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Lufthansa City: Acht neue Strecken ab München mit A320neo

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Lufthansa City, die für den Regionalverkehr innerhalb des Lufthansa-Konzerns zuständig ist, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 ab dem Drehkreuz München deutlich erweitert. Wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtet, übernimmt die Fluggesellschaft insgesamt acht neue Strecken von der Hauptgesellschaft Lufthansa. Diese strategische Umverteilung der Flugrouten, die hauptsächlich europäische Destinationen anfliegen, markiert einen wichtigen Schritt in der operativen Neuausrichtung des Konzerns. Lufthansa City wird auf all diesen Verbindungen den modernen und effizienten Airbus A320neo einsetzen, was eine Standardisierung der Flotte auf diesen Strecken ermöglicht. Die strategische Rolle von Lufthansa City und die Ausweitung des Angebots Lufthansa City ist ein zentraler Baustein in der Konzernstrategie der Lufthansa. Die Fluggesellschaft wurde ins Leben gerufen, um den Flugbetrieb auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas zu optimieren und die Kostenstruktur zu verbessern. Die Übernahme der acht neuen Strecken von der Muttergesellschaft ist ein klares Zeichen dafür, daß Lufthansa City eine größere Rolle im operativen Geschäft einnimmt. Die Fluggesellschaft wird nun verstärkt in der Lage sein, die wichtigsten Drehkreuze, insbesondere München, mit europäischen Destinationen zu verbinden. Die Erweiterung des Flugplans konzentriert sich auf populäre Ferien- und Geschäftsreiseziele. Hier sind die Details zu den neuen Routen ab München: Die genaue Taktung der Flüge, die sich im Laufe der Wintersaison ändert, zeigt, daß die Fluggesellschaft flexibel auf die saisonale Nachfrage reagiert. Der Airbus A320neo: Einheitliche Flotte für mehr Effizienz Die Entscheidung, auf all diesen neuen Routen den Airbus A320neo einzusetzen, ist ein wichtiger Aspekt der Strategie von Lufthansa City. Der A320neo ist ein modernes und weit

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Air France-KLM bricht Verhandlungen mit Air Europa ab

Die Konsolidierung des europäischen Flugmarktes steht weiterhin im Mittelpunkt strategischer Überlegungen großer Luftfahrtkonzerne. In diesem Kontext hat die Air France-KLM-Gruppe die Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa eingestellt. Diese Entscheidung wurde von Benjamin Smith, dem Chef des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns, im Rahmen der Präsentation der Halbjahresergebnisse am 31. Juli 2025 bekanntgegeben. Nach monatelangen Verhandlungen, die seit November 2024 andauerten, konnte keine Einigung mit der Eigentümerfamilie Hidalgo, der Gründerin und Inhaberin des spanischen Reisekonzerns Globalia, erzielt werden. Die Verhandlungen, die bereits der dritte Versuch von Air France-KLM waren, sich an Air Europa zu beteiligen, verdeutlichen die komplexen Hürden bei der Übernahme von Fluggesellschaften und eröffnen nun neue strategische Optionen für andere Mitbewerber wie Lufthansa und Turkish Airlines, die bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. Ein dritter Versuch endet ohne Einigung Die Verhandlungen zwischen Air France-KLM und Globalia, dem Mutterkonzern von Air Europa, waren von Beginn an von einem Ungleichgewicht in den Bewertungen geprägt. Während die Familie Hidalgo eine 20-prozentige Beteiligung ursprünglich mit 240 Millionen Euro bewertete, was eine Gesamtbewertung von 1,2 Milliarden Euro für die Airline implizieren würde, wurde dieser Wert später auf eine 25-prozentige Beteiligung für denselben Betrag, also eine Gesamtbewertung von rund 960 Millionen Euro, angepaßt. Dagegen bot die Air France-KLM-Gruppe für einen 51-prozentigen Anteil an Air Europa, also für die Mehrheit der Anteile, lediglich 300 Millionen Euro, was die Airline mit nur rund 588 Millionen Euro bewertet hätte. Dieses erhebliche Auseinanderklaffen der Preisvorstellungen war, wie sich nun herausstellte, eine unüberwindbare Hürde, die zu dem

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Der Traum vom regionalen Flügel: Aufstieg und Fall der Cirrus Airlines

Die Geschichte der Luftfahrt ist reich an Unternehmen, die mit Innovationsgeist und kühnen Visionen angetreten sind, um den Himmel zu erobern. Unter ihnen war auch Cirrus Airlines, eine deutsche Regionalfluggesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Lücken im Streckennetz zu schließen und Reisenden effiziente Verbindungen abseits der großen Drehkreuze zu bieten. Über zwei Jahrzehnte hinweg prägte Cirrus Airlines den regionalen Flugverkehr in Deutschland und Europa, etablierte sich als zuverlässiger Partner namhafter Fluggesellschaften und entwickelte sich zu einem wichtigen Arbeitgeber. Doch trotz solider Fundamente und einer klaren Marktpositionierung konnte sich die Airline nicht dauerhaft im immer härteren Wettbewerb behaupten. Ihre Geschichte ist ein facettenreiches Lehrstück über die Herausforderungen, denen sich eine Regionalfluggesellschaft in einem dynamischen Marktumfeld stellen muß, und über die Faktoren, die selbst ein etabliertes Unternehmen zum Scheitern bringen können. Diese Reportage zeichnet den Werdegang von Cirrus Airlines nach, beleuchtet ihre Besonderheiten, analysiert die Gründe ihres Niedergangs und zieht Lehren aus dem jähen Ende einer einst so vielversprechenden Airline. Die Anfänge und der Aufstieg: Eine Firmengeschichte im Überblick Die Wurzeln von Cirrus Airlines reichen zurück bis ins Jahr 1995, als das Unternehmen als Luftfahrtberatung in Saarbrücken gegründet wurde. Sehr schnell entwickelte sich daraus jedoch eine Fluggesellschaft, die im März 1998 ihren Erstflug absolvierte. Der Name „Cirrus“ lehnte sich an die Wolkenart an, die für ihre federartige, hohe Erscheinung bekannt ist und eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz suggeriert. Von Beginn an positionierte sich Cirrus Airlines nicht als Billigflieger, sondern als Anbieter von hochwertigen Regionalverbindungen, oft im Auftrag größerer Fluggesellschaften. Dies war

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Verfassungsgericht entscheidet gegen ehemalige Alitalia-Mitarbeiter

Ehemalige Beschäftigte der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia haben vor dem italienischen Verfassungsgericht eine Niederlage erlitten. Die Richter wiesen eine von ihnen eingereichte Verfassungsbeschwerde als unzulässig zurück. Die Kläger hatten die Fortsetzung ihrer Beschäftigungsverhältnisse bei der staatlichen Nachfolgegesellschaft Ita Airways erhofft und sich dabei auf Regelungen zur Betriebsübernahme nach italienischem Recht berufen. Das Gericht stellte jedoch in seinem Urteil klar, daß Ita Airways eine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt. Es bestehe keine direkte Verbindung zwischen der liquidierten Alitalia und der neuen Fluggesellschaft, die sich von einer herkömmlichen Unternehmensübernahme unterscheide. Die Richter betonten, daß das Liquidationsverfahren bei Alitalia primär auf die Rückzahlung von Schulden abzielte und nicht auf eine Reorganisation des Unternehmens. Dieser Umstand schließe eine automatische Übernahme der Belegschaft aus. Das Verfahren war vom Arbeitsgericht Rom angestoßen worden, nachdem mehrere ehemalige Alitalia-Mitarbeiter gegen Ita Airways geklagt hatten, um die Anerkennung ihrer Arbeitsverhältnisse bei der neuen Gesellschaft zu erwirken. Bereits vor dieser Gerichtsentscheidung hatte die EU-Kommission festgestellt, daß zwischen der insolventen Alitalia und Ita Airways keine wirtschaftliche Kontinuität bestehe. Diese Einschätzung der europäischen Behörde spielte eine maßgebliche Rolle in der Urteilsbegründung des Verfassungsgerichtes. Ita Airways wurde als Nachfolgerin der traditionsreichen italienischen Fluggesellschaft gegründet. Das Unternehmen befindet sich derzeit noch mehrheitlich im Besitz des italienischen Staates und operiert unter einer neuen Betriebslizenz. Die Lufthansa hat eine Minderheitsbeteiligung an Ita Airways erworben, mit der Option, diese sukzessive auf 100 Prozent auszubauen. Dieses Urteil festigt die rechtliche Eigenständigkeit von Ita Airways und trennt sie endgültig von den Verbindlichkeiten und Strukturen der ehemaligen Alitalia.

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Lufthansa plant Wiederaufnahme der Strecke München – Mailand-Linate im Winter 2025/26

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa beabsichtigt, nach Informationen von „Aeroroutes“ die Flugverbindung von München nach Mailand-Linate wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme der Strecke ist für den Winterflugplan 2025/2026 vorgesehen und soll ab dem 26. Oktober 2025 erfolgen. Lufthansa plant, diese Route zweimal täglich zu bedienen, wobei Flugzeuge des Typs Airbus A319 beziehungsweise A320 eingesetzt werden sollen. Die Strecke zwischen München und Mailand-Linate gilt als wichtige Verbindung für Geschäftsreisende und Touristen. Mailand-Linate, als innerstädtischer Flughafen, bietet eine schnelle Erreichbarkeit des Zentrums von Mailand und ist daher besonders für Passagiere attraktiv, die Wert auf kurze Wege legen. Die Wiedereinführung dieser Route durch Lufthansa unterstreicht die Bedeutung der Verbindung zwischen zwei der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas. Dies ist ein Indikator für die Erwartung einer stabilen Nachfrage auf dieser Strecke in den kommenden Jahren. Ein weiteres Detail der Ankündigung ist, daß die Flüge zusätzlich unter AZ-Flugnummern von Ita Airways angeboten werden sollen. Dies deutet auf eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung zwischen den beiden Fluggesellschaften hin. Solche Kooperationen sind in der Luftfahrtbranche üblich, um Strecken besser auszulasten und Passagieren erweiterte Buchungsoptionen und nahtlose Reiseerlebnisse zu ermöglichen, selbst wenn sie bei einer Partnerfluggesellschaft buchen. Die Zusammenarbeit mit Ita Airways könnte die Attraktivität der Verbindung für Passagiere aus Italien und dem Lufthansa-Netzwerk weiter steigern. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer Phase, in der Lufthansa ihr Flugangebot an die sich ändernde Marktlage angepaßt hat. Mit der Wiedereinführung der München-Mailand-Linate-Verbindung setzt die Fluggesellschaft ein Zeichen für die Stärkung ihres Drehkreuzes München und die Intensivierung des Verkehrs zwischen wichtigen europäischen Metropolen. Die genauen

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Neue Studie bewertet Airlines: Discover Airlines führt bei Pünktlichkeit und Entschädigungen

Eine aktuelle Studie des Fluggastrechte-Portals Flightright hat die Leistungsfähigkeit großer Fluggesellschaften in den Bereichen Pünktlichkeit, Kundenservice und Entschädigungszahlungen untersucht. Der Flightright-Index 2025 zeigt auf, daß viele etablierte Airlines in diesen Kategorien schlecht abschneiden, während der Ticketpreis kaum Aufschluß über die tatsächliche Qualität gibt. Am unteren Ende der Rangliste finden sich Finnair, Vueling und Ryanair. Besonders hervorgehoben wird in der Studie Discover Airlines. Die deutsche Fluggesellschaft erreicht eine Gesamtbewertung von 3,33 Sternen und überzeugt insbesondere durch ein vorbildliches Zahlungsverhalten. Als einzige Airline im Ranking erhält Discover Airlines in dieser Kategorie die Höchstwertung von fünf Sternen, was ihre Schnelligkeit und Verläßlichkeit bei Entschädigungsleistungen unterstreicht. Auch Eurowings (3,32 Sterne) und Iberia (3,25 Sterne) schneiden in der Gesamtwertung gut ab, wobei Iberia speziell durch hohe Zuverlässigkeit bei Abflug und Ankunft punktet. Am anderen Ende des Spektrums finden sich unerwartete Ergebnisse. Finnair, ein Premiumanbieter, gehört gemeinsam mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Vueling zu den drei am schlechtesten bewerteten Airlines. Finnair fällt besonders durch mangelnde Zuverlässigkeit auf und erreicht in dieser Kategorie lediglich 1,5 Sterne. Ryanair und Vueling schneiden beim Zahlungsverhalten mit jeweils zwei Sternen besonders schwach ab, während Finnair hier immerhin drei Sterne erhält. Auch namhafte Fluggesellschaften wie Lufthansa und British Airways kommen in der Kategorie Zahlungsverhalten nicht über eine mittelmäßige Bewertung hinaus. Die Zufriedenheit der Passagiere mit dem Kundenservice bleibt branchenweit gering. Keine der untersuchten Fluggesellschaften erreicht in dieser Kategorie mehr als 3 Sterne. Die besten Bewertungen erhalten hier noch British Airways (3,15 Sterne) und Austrian Airlines (3,07 Sterne). Die schlechtesten Ergebnisse im Kundenservice

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Flughafen Salzburg feiert zehn Jahre Business Lounge

Der Flughafen Salzburg feiert in diesen Tagen ein Jubiläum: Seine Business Lounge begeht ihr zehnjähriges Bestehen. Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2015 hat sich die Lounge zu einem integralen Bestandteil des Serviceangebots des Flughafens entwickelt und konnte in dieser Dekade über 352.000 Gäste begrüßen. Als Rückzugsort für Geschäftsreisende, Status- und Premiumgäste etabliert, unterstreicht die Erfolgsgeschichte der Lounge das Bekenntnis des Salzburger Flughafens zu Qualität und Passagierzufriedenheit. Die kontinuierlich hohe Nachfrage bestätigt das Konzept eines exklusiven und ruhigen Ambientes, das in der heutigen schnelllebigen Welt des Reisens immer mehr geschätzt wird. Ein Jahrzehnt Qualität und Service: Die Evolution der Business Lounge Im Jahre 2015 eröffnete der Salzburg Airport W. A. Mozart auf einer Fläche von 80 Quadratmetern eine moderne und komfortable Business Lounge. Diese Räumlichkeiten, die zuvor als Büros von Salzburg Airport Services (S.A.S.) und Austrian dienten, wurden strategisch so gewählt, daß sie einen direkten Blick auf das Vorfeld des Flughafens boten. Schon damals wurde Wert auf eine stilvolle Atmosphäre und zeitgemäße Standards gelegt, um den Business-Klienten einen hochwertigen Service zu bieten. Bernhard Wodl, Chief Commercial Officer des Salzburg Airport, erinnert sich an die Anfänge: „Als damals, im Jahr 2015, eine moderne, komfortable Business Lounge mit direktem Blick auf das Vorfeld des Flughafens eröffnete, wußte noch niemand wie gut die Lounge von den Passagieren angenommen wird.“ Die positive Resonanz und das große Interesse, so Wodl weiter, waren überwältigend. Dies war ein klares Indiz dafür, daß der Flughafen einen Nerv getroffen hatte und ein Bedürfnis der Reisenden nach einem hochwertigen und exklusiven

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Condor klagt gegen EU-Freigabe der Lufthansa-Ita-Fusion: Wettbewerb im Luftraum unter Druck

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat im Mai eine Klage gegen die Europäische Kommission eingereicht, um die Genehmigung des Zusammenschlusses zwischen der Lufthansa und der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways für nichtig erklären zu lassen. Die Details dieser Klage mit dem Aktenzeichen T-320/25 sind jüngst im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden. Condor wendet sich damit gegen den Beschluß der Kommission vom 3. Juli 2024, der die Beteiligung der staatlichen italienischen Airline Ita Airways durch Lufthansa unter Auflagen genehmigte. Dieser juristische Schritt unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere in Bezug auf die Marktmacht der großen Netzwerk-Carrier. Die umstrittene Genehmigung und Condors Kernargumente Die Europäische Kommission hatte im Juli 2024 grünes Licht für den Einstieg der Lufthansa bei Ita Airways gegeben. Die Vereinbarung sah vor, daß Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile an Ita erwirbt und diese später sukzessive aufstocken kann. Diese Transaktion war jedoch an umfangreiche Zusagen gebunden, welche den Wettbewerb in bestimmten Märkten erhalten sollten. Solche Auflagen sind ein Standardinstrument der EU-Fusionskontrolle, um die negativen Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen auf den Markt zu minimieren. Condor stützt ihre Klage auf fünf zentrale Argumente und wirft der Kommission vor, gegen die EU-Fusionskontrollverordnung verstoßen zu haben. Konkret bemängelt die Ferienfluggesellschaft, daß nicht alle betroffenen Märkte ermittelt und nicht alle relevanten Tatsachen bei der Entscheidung gewürdigt wurden. Ein Kernpunkt der Fusionskontrolle ist die präzise Definition der relevanten Märkte, um Wettbewerbsverzerrungen zu erkennen. Condor argumentiert offenbar, daß die Kommission hier einen zu engen oder fehlerhaften Blickwinkel eingenommen habe. Ein weiterer Kritikpunkt Condors

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Emirates verlängert Flugstopp nach Teheran

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihren Flugstopp in die iranische Hauptstadt Teheran bis zum 17. Juli 2025 verlängert. Die in Dubai ansässige Golf-Airline begründete diese Entscheidung in einer Stellungnahme mit „operativen Gründen“. Diese Maßnahme folgt einer bereits bestehenden Aussetzung der Flüge und deutet auf anhaltende Herausforderungen oder Anpassungen im Flugbetrieb hin, die den iranischen Luftraum betreffen könnten. Die genauen Umstände der „operativen Gründe“ wurden von Emirates nicht näher erläutert. Solche Entscheidungen können verschiedene Ursachen haben, darunter Anpassungen der Flugrouten, technische Überprüfungen oder Änderungen der Luftverkehrsberechtigungen. Airlines im Nahen Osten und darüber hinaus passen ihre Flugpläne regelmäßig an, um auf dynamische Gegebenheiten in der Region zu reagieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Fluggesellschaften wie Lufthansa hatten zuvor ebenfalls ihre Verbindungen nach Teheran ausgesetzt und dabei ähnliche Begründungen angeführt. Dies deutet darauf hin, daß die Entscheidung von Emirates nicht isoliert ist, sondern möglicherweise im Zusammenhang mit einer breiteren Lageeinschätzung der Luftverkehrssicherheit oder -effizienz in der Region steht. Passagiere, die von dieser Verlängerung betroffen sind, werden gebeten, sich direkt an Emirates zu wenden, um Informationen zu Umbuchungen oder Erstattungen zu erhalten.

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Odyssee über Südamerika: Lufthansa-Flug scheitert an Wetter und ermüdeter Crew

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires entwickelte sich jüngst zu einer dramatischen Odyssee über Südamerika. Die Boeing 747-8, die bereits mit Verspätung startete, scheiterte zweimal an widrigen Wetterbedingungen am Zielflughafen in Buenos Aires. Nach Ausweichmanövern, die den Flug zunächst nach Paraguay und dann nach Brasilien führten, erklärte die Crew schließlich einen Mayday-Notfall aufgrund von Treibstoffknappheit und extremer Ermüdung. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die komplexen Herausforderungen im Langstreckenflugverkehr, wo unvorhersehbare Faktoren wie Wetter und die menschliche Belastungsgrenze eine kritische Rolle spielen können. Verzögerter Start und erste Wetterkapriolen Der Lufthansa-Flug LH510 von Frankfurt nach Buenos Aires (D-ABYM) begann seine Reise am späten Abend mit einer bereits verplanten Verzögerung. Statt der planmäßigen Abflugzeit um 21:40 Uhr verließ die Boeing 747-8 das Drehkreuz Frankfurt erst um 22:28 Uhr. Was als routinemäßiger Nachtflug über den Atlantik gedacht war, sollte sich jedoch bald zu einer unerwarteten und kräftezehrenden Herausforderung entwickeln. Kurz vor dem geplanten Ziel in Buenos Aires, dem internationalen Flughafen Ezeiza, begann für Passagiere und Crew eine ermüdende Rundreise über Südamerika. Am Zielflughafen herrschten schlechte Wetterbedingungen, die eine sichere Landung unmöglich machten. Dichter Nebel und widrige Sichtverhältnisse zwangen die Piloten zu drastischen Maßnahmen. Nachdem die Boeing 747-8 zunächst in Warteschleifen vor Buenos Aires verweilte, traf die Crew die Entscheidung, zum Ausweichflughafen in Asunción, Paraguay, abzufliegen. Diese erste Umleitung, obwohl ärgerlich für die Passagiere, ist ein Standardverfahren in der Luftfahrt, um die Sicherheit zu gewährleisten, wenn der Zielflughafen unlandbar ist. Zwei Anflugsversuche und der Weg nach Brasilien Nach der ersten Ausweichlandung

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