Insolvenz

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Das Ende eines einzigartigen Erlebnisses: Die Schließung des Jumbo Hotels in Stockholm

Mit einer Mischung aus Nostalgie und Bedauern wird ein einzigartiges Hotel in Stockholm von der Schließung bedroht. Das Jumbo Stay, einst als Jumbo Hostel bekannt, bot seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 ein außergewöhnliches Übernachtungserlebnis – in einem umgebauten Boeing 747-200. Die ehemalige Maschine der Singapore Airlines hatte viele Jahre lang als Hotelflügel in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Arlanda ihre Dienste verrichtet und war besonders bei Reisenden mit einer Leidenschaft für Luftfahrt beliebt. Doch nachdem der Besitzer des Hotels, Oscar Diös, am 21. März 2025 Insolvenz anmeldete, steht das Hotel vor dem Schicksal, abgebaut und verschrottet zu werden. Die Geschichte des Jumbo Hotels begann 2007, als der schwedische Unternehmer Oscar Diös auf die Möglichkeit stieß, eine ausgemusterte Boeing 747 zu einem Hotel umzubauen. Die Maschine, die von Singapore Airlines im Jahr 1979 in Betrieb genommen worden war, sollte am Arlanda Flughafen ihren letzten Flug absolvieren. Diös, der bereits Erfahrung im Umbau von Bahnhöfen, Booten und Leuchttürmen zu Hotels hatte, ergriff die Chance und erwarb das Flugzeug. Mit einer Investition von rund drei Millionen US-Dollar ließ er die Boeing 747-200 in eine Unterkunft der besonderen Art umwandeln. Die Entkernung der Maschine und der Umbau der Innenräume dauerten mehrere Monate. Das Resultat war ein Hotel mit 33 Zimmern und insgesamt 76 Betten, das bei Reisenden und Luftfahrt-Enthusiasten gleichermaßen gefragt war. Das Hotel bestand aus verschiedenen Zimmertypen: Vier Schlafsäle für jeweils zwei bis vier Betten, fünf Standardzimmer sowie drei Suiten, die sich durch einen Mix aus Hostel- und Budgethotel-Ambiente auszeichneten. Besonders der Charme

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Das letzte Fokker 100-Flugzeug von Montenegro Airlines: Ein Verkauf mit unerwartetem Ausgang

Nach fast drei Jahren der Stille auf dem Flughafengelände von Podgorica hat das letzte verbliebene Flugzeug von Montenegro Airlines einen Käufer gefunden. Die ehemalige Fokker 100 der montenegrinischen Fluggesellschaft wurde im Rahmen des Insolvenzverfahrens von Montenegro Airlines zum Verkauf angeboten. Der Verkauf erfolgte über den Insolvenzverwalter der Fluggesellschaft, der das Flugzeug im vergangenen Monat öffentlich anbot. In einer überraschenden Wendung wurde das Flugzeug für einen Preis von 57.000 Euro verkauft – weit über dem ursprünglich angesetzten Startpreis von 23.900 Euro. Der Käufer ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann montenegrinischer Abstammung. Die Finalisierung des Verkaufs wird in den kommenden Wochen erwartet. Das Flugzeug, das seit der Insolvenz von Montenegro Airlines im Dezember 2020 am Flughafen Podgorica stillgelegt war, hat seitdem an Bedeutung verloren. Nachdem die Fluggesellschaft 2020 ihre operativen Tätigkeiten eingestellt hatte, waren alle Flotteinheiten der Fokker 100 geparkt und mit der Zeit entkernt worden. Die Maschinen wurden ohne Triebwerke und wesentliche Komponenten zurückgelassen, was ihre Nutzung als funktionstüchtige Flugzeuge unmöglich machte. Doch der Käufer, dessen Identität bislang nicht vollständig offengelegt wurde, plant, Teile des Flugzeugs zu einem ungewöhnlichen Zweck zu verwenden. Der Verkauf der Fokker 100 Der Verkauf des Flugzeugs markiert das endgültige Kapitel in der Geschichte von Montenegro Airlines, die nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten und wiederholtem Verlustbetrieb schließlich in die Insolvenz ging. Montenegro Airlines hatte jahrzehntelang die Rolle des Nationalcarriers für das kleine Balkanland gespielt, aber die Folgen von Managementfehlern, finanziellen Problemen und dem allgemeinen Rückgang des Luftverkehrs in der Region führten zu ihrem Niedergang. Das Flugzeug, das nun verkauft wurde,

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Volocopter bleibt nach Übernahme durch Wanfeng in Bruchsal

Der chinesische Konzern Wanfeng übernimmt den angeschlagenen Flugtaxi-Hersteller Volocopter und führt den Betrieb am bisherigen Standort in Bruchsal bei Karlsruhe fort. Die österreichische Tochtergesellschaft Diamond Aircraft hat das Unternehmen neu aufgestellt, um Kosten zu senken und sich auf die Zulassung für den kommerziellen Betrieb zu konzentrieren. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin werden 185 Mitarbeiter weiterbeschäftigt. Der Insolvenzverwalter Tobias Wahl sieht in Wanfeng einen starken strategischen Partner, der die bisherige Arbeit von Volocopter weiterentwickeln könne. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Diamond Aircraft Group, Bin Chen, betonte, dass die Übernahme das Produktportfolio mit dem Flugtaxi Volocity und künftigen Modellen erweitere. Volocopter, 2011 gegründet, entwickelt vollelektrische Senkrechtstarter für den städtischen Personentransport. Während erste Einsätze in Metropolen wie Rom und Osaka geplant sind, fehlt dem Unternehmen bislang die notwendige Musterzulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) für den Passagierbetrieb. Finanzielle Engpässe und ausbleibende staatliche Hilfen führten Ende Dezember zur Antragstellung auf Insolvenz. Anfang März wurde das Verfahren offiziell eröffnet. Die Luftfahrtbranche für Elektroflugzeuge bleibt unter finanziellem Druck. Auch der bayerische Elektroflugzeugbauer Lilium kämpft derzeit mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und musste bereits zum zweiten Mal Insolvenz anmelden.

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Volocopter vor Rettung? Chinesisch-österreichischer Flugzeugbauer zeigt Interesse

Die Insolvenz des deutschen eVTOL-Entwicklers Volocopter könnte eine überraschende Wendung nehmen. Nur wenige Tage nach dem Beginn des Insolvenzverfahrens und der Entlassung sämtlicher Mitarbeiter gibt es Berichte über einen möglichen neuen Investor. Nach Informationen aus Wirtschaftskreisen zeigt das österreichische Unternehmen Diamond Aircraft, das sich in chinesischem Besitz befindet, Interesse an einer Übernahme von Volocopter. Volocopter galt lange als eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich der elektrisch betriebenen senkrechtstartenden Luftfahrzeuge, auch eVTOLs genannt. Das Unternehmen aus Bruchsal hatte ehrgeizige Pläne für den urbanen Luftverkehr und wurde von Investoren mit mehreren Hundert Millionen Euro unterstützt. Zahlreiche Testflüge, darunter auch Demonstrationen in Singapur und Paris, hatten Volocopter große Aufmerksamkeit beschert. Dennoch konnte das Unternehmen keine marktreifen Produkte auf den Markt bringen. Im März 2025 wurde schließlich bekannt, daß Volocopter Insolvenz angemeldet hat. Die finanzielle Schieflage führte dazu, daß die gesamte Belegschaft entlassen wurde. Damit schien das ambitionierte Projekt zunächst gescheitert. Diamond Aircraft als potenzieller Investor Neuen Berichten zufolge könnte jedoch eine Übernahme durch Diamond Aircraft eine Rettung für Volocopter darstellen. Diamond Aircraft ist ein renommierter Hersteller von Leichtflugzeugen mit Sitz in Wiener Neustadt, Österreich. Das Unternehmen gehört zur chinesischen Wanfeng Aviation Industry, einer Tochtergesellschaft der Wanfeng Auto Holding Group. Diese Unternehmensgruppe ist in verschiedenen Industriebereichen tätig, darunter Luftfahrt und Automobilproduktion. Diamond Aircraft hat sich in der Luftfahrtbranche insbesondere mit Schulungs- und Leichtflugzeugen einen Namen gemacht. Besonders populär ist das Modell DA40, das weltweit in zahlreichen Flugschulen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus entwickelt Diamond Aircraft mit der eDA40 ein elektrisch betriebenes Schulungsflugzeug, das im

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Übernahme von Air Belgium gescheitert: Zukunft der Fluggesellschaft ungewisser denn je

Die belgische Fluggesellschaft Air Belgium steht vor dem endgültigen Aus. Die lang erwartete Übernahme durch das anglo-niederländische Konsortium Erwan ist gescheitert, nachdem das Handelsgericht in Nivelles das laufende Akquisitionsverfahren am Donnerstagabend für ungültig erklärt hat. Die Airline hat nun eine letzte Frist bis zum 27. März, um einen neuen Investor zu finden. Gelingt dies nicht, droht die vollständige Liquidation des Unternehmens. Air Belgium hatte in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit Erwan geführt, einem Konsortium, das das Unternehmen übernehmen und unter dem neuen Namen „Air One Belgium“ mit Fokus auf Frachtflüge weiterführen wollte. Ursprünglich gab es große Hoffnungen, daß die Übernahme den wirtschaftlich angeschlagenen Betrieb retten und den 197 verbliebenen Mitarbeitern eine Zukunftsperspektive bieten könnte. Doch das Verfahren zog sich in die Länge. Immer wieder kam es zu Verzögerungen, da Erwan keine überzeugenden finanziellen und rechtlichen Garantien vorweisen konnte. Schließlich entschied das Handelsgericht in Nivelles, das Übernahmeverfahren zu stoppen, womit die Verhandlungen endgültig zum Scheitern verurteilt waren. Krise bei Air Belgium: Eine Airline im Überlebenskampf Die finanzielle Lage von Air Belgium ist seit Jahren angespannt. Die Fluggesellschaft wurde 2016 mit großen Ambitionen gegründet und nahm 2018 den Flugbetrieb auf. Ihr Geschäftsmodell basierte ursprünglich auf Langstreckenflügen von Brüssel nach Asien und Überseezielen. Doch die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück, und die Airline hatte mit starker Konkurrenz etablierter Anbieter zu kämpfen. In der Folgezeit versuchte sich Air Belgium an verschiedenen Geschäftsmodellen, darunter Wet-Lease-Dienste für andere Airlines sowie Frachtflüge. Doch auch diese Strategien konnten die wirtschaftlichen Probleme nicht dauerhaft lösen. Im September

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Volocopter setzt gesamte Belegschaft frei – Zukunft ungewiss

Der insolvente Flugtaxi-Hersteller Volocopter aus Bruchsal hat sämtliche Mitarbeiter freigestellt. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin nach einer internen Mitarbeiterversammlung. Betroffen sind rund 450 Angestellte. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zuletzt verschärft, während die Verhandlungen mit potenziellen Investoren noch nicht abgeschlossen sind. Das Amtsgericht Karlsruhe hatte am Samstag das Insolvenzverfahren eröffnet. Ursprünglich hatte Insolvenzverwalter Tobias Wahl angekündigt, bis Ende Februar ein Sanierungskonzept auszuarbeiten und mit möglichen Geldgebern umzusetzen. Ob es eine Zukunft für Volocopter gibt, bleibt jedoch unklar. Die Fortführung des Geschäftsbetriebs hängt entscheidend von einer erfolgreichen Investorensuche ab. Ein zentrales Problem des Unternehmens bleibt die fehlende Musterzulassung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die für einen regulären Passagierbetrieb erforderlich wäre. Volocopter hatte sich das Ziel gesetzt, mit seinen senkrecht startenden und landenden, vollelektrischen Fluggeräten eine neue Mobilitätsform in urbanen Zentren zu etablieren. Der wirtschaftliche Druck sowie die regulatorischen Hürden stellen das Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen.

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Silver Airways stellt alle Flüge von und nach Orlando ein

Silver Airways hat alle Flüge von und nach Orlando International aufgrund eines laufenden Streits mit einigen Leasinggebern im Rahmen seines Chapter-11-Insolvenzverfahrens gestrichen. Dies stellt einen weiteren Rückschlag für die angeschlagene Fluggesellschaft dar, die bereits seit mehreren Monaten mit finanziellen und operativen Herausforderungen zu kämpfen hat. In einer Stellungnahme erklärte Silver Airways, daß der Restrukturierungsprozess des Unternehmens zwar „außergewöhnlich gut“ verlaufe, der Leasinggeber TrueNoord jedoch „plötzlich seine zuvor erklärte Position revidierte“ und die Zahlung von Millionenbeträgen forderte, um die seit Jahren genutzten Flugzeuge zu behalten. Zudem habe TrueNoord die sofortige Stilllegung der betroffenen Maschinen angeordnet, was Silver Airways zur Streichung aller Flüge von und nach Orlando zwang. Die Airline hatte zwei ATR42-600 und eine ATR72-600 von TrueNoord geleast. Die Annullierung der Flüge traf zahlreiche Passagiere, die auf Verbindungen von Orlando nach Fort Lauderdale, Key West, Marsh Harbour und Pensacola angewiesen waren. Laut Flugplandaten von ch-aviation machte der Flughafen Orlando rund 9,14% der geplanten Kapazität von Silver Airways aus und war damit der fünftgrößte Markt der Gesellschaft. Krise im Zuge des Insolvenzverfahrens Silver Airways hatte bereits in den vergangenen Monaten erhebliche Schwierigkeiten mit Leasinggebern. Neben TrueNoord musste das Unternehmen auch mit Nordic Aviation Capital und Kenn Borek Air verhandeln. Nachdem keine Einigung erzielt wurde, war Silver Airways gezwungen, drei ATR42-600 an Nordic Aviation Capital und drei ATRs an TrueNoord zurückzugeben. Die Tochtergesellschaft Seaborne Airlines musste zudem eine DHC-6-300 an Kenn Borek Air zurückgeben. Nach der Verkleinerung der Flotte betreibt Silver Airways nun noch drei ATR42-600 (geleast von Azorra) sowie fünf ATR72-600 (davon

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Lilium Aerospace bekommt vorläufigen Insolvenzverwalter

Die Lilium Aerospace GmbH hat beim Amtsgericht Weilheim einen Insolvenzantrag gestellt. Das Gericht ordnete die vorläufige Insolvenzverwaltung an und setzte Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel von Anchor Rechtsanwälte als vorläufigen Insolvenzverwalter ein. Das Unternehmen war ursprünglich gegründet worden, um nach den Insolvenzen der Lilium GmbH und der Lilium eAircraft GmbH mit Investorengeldern die Entwicklung eines elektrischen Flugtaxis fortzusetzen. Da diese Mittel trotz mehrfacher Zusagen nicht bereitgestellt wurden, sah sich das Unternehmen gezwungen, nun ebenfalls Insolvenz anzumelden. Von der erneuten Insolvenz sind rund 960 Arbeitnehmer betroffen, die nach der Schließung der Vorgängergesellschaften neue Arbeitsverträge bei Lilium Aerospace erhalten hatten. Wegen der fehlenden finanziellen Mittel konnten jedoch bislang keine Gehälter gezahlt werden, weshalb die Geschäftsleitung die Beschäftigten von ihrer Arbeitsleistung freigestellt hat. Der Geschäftsbetrieb ruht derzeit. Der Insolvenzverwalter steht im Austausch mit der Agentur für Arbeit, um das weitere Vorgehen zu klären. Eine Prognose zur Zukunft des Unternehmens sei momentan nicht möglich, so Dr. Hänel. Trotz der schwierigen Lage gibt es nach Angaben der Geschäftsleitung weiterhin Investoreninteresse an einer Fortführung des Unternehmens. Angeblich seien zugesagte Mittel vorhanden, jedoch aufgrund technischer Probleme bislang nicht transferiert worden. Eine schnelle Lösung sei erforderlich, um eine mögliche Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen. Die kommenden Wochen dürften entscheidend für das weitere Schicksal des Flugtaxi-Entwicklers sein.

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Flydubai und Busy Bee Airways dementieren Übernahmepläne für Go First

Flydubai und der Unternehmer Nishant Pitti, Inhaber von Busy Bee Airways, haben Berichte indischer Medien dementiert, wonach sie gemeinsam die insolvente Fluggesellschaft Go First wiederbeleben wollen. Beide Parteien wiesen die Meldungen unabhängig voneinander zurück. Pitti erklärte auf X (ehemals Twitter), dass es keine Gespräche mit Flydubai gegeben habe und er sich derzeit vor dem National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) befinde. Er betonte, dass Indien mehr, nicht weniger Fluggesellschaften benötige. Auch ein Sprecher von Flydubai bestätigte gegenüber ch-aviation, dass die Airline kontinuierlich nach organischen Wachstumsmöglichkeiten in Indien suche, aber derzeit keine Gespräche über Beteiligungen mit anderen Fluggesellschaften führe. Der Nachrichtendienst Moneycontrol hatte berichtet, dass die Parteien Gespräche mit dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern von Go First über den Erwerb von Markenrechten, Inlandsflugrechten und digitalen Vermögenswerten führten. Go First besitzt derzeit keine Flugzeuge oder ein Air Operator Certificate mehr. Das National Company Law Tribunal (NCLT) hatte zuvor die Liquidation von Go First genehmigt, nachdem ein Verkauf der Airline gescheitert war. Pitti versucht jedoch, diese Entscheidung anzufechten und Go First zu übernehmen.

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Spirit Airlines vor dem Neustart: US-Gericht bestätigt Restrukturierungsplan

Die finanziell angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz erreicht. Ein Gericht in New York genehmigte den Restrukturierungsplan des Unternehmens, womit Spirit voraussichtlich in wenigen Wochen aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten kann. Die Billigfluggesellschaft rechnet damit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und ihren Betrieb langfristig zu sichern. Das zuständige Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York bestätigte am 20. Februar 2025 die Pläne zur finanziellen Neuausrichtung der Airline. Dabei werden Schulden in Höhe von 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt, während eine neue Kapitalbeteiligung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar gesichert wurde. Zudem plant Spirit die Ausgabe neuer besicherter Schuldtitel im Gesamtwert von 840 Millionen US-Dollar, um den finanziellen Spielraum zu erweitern. Darüber hinaus wird eine revolvierende Kreditlinie von bis zu 300 Millionen US-Dollar eingerichtet, um die laufenden Geschäfte zu stabilisieren. Der Restrukturierungsplan bedeutet insbesondere für Lieferanten, Flugzeugvermieter und gesicherte Gläubiger eine gewisse Erleichterung, da sie von finanziellen Einbußen verschont bleiben. Dies gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin auf ein stabiles Netzwerk von Partnern zurückzugreifen. Optimismus in der Unternehmensführung Spirit-CEO Ted Christie zeigte sich erfreut über die Entwicklung und hob die Bedeutung der Zustimmung durch das Gericht hervor. „Die Genehmigung des Plans ist ein entscheidender Schritt für uns. Wir werden als stärkere Airline mit mehr finanzieller Flexibilität hervorgehen und können unseren Gästen auch in Zukunft attraktive Reiseangebote machen“, erklärte Christie. Er betonte zudem, dass das Management bestrebt sei, Kosten weiter zu senken und operative Verbesserungen umzusetzen. „Wir konzentrieren uns darauf, unser

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