COVID-19

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Alitalia: Staat stellt weitere Millionen-Hilfe in Aussicht

Die italienische Fluggesellschaft fährt seit fast 20 Jahren keinen Profit mehr ein.  Und musste 2017 Insolvenz anmelden. Deswegen hatte der Staat dem Carrier in jüngster Vergangenheit bereits Überbrückungskredite in Milliardenhöhe gewährt. Doch allem Anschein nach reicht das nicht aus: Alitalia könnte mindestens weitere 150 Millionen Euro zur Abfederung von wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise erhalten, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ein neues Maßnahmen-Paket der italienischen Regierung würde dies möglich machen. Unter Umständen könnte sich der Geldbetrag sogar auf 200 Millionen Euro erhöhen. Denn die Buchungslage der angeschlagenen Fluglinie würde sich auch im neuen Jahr auf niedrigem Niveau bewegen. Im Corona-Jahr verzeichnete Alitalia einen Umsatzrückgang von 78 Prozent von 2,67 Milliarden Euro auf 590 Millionen Euro. Die Zahl der Passagiere sank gegenüber 2019 von 21,2 Millionen auf 6,3 Millionen. 

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DTM: Wizz Air fliegt künftig auch nach Sarajevo

Der ungarische Low-Coster Wizz Air erweitert ihr Angebot ab dem Dortmunder Airport. Ab dem 20. Mai 2021 haben Passagiere dienstags, donnerstags und samstags die Möglichkeit von Dortmund nach Sarajevo zu fliegen. Es ist nach Tuzla die zweite Stadt in Bosnien und Herzegowina die Reisende künftig direkt von Dortmund aus erreichen können. Die Flüge sind bereits jetzt buchbar. „Wizz Air hat bereits im vergangenen Jahr durch die Eröffnung der Base in Dortmund ihr Streckennetz deutlich ausgebaut. Das nun noch ein weiteres Ziel hinzukommt zeigt, dass die Airline auch in Zukunft voll auf Dortmund setzt und weiter am Standort wachsen will. Für unsere Passagiere bedeutet das noch mehr Flexibilität und eine größere Auswahl an attraktiven Destinationen“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmund Airport.

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AeroGround verlängert Zusammenarbeit mit Emirates und Ethiad

Die Golf-Carrier Emirates und Etihad vertrauen weiterhin auf die AeroGround Flughafen München GmbH.  Die beiden arabischen Fluggesellschaften haben ihre Verträge mit der auf die Abfertigung von Flugzeugen spezialisierten Tochterfirma der Flughafen München GmbH (FMG) um mehrere Jahre verlängert. Die Airlines sind seit der Aufnahme ihrer Flugverbindungen nach München vor mehr als 15 Jahren Kunden der FMG. „Emirates und Etihad nehmen seitdem Dienstleistungen wie die Flugzeug-, Gepäck- und Frachtabfertigung, die Versorgung mit Frischwasser bzw. die Entsorgung von Abwasser sowie den Transport der Passagiere oder der Crews auf dem Vorfeld in Anspruch“, heißt es in der Aussendung. Emirates verbindet München und Dubai derzeit fünf Mal die Woche mit einer Boeing 777. Etihad fliegt aktuell vier Mal wöchentlich nach Abu Dhabi und setzt dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787 ein.

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Israel: Frankfurt einzige aktive Flugverbindung

Israel geht in der Corona-Krise entschieden vor, der Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ist seit einigen Tagen für Passagiere eine No-go-Area. Das Kabinett hat aber nun eine Ausnahme vorgesehen: tägliche „Rettungsflüge“ nach Frankfurt am Main. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft Israir durchgeführt. Denn dutzende Staatsbürger würden noch im Ausland festsitzen. Umgekehrt müssten auch mindestens genauso viele Menschen ins Ausland reisen, so die Tagesschau. „Rettungsflüge“ dürfen aber nur von einem kleinen Kreis gebucht werden. Ein- und Ausreisen sind nur für dringende Angelegenheiten wie Beerdigungen oder medizinische Behandlungen vorgesehen. Darüber hinaus muss jedes Ticket zuerst durch das Komitee der Regierung genehmigt werden. Der größte Airport Deutschlands zählt zu den bedeutendsten Drehkreuzen weltweit, trotz Pandemie heben täglich Flugzeuge zu internationalen Zielen ab.

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Flugreise wird für Air France-Passagiere zum Horror-Trip

Eigentlich sollte eine Air France-Maschine unter der Flugnummer AF406 am Freitag auf dem chilenischen Flughafen Santiago landen. Und das tat die Triple Seven auch – fünf Tage später. Denn nach dem Boarding mussten die Passagiere das Flugzeug wieder verlassen. Ein zunächst harmloses technisches Gebrechen entwickelte sich schlussendlich zum Albtraum eines jeden Reisenden. Ganze fünf Tage lang tüftelten die Techniker am Flieger. Kein Problem für diejenigen, die die nötigen Dokumente mitführten, um nach Frankreich einreisen zu dürfen. Sie konnten einfach ein Hotel aufsuchen. Die Mehrheit der Menschen an Bord waren jedoch afrikanische oder indische Staatsbürger. Und diesen wurde – auch unter solchen Umständen – die Einreise verweigert. Also blieb ihnen nichts anderes übrig als es sich am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle gemütlich zu machen. Einer der Passagiere habe seine Nächte gar auf einer Yoga-Matte verbracht, so independent.co.uk.  „Air France hat uns wie Tiere behandelt. Niemand hat uns darüber informiert, wie es denn mit unserem Flug weitergeht. Wir waren, auch was die Nächte hier anbelangt, auf uns allein gestellt. Das war unglaublich stressig. Ich bin erschöpft vom Warten, Laufen und Anstehen“, schildert ein betroffener Fluggast. Als wäre das nicht genug, wartete noch ein anderes Problem auf die Passagiere: sie benötigten einen neuen PCR-Test, um nach Chile einreisen zu dürfen. Denn der Corona-Test, den alle vor Abflug gemacht haben, war ausgelaufen. Und die chilenischen Behörden weigerten sich, eine Ausnahme zu machen. Angesprochen auf die Ereignisse stellt ein Airline-Sprecher klar: „Air France hat den betroffenen Passagieren eine Unterkunft und Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Außerdem werden neue Covid-19-Tests für diejenigen organisiert,

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Tony Holohan: Keine Aussicht auf Auslandsreisen in diesem Sommer

Knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie sehen die Verkehrszahlen noch immer düster aus. Einzig und allein der Glaube an eine baldige Erholung gibt den Flughäfen noch Hoffnung.  Doch dieser schiebt der irische Gesundsheits-Chef Tony Holohan jetzt einen Riegel vor. Er glaube nicht an einen „normalen“ Sommer, berichtet die Independent. „Ich glaube nicht, dass Europa gerade auf herkömmliche Sommermonate zusteuert. Ganz im Gegenteil, Millionen von Menschen werden auch heuer auf den Badeurlaub verzichten müssen. Es sei denn, der Strand befindet sich im Landesinneren“, so Holohan weiter. Damit widerspricht er nahezu jedem Reise-Experten. Denn diese rechnen aufgrund der gestarteten Impf-Kampagnen mit einem Anstieg der Nachfrage ab Mitte des Jahres. So auch Ryanair-Boss Michael O’Leary. Dieser geht sogar einen Schritt weiter und greift die irischen Experten im öffentlichen Fernsehen an. Sie würden Falschinformationen verbreiten und damit bei den Menschen nur Angst und Verunsicherung erzeugen. Ohnehin würde uns ein risikoreicher Sommer bevorstehen, so das Fachportal Reuters. Denn die angeschlagenen Fluggesellschaften hätten keine Zeit mehr zu verlieren, sie müssen den Kunden einen Sommer-Flugplan vorlegen, obwohl es noch mehr als fraglich ist, ob alle Reiseziele auch wirklich angeflogen werden können. Es gleicht also einem Glücksspiel

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ADV: „Die Lage bleibt angespannt“

Der Lockdown hält den Luftverkehr weiter am Boden. Der Flughafenverband ADV gibt einen Überblick über die aktuelle Lage. Im Verlaufe des Monats Dezember 2020 fiel das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen weiter zurück: Nur 2.033.947 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – das sind -87,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent zurück auf 47.747 Starts und Landungen. Das Cargo-Aufkommen stieg hingegen um +13,0 Prozent auf 449.226 Tonnen. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückte die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. „Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt daher kritisch und angespannt“, heißt es in der Aussendung.

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Hotelplan Gruppe fährt schlechtestes Geschäftsjahr ein

Die Auswirkungen rund um die Corona-Pandemie trübten das Geschäftsergebnis der Hotelplan Gruppe massiv. Mit dem Einbruch des auf vergleichbarer Basis verrechneten Umsatzes um 57,7 Prozent auf 808,9 Millionen Schweizer Franken einhergehend resultierte das schlechteste Geschäftsergebnis in der Geschichte des Schweizer Reisekonzerns. Trotzdem: „Unsere Kunden wurden dabei schadlos gehalten, die Hotelplan Gruppe ist nämlich sämtlichen Corona-bedingten Rückzahlungen nachgekommen“, heißt es in der Presseausendung. Der Migros-Genossenschafts-Bund hätte wesentlich dazu beigetragen, indem er in dieser herausfordernden Zeit genügend Liquidität zur Verfügung gestellt habe, sodass die Kundengelder schnellstmöglich rückerstattet werden konnten. um jetzigen Zeitpunkt sei eine Prognose für das laufenden Geschäftsjahr kaum möglich. Entscheidend seien unter anderem der Erfolg der Impfstrategien sowie die generellen Reisebedingungen weltweit. Eines bleibt aber sicher: „Die Lust nach Ferien ist jedoch da, dies widerspiegelt sich unter anderem in den Buchungszahlen.“

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Jetblue führt neue Business-Class ein

Mini-Suiten im Billig-Flieger? Jetblue macht das möglich. Die amerikanische Fluggesellschaft stellt ihre umgebaute Business Class namens Mint vor. Sitze lassen sich ganz einfach per Knopfdruck in flache Betten verwandeln. In manchen Airbus A321 des US-Carriers wird das Alltag. Die neue Business Class im neuen Airbus A321 Neo LR, mit dem Jetblue ab dem Sommer Fluggäste nach London fliegen möchte, bietet 16 Plätze, abwechselnd in 2-2- und 1-1-Konfiguration. Die vier Einzelplätze sind Mini-Suiten mit eingebauter Schiebetür – das schafft zusätzliche Privatsphäre. Darüber hinaus befindet sich jede Sitzmöglichkeit in unmittelbarer Nähe zum Gang. 22 der 24 Plätze sind sogenannte Mint Suiten. Die beiden Plätze in der ersten Reihe nennen sich Mint Studio und bieten mehr Platz. Eines das natürlich auch nicht fehlen: das In-flight-Entertainment. So verfügt jeder Platz über einen Bildschirm. In den zwei Studios ist nicht nur der Raum sondern auch der Screen größer (22 statt 17 Zoll), es gibt einen zweite Tisch und einen kleinen Klappsitz.

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Memmingen: Flughafen wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Allgäu Airport musste sich in den letzten Tagen rechtfertigen. Etliche Menschen nah beieinander, ohne Mindestabstand und teilweise auch ohne Maske: ein bulgarischer Fluggast machte in Memmingen diese verheerende Entdeckung und dokumentierte diese Situation auch. Der Mann dürfte relativ aufgebracht darüber gewesen sein. Denn wenig später landeten die Bilder im Münchner Merkur und zwangen die Flughafen-Leitung zu einem Statement. Beim Flughafen heißt es dazu, „in Ausnahmefällen“ könne der vorgeschriebene Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden, beispielsweise bei der Einreise, der Gepäckrückgabe oder beim Boarding. Deshalb sei das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Beschäftigte und Passagiere im gesamten Flughafenterminal Pflicht und es werde darauf an diversen Stellen durch entsprechende Gebotsschilder hingewiesen. Außerdem werde die Einhaltung der Maskenpflicht durch Mitarbeiter und die Landespolizei kontrolliert. Für die Nichteinhaltung der Corona-Regeln durch Passagiere würde der Flughafen keine Verantwortung tragen, berichtet br.de. Das Phänomen des Drängeln liege aber offenbar in der Natur des Menschen und sei durch das Sicherheitspersonal nicht immer zu verhindern.

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