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Graz: Primus Aero ist pleite

Die Primus Aero GmbH, ein auf Flugzeugmanagement und technische Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz, sieht sich mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Ursprünglich lag der Fokus des Unternehmens auf der Verwaltung und dem Management von Flugzeugen sowie verschiedenen technischen und unterstützenden Dienstleistungen. Doch mittlerweile generiert Primus Aero rund 70 Prozent seines Umsatzes durch den Handel mit Flugzeugersatzteilen. Diese Entwicklung und die umfangreichen Serviceverträge mit Flugzeugbetreibern haben dem Unternehmen eine starke Marktposition verschafft. Trotz dieser positiven Marktstellung musste Primus Aero im Jahr 2023 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Der KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) berichtet, dass die Erweiterung des Geschäftsfelds durch den Erwerb der Austrian Aircraft Corporation (AAC) im Jahr 2022 und die gleichzeitige Vergrößerung der Strukturen sowie der Umzug in ein neues Bürogebäude zu erheblichen finanziellen Belastungen führten Expansion und Herausforderungen Der Kauf der AAC GmbH für 3,3 Millionen Euro, von denen 800.000 Euro aus kurzfristigen Betriebsmitteln finanziert wurden, sollte die Wertschöpfungskette von Primus Aero erweitern. Die verbleibenden 2,5 Millionen Euro wurden von der Verkäuferin gestundet, jedoch konnte die geplante Refinanzierung nicht wie vorgesehen umgesetzt werden. Diese finanziellen Belastungen wurden durch die Wachstumspläne des Hauptkunden verschärft, der die Übernahme einer Airline und die Einflottung von fünf Embraer 190 Jets ankündigte. Diese Pläne wurden jedoch nicht realisiert, was zu einem Ausbleiben der erwarteten Aufträge führte und die finanzielle Situation des Unternehmens weiter verschlechterte. Um den Cashflow zu stabilisieren, griff Primus Aero auf Factoring der Ausgangsrechnungen zurück, was Mitte 2023 zu einer Verbesserung der Liquidität führte. Allerdings reduzierte die Bank

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Nostop von Bratislava nach Doha ab Ende September 2024

Ab dem 30. September 2024 bietet die Fluggesellschaft Smartwings wöchentliche Nonstopflüge von Bratislava nach Katar an. Diese Verbindungen sind Teil des Winterflugplans und werden bis zum 6. Januar sowie erneut ab dem 7. April bis Ende Mai/Anfang Juni 2025 angeboten. Die etwa fünfstündigen Flüge starten jeden Montag und wurden von der Reiseagentur Hydrotour in ihr Angebot aufgenommen. Hydrotour bietet seinen Kunden komplette Reisepakete an, die neben dem Charterflug auch Transfers, Service durch Delegierte und Animateure sowie All-inclusive-Unterbringung in 5-Sterne-Hotels umfassen. Die Einführung der Direktflüge nach Katar markiert eine Erweiterung der exotischen Reiseziele ab Bratislava, die in der Wintersaison 2024/25 ebenfalls Flüge nach Phuket, Mauritius, Sansibar, Cancún, Holguín, Phu Quoc, in die Dominikanische Republik sowie nach Oman, Bahrain und Dubai umfassen wird.

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Air Force One: Die neue VC-25B und ihre anhaltenden Probleme

Die Entwicklung der neuen Air Force One, bekannt als VC-25B, hat erneut einen herben Rückschlag erlitten. Der Erstflug des neuen Präsidentenflugzeugs wurde um mehr als ein Jahr verschoben und soll nun im März 2026 stattfinden. Diese Verzögerung ist nur die jüngste in einer langen Reihe von Problemen, die das Projekt seit seinem Beginn geplagt haben. Die VC-25B, die auf der Basis von Boeing 747-8I-Zellen entwickelt wird, sollte ursprünglich im November 2024 ihren Jungfernflug absolvieren. Aufgrund von erheblichen Konstruktionsfehlern, Konkurse von Zulieferern und Problemen bei der Arbeit wurde dieser Termin jedoch wiederholt verschoben. Laut Breaking Defense wurde der neue Erstflugtermin nun auf März 2026 festgelegt. Ursprünglich war geplant, dass das erste Flugzeug im September 2024 ausgeliefert wird und ein zweiter Jet im Februar 2025 folgen sollte. Eine Ankündigung im Juli 2022 verschob den Zeitplan jedoch um zwei bis drei Jahre nach hinten, sodass die erste Maschine nun frühestens im September 2026 geliefert werden könnte. Diese Verzögerungen haben Boeing bereits Verluste in Höhe von über 2,4 Milliarden Dollar eingebracht. Der Entwicklungsprozess ist zudem von arbeitsbezogenen Problemen geprägt, einschließlich eines Personalschwunds und Sicherheitsüberprüfungen, die viele der 250 beteiligten Mitarbeiter nicht bestanden haben. Dies führte zu einer Untersuchung durch das Verteidigungsministerium und zwang Boeing zu umfangreichen Neueinstellungen, um den Fortschritt des Projekts sicherzustellen. Komplexe Anforderungen und technologische Herausforderungen Die VC-25B basiert auf Flugzeugzellen, die ursprünglich von der inzwischen nicht mehr existierenden russischen Fluggesellschaft Transaero bestellt, aber nie übernommen wurden. Diese Maschinen sollen zu den fortschrittlichsten Präsidentenflugzeugen der Welt umgebaut werden. Zu den bekannten Spezifikationen

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Betrunkene Frau beißt Polizistin am Nürnberger Flughafen

Am Nürnberger Flughafen hat eine betrunkene Frau einer Polizistin ins Bein gebissen, nachdem sie wegen ihrer Alkoholisierung nicht in einen Flug nach London gelassen wurde. Wie die Polizei am Montag mitteilte, verweigerte die Fluggesellschaft der 43-Jährigen am Freitagabend das Boarding. Die Frau wurde daraufhin zunehmend aggressiver, sodass Beamtinnen sie fesselten und zur Dienststelle brachten. Während der Durchsuchung biss die 43-Jährige einer Polizistin ins Bein und kratzte eine andere Beamtin. Beide Polizistinnen konnten ihren Dienst trotz leichter Verletzungen fortsetzen, wie eine Polizeisprecherin erklärte. Gegen die Frau wird nun wegen Widerstands und Angriffs auf die Polizistinnen sowie wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

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US-Fluggesellschaften im ersten Quartal 2024: Ein turbulenter Start ins Jahr

Die US-amerikanischen Fluggesellschaften erlebten im ersten Quartal 2024 ein finanzielles Tief, das aus einem Verlust von 1,6 Milliarden Dollar nach Steuern resultierte. Diese alarmierende Zahl, die vom US Bureau of Transportation Statistics (BTS) veröffentlicht wurde, verdeutlicht eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zu den 1,2 Milliarden Dollar Verlust im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Trotz traditioneller saisonaler Schwankungen werfen diese Ergebnisse ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen, denen die Luftfahrtbranche in den USA gegenübersteht. Wirtschaftliche Achterbahnfahrt der US-Fluggesellschaften Traditionell erleben die Fluggesellschaften in den USA während der Wintermonate Verluste, gefolgt von profitableren Zeiten im restlichen Jahr. Die Gewinne aus dem Jahr 2023 illustrieren diese Dynamik eindrucksvoll: Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Branche grundsätzlich in der Lage ist, nach schwachen Quartalen erhebliche Gewinne zu erzielen. Allerdings stellt das erste Quartal 2024 mit einem Verlust von 1,6 Milliarden Dollar eine besorgniserregende Abweichung dar, die auch das Vertrauen in eine schnelle Erholung der Branche erschüttert. Einnahmen und Ausgaben im Detail Die Betriebseinnahmen der US-Fluggesellschaften im ersten Quartal 2024 beliefen sich auf 56 Milliarden Dollar. Davon wurden 74,6 Prozent durch den Verkauf von Eintrittskarten erzielt, ein Wert, der im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben ist. Zusätzliche Einnahmequellen waren Gepäckgebühren (3,1 Prozent der Gesamteinnahmen) und Umbuchungsgebühren (0,4 Prozent). Trotz eines leichten Rückgangs um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bleiben diese Gebühren eine wichtige Einnahmequelle. Auf der Ausgabenseite beliefen sich die Betriebskosten im ersten Quartal 2024 auf insgesamt 56,3 Milliarden Dollar. Die Personalkosten stellten mit 20 Milliarden Dollar (35,8 Prozent der Gesamtausgaben) den größten Ausgabenposten dar, was einen

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Eurowings und Lufthansa bieten kostenlosen Lounge-Shuttle am Flughafen Berlin Brandenburg

Eurowings und Lufthansa erweitern ihren Service am Flughafen Berlin Brandenburg und bieten ihren Gästen ab sofort einen kostenlosen Lounge-Shuttle an. Das „Lounge-Mobil“ kann bis zu fünf Passagiere befördern und bringt die Reisenden von den Lufthansa Lounges (Business und Senator) zu den Gates im Abflugbereich A. Der Shuttle verkehrt täglich im 20-Minuten-Takt von 6:00 bis 20:40 Uhr. Dieser Service steht allen Fluggästen zur Verfügung, die auf Flügen der Lufthansa Group Airline gebucht sind. Der kostenlose Shuttle wurde nach einem erfolgreichen Testlauf im vergangenen Jahr nun dauerhaft eingeführt. Mit dieser Maßnahme möchten Eurowings und Lufthansa ihren Passagieren einen komfortableren und schnelleren Zugang zu den Abflugbereichen ermöglichen.

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Flugunfalluntersuchungen in Europa: Ein Einblick in Abläufe, Zuständigkeiten und gesetzliche Pflichten

Flugunfalluntersuchungen sind komplexe Prozesse, die darauf abzielen, die Ursachen von Flugunfällen zu ermitteln und zukünftige Zwischenfälle zu verhindern. In Europa sind spezialisierte Behörden für diese Untersuchungen verantwortlich. Die Zusammenarbeit zwischen diesen Stellen, den Fluggesellschaften, Piloten und internationalen Partnern ist gesetzlich geregelt und von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Luftfahrt. Dieser Artikel beleuchtet den Ablauf solcher Untersuchungen, die zuständigen Behörden und die rechtlichen Verpflichtungen der Beteiligten. Ablauf von Flugunfalluntersuchungen Der Ablauf einer Flugunfalluntersuchung beginnt unmittelbar nach einem Vorfall. Sobald ein Unfall gemeldet wird, wird das Gebiet abgesperrt, um die Beweise zu sichern und eine ungehinderte Untersuchung zu ermöglichen. Die erste Phase besteht aus der Sammlung und Sicherung aller physischen Beweise, einschließlich Wrackteilen, Flugdatenschreibern (Black Boxes) und Zeugenaussagen. In der zweiten Phase werden die gesammelten Beweise analysiert. Dies umfasst die Auswertung der Daten aus dem Flugdatenschreiber und dem Cockpit Voice Recorder, technische Untersuchungen an den Wrackteilen und die Rekonstruktion des Unfallverlaufs. Experten aus verschiedenen Bereichen wie Aerodynamik, Triebwerkstechnik und menschlichem Verhalten arbeiten zusammen, um die Ursachen des Unfalls zu identifizieren. In der dritten Phase werden die Ergebnisse dokumentiert und ein Abschlussbericht erstellt. Dieser Bericht enthält nicht nur die Ursachenanalyse, sondern auch Empfehlungen zur Vermeidung zukünftiger Unfälle. Abschließend werden die Ergebnisse veröffentlicht und an relevante Stellen wie Fluggesellschaften, Luftfahrtbehörden und die Öffentlichkeit weitergeleitet. Zuständige Behörden in Europa In Europa sind nationale Behörden für die Flugunfalluntersuchung zuständig. Zu den bekanntesten gehören: Diese Behörden arbeiten eng mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zusammen, die als zentrale Organisation für die Harmonisierung der Luftfahrtsicherheitsstandards in

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Corendon Airlines startet Flüge von Köln/Bonn nach Bodrum

Ab sofort verbindet Corendon Airlines den Flughafen Köln/Bonn direkt mit Bodrum an der türkischen Ägäisküste. Der Erstflug hob am Montag, den 17. Juni, mittags ab. Zukünftig wird die Strecke immer montags und freitags bedient. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, betonte die Bedeutung der neuen Verbindung: „Die Türkei ist bei vielen unserer Fluggäste ein sehr beliebtes Ziel für Urlaub in der Sonne und am Strand, insbesondere in den Sommermonaten. Mit den Flügen nach Bodrum schafft Corendon Airlines nun eine weitere attraktive Verbindung von Köln/Bonn zu einem beliebten Badeort.“ Bodrum ist bekannt für seine historischen Sehenswürdigkeiten, darunter das Mausoleum von Halikarnassos, eines der sieben Weltwunder der Antike, und eine mittelalterliche Burg, die heute ein Museum für Unterwasserarchäologie beherbergt. Neben Kultur und Geschichte bietet Bodrum zahlreiche Strände, türkisblaues Meer und ein lebendiges Nachtleben mit vielen Restaurants, Cafés und Bars. Die Flüge starten montags um 12:10 Uhr und freitags um 14:55 Uhr in Köln/Bonn und erreichen Bodrum nach einer Flugzeit von etwa drei Stunden. Der Rückflug von Bodrum nach Köln/Bonn findet ebenfalls montags und freitags statt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800.

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TUI stockt Kontingente nach FTI-Insolvenz deutlich auf

Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat TUI seine Kontingente erheblich erweitert, um den betroffenen Kunden eine Alternative zu bieten. Ein Sprecher des Unternehmens teilte am Sonntag mit, dass TUI rund 300.000 zusätzliche Plätze gesichert habe. Besonders in der Türkei und Ägypten, traditionellen Schwerpunkten von FTI, aber auch in Spanien und Griechenland seien die Kapazitäten erhöht worden. Die Gespräche mit den Anbietern wurden unmittelbar nach Bekanntwerden der Insolvenz von FTI aufgenommen und sind nun erfolgreich abgeschlossen worden. Mit den zusätzlichen Kontingenten erwartet TUI, mehr als die Hälfte der betroffenen Reisenden, die eine Ersatzbuchung vornehmen möchten, abdecken zu können. Für die kommende Wintersaison plant TUI ebenfalls, seine Kapazitäten weiter auszubauen. FTI hatte vor etwa zwei Wochen Insolvenz angemeldet und inzwischen alle weiteren Reisen storniert. Die Allianz Selbständiger Reiseunternehmen (asr) äußerte sich positiv zur Absage der FTI-Reisen. asr-Präsidentin Anke Budde betonte, dass dies Sicherheit für alle Beteiligten schaffe und Reisebüros nun neue Buchungen für ihre Kunden abschließen könnten. Zugleich appellierte sie an die Reiseveranstalter, die Kontingente von FTI übernehmen, die Preise stabil zu halten und nicht zum Nachteil der Urlauber zu erhöhen. TUI versicherte am Sonntag, dass sich die Preise trotz der veränderten Wettbewerbssituation nicht wesentlich ändern würden und auf einem vergleichbaren Niveau bleiben sollen.

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Vor EuGH-Urteil: Booking.com schafft Bestpreisklausel ab

Das Online-Buchungsportal Booking.com hat vor einer abschließenden EU-Rechtsprechung die umstrittenen Bestpreisklauseln im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) entfernt. Diese Klauseln, die Booking selbst als Preisparität bezeichnet, verpflichteten Hotels bisher, auf der Plattform mindestens ebenso günstige Preise anzubieten wie auf der eigenen Website. In Deutschland war dieser Schritt bereits zuvor erfolgt. Booking begründete diesen Schritt damit, dass man die Verpflichtungen gemäß dem Digital Markets Act (DMA) erfüllen wolle, der darauf abzielt, den Wettbewerb im digitalen Markt zu fördern. Trotz der Argumentation, dass die Klauseln ein wettbewerbsfähigeres Umfeld schaffen und Verbrauchern einheitliche Preisvorteile bieten würden, habe man sich zur Entfernung entschieden, teilte Booking auf Anfrage mit. Der Wegfall der Bestpreisklauseln folgt einer langen Auseinandersetzung zwischen Booking und der Hotellerie, die in Deutschland im Mai 2021 mit einem Urteil des Bundesgerichtshofs ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Das Gericht erklärte die Klauseln für rechtswidrig, nachdem der Streit seit 2015 durch die Instanzen gezogen war und das Bundeskartellamt involviert war. Die Entscheidung von Booking erfolgte vor einer erwarteten EU-Rechtsprechung, die laut Einschätzung des EuGH-Generalanwalts die Bestpreisklauseln als Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht wertet. Eine endgültige Entscheidung des EuGH zu einer Schadensersatzklage von mehr als 300 deutschen Hotels gegen Booking wird in den kommenden Monaten erwartet. Booking hatte die Klauseln stets verteidigt, um Trittbrettfahren zu verhindern, bei dem Kunden die Plattform für Informationen nutzen, aber dann direkt beim Hotel buchen könnten. Diese Argumentation wurde jedoch vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen, insbesondere vor dem Hintergrund von Bookings marktbeherrschender Stellung mit einem Marktanteil von über 60 Prozent im Bereich der Hotelbuchungsportale.

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