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Boeing und Airbus teilen Schlüsselsparten von Spirit AeroSystems auf

Die beiden Giganten der zivilen Luftfahrt, Boeing und Airbus, haben in einer weitreichenden und historischen Transaktion die Aufteilung der wichtigsten Geschäftsbereiche des Zulieferers Spirit AeroSystems formalisiert. Die Akquisitionen, die jeweils in separaten Mitteilungen am 8. Dezember 2025 bestätigt wurden, beenden die Existenz von Spirit AeroSystems als unabhängiger, diversifizierter Lieferant von Flugzeugstrukturen und führen die Produktion kritischer Komponenten zurück unter die direkte Kontrolle der jeweiligen Flugzeughersteller (OEMs). Boeing übernimmt dabei die gesamte kommerzielle Fertigung von Spirit, die mit Boeing-Programmen verbunden ist, einschließlich der hochvolumigen 737-Rümpfe. Airbus integriert seinerseits wichtige Fertigungsstätten in vier Ländern, die Bauteile für die Programme A220, A320 und A350 herstellen. Insgesamt wechseln durch diese Manöver über 19.000 Mitarbeiter in die Belegschaften der beiden Flugzeughersteller. Boeing holt zentrale Kommerziellsparte zurück ins Haus Boeing bestätigte, dass die Übernahme sämtliche kommerziellen Aktivitäten von Spirit AeroSystems einschließt, die eine direkte Verbindung zu den Boeing-Flugzeugprogrammen aufweisen. Dies umfasst die hochwichtige Rumpfproduktion für die 737 am Hauptstandort in Wichita, Kansas, sowie die Fertigung von Großstrukturen für die Langstreckenprogramme 767, 777 und 787 Dreamliner. Ebenfalls integriert werden kommerziell beschaffte Rümpfe für die militärischen Plattformen P-8 und KC-46. Diese Transaktion geht über die reine Produktionsrückführung hinaus. Boeing integriert nun auch seinen größten Ersatzteillieferanten, was eine strategische Erweiterung des globalen Geschäftsfeldes im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) bedeutet. Durch die Übernahme der Spirit-Aftermarket-Sparten wird das Portfolio von Boeing für drehbare Teile, Leasing und Austauschdienste gestärkt. Unter der neuen Struktur werden die kommerziellen Aktivitäten und Aftermarket-Geschäfte von Spirit AeroSystems in den USA sowie das Aerospace Innovation Center

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Embraer schließt Abkommen mit VAE-Firmen: Fokus auf KC-390 Militärtransporter

Der brasilianische Luft- und Raumfahrtkonzern Embraer hat seine Präsenz im Nahen Osten mit der Unterzeichnung von zwei Absichtserklärungen (MoUs) mit den in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässigen Unternehmen AMMROC (Advanced Military Maintenance, Repair and Overhaul Center) und GAL (Global Aerospace Logistics) deutlich verstärkt. Diese strategischen Partnerschaften zielen darauf ab, gemeinsame Möglichkeiten in der Entwicklung und Unterstützung der Luftfahrt- und Verteidigungssektoren auszuloten. Im Fokus steht dabei insbesondere die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) sowie Schulungsdienstleistungen für das militärische Mehrzweck-Transportflugzeug KC-390 Millennium. Die Abkommen bilden die Grundlage für eine umfassendere Zusammenarbeit, die weit über bloße Wartungsdienste hinausgeht. In den kommenden Monaten werden Embraer, AMMROC und GAL detaillierte Arbeitspläne erarbeiten, um ihre jeweiligen Kompetenzen zu bündeln. Die Diskussionen umfassen die potenziellen Anforderungen der Endnutzer für den KC-390, die zukünftige Flottenunterstützung in der Region, Schulungsprogramme und technische Dienstleistungen für Flugzeugmodifikationen. Die Partner wollen regionale Verteidigungskunden mit umfassenden und innovativen Lösungen versorgen. Die Vereinbarung unterstreicht das erklärte Ziel der VAE, die eigenen souveränen Verteidigungs- und Luftfahrtkapazitäten zu stärken und die Position des Landes als regionales Drehkreuz für hochentwickelte Luftfahrtdienstleistungen auszubauen. Der KC-390 Millennium hat seine Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Performance seit der Indienststellung bei der brasilianischen Luftwaffe im Jahr 2019, gefolgt von der portugiesischen Luftwaffe (2023) und der ungarischen Luftwaffe (2024), unter Beweis gestellt. Die derzeitige Flotte weist eine Einsatzbereitschaftsrate von 93 Prozent und eine Missionsabschlussrate von über 99 Prozent auf. Das Flugzeug ist darauf ausgelegt, eine größere Nutzlast (bis zu 26 Tonnen) als andere mittelschwere Militärtransporter zu befördern und fliegt schneller und weiter (470

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Französische Marine bestellt drei Pilatus PC-24 – erster europäischer Militärbetreiber

Die französische Marine wird die erste europäische militärische Betreiberin des Businessjets PC-24. Jet Aviation France fungiert als Hauptauftragnehmer und least die geplante Dreierflotte an die Marine; die Auslieferung des ersten Exemplars ist für Februar 2026 vorgesehen. Der PC-24, von Pilatus als „Super Versatile Jet“ beworben, bringt Funktionen mit, die ihn für militärische staatliche Einsätze attraktiv machen: Zulassung für Single-Pilot-Operationen, eine große Frachttür sowie die Fähigkeit, von kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus zu operieren. Diese Eigenschaften machen das Muster für Ausbildungsaufgaben (Instrumentenflugtraining), Transport- und Verbindungsflüge sowie flexible Einsatzanforderungen geeignet. Jet Aviation betont seine Rolle bei Beschaffung, Instandhaltung und Einsatzvorbereitung der Flotte und verweist auf jahrzehntelange Wartungserfahrung mit Regierungsflotten. Pilatus ergänzt, dass das CrystalCare-Supportprogramm für die PC-24-Flottenservice und planbare Wartungskosten sicherstellt, was für Betreiber mit staatlichen Einsätzen eine hohe Verfügbarkeit unterstützt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Entscheidung die Ausrichtung der französischen Marine auf flexible, schnell einsetzbare Luftfahrzeuge unterstreicht. Die PC-24-Konfiguration für die Marine soll neben Besatzungs- und Transportaufgaben auch schnelle Umrüstungen für unterschiedliche Missionsprofile erlauben. Die geplante Leasingstruktur über Jet Aviation spiegelt einen Trend wider, staatliche Luftfahrtkapazitäten kosteneffizient durch MRO- und Leasingpartner bereitzustellen.

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Embraer und Republic Airways verlängern Wartungsvertrag

Der Flugzeughersteller Embraer und die amerikanische Regionalfluggesellschaft Republic Airways haben eine weitreichende Verlängerung ihres langfristigen Wartungsvertrags (maintenance agreement) bekannt gegeben. Die Vereinbarung sichert die fortlaufende Durchführung von sogenannten schweren Wartungsarbeiten (heavy maintenance) für die Flotte von über 240 Regionaljets der Typen E170 und E175 von Republic Airways. Die Vertragsverlängerung ist nicht nur ein bedeutendes Geschäft für Embraer Services & Support, sondern unterstreicht auch die zentrale Rolle des Wartungszentrums in Nashville, Tennessee, für den US-amerikanischen Regionalflugverkehr. Sie garantiert der Fluggesellschaft planbare Kapazitäten und eine anhaltend hohe technische Verfügbarkeit ihrer Flugzeuge, die täglich nahezu 1.000 Flüge für große US-Fluglinien durchführen. Kontinuität und Umfang des Wartungsabkommens Die am 16. Oktober 2025 bestätigte Vertragsverlängerung ist eine Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit, die bereits 2011 ihren Anfang nahm. Für Embraer ist die Verpflichtung zur Betreuung der mehr als 240 Flugzeuge ein wichtiges Zeugnis für die Zuverlässigkeit seiner Kundendienstleistungen. Der Vertrag umfasst die zeitaufwendigen und technisch anspruchsvollen „Heavy Maintenance Visits“ (HMV), die in der Regel nach einer bestimmten Anzahl von Flugstunden oder Landungen fällig werden und tiefgreifende Inspektionen sowie die Überholung von Flugzeugkomponenten beinhalten. Die Bedeutung des Abkommens spiegelt sich in den bereits erbrachten Leistungen wider: Seit Beginn der Kooperation hat Republic Airways in den Embraer-Einrichtungen in Nashville mehr als 650 schwere Wartungsbesuche absolviert und dabei über 3,3 Millionen Arbeitsstunden geleistet. Dieser Erfahrungsschatz zwischen Hersteller und Betreiber trägt wesentlich zur Effizienz und Qualität der zukünftigen Wartungsarbeiten bei. Der neue, verlängerte Vertrag sieht die Durchführung von zusätzlichen 225 schweren Wartungsbesuchen vor. Um diese immense Arbeitslast bewältigen zu können

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Verzögerte Auslieferungen und steigende Wartungskosten belasten Fluggesellschaften mit elf Milliarden US-Dollar

Die globalen Lieferkettenprobleme in der Luft- und Raumfahrtindustrie erreichen im Jahr 2025 einen kritischen Punkt. Eine gemeinsame Studie der International Air Transport Association (IATA) und der Unternehmensberatung Oliver Wyman warnt, dass die Auswirkungen dieser Störungen die Fluggesellschaften im laufenden Jahr voraussichtlich über elf Milliarden US-Dollar kosten werden. Der Hauptgrund liegt in der massiven Verzögerung bei der Auslieferung neuer Flugzeuge und Ersatzteile, was die Airlines dazu zwingt, ihre Flottenstrategien grundlegend zu überdenken und ältere, wartungsintensivere Maschinen länger im Betrieb zu halten. Angesichts eines historischen Auftragsbestands von über 17.000 neuen Flugzeugen und einer gleichzeitig stark wachsenden Passagiernachfrage spitzt sich die Kluft zwischen Angebot und Bedarf auf dem Luftverkehrsmarkt dramatisch zu. Branchenvertreter fordern nun dringend einen strategischen und kooperativen Ansatz aller Akteure, um die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette zu stärken und die Engpässe, die von Rohstoffknappheit bis hin zu Arbeitskräftemangel reichen, nachhaltig zu beheben. Die vier Kostentreiber der Lieferkettenkrise Die elf Milliarden US-Dollar, die den Fluggesellschaften im Jahr 2025 voraussichtlich entstehen, setzen sich der IATA-Analyse zufolge aus vier wesentlichen Kostenfaktoren zusammen. Die mit Abstand größte Belastung entsteht durch höhere Treibstoffkosten in Höhe von rund 4,2 Milliarden US-Dollar. Da neue, in der Regel treibstoffeffizientere Flugzeuge aufgrund der Produktionsengpässe bei den Herstellern (original equipment manufacturers, oems) nicht rechtzeitig ausgeliefert werden können, müssen Airlines auf ältere Modelle zurückgreifen, deren Betrieb teurer ist. Ein weiterer erheblicher Posten sind die zusätzlichen Wartungskosten in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar. Die alternde Flotte erfordert häufigere und aufwändigere Instandhaltungsmaßnahmen. Dies führt direkt zum dritten Kostentreiber: höheren Leasingkosten für Triebwerke in Höhe von

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Lufthansa Technik schließt Komponentenvertrag mit Cathay Group

Die Lufthansa Technik (LHT) hat einen umfangreichen Vertrag über die Komponentenwartung mit der Cathay Group aus Hongkong abgeschlossen. Die Vereinbarung umfaßt die gesamte Flotte der Boeing 747– und Boeing 777-Flugzeuge der asiatischen Airline-Gruppe und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Dienstleistungen beginnen im Oktober 2025. Der Vertrag stärkt die Position der Lufthansa Technik als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich MRO (Maintenance, Repair and Overhaul). Der Total Component Maintenance-Vertrag beinhaltet die Instandhaltung und Überholung aller Komponenten von insgesamt 72 Flugzeugen. Hierzu zählen die 20 Boeing 747-Frachter (Cargo-Flugzeuge) sowie 52 Boeing 777-Passagierflugzeuge der Cathay Group. Die Lufthansa Technik wird in diesem Zeitraum für sämtliche komponentenbezogenen Aktivitäten der betroffenen Flotte zuständig sein und nutzt dabei das in der Branche übliche Power-by-the-Hour-Modell. Keith Brown, der technische Direktor der Cathay Group, betonte, daß das Unternehmen damit mehr als ein Drittel seiner gesamten Flotte der Lufthansa Technik anvertraue. Dennis Kohr, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei der LHT, bezeichnete die neue Vereinbarung als einen Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Luftfahrtkonzernen. Die Cathay Group mit ihrer Hauptgesellschaft Cathay Pacific ist eine der größten Fluggesellschaften Asiens und ein bedeutender Frachtanbieter.

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Lufthansa Technik sichert sich Langzeitvertrag mit Air Premia

Die Lufthansa Technik AG hat einen neuen Vertrag mit der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Premia unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die langfristige Versorgung mit Ersatzteilen für einen Teil der Boeing-787-9-Flotte der Airline vor und läuft über zehn Jahre. Der sogenannte Total Component Support umfasst die Komponentenversorgung für rund die Hälfte der Flotte der Airline. Um die logistische Unterstützung sicherzustellen, wird Lufthansa Technik ein neues Ersatzteillager am internationalen Flughafen Incheon in Seoul einrichten. Dies ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit von Bauteilen direkt an der Heimatbasis der Fluggesellschaft. Air Premia ist ein relativ junger Anbieter in Südkorea, der sich mit seinem Geschäftsmodell zwischen einem Billigflieger und einer klassischen Fluggesellschaft positioniert. Der Abschluss dieses langfristigen Vertrages unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen. Für Lufthansa Technik als global agierender Dienstleister bedeutet dies eine Festigung der Position in einer wachsenden Region.

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Neuhardenberg setzt auf die Luftfahrt: Ein Flugplatz im Wandel zum Wartungszentrum

Der Flugplatz Neuhardenberg, ein bisher eher unscheinbarer Standort in Brandenburg, plant eine ehrgeizige Transformation, die ihn in eine neue, lukrative Ära führen könnte. Nach jahrzehntelangem Betrieb als Regional- und Geschäftsflugplatz soll der Standort zu einem spezialisierten Wartungszentrum für kommerzielle Verkehrsflugzeuge ausgebaut werden. Im Mittelpunkt der Bestrebungen steht die Genehmigung eines Instrumentenanflug-Systems, eine technologische Voraussetzung, deren Bewilligung seit fast einem Jahrzehnt aussteht. Geschäftsführer Uwe Hädicke sieht in der Wartungssparte ein deutlich größeres wirtschaftliches Potenzial als im bisherigen Betrieb. Die Umsetzung dieser Pläne würde nicht nur die Zukunft des Flugplatzes sichern, sondern auch eine neue Art von Industrie und Arbeitsplätzen in die Region bringen. Die Weichen sind gestellt, doch der entscheidende Schritt hängt von einer bürokratischen Entscheidung ab, die in den kommenden 18 Monaten erwartet wird. Von der Militärbasis zum zivilen Flugbetrieb Die Geschichte des Flugplatzes Neuhardenberg, der etwa 80 Kilometer östlich von Berlin in Märkisch-Oderland liegt, reicht zurück bis in die Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Einst als militärischer Flughafen konzipiert, diente er der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR als wichtiger Stützpunkt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Flugplatz der zivilen Nutzung übergeben und entwickelte sich schrittweise zu einem Regionalflughafen für Geschäftsflüge, private Flüge und die Allgemeine Luftfahrt. Trotz seiner 2400 Meter langen und 45 Meter breiten Landebahn, die eine Kapazität für größere Flugzeuge wie den Airbus A320 oder die Böing 737 mit einem Maximalgewicht von 165 Tonnen bietet, gelang es dem Standort nie, sich dauerhaft im Linien- oder Charterfluggeschäft zu etablieren. Die Konkurrenz durch den nahen Flughafen Berlin Brandenburg

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Lufthansa Technik sichert Komponentenversorgung für Air Europa

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat die Lufthansa Technik mit der umfassenden Komponentenversorgung für ihre gesamte Boeing 737-Flotte beauftragt. Die Vereinbarung erweitert die bestehende Zusammenarbeit um die neuen Boeing 737 MAX-Flugzeuge. Der langfristige Vertrag sieht vor, daß Lufthansa Technik für die Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugteilen zuständig ist und Air Europa Zugang zu einem weltweiten Ersatzteillager ermöglicht. Die spanische Airline ist die erste in Spanien, die den Flugzeugtyp Boeing 737 MAX betreibt. Die Flotte von Air Europa umfaßt derzeit 28 Boeing 737-Maschinen, wovon 26 zur NG-Serie gehören und zwei vom Typ MAX sind. Das Unternehmen plant, seine MAX-Flotte um 18 weitere Maschinen zu erweitern, die schrittweise bis Mitte 2027 in Betrieb genommen werden sollen. Die Vereinbarung ist ein strategischer Schritt von Air Europa zur Sicherung ihrer operativen Stabilität während der geplanten Flottenerneuerung. Für Lufthansa Technik festigt der Auftrag die Position als bedeutender Dienstleister in der Luftfahrtwartungsbranche.

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Lufthansa Technik stellt Rekordzahl an Lehrlingen ein

Die Lufthansa Technik hat in diesem Jahr eine Rekordzahl von 375 Auszubildenden und dual Studierenden an ihren deutschen Standorten eingestellt. Das Unternehmen konnte alle angebotenen Ausbildungs- und Studienplätze erfolgreich besetzen, was die Gesamtzahl der bei Lufthansa Technik in Ausbildung befindlichen Personen in Deutschland auf mehr als 1.000 steigen läßt. Der größte Teil der neuen Auszubildenden, rund 90 Prozent, wird in technisch-industriellen Berufen ausgebildet, darunter als Fluggerätmechaniker und -elektroniker. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Ausbildungsplätze im logistischen und kaufmännischen Bereich an. Die Zahl der neuen dual Studierenden ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, das Spektrum der Fachrichtungen, von klassischem Ingenieurwesen bis zu IT-Studiengängen, bleibt jedoch breit. Die Einstellung dieser Rekordzahl an Nachwuchskräften ist Teil der strategischen Bemühungen des Unternehmens, dem anhaltenden Fachkräftemangel in der Luftfahrtindustrie entgegenzuwirken. Durch die interne Ausbildung von Spezialisten will sich Lufthansa Technik die personelle Zukunft sichern. Die meisten Ausbildungsplätze entfallen auf die Standorte in Hamburg und Frankfurt. Eine ähnlich hohe Anzahl an Lehrstellen ist auch für den Ausbildungsjahrgang 2026 geplant.

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