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Hamburg: Bombendrohung gegen Iran-Air-A330

Wegen einer Bombendrohung gegen ein in Teheran gestartetes Flugzeug musste am Montag, den 9. Oktober 2023, der Flugbetrieb auf dem Hamburger Airport temporär eingestellt werden. Diese Maßnahme wurde nach dem Grundsatz „Safety First“ von der zuständigen Bundespolizeidirektion verfügt. Seitens der Medienstelle der Exekutive hieß es zunächst, dass eine Bombendrohung gegen einen Flug auf der Strecke Teheran-Hamburg per E-Mail eingegangen wäre. Aus Sicherheitsgründen hat man sofort polizeiliche Maßnahmen ergriffen. Dies schließt ein, dass um 12 Uhr 40 der Betrieb auf dem Hamburger Flughafen ausgesetzt werden musste. Starts und Landungen waren nicht mehr möglich. Die Drohung richtete sich gegen Iran-Air-Flug IR723. Der Airbus A330-200 mit der Registrierung EP-IJB landete laut Flightradar24 sicher um 12 Uhr 38 Lokalzeit in Hamburg. Anschließend wurde das Langstreckenflugzeug in einen von der Bundespolizei gesicherten und abgeschirmten Bereich geführt. Offiziellen Angaben nach befanden sich 198 Passagiere und 16 Besatzungsmitglieder an Bord. Alle wurden durch die Bundespolizei genau kontrolliert und untersucht. Auch wurden sämtliche Gepäckstücke und sonstigen Gegenstände penibel genau unter die Lupe genommen. Das Flugzeug selbst wurde von Sprengstoffexperten, auch mit Unterstützung von speziell ausgebildeten Spürhunden, durchsucht. Zum Glück wurde nichts gefunden, so dass die Exekutive nach rund zwei Stunden Entwarnung geben konnte. Der Flugbetrieb wurde dann wieder aufgenommen. Die deutsche Polizei will nun auch den Urheber der Bombendrohung, die sich glücklicherweise als „Fake“ herausgestellt, hat ermitteln und gegebenenfalls strafrechtliche Maßnahmen einleiten. Der Vorfall kommt in einer äußerst heiklen Zeit, denn der Iran reagierte auf den brutalen kriegerischen Überfall der Hamas gegen Israel nicht nur freudig, sondern legte

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Swiss verlängert Wetlease-Verträge mit Air Baltic

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird auch im Winterflugplan 2023/24 mit einigen Airbus A220-300 ab Zürich für Swiss fliegen. Die Wetlease-Kooperation wurde abermals verlängert, bestätigte das schweizerische Luftfahrtunternehmen. Das lettische Luftfahrtunternehmen ist neben Helvetic der zweite ACMI-Partner, der auf zahlreichen Europa-Strecken von Swiss zum Einsatz kommt. Auch weiterhin werden die Air-Baltic-Maschinen auf unzähligen Routen für die Lufthansa-Tochter fliegen. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob die Kooperation auch im Sommer 2024 fortgeführt wird oder beendet wird.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Porto auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ab 10. November 2023 auch zwischen Belgrad und Porto fliegen. Die Neuaufnahme soll mit Maschinen der Typen Airbus A319 bzw. A320 beident werden. Die operative Durchführung soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag erfolgen. „Streckennetz wurde in diesem Jahr um mehr als 20 neue Städte, darunter Lissabon, erweitert. Die Flüge zwischen Belgrad und der portugiesischen Hauptstadt waren von Anfang an sehr beliebt, wie die kontinuierlich hohe Auslastung zeigt. In Europas westlichstem Land gibt es jedoch noch andere reizvolle Städte, die immer wieder Besucher anziehen, und eine davon ist Porto. Ab dem 10. November können Sie mit der Direktverbindung von Air Serbia Touristen- oder Geschäftsreisen in diese Stadt unternehmen“, sagte Boško Rupić, General Manager Commercial and Strategy bei Air Serbia.

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United tätigt Großbestellungen bei Airbus und Boeing

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines hat bei den Herstellern Boeing und Airbus Großbestellungen getätigt. Bei den U.S.-Amerikanern zieht man Optionen für 50 B787-9 und sichert sich weitere 50 Kaufrechte. Unter Berücksichtigung früherer Bestellungen hat man nun 150 Orders für diesen Maschinentyp und wird damit zum weltgrößten Dreamliner-Operator. Auch beim Konkurrenten Airbus hat man eine größere Order getätigt. United Airlines hat bekanntgegeben, dass man 60 weitere A321neo bestellt hat. Mit Hilfe dieser Maschinen soll das Streckennetz erweitert werden. Im Gegenzug wird man einige in die Jahre gekommene Flugzeuge ausflotten. In der Vergangenheit hat sich der Carrier für 50 A321XLR und 79 A321neo entschieden. Somit steigt das Auftragsvolumen auf 180 Exemplare an. Das Star-Alliance-Mitglied lässt die A321neo-Maschinen mit einer eigenes entwickelten Airspace-Kabine ausliefern. Diese soll über das Standard-Produkt hinausgehen und den Passagieren ein verbessertes Flugerlebnis bieten. Gegenüber aktuell verwendeten Modellen sollen sich sowohl die Boeing 787-9 als auch der Airbus A321neo durch verringerten Treibstoffverbrauch auszeichnen. United Airlines plant mit dem Muster A321XLR auch den Verkehr zwischen den USA und Europa auszubauen. Das Muster soll auf Routen, auf denen der Einsatz von Widebodies unwirtschaftlich wäre, zum Einsatz kommen. Das Streckennetz hierzu will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

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Ural Airlines will Airbus A320 vom Acker ausfliegen

Jener Airbus A320, der am 12. September 2023 aufgrund eines technischen Problems in einem Acker in Russland gelandet ist, soll nun dort wieder starten und zu einem Flughafen überstellt werden. Laut Ural Airlines habe man die Triebwerke an Ort und Stelle überprüft und festgestellt, dass diese nicht überholt werden müssten. Somit wäre es die einfachste und billigste Lösung den Mittelstreckenjet, der sich seit der Notlandung weiterhin auf dem russischen Acker befindet, dort einfach zu starten. Techniker der Airline hätten den Triebwerksstrombereich bereits von Erde, Stroh und sonstigem Unrat befreit. Im Anschluss habe man die Antriebe und das Flugzeug akribisch genau untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass einem Start auf dem Acker nichts im Wege stehen könnte. Zuvor will man aber noch einige Komponenten sowie das Fahrwerk genauer unter die Lupe nehmen. Auch zieht Ural Airlines in Erwägung, dass die Sitze ausgebaut werden könnten. Dies soll das Startgewicht des Airbus A320 verringern. Bislang hat man nämlich keine Erfahrungen wie eine Maschine dieses Typs auf unbefestigtem Grund, um genau zu sein auf einem Feld, gestartet werden kann. Die Maschine mit der Registrierung RA-73805 musste am 12. September 2023 eine Notlandung auf einem Acker nahe Novosibirsk absolvieren. Die Maschine befand sich eigentlich auf dem Weg von Sotschi nach Omsk. Aufgrund des Ausfalls des Hydrauliksystems wollte man nach Novosibirsk ausweichen. Allerdings reichte das Kerosin nicht mehr aus, weshalb der Kapitän von Flug U61383 entscheiden musste, dass eine Notlandung auf einem Feld absolviert werden muss. Diese ist auch gelungen, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder

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Airbus: Christian Scherer zum Leiter der Verkehrssparte befördert

In der vergangenen Woche hat der europäische Flugzeugbauer Airbus bekanntgegeben, dass der momentane Verkaufsleiter Christian Scherer künftig als CEO der Verkehrsflugzeugsparte fungieren wird. „Seit 2019 sind die Führungspositionen von Airbus und seinem Verkehrsflugzeuggeschäft zusammengelegt, was in einer Zeit zahlreicher Krisen und Veränderungen für eine einheitliche und schnelle Umsetzung sorgt. Airbus hat sich nun auf einen klaren Kurs begeben, der mit seinem Ziel „Pioneering sustainable aerospace for a safe and united world“ übereinstimmt. Wenn wir Christian die Rolle des CEO für den Bereich Verkehrsflugzeuge übertragen, können wir uns noch stärker auf den Erfolg unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts konzentrieren, während ich mich ganz auf die Steuerung von Airbus in einem komplexen und sich schnell entwickelnden globalen Umfeld konzentrieren kann“, sagte Guillaume Faury, CEO von Airbus. „Christian und ich haben in den letzten fünf Jahren Hand in Hand gearbeitet, und das werden wir auch in dieser neuen Konstellation tun. Ich bewundere Christians Geschäftssinn und freue mich, gemeinsam mit ihm die ehrgeizigen Ziele von Airbus zu verwirklichen.“ „Es ist eine Ehre und eine große Freude, in einer für unsere Branche so kritischen Zeit an die Spitze unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts berufen zu werden“, sagte Christian Scherer. „Ich werde meine Leidenschaft und die des Team Airbus in den Dienst unserer Kunden stellen, um unsere operativen Ziele zu erreichen, während wir daran arbeiten, unseren Erfolg zu konsolidieren, uns kontinuierlich zu verbessern und die Zukunft unserer Produkte und Dienstleistungen vorzubereiten. Dabei werden wir eng mit unseren Partnern und Zulieferern weltweit an unserem gemeinsamen Fahrplan zur Dekarbonisierung der Luftfahrt arbeiten.“

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LATAM Airlines realisiert weitere Bestellungen bei Airbus

Die chilenische Fluggesellschaft LATAM Airlines konnte ihren ersten Airbus A321neo begrüßen. Doch dabei soll es nicht bleiben: Ein Auftrag von 13 weiteren A321neo-Fliegern ist bereits eingegangen. Die Fluggesellschaft LATAM Airlines konnte das erste Airbus-Modell in der eigenen Flotte begrüßen. Hierbei handelt es sich konkret um einen Airbus A321neo. Die Fluggesellschaft plant die Flotte weiterhin aufzustocken, wie sich in der Überarbeitung des Auftrags ersichtlich machen lässt. Die Airline will die Auslieferung von 13 weiteren Airbus A321neo erwirken, wie das Portal Aero.de bestätigt.

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Stockholm: Novair steht vor der Schließung

Die in Stockholm ansässige Fluggesellschaft Novair wirft das Handtuch. Das Unternehmen bereitet sich derzeit auf die freiwillige Liquidation vor, denn nachdem der ehemalige Eigentümer – ein Reiseveranstalter – den Chartervertrag auslaufen lässt, hat man keine neuen Kunden gefunden. Novair gehört mittlerweile zur gleichen Firmengruppe wie die dänische Jettime. Man betreibt zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321neo. Der Carrier ist seit 26 auf dem Markt und hatte früher auch Lockheed L-1011, A330-200 und Boeing 737-800. Vor der Umflottung auf A321neo hatte man drei Airbus A321ceo. Im Laufe des Oktobers 2023 soll Novair den Betrieb endgültig einstellen. Sollte es doch noch gelingen einen Ersatz für den auslaufenden Auftrag von Apollo zu finden, könnte es doch noch weitergehen. Allerdings rechnet man nicht mehr damit und bereitet daher schon die Schließung vor.

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EASA hat sich verrechnet: A321P2F-Anordnung wieder zurückgezogen

Eigentlich dienen so genannte Lufttüchtigkeitsanweisungen, die von Zivilluftfahrtbehörden herausgegeben, der Sicherheit. Der Easa ist aber ein schwerwiegender Berechnungsfehler in Sachen Airbus A321P2F unterlaufen. Dieser führte nun dazu, dass die Anweisung zurückgezogen werden musste. Eigentlich sollten die Betreiber von Umbaufrachtern des Typs Airbus A321P2F zu genauen Inspektionen der Rümpfe verpflichtet werden. Allerdings hat sich die Easa bei der Berechnung des Zeitrahmens gehörig verrechnet. Offiziellen Angaben nach hat man versehentlich eine falsche Formel verwendet. Um weitere Verwirrungen ausschließen zu können, hat man nun die gesamte Lufttüchtigkeitsanweisung ersatzlos zurückgezogen. Zur Entscheidung beigetragen haben auch Untersuchungen, die Airbus und die Elbe Flugzeugwerke durchgeführt haben. Diese haben gezeigt, dass der Zeitrahmen für Inspektionen aufgrund des Einsatzes als Frachtflugzeuge nur minimal von den Passagierflugzeugen abweicht. Es besteht keine Notwendigkeit dermaßen enge Intervalle, wie sie von der Easa ursprünglich angeordnet wurden, einzuhalten. Eine Lufttüchtigkeitsanweisung vom 7. Dezember 2022, die bereits umgesetzt wurde, ist daher völlig ausreichend. Die Easa sah das ursprünglich anders, denn mit AD von 12. September 2023 hatte man wesentlich strengere Inspektionen der Rümpfe der A321P2F angeordnet. Die Berechnungen hätten gezeigt, dass bei Verwendung als Frachter möglicherweise frühzeitig Risse entstehen könnten. Bei den Berechnungen hat man aber irrtümlich eine fehlerhafte Formel verwendet. Es zeigte sich nun, dass das Risiko von Ermüdungserscheinungen nicht nennenswert vom Einsatz als Passagierflugzeuge abweicht. Die Easa hat die Anordnung wieder zurückgezogen.

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Hisky geht mit Airbus A330-200 auf die Langstrecke

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky wird ihre Flotte um einen Airbus A330-200 erweitern. Diesen bezieht man über einen Leasinggeber und gleichzeitig hat man offiziell den beabsichtigten Einstieg ins Langstreckengeschäft bekanntgegeben. Ursprünglich war aus Unternehmenskreisen zu hören, dass man hauptsächlich mit dem Muster A321LR Langstreckenflüge mit Zwischenstopps ab Rumänien aufnehmen möchte. Diesen Plan hat man dahingehend adaptiert, dass man einen A330-200, den ersten Widebody in der Firmengeschichte, für Nonstopflüge auf der Langstrecke nutzen möchte.

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