Lufthansa

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Air France nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf, während andere Fluggesellschaften zögern

Air France hat am 27. Mai 2025 den Nonstop-Flugbetrieb zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) und dem Ben Gurion Flughafen (TLV) in Tel Aviv, Israel, wieder aufgenommen. Die Wiederaufnahme der Nonstopflüge der französischen Fluggesellschaft nach Israel steht im Kontrast zu anderen europäischen Fluggesellschaften wie British Airways und der Lufthansa Group, die sich angesichts anhaltender Unruhen und des Krieges mit der Hamas, der international stark kritisiert wird, in den letzten Wochen aus dem Land zurückgezogen haben. Während andere Fluggesellschaften den Flugbetrieb nach Tel Aviv unter Berufung auf Sicherheitsbedenken für Passagiere und Besatzung eingestellt haben, wird Air France ihre tägliche Verbindung von Paris nach Tel Aviv mit Boeing 777-200ER Maschinen mit 328 Sitzplätzen wieder aufnehmen. Nach fortlaufenden Gesprächen mit den israelischen Luftfahrtbehörden und einer kontinuierlichen Überwachung der Lage hat Air France entschieden, daß eine Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs auf dieser Strecke sicher genug ist. Kurze Unterbrechung nach Raketeneinschlägen in Flughafennähe Anfang Mai 2025 hatte Air France ihre Flüge zwischen Paris und Tel Aviv aufgrund von Raketeneinschlägen in der Nähe des Ben Gurion Flughafens vorübergehend ausgesetzt. Diese Sicherheitsvorfälle lösten bei den internationalen Fluggesellschaften, die den Flughafen anfliegen, sofort Besorgnis aus und veranlaßten mehrere von ihnen, Flüge vorsorglich vorübergehend einzustellen oder zu reduzieren. Die Rückkehr von Air France nach einer kurzen, vierwöchigen Unterbrechung des Flugbetriebs erfolgt nach einer umfassenden Neubewertung der Sicherheitslage und der Einhaltung aktualisierter Flugsicherheitsprotokolle, wie „Travel and Tour World“ berichtet. Ziel ist es, Reisende hinsichtlich des Sicherheitsansatzes der Fluggesellschaft zu beruhigen. Israel dürfte die Rückkehr von Air France zu seinem

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Boeing überarbeitet Schubstreben der 777X zur Behebung von Materialermüdung

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat einem Bericht von Aviation Week zufolge die Schubstreben für sein lang erwartetes Großraumflugzeug Boeing 777X überarbeitet. Es wird erwartet, daß diese modifizierten Komponenten im Laufe dieses Sommers in die Testflugzeuge eingebaut werden. Die Neugestaltung der Schubstreben ist eine Reaktion auf ein Problem mit Materialermüdung in den tragenden Bauteilen, welches zuvor eine viermonatige Verzögerung der Zertifizierungstests verursacht hatte. Probleme mit den Schubstreben führten zur Testflotten-Erdung Im August 2024 mußte Boeing seine 777X-Testflotte vorübergehend am Boden lassen, nachdem an einem der Testflugzeuge gebrochene Schubstreben entdeckt worden waren. Weiterführende Inspektionen zeigten ähnliche Risse an denselben Bauteilen auch bei anderen Flugzeugen. Dieses Problem führte dazu, daß alle vier Testflugzeuge des 777X-Testprogramms außer Betrieb genommen wurden. Boeing hat das Problem nach eigenen Angaben behoben und die Zertifizierungsflüge Mitte Januar 2025 wieder aufgenommen. Laut dem Bericht von Aviation Week plant der Flugzeugbauer nun, die überarbeiteten Schubstreben im Rahmen umfassenderer Designverbesserungen für die 777X zu installieren. Die Zertifizierung der Boeing 777X war ursprünglich für 2020 geplant. Das Flugzeug soll die nächste Generation des populären 777-Großraumflugzeugs darstellen und Verbesserungen in Bezug auf Effizienz, Reichweite und Passagierkomfort bieten. Zertifizierung verzögert sich weiter – Erste Auslieferungen frühestens 2026 Die Zertifizierung der Boeing 777X sah sich jedoch bereits mit mehreren Verzögerungen aufgrund verschiedener technischer Herausforderungen während der Tests konfrontiert. Einer der größeren Rückschläge ereignete sich im Jahr 2020, als ein unerwartetes Nickmoment auftrat, das die Flugzeugnase ohne Piloteneingriff ansteigen ließ und jahrelange Verzögerungen zur Folge hatte. Weitere Probleme traten Mitte August 2024 mit dem Bruch der

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Wiedereröffnung der Lufthansa First Class Lounge in München

Die Lufthansa hat ihre First Class Lounge im Terminal 2 des Münchner Flughafens nach einer Umgestaltung wieder für Reisende geöffnet. Auf rund 1.000 Quadratmetern erwartet First Class Passagiere eine stilvolle Umgebung mit modernem Design und komfortablem Ambiente. Ein neu gestalteter Gastronomiebereich mit einem À-la-carte-Restaurant, einem Front-Cooking-Buffet und einer neu konzipierten Bar soll höchste Exklusivität bieten. Die Lounge bietet ihren Gästen zudem verschiedene Annehmlichkeiten wie ruhige Bereiche zum Entspannen, elegante Waschräume, einen gut ausgestatteten Arbeitsbereich sowie ein umfangreiches Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten mit Fernsehbildschirmen und einer breiten Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften. Die Öffnungszeiten der Lounge sind täglich von 5:00 bis 22:00 Uhr. Die Wiedereröffnung der First Class Lounge ergänzt das First Class Erlebnis der Lufthansa am Standort München und ist Teil einer umfassenden Premium-Initiative. First Class Reisende können sich dort auch über einen modernisierten Check-in-Bereich freuen. Zudem kommt im aktuellen Sommerflugplan die neue Lufthansa Allegris First Class im Airbus A350-900 von München zu ausgewählten Langstreckenzielen zum Einsatz, die mit ihren Einzelsuiten und der „Suite Plus“ neue Maßstäbe setzen soll.

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Discover Airlines führt Gepäckabholservice ein

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, ein Ferienflieger, kooperiert künftig mit dem Technologieanbieter Airportr, um Reisenden ab dem Flughafen Frankfurt einen neuen Service anzubieten. Dieser ermöglicht es Passagieren, ihr Gepäck bequem von zu Hause oder einem anderen gewünschten Ort abholen und direkt einchecken zu lassen. Discover Airlines schließt sich damit der Lufthansa an, die diesen Dienst bereits seit Anfang des Jahres offeriert. Durch den Service von Airportr wird das Gepäck der Reisenden zum gewählten Termin an der angegebenen Adresse im Großraum Frankfurt, Mannheim, Heidelberg, Hanau, Aschaffenburg, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Bensheim abgeholt. Nach der Abholung wird das Gepäck versiegelt, sicher zum Frankfurter Flughafen transportiert und dort eingecheckt. Die Fluggäste können somit ohne Gepäck zum Flughafen reisen, direkt zur Sicherheitskontrolle gehen und ihr aufgegebenes Gepäck erst am Zielflughafen wieder in Empfang nehmen. Während des Transports erhalten die Nutzer Echtzeit-Updates über einen personalisierten Live-Tracker sowie einen digitalen Gepäckanhänger. Dieser neue Premium-Service ist ab sofort über die Website von Discover Airlines buchbar, bis zu 36 Stunden vor dem geplanten Abflug. Der Preis für die Dienstleistung beginnt bei 25 Euro und variiert je nach Abholort und -zeit. Discover Airlines plant, das Einzugsgebiet für diesen Service in naher Zukunft noch zu erweitern. Die Einführung dieses Services zielt darauf ab, das Reiseerlebnis für die Kunden von Discover Airlines weiter zu verbessern und die Anreise zum Flughafen komfortabler zu gestalten.

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Condor erweitert europäisches Streckennetz – Herausforderung im Wettbewerb mit etablierten Anbietern

Die Fluggesellschaft Condor hat bekanntgegeben, die Städte Mailand in Italien und Prag in der Tschechischen Republik dauerhaft in ihren Flugplan aufzunehmen. Nachdem diese Verbindungen bereits im Sommer 2025 erfolgreich eingeführt wurden, sollen sie ab dem Winterflugplan 2025/26, der Ende Oktober beginnt, bis zu zweimal täglich angeflogen werden. Dieser Schritt von Condor erfolgt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Nachfrage und dient dem Ausbau des eigenen Streckennetzes, insbesondere als Zubringer zu den Langstreckenflügen ab Frankfurt. Man bereitet sich offensichtlich darauf vor, dass man eines Tages die Lufthansa-Sonderkonditionen für Zubringer endgültig verlieren könnte. Wettbewerbsumfeld auf den Strecken nach Mailand und Prag Mit der Aufnahme von Mailand und Prag in den Winterflugplan betritt Condor ein umkämpftes Terrain, auf dem bereits etablierte Fluggesellschaften wie Lufthansa, Ryanair und Easyjet präsent sind. Die Lufthansa bietet von verschiedenen deutschen Flughäfen regelmäßige Verbindungen nach Mailand (hauptsächlich zu den Flughäfen Linate und Malpensa) und nach Prag an. Als etablierte Netzwerk-Airline bedient Lufthansa primär Geschäftsreisende und Passagiere, die Wert auf ein umfassendes Serviceangebot legen. Die Flugzeiten und Frequenzen sind in der Regel hoch, was insbesondere für Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Netzwerks von Vorteil ist. Ryanair und Easyjet hingegen sind als Billigfluggesellschaften bekannt und operieren auf diesen Strecken mit dem Fokus auf preissensible Freizeitreisende. Ryanair bedient sowohl Mailand (Flughafen Bergamo) als auch Prag von verschiedenen europäischen Städten aus, wobei der Preis oft das entscheidende Kriterium für die Wahl dieser Airline ist. Easyjet bietet ebenfalls Verbindungen nach Mailand (Malpensa und Linate) und Prag an und konkurriert primär über den Preis, aber auch über die

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Kühne kritisiert erneut Lufthansa-Management

Der Logistikunternehmer und Großaktionär der Lufthansa, Klaus-Michael Kühne, hat sich erneut kritisch zum Management der Fluggesellschaft geäußert. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ bemängelte der 87-jährige die seiner Ansicht nach zu zersplitterte Aufstellung des Konzerns mit zu vielen Markennamen. Es störe ihn beispielsweise, wenn er bei der Lufthansa-Tochter Swiss einen Flug buche, dann aber in einer Maschine einer anderen Fluggesellschaft sitze. Kühne sieht strukturelle Probleme im Unternehmen und äußerte Zweifel an der Durchsetzungskraft des Vorstands. Der Hauptaktionär forderte zudem ein entschlosseneres Vorgehen des Managements gegenüber dem Widerstand der Gewerkschaften und verwies auf die Entwicklung des Aktienkurses. Dieser habe seit Jahresbeginn zwar um rund sechs Prozent zugelegt und liege damit auf dem Niveau des Konkurrenten Air France-KLM, bleibe aber deutlich hinter der Muttergesellschaft von British Airways, IAG, zurück. Kühne betonte, daß Streiks und der Widerstand der Betriebsräte die Arbeit des Managements erschwerten. Es ist nicht das erste Mal, daß Kühne öffentlich Kritik am Lufthansa-Management übt. Bereits in der Vergangenheit hatte er die Strategie des Konzerns und die Vielzahl der Marken kritisiert. Seine wiederholten Äußerungen unterstreichen die Unzufriedenheit des größten Anteilseigners mit der aktuellen Situation und dem Kurs der Fluggesellschaft. Beobachter sehen in Kühnes Worten ein Signal an den Vorstand, dringende strukturelle und operative Probleme anzugehen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa zu stärken und den Aktienkurs nachhaltig zu steigern.

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SunExpress und Partner intensivieren Flugangebot von Deutschland nach Bulgarien

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, verstärkt in Kooperation mit der bulgarischen Electra Airways ihr Flugangebot von Deutschland zu den bulgarischen Schwarzmeerküstenstädten Burgas und Varna. Im Rahmen dieses Programms, das sich speziell an deutsche Urlauber richtet, werden vermehrt Direktflüge zu diesen Zielen angeboten. Am 16. Mai 2025 fanden in Burgas und Varna Feierlichkeiten statt, um die verstärkte Zusammenarbeit zu würdigen. So landete beispielsweise um 13:10 Uhr ein Flug von Düsseldorf in Burgas. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kooperation mit Electra Airways in Burgas begonnen und sich nun zu einer strategischen Partnerschaft in der Region entwickelt. Alle Passagiere der ersten Flüge erhielten traditionelle bulgarische Aufmerksamkeiten mit Lavendelöl. Das erweiterte Partnerprogramm zwischen SunExpress und Electra Airways ist für den Zeitraum 2025 bis 2027 geplant und wird vom bulgarischen Tourismusministerium sowie von „Fraport Twin Star Airport Management“, dem Betreiber der Flughäfen Burgas und Varna, unterstützt. Ziel ist es, Bulgarien als attraktives Reiseziel für Einzelpersonen und Gruppen aus Deutschland noch zugänglicher zu machen. Frank Kwante, Direktor von „Fraport Twin Star Airport Management“, hob die schnelle und erfolgreiche Zusammenarbeit von SunExpress und Electra Airways hervor. Stefan Trifonov, Geschäftsführer von Electra Airways, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft, um die bulgarische Schwarzmeerküste für deutsche Kunden einfacher erreichbar zu machen.

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Lufthansa-beteiligte Firma verkauft Flugdaten in Milliardenhöhe an US-Behörden

Die Airlines Reporting Corporation (ARC), an der auch die Lufthansa beteiligt ist, sammelt umfangreiche Daten über Flugreisende und verkauft diese Informationen an US-amerikanische Behörden, darunter die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). Wie aus öffentlich gewordenen Beschaffungsunterlagen hervorgeht, bietet die ARC unter dem Namen Travel Intelligence Program (TIP) eine Software an, die es Behörden ermöglicht, eine Datenbank mit zwölf Milliarden Passagierflugdaten pro Jahr zentral zu durchsuchen. Die ICE lobt die ARC als zentralen Knotenpunkt für die finanzielle Abwicklung und den Datenaustausch in der Luftfahrtbranche, der mit seinen umfassenden Daten „unübertroffene Einblicke und Analysen“ biete. Die Hauptaufgabe der ARC besteht darin, Reisebüros zu akkreditieren und die finanzielle Abwicklung zwischen diesen und über 240 Fluggesellschaften weltweit zu verwalten. US-Reisebüros müssen täglich ihre Ticketverkäufe und Gelder an die ARC übermitteln. Wöchentlich reichen sie zudem Berichte ein, die Kopien aller ausgestellten Tickets inklusive Preisdetails und Zahlungsmethode enthalten. Durch diese Tätigkeit entsteht eine umfangreiche Echtzeit-Datenbank der verkauften Flugtickets. Das Programm TIP ermöglicht es autorisierten Mitarbeitern von Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden, diese Datenbank nach Reisemustern von Personen von Interesse zu durchsuchen. Suchvorgänge können anhand verschiedener Kriterien wie Name, Reiseroute und Zahlungsmethode durchgeführt werden. Das Register umfaßt über eine Milliarde Datensätze mit bis zu 39 Monaten an zurückliegenden und zukünftigen Reisedaten. Neben der ICE nutzen auch das Department of Homeland Security, das Verteidigungs- sowie das Finanzministerium TIP. Daten- und Verbraucherschützer äußern sich besorgt über dieses massive Register und die damit verbundenen Zugriffsmöglichkeiten. Der US-Bürgerrechtler Edward Hasbrouck bezeichnet die ARC als Quasi-Monopol bei der Bearbeitung von Flugbuchungen in den USA. Bill

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Bange Minuten im spanischen Luftraum: Erster Offizier kollabiert – Kapitän kämpft um Cockpit-Zutritt

Ein beunruhigender Zwischenfall ereignete sich am 17. Februar 2024 an Bord eines Airbus A321 der Lufthansa auf dem Weg von Frankfurt nach Sevilla. Während einer kurzen Abwesenheit des Kapitäns erlitt der Erste Offizier einen medizinischen Notfall und kollabierte im Cockpit. Die anschließende Rückkehr des Kapitäns gestaltete sich unerwartet schwierig, da er trotz korrekter Eingabe des Zugangscodes zunächst nicht in den Kontrollraum gelangte. Der nun vorliegende Abschlussbericht der spanischen Flugunfallbehörde CIAIAC wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Minuten über dem spanischen Luftraum. Routineflug und plötzlicher Notfall Der Lufthansa-Flug mit der Kennung 77X hatte mit 199 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord bereits den größten Teil der Strecke in Reiseflughöhe (FL350) zurückgelegt. Um 10:31:30 UTC verließ der Kapitän das Cockpit, um die Toilette aufzusuchen. Laut dem CIAIAC-Abschlussbericht wirkte der 38-jährige Erste Offizier zu diesem Zeitpunkt auf den Kapitän „fit und aufmerksam“. Doch nur wenige Augenblicke später, um 10:32:06 UTC, zeichnete der Stimmenrekorder Geräusche auf, die die Ermittler mit einem mutmaßlichen Kollaps des Ersten Offiziers in Verbindung bringen. Vergebliche Versuche, ins Cockpit zu gelangen Bei seiner Rückkehr zum Cockpit gab der Kapitän den regulären Türöffnungscode ein – jedoch ohne Erfolg. Vermutete er zunächst eine Fehleingabe, so scheiterten auch die darauffolgenden Versuche, ins Cockpit zu gelangen. Die Ermittler spekulieren, daß der Erste Offizier möglicherweise mit Flugaufgaben beschäftigt war und den Summer daher nicht betätigen konnte. Doch auch nach dem dritten, vierten und fünften Versuch blieb die Cockpittür verschlossen. Die Minuten vor der verschlossenen Tür müssen für den Kapitän bange gewesen sein. „Ab 10:39:27 UTC

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Lufthansa plant tiefgreifende Umstrukturierung des Konzerns zur Effizienzsteigerung

Der Lufthansa-Konzern arbeitet seit Monaten intensiv an einer Vereinfachung seiner komplexen Unternehmensstruktur, um die Effizienz zu steigern und besser auf die sich wandelnden Marktbedingungen reagieren zu können. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ sind die Vorbereitungen für das unter dem Projektnamen „Matrix Next Level“ laufende Vorhaben bereits weit fortgeschritten. Insiderkreise deuten an, daß der Konzernvorstand das Umbauprojekt noch im Mai auf den Weg bringen könnte. Ziel der neuen Organisation ist es, die Profitabilität des Gesamtkonzerns nachhaltig zu verbessern und eine angestrebte operative Gewinnmarge von acht Prozent im Airlinegeschäft zu erreichen, ein Ziel, das bislang primär die Tochtergesellschaft Swiss in Zürich erfüllt. Komplexe Struktur als Herausforderung Mit derzeit 14 Fluggesellschaften und – nach der Teilübernahme der ITA Airways in Rom – sechs Interkontinental-Drehkreuzen unterhält die Lufthansa Group ein weit verzweigtes und als komplex wahrgenommenes Betriebssystem. Großaktionär Klaus-Michael Kühne hatte die gegenwärtige Aufstellung des Konzerns wiederholt als ineffizient kritisiert und angemahnt, Lufthansa habe sich mit einer Vielzahl von „Nebenprodukten“ und einem unübersichtlichen Airlinegeflecht „total verzettelt“. Diese Kritik scheint nun im Konzern Gehör zu finden. Zentrale Steuerung und Synergieeffekte im Fokus Ein wesentlicher Bestandteil der geplanten Umstrukturierung ist die stärkere Zentralisierung wichtiger Entscheidungsbefugnisse auf Konzernebene, insbesondere in Bezug auf die Netzplanung und die Umsatzsteuerung. Das Ressort von Lufthansa-Vorstand Dieter Vranckx leistet hierbei bedeutende Vorarbeit, da bei ihm die kommerzielle Steuerung der verschiedenen Drehkreuze zusammenläuft. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Flugbetrieben der Lufthansa Group zu intensivieren und Synergieeffekte besser zu nutzen. Dazu könnten auch Veränderungen in der Produktionsverteilung innerhalb des Systems gehören.

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