COVID-19

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TAP: Gehaltskürzungen beschlossene Sache

Nur ein Jahr nach dem 75-jährigen Bestehen muss die Fluggesellschaft Nägel mit Köpfen machen. Bis 2024 werden die Gehälter der TAP-Piloten um 50 Prozent gekürzt. Die Corona-Krise stürzte die portugiesische Fluglinie in ungeahnte Sphären. Das zwingt den Carrier zum Handeln. In enger Zusammenarbeit mit der Regierung wurde daher ein neues Notfall-Maßnahmenpaket beschlossen, welches auch von der zuständigen Piloten-Gewerkschaft SPAC mitgetragen wird. 1.252 Flugzeuglenker würden in den nächsten drei Jahren auf die Hälfte des Gehalts verzichten müssen, Bodenmitarbeiter auf ein Viertel, berichtet dinheirovivo.pt. Und damit ist SPAC die erste Arbeitnehmervertretung, die die von der Regierung und der Fluggesellschaft festgelegten Bedingungen bedingungslos akzeptiert. Denn nur so würden Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben. 

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Kuba verhängt Quarantäne für Einreisende

Kuba verschärft die Einreise-Bestimmungen. Reisende werden ab dem 6. Februar für bis zu einer Woche unter Quarantäne gestellt. Das kündigte die Regierung nun an. Außerdem kommt es auch für den Flugverkehr knüppeldick. Denn Flüge aus den Vereinigten Staaten und einigen anderen Ländern werden auf nicht mehr als einen pro Woche und Fluggesellschaft zurückgeschraubt. Einreisende würden bereits bei der Ankunft einen negativen Test nachweisen müssen, wie abouttravel.ch berichtet. Als wenn das nicht genug wäre, müssen Flugreisende im Anschluss einen weiteren Corona-Test über sich ergehen lassen. Zudem müssen Touristen auf eigene Kosten ein Hotel aufsuchen, bis das Testergebnis feststeht. In einigen Resorts, die von der Bevölkerung isoliert sind, seien lockerere Regeln möglich.

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Lufthansa nimmt es selbst in die Hand: Eurowings verliert München als Drehkreuz

Die Kranich-Airline holt sich fast alle Eurowings-Routen ab München – lediglich fünf Reiseziele bleiben der Lufthansa-Tochtergesellschaft erhalten. Eurowings bedient ab München nur noch ihre drei Drehkreuze Düsseldorf, Hamburg und Köln sowie mit Pristina und Mallorca zwei weitere europäische Städte. Alle anderen der insgesamt 30 Strecken, die sich die Fluglinie über Jahre hinweg ab München aufgebaut hat, gehen wieder in die Hände der AUA-Mutter. Damit würden auch einige Flugzeuge die Flotte von Eurowings verlassen, die zumindest ursprünglich durch einige wenige neue A320neo ersetzt werden sollten, berichtet reisetopia.de. Vor einigen Jahren hat sich die Lufthansa in Deutschland gänzlich neu aufgestellt. Außer innerdeutsche Routen von und nach Frankfurt oder München wurden alle übrigen Verbindungen an die Eurowings übergeben. 

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Kurios: Schmugglerin hatte Kakteen in den Socken

Ein kurioser Schmuggel-Versuch wurde jetzt in Neuseeland aufgedeckt. Dabei versuchte eine Frau, Kakteen an ihrem Körper durch den Zoll am Flughafen von Auckland zu schleusen. Doch die Aktion ging in die Hose – oder besser gesagt in die Socken. Denn diese müssen wohl einige Löcher davongetragen haben, versteckte die Dame einige Pflanzen auch darin. Was beim Abflug in China noch unbemerkt blieb, wurde in Neuseeland von der Nase eines Hundes aufgespürt. Daraufhin suchte die Täterin schnellstmöglich die Toiletten auf, um ihre Ware das Klo runterzuspülen. Aufmerksame Fahnder konnten sie jedoch rechtzeitig davon abhalten. Und so beschlagnahmten sie fast 1000 Kakteen und andere Sukkulente, einige davon wurden sogar in den Socken der Frau gefunden. Der gesamte Fund habe einen Wert von fast 10.000 US-Dollar, wie derbund.ch berichtet. Das Gericht sprach die Schmugglerin schuldig, schlussendlich sprangen eine zwölfmonatige Bewährungsstrafe und 100 Sozialstunden dabei heraus.

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Eastern Airways startet neue Routen nach Gibraltar

Eastern Airways optimiert sein Streckennetz ab Birmingham und Southampton: Der Billig-Flieger nimmt Gibraltar ab Mai 2021 in sein Flugprogramm auf.  Ab dem 28. Mai soll das britische Überseegebiet zweimal wöchentlich angeflogen werden, jeweils montags und freitags. Zum Einsatz würden Regionalflieger der Marke Embraer E190 kommen, wie simpleflying.com berichtet. Ein One-Way-Ticket soll schon ab 74,99 britische Pfund erhältlich sein. Nach vier Jahren Abstinenz verbindet der englische Carrier den Flughafen Birmingham also wieder mit Gibraltar. „Wir freuen uns, Gibraltar wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Gibraltar ist ein beliebtes Reiseziel für einen sonnigen Kurzurlaub, aber auch eine wichtige Geschäftsroute, die den Zugang zu diesem britischen Territorium ermöglicht. Wir glauben, dass sich diese Strecke in der Zukunft mehr als bewähren wird“, so Flughafen-Chef Tom Screen.

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2021 könnte die Nachfrage nach Geschäftsreisen zulegen

Der weltweite Geschäftsreiseverband geht von höheren Ausgaben für Geschäftsreisen in diesem Jahr aus. Nach Einschätzung des Geschäftsreiseverbandes GBTA sollen die Ausgaben weltweit um 21 Prozent steigen, nachdem sie 2020 aufgrund der Virus-Pandemie um 52 Prozent auf 694 Milliarden Dollar gesunken waren. Zudem würde der Verband mit einer raschen Erholung auf Vor-Krisen-Niveau rechnen, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Bis Ende 2024 könnten die Ausgaben rund 1,4 Billionen Dollar erreichen – und damit fast den Höchststand von 2019. Doch es gibt auch Gegenstimmen. Nicht wenige Experten rechnen mit einem dauerhaften Rückgang der Geschäftsreisetätigkeit, da dutzende Unternehmen ihre Reisetätigkeiten stärken hinterfragen. Denn neuerdings muss auf Video-Konferenzen zurückgegriffen werden. Und diese Art der Kommunikation erweist sich aktuell als durchaus brauchbar, sodass Dienstreisen in Zukunft nur in Ausnahmefällen an der Tagesordnung stehen dürften. Gestützt wird diese Annahme durch Daten des deutschen Geschäftsreiseverbandes VDR von Ende Januar. Demnach erwarten 58 Prozent der Unternehmen über die Corona-Pandemie hinaus einen Rückgang der Geschäftsreisen um bis zu 30 Prozent. Elf Prozent sagen sogar einen Rückgang um rund die Hälfte voraus.

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Reisesicherungsfonds steht in den Startlöchern

Pauschalreise-Urlauber sollen in Zukunft über einen eigenen Reisesicherungsfonds abgesichert werden. Das geht aus dem nun vorliegenden Referentenentwurf hervor. Die Neuregelung soll die bisherige Absicherung über Versicherer und Kreditinstitute ablösen. Die Insolvenzsicherung soll über einen zentralen Reisepreissicherungsfonds organisiert werden, der mindestens in der Aufbauphase einer strengen staatlichen Aufsicht unterliegt, aber von der Reisewirtschaft selbst als GmbH verantwortet werden kann. Zudem soll ein Beirat aus Vertretern von Bund, Ländern, Touristik und Verbrauchern darüber wachen, dass die jeweiligen Interessen berücksichtigt werden, ausdrücklich auch jene von kleinen und mittelgroßen Veranstaltern. Die Regelung sollte eigentlich bereits im November 2020 in Kraft treten. Doch die Corona-Krise bremste die zuständigen Behörden aus. Der nun vorgelegte Entwurf sei mit den ebenfalls beteiligten Ministerien für Wirtschaft und für Finanzen sowie dem Bundeskanzleramt abgestimmt, wie fvw.de berichtet. Das Zielkapital des Fonds wird in dem Entwurf auf 750 Millionen Euro festgesetzt, die bis Ende 2026 erreicht sein müssen.

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Berlin: Tegel wird zum Impfzentrum

Erst vor wenigen Wochen wurde der Flughafen Berlin-Tegel in den Ruhestand verabschiedet und vom neu errichteten BER abgelöst. Jetzt entsteht dort ein Impfzentrum. Im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tegel soll in einer Woche das nächste Impfzentrum öffnen – dort werden ab 10. Februar zunächst 200 Personen pro Tag gegen das Coronavirus geimpft. Im früheren Airport wird nach Plänen des Senats das neue Präparat von AstraZeneca eingesetzt – der Impfstoff der britisch-schwedischen Hersteller wird in Deutschland nur für Patienten im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen. Vorerst sollen in das dortige Impfzentrum die noch nicht geimpften Pflegekräfte aus Seniorenheimen und ambulanten Diensten einbestellt werden. Dazu kommen später jene Berliner aus Risikogruppen, die jünger als 65 Jahre sind. Dies geht aus vorläufigen Planungen von Senat und Hilfsorganisationen hervor. Am Wochenende wollen die Beteiligten in Tegel den Ablauf proben. Mittelfristig erwarte der Senat, in Tegel bis zu 2000 Impfungen pro Tag zu verabreichen, berichtet der Tagesspiegel.  Der frühere Flughafen ist das vierte von sechs geplanten Impfzentren in der Stadt.

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QantasLink holt sich drei Embraer E190

Qantas flottet auf: Ab Mitte des Jahres wird die australische Fluggesellschaft drei Embraer E190 in Darwin und Adelaide stationieren. Das soll in Zusammenarbeit mit Alliance Airlines, an der Qantas 20 Prozent hält, geschehen. Denn die Fluglinie habe erst kürzlich eine Großbestellung von Embraer übernommen, insgesamt 27 E190 wurden zugekauft, wie simpleflying.com berichtet. Schlussendlich sollen drei dieser Jets unter QantasLink zum Einsatz kommen. QantasLink ist ein Markenname der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways für Regionalflüge innerhalb Australiens, die auch oftmals mit Langstrecken-Flügen des großen Carriers verknüpft werden. „Die E190 ist ein perfekter Regionaljet. Er bietet eine größere Reichweite als unsere 717 und ist ungefähr halb so groß wie unsere 737. Das steigert zusätzlich die Wirtschaftlichkeit bei längeren Flügen und schont zudem die Umwelt“, so John Gissing, der Geschäftsführer von QantasLink.

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Boeing: Iran Air fragt Auftragsstaus ab

Iran Air bestellte im Jahr 2016 rund 80 Flugzeuge beim US-amerikanischen Flugzeugbauer.  Wenig später verhängte der damalige US-Präsident Donald Trump jedoch scharfe Sanktionen gegen den Iran. Und stornierte so indirekt die Groß-Bestellung der Fluggesellschaft – zumindest schwebt sie seitdem im luftleeren Raum. Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten keimt jetzt wieder Hoffnung auf. Iran Air habe in den letzten Tagen Boeing kontaktiert, um sich über den Status der Order zu erkundigen, so simpleflying.com. Derzeit bremsen verhängte US-Sanktionen die Geschäftsbeziehungen der beiden Länder, sehr zum Leid des Flugzeugherstellers. Denn wie dieser mitteilt, hätte der Deal dem Unternehmen über 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Geld, welches Boeing besonders in Corona-Zeiten nötig hat. Bei der Bestellung würde es sich hauptsächlich um Flugzeuge des Typs 737 MAX und 777 handeln.

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