Lufthansa

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Lufthansa macht Allegris-Sitze aufpreispflichtig

Seit dem 1. Mai 2024 setzt die Lufthansa mit der Einführung der Allegris-Kabine neue Maßstäbe im Bereich der Flugreise, insbesondere für Geschäftsreisende. Nach einer langen Phase der Ankündigungen und vierjähriger Verzögerungen hat die Airline mittlerweile begonnen, die neuen Kabinenstandards sukzessive in ihre Flotte zu integrieren. Schon bald sollen die Passagiere für bestimmte Sitze extra zur Kasse gebeten werden. Doch während die ersten Begeisterungswellen um die Allegris-Kabine nachlassen, stellt sich die Frage: Bringt das neue Bordprodukt tatsächlich die gewünschten Verbesserungen, oder bleibt es ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Luftfahrt, das mit hohen Erwartungen begann und in der Realität enttäuscht? Der aktuelle Stand der Allegris-Kabine Die neue Allegris-Kabine bietet eine Vielzahl von Sitzplatzkategorien in der Business Class, die sich durch unterschiedliche Merkmale auszeichnen. Insgesamt stehen den Passagieren fünf Kategorien zur Verfügung, darunter Privacy Seats und Thron-Sitze, die durch großzügige Ablageflächen bestechen. Allerdings bleibt die Sitzplatzwahl bis Ende März 2025 kostenlos, was den Passagieren vorerst einen gewissen Spielraum bei der Auswahl ihrer Sitze gibt. Ab April 2025 sollen dann Gebühren für die Reservierung bestimmter Plätze eingeführt werden, was als strategischer Schritt zur Generierung zusätzlicher Einnahmen interpretiert werden kann. Über die bevorstehende Monetarisierung berichtete zunächst das Portal Travel-Dealz. Im Winterflugplan 2024/25 hat die Lufthansa mehrere Strecken ausgewählt, auf denen die Allegris-Kabine zum Einsatz kommen soll. Dazu zählen unter anderem München–Shanghai, München–San Francisco und München–Kapstadt. Die Airline hat angekündigt, dass Passagiere nun etwa sechs Wochen vor ihrem Flug darüber informiert werden, ob sie in der neuen Kabine reisen können. Diese Vorabinformation könnte die

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Portugal prüft Privatisierung von TAP Air Portugal – Lufthansa, Air France-KLM und IAG zeigen Interesse

Die portugiesische Regierung plant eine Teil- oder Komplettprivatisierung der staatlichen Fluggesellschaft TAP Air Portugal. Die europäischen Fluggesellschaften Lufthansa, Air France-KLM und IAG (British Airways, Iberia) haben in Lissabon offiziell ihr Interesse an einer Beteiligung signalisiert. Nach Angaben der portugiesischen Zeitung „Negocios“ finden derzeit Gespräche zwischen der Regierung und Vertretern der drei Airline-Gruppen statt, in denen verschiedene Beteiligungsmodelle geprüft werden. Die Entscheidung über eine mögliche Privatisierung soll anschließend dem portugiesischen Parlament vorgelegt werden. Lufthansa sieht in TAP vor allem eine Möglichkeit, die Mitgliedschaft der portugiesischen Airline in der Star Alliance langfristig zu sichern und die Marktposition auf transatlantischen Strecken zu stärken. Air France-KLM hingegen könnte TAP Air Portugal nach der Übernahme von SAS weiter in die eigene Allianz integrieren und so Lufthansas Einfluss schwächen. IAG, das kürzlich die Übernahme von Air Europa abgebrochen hat, sieht in TAP eine Gelegenheit, das eigene Netz in Südeuropa auszubauen. Portugals Premierminister Luís Montenegro äußerte zuletzt die Bereitschaft zu einem Komplettverkauf, jedoch nur unter der Bedingung, dass strategisch wichtige Strecken und Lissabons Drehkreuzfunktion langfristig erhalten bleiben. Eine Beteiligung von Lufthansa unterhalb der kartellrechtlichen Obergrenze von 19,9 Prozent wäre theoretisch möglich und würde eine Prüfung durch die EU-Kommission umgehen.

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Quartalszahlen: Eurowings erzielt starkes Geschäftsergebnis

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verzeichnet im Sommer und Herbst 2024 ein starkes Ergebnis und bestätigt ihre strategische Neuausrichtung auf den touristischen Flugverkehr. Laut Unternehmensangaben erwirtschaftete die Fluggesellschaft in den ersten neun Monaten 2024 ein operatives Ergebnis von 152 Millionen Euro, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Umsatz stieg auf 2,2 Milliarden Euro. Die Passagierzahl überschritt 18 Millionen, wobei Eurowings inzwischen mehr als 150 europäische Ziele in 39 Ländern ansteuert. Diese Ausweitung des Angebots und die Positionierung als „Value Airline“ für Europa haben laut Eurowings-Chef Jens Bischof zum Erfolg beigetragen.

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Winterflugplan an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden startet

Mit dem Inkrafttreten des Winterflugplans ab Sonntag, dem 27. Oktober 2024, bieten die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden vielfältige Verbindungen zu nationalen und internationalen Zielen an. Die Flüge bedienen sowohl große europäische Drehkreuze als auch beliebte Urlaubsziele in wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum, dem Roten Meer und dem Atlantik. Der Plan bleibt bis zum 29. März 2025 gültig. Am Flughafen Leipzig/Halle führt Condor mit 28 wöchentlichen Flügen die Liste der Ferienfluggesellschaften an. Neu im Angebot ist Tirana in Albanien, das dreimal pro Woche von Wizz Air angeflogen wird. Lufthansa verbindet Leipzig/Halle bis zu viermal täglich mit Frankfurt und bietet zusätzlich zweimal täglich Flüge nach München. Turkish Airlines und Austrian Airlines erweitern die internationalen Anbindungen mit Verbindungen nach Istanbul und Wien. In Dresden ist Sundair mit bis zu sieben wöchentlichen Abflügen führend unter den Ferienfliegern und bedient Ziele wie Hurghada und die Kanarischen Inseln. Swiss bietet eine Verbindung zum Drehkreuz Zürich, während Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München bis zu viermal täglich anfliegt. Der Flughafen Dresden ermöglicht wöchentliche Flüge zu 14 Zielen in elf Ländern.

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T’way Airs Expansionspläne in Europa und Nordamerika

T’way Air, eine südkoreanische Billigfluggesellschaft, treibt ihre internationale Expansion massiv voran und hat grosse Pläne für Europa und Nordamerika. Die jüngst eröffnete Verbindung zwischen Frankfurt und Seoul-Incheon ist dabei nur der Anfang. Schon ab Mai 2025 soll die Frequenz auf tägliche Flüge erhöht werden, um das Reisepotenzial von rund 600 südkoreanischen Unternehmen in der Fraport-Region sowie einer wachsenden Nachfrage nach Reisen zwischen Korea und Deutschland zu bedienen. Diesen Erfolg spiegeln die bisherigen Zahlen wider: Die Strecke verzeichnet einen beeindruckenden Sitzladefaktor von 85 Prozent. Die neue Flugverbindung, die bereits seit Anfang Oktober operiert, wurde offiziell in Frankfurt gefeiert, wobei T’way-CEO Jeong Hong-Geun auf die geplante, signifikante Expansion hinwies. Neben Frankfurt sind weitere europäische Ziele fest eingeplant. Die Fluggesellschaft will in den kommenden Jahren populäre Städte wie Budapest, Istanbul und Prag ansteuern. Diese Destinationen sind nicht nur bei koreanischen Touristen gefragt, sondern bieten T’way auch die Möglichkeit, aus den regulierten Slots der EU zu profitieren. Dies wurde möglich durch die Auflagen der Europäischen Kommission im Zuge der Korean-Air-Asiana-Fusion. Die Freigabe von Slots und Verkehrsrechten, die T’way für die neuen Routen nutzen kann, schafft eine notwendige Konkurrenz für die grossen koreanischen Fluggesellschaften und stärkt den Wettbewerb auf Langstreckenflügen zwischen Asien und Europa. Eine bedeutende Rolle spielt die Expansion auch in Nordamerika. Geplant sind Routen nach Vancouver, Los Angeles, Seattle und San Francisco. Damit tritt T’way in ein umkämpftes, aber lukratives Marktsegment ein und bietet erstmals Langstreckenflüge über den nordamerikanischen Kontinent an. Besonders Vancouver soll ab 2025 angeflogen werden und wäre damit die erste

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Neuer Winterflugplan am Flughafen Münster/Osnabrück bietet zahlreiche Urlaubsziele

Ab dem kommenden Sonntag tritt am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) der Winterflugplan 2024/25 in Kraft. Passagiere können sich auf eine vielfältige Auswahl an sonnigen Reisezielen freuen. Die Ferienfluggesellschaft Sundair stationiert einen Airbus A319 am FMO, der regelmäßig Flüge zu den Kanarischen Inseln und nach Ägypten anbietet. Ziele sind Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Hurghada. Ryanair und Eurowings fliegen während der Wintermonate bis zu sieben Mal pro Woche nach Mallorca. Zudem bleibt Alicante mit zwei wöchentlichen Ryanair-Flügen verbunden. Weitere Angebote umfassen SunExpress-Flüge nach Antalya und wöchentliche Air Cairo-Verbindungen nach Hurghada. Lufthansa erhöht die Kapazitäten nach München und bietet vier tägliche Flüge mit Airbus A319 und A320 an, was beste Umsteigeverbindungen innerhalb des Star Alliance-Netzwerks ermöglicht.

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BGH-Entscheidung gegen Lufthansa: Vorläufiger Etappensieg für Condor

Der seit Jahren andauernde Streit zwischen Condor und Lufthansa über die Konditionen für Zubringerflüge zu Langstreckenflügen des Ferienfliegers Condor hat eine neue Wendung genommen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat kürzlich entschieden, dass die bisherige Vereinbarung zwischen den beiden Airlines bis auf weiteres bestehen bleibt. Diese Entscheidung bringt vorläufig Klarheit in einen Konflikt, der seit der Corona-Pandemie im Jahr 2020 schwelt und das Verhältnis der beiden deutschen Fluggesellschaften stark belastet hat. Ein jahrelanger Rechtsstreit um Zubringerflüge Der Konflikt begann Ende 2020, als Lufthansa die Zusammenarbeit mit Condor kündigte, um sich stärker auf ihre eigene Tochtergesellschaft Discover Airlines zu konzentrieren, die das Geschäft mit Ferienflügen übernehmen sollte. Condor, eine ehemalige Tochtergesellschaft der Lufthansa, war darauf angewiesen, dass die größere Airline Zubringerflüge aus zahlreichen europäischen Städten für ihre Langstreckenflüge nach Frankfurt durchführt. Condor bietet hauptsächlich Urlaubsflüge zu Zielen weltweit an, während Frankfurt als Hauptdrehscheibe für den Ferienflieger dient. Die Kündigung der Zubringerkooperation seitens Lufthansa bedeutete für Condor, dass sie plötzlich höhere Kosten und organisatorische Herausforderungen zu bewältigen hatte, was zu einem erheblichen Wettbewerbsnachteil führen könnte. Die Lufthansa bestand darauf, dass Condor künftig die gleichen, weniger günstigen Bedingungen akzeptieren müsse, die auch für andere Kooperationspartner der Lufthansa gelten. Condor hingegen berief sich auf die besonders vorteilhaften Konditionen, die noch aus der Zeit stammten, als sie Teil der Lufthansa-Gruppe war. Diese Konditionen sicherten Condor günstige Zubringerflüge von Lufthansa, was für das Unternehmen eine entscheidende Grundlage für die Planung ihrer Langstreckenflüge darstellte. Der Weg durch die Instanzen Nach der Kündigung der Vereinbarung im Jahr 2021 zog Condor

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Neues Winterflugprogramm am Frankfurter Flughafen: Mehr Ziele und Kapazitäten

Der Frankfurter Flughafen führt ab dem 27. Oktober 2024 seinen neuen Winterflugplan ein, der bis zum 29. März 2025 gilt. Insgesamt bieten 79 Fluggesellschaften Verbindungen zu 243 Zielen in 93 Ländern an. Mit über 3.600 Flügen pro Woche stehen rund 675.000 Sitzplätze zur Verfügung, was einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, das von Streiks beeinträchtigt war. Frankfurt bleibt damit das führende internationale Drehkreuz Deutschlands. Besonders der Flugverkehr nach Nordeuropa wird in diesem Winter ausgebaut. Lufthansa und Discover Airlines führen neue Flüge nach Finnland und Norwegen ein, unter anderem nach Rovaniemi, Kittilä und Alta. Auch Ibiza wird von Discover Airlines erstmals im Winter angeflogen. Langstreckenverbindungen nach Lateinamerika und Asien werden ebenfalls erweitert, etwa durch neue Flüge von Condor nach Mexiko und Thailand. Die Verbindung nach Seoul wird durch T’way Air verstärkt, und Etihad Airways erhöht die Frequenz ihrer Flüge nach Abu Dhabi. Zudem führt die Fusion von Vistara und Air India zu neuen Flugnummern und einer Verlagerung von Terminals.

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German Airways kauft Leasingflugzeuge

Inmitten der Erholung des Luftverkehrsmarktes nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie zeigt sich eine interessante Entwicklung im Bereich der Wetlease-Airlines. German Airways, ein Spezialist für Flugdienstleistungen und Teil der Zeitfracht-Gruppe, plant den Rückkauf ihrer E190-Maschinen aus Leasingverträgen. Diese Entscheidung markiert einen strategischen Wechsel und spiegelt das wachsende Vertrauen in die Erholung des Reiseverkehrs wider. Mit der Ankündigung, die Verträge mit dem US-amerikanischen Lessor Azorra vorzeitig zu beenden, zielt German Airways darauf ab, ihre Flotte zu modernisieren und von den potenziellen finanziellen Vorteilen einer eigenen Maschinenflotte zu profitieren. Der Wetlease-Markt im Aufwind Der Wetlease-Markt, in dem Fluggesellschaften Flugzeuge zusammen mit Besatzungen von anderen Airlines mieten, erlebt derzeit einen Aufschwung. Nach den drastischen Einbußen während der Pandemie suchen viele Airlines, darunter namhafte Unternehmen wie KLM, Luxair und ITA, nach flexiblen Lösungen, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Wetlease-Verträge ermöglichen es den Airlines, schnell auf saisonale Nachfragespitzen zu reagieren, ohne in teure eigene Kapazitäten investieren zu müssen. Die Entscheidung von German Airways, ihre E190-Flotte zurückzukaufen, ist Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Flotte langfristig zu modernisieren. Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer von Zeitfracht, betonte die Vorteile des Rückkaufs: „Wir werden unsere Flugzeuge aus den Leasingverträgen rauskaufen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die E190 länger zu nutzen und Abschreibungspotenzial in die Bilanz zu holen.“ Strategische Entscheidungen und Investitionen Zeitfracht, das Mutterunternehmen von German Airways, hat sich in den letzten Jahren als ein aktiver Akteur im Luftfahrtsektor etabliert. Während der Pandemie übernahm das Unternehmen den Flughafen Rostock-Laage und investierte in die insolvente Modekette Adler. Zudem wurden

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Lufthansa Group verlängert Flugstreichungen nach Tel Aviv

Brussels Airlines und die Lufthansa-Gruppe haben die Streichung aller Flüge nach und von Tel Aviv bis mindestens zum 10. November 2024 verlängert. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und dient der Sicherheit der Passagiere. Zusätzlich hat Eurowings angekündigt, dass die Flüge nach Tel Aviv bis zum 30. November 2024 ausgesetzt werden. Die Lufthansa-Gruppe, zu der auch SWISS und Austrian Airlines gehören, reagiert mit diesen Maßnahmen auf die steigenden Sicherheitsbedenken in der Region. Betroffene Passagiere haben die Möglichkeit, ihre Flüge kostenlos auf ein späteres Datum umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung ihres Tickets zu beantragen. Auch Flüge nach Beirut sind betroffen und werden bis zum 30. November 2024 ausgesetzt. Flüge nach Teheran bleiben bis zum 30. Oktober 2024 gestrichen.

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