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Eurowings mit neuen Strecken ab Berlin, Düsseldorf und Köln/Bonn

Die Fluggesellschaft Eurowings hat drei weitere Strecken für den Sommerflugplan 2023 geladen. Es handelt sich um Köln/Bonn-Valencia, Düsseldorf-Bergen und Berlin-Ibiza.  Diese sollen ab April 2023 schrittweise aufgenommen werden. Den Auftakt macht die Verbindung ab der Hauptstadt auf die Balearen-Insel. Diese soll ab 2. April 2023 zweimal pro Woche bedient werden, ehe man ab 1. Mai 2023 auf drei wöchentliche Umläufe aufstocken wird. Von Düsseldorf aus geht es ab 14. Mai 2023 einmal pro Woche nach Bergen. Während der Sommer-Hauptsaison wird mal zweimal wöchentlich fliegen. Ab Köln/Bonn sind ab 14. Mai 2023 vier wöchentliche Flüge ins spanische Valencia geplant.

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Deutschland: Betriebsrat für Malta Air soll gegründet werden

Die Gewerkschaft Verdi beabsichtigt bei Malta Air in Deutschland einen Betriebsrat für das fliegende Personal zu etablieren. Am 8. Dezember 2022 findet eine Versammlung, in der ein Wahlvorstand gewählt werden soll, statt. In weiterer Folge soll ein Betriebsrat gewählt werden. Der Impuls ist von der Basis am Flughafen BER ausgegangen, denn die dortigen Flugbegleiter und Piloten hätten sich dazu entschlossen einen Betriebsrat zu gründen. Hintergrund ist, dass die Ryanair-Tochter Malta Air in Deutschland bislang keine Personalvertretung hat.

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BER-Architekt Meinhard von Gerkan verstorben

Am Mittwoch, den 30. November 2022, ist der Architekt Meinhard von Gerkan im Alter von 87 Jahren in Hamburg verstorben. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem die Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Brandenburg sowie der Berliner Hauptbahnhof. Das Architekturbüro GMP gab unter die Berufung auf die Familie am Donnerstag das Ableben des Architekten bekannt. Geboren wurde er im Jahr 1935 im lettischen Riga und machte eine beispiellose Karriere als Architekt. Sein Büro beschäftigt momentan etwa 400 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten, die fast rund um den Globus verteilt sind.

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OVG lehnt Klagen gegen BER-Anflugrouten ab

Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und eine Anrainerin haben gegen nächtliche Flugrouten am Flughafen Berlin-Brandenburg geklagt. Das zuständige Oberverwaltungsgericht hat dieser nicht stattgegeben. Das OVG Berlin-Brandenburg vertritt die Ansicht, dass es keine alternativen Anflugrouten geben würde, die bezüglich der Lärmverteilung deutlich günstiger für die Kläger wären. Konkret ging es um den Westbetrieb auf der Startbahn Nord. Eine ordentliche Revision an das Bundesverwaltungsgericht wurde nicht zugelassen.

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Berlin: Nouvelair nimmt Djerba auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Nouvelair eine Verbindung zwischen Berlin und Djerba anbieten. Diese soll am 27. Mai 2023 aufgenommen werden. Derzeit ist geplant, dass ein wöchentlicher Flug durchgeführt wird. Die Durchführung soll jeweils an Samstagen erfolgen. Auch die Strecke Tunis-Berlin soll reaktiviert werden. Ab 3. April 2023 sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Diese Route hatte Nouvelair bereits in der Vergangenheit im Programm, jedoch wurde diese zuletzt nur unregelmäßig bedient. Auf beiden Strecken sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden.

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Klimakleber: BER will Schadenersatz einklagen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg prüft gegen jene Klimakleber, die sich vergangene Woche unrechtmäßig Zugang zum Vorfeld verschafft haben und damit eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs ausgelöst haben, zivilrechtliche Schadensersatzforderungen geltend zu machen. Die von der Bundespolizei verhafteten Personen wurden zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Unabhängig davon drohen laut Landeskriminalamt Brandenburg strafrechtliche Konsequenzen wegen verschiedener Delikte. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren läuft, wobei es bis dato noch keine Anklage gibt. Eine Flughafensprecherin bestätigte zunächst gegenüber Aero.de, dass man eine zivilrechtliche Schadenersatzklage prüft. Man will die entgangenen Gebühren sowie die unmittelbaren Kosten des unrechtmäßigen Eindringens in das Areal nicht tragen. Derzeit ist noch offen wie viel Geld der BER von den Aktivisten einklagen wird.

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Vom Sitz bis zum Trolley: Sundair startet neuen Webshop

Die Ferienfluggesellschaft Sundair startet in Zusammenarbeit mit Blackforest Aviation einen neuen Webshop. In diesem kann man unter anderem Catering-Equipment, Modellflugzeuge und vieles, das an Bord des Carriers im Einsatz war, kaufen. Besonders für Sammler dürfte das Angebot durchaus spannend sein. Für Airlines wird der Bereich Ancillary Business immer wichtiger, denn allein der Verkauf von Tickets wirft besonders bei Billigfliegern nicht genug ab. So bietet man zusätzliche Optionen an, vermittelt Transfers und Hotelzimmer bzw. unterhält an Bord durchaus umfangreiche Shops. Sundair wird nun in Kooperation mit Blackforest Aviation einen umfangreichen Onlineshop anbieten. Selbstverständlich hat man auch die bei Luftfahrtliebhabern beliebten Trolleys im Programm. Nebst Produkten, die vormals bei Sundair im Einsatz waren, kann man auch andere Produkte aus dem Sortiment von Blackforest bestellen. „Mit Backforest Aviation, welches schon seit Jahren in diesem Bereich tätig ist, haben wir den idealen Partner gefunden, um den Shop für die Sundair aufzubauen und die zukunftsweisende strategische Planung fortzuführen“, sagt Robert Stahn, Manager Business Development der Sundair, „wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Gästen sowie Fans auch nach der Flugreise ein Stück Sundair für zu Hause anbieten zu können.“ „Der neu geschaffene Retail-Bereich soll die Markenidentität der Sundair stärken und somit eine bessere Relevanz, sowie auch eine größere Catchment Area erzeugen. Speziell in den Bereichen Content Management und Social Media werden wir unsere Tools einsetzen, um ein bestmögliches Ergebnis liefern zu können“, so Frank Benz, Geschäftsführer von Blackforest Aviation GmbH.

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Verdi: Lufthansa-Servicecenter in Berlin bekommt neuen Tarifvertrag

Verdi und Lufthansa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 300 Beschäftigten im Berliner Lufthansa-Servicecenter „LH InTouch“ geeinigt.  Die Gehälter werden ab sofort um 11,3 Prozent erhöht. Ein weiterer Erhöhungsschritt um vier Prozent erfolgt ab November 2023. Darüber hinaus werde der bestehende Vergütungstarifvertrag, der frühestens zum 30. Juni 2023 kündbar war, um 9 Monate verlängert und gilt in der geänderten Fassung ab dem 1. Oktober 2022 und ist erstmalig zum 31. März 2024 kündbar. Für den Monat Oktober 2022 erhalten die Beschäftigten eine Kompensation in Höhe von 300 € Inflationsausgleichsprämie (Teilzeit anteilig), die aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen steuerfrei ausgezahlt wird. Außerdem wurde die niedrigste Entgeltstufe gestrichen. Durch die beiden Erhöhungsschritte würden die Monatsgehälter abhängig von der jeweiligen Vergütungsgruppe um 319 bis zu 458 € monatlich steigen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. LH InTouch ist ein Lufthansa-Servicecenter zur Betreuung von Privat- und Geschäftskunden.

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Klimakleber am BER: Diese Rechte haben Passagiere

Der BER musste am Donnerstag den Flugbetrieb aufgrund einer Klimaprotestaktion einstellen. Mehrere Aktivisten hielten sich im nicht öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens auf, sodass Flugpisten gesperrt werden mussten. Bei Verspätungen muss die Airline für Ersatzleistungen wie Alternativtransport, Verpflegung oder Unterkunft sorgen. Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun sorgen auch Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe

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Zaun aufgeschnitten: Klimakleber illegal in das BER-Areal eingedrungen

Die selbsternannten „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ sind am Donnerstag, den 24. November 2022 in das Betriebsgelände des Flughafens Berlin-Brandenburg eingedrungen. Einige der mutmaßlich hauptberuflichen Klimakleber packten anschließend ihren Superkleber aus und klebten sich fest. Um dem illegalen Eindringen die Krone aufzusehen: Die ganze Aktion wurde auch noch live auf YouTube übertragen. An Beweismaterial dürfte es der Bundespolizei diesmal nicht fehlen, denn die „Klimakleber“ filmten sich selbst beim Aufschneiden eines Zaunes. Dabei wurde ein handelsüblicher Bolzenschneider verwendet. Das Loch ist durchaus groß und durch dieses verschafften sich die „Aktivisten“ illegal Zutritt zum Vorfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg. Angaben des Airports nach befand sich die Stelle nahe dem alten Schönefelder Airport und damit in durchaus weitem Abstand zum heutigen BER-Terminal. Aus Sicherheitsgründen musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Während einige „Klimakleber“ mit ihren Fahrrädern über das BER-Areal gefahren sind, klebten sich andere auf einem Taxiway fest. Dabei hielten diese ihre üblichen Transparente in der Hand. Die Bundespolizei sowie die Flughafensicherheit sind rasch eingeschritten. Der Livestream reißt nach Gesprächen mit der Exekutive ab. Erst kürzlich haben sich die selbsternannten Klimaschützer auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und sich vor und an Businessjets festklebt. Als Ablenkungsmanöver wurde im Terminal eine Demonstration abgehalten. Vor wenigen Tagen sorgten die Klimakleber vor dem BER für Ärger, denn kurz vor der Autobahnabfahrt klebte sich die „Letzte Generation“ fest.

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