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Doha auf Wachstumskurs: Hamad International Airport verzeichnet Rekordzahlen

Der Hamad International Airport in Doha meldet für das Jahr 2024 neue Rekorde bei Passagier- und Frachtzahlen. Mit 52,7 Millionen Passagieren stieg das Aufkommen um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit der Flughafen die Vorkrisenwerte von 2019 deutlich übertraf. Auch bei den Flugbewegungen und dem Frachtvolumen wurden zweistellige Wachstumsraten verzeichnet: 279.000 Flugbewegungen (plus 10 Prozent) und 2,6 Millionen Tonnen Fracht (plus 12 Prozent). Besonders stark war der Zuwachs im Verkehr nach Asien, wo das Passagieraufkommen nach China um 87 Prozent anstieg. Auch Länder wie Indonesien, Malaysia und Vietnam zeigten starkes Wachstum. Gleichzeitig bleibt der Markt für europäische Airlines herausfordernd. Lufthansa etwa musste ihre Strecke Frankfurt–Peking aussetzen, da Umfliegungen des russischen Luftraums und Konkurrenz durch Nahost-Carrier und chinesische Airlines die Rentabilität erschweren. Qatar Airways als Hauptakteur am Drehkreuz Doha baute 2024 ihr Streckennetz auf 197 Ziele aus und nahm unter anderem Osaka, Hamburg, Lissabon und Toronto in ihr Programm auf. Diese Expansion wird durch das Luftfahrtabkommen CATA zwischen der EU und Katar erleichtert, das seit Jahren in der Kritik steht. Europäische Airlines wie Lufthansa und Air France-KLM werfen Qatar Airways vor, mit massiver Unterstützung aus Doha den Markt zu dominieren und Wettbewerbsvorteile zu nutzen, die den europäischen Konkurrenten verwehrt bleiben.

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Lufthansa platziert erfolgreich Hybridanleihe über 500 Millionen Euro

Die Deutsche Lufthansa AG hat eine unbesicherte Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Markt platziert. Die Anleihe, die mit 5,25 Prozent jährlich verzinst wird, hat eine Laufzeit von 30 Jahren und kann erstmals am 15. Januar 2031 vorzeitig zurückgezahlt werden. Diese Finanzierung erfolgt in einer Phase intensiver Investorengespräche und unterstreicht laut Finanzvorstand Dr. Till Streichert das Vertrauen der Kapitalmärkte in die Lufthansa. Hybridanleihen gelten als nachrangige Finanzierungsinstrumente, die von Rating-Agenturen zu 50 Prozent als Eigenkapital gewertet werden. Dies verbessert die Finanzstruktur und das Ratingprofil des Unternehmens. Die Mittel aus der Transaktion dienen auch der Refinanzierung einer 2015 begebenen Hybridanleihe, deren Rückzahlung zum Call Date am 12. Februar 2026 vorgesehen ist. Finanzvorstand Streichert betonte, dass die erfolgreiche Platzierung das breite Spektrum an Finanzierungsoptionen der Lufthansa belege. Die hohe Nachfrage der Investoren habe es ermöglicht, die Anleihe zu attraktiven Konditionen zu begeben und gleichzeitig das Fälligkeitenprofil des Unternehmens optimal anzupassen.

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Lufthansa steigt bei ITA Airways ein – Jörg Eberhart wird neuer Chef

Der Lufthansa-Konzern hat den Einstieg bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways offiziell vollzogen. Am 13. Jänner 2025 übernimmt Lufthansa zunächst 41 Prozent der Anteile durch eine Kapitalerhöhung. Dies gab Konzernchef Carsten Spohr bekannt. Für die Anteile fließen 325 Millionen Euro direkt an ITA. Langfristig ist eine vollständige Übernahme bis zum Jahr 2033 vorgesehen, die insgesamt 829 Millionen Euro kosten soll, einschließlich einer leistungsabhängigen „Earn Out“-Prämie. Ein neuer Verwaltungsrat wird ebenfalls eingesetzt. Italien stellt drei Mitglieder, Lufthansa zwei. Zum neuen Vorstandsvorsitzenden von ITA Airways wurde Jörg Eberhart ernannt. Der erfahrene Manager leitete zuvor die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti und kennt den Markt bestens. Mit der Übernahme stärkt Lufthansa seine Position in Südeuropa und sichert sich die Kontrolle über einen weiteren strategisch wichtigen Flugmarkt. Der italienische Staat bleibt zunächst weiterhin Anteilseigner von ITA Airways, möglicherweise über das Jahr 2030 hinaus. Der Übernahmeplan von Lufthansa sieht vor, dass der Konzern seine Beteiligung schrittweise auf 90 Prozent ausbaut, bevor er die Fluggesellschaft vollständig integriert. Die Übernahme erfolgte nach intensiven Verhandlungen und der Zustimmung der Europäischen Union. Mit diesem Schritt setzt Lufthansa ihre Expansionsstrategie fort und knüpft an ihre bisherigen Beteiligungen an internationalen Airlines an.

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Lufthansa verschiebt Einsatz des Airbus A380 auf USA-Strecken

Lufthansa hat ihren Sommerflugplan 2025 angepasst und den Einsatz des Airbus A380 auf zwei wichtigen USA-Verbindungen verschoben. Wie die Plattform Aeroroutes berichtet, wird der Flugzeugtyp ab dem 27. April 2025 statt wie ursprünglich geplant ab dem 30. März auf den Strecken von München nach Washington-Dulles sowie New York-JFK eingesetzt. Beide Routen werden täglich bedient. Der verspätete Einsatz des A380 auf den USA-Strecken wird durch eine gezielte Kapazitätsanpassung ausgeglichen. Laut einer Unternehmenssprecherin soll durch die Änderungen die Nachfrage in touristischen Märkten wie Bangkok und Miami über die Osterferien verstärkt bedient werden. Der Airbus A380 wird daher zunächst auf diesen Strecken eingesetzt, bevor er in den letzten Aprilwochen nach Nordamerika fliegt. Diese Umplanung folgt einer bereits Ende 2024 angekündigten Anpassung der Kapazitäten, bei der Lufthansa die touristischen Märkte stärker berücksichtigt. Die Fluggesellschaft passt ihre Flugpläne weiterhin flexibel an die aktuelle Nachfrage an.

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Staatsanwaltschaft Graz: Vorläufige Todesursache von Swiss-Flugbegleiter steht fest

Am 23. Dezember 2024 wurde der Flug Swiss 1885 von Bukarest nach Zürich in dramatischer Weise unterbrochen, als die Kabine des Airbus A220-300 auf einer Flughöhe von 40.000 Fuß plötzlich mit Rauch gefüllt wurde. Der Vorfall, der auf einen technischen Defekt im Triebwerk des Flugzeugs zurückzuführen ist, führte zu einer Notlandung in Graz, bei der mehrere Insassen, darunter auch die Crewmitglieder, teils schwere Atembeschwerden erlitten. Besonders tragisch: Ein 23 Jahre alter Flugbegleiter der Lufthansa-Tochter Swiss erlag eine Woche nach dem Vorfall im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft Graz hat mittlerweile die vorläufige Todesursache bestätigt. Der Flug von Swiss 1885 war auf dem Weg von Bukarest nach Zürich, als die Besatzung auf Flughöhe 400 plötzlich eine ernste Gefahr feststellte: Die Kabine des Airbus A220-300 füllte sich mit Rauch. Sofort wurde ein Notfall ausgerufen. Die Crew reagierte zügig und konnte das Flugzeug binnen 19 Minuten sicher auf den Flughafen Graz steuern. Noch während des Landemanövers wurden die Notfallrutschen ausgeklappt, um die Passagiere und Crewmitglieder schnell in Sicherheit zu bringen. Unter den 74 Passagieren und fünf Crewmitgliedern klagten mehrere Personen über Atembeschwerden, die sich als Symptome einer möglichen Rauchgasvergiftung oder Sauerstoffmangel herausstellten. Ein Flugbegleiter, der schwerer betroffen war, wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Doch trotz intensiver Behandlung verstarb der 23-jährige Swiss-Mitarbeiter am 30. Dezember 2024 an den Folgen des Vorfalls. Vorläufige Todesursache: Hypoxischer Hirnschaden Die Staatsanwaltschaft Graz gab nach einer Obduktion die vorläufige Todesursache des verstorbenen Flugbegleiters bekannt: Ein hypoxischer Hirnschaden, der durch massiven Sauerstoffmangel ausgelöst wurde, sowie ein Hirnödem.

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Lufthansa erhöht Flugfrequenzen in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens

Die Lufthansa wird ihre Präsenz in den Märkten des ehemaligen Jugoslawiens für die Sommersaison 2025 verstärken, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Ab Ende März bis Ende Oktober plant die Fluggesellschaft eine signifikante Erhöhung der Flugfrequenzen auf verschiedenen Strecken. Insbesondere nach Kroatien werden im Vergleich zum Vorjahr bis zu 13 zusätzliche wöchentliche Flüge angeboten, wodurch die Gesamtzahl auf 62 bis 65 wöchentliche Umläufe ansteigt. Neben den verstärkten Verbindungen nach Kroatien, wird Lufthansa auch die Frequenzen zwischen Frankfurt und Belgrad sowie München und Belgrad erhöhen. Im August wird Belgrad mit insgesamt 42 wöchentlichen Flügen erreicht, was eine Steigerung von rund acht Flügen pro Woche bedeutet. Zudem wird die Fluggesellschaft die Frequenzen nach Tivat verdoppeln und auch von München aus erweitern. Lufthansa setzt auf diesen Strecken eine Mischung aus verschiedenen Flugzeugtypen ein, darunter Modelle der Bombardier-, Embraer- und Airbus A320-Familie sowie Wet-Lease-Flugzeuge des Partners Air Dolomiti. Abgesehen von den Frequenzanpassungen hat Lufthansa auch einen Versuch gestartet, den Service von Tee und Kaffee auf Kurzstreckenflügen wieder einzuführen, der jedoch angesichts der wirtschaftlichen Überlegungen des Unternehmens in naher Zukunft nicht fortgeführt werden soll. CEO Carsten Spohr äußerte, dass der Airline-Mittelwert von sieben Euro pro Passagier es schwer mache, solche kostenfreien Dienstleistungen wieder einzuführen. Über die bevorstehenden Aufstockungen berichtete zunächst das Portal ExYuAviation.com

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US-Behörden verhängen Bußgelder gegen Lufthansa und Swiss wegen verbotener Flugrouten

Das US-Verkehrsministerium hat gegen Lufthansa und Swiss Geldstrafen in sechsstelliger Höhe verhängt, nachdem die Fluggesellschaften Flüge im verbotenen Luftraum durchgeführt hatten. Die Verstöße ereigneten sich im Rahmen von Codeshare-Vereinbarungen mit United Airlines und verstoßen gegen US-amerikanische Luftfahrtvorschriften. Lufthansa wurde mit einer Geldstrafe von 220.000 US-Dollar belegt, während Swiss 200.000 US-Dollar zahlen muss. Nach Angaben des Ministeriums führte Lufthansa zwischen März 2022 und April 2024 mehrere Flüge mit dem United-Airlines-Code im Luftraum durch, der von der Federal Aviation Administration (FAA) für US-Betreiber gesperrt ist. Eine ähnliche Untersuchung ergab, dass Swiss zwischen Februar 2022 und März 2024 ebenfalls mehrfach gegen diese Bestimmungen verstieß. Das US-Verkehrsministerium betonte, dass Codeshare-Vereinbarungen die Fluggesellschaften verpflichten, sich an die US-Vorschriften zu halten, auch wenn sie selbst die Flüge durchführen. Die Verstöße wurden als Nichteinhaltung der Betriebsgenehmigung gewertet. Lufthansa und Swiss wurden am 30. Dezember 2024 formell über die Sanktionen informiert und dazu aufgefordert, vergleichbare Verstöße künftig zu vermeiden. Details über die spezifischen Flugrouten wurden nicht veröffentlicht. Allerdings kam es in diesem Jahr bereits zu ähnlichen Strafen gegen Emirates und Air Canada wegen Überflügen im irakischen Luftraum.

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Condor passt Nordamerika-Programm 2025 an: Kürzungen, Frequenzreduktionen und Unsicherheiten bei Lufthansa-Zubringern

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat kürzlich Änderungen an ihrem Nordamerika-Programm für 2025 bekannt gegeben, die sowohl Streichungen als auch Frequenzreduzierungen beinhalten. Diese Entscheidung folgt auf eine Neubewertung der Marktbedingungen und die Herausforderungen im Wettbewerb, sowie auf die anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit Zubringerflügen der Lufthansa, die für Condor eine wichtige Rolle spielen. Die Anpassungen betreffen mehrere saisonale Verbindungen, die nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden, sowie das gesamte Flugangebot für Nordamerika, das von Frankfurt aus bedient wird. Wie das Portal „AeroRoutes“ berichtete, wird Condor auf einigen beliebten Nordamerika-Routen im Jahr 2025 nicht mehr fliegen. Die saisonalen Flüge von Frankfurt nach Baltimore/Washington, Edmonton, Halifax, Minneapolis, Phoenix und San Antonio wurden aus dem Programm genommen oder sind zur Streichung vorgemerkt. Diese Maßnahmen betreffen nicht nur einzelne Verbindungen, sondern auch wichtige Märkte, die Condor bisher bediente, um den nordamerikanischen Markt zu stärken. Auf anderen Strecken, wie nach Anchorage, Calgary und Seattle, plant Condor, die Frequenzen zu reduzieren oder die ursprünglich vorgesehene Erweiterung des Flugangebots zu streichen. Condor hatte in der Vergangenheit regelmäßig von diesen Zielen aus Verbindungen in die USA und Kanada angeboten, wobei Kooperationen mit Fluggesellschaften wie Alaska Airlines und Westjet den Passagieren zusätzliche Anschlussmöglichkeiten in Nordamerika eröffneten. Diese Partnerschaften werden weiterhin bestehen, jedoch ist nicht klar, wie sich die Einschränkungen im Flugplan auf die Gesamtzahl der verfügbaren Verbindungen auswirken werden. Verlagerung der Kapazitäten und neue Ziele Während Condor im Nordamerika-Verkehr kürzertreten wird, sind auch einige positive Entwicklungen zu verzeichnen. Auf den Linien nach Boston, Miami, Vancouver, Bangkok, Johannesburg und Mauritius wird

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BGH entscheidet im Streit zwischen Lufthansa und Condor: Sonderkonditionen entfallen

Der Bundesgerichtshof hat im Konflikt um Zubringerflüge zwischen Condor, dem Bundeskartellamt und Lufthansa entschieden. Die Richter wiesen Beschwerden gegen die Kündigung des sogenannten Special Pro-Rate Agreements (SPA) durch Lufthansa zurück. Das SPA garantierte Condor vergünstigte Konditionen für Anschlussflüge von Lufthansa. Für Condor bedeutet das Urteil einen Rückschlag, da etwa 30 Prozent der Passagiere auf bestimmten Strecken auf diese Zubringer angewiesen sind. Lufthansa setzt auf eine zeitnahe Neuregelung der Geschäftsbeziehungen, während Condor eigene Maßnahmen zur Unabhängigkeit umsetzt.

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Lufthansa City Airlines nimmt vierten A319 in Betrieb

Lufthansa City Airlines hat die volle Einsatzbereitschaft ihrer Airbus-A319-Flotte erreicht. Alle vier Maschinen bedienen nun Ziele in Deutschland und Europa. Neu im Streckennetz ist die rumänische Stadt Timișoara. Die Airline agiert ausschließlich als Zubringer für Lufthansa und somit nicht eigenwirtschaftlich. Bisher wurden nur drei Flugzeuge gleichzeitig aktiv eingesetzt.

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