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Triebwerksprobleme: Turkish Airlines muss weitere A321neo temporär stilllegen

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines musste aufgrund von Problemen mit GTF-Triebwerken aus dem Hause Pratt & Whitney bereits neun Airbus A321neo temporär stilllegen. Nun folgen zumindest bis Ende 2023 drei weitere Exemplare. Doch das könnte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn ein Sprecher räumte gegenüber Dow Jones Newswires ein, dass die Anzahl der temporär stillgelegten Airbus A321neo noch weiter steigen könnte. Derzeit geht man aber davon aus, dass es bis Ende 2023 etwa 12 Exemplare betreffen wird. Von den Problemen rund um die PW1100G-Triebwerken sind zahlreiche Fluggesellschaften betroffen. Beispielsweise musste auch der Billigflieger Wizz Air das Angebot wegen notwendiger Überprüfungen zurückfahren. Das Muster Airbus A321neo zieht man zu Gunsten von Ceo-Modellen zunehmend aus Abu Dhabi ab, da sich die Triebwerke dort aufgrund der klimatischen Bedingungen als besonders anfällig erwiesen haben. Pratt & Whitney hat im Juli 2023 darüber informiert, dass jene PW1100G, die zwischen 2015 und 2020 hergestellt wurden, von Problemen betroffen sein könnten. Über die Zivilluftfahrtbehörden wurden außertourliche Überprüfungen angeordnet. Gegebenenfalls müssen auch Überholungen sowie der Austausch durchgeführt werden. Das Problem ist aber, dass Pratt & Whitney nicht in der Lage ist ausreichend Ersatzteile bzw. Austauschtriebwerke bereitzustellen. Dies hat Folgen für Fluggesellschaften rund um den Globus, denn einige Carrier können ihre A320neo/A321neo oder zumindest einzelne Maschinen nicht mehr betreiben. Diese müssen bis zum Eintreffen der benötigten Ersatzteile am Boden bleibe. Für die betroffenen Airlines ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch sehr teuer. Es ist damit zu rechnen, dass sich Pratt & Whitney schon sehr bald mit empfindlich

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Wegen Kokain-Konsum: A380-First-Officer von British Airways fristlos entlassen

Eine Flugbegleiterin von British Airways soll verhindert haben, dass am 27. August 2023 ein Erster Offizier seinen Dienst auf Flug BA56 von Johannesburg nach London-Heathrow antritt. Die Kabinenmitarbeiterin meldete, dass der Airbus-A380-Copilot während einer nächtlichen Tour eine nicht näher bezeichnete Menge Kokain konsumiert habe. Die britische Zeitung „The Sun“ schreibt unter Berufung auf Besatzungsmitgleider, dass der Erste Offizier in der Nacht vor dem Rückflug nach London-Heathrow eine Tour durch Bars gemacht habe. Dabei soll er unter anderem mit Einheimischen und Touristen in Kontakt gekommen sein. Eine nicht näher bekannte Anzahl von weiteren Besatzungsmitgliedern soll ebenfalls dabei gewesen sein. Nach dem Konsum von Alkohol in nicht unerheblicher Menge wäre dann in einer Privatwohnung auch Kokain eingenommen worden. Jene Flugbegleiterin, die den Vorfall gemeldet hat, soll mit dem Co-Piloten befreundet sein. Sie habe die pflichtgemäße Meldung aber aus Sicherheitsgründen getätigt. Vorsorglich hat British Airways dann den für den 27. August 2023 geplanten Flug BA56 gestrichen, denn man nahm den Hinweis sehr ernst. Einen Tag später folg die Maschine dann mit einer Ersatzcrew zurück nach London-Heathrow. Unter den Passagieren befand sich auch der unter Verdacht des Drogenkonsums stehende Erste Offizier. Zurück im Vereinigten Königreich willigte er mehr oder weniger freiwillig einem Drogentest ein, der positiv ausgefallen ist. Im Anschluss überreichte British Airways dann die fristlose Entlassung. Der Vorfall hat sich innerhalb der Belegschaft des Carriers rasch herumgesprochen. Viele Mitarbeiter sollen verwundert und erbost sein, da der Konsum von Drogen als absolutes No-Go gilt. Weiters wurde bekannt, dass British Airways die Angelegenheit auch der

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Hamburg: Schnieder Reisen ist insolvent

Vor wenigen Tagen musste das auf Osteuropa-Reisen spezialisierte Unternehmen Schnieder Reisen Insolvenz anmelden. Der Reiseveranstalter ist in Hamburg ansässig und hat den Rechtsanwalt Hendrik Gittermann zum vorläufigen Masseverwalter bestellt bekommen. Derzeit ist vorgesehen, dass der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden soll. Eigenangaben nach soll die Ursache der Pleite auch im Ukraine-Krieg liegen, denn die Nachfrage nach Reisen ins Baltikum, in die Ukraine und nach Russland wäre extrem stark eingebrochen. „Nach heutigem Stand werden alle Kunden ihre bereits gebuchten Reisen antreten können und haben keinen finanziellen Schaden zu befürchten“ erklärt der Insolvenzverwalter. Der Deutsche Reisesicherungsfonds, über den die Pauschalreisen abgesichert sind, habe sich eigenen Angaben nach bereits mit dem Masseverwalter abgestimmt. Im Bedarfsfall werde man ausgefallene Reiseleistungen erstatten.

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Lufthansa verpasst 38 Airbus A320 neue Kabinen

Ab dem Frühjahr 2025 wird Lufthansa vorerst 38 Airbus A320 neue Kabinenausstattungen verpassen. Dies beinhaltet auch, dass neue Gepäckfächer, die mehr Stauvolumen für Trolleys und Co bieten sollen, eingebaut werden. Neu sind auch Halterungen für Tablet-PCs und Smartphones an den Sitzen. Der Kranich-Carrier inkludiert in der Economy-Class in den günstigsten Tarifklassen schon länger nur noch die Mitnahme von Handgepäck. Wer beispielsweise mit einem 20-Kilogramm-Koffer reist, muss für die Abgabe am Check-In extra bezahlen. Diese Praxis führt dazu, dass gegenüber der Vergangenheit wesentlich mehr Trolleys und Co in die Kabine mitgenommen werden. Bei ausgebuchten Maschinen reicht oftmals der Stauraum nicht aus. Sowohl die Hersteller als auch Kabinenausstatter haben längst darauf reagiert und bieten Overhead-Bins mit mehr Kapazität an. Genau solche werden nun in 38 Airbus A320 nachgerüstet. Laut Lufthansa sollen diese um 40 Prozent mehr Stauraum bieten. Die neuen Sitze, die eingebaut werden sollen, werden über je einen USB-Anschluss, der das Laden von Smartphones ermöglichen wird, verfügen. Weiters baut man auch spezielle Halterungen für mobile Endgeräte ein. Diese sollen Passagieren beispielsweise das Betrachten von Videos während dem Flug erleichtern. Die neuen Sitze des italienischen Herstellers Geven bieten darüber hinaus bei gleichem Sitzabstand mehr Beinfreiheit durch die ergonomische Formung der Lehnen, verspricht Lufthansa.

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Sommer 2024: Lufthansa fliegt mit 36 Langstreckenmaschinen ab München

Im Sommerflugplan 2024 wird Lufthansa ab dem Flughafen München mit 36 stationierten Langstreckenflugzeugen aktiv sein. Die Anzahl der wöchentlichen Abflüge wird sich auf rund 190 Stück erhöhen. Laut Airport ist das ein neuer Rekordwert. So plant die Airline ab 30. Mai 2024 erstmals München täglich mit Seattle an der amerikanischen Westküste zu verbinden. Bereits zum kommenden Winterflugplan wird Bangalore in Indien aufgenommen und mit bis zu sechs wöchentlichen Flügen im Sommer 2024 fortgeführt. Bei beiden Zielen werden moderne und treibstoffeffiziente Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350 eingesetzt. Wieder dabei sind Boston, Los Angeles und New York (JFK), neu hinzu kommen Washington und Delhi. Insgesamt wird Lufthansa im kommenden Sommer sechs Airbus A380 in München stationieren, bis 2025 wird die A380-Flotte aus insgesamt acht Flugzeugen bestehen. Nach Ende der Pandemie ist auch Hongkong wieder für Reisen offen. Im kommenden Sommerflugplan fliegt Lufthansa mehrmals wöchentlich in die asiatische Metropole. Ebenfalls wieder im Angebot ist Johannesburg, das zuletzt 2005 auf dem Flugplan der Lufthansa ab München stand.  Ab dem 3. Juni 2024 fliegt ein Airbus A350 Passagiere dreimal wöchentlich nach Südafrika. Die bestehenden Destinationen Peking, Osaka und San Diego, die derzeit dreimal in der Woche angeflogen werden, werden im Sommerflugplan 2024 täglich bedient. Discover Airlines hat angekündigt, in München fünf Flugzeuge vom Typ Airbus A320 zu stationieren und damit im Sommer 2024 rund 60 Mal die Woche zu 23 Zielen in Europa- und Nordafrika zu starten. In der folgenden Wintersaison sollen in München auch Langstreckenflugzeuge stationiert werden.

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Auch Condor musste unfreiwilligen „Frankfurt-Rundflug“ durchführen

Nach Lufthansa hat auch der Konkurrent Condor kürzlich einen langen Flug von Frankfurt am Main nach Frankfurt am Main durchgeführt. Die D-ANRI befand sich auf dem Weg nach Vancouver, musste jedoch nach etwa 2,5 Stunden Flugzeit umkehren und am Ursprungsort rücklanden. Die Landung konnte sicher durchgeführt werden. Ursache für den ungewöhnlichen Rundflug war ein technischer Defekt. Die Piloten hätten einen merkwürdigen Geruch im Cockpit wahrgenommen, so dass diese sich aus Sicherheitsgründen für die Rückkehr nach Frankfurt am Main entschieden hätten, so das Unternehmen. Betroffen war der Condor-Flug DE2454, der am 18. September 2023 mit dem Airbus A330-900 mit der Registrierung D-ANRI durchgeführt wurde. Rund fünf Stunden nach dem Start ist die Maschine sicher in Frankfurt am Main gelandet. Erst kürzlich ist es bei Lufthansa zu einem vergleichbaren „Rundflug“ gekommen.

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Air France-KLM tätigt Airbus-A350-Großbestellung

Der Air France-KLM-Konzern hat sich mit Airbus auf eine Bestellung von 50 A350-900/-1000 sowie Optionen für 40 weitere Exemplare geeinigt. Diese sollen zwischen 2026 und 2030 ausgeliefert werden und die Firmengruppe zum weltweit größten Operator dieses Maschinentyps machen. Primär werden die Neuzugänge in die Jahre gekommene Maschinen der Typen Airbus A330 und Boeing 777 ersetzen. Die Neubestellung wird auf Air France und KLM aufgeteilt. Das zuerst genannte Unternehmen hat bereits vor einiger Zeit 41 A350-900 bestellt. Von diesen wurden bislang 22 Exemplare übergeben. „Dieser neue Auftrag ist ein wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Flotte der Gruppe. Der Airbus A350 ist ein hochmodernes Flugzeug mit einer ausgezeichneten Erfolgsbilanz bei Air France, wo es sich seit seiner Indienststellung im Jahr 2019 schnell zu einem Favoriten bei Passagieren und Crew entwickelt hat. Er passt perfekt zu den Netzanforderungen der Gruppe und zeichnet sich durch hervorragende Leistungen aus: Er ist leiser, treibstoffeffizienter und kostengünstiger als frühere Flugzeuggenerationen. Es wird die Gruppe maßgeblich dabei unterstützen, unsere ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, darunter -30 % CO2-Emissionen pro Passagierkilometer bis 2030“, erklärt Konzernchef Benjamin Smith. Der Air France-KLM-Konzern setzt auch außerhalb der Passagierflüge stark auf den A350. Beispielsweise zählt man zu den ersten Kunden der Frachtvariante A350F. Man hat bislang acht Exemplare bestellt. Rechnet man sämtliche Aufträge zusammen, so hat die Firmengruppe bis zu 99 A350 in verschiedenen Varianten bestellt.

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Düsseldorf: Eurowings hat zweiten A321neo in Betrieb genommen

Unter der Flugnummer EW9592 hat Eurowings am 17. September 2023 ihren zweiten Airbus A321neo in den aktiven Liniendienst gestellt. Der Erstflug führte von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Seither wird die Maschine ab Düsseldorf überwiegend zu Zielen in Griechenland, Spanien und Portugal eingesetzt. Eurowings verfügt derzeit über zwei Airbus A321neo. Weitere Exemplare sollen folgen.

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Swiss hat vierten A321neo eingeflottet

Mit der HB-JPD hat die Fluggesellschaft Swiss kürzlich einen weiteren Airbus A321neo übernommen. Damit ist die Teilflotte auf vier Exemplare angewachsen. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke verfügt der Carrier über zehn Exemplare der Neo-Reihe. Dabei handelt es sich um vier A321neo und sechs A320neo. Das jüngste Modell wurde auf den Namen „Carouge“ getauft.

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Iberia nimmt Level-Flüge nach Miami auf

Unter der Marke Level wird das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia ab 31. März 2024 Kurs auf Miami nehmen. Diese Route wird ab Barcelona, der Homebase des Level-Brands, angeboten. Nach der Pleite der österreichischen Level Europe und der Schließung der französischen Openskies bietet die IAG die Marke Level nur noch in Barcelona an. Die Flüge werden von Iberia durchgeführt, da Level selbst nur eine Vertriebsmarke, die über keine eigenen Zertifikate verfügt, ist. Nach Miami soll es ab 31. März 2024 mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 gehen. Derzeit ist vorgesehen, dass drei Umläufe pro Woche angeboten werden.

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