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Basel: Nouvelair legt Tunis-Flüge auf

Die tunesische Fluggesellschaft Nouvelair legt ab 14. März 2023 eine temporäre Flugverbindung zwischen Tunis und Basel-Mulhouse auf. Diese soll zweimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass der Carrier zwischen 14. März 2023 und 22. April 2023 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Städten fliegt. Über den genannten Termin hinaus wurden noch keine Flüge aufgelegt. An Dienstagen will Nouvelair als BJ166 gegen 16 Uhr 45 in Tunis abheben. Den Flughafen Basel-Mulhouse wird man um 18 Uhr 45 erreichen. Der Rückflug BJ167 verlässt den EuroAirport um 19 Uhr 35 und kehrt um 21 Uhr 45 nach Tunesien zurück. An Samstagen startet man um 7 Uhr 00 in Tunis und erreicht den französisch-schweizerischen Flughafen rund zwei Stunden später. Zurück geht es um 9 Uhr 50 und die Landung in Tunis ist für 12 Uhr 00 geplant.

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IAG ordert 37 weitere Airbus A320neo

Die International Airlines Group hat mit Zustimmung ihrer Aktionäre eine Bestellung über weitere 37 Maschinen der A320neo-Reihe bestätigt. Der jüngste Auftrag folgt auf frühere Vereinbarungen über 22 Flugzeuge der A320neo-Familie (17 A320neo, 5 A321neo), die im März und Juni 2022 bekannt gegeben wurden, womit sich die Gesamtzahl der Single-Aisle-Flugzeuge in diesem Jahr auf 59 erhöht. „Die IAG setzt in ihrer Flotte in großem Umfang Airbus-Flugzeuge ein und ist damit einer der größten Airbus-Kunden weltweit. Diese Flugzeuge der neuesten Generation werden eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung des erklärten Umweltziels von IAG spielen, die treibstoffeffizientesten Flugzeuge der Welt zu betreiben“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of Airbus International.

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Airbus muss weitere Verzögerung des A321XLR eingestehen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im dritten Quartal 2022 den Umsatz um 27 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro steigern. Allerdings musste man gleichzeitig bekanntgeben, dass es beim A321XLR-Programm zu einer weiteren Verzögerung kommt. Der Konzern konnte ein bereinigtes Ebit in der Höhe von 836 Millionen Euro verkünden. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist dieses um 26 Prozent gestiegen. Der Überschuss verbesserte sich um 66 Prozent auf 667 Millionen Euro. Der U.S.-amerikanische Konkurrent Boeing musste diese Woche einen äußerst hohen Quartalsverlust verkünden. Airbus geht davon aus, dass man im Gesamtjahr 2023 einen operativen Gewinn in der Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro erzielen wird. Am gesteckten Ziel, dass man 700 zivile Maschinen an Kunden übergeben will, hält man fest. Negativ wirkt sich derzeit der schwache Euro-Kurs aus, jedoch konnte man den Cashflow insofern steigern, weil man hohe Anzahlungen von Fluggesellschaften und Leasingfirmen erhalten hat. Der europäische Flugzeugbauer musste aber auch verkünden, dass die XLR-Variante des A321 abermals später als ankündigt kommen wird. Für das Zulassungsverfahren benötigt man mehr Zeit als gedacht. Man wollte dieses Langstreckenflugzeug ursprünglich Ende 2023 ausliefern, jedoch erklärte nun das Management, dass es nicht vor dem zweiten Quartal 2024 soweit sein wird.

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HB-IOC: Swiss lässt ihren ältesten Airbus A321 verschrotten

Im März 1995 wurde der Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC an die damalige Swissair ausgeliefert. Lange trug die Maschine die olympischen Ringe sowie den Sticker „Official airline of the IOC“. Nun wird der Mittelstreckenjet verschrottet. In den fast 28 Jahren Dienstzeit hatte die HB-IOC verschiedene Namen. An den Start ging die Maschine als „Neuchâtel“ ehe sie im Jahr 1996 in „Lausanne“ umgetauft wurde. Auch die Sitzplatzkapazität änderte sich über die lange Einsatzzeit. Bei Swissair ging dieser Airbus A321 zunächst mit 186 Sitzplätzen an den Start. Mittlerweile sind bzw. waren 219 Sitze verbaut. Nach dem Zusammenbruch der Swissair wurde diese Maschine durch Swiss, die auf der Regionalfluggesellschaft Crossair basiert, übernommen. Auch gab es dann wieder einen neuen Taufnamen, denn seither ist die HB-IOC als „St. Moritz“ unterwegs. Die Kapazität wurde auf 200 Sitze erhöht ehe im Jahr 2015 die damals neue Swiss-Europa-Kabine eingebaut wurde. Bis zuletzt hatte dieser A321 219 Sitzplätze. Während der langen Dienstzeit gab es auch den einen oder anderen Zwischenfall. Beispielsweise hatte man im März 2004 auf dem Inlandsflug LX2806 von Zürich nach Genf einen Tailstrike. Aufgrund der Corona-Pandemie war die HB-IOC wiederholt über längere Zeiträume an diversen Flughäfen, darunter Dübendorf, Bremen, Genf und Amman abgestellt. Zuletzt wurde dieser Airbus A321 am 27. März 2022 in den aktiven Liniendienst zurückgeholt. Das war auch die letzte Reaktivierung, denn der Mittelstreckenjet wird nun in Spanien verschrottet. Die Sitze wurden bereits ausgebaut und werden laut Swiss im Trainingszentrum weitere Verwendung finden. Generell will man alle Teile, die man noch benützten

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Air Canada ordert 15 weitere Airbus A220-300

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada hat eine bestehende Airbus-A220-300-Order um 15 Exemplare auf 60 Maschinen aufgestockt. Das Unternehmen setzt diesen Maschinentyp seit Jänner 2020 ein und verfügt derzeit über rund 30 Einheiten. „Die A220 ist dank ihrer Leistung und ihres Passagierkomforts zu einem wichtigen Bestandteil der Modernisierung der Flotte von Air Canada und zu einem wichtigen Teil unserer Narrowbody-Flotte geworden. Unsere Kunden genießen die Vorteile der A220, wie die leisere Kabine, die größeren Gepäckfächer und die bequemen Sitze. Die A220 ist dank ihrer Wirtschaftlichkeit das perfekte Flugzeug für unser nordamerikanisches Streckennetz, und ihre Treibstoffeffizienz unterstützt auch die Verpflichtung von Air Canada zur Emissionsreduzierung auf dem Weg zu ihrem Ziel, bis 2050 weltweit emissionsfrei zu operieren“, so Mark Galardo, Senior Vice President, Network Planning and Revenue Management bei Air Canada. Air Canada betreibt eine Flotte von über 125 Airbus-Flugzeugen, darunter 78 Flugzeuge der A320-Familie, 16 Flugzeuge der A330-Familie und 31 A220-300-Flugzeuge. Air Canada hat außerdem einen Direktauftrag über 10 A321 XLR erteilt. Die Airline hat im Dezember 2019 ihren ersten Airbus A220-300 übernommen und ist damit die erste Fluggesellschaft, die dieses Modell in Nordamerika betreibt. Die A220 ist das einzige Flugzeug, das speziell für den Markt für Flugzeuge mit 100 bis 150 Sitzen entwickelt wurde. Sie vereint innovative Konstruktionsmerkmale, modernste Aerodynamik und GTF™-Triebwerke der neuesten Generation von Pratt & Whitney.

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Iberia-Flieger bei Zwischenfall in Düsseldorf schwer beschädigt

Ein Airbus A320neo von der spanischen Fluggesellschaft hatte hat eine Landung in Düsseldorf spät abgebrochen – das Heck setzte beim Durchstarten auf der Landebahn auf. Iberia-Flug 3140 aus Madrid ringt im Endanflug auf 23R mit Windböen, im letzten Moment bricht die Crew die Landung ab und startet durch. Im zweiten Anlauf bringen die Piloten den Airbus A320neo sicher zur Landung – beim Durchstartmanöver hat sich die EC-NDN allerdings das Heck zerschrammt. Nach aero.de-Informationen weist der Airbus aus dem Baujahr 2019 einen größeren Tailstrike-Schaden auf. Das Flugzeug befindet sich derzeit immer noch am Boden in Düsseldorf, der Rückflug wurde gestrichen. Die Passagiere wurden auf den Flug IB-3133 umgebucht und erreichten Madrid mit einer Verspätung von etwa 9,5 Stunden. Möglicherweise müssen an der A320neo auch Teile des Hauptfahrwerks ersetzt werden, auf die beim ersten Landeversuch hohe Kräfte einwirkten.

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Air Malta mietete kurzfristig einen Airbus A330-300 ein

Ein ungewohnt großes Flugzeug war am 23. August 2022 für Air Malta auf dem Kurs Luqa-Amsterdam-Luqa im Einsatz. Aufgrund eines technischen Defekts des Airbus A320neo mit der Registrierung 9H-NEO wurde Wamos Air mit der Durchführung beauftragt. Die spanische Fluggesellschaft, die auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert ist, setzte für das Kurspaar KM394/395 den Airbus A330-343 mit der Registrierung EC-KOG ein. Mit dieser Maschine wurden die Passagiere von Luqa nach Amsterdam bzw. in die andere Richtung befördert. Selbst betreibt Air Malta keine Widebodies. Die Flotte besteht derzeit aus Airbus A320 und A320neo. Die Zukunft der staatlichen Fluggesellschaft ist derzeit offen. Die Regierung will bis Ende dieses Jahres eine Lösung gefunden haben. In den letzten Wochen sind nur noch wenige Details an die Öffentlichkeit geraten.

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Nordica hat ersten Charterflug mit Airbus A320 durchgeführt

Die Fluggesellschaft Nordica hat mit der ES-NAB ihren ersten Airbus A320 übernommen. Die Maschine ist am 21. Oktober 2022 in Tallinn eingetroffen und hat bereits ihre ersten Charterflüge absolviert. Der kommerzielle Erstflug mit der ES-NAB wurde am 25. Oktober 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters unter der Flugnummer ND8011 von Tallinn nach Hurghada durchgeführt. Anschließend ging es weiter als ND8081 nach Heraklion und am 26. Oktober 2022 als ND8031 zurück nach Tallinn. Das Luftfahrtunternehmen, das der Nordic Aviation Group angehört, will bis zu 15 Airbus A320 einflotten. Diese Anzahl von Mittelstreckenjets hält man für die „kritische Größe“, um im ACMI- und Chartersegment mitmischen zu können. Auch will man vier Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Diese sollen in Hamburg und München stationiert werden und von dort aus für einen nicht näher bezeichneten Wetlease-Kunden fliegen. Geschäftsführer Jan Palmér wollte keine Auskunft über den Auftraggeber erteilen. Man befindet sich bereits auf der Suche nach fliegendem Personal. Nach aktuellem Stand der Dinge will man die Flotte bis Sommer 2024 auf zehn Maschinen der A320-Reihe aufbauen. Im Sommer 2023 will man im ACMI- und Chartermarkt mit bis zu sechs Flugzeugen dieses Typs aktiv sein. Dabei will man sich nach Möglichkeit auf Dienstleistungen für andere Fluggesellschaften fokussieren und langfristige Verträge abschließen. Zunächst wird man aber im Charter für Tez Tour fliegen. Der Umstand, dass Nordica verstärkt ins ACMI- und Chartersegment einsteigen will, ist nicht rein zufällig. Im Baltikum steigen immer mehr Unternehmen in diesen Bereich ein. Dazu wurden auch neue Fluggesellschaften gegründet. Primär dürften dabei die

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Bislang nur sieben AUA-Jets mit neuer Europa-Kabine unterwegs

Manchen Passagieren fallen eben auch kleinste Details auf, die andere nicht einmal wahrnehmen: Austrian Airlines hat im Airbus A320neo die jüngste Kurzstrecken-Economy-Sitzgeneration der Lufthansa Group verbaut. Diese ist bei der AUA bislang nur in wenigen A320ceo im Einsatz. Derzeit verfügt Austrian Airlines in dieser Größenklasse über 29 Airbus A320ceo, je drei A321-100 und -200 sowie über einen A320neo. Bislang sind nur die Maschinen mit den Registrierungen OE-LZA, OE-LZB, OE-LZC, OE-LZD, OE-LZE und OE-LZF sowie die neue OE-LZN mit dem neuen Standard-Eco-Sitz der Lufthansa Group ausgerüstet. Alle anderen Airbusjets dieser Klasse haben noch die „alten“ Sesseln verbaut. Laut einer Sprecherin handelt es sich um den „Group Standard Sitz“, der seit einigen Jahren in Verkehrsflugzeuge der A320-Reihe des Lufthansa-Konzerns verbaut werden. Bei Austrian Airlines sind bislang nur wenige Maschinen damit ausrüstet. Dies hängt damit zusammen, dass man bislang lediglich sechs A320ceo umgerüstet hat und erst einen A320neo eingeflottet hat. Andere Konzernmitglieder sind mit der „neuen Europakabine“ schon wesentlich weiter. Laut Austrian Airlines mehr Platz und besser gepolstert Passagiere, die nicht sonderlich genau schauen, werden lediglich zwei offensichtliche Merkmale erkennen: Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Fach, in dem sich im Regelfall die Safety-Card und der Verkaufskatalog befinden, nicht mehr senkrecht, sondern quer angeordnet. Weiters gibt es beleuchtete USB-Steckdosen, die vormals nicht vorhanden waren. Beim genauen Hinsehen erkennt man auch rasch, dass der Abstand zwischen den Lehnen ein wenig größer ist, die Schriftart auf der Rückenlehne des Vordersitzes anders ist und es auch sonst ein paar kleine Unterschiede gibt. Kein Wunder, denn die aktuelle

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Unbekannter drohte Lufthansa auf Tik Tok mit Bombe

Am 23. Oktober 2022 musste Lufthansa-Flug LH411, durchgeführt mit dem Airbus A340-600 mit der Registrierung D-AIHP eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle einlegen. Hintergrund ist, dass man über die Social-Media-Plattform Tik Tok eine Bombendrohung erhalten hat. Das Langstreckenflugzeug befand sich auf dem Weg von New York JFK nach München. An Bord befanden sich 267 Passagiere und 14 Crew-Mitglieder. Zunächst wurde den Reisenden der wahre Grund für die außerplanmäßige Landung in Paris-Charles de Gaulle nicht gesagt. Die Rede war von technischen Problemen. Auf dem französischen Airport hieß es dann zügig aussteigen. Erst danach wurden die Passagiere vom Lufthansa-Personal darüber informiert, dass eine unbekannte Person über Tik Tok eine Bombendrohung gegen diesen Flug ausgesprochen hat. Die Polizei und deren Sprengstoffexperten haben den Airbus A340-600 umfangreich überprüft und konnten zum Glück Entwarnung geben. Einen Tag später wurde das Langstreckenflugzeug nach München überstellt und befindet sich wieder im planmäßigen Liniendienst. Ein Medienreferent der Lufthansa erklärte unter anderem: „Der Grund für das vorsorgliche Ausweichen nach Paris war eine mögliche Sicherheitslage“. Die Exekutive forscht nun jene unbekannte Person, die die Drohung über Tik Tok getätigt hat, aus. Nebst strafrechtlichen Konsequenzen erwartet diese auch eine hohe Schadenersatzforderung der Lufthansa. „Eine Ausweichlandung – speziell auf einem Langstreckenflug – kann generell leicht Kosten bis zu einer sechsstelligen Höhe auslösen“. so der Sprecher.

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