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Ryanair kritisiert wieder mal starres Nachtflugverbot in Berlin

Die Fluggesellschaft Ryanair hat erneut das ihrer Ansicht nach unangemessen strenge Nachtflugverbot am Berliner Flughafen BER kritisiert. Anlass war eine Verspätung des Fluges FR1142 von Berlin nach Lissabon am Montagabend. Die Flugsicherung hatte dem Flug den Start verweigert, da dieser weniger als 15 Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots hätte erfolgen sollen. Die Verzögerung des Abflugs war durch einen Passagier mit störendem Verhalten verursacht worden, was zu einer kurzzeitigen, aber unvermeidlichen Verspätung führte. Ryanair betonte, dass dieser Vorfall ausserhalb ihrer Kontrolle lag. Trotz dieser aussergewöhnlichen Umstände habe die zuständige Luftfahrtbehörde (LuBB) keine geringfügige Ausnahmegenehmigung vom Nachtflugverbot erteilt, wodurch das Flugzeug über Nacht am Boden bleiben musste und den Passagieren erhebliche Unannehmlichkeiten entstanden seien. Ryanair fordert die LuBB wiederholt auf, bei geringfügigen Verspätungen, insbesondere wenn diese auf unvorhersehbare Ereignisse zurückzuführen sind, flexibler zu agieren. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, äusserte sein Unverständnis darüber, dass die Passagiere aufgrund einer kurzen, unverschuldeten Verspätung zur Übernachtung gezwungen wurden, während eine geringe Verlängerung des Nachtflugverbots dies hätte verhindern können. Ryanair appelliert an die Verantwortlichen, eine pragmatische Lösung zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Berlin nicht weiter zu beeinträchtigen.

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Fortschritte und Verzögerungen beim Berliner Straßenbahnausbau

Der Ausbau des Berliner Straßenbahnnetzes kommt nur schleppend voran, obwohl einige der geplanten Neubauprojekte zeitnah realisiert werden sollen. Dies geht aus der Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Tino Schopf, hervor. Insbesondere für die lange diskutierte Straßenbahnstrecke von der Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel bis zum Rathaus Spandau gibt es weiterhin keinen konkreten Zeitplan. Die Verkehrsverwaltung nannte in ihrer Antwort Projekte, bei denen in absehbarer Zeit mit einer Fertigstellung gerechnet werden kann. Dazu gehören Abschnitte in verschiedenen Bezirken der Stadt. Allerdings bleibt die Anbindung des Areals um den ehemaligen Flughafen Tegel, wo ein neues Technologie- und Industriequartier entsteht, an das bestehende Straßenbahnnetz weiterhin ungewiss. Die Bedeutung einer guten Anbindung dieses Entwicklungsgebietes wird von vielen Seiten betont. Die fehlende Zeitangabe für die Tegel-Spandau-Strecke unterstreicht die Herausforderungen und Verzögerungen, mit denen der Ausbau der Berliner Straßenbahn immer wieder konfrontiert ist. Während einige Vorhaben voranschreiten, harren andere, wie die Verbindung nach Tegel, weiterhin auf eine konkrete Planung und Umsetzung. Die Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers verdeutlicht das anhaltende Interesse an einer zügigen Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt.

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Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland übertrifft Vor-Pandemie-Niveau

Der Flugverkehr zwischen Deutschland und dem Belgrader Flughafen hat sich im Jahr 2024 als bedeutender Markt erwiesen. Mit 1.163.318 Passagieren stellte Deutschland das größte Passagieraufkommen dar. Vier Fluggesellschaften – Air Serbia, Lufthansa, Wizz Air und Eurowings – bedienten elf Flugstrecken, deren Anzahl im kommenden Monat auf zwölf ansteigen wird. Im vergangenen Jahr verfügte Air Serbia über den größten Anteil der verfügbaren Kapazität auf den Routen zwischen Belgrad und Deutschland (33,6 Prozent), gefolgt von Lufthansa (32,5 Prozent), Wizz Air (30,6 Prozent) und Eurowings (3,3 Prozent). Frankfurt verzeichnete die höchste Sitzplatzkapazität unter den deutschen Zielen ab Belgrad und war mit 324.771 Passagieren im Jahr 2024 auch die verkehrsreichste Strecke. Berlin lag an zweiter Stelle und übertraf München, wobei sowohl Air Serbia als auch Wizz Air die deutsche Hauptstadt anflogen. Bemerkenswert ist, dass der Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Märkten das Passagieraufkommen vor der Pandemie bereits übertroffen hat. Im Jahr 2024 gab es 295.986 zusätzliche Sitzplätze im Vergleich zu 2019. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum und ein Rekordjahr erwartet. Air Serbia, Wizz Air und Lufthansa bauen ihre Verbindungen zwischen Belgrad und Deutschland in diesem Jahr aus, während Eurowings als einzige Ausnahme ihren saisonalen Dienst zwischen Stuttgart und Belgrad nicht wieder aufnimmt und lediglich die Flüge ab Düsseldorf beibehält. Neu hinzu kommt eine Verbindung von Wizz Air nach Friedrichshafen im Juni.

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Seniorin irrtümlich in falsches Flugzeug nach Bologna gestiegen

Eine 79-jährige schwedische Seniorin hat am Flughafen Kopenhagen versehentlich das falsche Flugzeug bestiegen und ist statt nach Berlin, ihrem eigentlichen Ziel, in Bologna gelandet. Die Frau, die mit Easyjet gebucht hatte, reihte sich beim Umstieg in Kopenhagen am falschen Gate in die Schlange für einen Ryanair-Flug nach Bologna ein und konnte ungehindert an Bord gehen, obwohl ihr Ticket einen anderen Flug auswies. Erst während des Fluges nach Italien schöpfte die Seniorin aufgrund der unerwartet langen Flugzeit Verdacht und informierte nach der Landung ihren Sohn. Dänische Medien berichten über den Vorfall. Ryanair organisierte daraufhin die Rückreise der Frau. Wie es der Rentnerin möglich war, in das falsche Flugzeug einzusteigen, ist Gegenstand einer Untersuchung. Ryanair teilte mit, daß das Boarding in Kopenhagen von einem externen Dienstleister durchgeführt werde. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen und der Kontrolle beim Boarding auf.

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Eurowings nimmt Nonstopflug von Berlin ins finnische Lappland auf

Eurowings erweitert sein Angebot im Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Nonstopverbindung von Berlin zum Flughafen Kittilä im finnischen Lappland. Diese neue Route stellt die erste planmäßige Flugverbindung zwischen den beiden Destinationen dar. Der Erstflug ist für den 31. Januar 2026 geplant, und die Strecke wird bis zum 21. März 2026 jeden Samstag einmal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Mit der neuen Verbindung von Berlin nach Kittilä baut Eurowings sein wachsendes Winternetzwerk im Norden Finnlands weiter aus. Kittilä gilt als eines der beliebtesten Winterziele in Lappland, bekannt für seine Skigebiete Levi und Ylläs. Eurowings bietet bereits saisonale Flüge von verschiedenen deutschen Städten zu anderen Flughäfen in Lappland an, darunter Ivalo, Rovaniemi und Kuusamo, und reagiert mit der neuen Strecke auf die steigende Nachfrage nach Reisen in diese Region. Eine Studie aus dem Jahr 2024 zeigt ein anhaltend hohes Interesse deutscher Reisender an Finnland. Bis zu 3,5 Millionen Deutsche ziehen demnach innerhalb der nächsten drei Jahre einen Urlaub in Finnland in Betracht. Mit der neuen Nonstopverbindung von Berlin nach Kittilä zielt Eurowings darauf ab, dieser Nachfrage entgegenzukommen und die Anreise in die beliebte Winterregion für Reisende aus Berlin und Ostdeutschland deutlich zu erleichtern.

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Ryanair kritisiert erneut striktes Nachtflugverbot am Flughafen Berlin

Die Fluggesellschaft Ryanair, hat erneut die starre Handhabung des Nachtflugverbots am Berliner Flughafen (BER) kritisiert. Anlaß war die Umleitung des Fluges FR1571 von Vilnius nach Berlin am gestrigen Donnerstag zum Flughafen Hannover. Obwohl der Flug lediglich sieben Minuten verspätet war, was Ryanair auf geringfügige, wetterbedingte Umstände zurückführt, verweigerte die zuständige Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) eine Landung in Berlin. Die Passagiere des verspäteten Fluges mußten nach der Landung in Hannover eine mehrstündige Busfahrt zurück nach Berlin antreten. Ryanair beanstandet, daß die unflexible Haltung der LuBB wiederholt zu solchen unnötigen Beeinträchtigungen für Fluggäste führe. Marcel Pouchain Meyer, Kommunikationschef von Ryanair DACH, bezeichnete es als inakzeptabel, daß Passagiere durch die Weigerung der Behörde, selbst geringfügige Ausnahmen vom Nachtflugverbot zu gewähren, solchen Umständen ausgesetzt würden. Ryanair fordert die zuständigen Stellen, insbesondere Carsten Diekmann, dazu auf, gemeinsam eine Lösung zu finden, um die Wettbewerbsfähigkeit Berlins als Luftverkehrsstandort nicht länger zu beeinträchtigen. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß es sinnvoller und auch ressourcenschonender wäre, Fluggesellschaften bei geringfügigen Verspätungen eine gewisse Flexibilität bei der Landung nach Beginn des Nachtflugverbots einzuräumen, anstatt Flugzeuge nach Hannover umzuleiten.

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United Airlines feiert 35 Jahre Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und USA

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines begeht das 35-jährige Jubiläum ihrer Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Seit dem Start der ersten Flüge im Jahr 1990 hat die Airline auf über 240.000 Flügen mehr als 50 Millionen Passagiere und 1,8 Millionen Tonnen Fracht zwischen den beiden Ländern transportiert. Die ersten beiden Flüge von Deutschland aus wurden am 16. Mai 1990 mit Boeing 767-200 Maschinen von Frankfurt nach Chicago und Washington, D.C. aufgenommen. Heute bietet United von Frankfurt, München und Berlin bis zu 17 tägliche Flüge mit einer Kapazität von bis zu 4.740 Sitzplätzen an und befördert damit mehr Passagiere zwischen Deutschland und den USA als jede andere amerikanische Fluggesellschaft. Im aktuellen Sommerflugplan offeriert United allein ab Frankfurt rund 70 wöchentliche Verbindungen zu sechs Zielen in den Vereinigten Staaten. Thorsten Lettnin, Director Sales Kontinentaleuropa bei United, zeigte sich erfreut über die langjährige Verbindung und betonte die zahlreichen Reisemöglichkeiten für Kunden über die US-amerikanischen Drehkreuze zu über 300 Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika. Pierre Dominique Prümm von der Fraport AG würdigte United als wichtigen und seit 35 Jahren verlässlichen Partner am Standort Frankfurt. Die Fluggesellschaft bedient aktuell von Frankfurt, München und Berlin aus Direktflüge nach Chicago, Denver, Houston, New York-Newark, San Francisco und Washington, D.C. mit verschiedenen Boeing-Modellen, darunter die 787 Dreamliner und die 777.

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Airbnb greift Hotellerie mit neuen Serviceangeboten an

Airbnb erweitert sein Geschäftsmodell und tritt ab Sommer 2025 verstärkt in den Wettbewerb mit klassischen Hotels. In Berlin, Hamburg, München, Köln und weltweit 256 weiteren Städten wird die Plattform das neue Segment „Airbnb Services“ starten. Nutzer können dann über die neu gestaltete App nicht nur Unterkünfte, sondern auch hotelähnliche Dienstleistungen wie private Köche, Masseure, Fitnesstrainer oder Friseure direkt buchen. Ziel dieser Erweiterung ist es, den bisherigen Nachteil von Privatunterkünften gegenüber Hotels – das oft fehlende Serviceangebot – auszugleichen. Airbnb-Chef Brian Chesky erklärte, man wolle „das Beste aus beiden Welten“ vereinen: die Individualität von Airbnb-Unterkünften mit den Serviceleistungen, die Reisende bisher primär aus Hotels kennen. Zum Start umfaßt das Angebot zehn Dienstleistungskategorien, darunter auch Spa-Behandlungen, Fotoshootings und Nagelpflege. Die Preise für die Services sollen bei unter 50 US-Dollar beginnen. Dienstleister müssen sich für die Aufnahme in das Angebot bewerben und werden hinsichtlich ihrer Qualifikationen geprüft. Airbnb erhebt eine Provision von 15 Prozent auf die gebuchten Dienstleistungen. Experten sehen in diesem Schritt einen deutlich direkteren Wettbewerb mit der Hotellerie. Tomaso Duso vom DIW Berlin betonte, daß Airbnb bisher die umfassenden Serviceleistungen gefehlt hätten, die viele Hotelgäste erwarten. Das neue Angebot könne somit gezielt neue Zielgruppen ansprechen. Bemerkenswert ist, daß die Buchung der Services nicht an eine Unterkunftsbuchung über Airbnb gebunden ist, sondern auch von Einheimischen oder Hotelgästen genutzt werden kann. Damit entwickelt sich Airbnb strategisch zu einem allgemeineren Dienstleistungsmarktplatz. Für die Hotellerie entsteht somit ein ernstzunehmender Konkurrent im Bereich der Zusatzangebote, bei denen Hotels bislang einen Vorteil durch eigenes Personal und Servicequalität

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Pegasus Airlines erweitert Flugangebot nach Deutschland und in die Schweiz

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines baut ihr Streckennetz in Richtung Deutschland und der Schweiz aus. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird Pegasus Airlines ab dem 11. Juni 2025 eine neue wöchentliche Verbindung von der türkischen Hauptstadt Ankara (ESB) zum Flughafen Basel-Mulhouse (BSL) aufnehmen. Kurz darauf, ab dem 21. Juni 2025, soll eine weitere wöchentliche Flugverbindung zwischen Samsun (SZF) an der türkischen Schwarzmeerküste und Berlin (BER) folgen. Diese Ankündigung unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihre Präsenz im zentraleuropäischen Raum zu verstärken und Reisenden zusätzliche Direktverbindungen anzubieten. Neue Direktverbindungen ab Ankara und Samsun Die neue Strecke von Ankara nach Basel-Mulhouse, die einmal wöchentlich bedient werden soll, eröffnet Reisenden aus der türkischen Hauptstadt eine direkte Anbindung an die trinationalen Region am Oberrhein, die neben der Schweiz auch Teile Frankreichs und Deutschlands umfasst. Basel-Mulhouse ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und bietet zudem kulturelle Attraktionen. Die Aufnahme dieser Verbindung könnte sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Interesse sein. Die zweite neue Strecke, die Pegasus Airlines einführt, verbindet Samsun mit Berlin. Samsun ist eine bedeutende Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste und ein wirtschaftliches Zentrum der Region. Die geplante wöchentliche Verbindung nach Berlin, der deutschen Hauptstadt mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot und ihrer Bedeutung als europäisches Drehkreuz, dürfte sowohl für in Deutschland lebende Türken als auch für deutsche Urlauber und Geschäftsreisende attraktiv sein. Pegasus Airlines baut europäisches Streckennetz weiter aus Pegasus Airlines, eine türkische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Istanbul, erweitert kontinuierlich ihr Streckennetz in Europa. Neben den nun angekündigten Verbindungen nach Basel-Mulhouse und Berlin bietet die

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Dan Air nimmt Flugbetrieb nach Damaskus auf und verbindet Syrien mit Europa

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat eine neue Flugverbindung nach Damaskus, Syrien, aufgenommen und bietet damit erstmals seit längerer Zeit wieder direkte beziehungsweise indirekte Flugverbindungen zwischen Syrien und europäischen Städten an. Möglich wurde dies durch bilaterale Abkommen zwischen Rumänien und Syrien sowie die offizielle Zulassung von Dan Air als rumänische Fluggesellschaft für diese Strecken. Dan Air wird die syrische Hauptstadt Damaskus sechsmal wöchentlich von Bukarest aus anfliegen. Darüber hinaus werden zweimal wöchentlich Verbindungen von Damaskus nach Stockholm, Berlin und Frankfurt angeboten, wobei diese Flüge einen Zwischenstopp in Bukarest beinhalten. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A320 mit einer Kapazität von 180 Sitzen. Matt Ian David, CEO von Dan Air, betonte, daß die Aufnahme dieser Flüge aus der Überzeugung heraus erfolge, daß Luftfahrt verbinden und nicht isolieren solle. Syrien habe einen echten Bedarf an Verbindungen, und Dan Air habe sich entschlossen, diesen Bedarf verantwortungsvoll und professionell zu decken. Er wies auf die lange Tradition und die historischen Verbindungen zwischen Rumänien und Syrien hin. Neben Dan Air fliegen auch andere internationale Fluggesellschaften wie Qatar Airways, Turkish Airlines, Royal Jordanian und Kuwait Airways Damaskus an.

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