Lufthansa

Weitere Artikel aus der Rubrik

Lufthansa

Lufthansa nimmt tägliche Verbindung München-Bari auf

Die Lufthansa erweitert ihren aktuellen Sommerflugplan und bietet vom 1. Juni bis zum 29. Juni eine neue tägliche Direktverbindung von München nach Bari in Süditalien an. Wie das Luftfahrtportal „Aeroroutes“ meldet, wird die deutsche Fluggesellschaft die Strecke mit Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A321 bedienen. Gleichzeitig reduziert die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti ihre Flugfrequenz auf der gleichen Strecke von drei auf zwei tägliche Flüge. Die neue tägliche Verbindung durch Lufthansa deutet auf eine erwartete oder gestiegene Nachfrage auf dieser Route hin. Bari ist die Hauptstadt der süditalienischen Region Apulien und ein bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen attraktiv, die die Küstenregion und das Hinterland Apuliens erkunden möchten. Die Flugzeit von München nach Bari beträgt in der Regel etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Die Entscheidung, die Frequenz durch Lufthansa zu erhöhen und gleichzeitig die Kapazitäten von Air Dolomiti zu reduzieren, könnte eine strategische Anpassung innerhalb des Lufthansa-Konzerns sein, um die Nachfrage optimal zu bedienen. Airbus A320 und A321 verfügen über eine höhere Passagierkapazität als die typischerweise von Air Dolomiti eingesetzten Regionaljets. Dies könnte darauf hindeuten, daß Lufthansa mit einer stärkeren Auslastung der Strecke rechnet. Die tägliche Verbindung ab München bietet Reisenden eine flexible Anreisemöglichkeit nach Apulien während des genannten Zeitraums im Sommerflugplan. Dies könnte insbesondere für Urlauber, die die Strände und Sehenswürdigkeiten der Region besuchen möchten, von Vorteil sein. Die Anpassung des Flugplans zeigt die Dynamik im Luftverkehr und die fortlaufende Optimierung der Streckenangebote durch die Fluggesellschaften.

weiterlesen »

Deutschland als logistische Drehscheibe der Nato: Bundeswehr setzt auf zivile Partner

Angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen und struktureller Defizite in der militärischen Infrastruktur intensiviert die Bundeswehr die Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen, um ihre Rolle als logistische Drehscheibe der Nato zu erfüllen. Die Bundeswehr hat sich an bedeutende Logistikunternehmen wie die Deutsche Bahn, Lufthansa und Rheinmetall gewandt, um im Krisenfall die Verlegung von Soldaten und militärischem Gerät an die Nato-Ostgrenze sicherzustellen. Diese Kooperationen sind Teil der umfassenderen Bemühungen Deutschlands, seiner Verpflichtung als logistische Drehscheibe innerhalb der Allianz gerecht zu werden. Nationale Sicherheitsstrategie und logistische Verpflichtungen Mit der Verabschiedung der Nationalen Sicherheitsstrategie 2023 hat sich Deutschland klar zu seiner Rolle innerhalb des nordatlantischen Bündnisses bekannt. In einem möglichen Krisenszenario soll die Bundesrepublik in der Lage sein, zehntausende alliierte Soldaten durch ihr Territorium zu führen, zu versorgen und militärisch zu unterstützen. Dies setzt eine leistungsfähige Infrastruktur voraus – und deren Mängel sind schon heute offensichtlich. Die Bundeswehr sieht sich derzeit nicht in der Lage, die gestiegenen Anforderungen allein zu bewältigen. Defizite bei Straßen, Schienenwegen und Brücken erschweren die Verlegung schwerer militärischer Ausrüstung. Vor allem in Ost-West-Richtung bestehen logistische Engpässe. Das strategische Konzept der Nato, das sogenannte „New Force Model“, sieht vor, daß innerhalb kürzester Zeit große Truppenkontingente verlegt werden können – ein Ziel, das ohne zivile Unterstützung kaum erreichbar scheint. Wachsende Abhängigkeit von privaten Dienstleistern Bereits jetzt ist die Bundeswehr bei logistischen Aufgaben außerhalb direkter Krisengebiete fast vollständig auf zivilgewerbliche Anbieter angewiesen. Das betrifft nicht nur Transporte auf Straße und Schiene, sondern auch die Bereitstellung technischer Mittel und personeller Unterstützung. Das Operative Führungskommando der Bundeswehr

weiterlesen »

Luftverkehr in Deutschland: Zwischen Stagnation und struktureller Herausforderung

Der innerdeutsche Luftverkehr hat sich auch Jahre nach der Corona-Pandemie noch nicht vollständig erholt. Während internationale und touristische Strecken teils sogar über das Vorkrisenniveau hinausgewachsen sind, bleibt der Binnenmarkt zurück. Strukturelle Probleme, hohe staatliche Abgaben und ein schwindendes Flugangebot belasten den Standort Deutschland. Mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Pandemie steckt der innerdeutsche Luftverkehr weiter in der Krise. Zwar erholen sich internationale Flugverbindungen, insbesondere in touristische Zielgebiete, dynamisch, doch das Angebot auf innerdeutschen Strecken stagniert. Besonders gravierend ist der Rückgang bei dezentralen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese haben laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) lediglich rund 20 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreicht. Während Linienflüge über die großen Drehkreuze Frankfurt und München wieder in größerem Umfang angeboten werden, sind Direktverbindungen zwischen kleineren deutschen Städten nahezu verschwunden. Diese Entwicklung hat spürbare Folgen für die Erreichbarkeit vieler Regionen und erschwert insbesondere den Geschäftsreiseverkehr, wie Unternehmen zunehmend beklagen. Wettbewerbsnachteil durch staatliche Abgaben Ein zentrales Hemmnis sieht die Branche in der Belastung durch staatlich verursachte Kosten. Die Luftverkehrsteuer, die Sicherheitsgebühren sowie die Gebühren für die Flugsicherung zählen in Deutschland zu den höchsten in Europa. Dies verringere nicht nur die Attraktivität des innerdeutschen Flugverkehrs, sondern auch die des Standortes Deutschland insgesamt. Nach Einschätzung des BDL sind die durch staatliche Eingriffe verursachten Zusatzkosten im Jahr 2025 erneut um 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Airlines sehen sich dadurch gezwungen, ihre Angebote zu reduzieren oder gänzlich aufzugeben. Der wirtschaftliche Druck trifft dabei vor allem kostensensitive Low-Cost-Carrier. Rückzug internationaler Fluggesellschaften Die Konsequenzen dieser Rahmenbedingungen sind bereits deutlich sichtbar. So hat

weiterlesen »

Lufthansa Gruppe führt vereinfachte Online-Zahlungsmethode ein

Die Lufthansa Gruppe wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit Visa die neue Online-Zahlungsoption „Click to Pay“ auf ihren Buchungsportalen integrieren. Diese Neuerung betrifft die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines und zielt darauf ab, den Buchungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. „Click to Pay“ ermöglicht es Reisenden, ihre Online-Flugbuchungen künftig lediglich durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse abzuschließen. Die wiederholte Eingabe von Kredit- oder Debitkartendaten entfällt dabei vollständig. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung der gewünschten Zahlungskarte bei Zahlungsnetzwerken wie Visa oder direkt bei der ausgebenden Bank. Nach dieser Erstanmeldung erkennt das System den Nutzer auf den Buchungsplattformen der Lufthansa Gruppe sowie in anderen teilnehmenden Online-Shops anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Auch bei erstmaligen Käufen oder als Gast soll diese Funktion zur Verfügung stehen. Die eigentliche Bezahlung erfolgt durch Auswahl der hinterlegten Karte und Bestätigung des Kaufs, wobei gegebenenfalls eine Freigabe durch die Bank, beispielsweise über eine Banking-App, erforderlich sein kann. Die neue Zahlungsmethode wird unabhängig vom jeweiligen Kartenanbieter allen Kunden der Lufthansa Gruppe offenstehen. Der Airline-Konzern betont, mit dieser Einführung eines der ersten Luftfahrtunternehmen zu sein, das „Click to Pay“ anbieten wird. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Gruppe, unterstreicht das kontinuierliche Bestreben des Unternehmens, die Serviceleistungen für seine Kunden zu verbessern und ihnen einen innovativen Rundumservice während der gesamten Reise zu bieten. Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, hebt die Einfachheit und Sicherheit der neuen Zahlungsmethode hervor, die dem Komfort des kontaktlosen Bezahlens ähnele. Ein wesentlicher Vorteil von „Click

weiterlesen »

Air Baltic zwischen wirtschaftlicher Neuaufstellung und regionaler Verantwortung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic steht im Frühjahr 2025 an einem entscheidenden Wendepunkt. Nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende Martin Gauss abgesetzt wurde, die Airline einen massiven Verlust verzeichnete und der geplante Börsengang erneut verschoben wurde, rücken nun politische Differenzen innerhalb der baltischen Staaten in den Vordergrund. Während Lettland auf die Unterstützung seiner Nachbarn setzt, distanzieren sich Estland und Litauen bislang von konkreten finanziellen Verpflichtungen. Die Diskussion um eine mögliche Beteiligung an Air Baltic offenbart unterschiedliche Vorstellungen über Verantwortung, nationale Interessen und wirtschaftliche Perspektiven im Ostseeraum. Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal machte unlängst in einem Interview deutlich, daß seine Regierung keine Absicht habe, sich finanziell an Air Baltic zu beteiligen. „Politische Unterstützung kann sich auch in Sympathie und Zusammenarbeit äußern – es muß nicht zwangsläufig Geld fließen“, sagte Michal. Gleichwohl würdigte er die Rolle von Air Baltic bei der Sicherstellung der Flugverbindungen für Estland. Damit erteilte Estland den latenten Erwartungen Lettlands eine klare Absage, was eine Beteiligung an der Nationalfluglinie betrifft. Lettlands Erwartungen an regionale Solidarität Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hatte zuvor betont, daß Lettland auf eine „breitere regionale Verantwortung“ hoffe. Man wünsche sich nicht nur symbolische Unterstützung, sondern langfristig auch eine Einbindung Estlands und Litauens in den Unternehmenserfolg von Air Baltic. Der lettische Verkehrsminister Atis Švinka erklärte kürzlich, daß verschiedene Optionen geprüft würden, um die Airline auf stabile Beine zu stellen – unter anderem auch durch Kapitalbeteiligungen benachbarter Staaten. Bislang jedoch ohne greifbares Ergebnis. Am 7. April 2025 wurde Martin Gauss, der Air Baltic seit 2011 geleitet hatte, nach einer

weiterlesen »

Airbus demontiert ehemalige Lufthansa A380 zur Ersatzteilgewinnung

Der Flugzeugbauer Airbus lässt zwei seiner A380 demontieren, die zuvor zur Flotte der Lufthansa gehörten. Die betroffenen Maschinen mit den Kennzeichen D-AIME und D-AIMF waren von 2011 bis 2020 für die deutsche Fluggesellschaft im Einsatz. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte Lufthansa ihre gesamte A380-Flotte vorübergehend stillgelegt und später von den 14 Flugzeugen nur acht wieder in Betrieb genommen. Die übrigen sechs, darunter die nun zur Demontage bestimmten, wurden an Airbus verkauft. Airbus wird die beiden Grossraumflugzeuge nun als Quelle für Ersatzteile nutzen. Wie mitgeteilt wurde, übernimmt das Unternehmen VAS Aero Services die Zerlegung der beiden ehemaligen Lufthansa-Maschinen sowie einer weiteren ausgemusterten A380 der Malaysia Airlines (Kennzeichen 9M-MNC), die ebenfalls aus dem Bestand von Airbus stammt. Die Demontage soll die Gewinnung von wiederverwendbaren Komponenten ermöglichen, die zur Wartung und Reparatur anderer noch aktiver A380 eingesetzt werden können. VAS Aero Services verfügt bereits über Erfahrung in der Demontage des Airbus A380 und hat nach eigenen Angaben bereits zehn dieser Grossraumflugzeuge zerlegt. Angesichts der unerwartet starken Wiederbelebung des A380-Flugbetriebs bei einigen Fluggesellschaften und anhaltenden Lieferverzögerungen bei neuen Langstreckenflugzeugen gewinnen gebrauchte Ersatzteile zunehmend an Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs älterer Maschinen. Die demontierten Flugzeuge werden somit dazu beitragen, die Lebensdauer anderer A380 zu verlängern.

weiterlesen »

Discover Airlines erweitert Langstreckenangebot ab München um Calgary

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, baut ihr Langstreckenangebot vom Standort München weiter aus und hat eine neue Direktverbindung nach Calgary in Kanada aufgenommen. Der Erstflug zu der viertgrössten Stadt Kanadas, die als Tor zum Banff National Park und den Rocky Mountains gilt, fand kürzlich statt. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient, wobei der Abflug in München jeweils um 13:25 Uhr erfolgt. Mit der Aufnahme der Flüge nach Calgary vervollständigt Discover Airlines die Einführung ihrer neuen interkontinentalen Basis am Flughafen München. Zuvor hatte die Fluggesellschaft bereits Direktverbindungen nach Orlando in den Vereinigten Staaten und Windhoek in Namibia aufgenommen. Alle drei neuen Langstreckenziele werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A330 angeflogen. Die Expansion des Langstreckenangebots unterstreicht die Bedeutung Münchens als wachsender Standort für die Ferienfluggesellschaft. Discover Airlines verfügt nun über eine Flotte von acht Flugzeugen und bedient insgesamt 32 Urlaubsziele. Das Streckennetz umfasst dabei sowohl Kurz- und Mittelstrecken als auch die neuen Langstreckenverbindungen. Insgesamt bietet die Airline wöchentlich 80 Abflüge von ihren verschiedenen Standorten an. Die Erweiterung des Angebots ab München soll die Position von Discover Airlines im touristischen Flugverkehr weiter stärken und Reisenden eine grössere Auswahl an Direktflügen zu attraktiven Ferienzielen bieten.

weiterlesen »

Eurowings tritt Sunflower-Netzwerk bei

Die Fluggesellschaft Eurowings hat bekanntgegeben, dem internationalen Sunflower-Netzwerk beizutreten. Dieser Schritt beinhaltet unter anderem die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Personen, die nicht sichtbare Behinderungen haben. Ziel der Initiative ist es, diesen Passagieren eine verbesserte und sensiblere Unterstützung während ihrer Reise zu bieten. Das Sunflower-Netzwerk ist eine globale Initiative, die es Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen ermöglicht, ihre Bedürfnisse durch das Tragen eines Sonnenblumen-Symbols diskret zu signalisieren. Nicht sichtbare Behinderungen können beispielsweise Autismus, chronische Schmerzen, Hörverlust, Lernschwierigkeiten oder psychische Erkrankungen umfassen. Durch den Beitritt verpflichtet sich Eurowings, das Bewusstsein für diese Thematik bei ihren Mitarbeitern zu schärfen und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um Betroffene angemessen zu unterstützen. Dies kann beispielsweise zusätzliche Hilfe beim Check-in, beim Boarding oder während des Fluges umfassen. Die Schulungen der Eurowings-Mitarbeiter werden darauf abzielen, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen von Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen zu entwickeln und ihnen zu ermöglichen, auf deren individuelle Bedürfnisse einfühlsam einzugehen. Der Beitritt zum Sunflower-Netzwerk ist ein weiterer Schritt für Fluggesellschaften, inklusivere Reiseerlebnisse zu schaffen. Andere Flughäfen und Transportunternehmen haben sich dem Netzwerk bereits angeschlossen, um eine konsistente Unterstützung für Reisende mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen zu gewährleisten.

weiterlesen »

Trump-Zölle schicken Luftfahrtaktien in den Sinkflug

Die internationalen Finanzmärkte erleben derzeit erhebliche Turbulenzen, ausgelöst durch die jüngsten Zollmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Diese Entwicklung hat zu einem massiven Einbruch der Aktienkurse weltweit geführt und betrifft zahlreiche Branchen und Regionen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verzeichnete zum Handelsauftakt einen Rückgang von über 2.100 Punkten auf 18.489 Punkte, was einem Minus von rund zehn Prozent entspricht. Zuvor waren bereits die asiatischen Märkte stark betroffen: In Tokio schloss der Nikkei-Index mit einem Minus von 7,83 Prozent bei 31.136,58 Punkten, nachdem er im frühen Handel zeitweise um fast neun Prozent gefallen war. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong brach um 13,22 Prozent ein, was den größten Tagesverlust seit 1997 darstellt. Auswirkungen auf die Luftfahrt- und Tourismusbranche Die Aktien großer Luftfahrtunternehmen gerieten ebenfalls unter Druck. Lufthansa-Aktien verbilligten sich um sechs Prozent, während Airbus-Papiere ein Minus von neun Prozent verzeichneten. Der Reiseveranstalter TUI musste einen Kursrückgang von sieben Prozent hinnehmen. Diese Entwicklungen spiegeln die Besorgnis der Investoren über die potenziellen Auswirkungen der US-Handelspolitik auf den internationalen Reise- und Tourismussektor wider. Parallel zu den Aktienmärkten gerieten auch die Rohstoffmärkte unter Druck. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni notierte bei knapp über 63 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 14 Prozent innerhalb einer Woche entspricht. Dieser Preisverfall wird auf die Befürchtung zurückgeführt, dass die verschärften Handelskonflikte das globale Wirtschaftswachstum und damit die Ölnachfrage dämpfen könnten. Reaktionen der Europäischen Union Angesichts der eskalierenden Handelsspannungen berieten die Handelsminister der EU-Staaten in Luxemburg über mögliche Gegenmaßnahmen und Strategien, um US-Präsident Donald Trump zum Einlenken

weiterlesen »

FMO verzeichnet Passagierwachstum, sieht aber Herausforderungen

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 124.000 Fluggäste abgefertigt. Dieses Wachstum folgt auf ein erfolgreiches Jahr 2024, in dem der FMO mit 1,28 Millionen Fluggästen und einer Wachstumsrate von 30 Prozent den höchsten Zuwachs aller deutschen Flughäfen verzeichnete. Der FMO profitierte in den Wintermonaten insbesondere von neuen Verbindungen der Sundair zu den Kanarischen Inseln und erweiterten Streckenangeboten der Ryanair nach Alicante und Mallorca. Zudem wurden im März rund 7.000 Passagiere abgefertigt, die aufgrund von Streiks an anderen Flughäfen umgeleitet wurden. Für die kommenden Monate sieht der FMO jedoch ein herausforderndes Geschäftsumfeld. Die Streichung der Frankfurt-Strecke durch Lufthansa, die schwache Wirtschaftslage in Deutschland, der rückläufige Geschäftsreiseverkehr und die Verschiebungen von Ferienzeiten stellen zusätzliche Hürden dar. In Verbindung mit den hohen Standortkosten in Deutschland erwartet der FMO ungünstigere Rahmenbedingungen, die den positiven Trend der letzten Monate beeinträchtigen könnten.

weiterlesen »