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Brussels Airlines stockt Flotte um fünf A320neo auf

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines modernisiert ihre Flotte weiter. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat den Kauf von fünf zusätzlichen Airbus A320neo-Maschinen genehmigt. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der A320neo-Flugzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts auf 13. Die Fluggesellschaft betreibt bereits fünf A320neo-Flugzeuge, drei weitere sollen bis Ende 2025 folgen. Die neu genehmigte Charge von fünf Maschinen wird ab 2027 eingegliedert und soll ältere Modelle ersetzen. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Kostenstruktur des Unternehmens zu optimieren und die langfristige Rentabilität zu sichern. Die A320neo ist mit größeren Gepäckfächern ausgestattet, die 40 Prozent mehr Stauraum bieten und so zu schnelleren Abläufen beim Ein- und Aussteigen beitragen sollen. Parallel zur Erneuerung der Kurzstreckenflotte erweitert Brussels Airlines auch ihr Langstreckennetz. Die Langstreckenflotte soll auf 13 Airbus A330-Flugzeuge anwachsen. Von 2027 an plant die Fluggesellschaft die Einführung von neuen interkontinentalen Kabinen. Zudem wird die Business-Lounge „THE LOFT“ am Brüsseler Flughafen renoviert.

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Braathens stellt Flotte um und trennt sich von Airbus-Jets

Die Fluggesellschaft Braathens hat eine strategische Umstellung ihrer Flotte angekündigt. Bis 2027 sollen die Airbus-Flugzeuge ausgemustert werden. Das Unternehmen will sich zukünftig ausschließlich auf den Betrieb des Turboprop-Flugzeugs ATR72-600 konzentrieren und als ACMI-Anbieter auftreten. Die Entscheidung wurde getroffen, da der langfristige Produktionsvertrag für die Airbus-Flotte im Dezember 2026 ausläuft. Laut Unternehmensangaben seien die Airbus-Jets nicht mehr optimal für die Anforderungen von Reiseveranstaltern und klassischen Fluggesellschaften konfiguriert. Gleichzeitig tendiere die Nachfrage im ACMI-Sektor, in dem Flugzeuge inklusive Personal und Wartung vermietet werden, zu flexiblen Turboprop-Lösungen. Die ATR72-600-Maschinen gelten als effizient und sind besonders für saisonale Routen, regionale Strecken und die Erschließung neuer Märkte geeignet. Durch die Konzentration auf einen einheitlichen Flugzeugtyp erhofft sich die Airline, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken und die Rentabilität zu erhöhen. Das Management von Braathens kündigte an, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den Airbus-Crews Übergangsmöglichkeiten auf die ATR-Flotte zu ermöglichen.

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Australische Fluggesellschaft erzielt Rekordgewinn und setzt auf mutige Flottenstrategie

Die australische Luftfahrt erlebt eine Phase des beispiellosen Wachstums, deren Speerspitze die nationale Fluggesellschaft Qantas ist. Nach Jahren der finanziellen Unsicherheit, die die gesamte Luftfahrtbranche prägten, meldet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 2025 einen Vorsteuergewinn von umgerechnet 1,6 Milliarden US-Dollar. Dieser bemerkenswerte Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wird auf eine „unglaublich starke Nachfrage“ zurückgeführt, die das Passagiergeschäft in Australien befeuert. Ermutigt durch diesen Erfolg, treibt Qantas eine ambitionierte Flottenerneuerung voran. Die Airline investiert in 20 zusätzliche Airbus A321XLR, um ihre Inlandsflotte zu modernisieren und neue, lukrative Routen zu erschließen. Gleichzeitig nimmt das bahnbrechende „Project Sunrise“ Gestalt an, das mit modifizierten Ultralangstrecken-Maschinen vom Typ A350-1000 die Weltkarte der Luftfahrt neu schreiben soll. Dieser strategische Doppel-Fokus positioniert Qantas nicht nur als wirtschaftlichen Gewinner, sondern auch als einen der innovativsten Pioniere im globalen Luftverkehr. Vom Verlust zum Rekord: Die finanzielle Erholung von Qantas Der jüngste Gewinnsprung von Qantas markiert das vorläufige Ende einer beispiellosen wirtschaftlichen Achterbahnfahrt. Während der Pandemiejahre stand das Unternehmen, das traditionell stark von internationalen Verbindungen abhängig ist, vor der größten Herausforderung seiner Geschichte. Massive Verluste und ein nahezu stillgelegter Flugbetrieb prägten das Bild. Der nun erzielte Vorsteuergewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar stellt eine bemerkenswerte Kehrtwende dar und übertrifft sogar die Zahlen aus der Zeit vor der Krise. Airlinechefin Vanessa Hudson führt den Erfolg auf die starke Erholung des Inlandsverkehrs sowie auf die wiedererstarkte Nachfrage nach internationalen Flügen zurück. Besonders der australische Binnenmarkt erweist sich als äusserst robust, da das Reisen innerhalb des Kontinents zu einem wichtigen

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Airbus läutet ein neues Zeitalter ein: Der Bau des ersten A350-Frachters beginnt

Die Luftfahrtbranche blickt auf einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der modernen Luftfracht. Anfang dieser Woche erreichte die Bugsektion des ersten A350F-Prototypen, der sogenannten MSN700, das Airbus-Stammwerk in Toulouse. Mit der Überführung dieses wichtigen Rumpfteils aus dem Fertigungsstandort St. Nazaire per BelugaXL-Transportflugzeug beginnt nun die Endmontage des neuen Vollfrachters, der auf der Basis des Passagierflugzeugs A350-1000 entwickelt wird. Dieser Meilenstein markiert den Beginn einer intensiven Phase, die das Flugzeug in den nächsten Jahren zur Serienreife bringen soll, um ab 2027 den hart umkämpften Markt der Großraumfrachter zu betreten. Mit der A350F strebt Airbus einen direkten Wettbewerb mit dem amerikanischen Konkurrenten Boeing an und zielt darauf ab, Marktanteile im Frachtsegment zu gewinnen. Der neue Frachter verspricht beeindruckende Leistungsdaten: Er soll eine Nutzlast von 111 Tonnen tragen und eine Reichweite von 8.700 Kilometern ohne Zwischenstopp haben. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist seine Ladeluke, die als die breiteste am Markt gilt, was das Beladen mit sperrigen Gütern erleichtern soll. Die Entwicklung der A350F ist eine strategische Antwort auf die hohe Nachfrage im globalen Logistikmarkt und auf die Notwendigkeit, ältere Frachterflotten zu ersetzen. Ein ambitionierter Zeitplan und die ersten Betreiber Airbus hat einen straffen Zeitplan für die Entwicklung der A350F vorgegeben. Das Unternehmen plant, den Prototypen im Jahre 2026 in die Flugerprobung zu schicken. Diese Erprobungsphase ist entscheidend, um die Flugtüchtigkeit und die Leistungsfähigkeit des neuen Flugzeugs unter verschiedenen Bedingungen zu testen und die erforderlichen behördlichen Zulassungen zu erhalten. Wenn alles nach Plan verläuft, sollen die ersten Auslieferungen an die Kunden bereits im zweiten

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Neuseelands Militär modernisiert Flotte: Airbus-Langstreckenflugzeuge ersetzen alte Boeing-Flotte

Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft (New Zealand Defence Force) investiert über zwei Milliarden US-Dollar in eine umfassende Modernisierung ihrer militärischen Transportkapazitäten. Im Zentrum der Beschaffung stehen zwei Airbus A321XLR, die als Ersatz für die veralteten Boeing 757-Transportflugzeuge der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) dienen sollen. Der Schritt, zivile Langstreckenflugzeuge für militärische Zwecke zu erwerben, unterstreicht die Priorität, eine moderne und effiziente Luftbrücke für den Personal- und Materialtransport zu schaffen. Parallel dazu wird auch die Marineflotte mit neuen Militärhubschraubern des Typs Sikorsky MH-60R Seahawk erneuert, um die enge Zusammenarbeit mit dem australischen Militär zu stärken. Ein Langstreckenflugzeug für vielseitige Einsätze Die Entscheidung Neuseelands, sich für den Airbus A321XLR zu entscheiden, ist ein strategischer Schritt, der die Vielseitigkeit des Flugzeugs hervorhebt. Mit einer Reichweite von 8700 Kilometern übertrifft der A321XLR die Vorgängermodelle Boeing 757 deutlich, deren Reichweite bei maximal 7220 Kilometern lag. Diese gesteigerte Reichweite vereinfacht Missionen erheblich, insbesondere solche, die eine lange Strecke ohne Zwischenlandung erfordern, wie zum Beispiel die Unterstützung der Forschungsstationen in der Antarktis oder humanitäre Missionen in entlegenen Regionen des Pazifiks. Die beiden Flugzeuge werden in einer sogenannten „lease to buy“-Vereinbarung mit der Air Lease Corporation erworben. Die Kosten für die Beschaffung belaufen sich auf 620 Millionen US-Dollar an Kapitalkosten, zuzüglich 80,86 Millionen an Betriebsausgaben für die ersten vier Jahre. Die A321XLRs werden auf dem Fliegerhorst Whenuapai stationiert und von der 40. Staffel der RNZAF betrieben. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Transport von militärischem Personal, aber auch humanitäre Hilfsaktionen, Katastrophenhilfe und diplomatische Flüge. Die Wahl eines nicht modifizierten Verkehrsflugzeugs in

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Airbus setzt auf alternativen Treibstoff für Flugzeugauslieferungen

Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Im Ringen um die technologische Fortentwicklung und die Anpassung an neue Marktbedingungen steht der Treibstoff der Zukunft im Mittelpunkt. Ein bedeutender Schritt wurde am 25. August 2025 mit der Auslieferung eines Airbus A220-300 an Air France markiert. Der Flug von Mirabel in Kanada nach Paris erfolgte mit einer Treibstoffmischung, die zu fünfzig Prozent aus einem alternativen, aus nachhaltigen Quellen gewonnenen Flugzeugtreibstoff, kurz SAF (Sustainable Aviation Fuel), bestand. Das Flugzeug, das den Namen Vaison-la-Romaine trägt, ist die sechsundvierzigste Maschine dieses Typs in der Flotte von Air France. Diese Auslieferung ist mehr als nur ein Routinevorgang; sie symbolisiert eine fortschreitende Entwicklung in der Luftfahrt, bei der alternative Treibstoffe eine immer wichtigere Rolle spielen. Es war zugleich das erste Mal, daß der Airbus-Standort in Kanada solche Zertifizierungen direkt an einen Kunden ausgab. Die Luftfahrtindustrie, die traditionell stark auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, sondirt seit geraumer Zeit Wege, ihre Treibstoffabhängigkeit zu diversifizieren und die technologische Basis ihrer Flugzeugflotten zukunftsfähig zu gestalten. Airbus, einer der globalen Marktführer in der Flugzeugproduktion, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2030 alle seine Modelle, einschließlich der Hubschrauber, für den Betrieb mit hundert Prozent SAF zu zertifizieren. Aktuell sind alle Maschinen bereits für den Betrieb mit einer fünfzigprozentigen Beimischung zugelassen. Ein Meilenstein für die Branche Die Nutzung von alternativen Treibstoffen bei Überführungsflügen ist ein klares Zeichen für das Engagement der Flugzeughersteller und Fluggesellschaften, neue Wege zu beschreiten. Der Flug von Mirabel nach Paris mit einer fünfzigprozentigen Mischung aus SAF und

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Großauftrag in Reichweite: Boeing strebt Wendepunkt in China an

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing, der in den vergangenen Jahren auf dem wichtigen chinesischen Markt mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert war, steht möglicherweise vor einem strategischen Durchbruch. Medienberichten zufolge laufen derzeit intensive Verhandlungen über den Verkauf von bis zu 500 Verkehrsflugzeugen an chinesische Fluggesellschaften. Ein solch monumentaler Auftrag, der erste dieser Größenordnung seit einem Staatsbesuch im Jahr 2017, könnte eine Normalisierung der angespannten Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China signalisieren. Während die genauen Modelle und Lieferzeiten noch verhandelt werden, deuten Experten an, dass die Bestellung Teil eines umfassenderen Handelsabkommens sein könnte. Für Boeing wäre dies eine entscheidende Gelegenheit, den in China verlorenen Boden gegenüber seinem europäischen Hauptkonkurrenten Airbus und dem heimischen Hersteller Comac wieder aufzuholen und seine Präsenz im zweitgrößten Luftfahrtmarkt der Welt nachhaltig zu festigen. Der steinige Weg in den chinesischen Markt Der chinesische Luftfahrtmarkt gilt als einer der dynamischsten und wichtigsten der Welt. Er ist seit langem ein zentrales Schlachtfeld für die beiden führenden Flugzeugbauer, Boeing und Airbus. In den letzten Jahren hatte Boeing in China mit erheblichen Rückschlägen zu kämpfen. Nach den Unfällen zweier Boeing 737 Max und dem anschließenden weltweiten Flugverbot war China eines der letzten Länder, das die Wiederzulassung des Flugzeugtyps erteilte. Dieser Umstand, gepaart mit den allgemeinen Handelskonflikten zwischen Washington und Peking, führte zu einer fast vollständigen Unterbrechung der Auslieferungen neuer Flugzeuge nach China. Während dieser Zeit konnte der europäische Rivale Airbus seinen Marktanteil signifikant ausbauen. Nach Angaben von Branchenanalysten dominiert Airbus den chinesischen Inlandsmarkt mit einer deutlich größeren Anzahl an Flügen und Sitzplätzen im

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Arbeitskampf in der Luftfahrt: Streik bei Airbus droht, die globale Produktion zu stören

Die globale Luftfahrtindustrie blickt mit Sorge auf Großbritannien, wo die Gewerkschaft Unite einen weitreichenden Streik von über 3.000 Arbeitern des Flugzeugherstellers Airbus angekündigt hat. Die industrielle Aktion, die insgesamt zehn Tage im September dauern soll, ist die Folge eines Lohnstreits und könnte die Produktion wichtiger Passagier- und Militärflugzeuge massiv beeinträchtigen. Während die Gewerkschaft die Lohnangebote von Airbus als unzureichend kritisiert und die Einnahmen des Unternehmens als unlauter gegenüber den Mitarbeitern betrachtet, steht Airbus vor der Herausforderung, eine Lösung zu finden, die die Lieferpläne nicht gefährdet. Der bevorstehende Streik in den kritischen Werken Broughton und Filton ist ein Spiegelbild der anhaltenden wirtschaftlichen Spannungen und droht, einen Dominoeffekt auf die gesamte globale Lieferkette auszulösen. Lohnstreit und Wirtschaftsklima: Der Hintergrund des Arbeitskampfes Die Arbeitsniederlegung ist der Höhepunkt monatelanger Tarifverhandlungen. Laut der Gewerkschaft Unite lehnten die Mitglieder eine Reihe von Lohnangeboten ab, weil diese nicht die steigenden Lebenshaltungskosten und die anhaltende Inflation im Vereinigten Königreich widerspiegeln. In einem internen Votum stimmten 90 Prozent der stimmberechtigten Mitglieder für den Streik. Die Generalsekretärin von Unite, Sharon Graham, warf Airbus öffentlich vor, Milliarden an Gewinnen zu erwirtschaften, während die Arbeiter eine faire Bezahlung vermißten. Der Streik sei kein „Gefallen, sondern eine Frage der Gerechtigkeit“. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung, die sowohl der Inflation gerecht wird als auch den Wert der hochspezialisierten Fähigkeiten der Mitarbeiter angemessen honoriert. Das britische Wirtschaftsklima ist von einem anhaltenden Druck auf die Verbraucherpreise geprägt. In einem solchen Umfeld sind Lohnforderungen, die die Kaufkraft der Arbeiter sichern sollen, ein häufiges Phänomen. Die kritische Rolle

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Airbus zeichnet Aluminiumlieferanten erneut aus

Die AMAG Austria Metall AG ist von dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zum vierten Mal in Folge mit dem Accredited Supplier Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt die durchgehend hohe Produktqualität und die Lieferzuverlässigkeit des österreichischen Unternehmens. Der Preis ist die höchste Auszeichnung innerhalb des Lieferantenprogramms SQIP (Supply Chain & Quality Improvement Program) von Airbus. Er wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die über einen Zeitraum von 24 Monaten herausragende Leistungen bei der Termintreue, der technischen Kompetenz und den Qualitätsstandards vorweisen können. AMAG und Airbus unterhalten seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Unternehmen liefert zertifizierte Aluminiumbleche und -platten, die für Struktur- und Außenhautteile von Flugzeugen verwendet werden. Dieses Angebot wird durch einbaufertige Bauteile ergänzt, die an den deutschen Standorten des Unternehmens gefertigt werden. Die vierte Auszeichnung in Folge bekräftigt die Position des Unternehmens als wichtiger und verlässlicher Partner in der Luftfahrtindustrie. Der kontinuierliche Einsatz von hochwertigen Materialien ist eine grundlegende Anforderung im Flugzeugbau.

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Fehler im Handbuch: Airbus-Flugzeuge von technischem Mangel an wichtigen Sensoren betroffen

Die Luftfahrtindustrie sieht sich mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert, das die Sicherheit von Tausenden von Flugzeugen berühren könnte: Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Fehler in einem Online-Handbuch entdeckt, der die Wartung und den Austausch der sogenannten Anstellwinkelsensoren (Angle of Attack, AoA) betrifft. Der Fehler, der sich über mehr als 15 Jahre in technischen Zeichnungen befand, zwingt nun Fluggesellschaften, weltweit Inspektionen an den Maschinen der A330-, A330neo– und A340-Familie durchzuführen. Obwohl die europäischen Luftfahrtbehörden die Dringlichkeit betonen, sorgen die in modernen Flugzeugen eingebauten Redundanzsysteme für ein hohes Maß an Sicherheit. Der Fall unterstreicht die akribische Sorgfalt, die in dieser Industrie vonnöten ist, da selbst kleine Fehler in der Dokumentation die potentielle Fähigkeit haben, weitreichende Konsequenzen auszulösen. Die Wichtigkeit des Anstellwinkels: Ein Blick auf die Aerodynamik Der Anstellwinkel (AoA) ist für jedes Flugzeug, das sich in der Luft befindet, eine derart entscheidende Variable, daß er als Lebensversicherung des Fluges bezeichnet werden kann. Der Anstellwinkel beschreibt den Winkel zwischen der Anströmrichtung der Luft und der Profilsehne des Flugzeugflügels. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Neigungswinkel der Maschine. Ein einfaches Beispiel kann die Bedeutung veranschaulichen: Hält man seine Hand aus einem fahrenden Auto und neigt sie leicht nach oben, spürt man den erzeugten Auftrieb. Neigt man sie zu stark, geht der Auftrieb verloren, und die Hand „fällt“. Im Flugbetrieb ist dieser plötzliche Verlust des Auftriebs als Strömungsabriß (Stall) bekannt, ein aerodynamischer Zustand, der die Kontrolle über das Flugzeug gefährden kann. Um den AoA kontinuierlich und präzise zu messen, sind die Flugzeuge mit speziellen

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