Lufthansa

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Lufthansa: Verzögerungen bei 787-Auslieferungen wegen Sitz-Zertifizierung

Die Auslieferung von 13 Boeing-787-Flugzeugen an Lufthansa verzögert sich weiterhin, da die US-Luftfahrtbehörde FAA die neuen „Allegris“-Business-Class-Sitze nicht zertifiziert hat. Ein genauer Zeitrahmen für die Zulassung ist unklar; vor Sommer 2025 wird nicht mit einer Übernahme gerechnet. Das Unternehmen prüft Alternativen, darunter den Einsatz der Flugzeuge mit nicht belegten, nicht zertifizierten Sitzen. Entschädigungszahlungen für die Verzögerungen erhält Lufthansa laut Unternehmensangaben bereits.

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Flughafen Paderborn/Lippstadt: SunExpress als führender Airline-Partner

Im Geschäftsjahr 2024 konnte der Flughafen Paderborn/Lippstadt seine Partnerschaften mit mehreren Fluggesellschaften erfolgreich ausbauen. SunExpress erreichte mit etwa 185.000 Passagieren einen Marktanteil von 22 Prozent und ist damit die größte Airline am Standort. Auch Eurowings, Ryanair, Freebird Europe und Lufthansa verzeichneten über 100.000 Passagiere. Besonders gefragt waren Verbindungen nach Spanien. Für 2025 plant der Flughafen, diese Kooperationen weiter zu stärken, einschließlich einer neuen München-Verbindung ab Juni.

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Lufthansa Cityline-Personalvertretung verklagt Mutterkonzern wegen City Airlines

Die Personalvertretung der Lufthansa Cityline hat eine Klage gegen den Lufthansa-Konzern eingereicht. Der Grund ist die 2024 gegründete Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines, die laut Gewerkschaft als Konkurrenz zur bestehenden Lufthansa Cityline betrieben wird und arbeitsrechtliche Standards untergräbt. Die Personalvertretung fordert das Gericht auf festzustellen, daß Cityline für den Betrieb von City Airlines unverzichtbar ist und damit die geplante Schließung der Cityline hinfällig sei. Lufthansa City Airlines wurde als kostensparende Alternative für Kurzstreckenflüge und als Zubringer an die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München eingeführt. Sie soll Cityline in den kommenden Jahren ersetzen und beschäftigt laut Konzern eine eigene Führungsstruktur und Arbeitsverträge, die niedrigere Löhne ermöglichen. Branchenbeobachter sehen dies jedoch kritisch, da der neue Ableger strukturell eng mit der Cityline verbunden und von den niedrigen Personalkosten abhängig sei. Trotz interner Kritik an den Arbeitsbedingungen und dem angeblich mangelhaften Management bei Lufthansa Cityline verweigerte der Lufthansa-Konzern eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

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Kapazitätseinbruch bei Lufthansa: Sitzplatzangebot schrumpft trotz europaweitem Wachstum

Eine aktuelle Analyse von Air Service One zeigt, daß Lufthansa im Winterflugplan 2024/2025 als eine der wenigen großen europäischen Airlines ihr Sitzplatzangebot reduziert. Mit 24,2 Millionen Sitzplätzen in diesem Zeitraum verzeichnet die Airline einen Rückgang um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Ursachen nennt der Bericht unter anderem Triebwerksprobleme mit „Pratt & Whitney“-Modellen sowie Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen wie der Boeing 787 und der 777X. Dies beeinträchtigt vor allem die Langstrecke und das Drehkreuz München. Zudem haben Umstrukturierungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns Einfluß auf die Kapazitäten: Lufthansa Cityline gab viele Regionalstrecken an die italienische Tochter Air Dolomiti ab. Gleichzeitig wächst die neue Lufthansa City Airlines, die künftig Kurzstrecken günstiger bedienen soll, sowie Discover Airlines, die ihr Angebot auf 25 Prozent gesteigert hat. Andere große Airlines, darunter Ryanair und Turkish Airlines, konnten ihr Sitzplatzangebot um 6,6 bis 8 Prozent ausweiten und profitieren von einer insgesamt wachsenden Nachfrage auf europäischen Routen.

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Finanzielle Herausforderungen in der Flugtaxi-Branche: Weitere Pleiten drohen

In der sich schnell entwickelnden Luftfahrtindustrie stehen zahlreiche Start-ups, die im Bereich der Flugtaxis tätig sind, vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Eine aktuelle Analyse des Lufthansa Innovation Hubs zeigt, dass diese Unternehmen dringend frisches Kapital benötigen, um ihre Pläne für die Einführung von elektrischen Senkrechtstartern (eVTOL) weiterhin verfolgen zu können. Besonders besorgniserregend ist die Situation für Unternehmen wie Archer und Vertical, die im kommenden Jahr vor finanziellen Engpässen stehen könnten, sollten sie keine neuen Finanzierungsquellen erschließen. Finanzielle Engpässe und Anlegerfrustration Laut einem Bericht von „AIN Online“ wird die finanzielle Lage der Vertical-Hauptaktionäre, insbesondere von Stephen Fitzpatrick, kritisch, da er angekündigt hat, eine zweite Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Millionen US-Dollar nicht bereitzustellen. Diese Situation verdeutlicht die Unsicherheit, die viele Investoren im Zusammenhang mit der Luftfahrtindustrie empfinden, insbesondere wenn man bedenkt, dass viele dieser Start-ups immense Summen investiert haben, ohne dass bisher marktreife Produkte präsentiert werden konnten. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch positive Ausblicke: Die Unternehmen Joby und Eve zeigen sich widerstandsfähiger und verfügen laut der Analyse über genügend finanzielle Mittel bis Ende 2026 und darüber hinaus. Eve, das von dem brasilianischen Flugzeugbauer Embraer unterstützt wird, hat kürzlich ein Darlehen von 50 Millionen US-Dollar von der Citibank erhalten, was zur Stabilisierung der Unternehmensfinanzen beitragen soll. Toyota hat zudem angekündigt, weitere 500 Millionen US-Dollar in Joby zu investieren, was die Position des Unternehmens stärkt und einen positiven Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gibt. Lilium und die Herausforderungen der Insolvenz Die Situation von Lilium, einem weiteren prominenten Akteur im Bereich der

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Condor sieht sich selbst auf einem guten Weg

Am 1. März 2024 übernahm Peter Gerber das Ruder der Condor Flugdienst GmbH und zeigt bereits in seiner ersten öffentlichen Ansprache bei der traditionellen Condor Talk Night in Frankfurt am Main ein positives Bild der Zukunft des Unternehmens. Vor einem Publikum von rund 300 Gästen äußerte Gerber seine Zufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf des Jahres und kündigte an, dass 2024 für Condor als „sehr erfolgreich“ in die Geschichte eingehen werde. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Ferienflieger sich nach den Herausforderungen der letzten Jahre, einschließlich der COVID-19-Pandemie, wieder stabilisiert hat und auf Wachstumskurs ist. Flottenmodernisierung als Schlüssel zum Erfolg Ein zentrales Thema bei Gerbers Ansprache war die beeindruckende logistische Leistung, innerhalb von nur 18 Monaten 18 neue Flugzeuge in die bestehende Flotte zu integrieren. Dies umfasst die Einführung des Airbus A330-900 Neo, der als eine der modernsten Maschinen in der Luftfahrt gilt. Gerber betonte, dass dies eine Leistung sei, die bisher keine andere Airline erreicht habe, und zeigt damit den Ehrgeiz von Condor, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Zusätzlich zu dieser Flottenmodernisierung hat die Airline auch ihre Kapazitäten auf der Langstrecke erheblich erhöht. Mit einem Anstieg von 33 Prozent bei den verfügbaren Sitzplätzen hat Condor das größte Wachstum in der Unternehmensgeschichte erzielt, was nicht nur die Marktstellung stärkt, sondern auch die Kundenzufriedenheit fördert. Gerber verwies auf einen Anstieg des Net Promoter Scores (NPS) auf 34, was auf eine zunehmende Zufriedenheit der Passagiere hinweist und für die Airline von großer Bedeutung ist, da dieser Wert die Bereitschaft der Kunden misst,

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Lufthansa verlegt sechsAirbus A350-900 nach Frankfurt

Lufthansa verlagert zum Sommerflugplan 2025 sechs ihrer Airbus A350-900 von München nach Frankfurt, wie „FrankfurtFlyer“ berichtet. Dieser Schritt ist auf die stockenden Lieferungen neuer Boeing 787-9 und 777-X zurückzuführen. Laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr fehlen dem Konzern derzeit 41 Maschinen, die eigentlich für den Einsatz in Frankfurt vorgesehen waren. Zwar waren für 2024 zunächst 15 Boeing 787-9 geplant, doch bislang ist keine der bestellten Maschinen eingetroffen. Auch die erste Boeing 777-9 wird nun frühestens 2026 erwartet. Zusätzlich belasten Personalengpässe und wachstumsbedingte Einschränkungen das Lufthansa-Drehkreuz in München. Diese haben bereits zu einer Abflachung der Wachstumspläne für München geführt. Lufthansa verlagerte zudem die letzten zwei Airbus A340-600 von München nach Frankfurt und plant, die zehn Maschinen umfassende Teilflotte 2025 endgültig außer Dienst zu stellen. Aufgrund der Boeing-Lieferverzögerungen müssen die Passagiere in Frankfurt zudem weiter auf die neuen Allegris-Kabinen warten, die in den Boeing-Maschinen vorgesehen sind.

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Sommer 2025: Discover Airlines baut die Langstrecke aus

Discover Airlines plant für den Sommer 2025 eine Erweiterung ihres Langstreckenangebotes ab Frankfurt und München. Diese strategische Expansion soll die Position der Fluggesellschaft in Deutschland stärken. Bereits seit der Umbenennung von Eurowings Discover in Discover Airlines verfolgt das Unternehmen eine Vision, die auf Erschließung neuer Urlaubsziele und eine enge Kooperation mit der Lufthansa setzt. Mit Minneapolis wird ab Mai 2025 ein bedeutendes Ziel im Mittleren Westen der USA in das Streckennetz ab Frankfurt aufgenommen. Diese Route, die Discover Airlines von der Muttergesellschaft Lufthansa übernimmt, wird viermal wöchentlich bedient. Minneapolis ist für Reisende aus Deutschland besonders interessant, da die Stadt nicht nur als Verkehrsdrehscheibe zwischen Ost- und Westküste fungiert, sondern auch reich an Naturschönheiten ist. Die „Stadt der Seen“ in Minnesota begeistert mit rund 10.000 Seen und dem beeindruckenden Lake Superior, was sie zum idealen Ziel für Natur- und Outdoor-Liebhaber macht. Damit ergänzt Discover Airlines bereits bestehende Nordamerika-Routen nach Zielen wie Philadelphia, Orlando und Anchorage. Karibik und Afrika weiterhin im Fokus Die Erweiterung der Langstreckenverbindungen betrifft jedoch nicht nur Nordamerika. Discover Airlines setzt weiterhin auf ihre beliebten afrikanischen und karibischen Destinationen. Ziele wie Sansibar, Victoria Falls und Mombasa im südlichen und östlichen Afrika, die nicht nur von Touristen, sondern auch von Naturfreunden geschätzt werden, bleiben im Angebot. Ebenso werden Punta Cana in der Dominikanischen Republik und Cancún in Mexiko in den Sommerflugplan integriert und zweimal wöchentlich angeflogen. Dies zeigt den Fokus der Airline auf tropische Ferienregionen, die sowohl Entspannung als auch kulturelle Erlebnisse bieten. Langstreckenflüge ab München Eine weitere bedeutende Neuerung

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Lufthansa: Allegris-First-Class hebt am 9. November 2024 ab

Lufthansa bringt mit ihrer neuen „Allegris First Class“ und preisgekrönten Virtual-Reality-Technologie frischen Wind in die Luftfahrtbranche. Das Luxusprodukt, das ab dem 9. November 2024 erstmals auf den Linienflügen nach Bangalore und Mumbai eingesetzt wird, soll den Maßstab auf der Lufthansa-Langstrecke neu definieren. Passagiere erwartet eine Kombination aus kompromisslosem Komfort und technologischen Innovationen, die sowohl für höchste Individualität als auch Unterhaltung an Bord sorgen. Die „Allegris First Class“ ist auf der Airbus A350-900-Flotte der Lufthansa verfügbar und wird stufenweise weiteren Flugzeugen der Langstreckenflotte hinzugefügt. Die Einführung der „Suite Plus“ – eine weltweit einzigartige Doppelsuite, die für alleinreisende Passagiere oder Paare konzipiert ist – hebt den Komfort im Premium-Reisesegment auf ein neues Niveau. Innovative Suite mit modernstem Komfort Die Ausstattung der „Allegris First Class“-Suite ist für anspruchsvolle Gäste konzipiert, die auf der Langstrecke besonderen Wert auf Komfort und Privatsphäre legen. Die einzelnen Suiten sind mit deckenhohen Wänden, verschließbaren Türen und persönlichen, nahezu einen Meter breiten Sitzen ausgestattet, die auf Wunsch geheizt oder gekühlt werden können. Für zusätzlichen Komfort und Sicherheit verfügt jede Suite über individuelle Lampen und eine Klimatisierung, die den persönlichen Bedürfnissen der Passagiere entspricht. Die Sitze lassen sich zudem in ein bequemes, vollflächiges Bett umwandeln – ein Vorteil für Langstreckenreisende, die eine erholsame Schlafumgebung suchen. Ein weiteres Highlight der Suite ist der großzügige Bildschirm, der in Kombination mit kabellosen Over-Ear-Kopfhörern und erstklassigem Audiomaterial ein einzigartiges Inflight-Entertainment-Erlebnis bietet. Der Stauraum wurde ebenfalls optimiert: eine eigene Garderobe in jeder Suite ermöglicht es den Reisenden, persönliche Gegenstände stets griffbereit zu haben und sich

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Lufthansa erwartet EU-Freigabe für Einstieg bei ITA Airways bis Jahresende

Lufthansa rechnet mit einer finalen Genehmigung der EU für den Einstieg bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways bis zum Ende des Jahres. Lufthansa-Chef Carsten Spohr teilte mit, dass der Konzern die erforderlichen Vorbereitungen abgeschlossen habe. Bis zur gesetzten Frist am 4. November muss die Lufthansa der EU-Kommission eine überarbeitete Checkliste vorlegen und Lösungen zur Wettbewerbsförderung an den Flughäfen Mailand-Linate und Rom präsentieren. In Mailand plant die Lufthansa, dass die Airline Easyjet Preisdruck auf die Linienverbindungen zu ihren Drehkreuzen ausübt. Für den Flughafen Rom sind alternative Flugangebote zu Nordamerika von Air France-KLM oder der International Airlines Group (IAG) vorgesehen. Spohr betonte, dass Lufthansa in Bezug auf Kurz- und Langstreckenflugverbindungen „im Lösungsbereich“ sei. Der Einstieg bei ITA Airways könnte demnach um den Jahreswechsel 2024/2025 erfolgen.

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