Lufthansa

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Skytrax kürt Eurowings zur Vier-Sterne-Airline

Eurowings, die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft nach Lufthansa, hat kürzlich die begehrte Vier-Sterne-Auszeichnung der britischen Unternehmensberatung Skytrax erhalten. Der Carrier ist der Ansicht, dass man sich mit dem Rating, das auch die Konzernmutter Lufthansa trägt, deutlich von Konkurrenten wie Ryanair und Wizzair abheben würde. Kurzzeitig hatte die Kranich-Airline gar fünf Sterne, jedoch wurde der fünfte Stern nach nicht all zu langer Zeit seitens Skytrax wieder zurückgenommen. Lufthansa reagierte damals ein wenig verschnupft. Skytrax, eine Beratungsgesellschaft, bewertet die Qualität von Fluggesellschaften anhand eines umfassenden Testverfahrens. Die Tester reisen mit dem Blick der Kunden und beurteilen den Service der Airlines in bis zu 800 verschiedenen Bereichen. Diese umfassen Bordservice, Sitzkomfort, Catering, Sicherheitsmaßnahmen, In-Flight-Entertainment sowie Duty-free-Angebote. Für die Vergabe des Vier-Sterne-Siegels sind insbesondere das Servicebewusstsein und -verhalten der Crews entscheidend. Skytrax hob hervor, dass die Crews von Eurowings „professioneller, erfahrener und freundlicher im Umgang mit den Fluggästen“ seien, was einen wichtigen Unterschied im Wettbewerbsvergleich ausmache. Derartige Awards sind in der Branche zwar sehr begehrt, jedoch ist die Aussagekraft durchaus umstritten. Beispielsweise hat Skytrax aufgrund der zwischenzeitlich zurückgezogenen Vergabe von fünf Sternen an Lufthansa durchaus an Glaubwürdigkeit verloren. Generell gibt es in der Luftfahrt für so ziemlich alles und jeden irgendeinen Award, so dass Reisende rasch den Durchblick verlieren können. Ein Kriterium für die Buchung dürften diese ohnehin nur für die wenigsten Passagiere sein. Von insgesamt 74 Airlines im Low-Cost-Segment, die von Skytrax bewertet werden, haben nur 14 das Vier-Sterne-Siegel erhalten. Eurowings CEO Jens Bischof kommentierte die Auszeichnung: „Eurowings steht für preiswertes Fliegen mit mehr

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Lufthansa ergreift die Initiative: Air Europa und TAP Air Portugal im Visier

In einem überraschenden Wendepunkt auf dem europäischen Luftfahrtmarkt hat der International Airlines Group (IAG) die angestrebte Komplettübernahme von Air Europa aufgegeben. Diese Entscheidung erfolgte Anfang August 2024 und markiert einen bedeutenden Schritt in der laufenden Konsolidierung des Sektors. Die Entscheidung von IAG, der Muttergesellschaft von British Airways, wurde durch strenge Kartellauflagen der EU-Kommission beeinflusst, die den Deal erheblich einschränkten. Nun scheint Lufthansa als möglicher neuer Akteur auf der Bildfläche zu erscheinen, mit dem Ziel, sowohl Air Europa als auch TAP Air Portugal zu übernehmen. Die geplante Übernahme von Air Europa durch IAG war ein strategisches Vorhaben, das darauf abzielte, die Marktstellung der britischen Fluggesellschaften auf dem europäischen und insbesondere dem südamerikanischen Markt zu stärken. Air Europa, bekannt für ihr umfangreiches Netzwerk in Südamerika und ihre moderne Flotte, wurde als Schlüssel für das Wachstum von IAG angesehen. Doch die EU-Kommission stellte sich dem Deal in den Weg. Sie forderte von IAG umfangreiche Abstriche, darunter die Abgabe von wertvollen Slots und Strecken in Madrid, um den Wettbewerb zu gewährleisten und monopolartige Strukturen zu vermeiden. IAG entschied sich daher, die Übernahme aufzugeben, da die verlangten Bedingungen als nicht im besten Interesse der Aktionäre angesehen wurden. Die verpasste Gelegenheit könnte jedoch neue Wege für andere Marktteilnehmer öffnen, die ebenfalls ein Interesse an der spanischen Airline haben könnten. Lufthansa: Ein neuer Interessent für Air Europa In diesem Kontext ist Lufthansa in den Vordergrund gerückt. Laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ hat die deutsche Airline eine Delegation nach Llucmajor auf Mallorca geschickt, um mögliche Optionen mit Air

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Airbus A350: Cathay Pacific und die globale Reaktion auf Treibstoffschlauch-Probleme

In der Luftfahrtbranche sorgt ein kürzlich aufgetretener Vorfall für große Besorgnis: Bei einem Airbus A350-1000 von Cathay Pacific kam es zu einer Triebwerksabschaltung im Flug, was zu einer sofortigen Rückkehr zum Flughafen in Hongkong führte. Die eingehende Untersuchung hat nun ein ernstes Problem mit den Treibstoffschläuchen des Rolls-Royce Trent XWB-Triebwerks zutage gefördert. Die Situation hat nicht nur Cathay Pacific betroffen, sondern auch andere A350-Betreiber weltweit alarmiert. Der Vorfall: Ein alarmierendes Problem Der Vorfall ereignete sich während des Steigflugs eines Airbus A350-1000 der Cathay Pacific auf dem Flug CX 383 von Hongkong nach Zürich. Der Flug musste umkehren, nachdem das rechte Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerk während des Steigflugs versagt hatte. Kurz nach der Landung wurde die Fehlerquelle identifiziert: Ein Defekt an den Treibstoffleitungen im Triebwerk. Dies führte dazu, dass Cathay Pacific eine umfassende Überprüfung ihrer gesamten A350-Flotte anordnete. Das Ergebnis war alarmierend: An mindestens 15 der 48 A350-Flugzeuge der Flotte wurde Reparaturbedarf festgestellt. Globale Reaktionen und Unsicherheiten Der Vorfall hat weltweit Aufsehen erregt und Unruhe unter den Betreibern der Airbus A350-Flotte ausgelöst. Die Lufthansa Group hat bestätigt, dass sie sich eng mit Airbus und Rolls-Royce austauscht, um mögliche Auswirkungen auf ihre Flotte zu prüfen. Singapore Airlines und Japan Airlines haben ebenfalls Maßnahmen ergriffen, indem sie eine „vorsorgliche Überprüfung“ ihrer A350-900-Flotte angekündigt haben. Derweil halten sich Rolls-Royce und Cathay Pacific bezüglich der genauen Ursachen des Problems zurück. Die Öffentlichkeit erfährt bisher nur wenig über die spezifischen Mängel, die bei den Treibstoffschläuchen festgestellt wurden. Brancheninsider berichten jedoch, dass flexible Treibstoffschläuche auf Verformungen, Ausbeulungen

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Blockierte Lufthansa-Slots in Zürich bleiben auch für 2025 ungenutzt

Seit der Übernahme von Swiss durch Lufthansa im Jahr 2005 bietet der Konzern Wettbewerbern Start- und Landerechte (Slots) am Flughafen Zürich an, um den Markteintritt auf bestimmten Interkontinentalstrecken zu erleichtern. Trotz dieses Angebots, das die EU-Kommission als Auflage zur Übernahme auferlegte, zeigt sich auch für den Sommer 2025 wenig Interesse seitens anderer Fluggesellschaften. Betroffen sind Strecken zu Flughäfen wie Boston, Chicago, Los Angeles, Johannesburg, Bangkok und Kairo. Das seit fast 20 Jahren bestehende Slot-Angebot bleibt somit weiterhin weitgehend ungenutzt.

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Lufthansa und Condor beklagen hohe Standortkosten in Deutschland

Die deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor sehen sich durch steigende staatliche Kosten und rigide politische Vorgaben zunehmend im Nachteil gegenüber internationalen Konkurrenten. Condor-Chef Peter Gerber kritisierte bei einer Veranstaltung am Frankfurter Flughafen die Verdopplung der staatlichen Abgaben für Flugsicherung, Sicherheitskontrollen und Luftverkehrsteuer in den letzten vier Jahren auf sieben Milliarden Euro jährlich. Diese Belastungen führten dazu, dass internationale Airlines deutsche Flughäfen zunehmend meiden, was zu einem Rückgang der weltweiten Verbindungen führe. Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann warnte zudem vor den negativen Auswirkungen der EU-Vorgaben zur Beimischung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), die ab 2025 in Kraft treten. Die Verpflichtung, zwei Prozent des Treibstoffs aus SAF zu beziehen, stehe im Widerspruch zu den geringen Produktionskapazitäten, was die Kosten weiter in die Höhe treibe und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Airlines im Vergleich zu außereuropäischen Drehkreuzen gefährde.

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Lufthansa warnt vor unerfüllbarer PTL-Quote in der Luftfahrt

Die Lufthansa sieht die von der Politik geforderte Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe in der Luftfahrt, insbesondere strombasierter Kraftstoffe (Power-to-Liquid, PTL), als unrealistisch an. Kay Lindemann, Leiter der Konzernpolitik bei Lufthansa, kritisierte in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ die nationale PTL-Quote, die Airlines ab 2030 erfüllen müssen, als unerfüllbar. Grund sei die mangelnde Verfügbarkeit solcher Kraftstoffe, die europaweit derzeit nicht in ausreichendem Maße produziert werden. Lindemann fordert die Bundesregierung auf, ihre nationale Sonderlösung zu überdenken, um unnötige Strafen für die Fluggesellschaften und deren Kunden zu vermeiden.

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Lufthansa zeigt starkes Interesse an Beteiligung an TAP Air Portugal

In der europäischen Luftfahrtbranche steht ein bedeutendes Geschäft bevor: Die deutsche Lufthansa-Gruppe hat großes Interesse am Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 19,9 % an TAP Air Portugal, die demnächst von der portugiesischen Regierung privatisiert werden soll. Diese potenzielle Beteiligung könnte nicht nur die Präsenz von Lufthansa im südeuropäischen Raum weiter stärken, sondern auch den Wettbewerb auf den profitablen transatlantischen Strecken intensivieren. Lufthansa, eine der größten und renommiertesten Fluggesellschaften Europas, ist seit Jahren bestrebt, ihre Marktstellung durch strategische Akquisitionen und Beteiligungen auszubauen. Nachdem die Lufthansa-Gruppe im Juli 2024 die Genehmigung für den Erwerb einer 41%igen Beteiligung an der italienischen ITA Airways erhalten hatte, könnte der Kauf von Anteilen an TAP Air Portugal der nächste Schritt in dieser Expansionsstrategie sein. TAP Air Portugal, eine der ältesten Fluggesellschaften Europas, hat in den letzten Jahren turbulente Zeiten durchlebt. 2015 wurde die Fluggesellschaft teilweise privatisiert, als ein Investorenkonsortium unter der Führung des US-amerikanischen Unternehmers David Neeleman 45 % der Anteile erwarb. Diese Privatisierung war Teil eines Rettungsplans für die finanziell angeschlagene Airline. Doch die COVID-19-Pandemie setzte TAP erheblich zu, was die portugiesische Regierung im Juli 2020 dazu zwang, die Fluggesellschaft zu verstaatlichen, um sie vor dem Kollaps zu bewahren. Ein attraktives Investment: Warum Lufthansa sich für TAP interessiert Die portugiesische Regierung hat kürzlich bekannt gegeben, dass TAP Air Portugal nach Jahren der Restrukturierung und Rückkehr in die Gewinnzone wieder privatisiert werden soll. 2023 erzielte die Airline bei einem Umsatz von 4,2 Milliarden Euro einen Gewinn von 177 Millionen Euro – ein deutliches Zeichen dafür, dass die

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SAS EuroBonus-Mitglieder können Status-Match bei Star Alliance beantragen

Mitglieder des SAS EuroBonus-Programms mit Gold- oder Silber-Status haben ab sofort die Möglichkeit, ihren Status auf Vielfliegerprogramme ausgewählter Star Alliance-Mitgliedsgesellschaften zu übertragen. Dieses Angebot richtet sich an Kunden in Skandinavien, die von den Treuevorteilen der weltweit größten Luftfahrtallianz profitieren möchten. Zu den teilnehmenden Fluggesellschaften gehören unter anderem Lufthansa, Turkish Airlines und United. Die Aktion läuft bis zum 30. November 2024 und ermöglicht es Vielfliegern, nahtlos den entsprechenden Status bei einer anderen Airline der Star Alliance zu erhalten.

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Basel: Easyjet unterstützt den ESC 2025 als offizieller Airline-Partner

Die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2025, der in Basel stattfinden wird, kennt keine Grenzen. Easyjet, die führende regionale Fluggesellschaft der Stadt, ist stolz darauf, als offizieller Airline-Partner dieses bedeutende Event zu unterstützen. Die Wahl Basels als Gastgeberstadt ist nicht nur ein Triumph für die Stadt, sondern auch ein großes Geschäft für die Fluggesellschaft, die ihre Kapazitäten ausbauen wird, um die zahlreichen Fans aus ganz Europa zu transportieren. Basel wird vom 12. bis 17. Mai 2025 zum Zentrum der europäischen Musikszene. Der Eurovision Song Contest, der weltweit für seine extravaganten und vielfältigen Musikevents bekannt ist, zieht jährlich Millionen von Zuschauern an. In diesem Jahr wird die Stadt am Rhein Gastgeber für die Veranstaltung sein, die eine Woche lang mit einer Reihe von Aktivitäten und neun spektakulären Shows aufwartet, die in einem großen Finale am 17. Mai gipfeln. Die Wahl Basels, einer Stadt, die für ihre kulturelle Vielfalt und ihre historische Bedeutung bekannt ist, als Austragungsort des ESC 2025, ist ein großer Erfolg für die Region. Die Stadt wird in dieser Zeit zu einem Schmelztiegel der Musik- und Kulturliebhaber aus ganz Europa und darüber hinaus. Easyjet als Schlüsselspieler: Ein Netzwerk aus fast 70 Strecken Als offizielle Airline-Partnerin des Eurovision Song Contests hat Easyjet eine zentrale Rolle übernommen, um die Anreise der Fans zu erleichtern. Die Fluggesellschaft bietet fast 70 Strecken vom EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an, die die Stadt mit zahlreichen europäischen Metropolen verbinden. Easyjet ist damit die größte regionale Fluggesellschaft in Basel und hat einen Marktanteil von über 60%. Mit ihrem

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Luxus und Logistik: Swiss und das Gewicht der neuen Erste-Klasse-Sitze

In der Luftfahrtbranche setzt der Trend zunehmend auf maximalen Luxus und Privatsphäre, insbesondere in der Ersten Klasse. Die Swiss International Air Lines, Tochtergesellschaft der Lufthansa, folgt diesem Trend mit neuen, luxuriösen Erste-Klasse-Sitzen, die ab 2025 eingeführt werden sollen. Doch dieser Luxus bringt nicht nur Komfort, sondern auch technische Herausforderungen mit sich: Die neuen Sitze sind so schwer, dass sie das Gleichgewicht der Flugzeuge beeinträchtigen könnten. Die Airline plant nun, diesen Problemen mit speziellen Gegengewichten zu begegnen. Luxus und technische Herausforderungen Die Entscheidung von Swiss, in ihrer Ersten Klasse auf besonders schwere und komfortable Sitze zu setzen, spiegelt den allgemeinen Trend in der Luftfahrt wider, bei dem immer mehr Wert auf Luxus und Privatsphäre gelegt wird. Laut Meike Fuhlrott, Sprecherin von Swiss, sind die neuen Sitze so schwer, dass sie das Gleichgewicht einiger Maschinen, insbesondere der Airbus A330-300, stören könnten. „Die unterschiedliche Gewichtsentwicklung bei den Sitzen führt zu einer Verschiebung des Schwerpunkts in den Flugzeugen“, erklärt Fuhlrott. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sollen Bleiplatten als Gegengewichte eingebaut werden, um das Gleichgewicht der Maschinen wiederherzustellen. Die neuen Sitze stammen von dem US-Konzern Collins, der auch die gleiche Sitzgeneration „Allegris“ für die Lufthansa, eine Schwesterairline von Swiss, liefern wird. Die Einführung dieser Sitze steht im Einklang mit dem Trend zu mehr Privatsphäre und Luxus in der Ersten und Business Class, wo Passagiere zunehmend individuelle Suiten und großzügige Kabinenräume erwarten. Technische und ökologische Implikationen Das zusätzliche Gewicht, das durch die neuen Sitze entsteht, hat direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Flugzeuge. Mehr Gewicht

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