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Innsbruck saniert heuer die Piste

Der Flughafen Innsbruck wird heuer eine Generalsanierung der Piste vornehmen. Dazu wird der Airport im Zeitraum von 20. September bis 18. Oktober 2021 geschlossen. Ab Frühjahr werden bereits Vorarbeiten bei laufendem Betrieb vorgenommen. Der Unterbau der Start- und Landebahn am Flughafen Innsbruck stammt noch aus den 1950er und 60er Jahren. Alle 10 bis 15 Jahre wurden dann zwar neue, dünne Asphaltschichten aufgetragen, doch mittlerweile sind diese oberen Schichten der Piste in einem schlechten Zustand. Eine grundlegende Sanierung der Piste und an Teilen der Rollwege ist daher erforderlich geworden. Im Zuge dieser Sanierung wird auch die Elektroinstallation im Pistenbereich modernisiert und die Pistenbefeuerung auf moderne, energiesparende LED-Technologie umgerüstet. „Die Generalsanierung der Piste ist eine dringend notwendige Infrastrukturmaßnahme aber natürlichauch eine Investition in die Zukunft“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf ca. EUR 16,8 Millionen, mit der Durchführung der reinen Bau- und Umrüstungsarbeiten wurde als Generalunternehmer die Firma Strabag beauftragt. Alexander Strasshofer, technischer Leiter am Flughafen Innsbruck erklärt die geplanten Arbeiten: „Wir werden rund 14 Zentimeter des momentanen Pistenaufbaus abtragen und 12 Zentimeter neu auftragen. Wir sprechen von einer Fläche von zirka 140.000 Quadratmetern, die neu asphaltiert werden muss. Das entspricht in etwa der Größe von 19 Fußballfeldern.“ Zeitplan der Sanierung: Im März und April 2021 finden bereits kleinere Grabungsarbeiten neben der Piste außerhalb der Betriebszeiten in Nachtarbeit statt, bei denen neue Schächte für die zukünftige Pistenbefeuerung eingebaut werden. Von Mitte August bis Mitte September 2021 werden auf der Nordseite des Flughafengeländes im Bereich der Kranebitter Allee die Baustelle

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Welcome-Air-Nachfolger Aquiline von Gericht aufgelöst

Im Jänner 2019 wurde bekannt, dass die einstige Regionalfluggesellschaft Welcome Air von Aquiline, einem Unternehmen aus den Emiraten, das angeblich im Leasinggeschäft tätig ist, übernommen wurde. Eine große Frachtfluggesellschaft, die gar mit Boeing 747 fliegen sollte, kündigte man an. Geblieben ist eine Pleite, wobei das Konkursverfahren mangels Kostendeckung nicht einmal eröffnet werden konnte. Die Aquiline Austria GmbH mit Sitz in Innsbruck kündigte noch im Oktober 2019 eine Frachtverbindung von Linz nach Rostock an. Damit sorgte man für Verwunderung in der Branche, denn es wurde daran gezweifelt, dass es wirklich einen Bedarf gibt. Skeptiker sollten recht behalten, denn die Route wurde nie aufgenommen. Auch wurde nie auch nur ein einziges Frachtflugzeug in Österreich im von der Austro Control betriebenen Register eingetragen. Letztlich zog das Bundesverkehrsministerium den Stecker, denn die Betriebsgenehmigung wurde aus finanziellen Gründen entzogen. Mit der „OL“ war auch das AOC, das in Österreich die Austro Control erteilt, futsch. Aquiline Austria GmbH musste bereits Mitte 2020 Konkurs anmelden. Laut Landesgericht Innsbruck reichte aber die vorhandene Masse nicht einmal aus, um das Verfahren eröffnen zu können. Daher wurde die Konkurseröffnung abgewiesen und das Gericht ordnete die Auflösung des Unternehmens an. „Die Gesellschaft ist infolge rechtskräftiger Abweisung eines Antrages auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels kostendeckenden Vermögens aufgelöst“, ist im Beschluss des Landesgericht Innsbruck zu lesen, womit die langjährige Geschichte von Welcome Air ein unrühmliches Ende fand. Die einstige Regionalfluggesellschaft ging aus der Ringler GmbH hervor, die im Jahr 2000 in Welcome Air Luftfahrt GmbH umbenannt wurde. Einige Jahre betätigte man sich mit

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Österreich: Luftfrachtaufkommen stark rückläufig

Im vergangenen Jahr war in Österreich nicht nur das Fluggastaufkommen stark rückläufig, sondern es wurde auch erheblich weniger Fracht umgeschlagen. Während im ersten Quartal noch ein Minus von 7,72 Prozent verzeichnet wurde, brach das Volumen im nachfolgenden Vierteljahr regelrecht ein. Immer wieder ist die Rede davon, dass Passagierfluggesellschaften wie Austrian Airlines von einem enormen Frachtboom profitieren könnten und dann eben im Krisenjahr Pakete und Paletten statt Passagiere fliegen sollten. Auf Österreich ist diese Behauptung definitiv nicht anwendbar gewesen, denn aus den vorliegenden Zahlen der Statistik Austria, die bereits die ersten drei Quartale des Jahres 2020 ausgewertet hat, geht hervor, dass in der Alpenrepublik das Cargo-Volumen massiv eingebrochen ist. Im ersten Vierteljahr 2020 wurden auf österreichischen Airports 53.635 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um 7,72 Prozent. Das zweite Vierteljahr 2020 brachte einen Einbruch um 56,03 Prozent auf 39.757 Tonnen. Im dritten Quartal des Jahres 2020 wurden in Österreich 44.448 Tonnen Luftfracht umgeschlagen – ein Minus von 39,06 Prozent. Die Zahlen für das Schlussquartal liegen der Statistik Austria noch nicht vor, jedoch ist angesichts der massiven Einbrüche in den Quartalen 2 und 3 damit zu rechnen, dass das Jahresvolumen erheblich unter dem Wert von 2019 liegen wird. In 2019 wurde mit 247.200 umgeschlagenen Tonnen ein Fünfjahreshoch erzielt.

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Sommer 2021: Easyjet konzentriert sich in Österreich auf Innsbruck und Wien

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird die Präsenz in Österreich im Sommerflugplan 2021 – im direkten Vergleich mit dem Angebot „vor Corona“ – deutlich reduzieren. Derzeit plant das Unternehmen nicht die Routen ab Graz und Salzburg zu reaktivieren. Ab der Mozartstadt soll jedoch im Winter 2021/22 wieder nach Deutschland geflogen werden. Easyjet gewährte Aviation Direct einen ersten Einblick in die für den Sommerflugplan 2021 ab österreichischen Flughäfen geplanten Strecken. Aus der übermittelten Liste der Routen geht hervor, dass die Angebote ab Salzburg und Graz nach momentanem Stand im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen werden sollen. Betroffen sind beispielsweise die Verbindungen nach Berlin. „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein“, so eine Sprecherin des Unternehmens. Ab Salzburg sollen die Deutschland-Strecken nach Berlin und Hamburg wieder im Winterflugplan 2021/22 bedient werden. Das Angebot ist bereits buchbar, so der Carrier. Auch in Wien-Schwechat wird der Carrier mit einem reduzierten Angebot in den Sommerflugplan 2021 gehen. Derzeit sind nur noch vier Routen ab dem größten Airport Österreichs geplant. Generell wird Easyjet die Präsenz in der Alpenrepublik auf die Flughäfen Innsbruck und Wien konzentrieren. Die nachstehend dargestellte Streckenliste wurde von der Billigfluggesellschaft auf Anfrage an Aviation Direct übermittelt und stellt den Planungsstand vom 8. Jänner 2021 dar. Änderungen sind aufgrund der derzeit unklaren Situation rund um Corona und die Einreise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich. geplante Easyjet-Strecken ab Innsbruck:

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Bundesländer: Das planen die Airlines noch im Winter 2021

In den österreichischen Bundesländern ist die Präsenz von Austrian Airlines derzeit äußerst niedrig, denn aufgrund des vom Carrier als “Minimalprogramm” bezeichneten “Corona-Flugplan” pausieren einige Strecken. Das betrifft nicht nur Klagenfurt-Wien, sondern auch die dezentralen Routen nach Deutschland. Austrian Airlines plant die dezentralen Routen ab Graz und Linz gegen Anfang März zu reaktivieren. Dazu ein Firmensprecher: “Die Wiederaufnahme der Flüge aus Graz nach Stuttgart und Düsseldorf sowie jener aus Linz nach Düsseldorf verschiebt sich aufgrund der Situation rund um COVID-19 und ist jetzt für Anfang März geplant. Dass wir im Wetlease Salzburg-Frankfurt für Lufthansa fliegen, kann ich ausschließen. Innsbruck-Frankfurt fliegen wir bis auf weiteres wie gewohnt selbst.” Doch wie sieht es in den Bundesländern generell so aus? Situation in Klagenfurt Die Konzernschwester Eurowings plant Klagenfurt-Köln am 1. März 2021 wieder zu befliegen. Da auch die Hub-Anbindung von Austrian Airlines nach Wien bis zumindest Ende Feber 2021 pausiert, hat der Kärntner Flughafen bis dahin keine regelmäßigen Linienflüge. Die von Transavia und Easyjet kurzzeitig geplanten Angebote sind zumindest für die Wintersaison 2020/21 abgesagt. Ob eine Reaktivierung oder Eröffnung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird, ist derzeit völlig offen. Situation in Salzburg Ab Salzburg schickt Eurowings die Hamburg-Strecke mit 10. Jänner 2021 erneut in eine Pause. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Feber 2021 geplant. Düsseldorf wird derzeit nicht bedient und soll frühestens ab 29. Feber 2021 wieder geflogen werden. Die Berlin-Strecke ist momentan für den 5. Feber 2021 zur Wiederaufnahme geplant. Köln/Bonn könnte nach derzeitigem Stand am 4. Feber 2021 reaktiviert werden.

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Innsbruck: Zahlreiche UK-Flüge trotz neuer Mutation gelandet

Während die Niederlande aufgrund der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus im Vereinigten Königreich einen Bann für Passagierflüge ausgesprochen hat, sind am Wochenende in Innsbruck zahlreiche Flüge aus UK gelandet. In Salzburg beschränkt sich das Angebot auf die London-Heathrow-Strecke. In Innsbruck sind am Wochenende unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemiesituation außergewöhnlich viele Flüge gelandet. Diese kamen fast ausschließlich aus dem Vereinigten Königreich. Durchgeführt wurden diese von Easyjet und British Airways. Das Angebot von Tuifly UK wurde nicht durchgeführt. Wie viele Personen sich an Bord befunden haben ist unklar, denn eigentlich besteht in Österreich ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke. Hoteliers dürfen momentan ihre Unterkünfte nur an Geschäftsreisende vermieten. Auch müssen die Einreisenden seit 19. Dezember 2020 eine zehntägige Quarantäne, die ab dem fünften Tag durch eine Testung, sofern diese negativ ausfällt, auf eigene Kosten verkürzt werden kann. Wie die Urlauber ihre Quarantäne verbringen und einhalten, ist völlig unklar, da Hotels offiziell keine Touristen aufnehmen dürfen. Dem Vernehmen nach soll aber die Auslastung auf der Richtung UK-Tirol schwach gewesen sein. In die umgekehrte Richtung sollen überwiegend Personen, die in Österreich arbeiten, aber im Vereinigten Königreich wohnen, geflogen sein. Aufgrund des Auftretens einer neuen, noch nicht näher erforschten Variante des Coronavirus, sehen von Aviation Direct konsultierte Virologen das Vorgehen des Landes Tirol kritisch. Da aber unklar ist wie viele Personen tatsächlich an Bord waren, kann eine nähergehende Beurteilung nicht erfolgen. Allenfalls sagten die Virologen einheitlich, dass man versuchen müsste eine Einschleppung der neuen Mutation aufs Festland zu verhindern und da könnte möglicherweise ein Flug-

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Situation in den Bundesländern ist Vorbote für Wien

Noch vor wenigen Wochen sah es in Graz ganz gut aus, denn KLM nahm Amsterdam wieder auf und Austrian Airlines bediente wieder die Nonstop-Strecken nach Düsseldorf und Stuttgart. Doch das war nur ein kurzes Intermezzo. Mittlerweile gibt es nur noch die Anbindung an das AUA-Drehkreuz Wien. Die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen, die Deutschland per 8. November 2020 in Kraft gesetzt hat, sind ein guter Ausblick darauf was unter Umständen auch in Wien bevorstehen könnte. Die Bundesländerflughäfen traf es schon wesentlich früher knüppelhart, denn Linz und Klagenfurt sind derzeit komplett ohne Linienfüge. In Graz, Salzburg und Innsbruck sieht es nur minimal besser aus: Innsbruck und Graz haben nur noch Anbindungen an das AUA-Drehkreuz Wien, die noch dazu nur noch sporadisch bedient werden, da Austrian Airlines streckennetzweit äußerst häufig Flüge kurzfristig streicht. Ab Salzburg gibt es nur noch wenige Umläufe pro Woche nach Düsseldorf. Zwar sind diverse Wiederaufnahmen angekündigt, doch war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, dass Innenminister Karl Nehammer ab 19. Dezember 2020 die Einreise nach Österreich zu einem „großen Mühsal“ machen will und die Regierung sämtliche Personen zehn Tage in Quarantäne stecken will. Freitesten ist frühestens nach fünf Tagen möglich. Dies dürfte sich extrem nachteilig auf die Nachfrage im Flugverkehr auswirken. Daher bleibt es abzuwarten welche Strecken, die unter anderem Lufthansa, Eurowings und Austrian Airlines für die Weihnachtszeit zur Wiederaufnahme angekündigt haben, tatsächlich reaktiveren. In erster Linie trifft es dann wieder mal die Bundesländerflughäfen, denn werden die dortigen Ankündigungen nicht umgesetzt, so bleibt es beim Minimalbetrieb. Graz und Innsbruck

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Diese Ziele bedient Austrian Airlines rund um Weihnachten

Austrian Airlines wird rund um die Weihnachts- und Neujahrszeit den Flugplan temporär aufstocken und auch einige Destinationen, die übergangsweise ausgesetzt sind, temporär wieder anfliegen. Allerdings bleibt es bei manchen Zielen bei einem Kurz-Comeback. Dem Vernehmen nach sind Warmwasser-Ziele auf der Langstrecke zwischen Weihnachten und Neujahr gut nachgefragt. Generell rechnen viele Fluggesellschaften damit, dass in diesem Zeitraum mehr Reisende unterwegs sein werden, sind jedoch für die Zeit nach dem 10. Jänner 2021 äußerst zurückhaltend. In den Reservierungssystemen sind dann wieder branchenweit – mit wenigen Ausnahmen – stark reduzierte Frequenzen eingespielt und einige Destinationen werden wieder pausiert. Ein Sprecher von Austrian Airlines übersandte an Aviation Direct jene Destinationen, die der Carrier in der Weihnachts- und Neujahrszeit ab Wien bedienen wird: Kairo Kapstadt Erbil Tel Aviv Chicago New York Newark Washington Shanghai Male Graz Innsbruck Klagenfurt Jerewan Moskau Domodedovo Kiew Borispil Lemberg Odessa Tirana Sarajevo Sofia Varna Athen Thessaloniki Skopje Chişinău Podgorica Bukarest Iaşi Belgrad Pristina Larnaka Zagreb Warschau Chopin Košice Berlin Düsseldorf Frankfurt Hamburg München Stuttgart Kopenhagen Stockholm Arlanda Basel Genf Zürich Brüssel Lyon Nizza Paris Charles de Gaulle Bologna Mailand Malpensa Rom Fiumicino Venedig Amsterdam London Heathrow Zusätzlich wird auch eine Anbindung von Innsbruck an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main angeboten.

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Persönlich – Benjamin Radner, der 757-Verrückte

AviationDirect startet ab sofort die Reihe „Persönlich“, in der wir künftig interessante Personen aus der Luftfahrtszene porträtieren. Den Beginn macht der Innsbrucker Jungspotter Benjamin Radner, der ein besonderes Faible für ein besonderes Flugzeug hat: nämlich die Boeing 757, für viele die „Beauty of the skies“. AviationDirect: Benjamin, mit deinen 17 Jahren bist du eigentlich noch ein sehr junger Spotter, trotzdem gehst du schon länger dem Hobby Luftfahrt nach. Kannst du uns erzählen, wie du dazu gekommen bist? Die Fliegerei begann bereits vor meinem ersten Geburtstag. Ich war noch kein Jahr alt, als mein Vater, meine Mutter und ich zum ersten Mal rund um den Flughafen Innsbruck spazierten. Bereits aus dem Kinderwagen habe ich die Flieger beobachtet. Von Air2000 bis Tyrolean, damals war noch richtig was los! Der prägendste Moment war im Januar 2004. Ich stand seit wenigen Tagen auf eigenen Beinen, damals noch auf der alten Böschung am Ende der Landebahn 08. Mein Papa filmte mich mit seiner Videokamera und ich habe einer First Choice Boeing 757 zugewinkt. Auf dem Video ist zu erkennen, wie der englische Pilot zurückgewinkt hat. Ein Highlight, das mich noch bis heute prägt. Jährlich war das Flughafenfest am Programm. Flugzeugmodelle bekam ich schon im jungen Alter geschenkt.  Die größte Leidenschaft für Benjamin Radner ist und bleibt die Boeing 757 (Foto: privat, zVg) AviationDirect: Viele kennen dich natürlich, weil du einen besonderen Faible für die Boeing 757 hast und darüber sogar einen eigenen Blog betreibst. Was fasziniert dich so an gerade dieser Maschine? In Innsbruck kennen

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Mit e-Learning gegen den Trend

Während pandemie-bedingt weltweit immer mehr Flugzeuge abgestellt werden, nutzen derzeit viele Airlines die Möglichkeiten zur Weiterbildung für ihre Belegschaft. Insbesondere im Bereich des e-Learnings ist eine starke Entwicklung gegen den eigentlichen Trend feststellbar, bislang zurückhaltende Kunden entscheiden sich zur Zeit für entsprechende Softwarelösungen. Expertenschmiede für derartige e-Learning-Technologie ist dabei die Infowerk Medien & Technik GmbH aus Innsbruck, welche nun den diesjährigen regionalen Sieg des von Der Presse, KSV1870 und PwC Österreich ausgelobten Awards of Austria´s Leading Companies für Unternehmen bis 10. Mio. Euro Umsatz erzielen konnte. Der Gewinn eines der bedeutendsten Wirtschaftspreise Österreichs ist dies ein weiterer Meilenstein in der nun mehr über 25-jährigen Firmengeschichte, welche 1994 mit der Entwicklung von e-Learning Lernsoftware vor allem für die Luftfahrtindustrie startete. Mit entsprechen Know-How erweiterte Infowerk stetig ihr Portfolio, spezialisiert auf online-basierten Aus- und Weiterbildungstools für Berufspiloten und Flugzeugtechniker. Im Bereich der Luftfahrt zählen mittlerweile namhafte Unternehmen zum Kundenkreis der Tiroler, etwa Aeronautx, Air Greenland, Austrian Airlines, Avantiair, Cargolux, Condor, Eurowings, Globe Air, LOT, Lufthansa, Peoples, South African, SunExpress, Swiss, Wideroe oder Zimex. Selbst Boeing, Embraer und RUAG vertrauen bereits auf Produkte aus Innsbruck. War zu Beginn der Corona-Pandemie ein Einbruch erwartet worden, kam es ganz anders. „Es gibt hier weltweit nur zwei Handvoll Spezialisten wie uns, und durch den Boom bei den kleinen Geschäftsreiseflugzeugen können wir gerade viele Neukunden gewinnen. Vor allem Asien zieht wieder an“, so Infowerk-Geschäftsführer Roland Gatt gegenüber Der Presse. Neben den Softwarelösungen für die Luftfahrt setzt Infowerk auf weitere Standbeine im Bereich der Medientechnik. So entwickelt man

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