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Rauch im Cockpit: Sicherheitslandung von Aer-Lingus-UK-A330 in Daytona Beach

Der von Aer Lingus UK betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung G-EILA musste auf der Strecke Orlando-Manchester am 8. November 2022 eine außerplanmäßige Sicherheitslandung in Daytona Beach einlegen. Hintergrund war Rauchentwicklung im Cockpit. Die Piloten des UK-Ablegers von Aer Lingus stellten kurz nach dem Start in Orlando fest, dass ein Brandgeruch wahrzunehmen ist. Auch soll dieser optisch sichtbar gewesen sein. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän, dass eine Landung auf dem Flughafen Daytona Beach durchgeführt wird. Der Langstreckenjet konnte sicher landen. Alle 250 Passagiere und die Crew haben den Langstreckenjet unverletzt verlassen können. Nach etwa drei Stunden Wartezeit im Terminal von Daytona Beach wurden die Reisenden mit Bussen nach Orlando gebracht und auf andere Verbindungen in Richtung Vereinigtes Königreich umgebucht.

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Lufthansa fliegt DFB-Kicker weiterhin zu Länderspielen

Der Deutsche Fußball-Bund und Lufthansa Airlines verlängern ihre Partnerschaft bis einschließlich 2026. Die deutsche Fluggesellschaft bleibt damit offizielle Airline der deutschen Männer-Nationalmannschaft und fliegt weiterhin Spieler, Trainer und Betreuerstab zu Länderspielen und Turnieren. Bereits Mitte November startet die Nationalmannschaft mit Lufthansa zur Weltmeisterschaft 2022. Der DFB und Lufthansa kooperieren bereits seit 2005. Am 14. November wird ein Lufthansa Airbus A330 das DFB-Team ins Kurztrainingslager und zum letzten Länderspiel vor der WM nach Maskat fliegen. „Als Airline des Sports freuen wir uns, die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit dem DFB fortzusetzen und das Nationalteam auch in den nächsten vier Jahren zu ihren Turnieren zu fliegen. Fairness, Teamgeist und Höchstleistung sind nicht nur Werte für jede Leistungssportlerin und jeden Leistungssportler, sondern ebenso Antrieb aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten weltweit“, so Stefan Kreuzpaintner, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Airlines. „Ich bin besonders stolz, dass mit Lufthansa und dem DFB weiterhin zwei Partner kooperieren, die für Weltoffenheit stehen und Vielfalt leben.“

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Oktober 2022: Airbus mit 117 Neubestellungen

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Oktober 2022 insgesamt 60 Maschinen an 38 Kunden ausliefern. Über das gesamte Jahr gesehen steht der europäische Hersteller nun bei 497 Flugzeugen, die an 72 Besteller übergeben wurden. Neubestellungen konnte Airbus im Oktober 2022 insgesamt 177 Stück an Land ziehen. Diese verteilen sich wie folgt: Die IAG bestellte 28 A321neo und 31 A320neo, Jet2 35 A321neo, Xiamen Airlines 15 A321neo und 25 A320neo, Air Canada 15 A220-300 und ein noch nicht namentlich genannter Kunde 28 A321neo. Im gleichen Kalendermonat kassierte der europäische Hersteller auch einige Stornierungen. Drei Airbus A321neo und elf A320neo wurden abbestellt. Unter Berücksichtigung dieser Veränderung steht Airbus derzeit bei 810 Netto-Neubestellungen.

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Ex-Eurowings: Salam Air fliegt neu mit Airbus A321P2F

Die Fluggesellschaft Salam Air hat mit der A4O-OCA ihren ersten Umbaufrachter des Typs Airbus A321P2F in den kommerziellen Dienst gestellt. Die Maschine war vormals bei LTU, Air Berlin, Niki, Laudamotion und Eurowings im Einsatz. Das etwa 19,5 Jahre alte Flugzeug war bei LTU und Air Berlin als D-ALSB in der Luft. Niki und Laudamotion haben die ehemalige Passagiermaschine als OE-LCS im Einsatz gehabt. Eurowings hatte diesen Jet als D-AEUB registriert. Die nunmehrige A4O-OCA war ab März 2020 abgestellt. Die Umrüstung in einen Frachter erfolgte auf dem Queen-Alia-Airport in Amman. Laut CH-Aviation.com wurde das Cargoflugzeug am 19. Oktober 2022 in den Oman überführt und wird seit 1. November 2022 ab Muscat nach Dubai-DWC, Istanbul und Khartoum kommerziell eingesetzt.

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Fehlende Ersatzteile: Indigo muss 30 Flugzeuge am Boden lassen

Die Billigfluggesellschaft Indigo muss rund zehn Prozent der Flotte, aber zumindest 30 Flugzeuge, mangels Ersatzteilen auf dem Boden lassen. Das Unternehmen erklärt, dass es wochenlange Lieferverzögerungen gibt und mache Teile überhaupt nicht lieferbar sind. Die Konsequenz daraus ist, dass man zunehmend Flugzeuge temporär stilllegen muss, weil diese mangels verfügbarer, aber benötigter Ersatzteile nicht mehr fliegen dürfen. Man sucht nach Alternativen, aber auch auf dem Markt zertifizierter Gebrauchtteile ist so ziemlich nichts mehr verfügbar. Betroffen sind Maschinen der Typen Airbus A320 und A320neo. Der Carrier muss die Ausfälle nun mit durchaus teuren Wetlease-Einsätzen kompensieren. Die Flotte von Indigo besteht derzeit aus 279 Flugzeugen. Nebst „normalen“ Ersatzteilen sind auch Triebwerke für A320neo derzeit Mangelware. Sowohl Pratt & Whitney als auch CFM können wegen Problemen auf der Lieferkette derzeit keine neuen Antriebe an Airbus liefern.

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Eurowings Discover: Airbus A330 sammelt Klimadaten

Ein Airbus A330 von Eurowings Discover wurde mit Messinstrumenten, die Daten für die weltweite Klimaforschung sammeln sollen, ausgerüstet. Mittlerweile verfügen drei Flugzeuge der Lufthansa Group über eine derartige Ausstattung. Das umgerüstete Langstreckenflugzeug der Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group mit der Kennung D-AIKE, „Kilo-Echo“, fliegt im weltweiten Liniendienst – mit Destinationen in Nordamerika, der Karibik, dem indischen Ozean und Afrika. Bereits seit über sieben Jahren hat Lufthansa zwei Langstreckflugzeuge im Einsatz, die mit dem Messsystem des europäischen Forschungsprojektes IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) ausgestattet sind. Dank der nun zusätzlichen A330 erhebt die Lufthansa Group künftig auf zusätzlichen Flugrouten rund um den Globus Klimadaten für die Wissenschaft. IAGOS bündelt unter Federführung des Forschungszentrums Jülich die Expertise von Partnern aus Forschung, Wetterdiensten, Luftfahrtindustrie und Fluggesellschaften. IAGOS Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das kompakte System des europäischen Forschungsprojektes ist unterhalb des Flugzeugcockpits fest installiert. Eine kurze Verbindung führt von dort zu zwei im Flugzeugrumpf eingebauten Messsonden. Die erfassten Messdaten werden nach jedem Flug automatisch zur zentralen Datenbank des Forschungszentrums CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) in Toulouse übermittelt. Sie sind für die globale Forschung frei und offen zugänglich und werden derzeit von rund 300 Organisationen weltweit genutzt. Sie helfen Forschenden, neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas und die Zusammensetzung der Atmosphäre zu gewinnen und langfristige Veränderungen festzustellen, Klimamodelle zu präzisieren und die Wettervorhersagen zu verbessern.

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China Southern hat letzten Airbus-A380-Flug durchgeführt

Unter der Flugnummer CZ328 hat die Fluggesellschaft China Southern Airlines den letzten Flug mit dem Maschinentyp Airbus A380 durchgeführt. Dieser führte von Los Angeles nach Guangzhou und wurde mit der B-6139 bedient. Der Superjumbo ist am 6. November 2022 in der U.S.-amerikanischen Metropole gestartet und machte sich letztmalig auf den Rückweg nach China. Mit der Landung in Guangzhou endet die Airbus-A380-Ära bei China Southern Airlines. Der Carrier hat sich bereits vor einiger Zeit zur Ausflottung dieses Musters entschieden. Die Zukunft der Maschinen ist völlig unklar. Es wird damit gerechnet, dass diese zunächst in der U.S.-amerikanischen Wüste eingelagert werden. Möglicherweise könnte auch die Verschrottung drohen, denn das Muster ist auf dem Gebrauchtmarkt so ziemlich überhaupt nicht gefragt.

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Air Baltic hat 10 Millionen Passagiere mit A220 geflogen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Dienstag den zehnmillionsten Passagier mit dem Maschinentyp Airbus A220-300 befördert. Seit der offiziellen Aufnahme des kommerziellen Betriebs hat man bislang 114.000 Flüge bzw. 251.000 Blockstunden durchgeführt. „Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Partnern und Passagieren einen so wichtigen Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens und unserer Flotte zu verzeichnen und zu feiern. Seit wir als erste Fluggesellschaft der Welt den kommerziellen Betrieb mit dem Airbus A220-300, früher bekannt als Bombardier CS300, aufgenommen haben, haben wir sehr von der Flugerfahrung profitiert, die dieses Flugzeug bietet“, so Firmenchef Martin Gauss. In den kommenden Monaten wird Air Baltic vier neue A220-Flugzeuge erhalten, so dass die Flotte bis Anfang 2024 auf 50 Flugzeuge anwachsen wird. Darüber hinaus verfügt der lettische Carrier über 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp.

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Zürich: Air Baltic fliegt im Sommer 2023 auf 34 Strecken für Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss wird auch im Sommerflugplan 2022/23 auf Wetlease-Dienstleistungen von Air Baltic zurückgreifen. Der Carrier hat im Reservierungssystem insgesamt 34 Strecken, die mit Fluggerät der lettischen Airline bedient werden sollen, ersichtlich gemacht. Seit dem Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 fliegen sechs von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss. Diese kommen überwiegend ab der Homebase Zürich-Kloten zum Einsatz. Im Vorfeld haben Gewerkschaften die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen heftig kritisiert. Die Lufthansa-Tochter begründet das Anbieten der Flugzeuge samt Besatzungen damit, dass man aufgrund des Personalmangels im eigenen Haus Stabilität in den Flugplan bringen will. Erst vor wenigen Wochen bestätigte Swiss, dass die Wetlease-Zusammenarbeit im Sommerflugplan 2023 fortgeführt wird. Nun wurden die ersten Strecken, die Air Baltic im Auftrag von des schweizerischen Luftfahrtunternehmens in der warmen Jahreszeit 2023 bedienen wird, im Reservierungssystem identifiziert. Es handelt sich um insgesamt 34 Routen ab Zürich-Kloten, auf denen zumindest einmal pro Woche ein von Air Baltic betriebener Airbus A220-300 eingesetzt werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach ist geplant, dass das Fluggerät des lettischen Carriers auf nachstehenden Strecken für Swiss fliegen wird: Amsterdam, Belgrad, Berlin, Birmingham, Bologna, Brindisi, Brüssel, Budapest, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Göteborg, Hamburg, Hannover, Krakau, Ljubljana, Luxembourg, Luqa (Malta), Neapel, Nizza, Palma de Mallorca, Paris-Charles de Gaulle, Porto, Prag, Rome-Fiumcino Sofia, Stockholm Arlanda, Stuttgart, Tallinn, Thessaloniki, Venice, Vilnius, Warschau und Wroclaw.

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Sommer 2023: Swiss nimmt Genf-Hamburg auf

Ab Ende März 2023 wird Swiss eine Nonstopverbindung zwischen Genf und Hamburg anbieten. Diese soll vorerst viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende März 2023 fliegt Swiss jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nonstop von Hamburg nach Genf. Abflugzeit ab Hamburg ist jeweils um 17:20 Uhr mit Ankunft rund 1:45 Stunden später in Genf. Die Strecke wird mit einem Airbus des Typs A220-300 bedient. „Dass Swiss schon jetzt eine neue Strecke für den kommenden Sommer ankündigt, freut uns sehr. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Hamburg und Genf steigt unser Angebot an Direktzielen weiter. Neben Urlaubenden zieht das Genfer Bankenviertel auch viele Geschäftsleute in die Stadt. Dank der geplanten Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen ist Genf schnell und zuverlässig ab Hamburg erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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