Lufthansa

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Lufthansa Gruppe sieht Wolken am Horizont: Erwartete Abschwächung der USA-Nachfrage im dritten Quartal 2025

Die Lufthansa Gruppe, der größte europäische Luftfahrtkonzern, bereitet sich auf eine signifikant schwächere Nachfrage für Flüge in die Vereinigten Staaten im dritten Quartal vor. Dies teilte die deutsche Fluggesellschaft am Freitag mit und dämpfte damit die Erwartungen an einen anhaltenden Reiseboom über die Sommermonate hinaus. Konzernchef Carsten Spohr äußerte sich gegenüber Wirtschaftsjournalisten besorgt über eine „Abflachung“ der Nachfrage, insbesondere im Bereich des Geschäftsreiseverkehrs. Diese Entwicklung wird auf eine Kombination aus globalen geopolitischen Spannungen, den anhaltenden Auswirkungen des Handelsstreits unter Donald Trump sowie wirtschaftlicher Unsicherheit, steigende Inflation in den USA und einen geschwächten US-Dollar zurückgeführt. Die Lufthansa Gruppe, zu der auch Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss International Air Lines und ITA Airways gehören, fliegt täglich rund 60 Mal von verschiedenen europäischen Drehkreuzen in die Vereinigten Staaten, was die strategische Bedeutung dieser Routen unterstreicht. Globale Unsicherheiten prägen die Luftfahrt: Ein komplexes Umfeld Die globale kommerzielle Luftfahrtindustrie steht seit Monaten vor einer Reihe von Herausforderungen, die sich aus wirtschaftlicher Unsicherheit und Handelshemmnissen ergeben haben. Diese Faktoren sind eng mit den globalen geopolitischen Spannungen und den Auswirkungen des Handelsstreits unter der Präsidentschaft von Donald Trump verbunden. Fluggesellschaften sind gezwungen, ihre Strategien zur Kundennachfrage neu zu bewerten, da sich das wirtschaftliche Klima verändert hat und Rezessionsängste weiterhin bestehen. Das Ziel ist es, eine Überbeanspruchung durch schwächere Passagiernachfrage zu vermeiden, insbesondere in ihren Kernmärkten. Die Luftfahrt ist ein hochsensibler Sektor, der unmittelbar auf globale wirtschaftliche und politische Entwicklungen reagiert. Handelskonflikte führen oft zu einer Verringerung der Geschäftsaktivitäten und Investitionen, was sich direkt auf den Bedarf an

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Air France-KLM verteidigt A380-Ausmusterung: Keine Reue trotz Wiederaufschwungs im Luftverkehr

Die Fluggesellschaft Air France-KLM bereut die vorzeitige Ausmusterung ihrer Airbus A380-Flotte nicht. Dies erklärte Benjamin Smith, der Vorstandsvorsitzende der Airline-Gruppe, am 13. Juni 2025 während des Paris Air Forum, wie das Luftfahrtportal FlightGlobal berichtet. Air France hatte ihre zehn A380 im Juni 2020 nach elfjährigem Betrieb ausgemustert, als die globale COVID-19-Pandemie den internationalen Flugverkehr zum Erliegen brachte. Trotz des seither wieder erstarkten Reisebedarfs und der Tatsache, daß andere Fluggesellschaften ihre Superjumbos wieder in Dienst gestellt haben, betont Smith, daß der A380 für Air France außerhalb der sommerlichen Hochsaison keine Gewinne abgeworfen habe. Stattdessen setze die Airline erfolgreich auf ihre modernen Airbus A350-Flotte. Die ökonomische Realität des Superjumbos bei Air France Der Airbus A380, einst als zukunftsweisendes Passagierflugzeug gefeiert und bei seiner Einführung als „Superjumbo“ bekannt, sollte die Luftfahrt revolutionieren. Große Fluggesellschaften wie Air France gehörten zu den ersten Bestellern des Doppeldeckers, nachdem Airbus das Programm angekündigt hatte. Auf der Paris Air Show im Jahre 2001 bestellte die französische Fluggesellschaft insgesamt zehn A380-Maschinen. Die ersten A380 im Air France-Design nahmen im Jahre 2009 den Flugbetrieb auf, zwei Jahre nachdem der Vierstrahler seinen kommerziellen Dienst bei Singapore Airlines aufgenommen hatte. Doch trotz der anfänglichen Begeisterung und der unbestreitbaren Attraktivität für die Passagiere, die den Komfort und das Raumgefühl des A380 schätzten, erwies sich der Betrieb des größten Passagierflugzeugs der Welt für Air France als wirtschaftlich herausfordernd. Benjamin Smith von Air France-KLM bestätigte am Paris Air Forum, daß der A380 außerhalb der Sommerhochsaison keine Gewinne einbrachte. Dies stand im Gegensatz zum erfolgreichen Passagiererlebnis

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Lufthansa City Airlines erweitert Streckennetz ab München

Lufthansa City Airlines baut ihr Streckennetz in der zweiten Jahreshälfte 2025 erheblich aus. Die neue Fluggesellschaft übernimmt sechs weitere Verbindungen von ihrer Muttergesellschaft Lufthansa und integriert diese in ihren Flugplan ab München. Dies geht aus aktuellen Flugplandaten hervor. Die erste neue Route startet bereits am 1. Juli und führt nach Sevilla, die täglich bedient wird. Ab dem 1. August folgen Neapel mit ebenfalls täglichen Flügen und Sofia mit sechs bis sieben wöchentlichen Verbindungen. Die Strecke nach Catania wird ab dem 1. September täglich angeflogen. Die Expansionswelle findet ihren Abschluß im Oktober mit den Routen nach Bukarest, die zweimal täglich bedient werden, und nach Alicante, die sechsmal wöchentlich angeflogen wird. Alle diese neuen Strecken werden mit modernen Flugzeugen des Typs Airbus A320neo bedient. Im Zuge dieser Erweiterung wird Lufthansa City Airlines die Frequenz der Verbindung nach Neapel ab September auf 20 wöchentliche Flüge erhöhen. Die Route nach Sevilla war bereits im Vorfeld angekündigt worden. Diese Strategie untermauert die Rolle von Lufthansa City Airlines als wichtiger Bestandteil der Konzernflotte und soll die Konnektivität des Drehkreuzes München weiter stärken. Durch die Übernahme dieser Verbindungen von Lufthansa soll die Effizienz im Kurz- und Mittelstreckenbereich gesteigert werden.

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SunExpress stationiert fünf Flugzeuge am Flughafen Dalaman

Die Fluggesellschaft SunExpress wird im Sommer fünf Flugzeuge samt Technikern am Flughafen Dalaman in der Türkei stationieren. Von diesem Standort aus will das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines insgesamt 17 Destinationen anfliegen, darunter auch Ziele im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die strategische Stationierung der Flugzeuge in Dalaman, einem wichtigen Flughafen an der türkischen Ägäis, soll die Effizienz und Pünktlichkeit der Flüge in der Hochsaison sicherstellen. Dies ermöglicht SunExpress, flexibler auf die Nachfrage im Tourismus zu reagieren und die Betriebsabläufe zu optimieren. Die Präsenz von Technikern vor Ort gewährleistet zudem eine schnelle Wartung und Instandhaltung der Maschinen. Das erweiterte Angebot von 17 Zielen unterstreicht die Bedeutung des türkischen Mittelmeerraums als Ferienregion für Reisende aus dem DACH-Raum. SunExpress stärkt damit seine Position als Ferienfluggesellschaft und bietet eine breite Palette an Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen an.

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Lufthansa setzt Flüge nach Kasachstan vorübergehend aus

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird ihre Flugverbindungen nach Kasachstan während der kommenden Wintersaison 2025/26 vorübergehend einstellen. Dies teilte die Kranichlinie mit, wobei die Routen von Frankfurt am Main nach Astana-Nursultan Nasarbajew und Almaty International zwischen dem 26. Oktober 2025 und dem 29. März 2026 nicht bedient werden. Als Hauptgrund für diese Entscheidung nannte Lufthansa die anhaltenden Flottenengpässe, die die Fluggesellschaft, wie viele andere weltweit, aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge und Störungen in den Lieferketten betreffen. Diese Einschränkungen wirken sich sowohl auf die Flottenerneuerung und das Wachstum als auch auf die operative Stabilität der bestehenden Flotte aus. Die Luftfahrtindustrie weltweit kämpft seit geraumer Zeit mit erheblichen Herausforderungen in ihren Lieferketten. Hersteller von Flugzeugen wie Airbus und Boeing sind von Engpässen bei der Beschaffung von Materialien und Komponenten betroffen, was zu weitreichenden Verzögerungen bei der Auslieferung bestellter Flugzeuge führt. Diese Situation beeinträchtigt Fluggesellschaften wie die Lufthansa, die auf eine pünktliche Lieferung neuer Maschinen angewiesen sind, um ihre Flotten zu modernisieren und ihr Streckennetz zu erweitern. Die Verzögerungen zwingen die Airlines dazu, ältere Flugzeuge länger im Dienst zu halten oder geplante Kapazitätserweiterungen zu verschieben. Lufthansa bestätigte, daß sie, ähnlich wie viele andere Fluggesellschaften weltweit, von diesen Verzögerungen bei der Auslieferung fabrikneuer Flugzeuge und Störungen in den Lieferketten betroffen sei. Dies verlangsame nicht nur die geplante Flottenerneuerung und das Wachstum, sondern wirke sich auch auf die operationelle Stabilität der aktuellen Flotte aus. Besonders betroffen ist Lufthansa von Verzögerungen bei der Auslieferung von Großraumflugzeugen. So war die Fluggesellschaft unlängst gezwungen, die geplante

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Lot nimmt Flüge nach Beirut wieder auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot, Mitglied der Star Alliance, nimmt am 14. Juni 2025 ihre Flugverbindungen in den Libanon wieder auf. Ab diesem Datum wird die Hauptstadt Beirut viermal wöchentlich vom globalen Drehkreuz Warschau aus bedient. Diese Wiederaufnahme der Strecke ist ein Zeichen für die Stärkung der Flugverbindungen zwischen Osteuropa und dem Nahen Osten und bietet Reisenden aus dem breiten Netzwerk von Lot neue, bequeme Reisemöglichkeiten. Die Flüge werden mit Maschinen vom Typ Boeing B737-800 durchgeführt, die in zwei Serviceklassen, der Economy Class und der Business Class, angeboten werden. Flugplan und Verbindungen Die neuen Flugverbindungen nach Beirut finden jeden Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag statt. Die Flugzeit zwischen Warschau und Beirut beträgt dabei etwa 3 Stunden und 35 Minuten. Die Abflugzeiten ab Warschau sind sorgfältig auf das Netzwerk von Lot abgestimmt, um Reisenden aus zahlreichen europäischen Städten schnelle Anschlußverbindungen mit kurzen Zwischenstopps in Warschau zu ermöglichen. Dienstags und freitags hebt die Maschine um 21:40 Uhr in Warschau ab und erreicht Beirut am nächsten Morgen um 2:15 Uhr Ortszeit. Mittwochs und samstags erfolgt der Abflug in Warschau um 23:00 Uhr, mit Ankunft in Beirut um 3:35 Uhr Ortszeit. Diese Nachtflüge ermöglichen es Reisenden, den Reisetag optimal zu nutzen und am frühen Morgen in Beirut anzukommen. Besonders hervorzuheben sind die attraktiven Gesamtflugzeiten für Reisende aus Deutschland. Beispielsweise beläuft sich die Gesamtreisezeit ab Berlin, einschließlich des Umstiegs in Warschau, auf nur etwas mehr als sechs Stunden. Konkrete Reisebeispiele verdeutlichen dies: Ab Berlin startet der Flug um 19:05 Uhr, mit Ankunft in Beirut um 2:15

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Air Astana erweitert Flugangebot ab Frankfurt nach Kasachstan

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat ihr Angebot ab dem Flughafen Frankfurt deutlich ausgebaut und bietet nun drei wöchentliche Direktflüge nach Almaty im Süden Kasachstans an. Die neue Verbindung, die jeweils dienstags, donnerstags und sonntags mit einem Airbus A321 LR bedient wird, ergänzt die bereits bestehenden täglichen Flüge in die Hauptstadt Astana sowie die wöchentliche Verbindung nach Uralsk (Oral). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Air Astana Flüge von Frankfurt nach Kasachstan auf elf pro Woche. Die neue Strecke nach Almaty soll Passagieren aus Deutschland und Mitteleuropa noch mehr Reisemöglichkeiten nach Kasachstan eröffnen. Air Astana betont zudem die guten Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Almaty zu weiteren Zielen in Zentralasien. Die Fraport AG, Betreiberin des Frankfurter Flughafens, begrüsste die Erweiterung des Angebots und wünschte Air Astana weiterhin erfolgreiche Flüge. Die neuen Flüge zwischen Frankfurt und Almaty werden im Rahmen eines Codeshare-Abkommens mit der Lufthansa angeboten. Der Flug KC222 / LH9610 startet in Frankfurt um 8:30 Uhr und erreicht Almaty nach einer Flugzeit von 7 Stunden und 25 Minuten um 18:55 Uhr Ortszeit. Der Rückflug KC221 / LH9611 verlässt Almaty um 1:30 Uhr und landet um 6:55 Uhr in Frankfurt. Almaty, die grösste Stadt Kasachstans, ist nicht nur ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, sondern bietet auch kulturelle Sehenswürdigkeiten und ist ein Ausgangspunkt für Aktivitäten im nahegelegenen Transili-Alatau Gebirge.

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Airbus buhlt aggressiv um LOT-Flottenerneuerung: Konkurrenzkampf mit Embraer intensiviert sich

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines steht vor einer bedeutenden Entscheidung bezüglich der Erneuerung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Im Fokus dieses Wettbewerbs stehen der europäische Flugzeugbauer Airbus und der brasilianische Hersteller Embraer. Während Embraer traditionell ein wichtiger Lieferant für LOT war und über einen gewissen „Heimvorteil“ verfügt, hat Airbus laut Branchenkreisen ein „aggressives“ Angebot für 84 Flugzeuge des Typs A220 unterbreitet. Dieses Angebot umfaßt sowohl die kleinere A220-100 als auch die größere A220-300 Variante und verspricht Liefertermine ab dem Jahr 2027. Airbus scheint entschlossen, LOT, einen langjährigen Betreiber von Embraer-Jets, in sein Kundenportfolio zu integrieren. Airbus sichert Lieferpositionen und argumentiert mit Lufthansa-Verbindung Nach Brancheninformationen hält Airbus derzeit konkrete Lieferpositionen für die A220 im Programm für LOT frei und rechnet mit einer zeitnahen Entscheidung der polnischen Fluggesellschaft. LOT selbst hatte im März eine Entscheidung „in den nächsten Monaten“ angekündigt. Um das Geschäft zu gewinnen, hat Airbus LOT ein umfassendes und, wie das polnische Luftfahrtportal „Rynek Lotniczy“ unter Berufung auf Airbus-Verkaufschef Christian Scherer berichtete, „aggressives“ Angebotspaket geschnürt. Ein zentrales Verkaufsargument von Airbus scheint dabei die Größe der A220 zu sein. Laut Scherer sei die A220 das geeignetere Flugzeug für die von LOT angestrebte, zügige Expansion. Insbesondere die A220-300 böte im direkten Vergleich zur Embraer E195-E2 mehr Sitzplätze. Zudem verweist Airbus auf die potentielle zukünftige Entwicklung einer noch größeren Version, der A220-500, für die LOT bei einem Programmstart als möglicher Abnehmer gehandelt wird. Ein weiteres gewichtiges Argument von Airbus zielt auf das Wachstumspotenzial des osteuropäischen Luftverkehrsmarktes ab. Scherer argumentierte, daß, wenn LOT diese

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Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland übertrifft Vor-Pandemie-Niveau

Der Flugverkehr zwischen Deutschland und dem Belgrader Flughafen hat sich im Jahr 2024 als bedeutender Markt erwiesen. Mit 1.163.318 Passagieren stellte Deutschland das größte Passagieraufkommen dar. Vier Fluggesellschaften – Air Serbia, Lufthansa, Wizz Air und Eurowings – bedienten elf Flugstrecken, deren Anzahl im kommenden Monat auf zwölf ansteigen wird. Im vergangenen Jahr verfügte Air Serbia über den größten Anteil der verfügbaren Kapazität auf den Routen zwischen Belgrad und Deutschland (33,6 Prozent), gefolgt von Lufthansa (32,5 Prozent), Wizz Air (30,6 Prozent) und Eurowings (3,3 Prozent). Frankfurt verzeichnete die höchste Sitzplatzkapazität unter den deutschen Zielen ab Belgrad und war mit 324.771 Passagieren im Jahr 2024 auch die verkehrsreichste Strecke. Berlin lag an zweiter Stelle und übertraf München, wobei sowohl Air Serbia als auch Wizz Air die deutsche Hauptstadt anflogen. Bemerkenswert ist, dass der Flugverkehr zwischen Belgrad und Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Märkten das Passagieraufkommen vor der Pandemie bereits übertroffen hat. Im Jahr 2024 gab es 295.986 zusätzliche Sitzplätze im Vergleich zu 2019. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum und ein Rekordjahr erwartet. Air Serbia, Wizz Air und Lufthansa bauen ihre Verbindungen zwischen Belgrad und Deutschland in diesem Jahr aus, während Eurowings als einzige Ausnahme ihren saisonalen Dienst zwischen Stuttgart und Belgrad nicht wieder aufnimmt und lediglich die Flüge ab Düsseldorf beibehält. Neu hinzu kommt eine Verbindung von Wizz Air nach Friedrichshafen im Juni.

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