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ITA Airways verlässt SkyTeam – Wechsel zur Lufthansa Group nimmt Form an

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, die kürzlich in die Lufthansa Group integriert wurde, hat ihren Austritt aus der Luftfahrtallianz SkyTeam angekündigt. Der vollständige Austritt erfolgt zum 30. April 2024. In Zusammenarbeit mit SkyTeam soll eine reibungslose Übergangsphase sichergestellt werden, um die Auswirkungen auf Passagiere und Partner zu minimieren. Mit dem Austritt beendet ITA Airways die Kooperationen mit bisherigen Allianzpartnern wie Air France-KLM und Delta Air Lines. Kunden, die Vielfliegerprogramme oder Codeshare-Vorteile genutzt haben, müssen sich auf Änderungen einstellen. Die Airline wird voraussichtlich in die Star Alliance wechseln, zu der auch Lufthansa gehört, allerdings gibt es dazu noch keine offizielle Bestätigung. Die Integration in die Lufthansa Group ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der italienischen Fluggesellschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Lufthansa wird ITA Airways ihre Marktposition in Europa und auf Langstreckenverbindungen weiter stärken. Der Übergang wird sukzessive erfolgen, wobei bestehende Vereinbarungen mit SkyTeam-Partnern schrittweise angepasst werden.

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Boeing kämpft mit Auslieferungsverzögerungen

Boeing steht weiterhin unter intensiver Aufsicht der US-Luftfahrtaufsicht FAA. 2024 musste der Flugzeughersteller mit einem mehrwöchigen Mechanikerstreik und weiteren Herausforderungen kämpfen, was zu einem signifikanten Rückgang der Auslieferungen führte. Im vergangenen Jahr konnte Boeing lediglich 348 Flugzeuge ausliefern. Für 2025 erwartet das Unternehmen jedoch eine spürbare Verbesserung, insbesondere bei den Programmen 737 Max und 787, und hofft auf eine Lockerung der strengen Aufsichtsauflagen. Im Falle der 737 Max hatte die FAA nach einem Zwischenfall mit einer falsch montierten Notausstiegsblende an einer 737 Max 9 von Alaska Airlines die Monatsrate für Auslieferungen auf 38 Flugzeuge begrenzt. Boeing-Chef Kelly Ortberg äußerte die Hoffnung, dass diese Obergrenze im Laufe des Jahres aufgehoben wird, was die Produktionsraten für die Max-Serie erhöhen würde. In diesem Fall könnten bis Ende 2025 monatlich bis zu 42 Maschinen ausgeliefert werden. Auch die Integration des übernommenen Zulieferers Spirit Aerosystems werde zu einer Steigerung der Produktionszahlen beitragen. Auch das Langstreckenprogramm 787 hat mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. 2024 wurden nur 51 Einheiten des Dreamliners ausgeliefert, deutlich weniger als von Boeing ursprünglich erwartet. Für 2025 strebt Boeing an, die Produktion zu steigern, mit einer geplanten Rate von sieben 787 pro Monat und insgesamt bis zu 80 Auslieferungen. Besonders auffällig ist die Situation bei Lufthansa, deren 787-9-Maschinen bereits in Charleston fertiggestellt sind, jedoch auf die endgültige FAA-Zulassung der neuen Business-Class-Sitze warten. Boeing und Lufthansa hoffen, dass die Auslieferungen bald abgeschlossen werden können, sobald die erforderlichen Zulassungsprüfungen bestehen.

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Flut von Klagen gegen Airlines: Zivilverfahren wegen Flugverspätungen und -annullierungen erreichen neue Höchststände

Die Zahl der Klagen gegen Fluggesellschaften hat im vergangenen Jahr in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem Deutschen Richterbund wurden an den großen Flughäfen des Landes rund 131.000 Verfahren eingereicht, was einen Anstieg von etwa 6.000 Klagen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders auffällig ist, dass der Großteil dieser Verfahren aus Streitigkeiten zwischen Fluggästen und Airlines resultiert, die häufig auf Verspätungen, Annullierungen oder andere Probleme im Zusammenhang mit Flugreisen zurückzuführen sind. Der zunehmende Trend zu mehr Klagen scheint eng mit der Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie verknüpft zu sein. Die Zahl der Verfahren variiert je nach Flughafenstandort, wobei das Amtsgericht Köln mit rund 41.300 Verfahren im Jahr 2024 das mit Abstand höchste Aufkommen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese hohe Zahl könnte mit der zentralen Rolle des Flughafens Köln-Bonn im Luftverkehr und der dort ansässigen Lufthansa zusammenhängen, die Europas größtes Luftfahrtunternehmen ist. Das Amtsgericht Frankfurt/Main folgt mit rund 16.000 Verfahren, während das für den Berliner Flughafen BER zuständige Amtsgericht Königs Wusterhausen knapp 15.500 Klagen verzeichnete. Der Grund für diesen Anstieg der Klagen wird von Experten auf die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach den pandemiebedingten Einschränkungen zurückgeführt. Die Zahl der Fluggäste hat sich 2024 auf rund 213,5 Millionen erhöht, was im Vergleich zu den 185,2 Millionen Passagieren im Jahr 2023 einen erheblichen Zuwachs darstellt. Diese steigende Zahl von Flugreisenden geht Hand in Hand mit einer Zunahme von Konflikten und Beschwerden gegenüber den Airlines, die immer häufiger vor Gericht landen. Zivilverfahren und Schlichtungsstellen: Klagen

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Kerosinmangel in Johannesburg: Lufthansa tankt in Namibia

Lufthansa muss wegen eines Kerosinengpasses am Flughafen Johannesburg auf eine ungewöhnliche Lösung zurückgreifen. Nach der Landung in Südafrika fliegen die Maschinen zunächst leer nach Windhoek in Namibia, um dort aufzutanken, bevor sie zurück nach Frankfurt starten. Grund für die Treibstoffknappheit ist ein Brand in einer Raffinerie am 4. Januar, der die Versorgung weiterhin beeinträchtigt. Die Einschränkungen sollen noch bis in die zweite Februarhälfte andauern. Lufthansa versucht, den Betrieb auf der stark nachgefragten Strecke zwischen Frankfurt und Johannesburg ohne zusätzliche Zwischenstopps für Passagiere aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche Crew bleibt vor Ort, um die Boeing 747 direkt nach Namibia zu überführen. Der Tankstopp in Windhoek wurde bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt, sodass es bislang zu keinen größeren Verzögerungen kam. Die Auswirkungen des Kerosinmangels betreffen nicht nur Lufthansa, sondern auch andere Fluggesellschaften. Airlines müssen ihre Tankstrategien anpassen oder alternative Versorgungsquellen finden. Ob die Engpässe über den Februar hinaus andauern, ist derzeit unklar.

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Lufthansa verhandelt über Einstieg bei Air Europa

Lufthansa führt offenbar Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „El Economista“ soll es um den Erwerb eines Aktienpakets von rund 20 Prozent gehen. Eine offizielle Stellungnahme von Lufthansa gibt es bisher nicht. Air Europa befindet sich seit dem geplatzten Übernahmeversuch durch den British-Airways-Mutterkonzern IAG auf der Suche nach einem neuen Partner. Die EU-Kommission hatte Bedenken gegen die vollständige Eingliederung in die IAG-Gruppe geäußert, zu der bereits Iberia und Vueling gehören. Die Airline muss zudem staatliche Corona-Hilfen in Höhe von 475 Millionen Euro zurückzahlen und benötigt daher frisches Kapital. Lufthansa verfolgt mit einer möglichen Beteiligung strategische Ziele. Air Europa verfügt über ein starkes Streckennetz nach Südamerika und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur. Der deutsche Konzern, der erst kürzlich bei ITA Airways eingestiegen ist, könnte mit einer Beteiligung seine Präsenz auf dem südamerikanischen Markt ausbauen. Neben Air Europa werden auch Beteiligungen an Air Baltic und TAP Air Portugal als mögliche nächste Schritte geprüft.

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Lufthansa-Flug LH2507 landet nach Triebwerksproblemen außerplanmäßig in London

Ein Airbus A319 der Lufthansa, der am Mittwoch, dem 24. Januar 2025, auf dem Flug LH2507 von Manchester nach München unterwegs war, musste aufgrund eines technischen Problems mit dem Triebwerk eine außerplanmäßige Landung am Londoner Flughafen Heathrow durchführen. Die Besatzung entschloss sich, nach einem Vorfall in Höhe des Ärmelkanals, der Triebwerksprobleme verursachte, die Route nach London zu ändern. Alle 107 Passagiere, die sich zu diesem Zeitpunkt an Bord des Flugzeugs befanden, wurden umgebucht, um ihre Reise fortzusetzen. Laut einer Sprecherin der Lufthansa ereignete sich das technische Problem in der Nähe des Ärmelkanals, als das Flugzeug mit einer Reiseflughöhe von etwa 10.000 Metern unterwegs war. Die Piloten, die auf die Situation schnell und professionell reagierten, wählten den nahegelegenen Flughafen Heathrow als Ziel für die Landung. Ein Airbus A319 gilt als äußerst zuverlässiges Flugzeug, und technische Probleme wie diese sind vergleichsweise selten. Die Crew des Fluges LH2507 setzte jedoch alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in Kraft, um eine sichere Landung zu gewährleisten. Die Lufthansa-Sprecherin bestätigte, dass der Airbus A319 sicher auf dem Flughafen Heathrow gelandet sei, und betonte, dass die technische Untersuchung nun in London durchgeführt werde. Während die Maschine in London für die Reparaturen verbleiben soll, wurde gleichzeitig eine Umplanung der Fluggäste in die Wege geleitet. Den Passagieren wurden alternative Flüge angeboten, um ihre Reise fortzusetzen. Es wurde jedoch nicht spezifiziert, wie lange die Reparatur des betroffenen Triebwerks dauern würde. Sicherheit steht an erster Stelle Die Lufthansa hob hervor, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew zu jeder Zeit oberste Priorität habe.

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Eurowings nimmt Hamburg-Tel Aviv auf

Ab dem 1. Februar 2025 wird die Lufthansa Group ihre Flüge nach Tel Aviv wieder aufnehmen. Auch die Tochtergesellschaft Eurowings beteiligt sich an der Wiederaufnahme des Flugverkehrs und bietet ab dem 3. Februar 2025 eine neue Direktverbindung von Hamburg nach Tel Aviv an. Die Flüge werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und donnerstags, angeboten. Damit erweitern die Fluggesellschaften ihr Angebot und ermöglichen es Reisenden, schnell und bequem von Deutschland nach Israel zu gelangen. Eurowings, bekannt für ihre günstigen Flugtarife, startet die Verbindung von Hamburg nach Tel Aviv mit einem attraktiven Angebot. One-Way-Tickets sind bereits ab 119,99 Euro im Basic Tarif erhältlich. Die Lufthansa Group reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Verbindungen in den Nahen Osten und stärkt ihre Präsenz auf diesem wichtigen Markt. Zuvor hatte die Lufthansa Group ihre Flüge nach Tel Aviv aufgrund von Sicherheitsbedenken zeitweise ausgesetzt. Neben Eurowings bieten auch die Muttergesellschaft Lufthansa sowie Swiss und Austrian Airlines wieder regelmäßige Flüge nach Tel Aviv an. Die Wiederaufnahme der Flugverbindungen erfolgt nach der Beruhigung der Sicherheitslage und soll sowohl touristischen als auch geschäftlichen Reisenden zugutekommen. Die Airlines stellen sicher, dass alle Sicherheitsvorkehrungen gemäß den aktuellen internationalen Standards eingehalten werden. Der Flugmarkt nach Israel, insbesondere nach Tel Aviv, bleibt ein wichtiger Bestandteil der internationalen Luftfahrtbranche. Tel Aviv gilt nicht nur als bedeutendes Touristenziel, sondern auch als ein Zentrum für Geschäftsreisen und internationale Konferenzen. Mit den wieder aufgenommenen Verbindungen reagiert die Lufthansa Group auf die wachsende Nachfrage und trägt zur Erhöhung der Reiseverbindungen in die Region bei.

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Lufthansa beendet Flugverbindung Paderborn-München – Regionale Initiative sichert Ersatzverkehr

Nach einer langen Geschichte von Direktverbindungen zwischen Paderborn und dem Drehkreuz München endet diese Ära zum 31. Mai. Die Lufthansa begründet die Einstellung der Strecke mit zu geringer Auslastung und hohen Betriebskosten. Doch die Region Ostwestfalen-Lippe zeigt sich entschlossen, ihre Anbindung an den internationalen Flugverkehr nicht zu verlieren. Mit der Gründung der Initiative Skyhub PAD wurde innerhalb weniger Monate eine Lösung gefunden, die nahtlos an die bisherigen Flüge anknüpfen soll. Die Entscheidung der Lufthansa, die Linie zwischen Paderborn und München einzustellen, sorgte regional für Enttäuschung. Besonders für Geschäftsreisende aus Ostwestfalen-Lippe war die Verbindung ein wichtiger Baustein, um das Interkontinental-Drehkreuz München zu erreichen. Trotz der Bedeutung der Strecke für die Region habe die Auslastung nicht den Erwartungen entsprochen, so eine Sprecherin der Lufthansa. Gleichzeitig seien die gestiegenen Betriebskosten durch Personal, Treibstoff und Flughafenentgelte wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen. Diese Entwicklung reiht sich in eine Strategie der Lufthansa ein, unrentable Regionalflüge zu streichen und den Fokus auf größere Märkte und lukrativere Verbindungen zu legen. Neben Paderborn waren auch andere kleinere Flughäfen in Deutschland von ähnlichen Kürzungen betroffen, etwa in Erfurt und Friedrichshafen. Skyhub PAD: Regionale Initiative übernimmt Verantwortung Um den drohenden Verlust der Verbindung nach München zu verhindern, wurde im November 2024 die private Initiative Skyhub PAD ins Leben gerufen. Dahinter stehen mehrere Unternehmen aus der Region, die nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den infrastrukturellen Wert der Flugverbindung erkennen. Ziel von Skyhub PAD ist es, ab Juni 2025 nahtlos an den bisherigen Flugplan anzuknüpfen und die Verbindung über einen alternativen Anbieter

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Lufthansa kämpft mit Flugzeuglieferverzögerungen

Die Lufthansa, eine der führenden Fluggesellschaften Europas, sieht sich aktuell mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert. Während die Airline, mit einer Flotte von 318 Flugzeugen, jährlich Millionen von Passagieren von ihren Drehkreuzen Frankfurt und München aus in alle Welt befördert, behindern Lieferverzögerungen des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing die Modernisierung ihrer Flotte. Besonders betroffen sind die Boeing-787-Dreamliner, deren Auslieferung sich aus verschiedenen Gründen erheblich verzögert. Der Boeing 787 Dreamliner gilt als entscheidendes Modell in Lufthansas Plänen zur Modernisierung ihrer Langstreckenflotte. Mit einer durchschnittlichen Flottenalter von über 14 Jahren strebt die Airline nach effizienteren, moderneren Jets, die sowohl den Passagierkomfort verbessern als auch die Betriebskosten senken können. Doch aufgrund von Qualitätskontrollproblemen und Produktionsverzögerungen bei Boeing konnten viele der bestellten Dreamliner nicht fristgerecht geliefert werden. Derzeit warten 15 fertige Flugzeuge in Boeings Werk in South Carolina auf ihre Auslieferung. Die Verzögerungen beschränken sich jedoch nicht allein auf den Hersteller. Lufthansa plant, ihre neuen Flugzeuge mit der modernen „Allegris“-Kabine auszustatten, die neue Standards im Premiumsegment setzen soll. Diese umfasst unter anderem überarbeitete Sitze in der Business- und First-Class. Doch die neuen Kabinensysteme sind bislang nicht von der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA zertifiziert, was eine Auslieferung der betroffenen Flugzeuge unmöglich macht. Kompensationsstrategien: Airbus statt Boeing Um die unmittelbaren Auswirkungen der Lieferprobleme zu mildern, setzt Lufthansa verstärkt auf die Nutzung neuerer Airbus-Flugzeuge. Sechs Airbus A350-900 werden aus München nach Frankfurt verlegt, um dort die Kapazitäten zu erhöhen. Diese Flugzeuge verfügen allerdings noch nicht über die geplante Allegris-Kabine. Trotz dieses Kompromisses ermöglicht die Maßnahme der Airline, ihr Streckennetz stabil zu halten

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Etihad Airways plant Börsengang: Ein Meilenstein für die Golf-Luftfahrt?

Die Golfregion steht vor einem historischen Moment in der Luftfahrt: Etihad Airways, eine der drei großen Fluglinien des Persischen Golfs, bereitet sich auf ihren Börsengang vor. Damit wird sie die erste Fluggesellschaft dieser Liga, deren Anteile auf den Finanzmärkten gehandelt werden. Dieser Schritt markiert nicht nur einen Wendepunkt für Etihad selbst, sondern könnte auch Signalwirkung für andere Staatsfluggesellschaften der Region haben. Der Staatsfonds des Emirats Abu Dhabi, der die vollständige Kontrolle über Etihad Airways hält, plant laut Berichten der Nachrichtenagentur „Reuters“, rund 20 Prozent der Unternehmensanteile an Investoren zu veräußern. Dieser Schritt soll dem Fonds schätzungsweise eine Milliarde US-Dollar einbringen. Die Zeichnungsfrist für nationale und internationale Investoren könnte bereits im laufenden Quartal beginnen, da die Vorbereitungen für den Börsengang weit fortgeschritten sind. Etihad Airways wurde im Jahr 2022 unter die Kontrolle des Staatsfonds ADQ gestellt, und die Idee eines Börsengangs hat seitdem an Fahrt gewonnen. Die Airline ist die kleinste der drei großen Fluggesellschaften des Golfs, zu denen auch Emirates aus Dubai und Qatar Airways aus Doha zählen. Wirtschaftliche Bedeutung und Konkurrenzdruck Der Börsengang wird als bedeutender Stimmungstest für staatliche Fluggesellschaften der Region angesehen. Besonders in der Zeit nach der Corona-Pandemie suchen viele Airlines nach Möglichkeiten, ihre Finanzen zu stärken und ihre Marktposition zu sichern. Während Abu Dhabi bereits mit den Plänen für Etihad voranschreitet, prüft auch Katar einen Börsengang für Qatar Airways bis spätestens 2030. In Europa sorgt die Expansion der Golf-Carrier für Diskussionen. Die Lufthansa kritisiert seit langem den freien Marktzugang von Qatar Airways in der Europäischen Union,

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