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Boeing erleidet 3,3 Milliarden U.S.-Dollar Quartalsverlust

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steckt weiterhin tief in den roten Zahlen. Der jüngste Quartalsverlust beläuft sich auf 3,3 Milliarden U.S.-Dollar. Dahinter stecken auch erhöhte Kosten für Tankflugzeuge für die U.S. Air Froce sowie der Air Force One. Die Rüstungssparte ist derzeit das große Sorgenkind von Boeing. Man hat viele kostspielige „Baustellen“, die den Konzern noch länger belasten werden. Firmenchef Dave Calhoun gibt sich aber zuversichtlich und betont das Vertrauen in sein Team. Umschwünge bräuchten eben Zeit, so der Boeing-CEO. Im Nachgang der beiden 737-Max-Abstürze, die 346 Menschen das Leben gekostet haben, sind durchaus fragwürdige Vorgänge des Konzerns ins öffentliche Rampenlicht gerückt. Das Unternehmen hatte seither enorm hohe Kosten, von denen man sich so schnell nicht erholen wird. Seither jagt eine Problemserie die andere. Im Zivilbereich durfte man über einen längeren Zeitraum hinweg keine Dreamliner ausliefern und die Max kassierte gar ein weltweites Flugverbot, das zwischenzeitlich aufgehoben wurde. Viele Kunden haben sich die Krise, in der Boeing steckte, nützlich gemacht und besonders billige Preise für Neuflugzeuge herausgehandelt. Im jüngst abgelaufenen Quartal legte der weltweite Umsatz um vier Prozent auf rund 16 Milliarden U.S.-Dollar zu. Die ansonsten ertragreiche Rüstungssparte hatte einen Rückgang um 20 Prozent auf 5,3 Milliarden U.S.-Dollar. Maßgeblich dazu haben erhöhte Kosten bei den Tankflugzeugen, bei einem neuen Tarnkappenbomber, aber auch bei der neuen Air Force One beigetragen. Der ehemalige Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte mit dem damaligen Präsidenten Donald Trump einen Fixpreis ausgehandelt, der sich nun massiv nachteilig für den Flugzeugbauer auswirkt. Die Kosten sind mittlerweile regelrecht durch die Decke

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Vistara verschiebt Frequenzerhöhungen in Frankfurt und Paris

Die indische Fluggesellschaft Vistara verschiebt die ursprünglich zum 30. Oktober 2022 angekündigten Frequenzaufstockungen auf den Routen von Delhi nach Frankfurt am Main und Paris um rund eine Woche. Der Carrier will im Winterflugplan 2022/23 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe zwischen Delhi und Frankfurt von drei auf sechs verdoppeln. Eigentlich wollte man diesen Schritt mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2022 vollziehen. Aus nicht näher begründeten Umständen hat man sich dazu entschlossen, dass die Frequenzerhöhung erst per 7. November 2022 vollzogen werden soll. Man will dann täglich, außer am Verkehrstag Mittwoch, mit Boeing 787-9 fliegen. Ebenfalls von einer Verzögerung betroffen ist die Strecke nach Paris-Charles de Gaulle. Diese sollte per 30. Oktober 2022 von derzeit zwei wöchentlichen Umläufen auf fünf Rotationen erhöht werden. Auch hier verschiebt Vistara aus nicht näher bezeichneten Gründen auf den 7. November 2022. Diese Route soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 bedient werden.

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Ab Anfang 2023: Emirates fliegt häufiger nach Wien

Golfcarrier Emirates Airline stockt mit Wirksamkeit zum 2. Jänner 2023 die Frequenzen auf der Strecke Dubai-Wien auf. Künftig wird man 14 Umläufe pro Woche anbieten. Diese sollen im Regelfall mit Boeing 777-300ER bedient werden. Momentan bietet Emirates auf dieser Route bis zu elf Umläufe pro Woche an. Ursprünglich war ein Mischbetrieb von Airbus A380 und Boeing 777-300ER geplant. Vorerst soll im Regelfall das zuletzt genannte Muster eingesetzt werden. Änderungen auch in Zürich, Frankfurt, München und Düsseldorf Zu Veränderungen kommt es auch auf den Strecken von Dubai nach Düsseldorf, Frankfurt, München und Zürich. Die zuletzt genannte Stadt soll ab Dezember 2022 mit Boeing 777-300ER und Airbus A380 angesteuert werden. Ursprünglich hatte Emirates geplant, dass Zürich ab diesem 1. Dezember 2022 zweimal täglich mit dem Superjumbo angesteuert wird. Auf der München-Route wird das Kurspaar EK51/52 ab 1. Dezember 2022 mit Boeing 777-300ER anstatt Airbus A380 bedient. In Richtung Frankfurt am Main wird der Golfcarrier ab diesem Termin auf dem Kurs EK47/EK48 Superjumbos in Dreiklassen-Konfiguration einsetzen. Bislang fliegt man mit Maschinen, die mit zwei Beförderungsklassen bestuhlt sind. Ebenso wird man ab 1. Dezember 2022 auf der Düsseldorf-Strecke das Kurspaar EK55/56 nicht mehr mit Airbus A380, sondern mit Boeing 777-300ER bedienen. Ursprünglich hatte man geplant, dass die Superjumbos täglich in Richtung Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden sollen.

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Medical im Cockpit: Austrian-Airlines-B767 musste rücklanden

Am 22. Oktober 2022 ereignete sich auf Austrian-Airlines-Flug OS87 an Bord der Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAZ ein medizinischer Notfall. Dieser ereignete sich bereits kurz nach dem Start, weshalb sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat entschied. Offiziell bestätigt wird lediglich, dass es ein so genanntes Medical gegeben habe und deshalb die Boeing 767-300ER ihren Flug nach New York JFK abgebrochen habe. Die Rücklandung in Wien erfolgte sicher. Allerdings handelte es sich nicht um einen Passagier, denn intern ist aus dem Unternehmen zu hören, dass der Erste Offizier plötzlich und unerwartet ein gesundheitliches Problem erlitten habe und dadurch flugunfähig wurde. Der verantwortliche Kapitän leitete auf der Höhe von Znojmo (Tschechien) eine Wende ein und nahm umgehend Kurs auf den Flughafen Wien-Schwechat, wo die OE-LAZ etwa 40 Minuten nach dem Start sicher aufsetzte. Der Erkrankte wurde anschließend durch medizinische Fachkräfte erstversorgt. Allerdings war Austrian Airlines unfähig die Crew zu komplettieren. Das hatte zur Folge, dass das Kurspaar OS87/88 gestrichen wurde. Für die Passagiere endete der New-York-Flug also vorerst wieder in Wien-Schwechat. Die Reisenden wurden nach Möglichkeit umgebucht. Die OE-LAZ hob erst am 23. Oktober 2022 wieder ab und zwar neuerlich mit dem Ziel New York-JFK. Medizinische Notfälle kommen immer wieder vor. Sofern es sich um keine Kleinigkeit handelt, entscheiden die Kapitäne zumeist auf dem nächstbesten Airport, der das Fluggerät aufnehmen kann, zu landen, so dass der Passagier oder das Crewmitglied so rasch wie möglich medizinisch behandelt werden kann. Für Reisende können dadurch Verspätungen und Ausfälle entstehen, jedoch hat

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Lufthansa Technik versorgt Condors neue A330neo-Flotte mit Komponenten

Condor und Lufthansa Technik haben eine Kooperation bei der Komponentenversorgung der neuen Airbus-A330-Neo-Flotte der Fluggesellschaft unterzeichnet. Demnach wird Lufthansa Technik in den kommenden zehn Jahren einen sogenannten Total Component Support TCS für die A330-900 erbringen, die Condor in den kommenden Jahren einflotten wird. Für Lufthansa Technik ist es der erste TCS-Vertrag für dieses moderne Langstreckenmuster. Der Vertrag, der am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, umfasst neben der klassischen Versorgung mit Komponenten auch verschiedene Parts-Pooling- und Logistik-Dienstleistungen, unter anderem den Aufbau eines sogenannten Homebase Stock an Condors Operationszentrale am Frankfurter Flughafen. Auch verschiedene Instandhaltungs-, Reparatur- und Überholungsservices für die A330-Neo-Komponenten von Condor sind Bestandteil der Vereinbarung. Auch für andere Airbus- und Boeing-Teilflotten von Condor erbringt Lufthansa Technik bereits Komponenten-Dienstleistungen. Darüber hinaus arbeiten die beiden Unternehmen auch bei vielen anderen Teilgebieten zusammen, beispielsweise in der Triebwerks- und Fahrwerks-Instandhaltung. Zudem wurde Condor in diesem Jahr der erste Airline-Kunde für die Kabinenbodenheizung Heatnow von Lufthansa Technik.

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Mailand: Neos stockt Dakar-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos baut den Verkehr zwischen Mailand-Malpensa und Dakar weiter aus. Man plant ab Anfang Dezember 2022 dreimal wöchentlich zu fliegen. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe zwischen der italienischen Metropole und der Hauptstadt des Senegals an. Ab 3. Dezember 2022 will man dreimal wöchentlich fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Boeing 737-800 durchgeführt werden. Neos Air wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt derzeit 15 Flugzeuge. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-Max-8, fünf B737-800 und sechs B787-9. In der Vergangenheit hatte man auch B767-300 in der Flotte. Homebase der italienischen Fluggesellschaft ist der Airport Mailand-Malpensa.

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Smartwings fliegt mit Boeing 737-800 für FlyDubai

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings fliegt im Winterflugplan 2022/23 für rund acht Wochen im Auftrag der Emirates-Konzernschwester FlyDubai. Die Boeing 737-800 wird dabei auf einigen Strecken ab Dubai zum Einsatz kommen. Ab 17. November 2022 wird Smartwings für FlyDubai auf den Routen nach Chittagong, Colombo, Karachi, Multan, Muscat und Sialkot fliegen. In Richtung Europa kommt das angemietete Fluggerät des Typs Boeing 737-800 unter anderem nach Krakau, Sofia, Zagreb, Ljubljana und Prag zum Einsatz. Falls erforderlich soll der Maschinenabtausch in der tschechischen Hauptstadt erfolgen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis zum 16. Jänner 2023 befristet. Es besteht die Möglichkeit auf Verlängerung, da die beiden Unternehmen eine entsprechende Option vereinbart haben. Die Flotte der Billigfluggesellschaft FlyDubai besteht derzeit aus 32 Boeing 737-800, drei B737-Max-9 und 33 B737-Max-8. Weiters waretet man auf die Auslieferung von 50 B737-Max-10 und 100 B737-Max-8. Die tschechische Smartwings betreibt derzeit zwei Boeing 737-700, sieben B737-Max-8, 21 B737-800 und zwei B737-900ER. Auf den AOCs der Tochtergesellschaften in Polen, Ungarn und der Slowakei ist jeweils eine Boeing 737-800 registriert. Die Ableger haben weitere Maschinen, die von der tschechischen Konzernmutter betrieben werden, im Wetlease.

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Sublease: Norse Atlantic Airways lagert weiteren Dreamliner aus

Vier Dreamliner hat Norse Atlantic Airways bereits über Sub-Lease-Verträge bei Air Europa untergebracht. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine weitere Boeing 787-8 „weitergereicht“ wird. Man benötigt die Maschine momentan nicht. Eigentümer der fünf Dreamliner sind Leasinggesellschaften, die die Flugzeuge gegen Bezahlung monatlicher Nutzungsgebühren Norse Atlantic Airways überlassen. Mit Zustimmung der Flugzeugbesitzer hat man Subverträge abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass der norwegische Carrier offizieller Vertragspartner bleibt, aber die fünf Maschinen vereinfacht gesagt „untervermietet“. Formell handelt sich es sich um so genannte Dry-Lease-Verträge, da es im Gegensatz zum Wetlease keine Beistellung von Personal gibt. „Dieser zusätzliche Untermietvertrag bietet eine weitere Möglichkeit, den Gesamtgewinn während der Leasingdauer zu erhöhen. Wir beabsichtigen, in unserer Sommersaison 2023 zehn Boeing 787 Dreamliner zu betreiben, was eine erhebliche Steigerung gegenüber unserer Startphase im Jahr 2022 bedeutet“, so Bjørn Tore Larsen, Geschäftsführer von Norse Atlantic Airways. Finanziell ist der Deal für den Carrier durchaus von Bedeutung. Die zusätzliche Sublease-Vereinbarung hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Während dieser Zeit muss man nicht selbst für Ticketeinnahmen sorgen, um die monatlichen Leasingraten bezahlen zu können. Allerdings trägt man das wirtschaftliche Risiko falls der „Untermieter“ pleitegehen sollte.

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Lufthansa verlängert innerdeutsche Dreamliner-Flüge bis 9. Jänner 2023

Der innerdeutsche Einsatz von Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 wird seitens Lufthansa bis zumindest 9. Jänner 2023 verlängert. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 kommt es zu einer Änderung des Einsatzplans. Derzeit ist vorgesehen, dass ab Frankfurt am Main der Kurs LH96 täglich, außer an Dienstagen und Donnerstagen, mit Boeing 787-9 bedient wird. LH108 und LH116 sollen täglich, außer an Dienstagen, mit diesem Maschinentyp geflogen werden. Von München aus geht es – ausgenommen an Dienstagen und Donnerstagen – als LH101 nach Frankfurt am Main. Ebenso werden LH113 und LH121 mit Dreamlinern, ausgenommen an Dienstagen, bedient. Lufthansa hat kürzlich die erste Boeing 787-9 übernommen und setzt diese kommerziell zunächst im Inlandsverkehr ein. Man führte in den letzten Tagen diverse Trainingsflüge durch. Unter anderem war man in Rostock und Bremen zu Gast. Die Kabine der ersten Einheit entspricht jener, die ursprünglich für Hainan bestimmt war. Die erste Maschine wurde Anfang dieser Woche offiziell auf den Namen Berlin getauft.

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Lufthansa: D-ABPA offiziell auf den Namen „Berlin“ getauft

Die erste Boeing 787-9 der Lufthansa wurde offiziell auf den Namen „Berlin“ getauft. Die Zeremonie wurde dabei von Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin der deutschen Bundeshauptstadt, vorgenommen. Am 1. Dezember 2022 wird die Maschine einmalig nach New York (Newark) eingesetzt werden. Die D-ABPA ist der erste Dreamliner der Lufthansa-Flotte. Am Montag wurde diese Boeing 787-9 von Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey auf den Namen der deutschen Bundeshauptstadt getauft. Historisch gesehen handelt es sich um die siebente Maschine, die den Taufnamen Berlin trägt. Die Vorgängergesellschaft Deutsche Luft Hansa AG hatte bis 1945 ihren Sitz auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Boeing 787-9 ist bereits das siebte Lufthansa Flugzeug, das „Berlin“ heißt. Erstmals taufte Willy Brandt am 16. September 1960 eine Boeing 707 auf den Namen der Hauptstadt. Es war die erste Flugzeugtaufe nach der Neugründung von Lufthansa im Jahr 1953. Seitdem ist es Unternehmenstradition, dass Flugzeuge nach deutschen Städten benannt werden. Vorgängerin des Dreamliners war die sechste „Berlin“: ein Airbus A380 mit dem Kennzeichen D-AIMI. Er wurde am 22. Mai 2012 vom damaligen Regierenden Bürgermeister auf dem Flughafen Tegel getauft und in der Pandemie stillgelegt. „Der erste Dreamliner unserer Langstreckenflotte heißt ‚Berlin‘, denn mit der Hauptstadt verbindet das Unternehmen eine lange und besondere Beziehung. Lufthansa ist seit ihrer Gründung im Jahr 1926 in Berlin starker Partner der deutschen Hauptstadt. Seitdem wir Berlin im Jahr 1990 wieder anfliegen durften, hat keine andere Airline mehr Reisende in die Region gebracht. Mit der neuen Boeing 787 ,Berlin‘ tragen wir mit Stolz den Namen der deutschen Hauptstadt in

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