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Getjet erzielt starkes Ergebnis in 2024

Die litauische Luftfahrtgruppe Getjet Aviation Holdings hat nach eigenen Angaben ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen. Das Unternehmen meldete einen Jahresüberschuß von 25,4 Millionen Euro bei einem Gesamtumsatz von 184,3 Millionen Euro. Obwohl der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr, als 28 Millionen Euro erzielt wurden, leicht sank, betrachtet sich das Unternehmen als einen der profitabelsten Anbieter im Wet-Lease– und Flugzeugwartungssegment. Der Erfolg wird auf eine strategische Konsolidierung und den Ausbau der Geschäftsbereiche zurückgeführt. Getjet habe verstärkt in die Bereiche Flugzeugwartung (MRO), Komponentenhandel und Asset-Management investiert und damit die interne technische Autonomie gestärkt. Die Gruppe, die Gesellschaften in Litauen, Lettland und Malta umfaßt, setzt auf ein integriertes Geschäftsmodell. Dieses vereint alle zentralen Bereiche der Luftfahrt unter einem Dach, vom Flugbetrieb über technische Dienstleistungen bis hin zur Ausbildung. Der Ausbau der eigenen technischen Fähigkeiten ist für Getjet ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie. Dies soll die Abhängigkeit von externen Dienstleistern verringern und die Flexibilität in einem Markt erhöhen, der zunehmend mit Wartungsengpässen zu kämpfen hat. Getjet hat in der Vergangenheit eine rasche Mobilisierung von Flugzeugen mit voller Besatzung innerhalb von 90 Minuten ermöglicht und damit eine hohe Nachfrage bedient. Um die Flotte weiter zu vergrößern, plant Getjet auch in Zukunft, Gewinne in die Erweiterung ihrer technischen Kapazitäten und den Flottenausbau zu reinvestieren.

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Russen suchen Partner: Äthiopien im Fokus russischer Luftfahrtstrategie

Die russische Luftfahrtindustrie, die unter den Auswirkungen globaler Sanktionen leidet, hat eine unerwartete Annäherung an Äthiopien gesucht. Eine hochrangige russische Delegation reiste nach Addis Abeba, um mit der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde (ECAA) über eine vertiefte Zusammenarbeit zu verhandeln. Im Zentrum der Gespräche standen das sogenannte „Wet-Leasing“ von Flugzeugen der Ethiopian Airlines sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Flugzeugwartung. Der Vorstoß der Russen, der von der ECAA in einer mittlerweile gelöschten Stellungnahme öffentlich gemacht wurde, hat jedoch umgehend eine Kontroverse ausgelöst. Während Rußland nach Wegen sucht, seine Luftfahrtindustrie aufrechtzuerhalten, sieht sich Äthiopien in einer Zwickmühle zwischen lukrativen Geschäftsangeboten und dem Risiko, den Zugang zu westlichen Märkten zu verlieren. Russische Avia-Diplomatie: Eine Suche nach Lösungen Die Luftfahrtindustrie in Rußland steht seit Beginn des Krieges in der Ukraine vor erheblichen Herausforderungen. Aufgrund der internationalen Sanktionen ist es russischen Fluggesellschaften verwehrt, neue Flugzeuge von westlichen Herstellern wie Boeing oder Airbus zu erwerben oder Ersatzteile zu beschaffen. Diese Situation hat die russische Luftfahrtindustrie, die stark auf westliche Technik angewiesen ist, in eine schwierige Lage gebracht. Um die Flugsicherheit und den Betrieb aufrechtzuerhalten, haben sich die russischen Verantwortlichen nun auf eine diplomatische Offensive begeben. Unter der Leitung des Handelskommissars Yaroslav V. Tarasyuk traf eine russische Delegation am 29. Juli 2025 mit Yohannes Abera, dem Generaldirektor der ECAA, in Addis Abeba zusammen. Laut der ursprünglichen Stellungnahme der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde wurden dabei mehrere Vorschläge unterbreitet: Die russische Delegation nutzte das Treffen auch, um um Unterstützung für Rußlands Wiederwahl in den Rat der Mitgliedsstaaten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu werben.

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Airhub Aviation schließt mehrjährigen Vertrag mit Airbus ab

Airhub Aviation, ein auf Luftfahrt-Vermögensverwaltung und Leasing spezialisiertes Unternehmen und Teil der GetJet Aviation Holdings, hat einen mehrjährigen kommerziellen Vertrag mit Airbus unterzeichnet. Diese Vereinbarung verschafft Airhub Aviation direkten Zugang zu einer breiten Palette von Ingenieur- und Modernisierungsdiensten von Airbus, was die langfristige Strategie des Unternehmens unterstützt, in Airbus-Flugzeuge mittleren und späten Lebenszyklus zu investieren. Im Rahmen der Vereinbarung profitiert Airhub Aviation von einer vereinfachten Beschaffung von original zertifizierten Modifikationen. Dies umfaßt fortschrittliche Navigationssysteme, verbesserte Sicherheitsmerkmale und Leistungsverbesserungen, die auch Umrüstungen zu Frachtkonfigurationen und eine größere Flugzeugflexibilität unterstützen. Oleg Novak, Geschäftsführer von Airhub Aviation, hob hervor, daß diese direkte Rahmenvereinbarung mit Airbus Zwischenhändler überflüssig mache und somit eine schnellere Ausführung, höhere Zuverlässigkeit und direkten Zugang zu zertifizierten Airbus-Modifikationen gewährleiste. Für ein Unternehmen im Luftfahrt-Vermögensmanagement sei dies entscheidend für optimale Vorlaufzeiten und den Zugang zu Dienstleistungen höchster Qualität. Airhub Aviation, 2019 gegründet, verwaltet Luftfahrt-Vermögenswerte im Wert von über 200 Millionen US-Dollar und ist in drei wichtigen Luftfahrtzentren in Europa und dem Nahen Osten vertreten. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Komponentenhandel, Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste (MRO) sowie Übergangsleistungen. Es bietet maßgeschneiderte Lösungen für Fluggesellschaften und Leasinggeber, indem es seine Expertise im Komponentenmanagement, in Lieferkettenlösungen und bei Wartungsdiensten nutzt. Seit 2022 ist Airhub Aviation Teil der GetJet Aviation Holdings Gruppe, die von ihrem Gründer Aleksandr Celiadin geleitet wird und ihren Hauptsitz in Vilnius hat. Die MRO-Einrichtung von Airhub Aviation in Siauliai, Litauen, verfügt über Genehmigungen für die Basiswartung der Airbus A320ceo-Familie, einschließlich umfassender Checks. Zudem werden Line-Maintenance und spezielle Wartungsarbeiten für ältere Plattformen

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Iberia setzt auf AWS für Digitale Transformation und KI-Innovationen

Iberia hat Amazon Web Services (AWS) als ihren bevorzugten Cloud-Anbieter ausgewählt, um die digitale Transformation zu beschleunigen. Durch diese mehrjährige Partnerschaft verlagert Iberia ihre gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud und nutzt Künstliche Intelligenz (KI), um den Flugbetrieb zu optimieren, die Zuverlässigkeit kritischer Anwendungen zu erhöhen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Iberia hat ihre physischen Rechenzentren stillgelegt und 1.638 Server, 1.235 Datenbanken und 572 Anwendungen, einschließlich Iberia.com, zu AWS migriert. Diese Umstellung auf eine Microservices-Architektur mit AWS-Diensten wie Amazon ECS und Amazon Aurora Serverless ermöglicht es der Fluggesellschaft, Code-Updates zehnmal schneller zu veröffentlichen, Entwicklungszyklen um 40 Prozent zu verkürzen und die Fehlerrate um 38 Prozent zu senken. Das Unternehmen hat zudem ein neues Betriebsmodell mit Automatisierung für die Verwaltung von über 200 AWS-Konten und 2.000 AWS-Ressourcen implementiert und zur Verbesserung der Ausfallsicherheit Workloads in die AWS-Region Europa (Spanien) verlagert. Im Bereich des Kundenerlebnisses entwickelt Iberia innovative KI-Lösungen. Ein Beispiel hierfür ist der KI-Reiseassistent, ein auf generativer KI basierender Chatbot, der personalisierte Reiseempfehlungen im Bereich „Mi Iberia“ bietet. Generative KI wird zudem in den Betriebsabläufen eingesetzt, etwa zur Unterstützung von Wartungstechnikern, bei Kundenservice-Assistenten und im Contact-Center. Bereits über zehn generative KI-Agenten sind im Einsatz. Darüber hinaus hat Iberia eine Echtzeit-Datenplattform auf AWS aufgebaut, die Kundendaten, Geschäftsdaten und Betriebsdaten umfaßt und täglich fast 2 Terabyte Daten verarbeitet. Diese Plattform unterstützt Hunderte von Anwendungsfällen und hat in fünf Jahren ihren Beitrag zum Unternehmensumsatz signifikant gesteigert. Für die Zukunft plant Iberia die Integration erweiterter KI-Funktionen in ihre Wartungs-, Reparatur- und Überholungsabläufe (MRO), um die Flugzeugwartung

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Aeroflot-Chef fordert Beschränkungen für Westflugzeuge

Der Geschäftsführer der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, Sergej Alexandrowsky, hat sich für eine Begrenzung des Einsatzes westlicher Flugzeuge durch russische Fluglinien ausgesprochen. In einem Interview mit der russischen Finanzzeitung „Kommersant“ vom 5. Juni 2025 schlug der Aeroflot-Chef die Einführung einer Quote für inländisch produzierte Flugzeuge für alle russischen Fluggesellschaften vor. Diese Maßnahme solle sicherstellen, daß ein Mindestproduktionsvolumen erreicht werde, was wiederum die Fertigungsqualität verbessere und die frühzeitige Behebung potenzieller technischer Probleme bei neuen russischen Flugzeugen wie der MC-21 erleichtere. Alexandrowsky bekräftigte zudem das Bekenntnis der Aeroflot-Gruppe zu russischen Flugzeugen, selbst im Falle einer hypothetischen Wiederöffnung westlicher Märkte. Dies unterstreicht Rußlands Bestrebungen nach einer stärkeren Autarkie in der Luftfahrtindustrie inmitten anhaltender internationaler Sanktionen. Die Rußlandisierung der Luftfahrt: Quoten als strategisches Instrument Sergej Alexandrowsky begründet seinen Vorschlag zur Einführung von Quoten für russisch produzierte Flugzeuge mit dem Ziel, die heimische Luftfahrtindustrie zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Er argumentiert, daß eine garantierte Mindestabnahmemenge durch russische Fluggesellschaften die Produktionszahlen erhöhen würde. Größere Produktionsserien führen in der Regel zu einer besseren Kontrolle der Fertigungsqualität und ermöglichen es, technische Probleme und Mängel bei neuen Flugzeugtypen, wie der MC-21 (Irkut MC-21), in einem frühen Stadium der Produktion zu identifizieren und zu beheben. Dies ist entscheidend für das Vertrauen der Betreiber und die langfristige Zuverlässigkeit der Flugzeuge. Der Aeroflot-Chef äußerte sich bereit, die Einführung solcher Quoten auch dann zu befürworten, wenn russische Fluggesellschaften in Zukunft wieder Zugang zu westlichen Märkten erhalten sollten. Obwohl er in einem solchen Szenario neue Bestellungen bei westlichen Flugzeugherstellern nicht ausschloß, unterstrich

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SAS vertraut bei A350-Wartung auf Lufthansa Technik Malta

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines System und die Lufthansa Technik AG werden ihre bestehende Zusammenarbeit weiter intensivieren. Ein neu unterzeichneter Mehrjahresvertrag sieht vor, daß SAS ab dem Jahr 2026 die Basiswartung ihrer Airbus A350-Flotte von Lufthansa Technik Malta durchführen lassen wird. Das maltesische Werk der Lufthansa Technik Gruppe ist auf die Überholung von Großraumflugzeugen spezialisiert und soll sein Know-how in die Wartung der Langstreckenflugzeuge von SAS einbringen. SAS hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem bereits im Mai 2024 eine ihrer A350-900 planmäßig bei Lufthansa Technik Malta gewartet wurde. Der nun abgeschlossene Vertrag umfasst Zwei-, Vier- und Sechsjahreschecks für die A350-Flotte, die seit 2019 das Flaggschiff der SAS bildet und üblicherweise vom Drehkreuz Kopenhagen Ziele in Nordamerika und Asien anfliegt. Aktuell besteht die A350-Flotte der SAS aus vier Flugzeugen. SAS und Lufthansa Technik verbindet bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen beinhaltet. Dazu gehören unter anderem ein Programm zur Produktionsinspektion für die A320neo sowie ein umfassender Komponentensupport und Engineering-Leistungen für die gesamte SAS-Flotte. Dieser Komponentensupport wird auch die Versorgung mit Ersatzteilen während der nun vereinbarten A350-Wartungen in Malta erleichtern. Der neue Wartungsvertrag beinhaltet zudem Flexibilität für zusätzliche Leistungen wie Flugzeugmodifikationen während der Standzeiten.

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Air Serbia plant Flottenwachstum und prüft Bau eigener Wartungseinrichtungen

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant eine Erweiterung ihrer Flotte und erwägt den Bau eigener Wartungseinrichtungen für die Linien- und Basiswartung. Wie der CEO der Fluggesellschaft, Jiri Marek, gegenüber „Aviation Week“ mitteilte, strebt das Unternehmen bis 2026 eine Flottengröße von 32 Flugzeugen an, gegenüber den derzeitigen 28. Diese Zahl beinhaltet keine Flugzeuge, die im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen im Auftrag von Air Serbia betrieben werden. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Vereinbarung über die Lieferung eines dritten Airbus A320 im kommenden Winter unterzeichnet und verhandelt über zwei weitere Flugzeuge desselben Typs. Darüber hinaus führt die Fluglinie Gespräche über die Lieferung von zwei Embraer E195 Flugzeugen in der nächsten Wintersaison. Gleichzeitig plant Air Serbia, ihre Airbus A319 Flugzeuge schrittweise auszumustern, wobei voraussichtlich zwei Maschinen nach der Sommersaison die Flotte verlassen werden. Marek hob hervor, daß Air Serbia über achtzig planmäßige Ziele anfliegt und das Netzwerk seine kritische Masse erreicht habe. Der Anteil der Umsteigepassagiere liege bereits bei 40 Prozent mit der Möglichkeit, in naher Zukunft 50 Prozent zu übertreffen. Air Serbia bedient siebzehn Ziele im ehemaligen Jugoslawien und plant eine weitere Expansion in die breitere Balkanregion, einschließlich Bulgarien, Rumänien, Ungarn und der Slowakei. Für dieses Jahr erwartet die Fluggesellschaft die Beförderung von 4,7 Millionen Passagieren, was einer Steigerung um rund 260.000 Reisende gegenüber 2024 entspricht.

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Lufthansa Technik und Hebei Airlines erweitern Zusammenarbeit bei Triebwerksinstandhaltung

Lufthansa Technik und die chinesische Fluggesellschaft Hebei Airlines haben ihre bestehende Zusammenarbeit durch einen neuen Vertrag zur Instandhaltung von CFM56-7B-Triebwerken weiter ausgebaut. Die Vereinbarung umfasst die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) der in der Boeing-737-800-Flotte von Hebei Airlines eingesetzten Triebwerke. Die ersten Wartungsarbeiten werden noch in diesem Jahr am Standort von Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt. Bereits seit 2019 verbindet beide Unternehmen eine enge Partnerschaft im Bereich der sogenannten Mobile Engine Services. Chen Hongbo, General Manager von Hebei Airlines, erklärte bei der Vertragsunterzeichnung in Shijiazhuang, dass die Entscheidung zur Ausweitung der Zusammenarbeit auf die positiven Erfahrungen mit den bisherigen Leistungen von Lufthansa Technik zurückzuführen sei. Zuvor konzentrierte sich die Kooperation auf mobile Reparaturdienstleistungen, die schnelle Instandsetzungen vor Ort ermöglichen. Mit dem neuen Vertrag werde nun ein weiterer Schritt in Richtung einer umfassenden Betreuung der Triebwerke gemacht. Auch auf Seiten von Lufthansa Technik zeigt man sich zufrieden über die Vertiefung der Geschäftsbeziehung. Jens Michel, Vice President Corporate Sales North East Asia, bezeichnete die Vertragsverlängerung als Vertrauensbeweis für die Qualität der eigenen Dienstleistungen. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des chinesischen Marktes für das weitere Wachstum des Unternehmens. Lufthansa Technik wird im Rahmen der neuen Vereinbarung sicherstellen, dass die Triebwerke von Hebei Airlines nach internationalen Standards gewartet werden, um den zuverlässigen Betrieb und die Flugsicherheit zu gewährleisten. Hebei Airlines wurde 2010 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Shijiazhuang. Mit einer Flotte von 27 Flugzeugen bedient die Gesellschaft über 200 Inlands- und internationale Routen, darunter Verbindungen nach Bangkok, Singapur und Osaka. Lufthansa Technik zählt

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Flughafen Basel-Mulhouse: Stabilität und Wachstum im Jahr 2024

Im Jahr 2024 konnte der Flughafen Basel-Mulhouse Fortschritte verzeichnen. Der Flughafen, der sowohl für die Schweiz als auch für Frankreich und Deutschland von zentraler Bedeutung ist, hatte insgesamt 8,9 Millionen Passagiere zu verzeichnen, was einer Steigerung von 10,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit erreichte der EuroAirport fast das Niveau von 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, und das Jahr 2024 gilt als das zweitstärkste Jahr in der Flughafengeschichte. Diese Erholung und das Wachstum spiegeln die weiterhin stabile Nachfrage im internationalen Flugverkehr und die Beliebtheit des Flughafens wider. Die Passagierzahlen des EuroAirport haben sich im Vergleich zum Pandemiejahr 2020 stark erholt, und auch die Frachtzahlen stabilisieren sich zunehmend. Die 8,9 Millionen Passagiere, die im Jahr 2024 den EuroAirport passierten, zeigen deutlich, dass der Flughafen auf einem guten Weg ist, seine früheren Rekorde zu übertreffen. Das Passagieraufkommen liegt mittlerweile bei 98 % des Niveaus von 2019, was angesichts der Herausforderungen der letzten Jahre ein beachtlicher Erfolg ist. Ein wichtiger Faktor für diese positive Entwicklung war die Einführung neuer Technologien und Prozesse, die dem Flughafen halfen, trotz der im europäischen Luftraum herrschenden Verspätungen durch reduzierte Flugsicherungskapazitäten und schlechtes Wetter einen geordneten Betrieb aufrechtzuerhalten. Zwei Neuerungen, die zur Effizienzsteigerung beitrugen, waren die Einführung einer Slot-Koordination (Stufe 2) sowie der Austausch von Echtzeitdaten mit der europäischen Flugsicherung Eurocontrol. Auch die Gesamtzahl der Flugbewegungen stieg im Jahr 2024 um 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 94.124, wobei gewerbsmäßige Flüge 73.924 ausmachten. Interessant dabei ist, dass 2024 auch neue Ziele in den

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Erweiterte Kooperation zwischen Lufthansa Technik und LOT Polish Airlines

Lufthansa Technik und Polens größte Fluggesellschaft LOT Polish Airlines intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich der Wartung, Reparatur und Überholung (MRO). Im Rahmen der vertieften Kooperation hat LOT erstmals Dienstleistungen für die Triebwerke vom Typ CFM Leap-1B in Auftrag gegeben, die ihre Boeing-737-MAX-Flotte antreiben. Die Wartungsarbeiten werden an zwei Standorten durchgeführt: bei XEOS in der Nähe von Wrocław, Polen, und in der Hamburger Werkstatt von Lufthansa Technik. XEOS, ein Joint Venture von Lufthansa Technik und GE Aerospace, hat kürzlich die Zulassung für Leap-Triebwerke erhalten und erweitert damit die Kapazitäten des Unternehmens. Das erste Triebwerk, das im Rahmen der neuen Zusammenarbeit gewartet wird, wurde in Wrocław eingelastet, ein weiteres nahezu zeitgleich in Hamburg. Diese Dienstleistungen ergänzen bereits bestehende MRO-Leistungen, darunter die Betreuung älterer CFM56-7B-Triebwerke sowie C-Checks an LOTs Boeing 787-Flotte. Maciej Maciejewicz, Leiter des Bereichs Antriebe bei LOT, äußerte sich zuversichtlich über die Partnerschaft: „Nach guten Erfahrungen mit der Betreuung unserer älteren Triebwerke freuen wir uns, die neueste Generation ebenfalls der Expertise von Lufthansa Technik anzuvertrauen, insbesondere da ein Teil der Arbeiten in Polen durchgeführt wird.“ David Sturz, Corporate Sales Executive bei Lufthansa Technik, betonte die strategische Bedeutung der Kooperation und hob die ergänzende Rolle der Standorte Wrocław und Hamburg hervor. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist Teil eines umfassenden Rahmenvertrags, der im vergangenen Jahr unterzeichnet wurde. Die neuen Kapazitäten sollen den Hochlauf der Wartung des Leap-Triebwerktyps vorantreiben, der für moderne Flugzeugmodelle wie die Boeing 737-Max von zentraler Bedeutung ist.

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