COVID-19

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Flughafen Dresden eröffnet „Airport Lounge“

Reisende können ab sofort am Flughafen Dresden die neue „Airport Lounge“ im Abflugbereich des Terminals nutzen. Die klimatisierte Lounge bietet ihren Besuchern Angebot an kalten und warmen Speisen und Getränken. Den Gästen stehen kostenfreies WLAN, persönliche Arbeitsplätze sowie Lademöglichkeiten für Mobiltelefonen und Notebooks zur Verfügung. Auch TV-und Zeitungsangebote können genutzt werden. Darüber hinaus bietet die Lounge einen Panoramablick auf das Vorfeld und die Start- und Landebahn. Das Serviceangebot steht ausgewählten Passagieren der Lufthansa-Gruppe (Status Senator, HON oder Business-Class-Ticket), sowie der KLM kostenfrei offen. Alle anderen Passagiere können einen Aufenthalt in der Lounge buchen. Die Tickets sind über den Online-Shop des Airports für 25 Euro (Erwachsene) bzw.19 Euro (Kinder zwischen 3 und 12 Jahren) erhältlich. Eine Buchung ist auch direkt vor Ort mit einer Kredit- und Girokarte möglich.

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EuGH schränkt Verwendung von Fluggastdaten ein

Die Verarbeitung von Fluggastdaten durch die EU-Staaten muss laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf das für den Kampf gegen Terror absolut Notwendige beschränkt werden. Zudem machte das europäische Höchstgericht in einem Urteil von heute deutlich, dass die Verarbeitung der Daten bei Flügen innerhalb der EU gegen EU-Recht verstoße, sofern keine terroristische Bedrohung bestehe. Die PNR-Richtlinie (Passenger Name Record) sieht vor, dass Fluggastdaten bei der Überschreitung einer EU-Außengrenze in großer Zahl systematisch verarbeitet werden. So sollen terroristische Straftaten und andere schwere Kriminalität verhindert und aufgedeckt werden. Ausdehnungen des Systems befürchtet Die belgische NGO Liga für Menschenrechte klagte dagegen, wie Belgien die Regeln umsetzt. Sie sieht unter anderem das Recht auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten verletzt. Zudem würden durch die Ausdehnung des Systems auf Flüge innerhalb der EU und auf die Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln als dem Flugzeug indirekt wieder Grenzkontrollen eingeführt. Nach belgischem Recht sind Flug-, Bahn- Bus-, Fähr- und Reiseunternehmen dazu verpflichtet, die Daten ihrer Passagiere, die über die Landesgrenzen hinaus unterwegs sind, an eine Zentralstelle weiterzugeben, in der unter anderem Polizei und Geheimdienste vertreten sind.

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APF: Nichtbeförderung mit Selfie vor dem Check-in-Schalter dokumentieren

Wer rechtzeitig auf dem Flughafen erscheint und dennoch nicht befördert wird, sollte das mit einem Selfie vor dem offenen Check-in-Schalter dokumentieren. Das empfiehlt die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF). Auch die Anzeigetafel mit den Abflugzeiten sollte abgelichtet werden. „Je mehr dokumentiert wird, umso besser“, empfahl APF-Leitern Maria Theresia Röhsler im Ö1-Morgenjournal. Ratsam sei es auch, zwei Stunden vorher am Airport zu sein und vorab online einzuchecken. Kommt das Flugzeug mit drei Stunden oder mehr Verspätung am Zielflughafen an, dann stehen den Passagieren Ausgleichszahlungen in Höhe von 250 bis 600 Euro zu. Wobei sich der Betrag nach der Entfernung richtet: Bei einem Flug von Wien nach Mallorca wären es rund 250 Euro, bei der Zieldestination New York 600 Euro. Bei einem Flugausfall müssen den Passagieren vergleichbarer Transport angeboten, oder der Ticketpreis rückerstattet werden. Die Wahl zwischen Erstattung in Bar oder Gutschein ist zulässig, solange sie den Kunden überlassen wird, so Röhsler. Kenntnis der europäischen Vorschriften zu Fluggastrechten ist ebenfalls von Vorteil: Wie der Verbraucherschutzverein (VSV) in einer Aussendung betonte, hielten sich viele Fluglinien nicht an die Vorschriften.

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Deutsche Flughäfen: Passagieraufkommen erreicht 70 Prozent des Vorkrisenniveaus

Auch im Mai 2022 erholte sich das Passagieraufkommen an den Flughäfen: Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019 konnten fast 70 Prozent der Reisenden (-29,5 Prozent) an den Flughäfen begrüßt werden. Etwa 15,8 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum Mai 2021 hat sich das Aufkommen also fast verfünffacht. Das Cargo-Aufkommen kann im Vergleich zum Vormonat leicht zulegen: 432.683t bedeuten zwar -6,2 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +4,4 Prozent . Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 160.574 Starts und Landungen mehr als doppelt so hoch wie im Mai 202, gegenüber 2019 wurden mit -22,6 Prozent bereits wieder mehr als drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis Mai wurden damit an den deutschen Flughäfen mehr als 51,44 Millionen Passagiere (an+ab) gezählt. Mit +385,4 Prozent verzeichnen die Flughäfen ein starkes Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 würden aber noch 45,6 Prozent fehlen, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt.

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Qantas verzichtet bei einigen Flügen auf Maske

Die australische Fluggesellschaft hat auf einigen internationalen Verbindungen die Maskenpflicht abgeschafft. Sowohl die Crew als auch die Passagiere müssten auf Flügen von New South Wales, Queensland und Western Australia in die USA, nach Großbritannien und nach Rom ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, zitiert das deutsche Luftfahrtportal Aero aus einem internen Schreiben des Unternehmens. Die Aufhebung der im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen sei der „angemessene nächste Schritt“, weil weltweite Studien zeigten, dass das Übertragungsrisiko in der Kabine sehr gering sei. Qantas-Chef Alan Joyce hatte schon vor einigen Tagen gesagt, Australien müsse die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in den Maschinen beenden. Auf Flügen nach Australien, bei Inlandsflügen und allen Flügen aus Melbourne müssen Passagiere aber zunächst weiter Masken tragen. Auf den Flughäfen des Landes war die Maskenpflicht auf Empfehlung des australischen Hauptausschusses für den Gesundheitsschutz (AHPPC) bereits am vergangenen Wochenende aufgehoben worden. 

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Mitteilung der Familie Dornier zum Tode von Silvius Dornier

Der Luftfahrtunternehmer und Gründer der Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt Silvius Dornier ist tot. Er wurde 95 Jahre alt und starb am 19. Juni 2022 in München im Kreise seiner Familie. Er hinterlässt sieben Kinder und 17 Enkelkinder. Gemeinsam mit seinem Vater und seinen Geschwistern baute er die Dornier Werke nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auf, sie machten Dornier erneut zu einem Unternehmen von Weltruf. 1985 übernahm Daimler-Benz die Mehrheit am Gesellschaftskapital des Dornier Konzerns. Silvius Dornier widmete sich sein Leben lang der Entwicklung von Hochtechnologien: Das Streben nach Innovationen über die Luftfahrt hinaus und die Arbeit als sozial engagierter Familienunternehmer in Deutschland zeichneten ihn aus.  Silvius Julius Dornier wurde am 12. April 1927 in Friedrichshafen am Bodensee als Sohn des Flugzeugkonstrukteurs Claude Dornier und seiner Frau Anna geboren. Er besuchte Schulen in Friedrichshafen und vorübergehend nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auch ein Jahr das Gymnasium in Kempten im Allgäu. Wieder zurückgekehrt nach Friedrichshafen wurde er parallel zum Schulbesuch, 1943, als Luftwaffenhelfer zu einer der örtlichen schweren Flakbatterien mit 8,8 und 10,5 cm Geschützen eingezogen. Dort erlebte er mit seinen Kameraden mehrere schwere Luftangriffe auf seine Heimatstadt.  Im Frühherbst 1944 folgte die Einberufung zum obligatorischen Reichsarbeitsdienst nach Hüfingen im Schwarzwald. Um nicht zur SS eingezogen zu werden meldete sich Silvius Dornier als Offiziersbewerber zur Luftwaffe. Der größte Teil seiner Kameraden fiel im Kampf, was ihn ein Leben lang sehr bewegte. Silvius Dornier wurde gegen Kriegsende östlich von Berlin eingesetzt. Bei Kriegsende geriet Silvius Dornier an der Elbe in amerikanische

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Bahamas für Geimpfte ohne Testnachweis erreichbar

Die Bahamas haben gestern die Testpflicht für die Einreise vollständig Geimpfter abgeschafft. Nur ungeimpfte Personen ab zwei Jahren müssen dann noch einen negativen PCR- oder Antigentest vorweisen. Zugleich entfällt die Pflicht, vorab ein Travel Health Visa zu beantragen. Dies gilt unabhängig vom Impfstatus, bei den weiteren Regelungen wird hingegen zwischen geimpften und ungeimpften Reisenden unterschieden. Von allen Personen ohne Corona-Impfung ab einem Alter von zwei Jahren wird künftig ein negativer Coronatest verlangt, akzeptiert werden PCR- und Antigen-Schnelltests. Geimpfte Reisende müssen hingegen nur noch den Impfnachweis vorzeigen. Durch die wegfallenden Testanforderungen und das abgeschaffte Gesundheitsvisum sollen die bürokratischen Hürden für Reisende verringert und die Erholung der Reisebranche gefördert werden.

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FACC eröffnet neues Werk in Kroatien

FACC hat das neue Werk zur Produktion von Leichtbauteilen für den Kabineninnenraum in Kroatien feierlich eröffnet. Nach 10 Monaten Bauzeit wurde das neue Werk 6 der FACC ab Dezember 2021 in Betrieb genommen. Es wurden in der ersten Bauphase 15 Millionen Euro (inkl. Grundstück) investiert. Im Werk werden für Business Jets und Passagierflugzeuge Leichtbauteile für den Kabineninnenraum gefertigt. Das neue Werk wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut geplant. Ziel sei es gewesen, ein Werk nach den modernsten Gesichtspunkten einer industriellen Fertigung zu errichten. „Nach dem erfolgreichen Start und bereits über 170 MitarbeiterInnen planen wir, innerhalb der nächsten vier Jahre das Werk auf rund 600 MitarbeiterInnen auszubauen“, gab CEO Robert Machtlinger am Eröffnungs-Event bekannt.

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Ägypten will alle Covid-Reisebeschränkungen aufheben

Ägypten hat angekündigt, alle verbliebenen Einreisebeschränkungen aufzuheben – ein konkretes Datum für den Beginn der Lockerung ist derzeit noch nicht sicher bekannt. Derzeit müssen Urlauber noch einen Corona-Impf- oder Testnachweis erbringen, diese Pflicht soll entfallen. Damit sollen Einheimische sowie ausländische Bürger ohne coronabedingte Auflagen in den Staat am Roten Meer einreisen dürfen. Ab wann die Entscheidung in Kraft tritt, steht noch nicht sicher fest, nach Medienberichten soll dies jedoch sofort der Fall sein, wie Check24 berichtet. Im Moment wird noch von allen Ankommenden, auch Touristen aus Deutschland und Österreich, ein gültiger Corona-Nachweis verlangt. Dabei darf es sich entweder um den Beleg einer vollständigen Impfung oder um einen negativen Test handeln. Als vollständig geimpft gilt, wer das Grundimpfschema mindestens 14 Tage vor der Ankunft in Ägypten abgeschlossen hat, eine Booster-Impfung ist nicht zwingend nötig. Bei Testergebnissen haben Reisende die Wahl zwischen einem maximal 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest und einem PCR-Test, der höchstens 72 Stunden (bei Einreise über den Flughafen Frankfurt 96 Stunden) alt ist.

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Personalmangel: Easyjet nimmt weitere Flüge aus dem Flugplan

Die britische Billigfluglinie streicht wegen des akuten Personalmangels an Flughäfen und an Bord weitere Flüge. Die angebotene Kapazität wird sich im laufenden Quartal auf 87 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 belaufen und im Sommerquartal, der Hauptreisezeit, auf noch 90 Prozent, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Bisher waren 90 Prozent in diesem und 97 Prozent im kommenden Vierteljahr geplant. Die Flughäfen London Gatwick und Amsterdam begrenzen wegen der Abwicklungsprobleme am Boden die Flugzahlen. Deshalb ergreife Easyjet präventive Maßnahmen, um die Abläufe in den Sommermonaten zu stabilisieren, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren. Von April bis Juni zählt die britische Airline rund 22 Millionen Passagiere bei etwa 140.000 Flügen.

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