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Lufthansa rüstet sich für Sommerferien: Pünktlichkeit und Service im Fokus

Zum Beginn der hessischen Sommerferien bereitet sich die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auf die reisestärksten Wochen des Jahres vor. Allein am ersten Ferienwochenende werden am Flughafen Frankfurt rund 186.000 Passagiere erwartet. Im Sommerflugplan bietet Lufthansa Airlines ab Frankfurt insgesamt 211 Destinationen an, darunter 140 in Deutschland und Europa sowie 71 interkontinentale Ziele. Besonders gefragt sind innerhalb Europas Reiseziele in Portugal, Griechenland, Frankreich, Italien und Skandinavien. Bei den internationalen Zielen erfreuen sich Windhoek, südamerikanische Metropolen wie Rio de Janeiro, São Paulo und Bogotá, sowie Seattle und Los Angeles grosser Beliebtheit. Lufthansa hat in den vergangenen Monaten ihre Pünktlichkeit deutlich verbessert. Während die Airline im vergangenen Sommer europaweit noch auf Platz fünf der Netzwerkfluggesellschaften lag, gehört sie nun zu den Top 3 in Europa. Bei der für die Gäste entscheidenden Ankunftspünktlichkeit erreichte Lufthansa im Frühjahr sogar den ersten Platz. Jens Ritter, der Geschäftsführer von Lufthansa Airlines, betonte, daß ein stabiler und pünktlicher Flugbetrieb die Voraussetzung für ein gutes Kundenerlebnis sei. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage habe man sich bewusst für eine Investition von rund 200 Millionen Euro in die Stabilisierung des Flugbetriebs entschieden. Diese Investition zahle sich nun für Gäste und Mitarbeiter aus, da Lufthansa so pünktlich fliege wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Investitionen in das Reiseerlebnis der Gäste zeigen sich auch in anderen Bereichen. Von der Aufwertung des Speisenangebots und der Lounges bis hin zur neuen Kabinenausstattung der Langstreckenflugzeuge mit dem sogenannten Allegris-Produkt verzeichnet die Fluggesellschaft einen positiven Trend bei der Kundenzufriedenheit. Lufthansa Airlines wurde erst kürzlich bei den World

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Der Luftraum im Griff der Krise: Wie der Konflikt im Nahen Osten den europäischen Flugverkehr lähmt

Die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel haben weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr, insbesondere auf Flüge aus und nach Europa. Obwohl Israel seinen Luftraum wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet hat, bleiben wichtige Überflugrouten über den Iran gesperrt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen führt. Nach Angaben von Eurocontrol, der europäischen Flugsicherung, waren rund 1.800 Flüge unmittelbar von der Eskalation des zwölftägigen Konflikts betroffen. Die unmittelbaren Folgen sind nicht nur weitreichende Flugumleitungen, sondern auch zahlreiche Annullierungen, welche die globalen Flugpläne durcheinanderwirbeln und Fluggesellschaften sowie Passagiere vor große Herausforderungen stellen. Die Zurückhaltung vieler Airlines, darunter auch die Lufthansa, den Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufzunehmen, zeigt die tiefe Besorgnis über die Sicherheitslage in der Region, selbst bei offizieller Wiedereröffnung des israelischen Luftraums und staatlichen Garantien. Massive Auswirkungen auf den europäischen Flugverkehr Der Konflikt im Nahen Osten, insbesondere die jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Iran und Israel, haben nachdrückliche Spuren im europäischen Flugverkehr hinterlassen. Eurocontrol, die europäische Flugsicherungsorganisation, hat die weitreichenden Konsequenzen detailliert dokumentiert. Seit dem 13. Juni waren rund 1.800 Flüge aus und nach Europa direkt von den Geschehnissen betroffen. Diese Zahl verdeutlicht das Ausmaß der Störungen, die weit über die unmittelbare Konfliktzone hinausreichen. Ein signifikanter Teil dieser Beeinträchtigungen entfällt auf Flugumleitungen. Über 1.000 Flüge mußten seit dem 13. Juni um das Krisengebiet herumgeleitet werden, was nicht nur zu längeren Flugzeiten, sondern auch zu erhöhtem Treibstoffverbrauch und damit verbundenen Mehrkosten für die Fluggesellschaften führt. Diese Umwege belasten die Betriebsplanung erheblich und erfordern eine ständige Anpassung der Routen. Darüber hinaus verzeichnete Eurocontrol 800 Flugausfälle, die

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Boeing überzeugt neuen B777X-Termin einzuhalten

Die Pariser Luftschau des Jahres 2025 war überschattet von einem tragischen Unfall der Air India, der die Feierlichkeiten dämpfte und Boeing dazu veranlasste, seine Präsenz und seine Pläne deutlich zu reduzieren. Trotz dieser gedrückten Stimmung hielt der Flugzeughersteller eine entscheidende Präsentation über das Innere und die Spezifikationen des Boeing 777X ab, geleitet von Justin Hale, dem Kundenverantwortlichen für 777X und Frachter. Das Flugzeug, dessen Indienststellung in den letzten zehn Jahren wiederholt verschoben wurde, sieht sich weiterhin mit Skepsis seitens einiger Fluggesellschaften bezüglich des aktuellen Zeitplans konfrontiert. Eine kurze Unterredung mit Herrn Hale am Rande der Präsentation beleuchtete den Status des 777X-Programms und seine Perspektiven für die Zukunft. Die Positionierung der Boeing 777X im Markt Justin Hale betonte in seiner Präsentation die einzigartige Positionierung der Boeing 777X in einer sich wandelnden Langstreckenflugzeug-Landschaft. Sie sei dazu prädestiniert, die Lücke zu füllen, welche durch das sukzessive Verschwinden der Boeing 747 und des Airbus A380 entsteht. Insbesondere die Variante -9 des 777X biete mit bis zu 426 Sitzplätzen die höchste Kapazität unter allen derzeitigen Flugzeugen der neuen Generation. Im Vergleich dazu konnten frühere Flugzeuge wie der A380 bis zu 586 Passagiere aufnehmen. Die 777X zielt darauf ab, den Bedarf an Flugzeugen mit hoher Kapazität und langer Reichweite zu decken. Ihr engster Konkurrent in Bezug auf die Kapazität ist der Airbus A350-1000, der bis zu 376 Personen befördern kann. Diese Marktnische ist von entscheidender Bedeutung, da Fluggesellschaften nach effizienteren und kapazitätsstärkeren Alternativen suchen, um ihre wachsenden Passagierzahlen auf Langstrecken zu bewältigen. Die Entwicklung von Flugzeugen,

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Mitteldeutsche Flughäfen rüsten sich für Ferienansturm

Mit dem bevorstehenden Ferienbeginn bereiten sich die mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden auf einen regen Reiseverkehr vor. Insgesamt 81 Passagiermaschinen sollen am kommenden Wochenende von diesen Standorten abheben. Neben Flügen zu deutschen und europäischen Metropolen stehen vor allem sonnige Reiseziele am Mittelmeer, Atlantik sowie am Schwarzen und Roten Meer im Vordergrund des Flugplans. Vom Leipzig/Halle Airport sind zum Ferienauftakt 32 Flüge zu beliebten Sonnenzielen sowie 13 Linienflüge geplant. Dreizehn Maschinen starten nach Antalya, während Palma de Mallorca und Hurghada jeweils sechsmal angeflogen werden. Heraklion wird dreimal bedient. Weitere Destinationen umfassen Varna, Rhodos, Korfu, Jerez de la Frontera, Fuerteventura, Las Palmas, Teneriffa, Faro und Tirana. Die Fluggesellschaft Marabu ist dabei die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle und bietet mit 14 Abflügen die meisten Möglichkeiten, in den Sommerurlaub zu starten. Auch Sun Express mit acht Starts sowie Condor und Freebird Airlines mit jeweils vier Abflügen tragen zum Angebot bei. Ergänzend sind 13 Linienflüge zu Drehkreuzen geplant, darunter zehn nach Frankfurt, zwei nach Istanbul und eine Verbindung nach Wien, welche den Zugang zu zahlreichen weltweiten Zielen ermöglichen. Der Flughafen Dresden sieht zum Ferienbeginn 12 Urlaubsmaschinen und 14 Linienflüge vor. Fünf Flugzeuge heben Richtung Antalya ab, drei nach Palma de Mallorca. Weitere Verbindungen bestehen nach Burgas, Heraklion und Rhodos. Die Lufthansa bietet ab Dresden die häufigsten Verbindungen zu ihren Drehkreuzen Frankfurt (achtmal) und München (sechsmal). Die Swiss International Air Lines verbindet die sächsische Landeshauptstadt am Sonntag mit Zürich. Über diese Drehkreuze in Frankfurt, München und Zürich sind Reisende bequem an globale Destinationen angebunden. Angesichts

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Eurowings und SunExpress starten Codeshare-Abkommen für Türkei-Flüge

Pünktlich zur beginnenden Sommersaison erweitern Eurowings und SunExpress ihr Streckennetz durch ein bilaterales Codeshare-Abkommen. Diese Kooperation, welche Flüge in die Türkei umfaßt, soll das Angebot für Reisende erweitern und die Auslastung der Flugverbindungen optimiren. Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, und SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, treten damit enger zusammen, um den Reiseverkehr zwischen Deutschland und der Türkei zu stärken. Die ersten Eurowings-Flüge in die Türkei, darunter Destinationen wie Samsun, Kayseri und Çukurova, sind bereits ab Juli auch unter SunExpress Flugnummer buchbar. Diese Maßnahme ermöglicht es Kunden beider Fluggesellschaften, von einem erweiterten Angebot und nahtloseren Verbindungen zu profitieren. Im weiteren Verlauf des Abkommens werden auch SunExpress-Flüge nach Antalya unter Eurowings Flugnummer zur Verfügung stehen. Antalya gilt als eine der beliebtesten Ferienregionen an der türkischen Mittelmeerküste und ist für den deutschen Tourismus von großer Bedeutung. Codeshare-Abkommen sind in der Luftfahrtbranche gängige Praxis, um die Reichweite von Fluggesellschaften zu vergrößern, ohne zusätzliche Flugzeuge einsetzen zu müssen. Solche Vereinbarungen erhöhen die Flexibilität für Reisende, indem sie mehr Optionen für Routen und Flugzeiten bieten. Für die beteiligten Airlines bedeutet dies eine Steigerung der Auslastung auf bestimmten Strecken und eine Effizienzsteigerung im Flugbetrieb. Die Zusammenarbeit zwischen Eurowings und SunExpress spiegelt die strategischen Interessen beider Partner wider, ihre Präsenz im Segment des Ferienflugverkehrs zwischen Deutschland und der Türkei weiter auszubauen und die Marktposition zu festigen.

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Lufthansa streicht geplante Linie Innsbruck-Frankfurt – Flughafen überrascht

Die Lufthansa wird die ursprünglich für den 1. Juli 2025 geplante Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main doch nicht vollziehen. Dies berichtet der „ORF Tirol“. Die Linie, welche von der Regionalfluggesellschaft SkyAlps im Auftrag der Lufthansa hätte bedient werden sollen, wird weder im laufenden Sommerflugplan noch im Winter 2025/2026 angeboten. Die Lufthansa begründet die Entscheidung gegenüber dem Sender mit „Wirtschaftlichkeit und Saisonalität“. Diese Entwicklung hat am Flughafen Innsbruck für Überraschung gesorgt. Ein Sprecher des Flughafens erklärte, man habe zuletzt intensiv auf die Wiederaufnahme dieser Verbindung hingearbeitet. Die Strecke nach Frankfurt ist traditionell eine wichtige Anbindung für den Flughafen Innsbruck, da sie Reisenden nicht nur eine Direktverbindung in eine bedeutende deutsche Metropole bietet, sondern auch Zugang zum interkontinentalen Drehkreuz der Lufthansa in Frankfurt eröffnet. Die Absage erfolgt nach auch Problemen, die SkyAlps im Frühjahr mit der italienischen Luftfahrtaufsichtsbehörde ENAC hatte. Im Februar stieß die ENAC auf fehlerhafte Wartungsaufzeichnungen bei einem Dienstleister von SkyAlps, woraufhin zunächst sieben Turboprop-Flugzeuge der Fluggesellschaft aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Dash-8-Flugzeuge von SkyAlps sind im maltesischen Register angemeldet. Inzwischen kann SkyAlps jedoch die meisten ihrer Maschinen wieder einsetzen, was die Überraschung des Innsbrucker Flughafens über die Annullierung der Linie möglicherweise noch verstärkt hat. Die Entscheidung der Lufthansa dürfte Auswirkungen auf die Reiseplanungen vieler Passagiere haben, die auf diese Direktverbindung angewiesen waren oder sie für Anschlußflüge nutzen wollten. Sie unterstreicht zudem die Sensibilität des regionalen Flugverkehrs und die Herausforderungen, mit denen Fluggesellschaften bei der Aufrechterhaltung und Wirtschaftlichkeit bestimmter Routen konfrontirt sind, insbesondere wenn Dritte

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Air France passt Winterflugplan an: A350-Flüge nach Denver werden saisonal eingestellt

Die internationale Luftfahrtbranche sieht sich mit einer Verschiebung der Nachfrage auf dem lukrativen Transatlantikmarkt konfrontiert. Berichten der Luftfahrtanalysefirma Cirium zufolge wird Air France ihre Airbus A350-Flüge auf der Route zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle (CDG) und dem Denver International Airport (DEN) für die kommende Wintersaison vollständig einstellen. Der letzte Flug mit einem A350 ist für den 12. Oktober 2025 angesetzt, die Wiederaufnahme des Dienstes mit diesem Flugzeugtyp ist für den 24. April 2026 vorgesehen. Obwohl die Route ganzjährig weiterhin mit einer Boeing 787-9 Dreamliner bedient wird, die eine geringere Kapazität als der Airbus A350-900 aufweist, deutet diese Anpassung auf eine breitere Entwicklung im transatlantischen Flugverkehr hin, die auch andere große Fluggesellschaften betrifft. Saisonale Anpassungen und die Kapazitätsfrage Die Entscheidung von Air France, die A350-Flüge nach Denver im Winter einzustellen, ist eine bemerkenswerte Änderung gegenüber dem Vorjahr, als die Fluggesellschaft ihre A350-Flotte auf dieser Strecke die gesamte Wintersaison über einsetzte. Der Airbus A350-900, als modernes Langstreckenflugzeug, bietet mit 324 Passagiersitzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration (34 in der Business Class, 24 in der Premium Economy und 266 in der Economy Class, gemäß ch-aviation Daten) in der Regel eine höhere Kapazität als die Boeing 787-9 Dreamliner von Air France, die bis zu 279 Passagiere befördern kann. Die Wahl des kleineren Flugzeugtyps für die Wintersaison läßt darauf schließen, daß Air France mit einer geringeren Nachfrage rechnet als in den Vorjahren. Air France hat die genauen Gründe für diese Anpassung nicht öffentlich dargelegt. Jedoch weisen die jüngsten Quartalsergebnisse der Air France-KLM Gruppe auf eine

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Turkish Airlines erwägt Einstieg bei Air Europa

Die Turkish Airlines zieht ein Gebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa in Betracht. Dies berichten Kreise, die mit der Angelegenheit vertraut sind, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Damit reiht sich die türkische Staatsfluggesellschaft in eine wachsende Zahl potenzieller Investoren ein, zu denen auch die Lufthansa und Air France-KLM zählen, vor Ablauf der Frist für verbindliche Angebote Anfang Juli. Der Schritt ist Teil der Bemühungen von Air Europa, Mittel zur Rückzahlung eines staatlichen Darlehens aus der Zeit der Pandemie zu beschaffen. Das Interesse einer außereuropäischen Fluggesellschaft am regionalen Markt ist ein seltener Vorgang und könnte Turkish Airlines eine strategische Position für eine zukünftige Kontrolle in diesem wichtigen Luftverkehrsraum sichern. Auch Air France-KLM und Lufthansa führen weiterhin Gespräche mit Globalia, der Eigentümerin von Air Europa, über eine Beteiligung; Details hierzu bleiben jedoch vertraulich. Die Verkaufsbemühungen um Air Europa ziehen sich bereits seit längerer Zeit hin, was auf interne Familienstreitigkeiten innerhalb von Globalia sowie strukturelle Bedenken seitens der Bieter zurückzuführen ist. Der Fokus liegt nun auf dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent, welche einen strategischen Einstieg inmitten des zunehmenden Konsolidierungsdrucks im europäischen Luftverkehrsmarkt bietet. Die Eigentümerin von British Airways, die IAG, welche bereits eine 20-prozentige Beteiligung an Air Europa hält, hatte im vergangenen Jahr eine vollständige Übernahme der Fluggesellschaft aufgrund regulatorischer Bedenken und kartellrechtlicher Vorbehalte aufgegeben. Air Europa betreibt wichtige Routen innerhalb Spaniens, Europas und Lateinamerikas. Diese Regionen stehen zunehmend im Fokus von Fluggesellschaften, die dort Wachstum und eine größere Marktpräsenz anstreben. Der Wettbewerb um die Anteile an Air

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Lettland sucht baltische Investoren für Air Baltic vor Börsengang

Lettland, als Haupteigentümer der Fluggesellschaft Air Baltic, plant einen Börsengang des Unternehmens und sucht dabei Unterstützung von seinen baltischen Nachbarstaaten. Ziel ist es, vor dem Börsengang (IPO) Litauen und Estland als Aktionäre zu gewinnen, um eine breitere staatliche Trägerschaft für Air Baltic zu schaffen. Dies könnte, falls notwendig, auch über deren Flughafengesellschaften geschehen. Lettland hält derzeit 98 Prozent der Anteile an Air Baltic. Die deutsche Lufthansa, die Teile ihres Systems im Rahmen von Wet-Lease-Verträgen auf Air Baltic stützt, hat bereits einen Anteil von zehn Prozent der Aktien zugesichert. Der Vorstoß zur Einbeziehung der Nachbarstaaten erfolgt nach der überraschenden Absetzung des langjährigen Air-Baltic-Chefs Martin Gauss im April dieses Jahres. Der lettische Verkehrsminister Atis Svinka betonte, alle drei baltischen Staaten profitierten von einem starken Akteur auf dem regionalen Luftverkehrsmarkt und lud daher Estland und Litauen zur Beteiligung ein. Die Aufforderung zur Investition in Air Baltic, obwohl als Einladung formuliert, setzt die Nachbarstaaten unter Zugzwang. Air Baltic bietet noch vor Ryanair die größte Konnektivität an den Flughäfen Tallinn und Vilnius, und die Wirtschaft in Litauen und Estland ist maßgeblich auf die Fluggesellschaft angewiesen. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung von Air Baltic für die gesamte baltische Region. Trotz des saisonbedingten Verlustes im ersten Quartal 2025 konnte Air Baltic diesen von 40,6 auf 29,3 Millionen Euro verringern. Die Absetzung von Martin Gauss, der seit 2011 an der Spitze der Fluggesellschaft stand und als Architekt des heutigen Unternehmens gilt, erfolgte nach eigenen Angaben aufgrund des Verlustes des Rückhalts der lettischen Regierung.

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Bombendrohung zwingt Lufthansa-Flug nach Indien zur Umkehr

Ein Lufthansa-Flugzeug auf dem Weg von Deutschland nach Indien mußte am Sonntagabend wegen einer Bombendrohung umkehren und sicher in Frankfurt am Main landen. Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte den Vorfall am Montag. Die Maschine mit der Flugnummer LH752, deren Ziel Hyderabad war, setzte gegen 18:30 Uhr wohlbehalten und ohne Zwischenfälle wieder auf dem Frankfurter Flughafen auf. Der Vorfall wurde zuerst vom Hessischen Rundfunk gemeldet. Die Bundespolizei gab keine weiteren Einzelheiten zu der Art der Bedrohung bekannt. Alle Passagiere wurden in Frankfurt untergebracht und sollten ihren Flug nach Indien am Montag fortsetzen können. Für etwa 200 Reisende, die aufgrund fehlender Visa im Transitbereich verbleiben mußten, wurden am Flughafen Feldbetten aufgestellt, wie die Hessenschau berichtete. Die Versorgung mit Speisen und Getränken war für die betroffenen Passagiere gewährleistet. Derartige Vorfälle, bei denen Flugzeuge wegen Drohungen umkehren oder außerplanmäßig landen müßen, sind in der Luftfahrt nicht unüblich und werden stets mit höchster Priorität behandelt. Die Sicherheitsbehörden reagieren auf jede potentielle Gefahr, um die Sicherheit der Passagiere und Besatzung zu gewährleisten. In solchen Fällen greifen umfassende Notfallpläne, die eine sichere Landung, die Betreuung der Passagiere und die anschließende Untersuchung des Vorfalls umfassen. Die konsequente Einhaltung dieser Protokolle ist entscheidend für die Luftsicherheit.

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