Embraer

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Airlink plant Flottenerweiterung mit Embraer E195-E2 Flugzeugen

Airlink, eine führende Luftfahrtgesellschaft im südlichen Afrika, plant, zehn neue zweistrahlige Passagierflugzeuge des Typs Embraer E195-E2 von der in Fort Lauderdale ansässigen Leasing-, Finanz- und Asset-Management-Firma Azorra zu leasen. Diese geplante Flottenerweiterung, welche die derzeit 68 Flugzeuge umfassende Flotte ergänzen wird, soll die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Fluggesellschaft in der Region weiter stärken. Die Auslieferungen der neuen E2-Flugzeuge aus Embraers Werken in Brasilien werden noch in diesem Jahr beginnen und sich bis 2027 erstrecken. Airlink setzt bereits seit dem Jahre 2001 auf Flugzeuge von Embraer. Die neuen Flugzeuge, welche wahlweise 136 oder 124 Sitzplätze bieten, versprechen eine verbesserte wirtschaftliche Effizienz im Vergleich zu den E195-Flugzeugen der vorherigen Generation, die Airlink derzeit betreibt. Die mit Pratt & Whitney GTF-Triebwerken ausgestatteten E2s bieten im Durchschnitt 33 Prozent mehr Sitzplätze als Airlinks aktuelle E190-Jets, was auf stark nachgefragten Routen zu niedrigeren Stückkosten führen soll. Mit ihrer zusätzlichen Reichweite ermöglichen die neuen Maschinen Airlink zudem, das Streckennetz zu erweitern und neue Ziele im südlichen Afrika anzubieten. Airlink bedient derzeit 45 Destinationen in 15 Ländern, darunter die Insel St. Helena im Südatlantik und Madagaskar. Zusätzliche Einsparungen erwartet Airlink durch die hohe Gemeinsamkeit in Betrieb, Wartung, Schulung und Ausrüstung zwischen den bestehenden E-Jets und den neuen E2-Flugzeugen, einschließlich ähnlicher Cockpits und Betriebsabläufe. Dies wird auch eine reibungslose Inbetriebnahme gewährleisten. De Villiers Engelbrecht, Vorstandsvorsitzender von Airlink, betonte: „Die E195-E2 wird unser Geschäft stärken und uns helfen, auf Schlüsselrouten noch wettbewerbsfähiger zu sein und dabei weiterhin das große Wertangebot zu bieten, das unsere Kunden gewohnt sind.“ Auch John

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Comac strebt Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines an

Der chinesische Flugzeughersteller Commercial Aircraft Corporation of China (Comac) erwägt, eine Mehrheitsbeteiligung an Lao Airlines, der nationalen Fluggesellschaft von Laos, zu erwerben. Dies berichtete die staatliche Zeitung Vientiane Times unter Berufung auf eine Erklärung des laotischen Premierministers Sonexay Siphandone vor der Nationalversammlung. Demnach prüft die laotische Regierung einen Vorschlag aus China für ein „umfassendes Joint Venture“, bei dem Comac mindestens 51 Prozent der Anteile halten würde. Lao Airlines ist eines von vier staatlichen Unternehmen in Laos, die sich derzeit in einer Reformphase befinden. Weder Lao Airlines noch Comac haben sich bislang zu den Berichten geäußert. Der mögliche Einstieg von Comac in die nationale Fluggesellschaft von Laos folgt auf die Lieferung eines Comac C909 Regionaljets an Lao Airlines Ende März dieses Jahres. Seitdem setzt die Fluggesellschaft das Flugzeug auf ihren Inlandsstrecken ein. Dies ist Teil der Strategie von Comac, auf ausländischen Märkten Fuß zu fassen und mit den etablierten Flugzeugherstellern Airbus und Boeing zu konkurrieren. Die C909, ehemals als ARJ21 bekannt, ist Chinas erstes strahlgetriebenes Flugzeug in Serienproduktion und wurde 2016 in Dienst gestellt. Comac hat seine Marketingaktivitäten gegenüber internationalen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften seit Anfang letzten Jahres verstärkt, um global mit den Konkurrenten Airbus, Boeing und Embraer in Wettbewerb zu treten und die Produktion seiner Flugzeuge hochzufahren. Während das Schmalrumpfflugzeug C919 derzeit nur innerhalb Chinas fliegt, wurden die kleineren Regionalmaschinen vom Typ C909 bereits an Fluggesellschaften in Indonesien, Vietnam und Laos verkauft. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen bewertet derzeit den Gesamtwert von Lao Airlines im Rahmen der Verhandlungen über die Partnerschaft. Comac hat

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Sicherheitsverletzung am Flughafen London Heathrow: Mann verschafft sich Zugang zum Rollfeld

Am Sonntag, dem 8. Juni 2025, ereignete sich am Flughafen London Heathrow (LHR) ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall, als ein Mann unbefugt das Rollfeld betrat. Der Eindringling wurde von mehreren Personen verfolgt, schließlich gefaßt und verhaftet. Obgleich der Vorfall ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellte, konnte der Flugbetrieb am Flughafen ohne Unterbrechungen fortgesetzt werden. Dieser Zwischenfall reiht sich ein in eine Reihe ähnlicher Ereignisse in den vergangenen zwölf Monaten an anderen internationalen Flughäfen, was erneut Fragen zur Sicherheit des luftseitigen Bereichs aufwirft. Verfolgung auf dem Rollfeld: Details des Vorfalls Der Mann, der in schwarz-weißer Kleidung auftrat und einen großen schwarzen Gürtel um die Taille trug, wurde laut einem Video von „Big Jet TV“ von mindestens vier Personen über das Rollfeld nahe Terminal 2 verfolgt. Später nahm auch ein Kleinbus die Verfolgung auf, aus dem zwei Männer in reflektierenden Westen ausstiegen, um den Eindringling festzuhalten. Die gesamte Szene spielte sich ab, während Flugzeuge und Bodenfahrzeuge in unmittelbarer Nähe unterwegs waren. Das Video zeigt eine abhebende Maschine der Middle East Airlines sowie rollende Flugzeuge, darunter ein Air Baltic Airbus A220 und eine British Airways A319. Schließlich traf ein Polizeifahrzeug ein, und der Mann konnte festgenommen werden. Die genauen Absichten des Mannes und die Art und Weise, wie er auf das Rollfeld gelangen konnte, sind bislang unbestätigt. Die Sicherheit des luftseitigen Bereichs von Flughäfen ist normalerweise äußerst streng geregelt. Der Zutritt ist nur autorisiertem Personal wie Airline-Mitarbeitern, Auftragnehmern, Gepäckabfertigern und anderem Bodenpersonal gestattet. Flughäfen verfügen über umfassende Zugangskontrollen und Überwachungssysteme, um unbefugtes Betreten zu verhindern und Sicherheitsbedrohungen

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Breeze Airways trotzt Handelskonflikten: David Neeleman spielt Zoll-Auswirkungen herunter

David Neeleman, der Geschäftsführer der amerikanischen Fluggesellschaft Breeze Airways, hat die Auswirkungen der jüngsten Handelstarife auf die Beschaffung seiner Airbus A220-300-Flotte heruntergespielt. Obwohl er einräumte, daß die Fertigung dieser Flugzeuge in Kanada derzeit aggregierte Mehrkosten mit sich bringe, sei dies eine Folge des andauernden Handelskonflikts, den die Regierung der Vereinigten Staaten mit anderen Ländern führe. In einem Gespräch mit dem Wirtschaftsdienst Bloomberg betonte Neeleman, daß die neuen Flugzeuge, die aus der Airbus-Montagelinie in Montréal-Mirabel in Kanada stammen, tatsächlich höheren Zöllen unterlägen. Dennoch sieht er das Geschäftsmodell von Breeze Airways, das auf dem Einsatz des A220 basiert, nicht grundsätzlich gefährdet und blickt mit Optimismus auf eine bevorstehende Profitabilität des Unternehmens. Der Handelskrieg und seine Komplexität für die Luftfahrtindustrie Der Ursprung der aktuellen Zollproblematik bei den A220-Flugzeugen, die ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt wurden, liegt in einem komplexen Handelsstreit. Dieser begann, als der amerikanische Flugzeughersteller Boeing Vorwürfe gegen Bombardier erhob, die CSeries werde durch staatliche Subventionen in Kanada ungerechtfertigt begünstigt und zu Dumpingpreisen auf dem US-Markt angeboten. Dies führte zu einer Untersuchung durch das Handelsministerium der Vereinigten Staaten und der International Trade Commission (ITC), die im Jahr 2017 hohe Zölle auf die CSeries-Flugzeuge empfahl. Um diese Zölle zu umgehen und den Zugang zum wichtigen amerikanischen Markt zu sichern, erwarb Airbus im Jahr 2018 eine Mehrheitsbeteiligung am CSeries-Programm von Bombardier und benannte das Flugzeug in A220 um. Ein wesentlicher Schritt war die Eröffnung einer zweiten Montagelinie für den A220 in Mobile, Alabama, in den Vereinigten Staaten, um die Flugzeuge für den US-Markt lokal

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Embraer gründet Tochtergesellschaft in Indien zur Stärkung der Marktpräsenz

Der brasilianische Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern Embraer hat die Gründung einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft in Indien bekanntgegeben. Der Hauptsitz des neuen Unternehmens wird in AeroCity, Neu-Delhi, angesiedelt sein. Dieser strategische Schritt unterstreicht die langfristige Wachstumsstrategie Embraers in Indien und das Bestreben, die Zusammenarbeit mit der sich schnell entwickelnden indischen Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsindustrie zu intensivieren. Die Gründung der indischen Tochtergesellschaft zielt darauf ab, die Interessen Embraers in den Bereichen Verteidigung, kommerzielle Luftfahrt, Geschäftsreiseflugzeuge, Service und Support sowie im aufstrebenden Sektor der urbanen Luftmobilität zu stärken. Embraer plant, sein Team in Indien auszubauen und Kapazitäten aufzubauen, um die vielfältigen Chancen in der indischen Luft- und Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie zu nutzen. Dies beinhaltet die Schaffung von Teams in verschiedenen Unternehmensfunktionen sowie spezialisierten Abteilungen für Beschaffung, Lieferkette und Ingenieurwesen. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte, daß Indien ein Schlüsselmarkt für Embraer sei und die Expansion das unerschütterliche Engagement des Unternehmens für das Land demonstriere. Embraer freue sich darauf, die Zusammenarbeit mit der indischen Industrie zu vertiefen und mit seiner Expertise und Technologie zum Wachstum des Landes und zur „Make in India“-Initiative beizutragen. Das Unternehmen sieht erhebliche Potentiale in allen genannten Sektoren. Embraer ist bereits mit fast 50 Flugzeugen und elf verschiedenen Flugzeugtypen in Indien präsent, die in der kommerziellen Luftfahrt, der Verteidigung und der Geschäftsfliegerei eingesetzt werden und durch das lokale Service- und Supportnetzwerk von Embraer betreut werden.

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Embraer präsentiert Mehrzweckflugzeug KC-390 Millennium auf Rüstungsmesse in Japan

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer wird vom 21. bis 23. Mai 2025 an der Rüstungsmesse DSEI Japan in Chiba City teilnehmen und dort sein Mehrzwecktransport- und Tankflugzeug KC-390 Millennium als Highlight seines Angebots an Verteidigungs- und Sicherheitslösungen präsentieren. Am Stand H8-480 wird das Unternehmen die Fähigkeiten und die wachsende Beliebtheit dieses Flugzeugtyps vorstellen, der bereits bei einer steigenden Anzahl von Betreibern weltweit im Einsatz ist. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, betonte die Ehre des Unternehmens, auf der DSEI Japan vertreten zu sein und die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der KC-390 Millennium zu demonstrieren. Er hob hervor, daß Japan ein wichtiger Markt für Embraer sei, wo die Verkehrsflugzeuge der E-Jets-Familie in den letzten 15 Jahren stetig an Bedeutung gewonnen hätten. Leistung und Zuverlässigkeit seien Kernmerkmale aller Embraer-Flugzeuge, und das Unternehmen freue sich darauf, Japans Bedürfnisse im Bereich Verteidigung und Luftfahrt zu unterstützen. Die KC-390 Millennium entwickelt sich international rasch zum bevorzugten Flugzeug in ihrer Klasse und trägt zur Modernisierung der Streitkräfte in verschiedenen Ländern bei, darunter in Europa. Das Flugzeug ist bereits in Brasilien, Portugal und Ungarn im Einsatz und wurde von Südkorea, den Niederlanden, Österreich, der Tschechischen Republik, Schweden und der Slowakei bestellt. Die wachsende Zahl von Betreibern, einschließlich NATO-Staaten, fördert die Interoperabilität mit wichtigen Verbündeten und ermöglicht den Zugang zu einem breiteren Pool an operativem Wissen und Unterstützung. Die KC-390 Millennium ist ein Mehrzweckflugzeug der neuen Generation, das für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts konzipiert wurde. Es zeichnet sich durch höhere Geschwindigkeit,

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Embraer steigert Flugzeugauslieferungen im ersten Quartal 2025

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das erste Quartal des Jahres 2025 mit einer deutlichen Steigerung seiner Auslieferungen und einem historischen Höchststand des Auftragsbestandes abgeschlossen. Insgesamt wurden 30 Flugzeuge ausgeliefert – fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig erreichte der gesamte Auftragsbestand einen neuen Rekordwert von 26,4 Milliarden US-Dollar. Mit der Auslieferung von 30 Flugzeugen im ersten Quartal 2025 hat Embraer bereits 13 Prozent seines Jahreszieles von 231 Maschinen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von rund 20 Prozent. Die Auslieferungen setzen sich aus sieben Verkehrsflugzeugen und 23 Geschäftsreiseflugzeugen zusammen. Im Bereich Executive Aviation konnte Embraer somit eine Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der gesamte Auftragsbestand wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent – von 21,1 Milliarden auf 26,4 Milliarden US-Dollar. Dies ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals verbuchen konnte. Die starke Nachfrage, insbesondere im Bereich der Geschäftsreiseflugzeuge, trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Dabei profitierte Embraer von weltweiten Aufträgen und langfristigen Kundenbindungen. Verkehrsflugzeugsparte mit Rückgang beim Auftragsbestand Trotz der allgemeinen positiven Entwicklung fiel der Auftragsbestand im Segment der Verkehrsflugzeuge im ersten Quartal 2025 um 1,1 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 10 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Embraer führte diese Entwicklung auf anhaltende Probleme in der Lieferkette zurück. Zudem konnten zwei Flugzeuge aufgrund kommerzieller Schwierigkeiten nicht wie geplant ausgeliefert werden. Die Muttergesellschaft der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA Holdings) bekundete im ersten Quartal ihr Interesse an 15 E190-E2-Flugzeugen mit Optionen für

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Embraer ehrt FACC für herausragende Zusammenarbeit

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC ist von dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer mit dem Supplier Award 2025 in der Kategorie „Outstanding Collaboration“ ausgezeichnet worden. Diese Ehrung fand im Rahmen der dänischen Supplier Conference von Embraer statt und würdigt die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft der beiden Unternehmen. Embraer zählt zu den bedeutendsten Kunden von FACC. Die Kooperation zwischen FACC und Embraer besteht seit über zwei Jahrzehnten. Im Jahr 2024 wurde FACC zudem in das Supplier Advisory Council von Embraer berufen, dem drittgrößten Flugzeughersteller weltweit. Die aktuelle Auszeichnung wurde während der jährlichen Lieferantenkonferenz in São Paulo an FACC-Chef Robert Machtlinger von Roberto Chaves, dem Executive Vice-President of Global Procurement and Supply Chain bei Embraer, überreicht. Machtlinger zeigte sich stolz und dankbar für diese Anerkennung und betonte das Engagement von FACC für Qualität und Exzellenz in der weiteren Zusammenarbeit. Die Partnerschaft zwischen Embraer und FACC umfasst eine breite Palette an Tätigkeiten. FACC fertigt Flugzeugkabinen für die Business Jets von Embraer sowie diverse Komponenten wie Spoiler und Querruder für deren Passagierflugzeuge. Darüber hinaus ist FACC ein strategischer Partner von Eve Air Mobility, einem Tochterunternehmen von Embraer im Bereich der fortgeschrittenen Luftmobilität (Advanced Air Mobility), und entwickelt sowie produziert wesentliche Bauteile für deren eVTOL-Fluggeräte.

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Embraer intensiviert internationale Kooperationen mit Türkei und Polen

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer intensiviert seine internationalen Kooperationsbemühungen, um seine Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Jüngste Vereinbarungen mit Turkish Aerospace Industries (TUSAŞ) und polnischen Partnern unterstreichen diesen strategischen Kurs. Am 1. April 2025 unterzeichneten Embraer und Turkish Aerospace Industries (TUSAŞ) während der LAAD Defence & Security Messe in Rio de Janeiro ein Memorandum of Understanding (MoU). Dieses Abkommen zielt darauf ab, Möglichkeiten einer umfassenden industriellen Partnerschaft zu erkunden, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung. Ein zentraler Aspekt der Zusammenarbeit könnte die Errichtung einer Endmontagelinie für Embraers E2-Jet-Familie in der Türkei sein. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft: „Embraer ist begeistert von diesen bedeutenden Möglichkeiten mit Turkish Aerospace. Deren Expertise in der Luftfahrtproduktion und -montage passt perfekt zu unseren strategischen Zielen.“ Mehmet Demiroğlu, CEO von Turkish Aerospace, unterstrich die Relevanz der Kooperation für die türkische Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie: „Dieses Memorandum markiert einen bedeutenden Meilenstein für die türkische Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie. Durch unsere Zusammenarbeit mit Embraer streben wir an, unsere technologischen Fähigkeiten weiter zu verbessern und die Zukunft der Luftfahrt zu gestalten.“ Ausbau der Kooperation mit Polen Parallel dazu intensiviert Embraer seine Beziehungen zu Polen. Im März 2025 besuchte CEO Francisco Gomes Neto Warschau, um potenzielle Partnerschaften im Bereich Flugzeugproduktion und -wartung zu sondieren. Ein zentrales Anliegen ist die Einrichtung einer Endmontagelinie für das militärische Transportflugzeug KC-390 Millennium in Polen. Dieses Vorhaben könnte einen wirtschaftlichen Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar generieren und rund 600 lokale Arbeitsplätze schaffen. Darüber hinaus erwägt Embraer

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Embraer präsentiert sich auf der Avalon Airshow 2025 in Australien

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer wird auf der Avalon Airshow 2025 in Australien vom 25. bis 30. März vertreten sein. Die Teilnahme unterstreicht die langjährige Präsenz und Bedeutung des Unternehmens auf dem australischen Markt. Besonders im Fokus steht die Erweiterung der bestehenden E-Jet-Flotte: Virgin Australia wird im Rahmen ihres Flottenerneuerungsprogramms acht neue Embraer E190-E2 erhalten. Die Auslieferung dieser Maschinen soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 beginnen, wobei die Flugzeuge am Standort Perth in Westaustralien stationiert werden. In Australien und der umliegenden Region sind derzeit etwa 50 E-Jets und 20 Geschäftsflugzeuge von Embraer im Einsatz. Zu den wichtigsten Betreibern von Embraer-Flugzeugen gehören Alliance Airlines, Airnorth, National Jet Express und Air Kiribati. Alliance Airlines, als größter E-Jet-Betreiber des Landes, führt zahlreiche Inlandsflüge im Auftrag von Qantas durch. Im Bereich der Geschäftsflugzeuge ist insbesondere die Phenom 300-Serie hervorzuheben, die seit 13 Jahren in Folge das meistverkaufte Leichtflugzeug weltweit ist. Neben der zivilen Luftfahrt stellt Embraer auch seine militärischen Lösungen vor, darunter das Mehrzweck-Transportflugzeug KC-390 Millennium. Seit der Einführung 2019 bei der brasilianischen Luftwaffe hat sich der KC-390 durch hohe Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft ausgezeichnet. Mittlerweile setzen auch die Streitkräfte Portugals, Ungarns, der Niederlande sowie mehrere weitere Länder auf dieses Modell. Die Flugzeuge weisen eine Missionsverfügbarkeit von 93 Prozent und eine Missionsabschlussrate von über 99 Prozent auf. Embraer ist seit 1978 auf dem australischen Markt vertreten und feiert damit 2025 das 47-jährige Bestehen in der Region. Der erste Flugzeugtyp, die Bandeirante, markierte den Beginn der Unternehmensgeschichte in Australien. Mit der aktuellen Präsenz auf der Avalon Airshow

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