Flughafen Zürich

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Flughafen Zürich

Sonderregelung für Flugbetrieb am Flughafen Zürich am 1. August

Am Abend des schweizer Nationalfeiertages, dem 1. August, wird es am Flughafen Zürich zu einer Abweichung von den üblichen Betriebsregeln kommen. Aufgrund der erwarteten Feuerwerke werden, wie bereits in den Vorjahren, die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Dies ermöglicht eine Anpassung der Pistenbenutzung, die sonst durch deutsche Verordnungen eingeschränkt ist. Normalerweise müßte der Flugbetrieb am Flughafen Zürich ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 landen. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Behörden wird am 1. August auf diese Regelung verzichtet. Statt dessen erfolgen die Landungen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr weiterhin nach Westen und Süden; ab 22:00 Uhr erfolgen die Starts ebenfalls nach Norden. Diese Sonderregelung dient dazu, Lärmemissionen über dicht besiedelten Gebieten, die von den üblichen Nachtflugrouten betroffen wären, zu minimieren und gleichzeitig den Flugbetrieb angesichts der Feierlichkeiten zu ermöglichen. Der Zürcher Flughafen ist ein wichtiger internationaler Knotenpunkt und seine Betriebsregelungen, insbesondere bezüglich der Nacht- und Anflugrouten, sind oft Gegenstand regionaler und grenzüberschreitender Diskussionen. Die Anpassungen am Schweizer Nationalfeiertag sind ein Beispiel für die Flexibilität im Luftverkehrsmanagement, um auf besondere Ereignisse oder Rahmenbedingungen zu reagieren. Es ist jedoch zu beachten, daß kurzfristige wetterbedingte Abweichungen von diesen Sonderregelungen jederzeit möglich sind und Reisende sich entsprechend informieren sollten. Solche Ausnahmen von den regulären Betriebszeiten und Routen sind im europäischen Luftraum nicht unüblich, insbesondere bei Großveranstaltungen oder nationalen Feiertagen, die mit erhöhtem Flugaufkommen oder besonderen Rücksichten

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Sicherheitsstandards an Flughäfen im Fokus: Der VC-Flughafencheck 2025 mit neuer Methodik und internationalen Akzenten

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat ihren jährlich mit Spannung erwarteten Flughafencheck für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die diesjährige Ausgabe präsentiert sich mit einer grundlegend neuen Bewertungsmethodik, die einen verstärkten Fokus auf die tatsächliche Sicherheitswirksamkeit von Maßnahmen legt. Ziel des Checks ist es, Flughäfen in ihren Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards zu unterstützen, insbesondere bei der Vermeidung von gefährlichen Vorfällen auf den Pisten wie Runway Incursions und Excursions sowie beim Ausbau moderner, GPS-basierter Anflugsysteme, ohne dabei die bewährten konventionellen Anflugsysteme zu vernachlässigen. Erstmals erstreckt sich die Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit der Schweizer Pilotenvereinigung Aeropers erfolgte, auch auf Flughäfen in der Schweiz und bietet somit eine breitere, international vergleichbare Perspektive auf die Sicherheit im europäischen Luftverkehr. Neue Bewertungsmethodik: Risikoorientiert, transparent und international vergleichbar Die Vereinigung Cockpit, Deutschlands Berufsverband der Piloten, führt ihren jährlichen Sicherheitscheck deutscher Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 durch. Ab 1996 wurden auch Regionalflughäfen in die Untersuchung einbezogen. Die Ausgabe 2025 markiert jedoch eine Zäsur durch die Einführung eines neuen, risikobasierten Bewertungsansatzes. Anstelle des bisherigen, oft kritisierten Schulnotensystems basiert die Bewertung nun auf einem detaillierten Punktesystem, das prozentuale Ergebnisse liefert und diese anschließend in Noten umwandelt. Diese Methodik gewährleistet eine präzisere und transparentere Einschätzung der Sicherheitsleistungen der Flughäfen. Thomas Steffen, Pilot und Flugsicherheitsexperte der AEROPERS, der Schweizer Pilotenvereinigung und Partner der VC bei diesem Projekt, erklärt die Neuerungen: „Erstmals kommt ein risikobasierter Bewertungsansatz zum Einsatz, der Maßnahmen nach ihrer tatsächlichen Sicherheitswirksamkeit gewichtet.“ Das bedeutet, daß besonders effektive Sicherheitsvorkehrungen, wie daueraktive Stopbars (Lichter am Boden, die ein Halten signalisieren, um Kollisionen

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Sicherheitsrisiko im Reisegepäck: Flughafen Zürich meldet drastischen Anstieg beschlagnahmter Gefahrgüter

Die Sicherheit im Flugverkehr genießt höchste Priorität, doch eine besorgniserregende Entwicklung am Flughafen Zürich zeigt, daß Reisende zunehmend unwissentlich oder wissentlich potenziell gefährliche Gegenstände in ihr Gepäck packen. Im Jahr 2024 wurden an den Sicherheitskontrollen in Zürich rund 180.000 sogenannte „Gefahrgüter“ aus dem aufgegebenen und Handgepäck entfernt – ein alarmierender Anstieg in den letzten Jahren. Diese Gegenstände, zu denen Powerbanks, E-Zigaretten, Spraydosen und Feuerwerke gehören, stellen aufgrund ihrer chemischen oder physikalischen Eigenschaften ein erhebliches Risiko für Menschen und Flugzeuge dar. Der Trend zu mehr elektronischen Geräten und die Zunahme unerfahrener Freizeitreisender tragen maßgeblich zu diesem Problem bei, das die Betriebsabläufe an Flughäfen weltweit beeinflußt und die Notwendigkeit klarer Passagierinformationen unterstreicht. Explosion der Gefahrgut-Fundstücke am Flughafen Zürich Die Zahlen, die der Flughafen Zürich für das Jahr 2024 vorlegt, sind bemerkenswert und geben Anlaß zur Besorgnis. Insgesamt wurden an den Sicherheitskontrollen rund 140.000 Gefahrgüter aus dem aufgegebenen Gepäck und weitere 40.000 aus dem Handgepäck entfernt. Dies summiert sich zu einer Gesamtmenge von 180.000 beanstandeten Gegenständen. Die Tendenz ist eindeutig: Die Anzahl verbotener Gefahrgüter im Gepäck hat sich in den letzten Jahren am Flughafen Zürich deutlich erhöht, wobei der Anstieg im Aufgabegepäck besonders ausgeprägt ist. Dieser Trend ist nicht auf Zürich beschränkt, sondern spiegelt eine globale Herausforderung für die Flughäfen und Sicherheitsbehörden wider. Für die Sicherheitsbehörden und Flughafenbetreiber stellt dies eine erhebliche Belastung dar. Jedes entdeckte Gefahrgut erfordert eine sorgfältige Handhabung, die Zeit und Personal bindet und zu Verzögerungen im Abfertigungsprozeß führen kann. Die Notwendigkeit, solche Gegenstände manuell zu identifizieren und zu entfernen,

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Flughafen Zürich erreicht neuen Passagierrekord im Halbjahr 2025

Der Flughafen Zürich verzeichnet im Juni 2025 ein deutliches Passagierwachstum. Insgesamt flogen 2’933’434 Reisende über den größten Schweizer Flughafen, was einem Zuwachs von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis für das erste Halbjahr 2025: Mit insgesamt 14,96 Millionen Passagieren übertrifft der Flughafen Zürich erstmals das Vorkrisenniveau von 2019 und erreicht einen neuen Höchstwert in seiner Geschichte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 bedeutet dies ein Passagier-Plus von 0,2 Prozent. Die Aufschlüsselung der Passagierzahlen für Juni 2025 zeigt, daß 2’154’817 sogenannte Lokalpassagiere gezählt wurden. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent, was 772’712 Reisenden entspricht. Diese Zahlen belegen die Bedeutung des Flughafens Zürich sowohl als Ziel- und Ausgangspunkt für Reisen als auch als wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr. Die Strategie des Flughafens, die Konnektivität zu stärken und das Streckennetz auszubauen, scheint sich damit auszuzahlen, zumal die gesamte Schweizer Luftfahrtindustrie eine Erholung nach den pandemiebedingten Einbrüchen erlebt. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 24’205 Starts und Landungen. Trotz des Anstiegs der Flugbewegungen konnte die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug auf 139 Fluggäste erhöht werden, was einer Steigerung von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat blieb mit 82 Prozent unverändert hoch, was auf eine effiziente Nutzung der Kapazitäten hindeutet. Diese Werte spiegeln die weiterhin hohe Nachfrage nach Flugreisen wider und zeigen, daß die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten besser auslasten können. Ein gegensätzlicher Trend ist jedoch im Frachtbereich zu beobachten: Im Juni wurden am Flughafen Zürich

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Etihad Airways stockt Flüge nach Zürich auf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways wird im kommenden Winterflugplan 2025/2026 ihre Flugfrequenzen auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und Zürich deutlich erhöhen. Ab dem 1. November 2025 sollen 16 wöchentliche Verbindungen angeboten werden, statt der bisherigen 13. Eine weitere Aufstockung auf 17 wöchentliche Flüge ist ab dem 3. Februar 2026 vorgesehen, wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtete. Diese Ausweitung des Flugangebots unterstreicht die wachsende Bedeutung der Verbindung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Schweiz. Zürich, als wichtiges Finanz- und Wirtschaftszentrum Europas, zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen an, während Abu Dhabi als Drehkreuz im Nahen Osten fungiert und Zugang zu einem breiten Netz an Weiterflügen bietet. Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat in den letzten Jahren ihre globale Präsenz stetig ausgebaut. Für die zusätzlichen Flüge plant Etihad Airways, unter anderem den neuen Airbus A321LR einzusetzen. Dieser Flugzeugtyp ist bekannt für seine Effizienz und Reichweite, was ihn für mittel- bis langstrecken Flüge, wie die Verbindung nach Zürich, besonders geeignet macht. Die Entscheidung zur Frequenzerhöhung dürfte auch der steigenden Nachfrage auf dieser Route Rechnung tragen und die Position von Etihad Airways im europäischen Markt stärken. Der Flughafen Zürich gehört zu den größten und verkehrsreichsten Flughäfen Europas und ist ein wichtiger Knotenpunkt für internationale Reisen. Die Aufstockung der Flüge durch Etihad Airways bietet Reisenden mehr Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten für ihre Verbindungen zwischen der Schweiz und dem Nahen Osten sowie darüber hinaus.

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Edelweiss nimmt Flüge nach Halifax auf – dritte Kanada-Destination ab Zürich

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am 3. Juli 2025 erstmals eine direkte Flugverbindung vom Flughafen Zürich in die kanadische Hafenstadt Halifax aufgenommen. Die Eröffnung dieser neuen Strecke wurde mit einer feierlichen Zeremonie am Zürcher Flughafen gewürdigt. Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss, und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, durchschnitten gemeinsam mit der Flugzeugbesatzung symbolisch ein Band, um die Route offiziell zu eröffnen. Die Flüge nach Halifax werden jeweils donnerstags und sonntags durchgeführt. Diese saisonale Verbindung ist bis Mitte Oktober dieses Jahres geplant. Für Edelweiss ist Halifax nach Vancouver und Calgary bereits die dritte Destination in Kanada. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für die Schweizer Ferienfluggesellschaft, die ihre Präsenz im Atlantikraum Kanadas kontinuierlich ausbaut. Patrick Heymann betonte, daß mit Halifax eine neue, faszinierende Region Kanadas erschlossen werde, nämlich Atlantik-Kanada. Er hob die einzigartige Mischung aus maritimem Charme, unberührter Natur und kultureller Vielfalt hervor, die sowohl Reisende als auch Naturliebhaber begeistere. Durch diese neue Verbindung werde das Kanada-Angebot von Edelweiss nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch inspirierender. Halifax, die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia, ist bekannt für ihre lebendige Kulturszene, ihre charmante Altstadt und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten wie die sternförmige Zitadelle oder das Maritime Museum of the Atlantic. Von Halifax aus lassen sich die Naturwunder der Region gut erkunden, einschliesslich der spektakulären Klippen des Cape-Breton-Highlands-Nationalparks, malerischer Strände und pittoresker Fischerdörfer. Nova Scotia bietet ein breites Spektrum an Outdoor-Erlebnissen. Die Landschaft zeigt sich besonders im Herbst farbenprächtig, wenn sich die Wälder in leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen

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Zürichs Flughafen baut riesige Energiezentrale: Fundament für effiziente Versorgung

Der Flughafen Zürich, in seiner Komplexität oft mit einer eigenen Stadt verglichen, unternimmt einen bedeutenden Schritt zur Optimierung seiner Energieversorgung. Zwischen dem Parkhaus 6, dem Hotel Radisson Blu und dem Operation Center 1 entsteht derzeit eine neue Energiezentrale von der Größe einer Dreifachturnhalle. Dieses monumentale Bauvorhaben ist ein zentrales Element eines umfassenden Energiekonzeptes, das darauf abzielt, den hohen Wärme- und Kältebedarf der Flughafenliegenschaften zukünftig effizienter zu decken. Die unterirdische Bauweise sichert dabei die weitere Nutzung des oberirdischen Platzes, während im Inneren hochmoderne Wärmepumpen und Kältemaschinen mit einer Gesamtleistung von 12 bis 15 Megawatt installiert werden. Diese Kapazität soll mittelfristig rund zwei Drittel des gesamten Wärme- und Kältebedarfs der Terminals und der benachbarten Gebäude am Flughafenkopf abdecken. Die Bauarbeiten werden mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen, mit einer geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2027. Ein gigantisches Vorhaben unter der Erde: Dimensionen und Technik Der Energiebedarf eines Flughafens wie Zürich ist immens. Unzählige Gebäude, Terminals, Büros und technische Anlagen müssen das ganze Jahr über beheizt und gekühlt werden, um einen reibungslosen Betrieb und Komfort für Millionen von Passagieren und Tausenden von Mitarbeitern zu gewährleisten. Diese permanente Anforderung erfordert eine leistungsstarke und zuverlässige Energieinfrastruktur. Die neue Energiezentrale des Flughafens Zürich stellt hierfür eine grundlegende Neuausrichtung dar. Die Entscheidung für eine unterirdische Bauweise der Energiezentrale ist strategisch. Sie ermöglicht es, den knappen und wertvollen Raum oberirdisch weiterhin für andere Zwecke zu nutzen, sei es für die Entwicklung weiterer Infrastruktur oder für Grünflächen. Diese Integration in die bestehende Flughafenstruktur erfordert präzise Planung und Ausführung, insbesondere in

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Der Circle am Flughafen Zürich expandiert Angebot und zieht neue Mieter an

Der Circle am Flughafen Zürich erweitert sein vielfältiges Angebot und konnte jüngst neue Mieter gewinnen. Mit der Eröffnung der Confiserie Bachmann aus Luzern am Hauptplatz wird das kulinarische Spektrum ab sofort durch traditionelle Handwerkskunst ergänzt. Der neue Standort der über 125 Jahre alten Confiserie verfügt über eine integrierte Backstube und Chocolaterie, welche das bereits breite gastronomische Angebot des Circle – von Schnellrestaurants bis zu gehobener Küche – bereichern soll. Zusätzlich zur gastronomischen Erweiterung hat der Circle seine Stellung als attraktiver Standort für flexible Arbeitsmodelle weiter ausgebaut. In der vergangenen Woche wurde der Novu Campus am südlichen Ende des Areals offiziell eröffnet. Dieses innovative Coworking-Konzept erstreckt sich über drei Etagen und bietet neben flexiblen Arbeitsplätzen und Teambüros auch Gemeinschaftsflächen, Räume für Besprechungen, Workshops und Veranstaltungen sowie Rückzugszonen und eine Coffee Bar. Der Novu Campus trägt, neben bereits etablierten Anbietern wie Spaces und dem Circle Convention Center, maßgeblich zur Stärkung des Circle als Zentrum für Gemeinschaftsarbeitsplätze bei. Auch im Bürobereich verzeichnet der Circle weiteres Wachstum durch namhafte Neuzugänge. Ab Anfang 2026 wird die Atupri Gesundheitsversicherung AG einen ihrer zentralen Unternehmensstandorte in den Circle verlegen. Atupri ist bekannt für ihre digitalen Gesundheitslösungen, welche eine einfache und zugängliche Gesundheitsversorgung zum Ziel haben. Ferner wird Europas größter Anbieter von Geschäftssoftware, SAP, Mitte 2026 sein angekündigtes SAP Experience Center im Circle eröffnen. Dieses Zentrum soll Kunden und Partnern ermöglichen, zentrale Anwendungen des Unternehmens direkt vor Ort zu erleben. Bereits ab August dieses Jahres können Interessierte im Rahmen eines SAP Pop-up Experience Centers erste Einblicke in das

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Zürich erwartet über 100.000 Passagiere täglich in den Sommerferien

Der Flughafen Zürich rüstet sich für eine Hochsaison im Sommer 2025. Im aktuellen Sommerflugplan werden 206 Destinationen von insgesamt 63 Fluggesellschaften bedient. Besonders gefragt sind in diesem Jahr Reiseziele in Spanien, den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien, Großbritannien, der Türkei, Griechenland und Portugal. Unter den beliebtesten Städten finden sich Istanbul, Berlin, Pristina, Porto, Dublin, Prag, Neapel, Alicante und Palermo. Die Flughafen Zürich AG rechnet an den Wochenenden bis Ende August mit täglich über 100.000 Passagieren. Um den Reisenden einen möglichst reibungslosen Start in die Ferien zu ermöglichen, werden diverse Empfehlungen ausgesprochen. Ein zentraler Punkt ist das korrekte Packen des Hand- und aufgegebenen Gepäcks. Die Sicherheitskontrollen sind streng, und Gegenstände wie Messer, Werkzeuge und Flüssigkeiten unterliegen besonderen Vorschriften. Es wird explizit darauf hingewiesen, daß E-Zigaretten, lose Batterien und Powerbanks ausschliesslich im Handgepäck transportiert werden dürfen, während Gefahrgüter wie Brennpasten oder Feuerwerk gänzlich verboten sind. Ferner wird den Passagieren angeraten, genügend Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen und sich zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden. Eine frühzeitige Planung der Anreise, etwa durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder die Online-Reservierung von Parkplätzen, kann Wartezeiten reduzieren. Zur Beschleunigung des Check-ins empfiehlt der Flughafen die Nutzung des Online- oder Vorabend-Check-ins sowie der Self-Bag-Drop-Automaten, die für Passagiere zahlreicher Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, zur Verfügung stehen. Für einen zügigen Ablauf an der Sicherheitskontrolle sollten Reisende die Bestimmungen für Handgepäck und Flüssigkeiten genau beachten; Flüssigkeiten sind in Behältern von maximal 100 ml erlaubt und müssen in einem transparenten 1-Liter-Plastikbeutel verstaut werden. Reisende mit biometrischen

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Skyguide kritisiert Air Baltics Pistennutzung am Flughafen Zürich

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhebt Vorwürfe gegen die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Skyguide wirft der Airline vor, durch ihre Nutzung der Startbahnen die Kapazitätsprobleme am Flughafen Zürich zu verschärfen. Air Baltic, welche als sogenannter Wet-Lease-Partner für die Swiss tätig ist, beanspruche unnötig die längste Piste des Airports, wie das Magazin „Bilanz“ berichtete. Urs Lauener, Operativchef von Skyguide, erklärte, daß Air Baltic für ihre Flugzeuge des Typs Airbus A220 häufig Starts von der 3700 Meter langen Piste 16/34 verlange. Diese Startbahn werde üblicherweise von schweren Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A340 oder A330 der Swiss sowie dem A380 von Emirates genutzt. Die Nutzung der längsten Piste durch relativ kleinere Maschinen wie den Airbus A220 führt nach Ansicht von Skyguide zu einer ineffizienten Auslastung der Infrastruktur und kann den Betriebsfluß behindern. Der Grund für diese spezifische Pistennutzung liegt nach Angaben Laueners in Kosteneinsparungen seitens Air Baltic. Die Fluggesellschaft weise ihre Piloten an, beim Start weniger Triebwerksschub zu verwenden. Dies spare Treibstoff und verlängere die Wartungszyklen der Triebwerke. Für den reduzierten Schub benötigen die Maschinen jedoch eine längere Startdistanz, wodurch die längste Piste des Flughafens notwendig wird. Der Skyguide-Manager kritisierte diese Praxis scharf: „Jedes Flugzeug, das zum Start die Piste 16 nutzt, beeinträchtigt die Kapazität des Flughafens Zürich.“ Dies sei bei kleineren Flugzeugen besonders störend, da diese eigentlich keine längere Startbahn benötigten und ihre Starts von kürzeren Pisten durchführen könnten. Die Flugsicherung betont, daß die optimale Nutzung der vorhandenen Bahnen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Betriebskapazität eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa ist. „Air

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