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Airbus sieht Absatzchancen für A220 auf wachsendem Flugmarkt Malaysia

Der Flugzeugbauer Airbus rechnet sich gute Chancen aus, sein Modell A220 bei malaysischen Fluggesellschaften zu verkaufen. Laut Anand Stanley, dem Regionaldirektor von Airbus für Südostasien, sehe das Unternehmen ein beträchtliches Nachfragepotential in Malaysia, dem drittgrößten Luftfahrtmarkt Asiens nach China und Indien. Obwohl er noch keinen konkreten Zeitplan nennen konnte, äußerte Stanley gegenüber der Nachrichtenagentur Bernama die Hoffnung, die A220 bald in Malaysia im Einsatz zu sehen. Malaysia beheimatet mit AirAsia einen bedeutenden Airbus-Kunden, der bereits eine große Anzahl von Flugzeugen des europäischen Herstellers betreibt. Auch Malaysia Airlines setzt in ihrer Langstreckenflotte auf Airbus-Maschinen. Allerdings hat Malaysia Airlines erst kürzlich eine Bestellung über 60 weitere Boeing 737 Max für ihre Mittelstreckenflotte bekanntgegeben. Trotz dieser jüngsten Bestellung bei der Konkurrenz schätzt Airbus das Absatzpotential in Malaysia für seine Flugzeuge auf rund 400 weitere Maschinen. Dabei wird dem Modell A220, das sich besonders für regionale Verbindungen eignet, eine Schlüsselrolle für die zukünftige Expansion von Airbus in diesem wichtigen asiatischen Markt zugeschrieben.

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Ab Friedrichshafen: Leav Aviation hilft bei Peoples aus

Der deutsche ACMI- und Charteranbieter Leav Aviation hilft derzeit der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples, deren einzige Maschine aufgrund eines technischen Defekts nicht zur Verfügung steht, aus. Temporär werden sämtliche Peoples-Flüge nicht ab Altenrhein, sondern ab Friedrichshafen durchgeführt. Vor wenigen Tagen musste das österreichische Luftfahrtunternehmen wegen einem technischen Problem außerplanmäßig in Zürich landen. Bislang konnte dieser Embraer 170, der gleichzeitig das einzige Flugzeug der kleinen österreichischen Airline ist, noch nicht wieder in den Liniendienst gestellt werden. Das Peoples-Management musste daher auf einen Wetlease zurückgreifen und hat sich dabei für einen – gegenüber der eigenen Maschine – deutlich größeren Airbus A320, betrieben von Leav Aviation entschieden. Seit 13. Mai 2025 ist die D-ANDI im Auftrag von Peoples im Einsatz. Allerdings hat das für alle Beteiligten auch „Nebenwirkungen“, für die jedoch das deutsche Luftfahrtunternehmen rein gar nichts kann, denn die Runway in Altenrhein ist schlichtweg zu kurz, um das Muster Airbus A320 sicher betreiben zu können. Daher wurden die von Leav Aviation im Auftrag von Peoples durchgeführten Flüge auf die andere Seite des Bodensees verlegt, also nach Friedrichshafen. Airbus A320 „zu groß“ für Altenrhein Konkret bedeutet das, dass sämtliche Flüge, die eigentlich ab Altenrhein durchgeführt werden sollten, bis auf weiteres in Friedrichshafen starten. Doch es gibt eine Besonderheit, denn einfach so zum Konkurrenz-Airport in Deutschland kommen, ist nicht vorgesehen. Die Reisenden werden gebeten weiterhin in Altenrhein zum Check-In zu erscheinen. Von dort aus geht es dann mit Reisebussen zum Flughafen Friedrichshafen. Die Folge daraus ist, dass sich die Reisezeiten mitunter erheblich verlängern. Passagiere, die

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Blitzstart am Aktienmarkt: Hohe Nachfrage nach Flynas-Aktien bei Börsengang in Riad

Der saudi-arabische Billigflieger Flynas erlebte einen fulminanten Start an der Börse. Innerhalb weniger Minuten nach der Öffnung der Zeichnungsbücher für den Börsengang am 12. Mai 2025 waren bereits 30 Prozent der angebotenen Aktien gezeichnet. Die Fluggesellschaft bietet insgesamt 51,26 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 76 und 80 Saudi-Riyal (umgerechnet 20,30 bis 21,33 US-Dollar) an der Tadāwul-Börse in Riad an und will damit rund 4,1 Milliarden Saudi-Riyal (1,1 Milliarden US-Dollar) einnehmen. Das Initial Public Offering (IPO) umfaßt sowohl neu ausgegebene Aktien als auch Anteile von bestehenden Investoren, darunter die Kingdom Holding Co. des Milliardärs Prinz Alwaleed bin Talal und die National Flight Services Co. Die Einnahmen aus dem Verkauf der neuen Aktien sollen zur Finanzierung der Flottenexpansion und des Netzwerkwachstums der Airline verwendet werden, während die Erlöse aus dem Verkauf der Altaktionäre an diese fließen. Dieser Börsengang ist der erste einer Golf-Fluggesellschaft seit fast zwei Jahrzehnten und impliziert eine Marktkapitalisierung bei Börsennotierung von 13 bis 13,7 Milliarden Saudi-Riyal (3,47 bis 3,65 Milliarden US-Dollar). Die neu ausgegebenen Aktien werden nach Abschluß des IPO 10,2 Prozent des gesamten Aktienkapitals der Fluggesellschaft ausmachen. Wachstumspläne und Marktpositionierung im Fokus Bereits bei der Ankündigung des Börsengangs in der vergangenen Woche bezeichnete Flynas-CEO Bander Almohanna diesen Schritt als „strategischen Schritt, der die Umsetzung unserer Wachstumsambitionen beschleunigen und unsere Position als führende Billigfluggesellschaft für Kurz- und Mittelstreckenflüge im gesamten Nahen Osten und Nordafrika bis 2030 festigen wird“. Flynas, die ihren Betrieb 2007 als nasair (Saudi-Arabien) aufnahm, betreibt derzeit eine Flotte von 71 Flugzeugen zu 74 Flughäfen in

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Saudia plant ehrgeizige Expansion von Flotte und Netzwerk trotz globaler Wirtschaftslage

Die staatliche Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, Saudia, hat kürzlich ihre Pläne für eine beschleunigte Erweiterung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes detailliert vorgestellt. Diese strategische Initiative umfasst sowohl umfangreiche Flugzeugbestellungen als auch die Einführung fortschrittlicher Technologien, mit dem Ziel, die Position der Fluggesellschaft im globalen Wettbewerb nachhaltig zu festigen. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der globale wirtschaftliche Unsicherheiten und insbesondere die von den Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump verhängten Zölle Industrien im gesamten Golfraum belasten. Während Donald Trump in der Golfregion weilte, um wirtschaftliche und militärische Abkommen zu fördern, demonstriert Saudia Stärke und Wachstumswillen. Beobachter vermuten, daß Trumps Reise auch darauf abzielt, Investitionen aus den Golfstaaten in die Vereinigten Staaten zu lenken. In diesem Kontext werden auch mögliche Verhandlungen über den Erwerb einer ehemaligen Boeing 747 aus Qatar diskutiert, was die Ambitionen Saudi-Arabiens im Luftfahrtsektor unterstreicht. Obwohl die von der Trump-Administration eingeführten Zölle die deutliche Zunahme des Flugverkehrs nach Jeddah nicht aufzuhalten vermochten, haben sie doch spürbare Auswirkungen auf das Königreich Saudi-Arabien und die umliegende Region. So wird berichtet, daß der Ölpreis um 16 Prozent gesunken ist, was zu einer Intensivierung der Ölförderung und Preissenkungen zur Steigerung der Einnahmen geführt hat. Ungeachtet dieser wirtschaftlichen Herausforderungen konnte Saudi-Arabien im bisherigen Jahr 2025 bereits vor der traditionellen Sommerreisezeit einen neuen Rekord im monatlichen Tourismus verzeichnen. Das saudische Ministerium für Tourismus registrierte in den Monaten Januar, Februar und März über drei Millionen internationale Reisende – eine Zahl, die zuvor noch nie erreicht wurde. Rekordnachfrage im internationalen Flugverkehr als Wachstumstreiber Arved von zur Muehlen,

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Airbus-Chef Faury fordert Vergeltungszölle auf Boeing bei Eskalation des Handelsstreits

Der Chef des europäischen Flugzeugbauers Airbus, Guillaume Faury, hat sich entschieden für die Einführung von Vergeltungszöllen auf Flugzeuge des US-Konkurrenten Boeing ausgesprochen. Dies solle geschehen, falls die von den Vereinigten Staaten erhobenen Zölle auf europäische Flugzeuge in Höhe von zehn Prozent beibehalten oder sogar noch erhöht werden sollten. Faury äußerte seine Haltung in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Faury betonte seine Hoffnung, daß die Zölle im Anschluß an ein solches Kräftemessen wieder vollständig aufgehoben würden („auf Null gesetzt“). Er warnte davor, daß ein Handelskrieg für die gesamte Luftfahrtindustrie „verlustbringend“ wäre. Diese Aussage unterstreicht die Sorge des Airbus-Chefs vor einer Eskalation, die nicht nur die Hersteller, sondern auch die Fluggesellschaften und letztendlich die Passagiere treffen würde. Der Airbus-Chef erinnerte an einen fünf Jahre zurückliegenden Handelsstreit zwischen der Europäischen Union und den USA vor der Welthandelsorganisation (WTO). Damals hatte Europa als Reaktion auf US-Zölle seinerseits höhere Einfuhrabgaben auf amerikanische Produkte erhoben. Nach diesem Schlagabtausch seien die Zölle schließlich wieder aufgehoben worden. Faury forderte die EU auf, sich an diesem Präzedenzfall zu orientieren, sollte die US-Regierung ihre Zölle auf europäische Flugzeuge nicht zurücknehmen. Vergeltungszölle als Druckmittel in Verhandlungen Sollten die laufenden Verhandlungen zwischen der EU und den USA keine Einigung bringen, so Faury, „kann ich mir vorstellen, daß es – und das ist unser Wunsch – die Einführung gegenseitiger Zölle auf Flugzeuge geben wird, um eine höhere Verhandlungsebene zu erzwingen“. Er betonte, daß ein Handelskrieg für „niemanden eine gute Nachricht“ sei. Gleichzeitig äußerte sich der Chef von Airbus zuversichtlich, daß Boeing von

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Gewerkschaften fordern Jobgarantien nach Airbus-Übernahme von Spirit Aerosystems Werk in Belfast

Nach der kürzlich erfolgten Übernahme mehrerer Werke des Zulieferers Spirit Aerosystems durch den europäischen Flugzeugbauer Airbus haben sich in Nordirland mehrere Gewerkschaften besorgt über die Zukunft des Standorts in Belfast geäußert. Die Gewerkschaften Unite und GMB fordern die britische Regierung auf, Maßnahmen zur Sicherung der Arbeitsplätze in dem Werk zu ergreifen, das eine bedeutende Rolle für die regionale Wirtschaft spielt. Das Werk in Belfast ist spezialisiert auf die Produktion von wichtigen Komponenten für die Airbus-Modelle A350 und A220. Die Übernahme durch Airbus erfolgte im Rahmen einer größeren Transaktion, bei der der Flugzeugbauer mehrere Produktionsstätten von Spirit Aerosystems erwarb. Ziel dieser Übernahme ist es, die Kontrolle über die eigene Lieferkette zu stärken und Produktionsabläufe zu optimieren. Trotz dieser strategischen Beweggründe befürchten die Arbeitnehmervertreter in Belfast negative Auswirkungen auf die Beschäftigung. Die Gewerkschaft Unite hat die Regierung in London dazu aufgerufen, sich aktiv einzuschalten und Garantien für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Belfast zu geben. Auch die GMB kündigte an, sich für den Schutz der Arbeitsplätze ihrer Mitglieder einzusetzen. Die Sorge der Gewerkschaften wird durch die wirtschaftliche Bedeutung des Werks für die Region unterstrichen, da es eine erhebliche Anzahl von Arbeitsplätzen bietet und ein wichtiger Bestandteil des lokalen Industriesektors ist. Es bleibt abzuwarten, welche Schritte die britische Regierung und Airbus unternehmen werden, um die Bedenken der Gewerkschaften zu adressieren und die Zukunft des Werks in Belfast zu sichern.

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US-Kongressabgeordneter warnt Ryanair vor Kauf chinesischer Comac-Jets

In einem ungewöhnlichen Schritt hat sich der einflussreiche US-Kongressabgeordnete Raja Krishnamoorthi direkt an den Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O’Leary, gewandt und vor dem Erwerb von in China hergestellten Comac-Flugzeugen gewarnt. Der demokratische Politiker äußerte in einem Schreiben an O’Leary Sicherheitsbedenken im Falle einer Entscheidung Ryanairs für die C919 des chinesischen Herstellers, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Intervention des hochrangigen Mitglieds des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas erfolgte im Anschluss an jüngste Äußerungen O’Learys, in denen dieser die Möglichkeit eines Comac-Kaufs bei entsprechend günstigem Preis in den Raum gestellt hatte. Krishnamoorthi argumentierte in seinem Schreiben, das Reuters einsehen konnte, dass US-amerikanische und europäische Fluggesellschaften nicht einmal die zukünftige Anschaffung von Flugzeugen von chinesischen Militärunternehmen in Erwägung ziehen sollten. Diese deutliche Warnung unterstreicht die Besorgnisse in den Vereinigten Staaten hinsichtlich der engen Verbindungen zwischen dem staatlichen Flugzeugbauer Comac und dem chinesischen Militär. Es wird befürchtet, dass der Einsatz chinesischer Flugzeuge in westlichen Flotten sicherheitspolitische Risiken bergen könnte, beispielsweise im Hinblick auf Spionage oder die Integrität der Systeme. Die Reaktion Krishnamoorthis ist auf ein Interview zurückzuführen, das Michael O’Leary im März 2025 dem Branchenportal Skift gab. Darin hatte der Ryanair-Chef erklärt, dass seine Fluggesellschaft den schmalrumpfigen Jet C919 von Comac in Betracht ziehen würde, falls der Preis attraktiv genug sei. Konkret nannte O’Leary einen Preisnachlass von zehn bis zwanzig Prozent gegenüber vergleichbaren Modellen von Airbus als Bedingung für eine Bestellung. Diese Aussage deutete eine mögliche Abkehr von der traditionellen Beschaffungsstrategie Ryanairs hin, die bisher stark auf Boeing ausgerichtet

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Lufthansa plant Registrierung neuer Dreamliner in der Schweiz – ein strategischer Schachzug im Handelskrieg?

Die deutsche Lufthansa, eines der führenden Luftfahrtunternehmen Europas, plant offenbar, ihre neuen Boeing 787 Dreamliner in der Schweiz zu registrieren. Diese Überlegung kommt zu einer Zeit, in der sich die weltweiten Handelsbeziehungen zunehmend verschärfen. Nach der Einführung von Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten und den darauf folgenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union steht die internationale Luftfahrtindustrie vor erheblichen Herausforderungen. Inmitten dieser Spannungen versucht Lufthansa, ihre Kosten zu kontrollieren und drohende Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge zu vermeiden. Der folgende Bericht beleuchtet die Hintergründe und die möglichen Folgen dieser Maßnahme. Hintergrund: Handelskrieg belastet die Luftfahrtindustrie Seitdem die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Trump 20 Prozent Strafzölle auf Waren aus der Europäischen Union verhängt haben, spitzen sich die Handelskonflikte weltweit zu. Als Reaktion führte die Europäische Union eigene Strafzölle auf US-Produkte ein. Die daraus resultierenden Verteuerungen betreffen auch die Luftfahrtbranche empfindlich, da Flugzeuge und Flugzeugteile zu den wichtigsten Exportgütern zählen. Für Lufthansa, die auf eine zügige Auslieferung neuer Maschinen angewiesen ist, könnten diese Maßnahmen erhebliche Mehrkosten verursachen. Besonders betroffen sind die neuen Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline derzeit 34 Stück bestellt hat. 15 dieser Maschinen stehen laut Angaben von ch-aviation bereits zur Auslieferung bereit, doch Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Kabinenausstattungen durch die US-Luftfahrtbehörde FAA verhindern bislang die Übergabe. Schweiz als strategischer Ausweg In dieser angespannten Lage richtet Lufthansa ihren Blick auf die Schweiz. Das Land ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union, unterliegt aber dennoch hohen US-Zöllen von bis zu 31 Prozent. Dennoch erhebt die Schweiz bislang

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GE Aerospace steigert Gewinn dank Wartungsboom trotz Lieferkettenherausforderungen

Der US-amerikanische Flugzeugzulieferer GE Aerospace hat im ersten Quartal 2025 einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, schnellte der operative Gewinn um 38 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) in die Höhe. Dieser Zuwachs ist maßgeblich auf das florierende Wartungsgeschäft für Flugzeugtriebwerke zurückzuführen. Auch die Umsätze stiegen bereinigt um elf Prozent auf neun Milliarden US-Dollar. Dieser Erfolg kommt zustande, obwohl die grossen Flugzeughersteller Boeing und Airbus mit Produktionsengpässen zu kämpfen haben und ihre Zulieferer, insbesondere die Triebwerkshersteller, dafür verantwortlich machen. So beklagte Airbus erst kürzlich erhebliche Lieferverzögerungen bei CFM, einem Gemeinschaftsunternehmen von GE mit dem französischen Safran. GE-Vorstandschef Larry Culp versicherte jedoch, die Probleme in der Lieferkette direkt anzugehen und die Auslieferungen im Laufe des Jahres zu beschleunigen. Trotz dieser Herausforderungen bekräftigte GE Aerospace seine Prognosen für das Gesamtjahr 2025 und betonte, dass die erwarteten Auswirkungen der von der US-Regierung verhängten Zölle bereits in den Ausblicken berücksichtigt seien. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Culp weiterhin mit einem Umsatzwachstum von über zehn Prozent und einem operativen Gewinn zwischen 7,8 und 8,2 Milliarden US-Dollar (im Vorjahr: 7,3 Milliarden US-Dollar). Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 5,10 und 5,45 US-Dollar liegen. Im ersten Quartal übertraf der bereinigte Gewinn je Aktie mit 1,49 US-Dollar die Analystenerwartungen von 1,27 US-Dollar deutlich und lag 60 Prozent über dem Vorjahreswert. GE Aerospace profitiert aktuell von der hohen Auslastung der bestehenden Flugzeugflotten, die aufgrund von Produktionsverzögerungen bei neuen Maschinen häufiger gewartet werden müssen. Das Wartungsgeschäft generiert für Triebwerkshersteller oft höhere Margen als der

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Sean Black soll Spirit AeroSystems in Wichita und Europa nach Übernahme leiten

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing steht vor einer bedeutenden Weichenstellung in seiner Unternehmensgeschichte: Die geplante Wiedereingliederung des Zulieferers Spirit AeroSystems schreitet voran, und mit Sean Black wurde nun ein erfahrener Luft- und Raumfahrtexperte bestimmt, der künftig die Verantwortung für zentrale Produktionsstandorte übernehmen soll. Die Übernahme von Spirit durch Boeing, die Mitte 2025 abgeschlossen sein soll, steht im Zeichen der Stabilisierung der Lieferkette sowie der engeren Kontrolle über kritische Fertigungsschritte im Konzern. Spirit AeroSystems wurde im Jahr 2005 aus Boeings eigener Fertigung für Flugzeugstrukturen ausgegliedert und ist seitdem einer der bedeutendsten Zulieferer des Konzerns. Heute produziert Spirit rund 70 Prozent der Rumpfstruktur der Boeing 737, liefert tragende Komponenten für die Modelle 767 und 777 sowie integrierte Rumpfbauteile für die 787 „Dreamliner“. Angesichts wachsender Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie, darunter Lieferkettenprobleme, Qualitätsmängel und gestiegene Produktionskosten, setzt Boeing nun auf die Rückführung dieser kritischen Produktionskompetenzen in den eigenen Einflussbereich. Sean Black übernimmt Führungsrolle in Wichita und Europa Sean Black, bislang Technikvorstand (Chief Technology Officer) und Leiter der Forschung bei Spirit AeroSystems, soll nach Vollzug der Übernahme die Leitung des Standorts in Wichita im Bundesstaat Kansas übernehmen. Auch die europäischen Werke des Unternehmens in Belfast (Nordirland) und Prestwick (Schottland), die weiterhin Boeing-Komponenten herstellen, sollen unter seine Verantwortung fallen. Black gilt als profilierter Manager der internationalen Luftfahrtbranche. Er ist langjähriges Mitglied der Royal Aeronautical Society, war an der Entwicklung des Airbus A350 beteiligt und hatte Führungspositionen bei BAE Systems und Airbus inne. Bei Spirit trat er 2016 ein und war seither für mehrere strategisch wichtige Programme verantwortlich.

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