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Flyadeal erweitert Langstreckenflotte: Airbus-A330neo-Bestellung als strategischer Meilenstein

Die Saudia Group, Muttergesellschaft der nationalen Fluglinie Saudi-Arabiens, hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihres internationalen Streckennetzes unternommen. Ihre Low-Cost-Tochtergesellschaft Flyadeal hat zehn neue Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A330neo fest bestellt und sich Optionen auf zehn weitere Maschinen gesichert. Die Auslieferung der ersten Flugzeuge wird für das Jahr 2027 erwartet und soll bis 2029 abgeschlossen sein. Dieser Vertragsabschluß markiert nicht nur den Eintritt von Flyadeal in den Langstreckenmarkt, sondern steht auch sinnbildlich für das wirtschaftliche Expansionsstreben Saudi-Arabiens im Zuge der „Vision 2030“. Ziel dieser staatlichen Initiative ist es, das Königreich zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Handel und Luftfahrt zu machen. Bislang operierte Flyadeal vorwiegend auf Inlands- und Kurzstrecken im Mittleren Osten. Die Einführung der A330neo in ihre Flotte bedeutet eine erhebliche Erweiterung ihrer operativen Reichweite. Mit Platz für über 400 Passagiere in Hochdichte-Bestuhlung und Reichweiten von über 13.000 Kilometern eröffnet das neue Modell der Fluggesellschaft gänzlich neue Möglichkeiten. Laut Angaben der Saudia Group ist die Erweiterung der Flotte mit Großraumflugzeugen Teil eines umfassenden Plans, bis 2030 die Flottenstärke von Flyadeal auf 100 Flugzeuge zu erhöhen. Derzeit besteht ihre Flotte fast ausschließlich aus schmalrumpfigen Flugzeugen der Airbus-A320-Familie. Ausrichtung auf neue Märkte in Asien und Afrika Mit der A330neo plant Flyadeal, vorrangig Langstreckenverbindungen nach Süd- und Südostasien sowie nach Nord- und Zentralafrika aufzunehmen. Die hohe Nachfrage nach Verbindungen in Länder wie Indonesien, Pakistan, Indien, die Philippinen und Ägypten macht diese Routen besonders attraktiv für den saudi-arabischen Markt. Die Entscheidung für die A330neo dürfte daher nicht nur auf technologische Effizienzgründe zurückzuführen sein,

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Chinas Luftfahrtindustrie plant Umgehung von Strafzöllen – Airbus soll helfen

Im Spannungsfeld internationaler Handelsbeziehungen steht die chinesische Luftfahrtindustrie derzeit vor einer schwierigen Herausforderung: Die chinesische Regierung erwägt, den europäischen Flugzeugbauer Airbus in die Lieferung von Triebwerken für den neuen Passagierjet C919 einzubeziehen. Dies könnte es dem staatlichen Flugzeughersteller COMAC (Commercial Aircraft Corporation of China) ermöglichen, eine Reihe von US-amerikanischen Strafzöllen zu umgehen, die im Handelskonflikt zwischen den USA und China eine wichtige Rolle spielen. Der C919, ein Passagierflugzeug der nächsten Generation, das von COMAC entwickelt wird, soll die chinesische Luftfahrtindustrie von westlichen Herstellern wie Boeing und Airbus unabhängiger machen. Der C919 wird als Chinas Flaggschiff in der Luftfahrtindustrie gehandelt und soll in direkter Konkurrenz zum Airbus A320neo und Boeing 737 MAX stehen. Die erste Lieferung des C919 ist für 2025 geplant, und COMAC hat bereits große Bestellungen von chinesischen Fluggesellschaften wie Air China und China Eastern Airlines erhalten. Die Herausforderung, die sich dabei stellt, betrifft jedoch die Triebwerke des Flugzeugs. Der C919 wird derzeit ausschließlich mit dem LEAP-1C-Triebwerk von CFM International ausgestattet, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric (GE) aus den USA und Safran aus Frankreich. Inmitten des anhaltenden Handelsstreits zwischen den USA und China sind die Triebwerke von CFM International jedoch Ziel von hohen Strafzöllen, die von der chinesischen Regierung auf US-Produkte erhoben wurden. Dies hat zu erheblichen Unsicherheiten bei der Versorgung mit den Triebwerken geführt, da COMAC und die chinesische Luftfahrtindustrie auf eine ausreichende Lieferung angewiesen sind, um die Produktion des C919 sicherzustellen. Strategischer Plan zur Umgehung von Zöllen Um diese Hürde zu überwinden, denkt die chinesische Regierung nun

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Easyjet-Chef Jarvis kritisiert europäische Flugsicherung und sieht schwieriges Jahr

Der Chef der Billigfluggesellschaft Easyjet, Kenton Jarvis, hat sich im Hinblick auf die bisherige Performance des europäischen Luftverkehrssystems, insbesondere der Flugsicherungen, sehr unzufrieden geäußert. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bezeichnete Jarvis das bisherige Jahr als „sehr enttäuschend“ und führte die Vielzahl an Verspätungsminuten primär auf die Ineffizienz der Flugsicherungen in Europa zurück. Auch rund um die Osterfeiertage erwartet Jarvis erneut eine angespannte Lage, die sich negativ auf die Kunden von Easyjet auswirken könnte. Um die durch die Flugsicherung verursachten Verzögerungen zumindest teilweise zu kompensieren, plant Easyjet interne Optimierungen, beispielsweise bei den Abfertigungszeiten. Zudem hält die Fluggesellschaft Ersatzflugzeuge in ihrer Flotte bereit und baut Puffer in den Flugplan ein. Jarvis betonte jedoch, dass diese Investitionen zeigen, dass sich Easyjet auf ein schwieriges operationelles Umfeld einstellt. Trotz „irrer Preiserhöhungen“ bleibe Deutschland für Easyjet ein bedeutender Markt. Bezüglich der Standorte in Deutschland bekräftigte Jarvis das Festhalten am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) als größter deutscher Basis, plant aber derzeit keine signifikante Ausweitung der Aktivitäten dort. Die einst von Air Berlin übernommene Basis wurde von über 30 stationierten Flugzeugen auf elf reduziert, da man in Berlin schlichtweg „viel zu groß“ gewesen sei. Hingegen deutete Jarvis im Interview eine mögliche Aufstockung des Angebots am Flughafen Düsseldorf an, wo Easyjet im Sommer mit zunächst drei Zielen wieder präsent ist. Die zukünftige Entwicklung am ehemaligen zweitgrößten Air-Berlin-Standort sei jedoch noch offen, eine neue Basis schloss Jarvis für die nähere Zukunft aus. Die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise infolge von Zollkonflikten sieht Jarvis für sein Unternehmen gelassen, da

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SriLankan Airlines fordert Entschädigung von Airbus – ein Streit um Milliarden und Moral

Die staatliche Fluggesellschaft SriLankan Airlines fordert vom europäischen Flugzeughersteller Airbus eine umfassende Entschädigung. Hintergrund ist ein seit Jahren schwelender Korruptionsskandal, bei dem der frühere Vorstandsvorsitzende der Airline Bestechungsgelder für die Platzierung von Flugzeugbestellungen angenommen haben soll. Die Forderungen der Fluglinie umfassen nicht nur finanzielle Kompensation in dreistelliger Millionenhöhe, sondern auch vier fabrikneue Großraumflugzeuge. Die Angelegenheit hat das Potenzial, weit über Sri Lanka hinaus Wirkung zu entfalten – sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Denn der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Schattenseiten internationaler Luftfahrtgeschäfte und deren mögliche Verquickung mit Korruption, Intransparenz und fragwürdiger Geschäftspraxis. Die Ursprünge des Skandals: Airbus und die millionenschwere Bestechung Im Jahr 2013 hatte SriLankan Airlines unter der damaligen Führung von Kapila Chandrasena eine Bestellung über zehn Flugzeuge bei Airbus aufgegeben: sechs A330-300 und vier A350-900. Weitere vier A350-900 sollten über Leasingverträge bezogen werden. Der Auftragswert belief sich auf rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Wie spätere Untersuchungen ergaben, zahlte Airbus im Rahmen dieses Geschäftes zwei Millionen US-Dollar an Chandrasena, angeblich in Form von „Beratungshonoraren“. Das Geld floss über ein Netzwerk von Briefkastenfirmen. Die US-Regierung sowie britische und französische Ermittlungsbehörden leiteten Untersuchungen gegen Airbus ein – im Zuge einer umfassenden Korruptionsermittlung, bei der Airbus am Ende über 3,9 Milliarden US-Dollar Strafe in mehreren Ländern zahlte. Vertragsstornierungen und wirtschaftliche Folgen Nachdem der Skandal öffentlich geworden war, wurden die A350-Bestellungen zwischen 2015 und 2017 annulliert. SriLankan Airlines verlor dadurch 116 Millionen US-Dollar an bereits geleisteten Vorauszahlungen und zahlte weitere Millionen an Stornogebühren. Diese Summen wurden größtenteils durch Kredite bei lokalen Banken gedeckt,

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China Southern Airlines stoppt Verkauf ihrer Boeing-787-8-Flotte

China Southern Airlines, eine der drei großen staatlichen Luftverkehrsgesellschaften der Volksrepublik China, hat überraschend den geplanten Verkauf ihrer gesamten Boeing-787-8-Flotte zurückgezogen. Noch im November 2024 hatte das Unternehmen angekündigt, sich von sämtlichen zehn Maschinen dieses Typs sowie zwei zugehörigen Ersatztriebwerken des Modells GEnx-1B70/P2 trennen zu wollen. Die Flugzeuge wurden im ersten Quartal 2025 auf der Börse für Staatsvermögen und Unternehmensbeteiligungen in Shanghai zum Verkauf ausgeschrieben. Die Entscheidung zum Verkaufsstopp wurde am 11. April 2025 publik – nur vier Tage vor einer bedeutsamen Ankündigung der chinesischen Regierung, die weitere Auslieferungen von Boeing-Maschinen an chinesische Fluglinien untersagt. Flottenanpassung aus betriebswirtschaftlicher Sicht Die ursprüngliche Verkaufsabsicht der Boeing-787-8-Flotte ergab sich aus einer internen Flottenanalyse, bei der betriebswirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund standen. Die 787-8 stellt die kleinste Variante innerhalb der Boeing-787-Familie dar und wurde seit ihrem operativen Einsatz von mehreren internationalen Fluggesellschaften als weniger wirtschaftlich eingestuft als ihre größeren Schwestermodelle 787-9 und 787-10. China Southern Airlines betreibt derzeit eine Mischung dieser Typen, wobei die 787-9 aufgrund höherer Reichweite und größerer Passagierkapazität zunehmend bevorzugt wird. Zwischen 2013 und 2014 ausgeliefert, näherten sich die betroffenen Flugzeuge dem Zeitpunkt umfangreicher struktureller Wartungszyklen, welche mit hohem Kostenaufwand verbunden sind. Die Veräußerung der Flotte hätte dem Unternehmen ermöglicht, sich auf jüngere und effizientere Flugzeugtypen zu konzentrieren, insbesondere da auf dem chinesischen Markt auch heimische Hersteller wie Comac zunehmend an Bedeutung gewinnen. Politische Einflüsse auf unternehmerische Entscheidungen Der Rückzug vom Verkauf fiel in eine Phase verschärfter geopolitischer Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Bereits seit mehreren Monaten überziehen sich beide

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Airbus demontiert ehemalige Lufthansa A380 zur Ersatzteilgewinnung

Der Flugzeugbauer Airbus lässt zwei seiner A380 demontieren, die zuvor zur Flotte der Lufthansa gehörten. Die betroffenen Maschinen mit den Kennzeichen D-AIME und D-AIMF waren von 2011 bis 2020 für die deutsche Fluggesellschaft im Einsatz. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte Lufthansa ihre gesamte A380-Flotte vorübergehend stillgelegt und später von den 14 Flugzeugen nur acht wieder in Betrieb genommen. Die übrigen sechs, darunter die nun zur Demontage bestimmten, wurden an Airbus verkauft. Airbus wird die beiden Grossraumflugzeuge nun als Quelle für Ersatzteile nutzen. Wie mitgeteilt wurde, übernimmt das Unternehmen VAS Aero Services die Zerlegung der beiden ehemaligen Lufthansa-Maschinen sowie einer weiteren ausgemusterten A380 der Malaysia Airlines (Kennzeichen 9M-MNC), die ebenfalls aus dem Bestand von Airbus stammt. Die Demontage soll die Gewinnung von wiederverwendbaren Komponenten ermöglichen, die zur Wartung und Reparatur anderer noch aktiver A380 eingesetzt werden können. VAS Aero Services verfügt bereits über Erfahrung in der Demontage des Airbus A380 und hat nach eigenen Angaben bereits zehn dieser Grossraumflugzeuge zerlegt. Angesichts der unerwartet starken Wiederbelebung des A380-Flugbetriebs bei einigen Fluggesellschaften und anhaltenden Lieferverzögerungen bei neuen Langstreckenflugzeugen gewinnen gebrauchte Ersatzteile zunehmend an Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs älterer Maschinen. Die demontierten Flugzeuge werden somit dazu beitragen, die Lebensdauer anderer A380 zu verlängern.

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Air Astana verschiebt Einführung des Boeing 787-9: Verzögerung der Langstreckenexpansion

Die nationale Fluggesellschaft Air Astana hat bestätigt, daß sich die Einführung ihrer ersten Boeing 787-9 Dreamliner weiter verzögert. Entgegen der ursprünglichen Planungen soll das erste Flugzeug dieses Typs nun frühestens im ersten Quartal 2026 in den regulären Liniendienst gehen. Damit verschiebt sich auch der geplante Start direkter Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten. Die Boeing 787-Flotte ist ein zentrales Element der strategischen Expansion Air Astanas, da sie der Gesellschaft erstmals Nonstop-Flüge zwischen Kasachstan und Nordamerika ermöglichen würde. Bislang betreibt Air Astana ausschließlich Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, vornehmlich vom Typ Airbus A320neo-Familie, einschließlich des A321LR. Produktionsprobleme bei Boeing und strategische Anpassungen Air Astana hatte bereits im Jahr 2022 ein Leasingabkommen mit der US-amerikanischen Air Lease Corporation über drei Boeing 787-9 abgeschlossen. Die Auslieferung war ursprünglich für Anfang 2025 vorgesehen, wurde jedoch bereits 2024 auf Ende 2025 verschoben. Nun wurde eine weitere Verzögerung bestätigt. Als Grund werden anhaltende Produktionsprobleme beim Hersteller Boeing genannt, die laut Unternehmenschef Peter Foster das gesamte Auslieferungstempo beeinflussen. Trotz der Lieferschwierigkeiten plant Air Astana, die eigene Flotte sukzessive zu erweitern. So sollen die drei Dreamliner zwischen Ende 2025 und Anfang 2027 eintreffen. Parallel dazu wird die Zahl der Airbus A321LR in der Flotte erhöht. Diese Flugzeuge mit verlängerter Reichweite bilden derzeit die Grundlage für viele Mittel- und Langstreckenverbindungen des Unternehmens. Nonstop-Flüge nach Japan starten trotzdem Obwohl die Langstreckenexpansion Richtung USA vorerst aufgeschoben ist, hält Air Astana an ihrer Strategie für den asiatisch-pazifischen Raum fest. Bereits im Sommer 2025 sollen Nonstop-Flüge zwischen Almaty und Tokio aufgenommen werden. Zum Einsatz kommt auf

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Delta Air Lines reagiert auf drohende Zölle mit Lieferstopp für Airbus-Flugzeuge

In einer Reaktion auf die von der amerikanischen Regierung angedrohten neuen Zölle auf europäische Importe kündigte der Vorstandsvorsitzende von Delta Air Lines, Ed Bastian, an, die für dieses Jahr geplanten Auslieferungen neuer Airbus-Flugzeuge zu verschieben. Diese strategische Entscheidung wurde am 9. April 2025 während einer Telefonkonferenz im Anschluss an die Veröffentlichung der jüngsten Quartalsergebnisse des Unternehmens bekannt gegeben. Bastian machte seine Haltung unmissverständlich deutlich: „Wir werden keine Zölle auf unsere Flugzeuglieferungen zahlen. Wir werden alle Lieferungen, die mit Zöllen belegt sind, aufschieben.“ Diese Aussage fiel zu einem Zeitpunkt höchster Unsicherheit für die globale Luftfahrtindustrie, die stark von grenzüberschreitendem Handel und internationalen Lieferketten abhängig ist. Die von Präsident Donald Trump Anfang April 2025 angekündigten, weitreichenden Zölle gegen mehr als 180 Länder hatten in der Branche erhebliche Besorgnis ausgelöst. Zu den von den geplanten Zöllen betroffenen Regionen gehörte die Europäische Union, für deren Exporte in die Vereinigten Staaten eine Sonderabgabe von 20 Prozent vorgesehen war, sowie das Vereinigte Königreich mit einem Zollsatz von 10 Prozent. Auch bedeutende Handelspartner wie Indien (26 Prozent), Südkorea (25 Prozent), Japan (24 Prozent) und Taiwan (32 Prozent) sollten mit empfindlichen Zöllen belegt werden. Diese protektionistischen Maßnahmen hätten nicht nur die Kosten für Fluggesellschaften wie Delta Air Lines, die Flugzeuge aus europäischer Produktion beziehen, massiv erhöht, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit amerikanischer Unternehmen im globalen Markt gefährdet. Bastian betonte die wirtschaftlichen Risiken, die mit der Einführung solcher Zölle verbunden wären: „Die Zeiten sind ziemlich unsicher, und wenn man anfängt, 20 Prozent Mehrkosten auf ein Flugzeug aufzuschlagen, wird es sehr

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Air Canada wird Erstkunde für verbesserte Airbus A220-Kabine mit mehr Gepäckraum

Air Canada hat am 8. April 2025 bekanntgegeben, daß sie als weltweit erste Fluggesellschaft die neue Airbus Airspace-Kabine für ihre Flotte von 34 Airbus A220-300 Schmalrumpfflugzeugen einführen wird. Diese Weiterentwicklung des Kabinenangebots reagiert auf den branchenweiten Trend zu vermehrtem Handgepäck und wird den Passagieren von Air Canada zukünftig deutlich mehr Stauraum in den Gepäckfächern bieten. Die Fluggesellschaft mit Hauptsitz in Montreal unterstreicht damit ihr Bestreben, das Reiseerlebnis für ihre Kunden kontinuierlich zu verbessern. Die A220 Airspace-Kabine zeichnet sich durch neu gestaltete, größere XL-Gepäckfächer aus, die das Fassungsvermögen um mehr als 15 Prozent erhöhen sollen. Dies entspricht laut Airbus dem zusätzlichen Platz für bis zu 19 weitere Passagiergepäckstücke an Bord der A220-300. Neben dem erweiterten Stauraum umfaßt die neue Kabinengestaltung auch ein überarbeitetes Deckenlayout und eine moderne Beleuchtung, die zu einem angenehmeren Reisegefühl beitragen soll. Die Einführung der Airspace-Kabine erfolgt zeitgleich mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen bei Air Canada, darunter die Erneuerung der Kabinenausstattung und die Implementierung neuer Inflight-Entertainment-Systeme an den Sitzrückenlehnen. Die ersten Flugzeuge, die mit den neuen Gepäckfächern ausgestattet sein werden, sollen voraussichtlich Anfang des Jahres 2026 ausgeliefert werden. John Moody, Managing Director of Onboard Products bei Air Canada, äußerte sich erfreut über die bevorstehende Einführung der neuen Kabine. Er betonte, daß die A220 bereits jetzt bei den Kunden sehr beliebt sei und Air Canada stolz darauf sei, der erste Abnehmer für die nächste Generation dieses in Kanada entwickelten und gebauten Flugzeugs zu sein. Air Canada sei stets auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Produkte weiterzuentwickeln und das Reisen für ihre

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Trump-Zölle schicken Luftfahrtaktien in den Sinkflug

Die internationalen Finanzmärkte erleben derzeit erhebliche Turbulenzen, ausgelöst durch die jüngsten Zollmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Diese Entwicklung hat zu einem massiven Einbruch der Aktienkurse weltweit geführt und betrifft zahlreiche Branchen und Regionen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verzeichnete zum Handelsauftakt einen Rückgang von über 2.100 Punkten auf 18.489 Punkte, was einem Minus von rund zehn Prozent entspricht. Zuvor waren bereits die asiatischen Märkte stark betroffen: In Tokio schloss der Nikkei-Index mit einem Minus von 7,83 Prozent bei 31.136,58 Punkten, nachdem er im frühen Handel zeitweise um fast neun Prozent gefallen war. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong brach um 13,22 Prozent ein, was den größten Tagesverlust seit 1997 darstellt. Auswirkungen auf die Luftfahrt- und Tourismusbranche Die Aktien großer Luftfahrtunternehmen gerieten ebenfalls unter Druck. Lufthansa-Aktien verbilligten sich um sechs Prozent, während Airbus-Papiere ein Minus von neun Prozent verzeichneten. Der Reiseveranstalter TUI musste einen Kursrückgang von sieben Prozent hinnehmen. Diese Entwicklungen spiegeln die Besorgnis der Investoren über die potenziellen Auswirkungen der US-Handelspolitik auf den internationalen Reise- und Tourismussektor wider. Parallel zu den Aktienmärkten gerieten auch die Rohstoffmärkte unter Druck. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni notierte bei knapp über 63 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 14 Prozent innerhalb einer Woche entspricht. Dieser Preisverfall wird auf die Befürchtung zurückgeführt, dass die verschärften Handelskonflikte das globale Wirtschaftswachstum und damit die Ölnachfrage dämpfen könnten. Reaktionen der Europäischen Union Angesichts der eskalierenden Handelsspannungen berieten die Handelsminister der EU-Staaten in Luxemburg über mögliche Gegenmaßnahmen und Strategien, um US-Präsident Donald Trump zum Einlenken

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