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Luftraum über Iran wieder offen, doch EASA warnt weiter vor anhaltendem Risiko

Obwohl der iranische Luftraum nach den jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni wieder für den zivilen Flugverkehr geöffnet wurde, bleibt die europäische Luftfahrtaufsichtsbehörde EASA vorsichtig. Sie spricht weiterhin eine generelle „No-Fly“-Empfehlung für den Iran aus, die vorerst bis zum 31. Juli 2025 in Kraft bleibt. Während Fluggesellschaften aus den Golfstaaten den iranischen Luftraum bereits wieder rege nutzen, begründet die EASA ihre Zurückhaltung mit der anhaltend angespannten Lage und einem erhöhten Abschußrisiko für zivile Flüge, insbesondere im Luftraum um Teheran. Die Erinnerung an den versehentlichen Abschuß einer Passagiermaschine im Jahre 2020 wiegt schwer und prägt die aktuelle Sicherheitsbewertung. Die Wiederöffnung des Luftraums: Ein Spiel mit dem Risiko? Nach einer Periode erhöhter militärischer Spannungen und direkter Konfrontationen zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten im Juni ist der iranische Luftraum, der für wichtige Überflugrouten dient, wieder für den zivilen Flugverkehr freigegeben worden. Die Raketen- und Luftangriffe, die über zwölf Tage hinweg stattfanden und sogar iranische Nukleareinrichtungen betrafen, haben die Region in Atem gehalten. Mit dem Abklingen dieser militärischen Aktivitäten kehrt eine gewisse Normalität in den Luftverkehr zurück. Fluggesellschaften aus den Golfstaaten, die oft auf diese Routen angewiesen sind, machen bereits wieder rege Gebrauch vom iranischen Luftraum. Dies deutet auf ein Vertrauen in die aktuelle Sicherheitslage hin, das jedoch nicht von allen Akteuren geteilt wird. Die Vorsicht der EASA: Eine anhaltende Warnung Im Gegensatz zu einigen regionalen Fluggesellschaften rät die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) europäischen Betreibern weiterhin dringend von Ein- und Überflügen im iranischen Luftraum ab.

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DAT: Interline-Abkommen verbindet Paderborn/Lippstadt wieder global über München

Eine bedeutende Entwicklung für die regionale Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt gegeben: Die dänische Fluggesellschaft DAT und die deutsche Kranich-Airline Lufthansa haben ein Interline-Abkommen für Flüge zwischen Paderborn/Lippstadt und München geschlossen. Ab dem 1. September 2025 können Reisende von und nach Paderborn/Lippstadt ihr Gepäck nahtlos zu weltweiten Zielen durchchecken lassen, die über das Drehkreuz München angeflogen werden. Dieses Abkommen ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen der regionalen Initiative Skyhub PAD und stellt eine entscheidende Wiederherstellung der globalen Anbindung für die ostwestfälische Region dar, nachdem die direkte Lufthansa-Verbindung nach München Ende Mai eingestellt worden war. Die Entstehung einer Luftbrücke: Von lokaler Initiative zu globaler Anbindung Die Ankündigung des Interline-Abkommens zwischen DAT und Lufthansa ist der Kulminationspunkt einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in der Region Paderborn/Lippstadt. Ende Mai dieses Jahres wurde die langjährige und für die Wirtschaftsregion wichtige Lufthansa-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München eingestellt. Diese Einstellung hinterließ eine spürbare Lücke in der Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das globale Luftverkehrsnetz, insbesondere im Hinblick auf Langstreckenflüge. Als Reaktion auf diese Lücke entstand die Initiative Skyhub PAD. Getragen von engagierten Unternehmern und Privatpersonen aus der Region Paderborn/Lippstadt, setzte sich diese Gruppe zum Ziel, die wichtige Verbindung nach München wiederherzustellen. Ihr Engagement mündete in einer Partnerschaft mit der dänischen Fluggesellschaft DAT, die nun im Auftrag von Skyhub PAD die Flüge auf dieser Strecke durchführen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Eigeninitiative eine kritische Infrastruktur für ihre Wirtschaftsregion sichern können. Christoph Plass, Vorsitzender des Beirats von Skyhub PAD, äußerte sich erfreut über den

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BER verzeichnet Passagierzuwachs im ersten Halbjahr 2025 – Ryanair-Rückzug spürbar

Der Hauptstadtflughafen BER hat im ersten Halbjahr des Jahres 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Von Januar bis Juni starteten und landeten insgesamt 12.1 Millionen Reisende am Flughafen Berlin Brandenburg. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz dieser positellen Entwicklung konnte das Vorkrisenniveau des Referenzjahres 2019, das als wichtige Vergleichsgrösse in der Tourismusbranche dient, noch nicht wieder erreicht werden. Die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, stieg im Jahresvergleich von rund 87.000 auf 92.500. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2019 zählten die damaligen Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zusammen noch gut 17.5 Millionen Passagiere bei etwa 145.000 Starts und Landungen. Das Auseinanderklaffen dieser Zahlen zeigt, daß das Passagieraufkommen pro Flug am BER zugenommen hat, das Gesamtvolumen des Berliner Luftverkehrs jedoch noch unter dem Niveau vor der Coronapandemie liegt, welche zu tiefgreifenden Veränderungen in der Reisebranche führte. Ein wesentlicher Faktor für das noch nicht erreichte Vorkrisenniveau ist der Rückzug von Ryanair. Pressesprecher Axel Schmidt erklärte, daß die Reduzierung der Ryanair-Flüge am BER im Sommerflugplan „voll durchschlage“. Er führte dies auf die hohen staatlichen Steuern und Gebühren in Deutschland zurück, die im europäischen Ausland deutlich niedriger seien und Ryanair zu einer Reduzierung ihrer Flüge veranlasst hätten. Demzufolge hat Ryanair ihr Sitzplatzangebot am BER im Sommerflugplan 2025 um rund 18 Prozent reduziert, was etwa 329.000 weniger Plätze zwischen April und Oktober bedeutet. Mit verbleibenden 1.54 Millionen Plätzen liegt Ryanair nun hinter Easyjet (1.56 Millionen Plätze) und vor Eurowings (0.99 Millionen) sowie Lufthansa (0.87 Millionen) am BER. Finanziell

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Portugiesische Regierung nimmt TAP-Privatisierung nach Neuwahlen wieder auf

Nach einer schweren Regierungskrise und den Neuwahlen im Mai plant die neue portugiesische Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Luis Montenegro, die Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal wieder aufzunehmen. Zuletzt tendierte die Regierung zu einem Teilverkauf der Airline an einen strategischen Partner. Die Wiederaufnahme des Prozesses wird als zeitnah eingeschätzt, nachdem die Mitte-Rechts-Parteienkoalition AD als Sieger aus den Wahlen hervorging, wenn auch ohne absolute Mehrheit. Der Privatisierungsprozess der TAP war im Frühjahr dieses Jahres aufgrund der damaligen Regierungskrise zum Stillstand gekommen. Nun liegen der portugiesischen Regierung gemäss Medienberichten bereits zwei unabhängige Bewertungsgutachten der Banco Finantia und des Wirtschaftsprüfers EY zur TAP vor. Diese Gutachten bilden die Grundlage für Verhandlungen mit potenziellen Kaufinteressenten. Der Kreis der Interessenten ist breit gefächert und umfasst grosse europäische Luftfahrtkonzerne wie die International Airlines Group (IAG), Air France-KLM und die Lufthansa-Gruppe, die alle ein strategisches Interesse an der TAP bekundet haben. Angesichts der fehlenden eigenen Parlamentsmehrheit für die neue Regierung wird ein Kompromiss bei der Privatisierung notwendig sein. Gemäss Informationen von Bloomberg tendierte Portugal zuletzt zu einem Verkauf von 49 Prozent der TAP-Anteile an private Investoren. Ein zentraler Punkt, bei dem sich Regierung und Opposition einig sind, ist die Bedeutung des künftigen Hub-Verkehrs in Lissabon. Ein neuer Eigentümer müsse gewährleisten, daß Lissabon als Drehkreuz weiterhin eine zentrale Rolle spiele. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Flughafens für die wirtschaftliche Entwicklung Portugals und die Anbindung an wichtige Langstreckenmärkte. Das Interesse der Lufthansa an TAP Air Portugal ist nicht neu. Bereits im Februar 2020 gab es Berichte über einen

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Neue Flugverbindungen ab Sarajevo: Swiss und Eurowings erweitern Angebot

Der Flughafen Sarajevo wird im kommenden Jahr von fünf neuen Flugrouten profitieren, welche im Rahmen einer subventionierten Flugdienstvereinbarung mit der lokalen Tourismusbehörde eingeführt werden. Swiss International Air Lines und Eurowings werden ihr Streckennetz ab der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt erweitern. Dies stärkt die internationale Anbindung der Region und unterstützt den lokalen Tourismus. Swiss International Air Lines plant die Aufnahme von Flügen zwischen Genf und Sarajevo. Diese neue Verbindung ergänzt den bereits bestehenden Dienst ab Zürich und soll ab Anfang des Jahres 2026 zweimal wöchentlich verkehren. Genaue Frequenzen und Flugpläne sollen zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden. Swiss hatte die Route Genf-Sarajevo bereits in der Vergangenheit, von April 2015 bis April 2016, mit einem Avro RJ100 Flugzeug bedient. Die erneute Aufnahme dieser Verbindung unterstreicht die Relevanz Sarajevos als Reiseziel für den Schweizer Markt. Der Billigflieger Eurowings plant eine deutliche Ausweitung seines Angebots in Sarajevo. Zusätzlich zu den bestehenden Verbindungen von Köln und Stuttgart wird die Fluggesellschaft neue Routen von Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Hannover einführen. Der Dienst nach Berlin, ursprünglich für dieses Jahr vorgesehen, wurde aus operationellen Gründen auf das Jahr 2026 verschoben. Eurowings hatte bereits von Juni 2019 bis Januar 2020 Flüge zwischen Berlin und Sarajevo angeboten, bevor die Wiederaufnahme im März 2020 durch die Coronavirus-Pandemie verhindert wurde. Die Strecke Hamburg-Sarajevo wurde zuletzt von Wizz Air bis 2022 bedient, während Düsseldorf zuletzt im Jahre 2010 von der ehemaligen Fluggesellschaft B&H Airlines angeflogen wurde. Mit der Einführung aller geplanten Eurowings-Routen wird Sarajevo künftig mit insgesamt zehn deutschen Städten direkt verbunden sein. Neben den

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Europas KI-Gesetz in der Kritik: Spitzenmanager warnen vor Regulierungslast und fordern Aufschub

Mehr als 40 führende Manager europäischer Unternehmen haben in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre tiefe Besorgnis über die europäische Regulierung der Künstlichen Intelligenz (KI) zum Ausdruck gebracht. Sie warnen davor, daß sich die Europäische Union in einer übermäßigen Komplexität verliere und damit ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit im globalen Rennen um die Schlüsseltechnologie riskiere. Die Unterzeichner fordern eine Verschiebung der Umsetzung des EU-KI-Gesetzes (AI Act) um zwei Jahre, um sicherzustellen, daß Europa nicht durch überlappende und unklare Vorgaben ausgebremst wird. Dieser Alarmruf aus der Wirtschaft beleuchtet die fragile Balance zwischen der Notwendigkeit einer Regulierung und dem Gebot der Innovationsförderung. Der AI Act: Ein ambitioniertes Gesetz vor der Bewährungsprobe Der AI Act ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz. Er wurde von der Europäischen Kommission im Jahre 2021 vorgeschlagen und nach langen Verhandlungen im Europäischen Parlament im Frühjahr 2024 endgültig verabschiedet. Das Ziel des Gesetzes ist es, einen Rechtsrahmen für die Entwicklung und Nutzung von KI zu schaffen, der die Sicherheit und die Grundrechte der Bürger schützt, während gleichzeitig Innovationen gefördert werden. Der AI Act verfolgt einen risikobasierten Ansatz, bei dem strengere Vorschriften für KI-Systeme gelten, die als „hochriskant“ eingestuft werden, beispielsweiße in den Bereichen Gesundheit, Strafverfolgung oder kritische Infrastruktur. Obgleich die Grundzüge des Gesetzes bereits feststehen, ist die detaillierte Umsetzung und die Festlegung technischer Standards noch in vollem Gange. Viele verbindliche Vorgaben des AI Acts werden erst in den kommenden Jahren schrittweise in Kraft treten. Parallel dazu arbeitet die EU-Kommission an einem freiwilligen Verhaltenskodex

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Lufthansa setzt auf flexible Kapazitätsplanung: Brussels Airlines Vorreiter bei Wet-Lease und Saisonkräften im Sommer 2025

Die Deutsche Lufthansa AG verfolgt eine neue Strategie zur Bewältigung saisonaler Nachfrageschwankungen: Eine elastische Kapazitätenplanung soll es dem Konzern ermöglichen, flexibler auf die wechselnden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Ein konkretes Beispiel für diese Strategie ist bereits bei Brussels Airlines sichtbar. Die kleinste Netzwerkfluggesellschaft im Lufthansa-Verbund verstärkt ihre Flotte und ihr Personal in der Hochphase des Flugsommers 2025 durch den Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen und Saisonkräften. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz steigern und gleichzeitig sicherstellen, daß die steigende Nachfrage während der Hauptreisezeit adäquat bedient werden kann. Brussels Airlines als Testfall: Mehr Flugzeuge und neues Personal Brussels Airlines, die belgische Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, zeigt sich als Vorreiter dieser neuen Flexibilitätsstrategie. Im Sommerflugplan 2025 wird die Airline bis zu 50 Flugzeuge einsetzen – sechs Maschinen mehr als im Sommer 2024. Diese Kapazitätserhöhung ist entscheidend, um das stark wachsende Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit zu bewältigen. Die Flottenverstärkung erfolgt durch eine Kombination aus eigenen Neuzugängen und externen Lösungen. Neben jeweils einer neuen Airbus A320 und Airbus A330 werden vier Airbus A220 des Wet-Lease-Partners Air Baltic das Netzwerk von Brussels Airlines stärken, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Ein Wet-Lease bedeutet, daß ein Flugzeug zusammen mit seiner Besatzung (Piloten und Flugbegleiter), der Wartung und der Versicherung von einer anderen Airline gemietet wird. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, kurzfristig Kapazitäten zu erhöhen, ohne eigene Flugzeuge kaufen oder leasen und das Personal einstellen zu müssen. Die Anmietung von vier A220 von Air Baltic zeigt die enge Zusammenarbeit innerhalb des Lufthansa-Konzerns und mit strategischen Partnern. Der Airbus A220 ist bekannt für

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Lufthansa A380 muss Notlandung durchführen: Treibstoffmangel durch unerwartet lange Routenführung im überlasteten US-Luftraum

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von München nach Washington Dulles International Airport mußte am Montag, dem 30. Juni 2025, außerplanmäßig in Boston, Massachusetts, landen. Der Grund für die Umleitung des Airbus A380 war unzureichender Treibstoff, um die vorgesehene Zieldestination zu erreichen, nachdem das Flugzeug eine unerwartet lange Route nehmen mußte. Während die genaue Ursache für die irreguläre Routenführung noch unbekannt ist, wird die chronische Überlastung des nordöstlichen Luftraums der Vereinigten Staaten als ein wesentlicher Faktor in Betracht gezogen, da dieser Korridor bekanntermaßen anfällig für Verzögerungen und Engpässe ist. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzungsmitglieder bei diesem Vorfall unversehrt, was die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle und das professionelle Handeln der Flugbesatzung unterstreicht. Flug LH414: Eine transatlantische Reise mit unerwarteter Wendung Der betroffene Flug, Lufthansa Flug Nummer 414, war als regulärer Dienst zwischen dem Drehkreuz der Fluggesellschaft am Flughafen München und dem Washington Dulles International Airport vorgesehen. Laut den Daten von Flightradar24 hob das Flugzeug, ein Airbus A380, um etwa 10:59 Uhr Eastern Standard Time (EST) in der bayerischen Hauptstadt ab und begann seinen planmäßigen Transatlantikflug. Solche Überquerungen des Atlantiks sind für moderne Großraumflugzeuge Routine, erfordern jedoch präzise Planung und ständige Überwachung. Als sich der Gigant der Lüfte jedoch der Küste Neuenglands näherte, zeigten Gespräche zwischen der Flugzeugbesatzung und der Flugverkehrskontrolle an, daß die Treibstoffsituation kritisch wurde. Berichten zufolge hatte die Maschine eine längere Routenführung als erwartet erhalten. Dies ist in dicht frequentierten Lufträumen nicht ungewöhnlich; Fluglotsen leiten Maschinen oft um, um Gewitterzellen zu umfliegen, Verkehrsstaus zu entlasten oder militärischen Luftraum zu meiden. Eine solche

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Lufthansa plant Boeing 787-Einsatz trotz Zertifizierungshürden: Geblockte Business Class ermöglicht früheren Start

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet sich darauf vor, ihre lang erwarteten Boeing 787-Flugzeuge trotz anhaltender Zertifizierungsprobleme ab Herbst im Liniendienst einzusetzen. Die Fluggesellschaft plant, die neuen Dreamliner zunächst mit einer vorübergehenden Lösung zu betreiben, bei der die noch nicht zugelassenen Allegris-Business-Class-Sitze von Collins Aerospace geblockt werden. Dieser strategische Schritt soll die Kapazitätsengpässe der Lufthansa lindern und die Integration der hochmodernen Flugzeuge in die Flotte beschleunigen. Der Einsatz der ersten 787-Maschinen auf ausgewählten Strecken wird für den Herbst erwartet, obschon konkrete Ziele und der Buchungsstart noch bekanntgegeben werden müssen. Herausforderungen bei der Zertifizierung: Die Allegris-Sitze im Fokus Die Auslieferung von insgesamt 15 bestellten Boeing 787-9 Dreamlinern an die Lufthansa verzögert sich bereits seit Monaten. Der Hauptgrund für diese Verzögerungen liegt in ausstehenden Zertifizierungen der neuen Allegris-Business-Class-Sitze des Herstellers Collins Aerospace durch die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration). Die FAA hat ihre Anforderungen für Crash-Tests verschärft, was die Zulassungsprozesse für neue Kabinenprodukte verkompliziert und verlängert. Das „Allegris“-Kabinenprodukt ist Teil einer umfassenden Investition von Lufthansa in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte und des Passagiererlebnisses. Es verspricht einen höheren Reisekomfort, mehr Privatsphäre und eine verbesserte Ausstattung in allen Reiseklassen. Das Herzstück der neuen Business Class sind Sitze, die verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bieten, darunter Suiten mit Türen und besonders geräumige Sitze am Fenster oder mit extra langem Bett. Die Verzögerungen bei der Zertifizierung dieser Schlüsselkomponente stellen eine erhebliche Herausforderung für die Lufthansa dar, da die neuen Flugzeuge dringend benötigt werden, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen und die Betriebskosten zu optimieren. Die Lufthansa hat im Jahre 2019

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Skyalps peilt Frankfurt-Verbindung an: Südtiroler Airline will Lücke am Flughafen Innsbruck schließen

Die italienische Regionalfluggesellschaft Skyalps hat ihr verstärktes Interesse an der Wiederaufnahme einer Flugverbindung zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main bekundet. Das Unternehmen sieht in dieser und ähnlichen Strecken ein deutliches Marktpotential und befindet sich bereits in Gesprächen mit namhaften Airline-Partnern. Dieser Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, da die Lufthansa Group die wichtige Verbindung zwischen ihrem Hauptdrehkreuz Frankfurt und der österreichischen Alpenstadt im kommenden Winterflugplan 2025/26 nicht wieder aufnehmen wird. Skyalps plant zudem, eine eigene Basis in Innsbruck zu eröffnen, was die Bedeutung des Flughafens für die Expansion der Südtiroler Airline unterstreicht. Eine begehrte Strecke: Frankfurt und die Alpenregion Die Flugverbindung zwischen Frankfurt am Main und Innsbruck ist von erheblicher Bedeutung, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen. Frankfurt, als eines der größten Luftfahrtdrehkreuze Europas, bietet Zugang zu einem globalen Netzwerk an Destinationen. Innsbruck hingegen ist als Tor zu den Tiroler Alpen bekannt und ein beliebtes Ziel für Wintersportler sowie Sommerurlauber. Die Anbindung an ein so wichtiges Drehkreuz wie Frankfurt ist für den Flughafen Innsbruck, der im Jahre 2025 sein 100-jähriges Jubiläum feiert, von entscheidender Wichtigkeit. Die Lufthansa hatte die Strecke Frankfurt-Innsbruck im Jahre 2024 aufgrund von Kapazitätsengpässen temporär eingestellt. Obschon es für den Winterflugplan 2024/25 eine vorübergehende Wiederaufnahme gab, ist nun klar, daß Lufthansa die Verbindung im Winter 2025/26 nicht fortsetzen wird. Dies schafft eine Lücke im Flugplan des Flughafens Innsbruck und bietet Anbietern wie Skyalps eine Gelegenheit, in den Markt einzusteigen. Lufthansa selbst hat gegenüber Medien bestätigt, daß eine Wiederaufnahme der Linie weder im Sommerflugplan 2025 noch im Winter

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