COVID-19

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COVID-19

Aer Lingus bekommt weitere 150 Millionen zugesprochen

Aer Lingus leidet weiterhin unter den Folgen der Corona-Krise.  Deswegen greift die irische Regierung der Fluggesellschaft jetzt unter die Flügel und genehmigt Aer Lingus Staatshilfen in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Liquidität des angeschlagenen Carriers soll damit für mindestens drei Jahre gestärkt werden, so ein Sprecher der Behörde. Die entsprechende Vereinbarung stand demnach schon Ende letzten Jahres. „Aer Lingus schätzt die großzügige Hilfe der Regierung. Mit ihr im Gepäck wollen wir nun in die Zukunft fliegen. Wir sind überzeugt, dass wir eine Schlüsselrolle bei der wirtschaftlichen Erholung Irlands einnehmen werden“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber dem Luftfahrtportal CH-Aviation. Zurzeit würde die Fluglinie nur eingeschränkt im Einsatz sein – nur 26 der 54 Flugzeuge sind in der Luft. 

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KLM führt Passagierflug mit nachhaltigem synthetischem Kerosin durch

Die Niederlande treiben die Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Treibstoffe für die Luftfahrt (Bio und synthetisches Kerosin) voran, sodass die europäischen Fluggesellschaften bis 2050 vollständig so im fliegen können. Deswegen unterstützt die Regierung verschiedene Projekte, beispielsweise den Bau der ersten europäischen Fabrik für nachhaltiges Biokerosin in Delfzijl, für die SkyNRG mit KLM, dem Flughafen Schiphol und SHV Energy zusammenarbeitet. Einen ersten Erfolg konnte die Arbeits-Gruppe auch schon feiern: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein kommerzieller Passagierflug vom Flughafen Amsterdam-Schiphol nach Madrid mit einer Beimischung von 500 Litern nachhaltigem synthetischem Kerosin durchgeführt. Dabei produzierte Shell den Treibstoff auf der Basis von CO2, Wasser und erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind aus den Niederlanden. „Ich bin stolz darauf, dass KLM heute den ersten Flug der Branche mit synthetischem Kerosin aus erneuerbaren Quellen durchführt. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu nachhaltigen Alternativen ist eine der größten Herausforderungen in der Luftfahrt. Die Erneuerung der Flotte trug erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, aber die Steigerung der Produktion und die Verwendung von nachhaltigem Flugkraftstoff werden den größten Unterschied für die aktuelle Flugzeuggeneration ausmachen. Aus diesem Grund haben wir uns vor einiger Zeit mit verschiedenen Partnern zusammengetan, um die Entwicklung von nachhaltigem synthetischem Kerosin zu fördern. Dieser erste Flug mit synthetischem Kerosin zeigt, dass es in der Praxis möglich ist und wir vorwärts kommen können“, so KLM-Geschäftsführer Pieter Elbers.

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TUI kann Kapitalfluss bremsen

Der von der Corona-Pandemie gebeutelte Reisekonzern muss im ersten Geschäftsquartal 2020/21 erneut den Rotstift ansetzen. Der operative Verlust fiel jedoch geringer aus als von Experten befürchtet. Wie Vorstandschef Fritz Joussen am Morgen mitteilte, verlor das Urlaubsunternehmen zwischen Oktober und Dezember durchschnittlich rund 300 Millionen Euro pro Monat. Angekündigt worden waren zuvor zwischen 400 und 450 Millionen Euro. „Mit strikter Kostendisziplin und der mit Hochdruck vorangetriebenen Neuausrichtung des Konzerns ist es gelungen, den Verlust im abgelaufenen Quartal zu reduzieren“, so Joussen. Dank der inzwischen begonnen Impfkampagnen und mehr Covid-19-Schnelltests ist der Konzern zuversichtlich, dass ein Ende des Stillstands im Tourismus möglich ist. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich die TUI AG aber noch nicht zu.  In den drei Monaten per Ende Dezember brachen die Erlöse wegen der weltweiten Reisebeschränkungen um 88 Prozent auf 468,1 Millionen Euro ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 698,6 Millionen Euro, nach minus 146,7 Millionen im Vorjahresquartal. Der Konzernverlust weitete sich auf 813,1 Millionen von 105,4 Millionen Euro aus. Den Aktionären sei dabei ein Verlust von 802,9 Millionen Euro zuzurechnen, berichtet das Handelsblatt. Die Führungsetage blickt optimistisch in die Zukunft. Denn die Sommersaison kann den Angaben zufolge vom sehr zügigen Impfverlauf im wichtigen TUI-Markt Großbritannien profitieren. Für den Sommer 2021 verzeichnet TUI bislang insgesamt 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität für das Sommerprogramm 2021 entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Programms vom Sommer 2019. „Der britische Mark hat für unser Unternehmen eine besondere

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Tourismusoffensive: Griechenland und Israel beabsichtigen Reisekorridor für Geimpfte

Die Griechen arbeiten eifrig daran, den Tourismus im Land wieder anzukurbeln.  Die Impfkampagnen gehen in der Europäischen Union teilweise schleppend voran. So auch die Debatte über mögliche Vorzüge, die Geimpfte nach der Vakzine erwarten könnten. Diese wurde nämlich erneut vertagt. Bei Israel und Griechenland soll es hingegen recht schnell gehen. Vertreter beider Länder verständigten sich gestern in Jerusalem darauf, geimpften Bürgern das Reisen zwischen den Staaten ohne Auflagen zu gestatten. Und zwar sobald die Flugbeschränkungen aufgehoben sind. Die Grundlage der Abmachung bilde die gegenseitige Anerkennung sogenannter „grüner Impfpässe“, berichtet der ORF. Damit machen die beiden Regierungs-Chefs ihren Standpunkt klar: Geimpfte Menschen sollen bevorzugt behandelt und von geltenden Beschränkungen ausgenommen werden, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen, weiterhin mit Restriktionen rechnen müssen. Innerhalb der EU reißen indes die Diskussionen über möglich Vorteile nicht ab – noch ist aber keine klare Richtung erkennbar. Die mögliche Aufhebung von Reisebeschränkungen für Menschen mit Impfung bleibt ein kontroverses Thema. 

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100 Tage BER: Der Airport zieht eine positive Bilanz

Die Flughafengesellschaft ist trotz der schwierigen Bedingungen unter der weltweiten Corona-Pandemie mit dem Start des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt zufrieden.  Am 31. Oktober 2020 war es endlich soweit: Mit neun Jahren Verspätung wurde der Berliner Großflughafen (endlich) eröffnet. Seitdem sind mittlerweile über 100 Tage verstrichen. Genug also, um zu dem Fazit zu kommen: es lief gar nicht einmal so schlecht. Denn der neue Flughafen und seine Infrastruktur hätten sich als leistungsfähig und zuverlässig gezeigt, heißt es. Die technischen Anlagen und die Abfertigungsprozesse scheinen auch unter Winter-Bedingungen mit Schnee und Eis gut funktioniert zu haben. Kleinere Störungen in den Abläufen seien bei solchen Großprojekten dennoch nicht zu verhindern, etwaige Unannehmlichkeiten würden zügig behoben werden. Das neue Terminal 1 werde zudem von Reisenden und Besuchern gut angenommen, Rückmeldungen über Ausstattung, Service und Sauberkeit seien durchweg positiv.  Es lohnt sich auch, einen Blick auf die Verkehrszahlen zu werfen. Diese entwickeln sich recht schleppend, was aber keineswegs gegen den Airport spricht. Aufgrund der aktuellen Lage ist das nämlich so gut wie überall so. In den ersten drei Monaten zählte der BER deswegen nur rund 700.000 Passagiere. Das würde gerade einmal etwa zehn Prozent des Vor-Krisen-Niveaus von 2019 entsprechen. Einen kleinen Höhepunkt gab es im vorweihnachtlichen Reiseverkehr. Am 18. Dezember 2020 starteten oder landeten knapp 20.000 Passagiere. Zum Start ins neue Jahr ging die Zahl der Fluggäste auf Grund des verschärften Lockdowns und der weltweiten Reisebeschränkungen aber wieder drastisch zurück. Aktuell werden pro Tag im Schnitt nur 4.000 bis 8.000 Fluggäste am BER abgefertigt. Wegen des

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Reisewarnungen halten dem Oberverwaltungsgericht stand

Zwei Afrika-Reiseveranstalter haben gegen die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für Mauritius, Namibia, die Seychellen, Ruanda und Tansania geklagt. Doch die Begründungen lassen zu wünschen übrig. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg geht mit der Meinung des Verwaltungsgerichts, das die Klagen der Veranstalter Akwaba Travel und Elangeni African Adventures bereits im Juli vergangenen Jahres zurückgewiesen hatte, einher und bestätigt dessen Entscheidung nun endgültig. Die klagenden Parteien sahen sich durch die Warnungen unter anderem in ihrer beruflichen Freiheit eingeschränkt. Die Richter erklärten nun, ein Eingriff in die Berufsfreiheit liege nicht vor, weil die Reisewarnung sich nicht gegen konkrete Anbieter von Reisen wende, sondern lediglich durch Informationen zu Reiseländern eine eigenständige Entscheidung potenzieller Reisender ermöglichen solle. Auch eine Ungleichbehandlung könnten die Reiseveranstalter nicht geltend machen, da die Beschränkung auf außereuropäische Reiseziele allein auf ihrer eigenen unternehmerischen Entscheidung beruhe. Damit würden den Reiseanbietern die Hände gebunden. Denn das Urteil sei nicht mehr anfechtbar, berichtet reisevor9.de.

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Ab Österreich: Wizz Air kündigt Winterflugplan an

Die Fluggesellschaft hat große Pläne ab Österreich: Der Low-Coster bietet im Winterflugplan bereits über 50 Destinationen von/ab Wien und Salzburg an. Die Buchung kann ab sofort erfolgen, ist jedoch in den ersten zwei Wochen Mitgliedern des WIZZ Discount Clubs vorbehalten. Ab dem 20. Februar ist der Zugang offen für alle. Die Fluglinie rechnet mit einer Entspannung der aktuellen Situation und blickt positiv in die Zukunft. „Mit der heutigen Ankündigung blicken wir voller Vorfreunde auf eine Zeit, in der es durch Tests und Impfungen wieder möglich ist, unseren Kunden einen entspannenden Urlaub oder einen Besuch bei ihren Liebsten zu ermöglichen. Daher sind wir bestrebt, zum frühestmöglichen Zeitpunkt wieder mehr Flüge anzubieten. Ich wünsche allen Passagieren beste Gesundheit und freue mich, Sie hoffentlich bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager.

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VKI: AUA zahlt erst nach Klage Geld zurück

Konsumenten erhielten erst nach Einbringung einer Klage den Flugpreis zur Gänze erstattet. Der VKI warnt zudem zukünftige Bucher. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat erfolgreich zwei Konsumenten unterstützt, die einen im Jahr 2019 gebuchten Flug der Austrian Airlines AG in die Vereinigten Staaten Ende August 2020 wegen der COVID-19-Pandemie stornieren wollten. Den Konsumenten wurde nur die Refundierung eines kleinen Teils des Flugpreises in Aussicht gestellt. Erst nachdem eine Klage eingebracht wurde, zahlte die AUA den Reisepreis zur Gänze zurück. Zwei Verbraucher hatten im Herbst 2019 einen Flug mit der Lufthansa-Tochter in die USA und retour gebucht. Wegen der COVID-19-Pandemie verhängten die USA im März 2020 ein Einreiseverbot für Nicht-US-Staatsbürger aus dem Schengen-Raum, das auch im geplanten Reisezeitraum der Konsumenten unverändert aufrecht war. Im geplanten Reisezeitraum galt für die USA zudem eine Reisewarnung des österreichischen Außenministeriums. Mitte August 2020 stornierten daher die Konsumenten ihren Flug. Der Vermittler, über den sie den Flug gebucht hatten, teilte ihnen mit, dass nach Rücksprache mit der AUA bei einem Storno lediglich 65 Euro pro Ticket refundiert würden, da der gebuchte Flug von keiner Streichung betroffen sei. Die restlichen knapp 2.000 Euro wollte sich der Carrier also einbehalten. Alternativ bot die Fluglinie eine einmalige kostenlose Umbuchung bis Ende Jänner 2021 an. Da die Austrian Airlines keinerlei Rückzahlung vornahm, klagte der VKI im Auftrag des Sozialministeriums für die Konsumenten auf Rückzahlung des Flugpreises in Höhe von 2.085 Euro und argumentierte unter anderem damit, dass die Geschäftsgrundlage für diesen Vertrag weggefallen sei. Eine Reise zum vereinbarten Zeitpunkt war

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CSU-Generalsekretär droht Österreich mit verstärkten Grenzkontrollen

Ab heute sperren in Österreich wieder die ersten Betriebe auf, auch Schule wechseln in den beschränkten Präsenzbetrieb. Doch nicht alle befürworten diese Lockerungsschritte. Für CSU-Generalsekretär Markus Blume seien baldige Lockerungen noch nicht in Sicht. Besonders Auslandsreisen müssten unterbunden werden, um einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionen durch mutierte Viren aus Nachbarländern zu verhindern. „Die größte Gefahr geht nicht vom Friseur aus, sondern von der Grenze. Wir müssen sicherstellen, dass eine besonders gefährliche dritte Welle mit dem mutierten Virus nicht wieder über unsere Grenzen nach Deutschland schwappt“, so wird Blume von infranken.de zitiert. Österreich und Tschechien würden mit ihrer „unverantwortlichen Öffnungspolitik“ den Erfolg in Deutschland gefährden. Der Politiker fordert deswegen verstärkte Kontrollen an den Außengrenzen.

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Croatia Airlines rekapitalisiert

Die kroatische Fluggesellschaft ist über dem Berg. Und setzt den Rekapitalisierungsplan um. Insgesamt flossen über 46,2 Millionen Euro. Dabei gab Croatia Airlines 35 Millionen neue Aktienanteile aus, welche allesamt von der Regierung erworben wurden, um die Finanzen wieder auf Vordermann zu bringen – nämlich auf Vor-Krisen-Niveau. Das Unternehmen verfüge nun über ein Grundkapital von 82,6 Millionen Euro, wie exyuaviation.com berichtet. Neben der Kapitalerhöhung hatte die Regierung dem Luftfahrtunternehmen zuvor 33,2 Millionen Euro als Eigenkapitaldarlehen und 11,7 Millionen Euro als direkte Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Europäischen Kommission gab sein grünes Licht. Croatia blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft. „Wir werden unsere Kapazitäten im Laufe des Jahres schrittweise erhöhen können“, so die Fluglinie.

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