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Wachstum am Zürcher Drehkreuz: Edelweiss erweitert Flotte mit modernisierten Kurzstreckenflugzeugen

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat eine Flottenerweiterung bekanntgegeben, die ihren Betrieb auf der Kurz- und Mittelstrecke signifikant stärken wird. Durch die Übernahme von zwei Airbus-Flugzeugen von der Schwestergesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) wird die Kurzstreckenflotte bis April 2026 auf insgesamt 16 Maschinen anwachsen. Die Neuankömmlinge, ein Airbus A320 und, als Premiere für die Airline, ein Airbus A320neo, sind ein wichtiger strategischer Schritt zur Modernisierung des Flugzeugparks und zur Festigung der Position am Heimatflughafen Zürich. Dieser Ausbau ist ein klares Signal für das Vertrauen in die Zukunft des Reisens und die Rolle von Edelweiss im hart umkämpften europäischen Luftverkehr. Die Flottenerweiterung im Detail: Ein strategischer Schritt der Edelweiss Der Zuwachs bei Edelweiss erfolgt in zwei Schritten: Bereits Mitte Oktober 2025 wird die Airline den Airbus A320 mit der Kennung HB-JLQ in ihre Flotte integrieren. Im Frühjahr des nächsten Jahres, im April 2026, folgt dann der Airbus A320neo (HB-JDB), der nicht nur die Flotte ergänzt, sondern auch eine technologische Neuerung mit sich bringt. Das Flugzeug ist das erste seiner Art bei Edelweiss und leitet damit die nächste Phase der Flottenentwicklung ein. Die Übernahme der Maschinen ermöglicht der Airline, ihre Kapazitäten zu erhöhen und auf die steigende Nachfrage nach Ferienflügen zu reagieren. Bernd Bauer, der Geschäftsführer von Edelweiss, begrüßte die Entwicklung mit den Worten: „Ich freue mich, daß sich Edelweiss auch auf der Kurz- und Mittelstrecke weiterentwickeln kann und daß wir mit dem ersten Airbus A320neo einen wichtigen Schritt in die Modernisierung unserer Kurzstreckenflotte machen werden. Das Flugzeug verbindet modernste Technologie mit

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Boeings Sommerbilanz unter Druck: Lieferzahlen hinken Airbus hinterher

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Juli 2025 insgesamt 48 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert. Während dies eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt, liegt das Unternehmen damit deutlich hinter seinem europäischen Konkurrenten Airbus, der im selben Monat 67 Jets an seine Kunden übergeben konnte. Die Zahlen verdeutlichen die anhaltenden operativen Schwierigkeiten von Boeing, die vor allem auf die strikten Produktionsbeschränkungen für das Kernmodell 737 Max zurückzuführen sind. Diese von der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) verhängten Quoten, die nach einem schwerwiegenden Zwischenfall im Januar 2024 eingeführt wurden, begrenzen Boeings Kapazität erheblich. Die Erholung des Unternehmens ist ein langwieriger Prozeß, der nicht nur von der Stabilisierung der Produktion, sondern auch von der Wiedergewinnung des Vertrauens der Aufsichtsbehörden und der Kunden abhängt. Die Juli-Lieferungen: Ein Vergleich mit der Konkurrenz Im Juli 2025 lieferte Boeing insgesamt 48 Flugzeuge aus, was einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vormonat Juni (60 Auslieferungen) entspricht. Dennoch war dies eine leichte Verbesserung gegenüber den 43 Jets, die das Unternehmen im Juli 2024 ausliefern konnte. Die Jahresbilanz zeigt, daß Boeing mit 328 ausgelieferten Flugzeugen weiterhin hinter dem Rivalen Airbus liegt, der im selben Zeitraum 373 Maschinen an seine Kunden übergab. Die Aufschlüsselung der Boeing-Lieferungen im Juli zeigt das zentrale Problem auf: Von den 48 ausgelieferten Flugzeugen waren 37 Maschinen des Typs 737 Max. Diese Zahl liegt nur knapp unter der monatlichen Produktionsquote, die von der FAA festgelegt wurde. Die restlichen Lieferungen verteilen sich auf die anderen Modellreihen: acht 787 Dreamliner, zwei 777 und eine 767. In

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Avolon finalisiert Großbestellung über 90 Airbus-Flugzeuge

Der Flugzeug-Leasinggeber Avolon hat die Bestellung von insgesamt 90 Flugzeugen bei Airbus finalisiert. Dies umfaßt 75 Maschinen des Typs A321neo und 15 des Typs A330neo. Die Transaktion wurde durch die Zustimmung der Aktionäre der chinesischen Muttergesellschaft Bohai Leasing offiziell bestätigt. Der Auftrag, der sowohl Schmalrumpf- als auch Großraumflugzeuge umfaßt, hat einen beträchtlichen Wert. Die A321neo ist ein populäres Mittelstreckenflugzeug, das häufig von Fluggesellschaften auf stark frequentierten Routen eingesetzt wird, während der A330neo als Langstreckenflugzeug dient. Mit dieser Bestellung sichert sich Avolon die Lieferung moderner Flugzeugmodelle, die eine hohe Nachfrage bei den Airline-Kunden versprechen. Als einer der größten Leasinggeber der Welt muß Avolon kontinuierlich seine Flotte erneuern und erweitern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dieser Großauftrag bei Airbus spiegelt das Vertrauen des Unternehmens in das langfristige Wachstum der globalen Luftfahrt wider. Die neuen Flugzeuge sollen die Flotte von Avolon stärken und es der Gesellschaft ermöglichen, die zukünftige Nachfrage nach Flugreisen zu bedienen. Die finalisierte Bestellung unterstreicht die enge Geschäftsbeziehung zwischen Avolon und Airbus. Der Auftrag wird Avolon dabei helfen, seine Position im Markt zu festigen und Fluggesellschaften weltweit eine moderne und vielfältige Auswahl an Flugzeugen anzubieten.

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Air Astana meldet deutliches Wachstum im ersten Halbjahr

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat für das erste Halbjahr 2025 ein deutliches Wachstum bekanntgegeben. Der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg um 24,1 Prozent auf 157 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn nach Steuern verbesserte sich sogar um 131,9 Prozent auf 10,7 Millionen US-Dollar. Der Gesamtumsatz des Konzerns, zu dem auch die Billigfluggesellschaft FlyArystan gehört, wuchs um 12,1 Prozent auf 658,2 Millionen US-Dollar. Die Steigerung der Finanzkennzahlen ist auf ein hohes Passagieraufkommen und eine effiziente Kostenverwaltung zurückzuführen. Nach Angaben des Unternehmens wuchs das Passagieraufkommen um 11,6 Prozent auf 4,5 Millionen. Die Flugkapazität stieg um 17,8 Prozent, was vor allem auf die Ausweitung des internationalen Streckennetzes zurückzuführen ist. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 20 neue Routen eingeführt. Dabei liegt der Fokus der Expansionsstrategie auf schnell wachsenden Märkten in Asien, insbesondere in China und Indien. So hat Air Astana die Flugfrequenz nach China auf wöchentlich 30 Flüge erhöht und eine neue Verbindung von Almaty nach Mumbai eingeführt. Die Fluggesellschaft baute ihre Flotte in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 61 Flugzeuge aus und nahm sechs Flugzeuge der Airbus A320-Familie in Betrieb. Nach der Ausflottung der letzten E2-Maschinen besteht die Flotte nun ausschließlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A320 und Boeing 767, was die Flottenstruktur des Unternehmens vereinfacht. Firmenchef Peter Foster betonte, daß diese Vereinfachung sowie Investitionen in Wartungs- und Bodenabfertigungsfähigkeiten die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Fluggesellschaft erhöht hätten. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und des Einflusses der lokalen Währung bleibt der Ausblick für das restliche Jahr positiv. Air Astana erwartet weiteres Wachstum

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Easyjet rüstet Flotte mit Navigationssoftware aus

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat die Nachrüstung ihrer gesamten Flotte von 54 Flugzeugen des Typs A320neo und A321neo mit dem Navigationssystem FANS-C (Future Air Navigation System-C) abgeschlossen. Damit verfügt Easyjet nun über die weltweit größte Flotte, die mit dieser Technologie ausgestattet ist. Das von Airbus entwickelte System ermöglicht eine präzisere Kommunikation zwischen Flugzeug und Flugsicherung, um Flugrouten zu optimieren und die Effizienz zu steigern. FANS-C ist eine Software zur Verkehrssteuerung, die den Austausch von Flugverlaufsdaten in Echtzeit zwischen Cockpit und Fluglotsen ermöglicht. Dadurch können effizientere Routen berechnet und Engpässe in stark frequentierten Lufträumen vermieden werden. Nach Angaben von Easyjet konnten durch die Implementierung der Technologie seit 2019 bereits 334 Tonnen Treibstoff eingespart werden. Zukünftige Flugzeuge, die bei Airbus die Endmontagelinie verlassen, werden serienmäßig mit dieser Technologie ausgerüstet. David Morgan, Chief Operating Officer von Easyjet, betonte, daß Technologien wie FANS-C für die Modernisierung des Luftraums entscheidend seien. Er forderte eine umfassende Luftraumreform in ganz Europa, um das volle Potenzial solcher Systeme auszuschöpfen. Nur durch direktere Flugrouten und eine geringere Luftraumüberlastung könnten weitere Effizienzsteigerungen erzielt werden. Die EU-weite Implementierung des Systems bei allen Flugsicherungsdiensten ist bis 2028 verpflichtend. Die Einführung von FANS-C ist ein Beispiel für die Bemühungen in der Luftfahrtbranche, den Flugverkehr effizienter zu gestalten. Insbesondere auf stark genutzten Strecken über Europa, wo Verspätungen und Flugraumüberlastungen zunehmen, soll die Technologie helfen, den Flugbetrieb pünktlicher und reibungsloser zu gestalten.

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Grünes Licht für TAP-Privatisierung: Portugals Regierung treibt Verkauf voran

Die portugiesische Regierung hat einen entscheidenden Schritt zur Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal getan. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa unterzeichnete ein Dekret, das den Weg für den Verkauf von 49,9 Prozent der Anteile frei macht. Die Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent an einen oder mehrere strategische Investoren zu veräußern, während die restlichen fünf Prozent den Angestellten der Fluggesellschaft angeboten werden sollen. Mit diesem Schritt hofft Portugal, seine Investitionen aus der Coronazeit, die sich auf rund 3,2 Milliarden Euro beliefen, zumindest teilweise wieder hereinzuholen. Das offizielle Verkaufsverfahren, das nun eingeleitet wird, gibt potenziellen Käufern 60 Tage Zeit, um ihr Interesse zu bekunden. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt in der Zukunft der Fluggesellschaft, die sich zu einem der begehrtesten Übernahmeziele Europas entwickelt hat. Ein langer Prozeß nimmt Fahrt auf: Die Hintergründe der Privatisierung Die Pläne zur Privatisierung von TAP Air Portugal reichen bis ins Jahr 2023 zurück, wurden jedoch im März dieses Jahres durch den Kollaps der damaligen Minderheitsregierung unterbrochen. Die im Mai neu ins Amt gekommene Koalitionsregierung hat den Verkauf der Fluggesellschaft zur Priorität erklärt. Das nun unterzeichnete Dekret ist das Ergebnis eines Ministerratsbeschlusses vom Juli 2025 und bildet die rechtliche Grundlage für den formellen Verkaufsprozeß. Die Regierung hofft, den Prozeß bis Mitte 2026 abschließen zu können. Das Land hat genaue Vorstellungen davon, was es von einem strategischen Partner erwartet. Die Regierung ist zuversichtlich, daß es eine Vielzahl von Interessenten geben wird, darunter auch Fluggesellschaften, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Präsident Rebelo de Sousa zeigte sich erfreut über

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Air France-KLM reduziert Airbus-A350F-Order

Die Air France-KLM-Gruppe hat ihre Bestellungen für den kommenden Airbus A350F-Frachter deutlich reduziert. Die Fluggesellschaften Air France Cargo und Martinair werden statt der ursprünglich bestellten acht nun nur noch sechs Exemplare des Langstreckenflugzeugs erhalten. Dieser Schritt, bei dem aus jeweils vier festen Bestellungen nun drei pro Fluggesellschaft wurden, ist eine Reaktion auf die anhaltenden Produktionsverzögerungen seitens Airbus und die Unsicherheit auf dem globalen Fracht- und Logistikmarkt. Die Entscheidung folgt der Stornierung aller sieben A350F-Bestellungen durch den Flugzeugleasinggeber Air Lease Corporation (ALC) und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Airbus bei der Einführung seines neuesten Frachters gegenübersieht. Strategische Neuausrichtung: Kosten und Effizienz im Fokus Die Entscheidung, die Zahl der bestellten A350F zu reduzieren, sei ein Ergebnis einer internen Flottenüberprüfung, wie die Air France-KLM-Gruppe mitteilte. Die Gruppe begründet den Schritt mit dem Wunsch, zukünftige Investitionsausgaben mit der operativen Effizienz in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend war die kürzliche Bestätigung von Airbus, daß der Erstflug des A350F auf mindestens 2027 verschoben wurde – ein Jahr später als ursprünglich geplant und erwartet. Diese Unsicherheit in der Auslieferung erschwert die langfristige Flottenplanung der Airlines. Die neuen, hochmodernen Frachter waren ursprünglich als Ersatz für die betagten Flotten der Frachttochtergesellschaften vorgesehen. Durch die Reduzierung der Bestellungen und die daraus resultierende längere Nutzung der Bestandsflugzeuge kann die Gruppe die Investitionen strecken und die Flexibilität bewahren. Die Unternehmensleitung erklärte, man beobachte die Lage auf dem globalen Frachtmarkt sehr genau, um den zukünftigen Bedarf an Frachtern zu ermitteln. Die Airlines können die Nachfrage nach Frachtkapazität auch durch die Nutzung

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Flügelkollision in Atlanta: Delta-Maschine beschädigt stehendes Flugzeug bei Rangier-Manöver

Auf dem Hartsfield-Jackson International Airport (ATL) in Atlanta ist es am 10. August 2025 zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem der Flügel einer startbereiten Boeing 757-200 von Delta Air Lines mit dem Flügel eines am Flugsteig geparkten Flugzeugs kollidierte. Das Unglück ereignete sich, als das Flugzeug für Flug DL1830 nach Guatemala-Stadt vom Flugsteig geschoben wurde. Obwohl niemand verletzt wurde, mußten alle 192 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder das Flugzeug verlassen, was zu einer erheblichen Verspätung führte. Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe ähnlicher Kollisionen in den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten und wirft Fragen über die Sicherheit von Bodenmanövern auf den immer belebteren Flughäfen auf. Der Vorfall im Detail: Ein Rangierfehler mit Folgen Der Zwischenfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Atlanta, einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug DL1830, der sich auf dem Weg zum internationalen Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt (GUA) befand, wurde gerade vom Flugsteig weggeschoben. Während dieses Manövers, das unter der Aufsicht von Bodenpersonal und unter Einsatz einer speziellen Schleppmaschine durchgeführt wird, streifte die Flügelspitze der Boeing 757-200 ein anderes, geparktes Flugzeug. Die andere betroffene Maschine gehörte ebenfalls der Fluggesellschaft Delta Air Lines, war zum Zeitpunkt der Kollision jedoch unbesetzt, so die Berichte. Die genauen Details des beschädigten Flugzeugs sind derzeit nicht bekannt. Glücklicherweise gab es bei der Kollision keine Verletzten. Die Sicherheit aller Beteiligten hatte oberste Priorität. Dennoch hatte der Vorfall erhebliche Auswirkungen auf die Reisenden von Flug DL1830. Alle 192 Passagiere und die sechs Besatzungsmitglieder mußten das Flugzeug wieder verlassen.

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Verbraucherschützer fordern kostenfreien Kabinenkoffer, Airlines wehren sich

Die Auseinandersetzung um die Mitnahme von Handgepäck im Flugzeug hat eine neue Dimension erreicht. Verbraucherschutzverbände aus ganz Europa, angeführt vom deutschen Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv), ziehen vor Gericht, um Fluggesellschaften zu zwingen, ihren Passagieren mehr kostenfreien Platz für ihr Handgepäck in der Kabine zu gewähren. Die Airlines, allen voran die Billigfluggesellschaften, beharren jedoch auf ihren restriktiven Regelungen und argumentieren mit der Effizienz des Betriebs und der Freiheit, Tarife nach dem Baukastenprinzip zu gestalten. Im Kern geht es um die Auslegung von EU-Vorschriften und die Frage, was als „angemessenes Handgepäck“ gilt. Die Airlines nutzen den Platz über den Sitzen zunehmend als Einnahmequelle, während Verbraucherverbände dies als „Kostenfalle“ für ahnungslose Reisende anprangern. „Kostenfalle“ Handgepäck: Die rechtliche Auseinandersetzung Der vzbv hat gemeinsam mit europäischen Partnern eine Offensive gegen die Handgepäckpolitik der Fluggesellschaften gestartet. Die Verbraucherschützer argumentieren, daß die derzeitigen Regelungen, bei denen oft nur eine kleine Tasche kostenfrei mitgenommen werden darf, nicht den Erwartungen und Bedürfnissen der Reisenden entsprechen. Ramona Pop, Vorständin des vzbv, spricht von „Kostenfallen“, die insbesondere Passagiere treffen, die erst am Flugsteig bemerken, daß ihr Gepäck zu groß ist, und dann teure Aufpreise zahlen müssen. Die EU-Gesetzgebung bleibt bei der Definition von „angemessenem Handgepäck“ vage, und genau diese Unbestimmtheit machen sich die Airlines zunutze. Der vzbv fordert, daß neben einer kleinen persönlichen Tasche auch ein Rollkoffer mit den empfohlenen Maßen des Airline-Weltverbands IATA (bspw. 55x40x20 cm, was einer Außenlänge von 115 cm entspricht) kostenfrei in die Kabine mitgenommen werden darf. Rollkoffer in dieser Größe werden seit Jahren als Handgepäck verkauft,

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Airbus kämpft mit Herausforderungen: Auslieferungszahlen im Juli 2025 und die Erfüllung des Jahresziels

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat im Juli 2025 insgesamt 67 Flugzeuge an seine Kunden übergeben. Obwohl die Auslieferungen im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr etwas zurückgingen, hat das Unternehmen damit nach den ersten sieben Monaten des Jahres 373 Maschinen ausgeliefert und somit 45 Prozent seines ehrgeizigen Jahresziels von 820 Flugzeugen erreicht. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, denen sich der Konzern gegenübersieht. Insbesondere Lieferengpässe bei Triebwerken und anderen wichtigen Bauteilen bremsen die Produktion. Trotz dieser Schwierigkeiten hält das Management unter Führung von Konzernchef Guillaume Faury an den Zielen fest. Der Ausblick auf das zweite Halbjahr bleibt somit von der Frage geprägt, ob der Konzern die Produktion so hochfahren kann, daß das Jahresziel noch erreicht wird. Die nackten Zahlen: Einblicke in die Julibilanz Im Juli 2025 wurden 67 Flugzeuge ausgeliefert, was einem Rückgang von zehn Maschinen im Vergleich zum Juli 2024 entspricht. Die Auslieferungen verteilten sich auf die verschiedenen Flugzeugfamilien von Airbus. Nach sieben Monaten des laufenden Geschäftsjahres steht Airbus nun bei 373 Auslieferungen. Um das Jahresziel von 820 Maschinen noch zu erreichen, müßte der Konzern im zweiten Halbjahr, also in den verbleibenden fünf Monaten, die Produktion deutlich steigern und im Durchschnitt mehr als 89 Flugzeuge pro Monat ausliefern. Dies wäre eine enorme Steigerung der Auslieferungsrate. Historisch gesehen sind die Auslieferungen im vierten Quartal immer am höchsten, da die Hersteller versuchen, ihre Jahresziele zu erfüllen. Ob diese Steigerung ausreichen wird, ist jedoch die entscheidende Frage. Herausforderungen in der Lieferkette: Triebwerke und Materialknappheit Ein wesentlicher Grund für die Verzögerungen sind

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