Lufthansa

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Wiederbelebung der Luftbrücke: Tägliche Flüge zwischen Paderborn und München ab Herbst 2025

Die Nachricht schlug in der Region Paderborn/Lippstadt wie ein Befreiungsschlag ein: Ab dem 1. September 2025 wird es wieder eine regelmäßige, mehrmals tägliche Flugverbindung zum wichtigen Drehkreuz München geben. Ermöglicht wird dies durch die neu gegründete Skyhub PAD GmbH & Co. KG in Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport). Bis zu drei Mal täglich, von Montag bis Freitag sowie am Sonntag, sollen Flugzeuge zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) und dem Franz Josef Strauß Flughafen München (MUC) verkehren. Die zunächst buchbaren Direktverbindungen stellen einen ersten, bedeutenden Schritt dar, die wirtschaftlich und für Privatreisende gleichermaßen wichtige Anbindung an das süddeutsche Drehkreuz wiederherzustellen, nachdem die vorherige Verbindung Ende Mai 2025 eingestellt worden war. Ein Schulterschluss für die Region: Initiative stemmt Wiederaufnahme Die Initiative zur Wiederbelebung dieser Flugstrecke entsprang einem Zusammenschluß von regionalen Unternehmern und engagierten Privatpersonen, die sich im Herbst des Jahres 2024 formierten. Ihr gemeinsames Ziel war es, die für die lokale Wirtschaft als essentiell erachtete Verbindung nach München aufrechtzuerhalten. Im März 2025 mündeten diese Bemühungen in der Gründung der Skyhub PAD GmbH & Co. KG, die das notwendige Kapital für die anfängliche Finanzierung des Flugbetriebs bereitstellt. Nur einen Monat später konnte bereits ein Vertrag mit der Fluggesellschaft DAT unterzeichnet werden, die sich bereit erklärte, die Flüge operativ durchzuführen. Die nun erfolgte Bekanntgabe der konkreten Flugzeiten markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in diesem bemerkenswerten Projekt. Die Flugzeiten ab Paderborn/Lippstadt sind dabei so gestaltet, daß sie eine optimale Anbindung an Weiterflüge in München ermöglichen. Die Abflüge in Richtung Süden erfolgen

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Lufthansa Group verlängert Flugstopp nach Tel Aviv erneut

Aufgrund der anhaltend angespannten Lage im Nahen Osten hat die Lufthansa Group entschieden, ihre Flugaussetzungen nach Tel Aviv erneut zu verlängern. Wie die Fluggesellschaften Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines mitteilten, werden die Flüge in die israelische Metropole nunmehr bis einschließlich Sonntag, den 25. Mai 2025, ausgesetzt. Diese Maßnahme betrifft alle Fluggesellschaften der Lufthansa Group. Betroffene Fluggäste werden aktiv über die Streichungen informiert und können ihre Tickets kostenfrei umbuchen oder stornieren. Die Lufthansa Group bedauert die Unannehmlichkeiten für ihre Kunden und betont, daß die Sicherheit von Passagieren, Crews und Mitarbeitern vor Ort oberste Priorität habe. Die Situation im Nahen Osten werde weiterhin sehr genau beobachtet, um gegebenenfalls weitere Entscheidungen treffen zu können. Die Verlängerung des Flugstopps folgt auf eine bereits zuvor erfolgte Aussetzung der Flüge. Mehrere internationale Fluggesellschaften hatten ihre Flüge nach Tel Aviv angesichts der regionalen Sicherheitslage temporär eingestellt. Die Lufthansa Group reagiert damit auf die fortdauernde Unsicherheit in der Region.

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American Airlines: Zweite Getränkerunde kehrt auf langen Inlandsflügen zurück

Die amerikanische Fluggesellschaft American Airlines hat angekündigt, ihren Bordservice auf ausgewählten inländischen Langstreckenflügen zu erweitern und eine zweite Getränkerunde wieder einzuführen. Diese Maßnahme, die ab dem heutigen Mittwoch gilt, zielt darauf ab, das Reiseerlebnis für die Passagiere zu verbessern und den Service an Bord aufzuwerten. Dieser Schritt folgt auf andere kürzliche Verbesserungen, wie die Einführung einer ununterbrochenen Bordunterhaltung für Reisende der ersten und Business Class auf inneramerikanischen Flügen. Die Wiedereinführung des zweiten Getränkeservices, der Anfang 2020 vorübergehend eingestellt worden war, wird von vielen Passagieren begrüßt und wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Servicephilosophien amerikanischer und europäischer Fluggesellschaften. Mehr Komfort auf Domestic-„Langstrecken“: American Airlines reagiert auf Kundenwünsche Ein Sprecher von American Airlines betonte, daß die Fluggesellschaft bestrebt sei, das Kundenerlebnis während der gesamten Reise kontinuierlich zu verbessern. Die Wiedereinführung der zweiten Getränkerunde auf Flügen über 1.500 Meilen sowie ein Getränkeservice vor der Mahlzeit auf ausgewählten internationalen Flügen, die vor 21:01 Uhr lokaler Abflugzeit starten, seien direkte Reaktionen auf das Feedback und die Wünsche der Passagiere. Ziel sei es, den Wert der Reise vom Gate bis zum Gate zu steigern und den Komfort an Bord zu erhöhen. Im Vergleich dazu verfolgen europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France und Ryanair unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den Bordservice, insbesondere auf Kurz- und Mittelstrecken. Lufthansa und Air France bieten in der Regel auf Langstreckenflügen einen umfassenden Service mit mehreren Mahlzeiten und Getränkerunden an, der oft im Ticketpreis inbegriffen ist. Auf kürzeren Strecken ist der kostenfreie Service tendenziell reduziert, wobei Getränke und Snacks entweder kostenpflichtig sind

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Trauer um Jürgen Weber: Ehemaliger Lufthansa-Chef stirbt im Alter von 83 Jahren

Die Deutsche Lufthansa AG und die gesamte Luftfahrtbranche trauern um Jürgen Weber, den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, Aufsichtsrats- und Ehrenaufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens. Weber verstarb gestern im Alter von 83 Jahren. Seine Karriere war eng mit der Geschichte der Lufthansa verbunden, die er über Jahrzehnte maßgeblich prägte. Wegbegleiter und Nachfolger würdigten ihn als eine herausragende Persönlichkeit und einen Architekten der modernen Lufthansa. Karl-Ludwig Kley, der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, würdigte Webers Lebenswerk mit den Worten: „Die heutige Lufthansa wäre ohne Jürgen Weber nicht denkbar. In seinen Jahren als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender hat er sie so geprägt wie kaum ein anderer. Wir verneigen uns vor der Lebensleistung einer großen Persönlichkeit.“ Auch der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr, drückte im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa Group sein tiefes Mitgefühl aus. Er bezeichnete Weber als „Mr. Lufthansa“ und hob dessen unermüdlichen Einsatz für das Unternehmen während seines gesamten Berufslebens hervor. Spohr erinnerte insbesondere an Webers Rolle bei der Erneuerung der Lufthansa im Zuge der Sanierung und Privatisierung in den 1990er Jahren. Er betonte, daß entscheidende Weichenstellungen und Entwicklungen der Deutschen Lufthansa AG untrennbar mit Webers Namen verbunden bleiben würden. Vom Ingenieur an die Spitze: Webers Weg bei der Lufthansa Jürgen Weber begann seine Karriere bei der Lufthansa im Jahr 1967 als junger Ingenieur. Nach verschiedenen Positionen im Technik-Ressort wurde er 1990 in den Vorstand der Deutschen Lufthansa AG berufen. Von 1991 bis 2003 führte er das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender und übernahm anschließend von 2003 bis 2013 den Vorsitz des

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Lufthansa-Chef Spohr verteidigt Sparkurs auf Hauptversammlung gegen Gewerkschaftskritik

Auf der Hauptversammlung des MDax-Konzerns Lufthansa in Frankfurt hat Vorstandschef Carsten Spohr den eingeschlagenen Sparkurs seines Unternehmens vehement gegen die Kritik von Gewerkschaften verteidigt. Spohr bezeichnete die Gründung neuer Flugbetriebe außerhalb der Kernmarke Lufthansa als eine „strategische Notwendigkeit“, um mit einer günstigeren Kostenstruktur zusätzliche Ziele anfliegen zu können. Spohr erläuterte, daß Gesellschaften wie Discover Airlines und Edelweiss es ermöglichten, dank ihrer niedrigeren Kostenbasis neue Märkte zu erschließen. Zudem hob er die Rolle von Eurowings hervor, die mit ihrer Flotte von rund 100 Flugzeugen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München als erfolgreicher Anbieter touristischer Flüge agiere. Künftig soll auch die neue Gesellschaft City Airlines Zubringerflüge zu den beiden großen Drehkreuzen anbieten. Diese Strategie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtkonzerns zu stärken, indem für unterschiedliche Marktsegmente jeweils passende Kostenstrukturen geschaffen werden. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) für die Piloten und Ufo für das Kabinenpersonal kritisieren diese Strategie der Ausgliederung von Flugbetrieben, die teils nicht dem Tarif der Kern-Lufthansa unterliegen, seit Jahren scharf. Kurz vor der Hauptversammlung bezeichnete der Ufo-Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger die entstandene Konkurrenzsituation als „konzerninternen Vernichtungswettbewerb“. Die Vereinigung Cockpit forderte das Unternehmen auf, noch im Mai Tarifverhandlungen über die Alters- und Übergangsversorgung der rund 4.800 Piloten der Kernmarke Lufthansa aufzunehmen. Scheiterten diese Verhandlungen, drohten erneute Streiks bei der ohnehin defizitären Stammmarke. VC-Sprecher Frank Blanken warnte: „Sollte die Arbeitgeberseite allerdings nicht zügig in Verhandlungen eintreten, wird sich die Frage nach geeigneten Reaktionen zwangsläufig stellen.“ Aktionäre fordern schnellere Sanierung der Kernmarke Auch von Seiten der Aktionäre gab es kritische Stimmen. Insbesondere

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Lufthansa-Konzern unter Druck: Sparkurs und Konflikte mit Gewerkschaften belasten Kernmarke

Der Lufthansa-Konzern befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen notwendigen Sparmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und wachsendem Widerstand seitens der Gewerkschaften. Konzernchef Carsten Spohr verteidigte auf der Hauptversammlung die Strategie, kurze Flugstrecken zunehmend auf Tochtergesellschaften mit günstigeren Kostenstrukturen zu verlagern. Diese Maßnahme, die von den Gewerkschaften als „konzerninterner Vernichtungswettbewerb“ kritisiert wird, soll es dem Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Ziele anzubieten und im hart umkämpften europäischen Markt zu bestehen. Während Spohr die Notwendigkeit dieses Sparkurses betont, drohen der defizitären Kernmarke Lufthansa neue Streiks, da die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dringende Tarifverhandlungen fordert. Auslagerung von Flugbetrieb als strategische Notwendigkeit verteidigt Carsten Spohr argumentierte vor den Aktionären, daß die Gründung und der Ausbau von Flugbetrieben wie Discover Airlines und Edelweiß außerhalb der Kernmarke Lufthansa eine „strategische Notwendigkeit“ darstellten. Diese Gesellschaften könnten aufgrund ihrer niedrigeren Kostenstruktur zusätzliche Destinationen wirtschaftlich bedienen. Zudem hob Spohr die Rolle von Eurowings hervor, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München erfolgreich touristische Flüge anbiete. Zukünftig soll auch die neue Gesellschaft City Airlines Zubringerflüge zu den beiden großen Lufthansa-Drehkreuzen übernehmen. Diese Strategie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtkonzerns zu stärken und in verschiedenen Marktsegmenten erfolgreich zu operieren. Gewerkschaften sehen „Vernichtungswettbewerb“ und drohen mit Streiks Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (für Piloten) und Ufo (für Kabinenpersonal) kritisieren seit Jahren die zunehmende Verlagerung von Flugbetrieb auf Tochtergesellschaften, die teilweise nicht oder schlechter tarifiert sind. Joachim Vázquez Bürger, der Vorsitzende von Ufo, bezeichnete die entstandene Konkurrenzsituation innerhalb des Konzerns als einen „konzerninternen Vernichtungswettbewerb“. Diese Strategie untergrabe die Arbeitsbedingungen

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Discover Airlines nimmt Frankfurt-Minneapolis auf

Die deutsche Fluggesellschaft Discover Airlines hat am 2. Mai 2025 ihren ersten Flug zum Minneapolis-Saint Paul International Airport (MSP) durchgeführt und damit die einzige Nonstop-Verbindung zwischen Deutschland und dem Bundesstaat Minnesota etabliert. Die neue saisonale Verbindung wird während der Sommersaison bis zum 24. Oktober 2025 viermal wöchentlich angeboten. Dieser Schritt der Lufthansa-Tochter kommt zu einer Zeit, in der das Interesse an Reisen mit Fokus auf Naturerlebnisse stetig wächst. Minneapolis, eingebettet in das als „Land der 10.000 Seen“ bekannte Minnesota, dient als idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten wie Wandern, Camping und die Erkundung der weitläufigen Wildnis sowie der vielfältigen kulturellen Attraktionen des Bundesstaates. Flugplan und Hintergründe der neuen Verbindung Der Flugplan der neuen Direktverbindung sieht vier wöchentliche Flüge vor. Jeweils dienstags, mittwochs, freitags und sonntags startet ein Tagesflug von Frankfurt (FRA) nach Minneapolis (MSP). Der Rückflug von Minneapolis nach Frankfurt findet als Nachtflug statt. Diese saisonale Route ersetzt die bisherige, ganzjährige Verbindung der Muttergesellschaft Lufthansa. Marco Götz, CCO von Discover Airlines, betonte die Attraktivität Minnesotas für Sommerreisende: „Minnesota bietet weite, unberührte Landschaften und endlose Outdoor-Abenteuer – perfekt für Sommerreisende.“ Die Entscheidung für Minneapolis als neue Destination unterstreicht die strategische Ausrichtung von Discover Airlines, attraktive Ziele für Urlaubsreisende zu erschließen und dabei auch Regionen mit besonderem Natur- und Kulturerbe in den Fokus zu nehmen. Minneapolis und seine Zwillingsstadt Saint Paul bilden das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Minnesotas. Die Region ist nicht nur für ihre zahlreichen Seen und weiten Wälder bekannt, die vielfältige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten bieten, sondern auch für eine lebendige Kunst- und

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Lufthansa ringt mit roten Zahlen – „Turnaround“-Programm soll Wende bringen

Die Deutsche Lufthansa AG befindet sich weiterhin in einer wirtschaftlich angespannten Lage und kämpft mit erheblichen Verlusten. Trotz erster zarter Anzeichen einer Besserung durch das eingeleitete Fitness-Programm „Turnaround“ musste die größte deutsche Fluggesellschaft im ersten Quartal des laufenden Jahres erneut einen hohen Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im Kerngeschäft Lufthansa Airlines hinnehmen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens hervor. Parallel dazu vermeldet der niederländische Konkurrent KLM, der mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist, Fortschritte durch eigene Sparmaßnahmen. Das von Lufthansa initiierte Programm „Turnaround“ zielt darauf ab, durch eine Kombination aus Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen die finanzielle Leistungsfähigkeit des Konzerns nachhaltig zu verbessern. Die volle Wirkung dieses Maßnahmenpakets wird allerdings erst für das Jahr 2028 erwartet, in dem sich „Turnaround“ in einem Ergebnisplus von 2,5 Milliarden Euro niederschlagen soll. Bereits für das Jahr 2026 rechnet Lufthansa mit einem Beitrag von immerhin 1,5 Milliarden Euro zum Betriebsergebnis aus diesem Programm. Erste Erfolge bei operationeller Stabilität sichtbar Obwohl die finanziellen Auswirkungen noch auf sich warten lassen, erkennt Lufthansa bereits erste positive Entwicklungen im operativen Geschäft. „Erste Erfolge zeigen sich bei der operationellen Stabilität mit verbesserter Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit“, hieß es in der vergangenen Woche aus der Frankfurter Konzernzentrale. Diese Verbesserung der operativen Abläufe ist ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Passagiere zurückzugewinnen und die Effizienz des Flugbetriebs zu steigern. Der aktuelle Betriebsverlust von 553 Millionen Euro im ersten Quartal 2025 stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal dar, in dem Lufthansa Airlines noch tiefer in den roten Zahlen steckte. Allerdings ist zu

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Lufthansa-Gruppe setzt alle Flüge nach Tel Aviv aus – Eskalation des Nahost-Konflikts als Ursache

Angesichts einer sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage im Nahen Osten hat die gesamte Lufthansa-Gruppe mit sofortiger Wirkung alle ihre Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis einschließlich 6. Mai 2025 eingestellt. Diese Maßnahme betrifft neben der Kernmarke Lufthansa auch die Tochtergesellschaften Swiss und den Frachtverkehr. Ein Sprecher des Unternehmens begründete diesen Schritt mit der drohenden Ausweitung des regionalen Konflikts, nachdem die Huthi-Miliz im Jemen erstmals den unmittelbaren Nahbereich des internationalen Flughafens Ben Gurion bei Tel Aviv mit einem Raketenangriff getroffen hatte. Huthi-Rakete trifft nahe des Flughafens – Israel droht mit Vergeltung Der Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird, markiert eine neue Eskalationsstufe im ohnehin angespannten Verhältnis in der Region. Nach Angaben der israelischen Armee schlug die Rakete in unmittelbarer Nähe des Flughafens Ben Gurion ein. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete acht Verletzte. Die Huthi-Miliz reklamierte den Angriff für sich und gab an, den Flughafen mit einer Hyperschallrakete gezielt angegriffen zu haben. Diese Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden. Gleichzeitig forderte die Miliz internationale Fluggesellschaften auf, den israelischen Flughafen aus Sicherheitsgründen zu meiden. Die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu berief noch für den Nachmittag eine dringende Sicherheitsberatung ein. Raketenabwehr erfolglos – Augenzeugen berichten von Panik Die von den Huthis abgefeuerte Rakete konnte trotz mehrfacher Versuche der israelischen Raketenabwehr nicht abgefangen werden. In sozialen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchsäulen in der Nähe des Flughafens und Augenzeugen berichteten von panikartigen Reaktionen von Menschen im Terminalbereich. Während des Angriffs heulten in zahlreichen israelischen Gebieten, darunter auch in Tel

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Luftraumsperrungen wegen Indien-Pakistan-Konflikt – Lufthansa weicht aus, Air India erwartet hohe Verluste

Die anhaltenden Spannungen zwischen den Atommächten Indien und Pakistan haben nun spürbare Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Nachdem beide Länder ihren Luftraum für Fluggesellschaften des jeweils anderen Staates gesperrt haben, reagieren Fluggesellschaften weltweit mit Anpassungen ihrer Flugrouten. Der Lufthansa-Konzern, zu dem auch Swiss gehört, umfliegt pakistanisches Territorium südlich, was zu längeren Flugzeiten auf bestimmten Asien-Verbindungen führt. Die indische Fluggesellschaft Air India befürchtet durch das Überflugverbot erhebliche finanzielle Einbußen, die sich bis zum Jahresende auf bis zu 900 Millionen US-Dollar belaufen könnten, und hofft auf staatliche Unterstützung. Die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen Indien und Pakistan, der seine Wurzeln in der umstrittenen Kaschmir-Region hat, führte zu den drastischen Maßnahmen im Luftraum. Auslöser der aktuellen Zuspitzung war ein Terroranschlag im indisch verwalteten Teil Kaschmirs, für den Indien Pakistan verantwortlich macht. Pakistan wies diese Vorwürfe zurück, reagierte aber seinerseits mit einer Sperrung seines Luftraums für indische Flugzeuge. Indien konterte daraufhin mit einer gleichartigen Maßnahme für pakistanische Fluggesellschaften. Diese gegenseitigen Luftraumsperrungen stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für den zivilen Luftverkehr in der Region dar, da Pakistan eine strategisch wichtige Lage für Überflüge zwischen Europa und Südostasien besitzt. Lufthansa und Swiss reagieren mit Routenänderungen Der Lufthansa-Konzern hat umgehend auf die veränderte Sicherheitslage reagiert und seine Flugrouten angepasst. Sowohl Lufthansa als auch die Tochtergesellschaft Swiss meiden den pakistanischen Luftraum und fliegen stattdessen südlich an dem Land vorbei. Diese Umleitungen führen zu verlängerten Flugzeiten auf einigen Verbindungen nach Asien, was für Passagiere und die Fluggesellschaften selbst logistische Herausforderungen mit sich bringt. Lufthansa betonte, dass die Sicherheit der Passagiere

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