Flugsicherheit

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Flugsicherheit

Betrunkener Fluggast in Nürnberg aus Mallorca-Flugzeug entfernt – Widerstand gegen Polizei

Einem 35-jährigen Mann ist sein geplanter Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca zum Verhängnis geworden. Der Pilot schloss den erheblich alkoholisierten Passagier am Montag von dem Flug aus. Als sich der Mann weigerte, den Anweisungen des Bordpersonals Folge zu leisten, musste die Polizei einschreiten. Bei der anschließenden Abführung leistete der Betrunkene Widerstand und schubste eine Polizistin. Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Flugzeug vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg zur beliebten Ferieninsel Mallorca starten sollte. Noch vor dem Abheben stellte die Besatzung fest, daß einer der Passagiere stark alkoholisiert war. Der Pilot entschied daraufhin, den 35-jährigen Mann zum Schutz der Sicherheit an Bord von der Beförderung auszuschließen. Polizeieinsatz und Widerstandshandlungen Nachdem der Mann sich weigerte, das Flugzeug zu verlassen, wurde die Flughafenpolizei hinzugezogen. Die Beamten forderten den Mann auf, das Flugzeug zu verlassen, doch dieser kam der Aufforderung nicht nach. In der Folge legten die Polizisten dem 35-Jährigen Handfesseln an, um ihn aus dem Flugzeug zu bringen. Hiergegen wehrte sich der Mann heftig und schubste im Gerangel eine Polizistin gegen die Bordwand des Flugzeugs. Die Beamtin wurde durch den Stoß glücklicherweise nicht verletzt. Blutentnahme und Ausnüchterungszelle Die Polizei brachte den renitenten Fluggast schließlich zur Dienststelle auf dem Flughafengelände. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt, um den genauen Grad seiner Alkoholisierung festzustellen. Anschließend verbrachte der 35-Jährige die Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Statt den Urlaub auf Mallorca anzutreten, fand sich der Mann somit in der Obhut der Polizei wieder. Der Flug

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Vereinigung Cockpit stoppt vorerst Pläne zur Absenkung globaler Pilotenausbildungsstandards

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen bedeutenden Erfolg im Bereich der Flugsicherheit erzielt. Im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) konnte ein Vorstoß zur Absenkung der weltweiten Ausbildungsstandards für Berufspilotinnen und -piloten vorläufig gestoppt werden. In den vergangenen Monaten hatte sich innerhalb der ICAO-Arbeitsgruppe „Pilot Training and Licensing Panel“ (PTLP) eine Initiative formiert, die darauf abzielte, die bestehenden Ausbildungsanforderungen zu lockern. Ein zentraler Punkt dieser Bestrebungen war die verstärkte Anrechnung von Simulatorstunden auf die geforderte Anzahl realer Flugstunden im Flugzeug. Befürworter aus der Industrie argumentierten, daß moderne, datengestützte Trainingskonzepte, bekannt als Competency-Based Training and Assessment (CBTA), ein ausreichendes Maß an Sicherheit gewährleisten würden, auch bei einer Reduzierung der realen Flugzeit. Die Vereinigung Cockpit und ihr internationaler Dachverband IFALPA (International Federation of Air Line Pilots’ Associations) lehnten diese Pläne jedoch entschieden ab. Die VC argumentierte in mehreren Sitzungen der ICAO-Gremien, daß die tatsächliche Flugerfahrung durch keine Technologie vollständig ersetzt werden könne, insbesondere in komplexen oder unvorhersehbaren Situationen. Die Pilotenvereinigung warnte eindrücklich vor einer möglichen Fragmentierung der globalen Ausbildungsqualität und den damit verbundenen langfristigen Risiken für die Sicherheit des Luftverkehrs. Etappensieg für die Pilotenausbildung Anja Granvogl, Vorständin für Flight Safety bei der VC, bezeichnete den erreichten Erfolg als „Meilenstein für die Integrität der Pilotenausbildung weltweit“. Sie betonte, daß die Wirksamkeit fundierter Argumente, internationaler Zusammenarbeit und fachlicher Präsenz in den Gremien demonstriert worden sei, auch gegenüber wirtschaftlich starken Interessen. Für die VC stehe fest, daß Sicherheit nicht verhandelbar sei. Die VC investiert seit Jahren erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung und

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US-Justiz plant Treffen mit Opfern der Boeing 737 Max Abstürze – Gerichtstermin steht bevor

Das US-Justizministerium hat am 14. Mai 2025 angekündigt, größere Treffen mit den Opfern der beiden Abstürze von Boeing 737 Max Flugzeugen in den Jahren 2018 und 2019 zu planen, bei denen mehr als 340 Menschen ums Leben kamen. Wie Reuters berichtet, steht dem Flugzeughersteller am 23. Juni ein Gerichtsverfahren bevor. Bereits im vergangenen Monat hatte Boeings Vorstandsvorsitzender Kelly Ortberg angedeutet, daß das Unternehmen Gespräche mit dem Außenministerium führe, um eine Einigung in dem Strafverfahren wegen Betrugs zu erzielen. Die Anklage gegen Boeing bezieht sich auf die angebliche Falschdarstellung eines kritischen Flugsteuerungssystems gegenüber den Aufsichtsbehörden in Sicherheitsberichten, was dazu führte, daß Piloten die Fähigkeiten des Systems falsch verstanden. Boeing bemüht sich um Einigung vor Gerichtstermin Kelly Ortberg zeigte sich des angeschlagenen Rufs seines Unternehmens bewußt. Die Beilegung dieses Gerichtsverfahrens dürfte für Boeing der beste Weg sein, das Image wiederherzustellen. Bei einer Senatsanhörung im April äußerte Ortberg die Hoffnung auf eine baldige neue Vereinbarung. Das Justizministerium gab bekannt, daß das geplante Treffen am Freitag den Angehörigen der Opfer die Möglichkeit geben soll, direkt mit Vertretern des Ministeriums zu sprechen. Das Treffen soll per Videoanruf stattfinden, weitere Details wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Schuldeingeständnis und frühere Vereinbarung Im Juli des vergangenen Jahres hatte sich Boeing bereit erklärt, sich in einem Anklagepunkt der kriminellen Verschwörung und des Betrugs schuldig zu bekennen, nachdem zwei Abstürze in Äthiopien und Indonesien Hunderte von Todesopfern gefordert hatten. Der Flugzeughersteller mußte eine Geldstrafe von über 480 Millionen Dollar zahlen. Im Rahmen dieser Vereinbarung verpflichtete sich Boeing, mehr als 450

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Direkte Drahtleitung zwischen Pentagon und Washington National seit Jahren unterbrochen

Eine direkte Telefonverbindung zwischen dem Pentagon und der Flugsicherung am Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) ist seit März 2022 außer Betrieb. Dies bestätigte ein Vertreter der Federal Aviation Administration (FAA) während einer Senatsanhörung am 14. Mai 2025. Senator Ted Cruz befragte Franklin McIntosh, den stellvertretenden Chief Operating Officer der FAA, zu diesem Sachverhalt und erfuhr, daß die sogenannte „Hotline“ bereits seit drei Jahren nicht funktionsfähig ist. Die Befragung zwischen Senator Cruz und McIntosh konzentrierte sich auf eine tragische Kollision in der Luft, die sich im Januar 2025 ereignete. Dabei stießen ein Bombardier CRJ700, das als American Airlines Flug 5342 unterwegs war, und ein militärischer Hubschrauber vom Typ Sikorsky UH-60 Black Hawk zusammen. Im Verlauf der Anhörung gab McIntosh an, daß die FAA erst durch einen weiteren Beinahe-Unfall am DCA am 1. Mai 2025 Kenntnis von der defekten Direktverbindung erlangte. An diesem Tag mußten Fluglotsen am DCA zwei Flugzeuge am Landen hindern, weil ein Hubschrauber der Armee in der Nähe des Pentagons unterwegs war. FAA drängt auf Reparatur „Wir nehmen die Sicherheitsverantwortung in der FAA äußerst ernst, und uns war nicht bekannt, daß [die Direktleitung] defekt war. Nachdem wir nun Kenntnis von diesem Vorfall erhalten haben, bestehen wir darauf, daß diese Leitung repariert wird, bevor wir die Operationen vom Pentagon aus wieder aufnehmen“, erklärte McIntosh während der Befragung durch Senator Cruz. Einen konkreten Termin für die Reparatur der Direktverbindung nannte McIntosh nicht, da die FAA auf eine Beschleunigung des Prozesses durch das US-Verteidigungsministerium (DoD) warte. Er fügte hinzu, daß die

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Ryanair bekräftigt Null-Toleranz-Politik gegenüber Passagierfehlverhalten nach Verurteilung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber ungebührlichem Passagierverhalten bekräftigt, nachdem ein Passagier vom Bezirksgericht Krakau verurteilt wurde. Der Vorfall ereignete sich auf Flug FR4204 von Glasgow nach Krakau am 30. Juni 2024, der aufgrund des Verhaltens des Passagiers nach Rzeszów umgeleitet werden mußte. Der Passagier wurde zu einer Geldstrafe von 3.230 Euro verurteilt. Die Fluggesellschaft betonte ihre Verpflichtung, ein respektvolles und sicheres Reiseumfeld für Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. Ryanair begrüßte das Urteil des Gerichts als abschreckendes Beispiel und bekräftigte ihre Absicht, konsequent gegen Störungen während des Fluges vorzugehen, um vermeidbare Umleitungen und Verspätungen zu minimieren. Durch das störende Verhalten dieses einzelnen Passagiers sahen sich 191 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder unnötigen Beeinträchtigungen ausgesetzt. Ryanair äußerte sich dahingehend, daß es inakzeptabel sei, daß Passagiere aufgrund des Verhaltens einzelner ungebührlicher Passagiere unnötige Störungen erleiden müßten. Die Fluggesellschaft hoffe, daß diese Verurteilung eine abschreckende Wirkung auf zukünftiges störendes Verhalten während Flügen haben werde, so daß Passagiere und Besatzung in einem angenehmen und respektvollen Umfeld reisen könnten. Ryanair verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und will weiterhin entschiedene Maßnahmen ergreifen, um ungebührliches Verhalten an Bord zu bekämpfen, zum Wohle der großen Mehrheit der Passagiere, die keine Flüge stören.

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People’s-Flug von Mallorca nach Altenrhein muß in Zürich landen

Der Embraer 170 der österreichischen Regionalfluggesellschaft People’s, die am Montagnachmittag (12. Mai 2025) von Palma de Mallorca nach St. Gallen-Altenrhein unterwegs war, mußte aufgrund eines technischen Problems außerplanmäßig in Zürich landen. Dies meldete das Nachrichtenportal vol.at. Zuvor hatte die Maschine mehrfach über der Bodenseeregion gekreist, bevor die Besatzung sich entschied, den größeren Flughafen Zürich anzusteuern. Als Grund für die Ausweichlandung wurde die Einschätzung genannt, daß die Landebahn in Altenrhein für die gegebenen Umstände zu kurz gewesen wäre. Die Landung in Zürich verlief ohne Komplikationen, und alle Passagiere an Bord blieben unverletzt. Nach der Landung in Zürich konnten die Passagiere das Flugzeug sicher verlassen. Die Fluggesellschaft People’s, die ihren Hauptsitz am Flughafen Wien-Schwechat hat, bietet Linienflüge sowie Charterverbindungen an. Der Flughafen Zürich ist der größte der Schweiz und verfügt über drei Start- und Landebahnen unterschiedlicher Länge, was ihn für außerplanmäßige Landungen besser geeignet macht als den Regionalflughafen Altenrhein. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen und die Entscheidungsfähigkeit der Flugbesatzung in solchen Situationen.

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Zwischenfall in San Francisco: American Airlines A321 verliert Triebwerksteil beim Start

Ein Airbus A321 der Fluggesellschaft American Airlines erlitt am Freitag beim Start vom internationalen Flughafen San Francisco (SFO) auf dem Weg zum Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) ein Triebwerksproblem, wodurch Trümmerteile auf der Startbahn 01R zurückblieben. Nachdem Rauch aus einem der Triebwerke des Jets aufgestiegen war, wurde bei einer anschließenden Inspektion der Startbahn eine Schubumkehrverkleidung gefunden. Das neun Jahre alte Flugzeug vom Typ A321-200 setzte seinen dreistündigen Flug nach Dallas/Fort Worth ohne weitere Vorkommnisse fort und landete sicher. Allerdings blieb der Jet in Dallas für weitere Inspektionen am Boden. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, daß es ein technisches Problem gegeben habe, und teilte mit, daß das Wartungsteam nach der Landung Inspektionen und Wartungsarbeiten an dem Flugzeug durchgeführt habe. Triebwerksteil geht während des Starts verloren Wie zuerst von „The Aviation Herald“ berichtet wurde, führte die A321-200 mit der Registrierung N159AN den Flug AA1175 von SFO nach DFW durch, als sich der Vorfall während des Starts ereignete. Beim Start von der Startbahn 01R in SFO um 07:32 Uhr Ortszeit wurde eine Rauchfahne aus dem linken Triebwerk des Flugzeugs beobachtet. Die Flugbesatzung setzte den Steigflug auf Flugfläche 350 fort, möglicherweise ohne Kenntnis der Triebwerksprobleme, während die Behörden am Boden eine Startbahninspektion durchführten und eine Schubumkehrverkleidung des linken Triebwerks entdeckten. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA berichtete: „FLUGZEUG BEIM ABFLUG, RAUCHWOLKE UND TRÜMMER AUF DER BAHN GEFUNDEN, EINE SCHUBUMKEHRVERKLEIDUNG DES LINKEN TRIEBWERKS.“ Die A321 setzte ihren Flug nach Dallas/Fort Worth fort und landete weniger als drei Stunden nach dem Start sicher. Fluggesellschaft betont keine Beeinträchtigung der

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Autopilot-Probleme zwingen Spirit Airlines Airbus A320 zur Umleitung nach Pensacola

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Spirit Airlines, der am 10. Mai 2025 von Houston nach Orlando unterwegs war, mußte außerplanmäßig in Pensacola landen, nachdem die Besatzung Probleme mit dem Autopiloten festgestellt hatte. Das Flugzeug landete sicher, blieb aber für über 24 Stunden am Boden. Der Weiterflug nach Orlando wurde mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt und erreichte das Ziel ohne weitere Zwischenfälle. Technische Probleme gehören zu den häufigsten Gründen für Flugumleitungen. Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem Spirit Airlines eine neue Strecke von Houston nach Pensacola angekündigt hatte. Routineflug von Houston nach Orlando endet in Pensacola Der Zwischenfall betraf Flug NK2166, eine planmäßige Verbindung zwischen den beiden Städten. Laut Flightradar24 startete das Flugzeug um 06:39 Uhr vom Houston George Bush Intercontinental Airport (IAH) und sollte um 10:00 Uhr am Orlando International Airport (MCO) eintreffen. Etwa eine Stunde nach dem Start änderte das Flugzeug jedoch seinen Kurs und begann aus einer Höhe von 37.000 Fuß zu sinken. Es landete sicher um etwa 08:17 Uhr Ortszeit auf dem Pensacola International Airport (PNS). Ein Mitarbeiter des Flughafens Pensacola teilte WEAR News mit, daß der Pilot per Funk mitgeteilt habe, daß der Autopilot des Flugzeugs nicht funktioniere. Der Flug nach Orlando startete schließlich um 12:29 Uhr von Pensacola und landete um 14:33 Uhr. Dieser Flug wurde mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt, und es wurden keine weiteren Zwischenfälle gemeldet. Spirit Airlines äußerte sich auf Anfrage zu dem Vorfall nicht. Betroffenes Flugzeug elf Jahre alt Flug 2166 wurde mit einem elf Jahre alten Airbus A320-200 mit der Registrierung N625NK

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Erneuter Kontaktverlust zu Flugzeugen am Flughafen Newark wirft Sicherheitsfragen auf

Ein erneuter Ausfall von Radaranlagen und Funkkommunikation am internationalen Flughafen Newark im US-Bundesstaat New Jersey hat die Sorgen um die Sicherheit im amerikanischen Luftverkehr verstärkt. In der Nacht zum Freitag verloren Fluglotsen für etwa 90 Sekunden den Kontakt zu den Flugzeugen, was glücklicherweise lediglich zu erheblichen Verspätungen führte. Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Blackout am selben Flughafen und hat die Debatte über die Modernisierung der veralteten Flugsicherungssysteme in den Vereinigten Staaten neu entfacht. Technischer Ausfall führt zu kurzzeitigem Kontrollverlust Laut übereinstimmenden Berichten amerikanischer Medien kam es in der Nacht zum Freitag am Flughafen Newark zu einem plötzlichen Ausfall der Radaranlagen und der Funkkommunikation. Dies führte dazu, daß Fluglotsen für etwa anderthalb Minuten den Kontakt zu den Flugzeugen im Anflug- und Abflugbereich verloren. Obwohl der Ausfall relativ kurz war, reichte er aus, um erhebliche Verspätungen im Flugbetrieb zu verursachen. Glücklicherweise kam es zu keinen gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Der Vorfall wirft jedoch erneut Fragen nach der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Flugsicherungssysteme in den USA auf. Modernisierung des Flugsicherungssystems angekündigt Verkehrsminister Sean Duffy reagierte auf die jüngsten Vorfälle und kündigte eine umfassende Modernisierung des veralteten Flugsicherungssystems an. Duffy erklärte, daß in einigen Bereichen noch immer Technik aus den 1970er Jahren im Einsatz sei und dies ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die Modernisierung soll innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre abgeschlossen sein. Dieses Vorhaben ist jedoch nicht unumstritten, da Kritiker die lange Umsetzungsdauer und die möglichen Beeinträchtigungen des laufenden Flugbetriebs während der Modernisierungsphase bemängeln. Sicherheitsdebatte nach Helikopter-Flugzeug-Kollision Die

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Polizeihubschrauber stürzt bei Ausbildungsflug in Bad Vöslau ab – Insassen unverletzt

Am Dienstag, dem 6. Mai 2025, ereignete sich am Flugplatz Bad Vöslau/Kottingbrunn in Niederösterreich ein Zwischenfall, bei dem ein Polizeihubschrauber abstürzte. Die Ausbildungsmaschine vom Typ AS350 – B1 war im Rahmen eines Übungsfluges aus geringer Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit zu Boden gegangen. Glücklicherweise blieben der an Bord befindliche Fluglehrer und ein angehender Polizeipilot unverletzt. Der genaue Hergang des Unfalls ist derzeit Gegenstand laufender Untersuchungen. Der betroffene Hubschrauber wird von der österreichischen Flugpolizei speziell für die Pilotenausbildung eingesetzt. Trotz des Vorfalls betonte das Innenministerium, daß die Einsatzfähigkeit der Flugpolizei im gesamten Bundesgebiet nicht beeinträchtigt sei. Aktuell verfügt die Flugpolizei über 17 Hubschrauber und rund 50 Piloten. Die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten bei der Flugpolizei dauert je nach Vorkenntnissen zwölf bis achtzehn Monate und umfasst sowohl umfangreiche theoretische Schulungen als auch mindestens 150 Flugstunden sowie den Erwerb der Nachtsichtflugberechtigung. Im weiteren Verlauf der Ausbildung folgen Spezialkurse für beispielsweise Hochgebirgseinsätze und Außenlandungen sowie eine praktische Supervision. Nach etwa zwei bis drei Jahren werden die ausgebildeten Piloten als verantwortliche Piloten am Tag und als Copiloten bei Nacht eingesetzt. Die Ausbildung wird kontinuierlich durch Zusatzmodule wie Außenlast- oder Bergeseiltransporte erweitert.

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