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Zypern: Wizz Air baut Saudi-Arabien-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf Zypern auszubauen. Man wird zwei weitere Airbus A321neo, die von der maltesischen Tochter betrieben werden, in Larnaka stationieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Ryanair angekündigt, dass man die Präsenz auf der Insel Zypern ausbauen wird. Der irische Lowcoster expandiert aber nicht in Larnaka, sondern am kleineren Flughafen Paphos. Somit gehen sich die beiden Billigflieger in Sachen Expansion im Inselstaat aus dem Weg, da die beiden Airports völlig unterschiedliche Zielregionen bedienen. Wizz Air wird im Sommer 2023 drei Maschinen in Larnaka stationieren Dazu kommen, genau wie bei Ryanair, Flugzeuge, die von anderen Bases heraus Zypern ansteuern werden. Der pinkfarbene Lowcoster will drei neue Strecken aufnehmen. Weiters stockt man auf sechs bestehenden Routen die Frequenzen auf. Insgesamt wird man 32 Ziele, darunter neu Dammam, Jeddah und Riyadh, anbieten. Aufgestockt werden die Ziele Athen, London-Luton, Prag, Tel Aviv, Thessaloniki und Eriwan. „Wir freuen uns, in Zypern zu expandieren und unser Engagement für den Ausbau unserer Marktpräsenz durch die Verdoppelung der Anzahl der Flugzeuge, die wir von diesem Land aus betreiben, zu demonstrieren. Die Bereitstellung dieser beiden zusätzlichen Flugzeuge in Larnaca ermöglicht es uns, unser Marktangebot weiter zu stärken und unseren zypriotischen Kunden die Möglichkeit zu geben, mit uns auf insgesamt 32 Routen in 18 Länder zu reisen und den Tourismus auf der Insel der Liebe zu steigern, indem wir Zypern mit so vielen Zielen verbinden“, so Robert Carey, Präsident von Wizz Air.

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Grüne wollen Flughafen Bremen vom Netz nehmen

Die in Bremen an der Landesregierung beteiligten Grünen stellen die defacto-Schließung des örtlichen Flughafens in dem Raum. Geht es nach den Plänen dieser Partei, so könnte der Verkehrsflughafen schon bald in eine Art Airbus-Werksflughafen mit General Aviation degradiert werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bremer Flughafen seit vielen Jahren defizitär ist und in starker Konkurrenz mit dem größeren Hamburg steht. Den Grünen ist der Umstand, dass es ab Bremen fast ausschließlich Flüge innerhalb Deutschlands und auf der Kurzstrecke gibt, ein Dorn im Auge. Diese könne man, so die Partei, auch auf die Schiene verlagern oder von anderen Flughäfen aus bedienen. In Bremen werde zu viel Steuergeld „verschwendet“. Aus dem Entwurf des Wahlprogramms für die Landtagswahl, die im Mai 2023 stattfinden wird, geht hervor, dass man den Airport in einen Werksflughafen für Airbus und andere vor Ort tätige Firmen umwandeln will. Die General Aviation soll erhalten bleiben, jedoch will man künftig keine Linien- und Charterflüge mehr haben. Dadurch sollen die Kosten für den Steuerzahler drastisch gesenkt werden und gleichzeitig argumentiert man mit dem Thema Klimaschutz. Man führt an, dass die meisten Flugverbindungen nach Frankfurt, Stuttgart, München und Amsterdam führen würden. Diese könne man auf die Schiene verlegen oder aber ab Hamburg antreten. Der lokale Grünen-Chef Florian Pfeffer stellt die Frage in den Raum, ob die Steuerzahler in Bremen und Bremerhaven das jährliche Defizit des Airports noch weiter tragen wollen. Allerdings fand das Vorhaben beim Parteitag, der am Wochenende abgehalten wurde, keine Mehrheit. Der entsprechende Passus wird daher nicht ins

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Skyexpress deutlich aktiver als vor der Corona-Pandemie

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 besonders stark wachsen. Laut von Eurocontrol veröffentlichter Zahlen steigerte sich das Verkehrsaufkommen um 162 Prozent. Damit nimmt man Platz 38 unter den verkehrsreichsten Carriern ein. Im Jahr 2020 überraschte Skyexpress, die zuvor ein reiner Turboprop-Operator war, mit der Bestellung von Airbus A320neo. Viele Fluggesellschaften standen damals unter dem Schock der Corona-Pandemie und die Flugbetriebe waren stark reduziert. Das griechische Luftfahrtunternehmen stockte die Mittelstreckenflotte seither sukzessive auf. Momentan führt man im Durchschnitt 119 Flüge pro Tag durch. Damit ist man wesentlich mehr in der Luft als im Vorkrisenjahr 2019. Der Carrier behauptet, dass man im Sommer 2022 keinen einzigen Flug stornieren musste. In Zukunft will man den Flugverkehr von/nach Griechenland weiter ausbauen und sieht sich das Wachstumsmotor für den Tourismus.

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Turkish Airlines legt Regionaljet-Projekt auf Eis

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat die vor einiger Zeit angekündigte Einflottung von Regionaljets auf Eis gelegt. Man habe sowohl Airbus A220-300 als auch Embraer E195-E2 evaluiert, jedoch entschieden, dass man keines der beiden Muster bestellen wird. Die beiden Flugzeugbauer haben um einen möglichen Großauftrag von Turkish Airlines gebuhlt. Der Carrier beabsichtigte mit Hilfe von Regionaljets des Streckennetz zu verdichten. Im Zuge der Kommunikation der jüngsten Quartalszahlen wurde aber bekannt, dass das türkische Luftfahrtunternehmen das Projekt – zumindest vorläufig – auf Eis gelegt hat. Die Kosten-Nutzen-Rechnung wäre nicht positiv verlaufen, heißt es aus dem Management des Carriers. Eine wesentliche Rolle hat auch der Umstand geführt, dass es für beide Modelle derzeit nur von einem Triebwerkshersteller Antriebe gibt. Konkret bedeutet das, dass es keine Rolle spielt, ob bei Airbus oder bei Embraer bestellt wird, denn beide Muster sind mit Pratt&Whitney-Triebwerken ausgerüstet. Turkish Airlines dürften die jüngsten Probleme, die unter anderem bei Tanzania Airlines zu einem Teilgrounding geführt haben, abgeschreckt haben. Ob der türkische Carrier das Regionaljet-Projekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut verfolgen wird, ist derzeit völlig offen. Kurz- und mittelfristig ist nicht damit zu rechnen, dass man Embraer 195-E2 und/oder Airbus A22-300 anschaffen wird.

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SAS nimmt Kopenhagen-New York JFK auf

Die Fluggesellschaft SAS nimmt am 9. Feber 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und New York JFK auf. Damit bietet man nebst Newark eine zweite Verbindung in die Metropolregion an. Die JFK-Verbindung beginnt mit fünf wöchentlichen Flügen ab Kopenhagen und wird im Sommer mit täglichen Flügen aufgestockt. SAS wird das Terminal 7 am JFK ansteuern. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man zunächst mit dem Maschinentyp Airbus A321LR fleigen wird ehe ab Ende März 2023 auf Airbus A330-300 umgestellt wird. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Route nach JFK zu eröffnen. SAS bietet ein solides Produkt ab Skandinavien zum Flughafen Newark an, und wir glauben, dass diese zusätzliche Verbindung von Kopenhagen nach JFK das Angebot für unsere Kunden in New York stärken wird. Die USA sind ein strategischer Markt für SAS, und wir werden weiterhin neue Strecken und Ziele entwickeln, wann immer sich die richtige Gelegenheit bietet“, so Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management.

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Wien: Austrian Airlines stockt Manchester auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines häufiger zwischen Wien und Manchester fliegen. Diese Route wird momentan viermal wöchentlich bedient. Ab 25. Mai 2023 sind fünf Umläufe pro Woche geplant. An den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ist der Einsatz von Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant. Montags und Mittwochs soll mit Embraer 195 geflogen werden. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Austrian Airlines die Manchester-Strecke im Zeitraum von 23. Juni bis 26. September 2023 temporär auf vier Rotationen pro Woche reduzieren wird.

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Wetlease: Getjet fliegt für Ibom Air

Mit der der LY-GYM und der LY-FAS fliegt Getjet Airlines seit Montag im Auftrag von Ibom Air. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst auf 12 Monate befristet und umfasst zwei Maschinen des Typs Airbus A320. „Wir freuen uns sehr über den Beginn dieser langfristigen Partnerschaft mit Ibom Air, einer Fluggesellschaft, die sich einen dauerhaften Ruf für ihren hervorragenden Service und ihre Pünktlichkeit erworben hat – Werte, die wir bei GetJet Airlines eng mit unseren nigerianischen Partnern teilen. Unsere A320-200 werden die dringend benötigte Kapazität bereitstellen, um die außerordentlich hohe Passagiernachfrage von Ibom Air zu ergänzen. Diese Zusammenarbeit wird unserem Partner die notwendigen Kapazitäten für ein nachhaltiges Wachstum sowohl im Inland als auch in der Region bieten“, so Rūta Kulvinskaitė CEO von Getjet.

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Virgin Atlantic setzt Frachtroute London-Brüssel fort

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzt die reine Cargo-Verbindung, die ursprünglich bis Ende Oktober 2022 befristet war, auch weiterhin anbieten. Im Regelfall kommen von Titan Airways betriebene Airbus A321P2F zum Einsatz. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer erfolgreichen Partnerschaft mit Titan Airways. Diese Operation hat dazu beigetragen, unsere Präsenz auf dem EU-Markt zu festigen, und wir werden weiterhin prüfen, wie wir Brüssel mit einer Mischung aus speziellen Frachtern von Titan Airways und unseren eigenen Flugzeugen bedienen können“, erklärt ein Virgin-Sprecher gegenüber Air Cargo News. Der britische Carrier beabsichtigt die Frachtstrecke nicht linienmäßig, sondern auf Ad-hoc-Basis anzubieten. Künftig will man je nach Nachfrage sowohl eigenes Fluggerät als auch von Titan Airways angemietete Airbus A321P2F einsetzen. Derzeit geht Virgin Atlantic davon aus, dass die Cargo-Nachfrage auch weiterhin hoch sein wird.

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China Cargo Airlines verlängert Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik

Bereits 2019 hat China Cargo Airlines die Lufthansa Technik AG mit der Komponentenversorgung für ihre Boeing 747-400 Frachtflugzeuge beauftragt.  Mit der Indienststellung der neuen Boeing 777-Frachter hat Lufthansa Technik nun die Komponentenversorgung erweitert. Im Rahmen des 15-Jahres-Vertrages werden mehr als zehn Boeing 777-200 F mit Komponentenservices versorgt. Lufthansa Technik wird die Hauptbasis von China Cargo Airlines in Shanghai mit ihren Komponentenservice-Büros in Shenzhen, Hongkong und Hamburg unterstützen, um die Kundenbetreuung zu koordinieren und die Bereitstellung von weltweiten Services rund um die Uhr an verschiedenen Standorten zu gewährleisten. Die Wartungs-, Reparatur- und Überholungsleistungen werden in den Komponentenzentren von Lufthansa Technik in Hamburg und Shenzhen erbracht. „Dieser langfristige Vertrag stärkt die Position der Lufthansa Technik als wichtiger MRO-Anbieter für die Boeing 777-Frachterkomponenten“, so Georg Fanta, Leiter des Bereichs Commercial Aircraft Component Services bei Lufthansa Technik. „Darüber hinaus bringen wir unser umfassendes technisches Know-how und unsere langjährige Erfahrung zusammen mit unserem globalen Logistiknetzwerk ein, um unseren Kunden einen nahtlosen Support zu bieten.“

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Brussels Airlines nimmt Brüssel-Brindisi auf

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines legt für den Sommerflugplan 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und dem italienischen Brindisi auf. Diese soll mit den Maschinentypen Airbus A319 und A320 bedient werden. Der Erstflug ist für den 29. April 2023 angekündigt. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche bedient werden. Am Verkehrstag Mittwoch soll mit Airbus A320 zwischen den beiden Städten geflogen werden. An Samstagen will Brussels Airlines den kleineren A319 einsetzen. Vorerst ist die Verbindung für die Sommerperiode 2023 befristet.

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