COVID-19

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Lufthansa geht in Last-Minute-Verhandlungen vor nächstem Streik

Vor der Drohkulisse einer zweiten Streikwelle nehmen die AUA-Mutter und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) noch einen Anlauf zur Lösung des Konflikts. Man treffe sich heute zu Verhandlungen, bestätigten beide Seiten in der Früh. Die VC hatte in der Nacht eine zweite Streikwelle ab morgen angekündigt, die nur durch ein „ernstzunehmendes Angebot“ der Lufthansa verhindert werden könne. Unterdessen kündigte die Airline an, in großem Umfang Personal aufbauen zu wollen. Die Verhandlungen haben demnach um 10.00 Uhr begonnen. Bis spätestens 12.00 Uhr müsse entschieden werden, ob für die angedrohten Streiktage ab Mittwoch Flüge gestrichen werden. Dem neuerlichen Streikaufruf zufolge sollen die Abflüge der Lufthansa-Passagiermaschinen aus Deutschland morgen und Donnerstag bestreikt werden. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo ist der Streik von morgen bis Freitag geplant. Bei der ersten Streikwelle am Freitag hatte die Lufthansa das gesamte Programm ihrer Kernairline abgesagt. Mehr als 800 Flüge mit 130.000 betroffenen Passagieren fielen aus und das Unternehmen erlitt nach eigener Aussage einen wirtschaftlichen Schaden von 32 Millionen Euro. Lufthansa will 20.000 Mitarbeiter einstellen Aus rechtlichen Gründen kann die VC nur Arbeitnehmer in Deutschland zum Arbeitskampf aufrufen. Bestreikt werden daher ausschließlich die Abflüge der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie der Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen. Die Tochtergesellschaften Eurowings, Lufthansa Cityline und Eurowings Discover sind von dem Arbeitskampf nicht betroffen. Inmitten des laufenden Streiks gab der Konzern Pläne für einen großen Personalaufbau bekannt. „Fast 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir bis Ende nächsten Jahres einstellen, das heißt ganz grob 1.000 Mitarbeiter pro Monat“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei einem Pressegespräch. Dabei

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VC zu Ryanair: „Gehaltskürzungen bei gleichzeitiger voller Auslastung müssen enden“

Im Zuge der Corona-Krise mussten die Mitarbeiter von Ryanair harte Einschnitte hinnehmen. Europaweit kritisieren die Pilotinnen und Piloten nun in einem offenen Brief die Gehaltspolitik von Michael O’Leary. Heftige Gehaltseinbußen haben die Crews hart getroffen. Die Pilotinnen und Piloten haben sich darauf verlassen, dass ihre – zusätzlich zur Kurzarbeit implementierte – bis zu zwanzigprozentige Gehaltskürzung schnellstmöglich wieder auf das Niveau vor der Krise angepasst wird. Zu diesem Vertrauen hat auch beigetragen, dass Michael O’Leary sein Gehalt damals freiwillig gekürzt hatte.  In einem offenen Brief kritisieren nun die Pilotinnen und Piloten europaweit den verzerrten Blick des Ryanair Chefs und seines Managements auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Für sich selbst scheint es gut genug, um sich wieder die ursprüngliche Vergütung zu leisten. Von den Mitarbeitenden werden aber weiter Zugeständnisse verlangt.  „Es ist absolut beschämend, wie Herr O’Leary sich durch sein Verhalten von unseren europäischen Werten distanziert und damit grob fahrlässig eine dauerhaft unzufriedene Belegschaft riskiert. Gerade eine Airline in volatilem Umfeld ist aber auf die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden angewiesen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. Die Vereinigung Cockpit kritisiert in diesem Zusammenhang die immer weiter um sich greifende Strategie vieler Airlines, Krisen nicht gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bewältigen, sondern unter dem Vorwand von Krisen temporär notwenige Kostensenkungen dauerhaft festschreiben zu wollen. „Andere Branchenriesen wie beispielsweise Southwest Airline gehen mit der Situation anders um und zahlen mittlerweile sogar Boni an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter , um auf dem erfolgreichen Weg nach dem Motto „der Erfolg gehört allen“ in eine

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Südkorea streicht CoV-Testpflicht vor Einreise

Seit einigen Tagen erlaubt Südkorea, ohne vorherigen Corona-Test einzureisen. Dieser musste bislang schon vor dem Abflug durchgeführt werden. Spätestens am ersten Tag nach der Ankunft müsse jedoch vor Ort ein PCR-Test vorgenommen werden, für Reisende mit bis zu 90 Tagen Aufenthalt bestehe zudem eine sofortige PCR-Testpflicht am Flughafen, wie Check24 berichtet. Eine Quarantänepflicht bei der Einreise gibt es hingegen nicht mehr. Zuvor war eine Isolationszeit von sieben Tagen vorgeschrieben. Urlauber müssen sich jedoch über das Quarantine Information Advance Input System registrieren, welches unter anderem Daten zum Impfstatus abfragt. Es generiert einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt wird. Auch das Resultat des PCR-Tests nach der Ankunft wird über diese Plattform hochgeladen. Zudem muss für Kurzzeitaufenthalte von bis zu 90 Tagen von deutschen Reisenden kein Visum beantragt werden. Sie sind jedoch verpflichtet, die elektronische Reisegenehmigung K-ETA zu beantragen, ohne die der Einstieg in das Flugzeug nach Südkorea verweigert wird. Dies gilt seit dem 1. September auch für Direktflüge auf die Insel Jeju.

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Wien: Hotels schreiben wieder schwarze Zahlen

Der Tourismus in Wien hat im Sommer an seine langjährige Erfolgsstory anknüpfen können. Wir sind zurück“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, zufrieden Bilanz über die letzten Sommermonate. Mit Auslastungen jenseits der 75 Prozent kehrten die Wiener Hotels in die Gewinnzone zurück. Auch in der Jahresbilanz stehen in den meisten Häusern nun schwarze Zahlen, trotz der Schließungen zu Jahresbeginn.  „Seit Mai sind wir im Großen und Ganzen in der Gewinnzone und Dank der hervorragenden Gästezahlen im Sommer ist das Minus aus den ersten vier Monaten in den meisten Häusern zumindest ausgeglichen. Gerade der Juli und der August sind von den Gästezahlen schon fast gleichauf mit den Jahren vor der Pandemie. An manchen Tagen im August waren wir auch schon ausgebucht“, weiß Schmid, der auch auf die gestiegenen Preise verweist: „Die Zimmerpreise liegen heuer um rund 10 bis 15 Prozent über dem Niveau der letzten Jahre. Diese Zusatzeinnahmen dienen einerseits dazu, die gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe zu decken, zum anderen fließen sie zu den Mitarbeitern. So sind etwa die Einstiegsgehälter in diesem Jahr auch um rund 15 Prozent gestiegen.“ Die Deutschen sind zurück Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78 Prozent zu Juli 2021) an. Der Quellmarkt Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56 Prozent zu Juli 2021) auch mehr Gästenächtigungen (+6,4 Prozent) als im Juli 2019. Zu den weiteren Top-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000), Großbritannien (50.000) und Italien (48.000). Herbst liegt noch im Dunkeln

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Korean Air erhält grünes Licht aus Australien für Zusammenschluss mit Asiana

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission ACCC hat die Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air genehmigt. Das teilt Korean Air mit. Die ACCC wies darauf hin, dass Korean Air und Asiana zwar derzeit die einzigen Anbieter von Direktflügen zwischen Sydney und Seoul sind, Qantas und Jetstar jedoch in Kürze Flüge auf dieser Strecke aufnehmen werden, so dass ein wirksamer Wettbewerb möglich sei. „Wir sind der Ansicht, dass die Qantas-Gruppe, die Flüge auf der Strecke Sydney – Seoul sowohl mit ihren Full-Service- als auch mit ihren Low-Cost-Fluggesellschaften anbietet, einen wirksamen Wettbewerb erwarten lässt“, so die Vorsitzende der ACCC, Gina Cass-Gottlieb. Korean Air erwartet, dass die Freigabe der australischen Wettbewerbsbehörde die weiteren Genehmigungsverfahren erleichtert und beschleunigt. Das bezieht sich auf die USA, die EU, China und Japan, wo eine Berichterstattung über den Zusammenschluss erforderlich ist. Seit die Fluggesellschaft am 14. Januar 2021 Berichte über den geplanten Zusammenschluss an die neun Länder übermittelt hat, die eine Berichterstattung verlangen, hat Korean Air die Genehmigung aus Korea, der Türkei, Taiwan und Vietnam erhalten. Die thailändische Wettbewerbskommission teilte mit, dass die Vorlage eines Berichts nicht erforderlich sei.

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Fast 17 Millionen Passagiere beförderte Ryanair im August

Der irische Billigflieger Ryanair hat im August zum vierten Mal in Folge so viele Fluggäste wie noch nie in einem Monat befördert. Mit 16,9 Millionen Passagieren auf insgesamt 92.800 durchgeführten Flügen übertraf die Fluggesellschaft den im Vormonat erreichten Rekord von 16,8 Millionen, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilte. Im August 2019, vor Ausbruch der Coronapandemie, lag die Anzahl bei 14,9 Millionen Reisenden. Der durchschnittliche Anteil leerer Sitze pro Flug lag wie im Vormonat auf dem Vorkrisenniveau von vier Prozent. Der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol zufolge führte Ryanair in der vergangenen Woche durchschnittlich mehr als 3.000 Flüge pro Tag durch und damit fast doppelt so viele wie der nächstgrößere Konkurrent Easyjet.

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Am Flughafen München wird der Energieverbrauch weiter reduziert

Der Flughafen München leitet Maßnahmen in die Wege, um bei Beleuchtung und Klimatisierung deutlich einzusparen. Wer in diesen Tagen nach Einbruch der Dunkelheit das Forum des München Airport Centers besucht, bemerkt möglicherweise, dass das große Glasmembrandach über dem MAC nicht mehr vielfarbig illuminiert wird. Dies ist eine der klar sichtbaren Maßnahmen, mit denen die Flughafen München GmbH angesichts der angespannten Lage auf dem Energiemarkt den Verbrauch am Airport weiter zurückfährt. Die FMG hat bereits vor dem Inkrafttreten der Bundesverordnung zur Sicherung der Energieversorgung am 1. September 2022 zahlreiche Energiesparmaßnahmen in die Wege geleitet. Die Beleuchtung der großen M-Logos an den Flughafenzufahrten und nicht zwingend notwendiger Schilder bleiben bis auf Weiteres ausgeschaltet. In den Parkeinrichtungen am Airport wurde die Beleuchtung auf ein notwendiges Maß reduziert. Insgesamt wurden auf dem Flughafengelände bereits 7.000 Lichtpunkte abgeschaltet – das entspricht dem Verbrauch von circa 850 Haushalten. Auch bei der Belüftung und Klimatisierung der Büros am Airport wurde der Energiebedarf deutlich gesenkt. Bei der Beheizung der Terminals wird in der kalten Jahreszeit eine Maximaltemperatur von 19° C angestrebt. „Die FMG ist sich ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und hat sich deshalb das Ziel gesetzt, den Verbrauch spürbar weiter zu reduzieren. Erarbeitet werden die Maßnahmen von einem am Flughafen eingerichteten Sonderstab, der jetzt mit Blick auf die kommenden Monate und die Vorgaben der Bundesverordnung weitere Möglichkeiten zur Energieeinsparung prüft und auf den Weg bringt. Die Mieterinnen und Mieter der Flughafeninfrastruktur wurden per Brief gebeten, die Energiesparmaßnahmen gemäß der Bundesverordnung umzusetzen“, teilt der Airport in einer

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52 Millionen 9-Euro-Tickets verkauft

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zieht beim 9-Euro-Ticket eine positive Bilanz: Demnach wurden 52 Millionen Tickets verkauft, auf diese Weise konnten rund 1,8 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die dreimonatige Sonderfahrkarten-Aktion habe einen deutlichen Effekt auf die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs gehabt. Rund 52 Millionen Tickets seien über den gesamten Zeitraum bundesweit verkauft worden, teilte der Verband bei einer gemeinsamen Video-Pressekonferenz mit der Verkehrsministerkonferenz der Länder mit. „Hinzu kommen mehr als zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket jeweils monatlich über den Aktionszeitraum automatisch erhalten haben“, hieß es. Es habe schätzungsweise eine Milliarde Fahrten pro Monat im Zeitraum Juni bis August durch die Sondermaßnahme gegeben, so der VDV. Zehn Prozent der Fahrten mit dem Neun-Euro-Ticket seien für eine Strecke genutzt worden, die sonst mit dem Auto gefahren worden wäre. Insgesamt liege der Anteil der aus anderen Verkehrsmitteln verlagerten Fahrten bei 17 Prozent. Die Menge an eingespartem Treibhausgas schätzt der VDV auf 1,8 Millionen Tonnen CO2. Das sei in etwa der gleiche Effekt, als hätte es ein Jahr lang ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gegeben, wie die Tagesschau berichtet.

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Emirates fliegt von Dubai direkt nach Auckland

Ab dem 1. Dezember 2022 fliegt Emirates wieder direkt von Dubai ins neuseeländische Auckland. Aktuell wird die Destination mit einer Boeing 777-300ER ab Kuala Lumpur erreicht – ab dem Winter wird für die Non-Stop-Strecke ein Airbus A380 eingesetzt. Der Emirates-Direktflug EK448 von Dubai nach Auckland startet jeweils um 10.05 Uhr und landet um 11.05 Uhr am nächsten Tag in der neuseeländischen Metropole. Der Rückflug startet in Auckland um 21.15 Uhr und kommt um 05.25 Uhr des Folgetages in Dubai an. Die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Auckland wird mit 14.200 km Entfernung damit wieder zur längsten Strecke im Emirates-Streckennetz und ist zudem einer der längsten kommerziellen Nonstop-Linienflüge der Welt. Zusätzlich wird auch Kuala Lumpur ab Dezember wieder mit einem A380 angeflogen. Die Verbindung EK346 startet um 03.30 Uhr und landet um 14.35 Uhr. EK343 verlässt die Hauptstadt Malaysias um 01.45 Uhr und erreicht um 05.05 Uhr Dubai.

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Air Baltic fliegt im Winter nach Marrakesch und Gran Canaria

Die lettische Fluggesellschaft legt ihren Winterflugplan vor – Riga soll dabei mit fast 50 Zielen verbunden werden. Die Flüge nach Marrakesch und Gran Canaria werden nur in der Wintersaison durchgeführt. Die Strecke nach Marrakesch wird am 31. Oktober 2022 aufgenommen, die nach Gran Canaria am 1. November 2022. Beide Strecken werden bis zum 24. März 2023 bedient. In der kommenden Wintersaison wird Air Baltic auch saisonale Flüge in die Skigebiete von Salzburg und Verona sowie vier wöchentliche Flüge nach Dubai und sechs wöchentliche Flüge nach Teneriffa anbieten. Der Carrier wird auch weiterhin andere sonnige Freizeitziele wie Malaga, Barcelona, Lissabon und mehr anbieten. „Zu Beginn der Wintersaison werden wir unsere ersten Linienflüge nach Afrika – Marrakesch in Marokko – aufnehmen und unser zweites Ziel auf den Kanarischen Inseln – Gran Canaria – hinzufügen. Bei der Erstellung des Flugplans für die nächste Saison bewerten wir stets die Passagiernachfrage und analysieren die Marktsituation. Auf der Grundlage der Ergebnisse haben wir beschlossen, einige kommerziell unrentable Strecken zu streichen. Gleichzeitig haben wir angesichts der steigenden Nachfrage nach Geschäftsreisen auf einer Reihe von Strecken wie Tallinn, Helsinki, Stockholm und Brüssel die Frequenz im Vergleich zum letzten Winter deutlich erhöht“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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