erstmals im Jahr 1992 bediente. Die Verbindung wird dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A350-900 Maschinen bedient und soll die Reise-, Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen Asien und Australien stärken. Die erneuerte Route zwischen Hong Kong, einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze Asiens, und der Hauptstadt Südaustraliens ist für beide Seiten von Bedeutung. Cathay Pacifics Chief Customer and Commercial Officer, Lavinia Lau, betonte die Bedeutung der Rückkehr nach Adelaide als „lebendige Stadt, die für ihre kulinarische Szene, Weltklasse-Weine und Küstenschönheit bekannt ist“. Die Fluggesellschaft bietet in den Kabinen Business, Premium Economy und Economy den Passagieren umfassende Dienstleistungen, einschließlich spezieller Bordverpflegung. Mit der Wiederaufnahme der Adelaide-Verbindung stärkt Cathay Pacific ihr Netzwerk in Ozeanien erheblich. Die Fluggesellschaft bedient nun sechs australische Destinationen – Adelaide, Brisbane, Cairns, Melbourne, Perth und Sydney – sowie Auckland und Christchurch in Neuseeland. Insgesamt führt Cathay Pacific in diesem Winter fast 100 wöchentliche Hin- und Rückflüge von Hong Kong nach Ozeanien durch (Recherche). Darüber hinaus wird die neue Route zusätzliche Frachtkapazität bieten, was den Handel zwischen den Regionen weiter begünstigt.

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Italienischer Fernbusanbieter Itabus steuert Graz, Klagenfurt und Villach an

Der Wettbewerb auf dem europäischen Fernbusmarkt hat sich durch den Markteintritt des italienischen Anbieters Itabus in Österreich weiter verschärft. Seit dem 16. Oktober 2025 bedient das Unternehmen, das in Italien als direkter Rivale von Flixbus gilt, erstmals drei zentrale österreichische Städte: die steirische Landeshauptstadt Graz sowie die Kärntner Verkehrsknotenpunkte Klagenfurt und Villach. Mit dem Ausbau des Streckennetzes über die italienischen Grenzen hinaus setzt Itabus seine Internationalisierungsstrategie fort und positioniert sich als wichtiger Akteur im grenzüberschreitenden Personenverkehr zwischen Italien und Zentraleuropa. Die Expansion umfasst die Aufnahme von täglich jeweils zwei Fahrten zu jedem der drei österreichischen Ziele. Die neuen Verbindungen konzentrieren sich auf eine effiziente Verknüpfung der Alpen-Adria-Region und bieten Reisenden eine kostengünstige Alternative, insbesondere auf Strecken, die im Bahnverkehr Umstiege erfordern. Francesco Fiore, Geschäftsführer von Itabus, unterstrich die Bedeutung dieses Schrittes: „Nach der erfolgreichen Konsolidierung auf dem italienischen Markt investieren wir jetzt stark im Ausland – und das ist erst der Anfang. Weitere europäische Ziele sind bereits in Planung.“ Das Unternehmen, das derzeit eine Flotte von 100 Bussen betreibt und 112 Städte in Italien bedient, setzt auf eine Kombination aus günstigen Preisen und einem dichten Netz. Der Fahrplanfokus: Tägliche Verbindungen nach Kärnten und in die Steiermark Die neuen Routen von Itabus sind klar auf die Anbindung der südösterreichischen Städte an wichtige italienische Metropolen und Verkehrsdrehkreuze zugeschnitten. Das Angebot umfasst tägliche Doppelfahrten zu jedem der drei Standorte. Die Anbindung von Klagenfurt Die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt ist seit dem 16. Oktober täglich zweimal mit direkten Verbindungen aus zentralen und norditalienischen Regionen erreichbar.

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Dubliner Gericht verurteilt Ryanair-Passagier nach Flugstörung

Ein Passagier, der an Bord eines Ryanair-Fluges von Dublin nach Teneriffa am 24. September 2022 randaliert und einen anderen Fluggast körperlich angegriffen hatte, wurde vom Bezirksgericht Dublin verurteilt. Der Mann bekannte sich schuldig und erhielt eine dreimonatige Bewährungsstrafe. Das Urteil wurde von der irischen Fluggesellschaft Ryanair begrüßt und dient als Bestätigung ihrer strengen Null-Toleranz-Politik gegenüber störendem Verhalten an Bord. Die Billigfluggesellschaft verfolgt mit der konsequenten Verfolgung solcher Vorfälle das Ziel, die Sicherheit und den Komfort für alle Kunden und Besatzungsmitglieder zu gewährleisten. Ryanair erklärte, dass das Urteil eine der vielen Konsequenzen zeige, denen sich störende Fluggäste ausgesetzt sehen. Dazu gehören auch Flugverbote und Bußgelder für die entstandenen Kosten. Der Vorfall von 2022 ist kein Einzelfall; Störungen durch Passagiere, oft im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, stellen ein zunehmendes Problem für die gesamte Luftfahrtindustrie dar (Recherche). Jade Kirwan, Kommunikationsdirektorin bei Ryanair, äußerte die Hoffnung, dass die Verurteilung ein weiteres Abschreckungssignal aussende. Die Airline bekräftigte ihre Absicht, auch weiterhin konsequente juristische und betriebliche Schritte gegen randalierende Passagiere einzuleiten, um die Ordnung in ihren Flugzeugen aufrechtzuerhalten. Die gerichtliche Bestätigung in Dublin unterstreicht die Entschlossenheit der Fluggesellschaft, solche Vorfälle nicht nur intern, sondern auch strafrechtlich verfolgen zu lassen.

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