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Winter 2023/24: Icelandair legt Keflavik-Innsbruck auf

Im Winterflugplan 2023/24 bietet die Fluggesellschaft Icelandair für einige Wochen Nonstopflüge zwischen Keflavik und Innsbruck an. Diese sollen im Zeitraum von 27. Jänner 2024 bis 2. März 2024 bedient werden. Im Regelfall soll Fluggerät des Typs Boeing 737-Max-8 eingesetzt werden. Die Flüge sind für den Verkehrstag Samstag geplant und sollen in Richtung Innsbruck nachmittags durchgeführt werden. Zurück nach Keflavik geht es jeweils abends.

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Klagenfurt: Streit um die millionenschwere Tuifly-Rückzahlung

In Kärnten wird momentan darüber „gestritten“ wer eigentlich Begünstigter der millionenschweren Rückzahlung von Beihilfen, die Tuifly aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu leisten hat, ist. Sowohl das Land als auch die Flughafengesellschaft sind jeweils der Ansicht, dass man Anspruch auf das Geld hat. Mitte der 2000er-Jahre war am Klagenfurt Airport viel los. Unter anderem die Billigflieger Hapag-Llyod Express (später in Tuifly umbenannt und anschließend wurden die Routen von Air Berlin übernommen) und Ryanair haben zahlreiche Strecken ab dem Kärntner Flughafen angeboten. So viele Passagiere wie damals hatte man nie zuvor und auch nie wieder. Dies war aber teuer erkauft, denn die Carrier haben millionenschwere „Marketingzuschüsse“ erhalten. Nach der Übernahme der City-Strecken von Tuifly durch die mittlerweile nicht mehr existierende Air Berlin sollte der „Werbevertrag“ auslaufen und nicht mehr verlängert werden. Der deutsche Carrier drohte öffentlich, dass man sich ohne Zuschüsse komplett aus Klagenfurt zurückziehen wird. Genau das ist dann kurz darauf auch geschehen. Ryanair machte schrittweise die Fliege, wobei man die letzte Route vorzeitig einstellte. Die damalige D-A-CH-Verantwortliche sagte gar öffentlich, dass man sich „wegen einer unverschämten Gebührenerhöhung“ zurückziehen würde. Viele Carrier machen Zuschüsse zur Grundbedingung Die Zuschüsse haben massiven Schaden angerichtet, denn wie in der Branche mittlerweile allgemein bekannt ist, verweisen viele potentielle Carrier in Verhandlungen mit dem Flughafen Klagenfurt stets darauf, dass Hapag-Llyod Express (bzw. später Air Berlin), Ryanair und andere Anbieter ja auch Geld bekommen haben. Ohne Subventionen werde man den Airport nicht ins Streckennetz aufnehmen. Somit war die damalige Förderpolitik der Haider-Landesregierung alles andere als

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Air Baltic mit hoher Wien-Nachfrage

Im Juni 2023 waren die Destinationen Paris-Charles de Gaulle, Wien und Mailand-Malpensa im Air-Baltic-Streckennetz ab Riga besonders stark nachgefragt.   Weitere Ziele, auf denen der lettische Carrier eine hohe Auslastung erzielen konnte waren unter anderem Amsterdam, München, Berlin und Barcelona. Das Luftfahrtunternehmen unterhält nebst der Homebase Riga auch Bases in Tallinn, Vilnius und Tampere. Im Winterflugplan 2023/24 wird man zwei Airbus A220 ab Las Palmas einsetzen. 

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Niederösterreich: Das Marchfeld mit dem Fahrrad entdecken

Die Landschaft des Marchfelds ist mit ihren barocken Schlössern ein beliebtes Ausflugziel – auch mit dem Fahrrad. Das Projekt „Marchfelder-Schlösser-Radeln“ soll das vorhandene Rad-Potenzial im Marchfeld nutzen und durch innovative, interessante und an die Zielgruppen angepasste Zusatzangebote attraktivieren – etwa durch neue Radrunden. „Niederösterreich ist Radland Nummer Eins – für alle Ambitionen gibt es die passenden Strecken. Das Weinviertel punktet mit seinem vielfältigen Radwegenetz und die Anbindung an internationale Radwege für Gäste aus nah und fern. Durch die laufende Weiterentwicklung und Aufwertung der Infrastruktur werden beste Voraussetzung für unvergessliche Freizeiterlebnisse geschaffen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Radausflüge und der Radtourismus im Allgemeinen liegen derzeit im Trend. Auch im Weinviertel: 2022 konnten mehr als 587.000 Nächtigungen verzeichnet werden, wobei neben Wein- und Kulinarik-Liebhabern ein hoher Anteil auf den Bereich des Radtourismus entfällt. Das Marchfeld ist für Radfahrende ideal geeignet, da es von sehr gut ausgebauten und auch international bekannten Radwegen durchzogen ist: dem Donauradweg, welcher durch den Nationalpark Donau-Auen führt, die Kamp-Thaya-March-Radroute (KTM), dem Marchfeldkanal-Radweg und dem Iron Curtain Trail. All diese Hauptradrouten sind durch kürzere und längere Rad-Touren miteinander verknüpft. Die Region ist außerdem mit ihrer flachen Topografie bestens geeignet für das „Genuss-Radeln“ und aufgrund des dichten Streckennetzes auch ideal für längere, sportliche Radausfahrten. Die gute Anbindung von Wien und Bratislava für Tagesausflüge ist ein weiteres Highlight der Gegend. Eine neue Initiative soll bis Ende Juni 2024 die Förderung der touristischen Entwicklung im Bereich des Kultur-, Natur- und Ausflugstourismus in und rund um die Marchfeldschlösser vorantreiben. Die Routen werden durch inszenierte

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Österreich: Sonnenaufgang mit der Schneebergbahn erleben

Sonnenaufgänge mit Fernblick, kühler Bergluft und herzhaftem Frühstück – „Alpine Sunrise“ begeistert Bergfans mit einem Naturschauspiel für alle Sinne. „Den atemberaubenden Sonnenaufgang am höchsten Berg Niederösterreichs können Gäste der Schneebergbahn jeden Freitag bis 25. August am Hochschneeberg erleben. Damit bietet unsere traditionsreiche Zahnradbahn ein besonderes Sommerangebot für alle Generationen“, informiert LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Die Schneebergbahn bringt ihre Fahrgäste schon vor dem Morgengrauen zum höchstgelegenen Bahnhof Österreichs. An klaren Tagen erwartet die Gäste auf 1.800 Meter Seehöhe ein einzigartiger Fernblick ins Wiener Becken und in die Pannonische Tiefebene. „Das Angebot inkludiert neben der Berg- und Talfahrt mit dem Salamander auch ein Bergfrühstück in der Station Baumgartner, die wahlweise mit dem Zug oder auch mit einer Wanderung erreicht werden kann“, führt Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek aus. Tickets für die Alpine Sunrise-Fahrten der Schneebergbahn können bis spätestens einen Tag vor der Abfahrt im Tourismusportal in Puchberg am Schneeberg oder über den Webshop der Niederösterreich Bahnen erworben werden

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Winter 2023/24: AUA reduziert Klagenfurt-Angebot

In der Kärntner Politik sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines die Route Klagenfurt-Wien neuerlich ausgedünnt hat, für Diskussionen. Momentan werden die Früh- und Spätverbindungen häufig nicht bedient. Der Vormittagsflug erreicht die Umsteigewellen am Hub Wien nur suboptimal. Seitens Austrian Airlines ist die Rede davon, dass es sich um saisonbedingte Anpassungen handeln würde. Dies ist durchaus ein Indiz dafür, dass die Nachfrage auf niedrigem Niveau ist, so dass die durchgehende Bedienung des Programms, das man vor dem Sommer 2023 hatte, unwirtschaftlich wäre. Das Unternehmen betont aber, dass man ab September 2023 die jüngsten Kürzungen zurücknehmen werde. Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines die Verbindungen, die in der Zeitenlage später Nachmittag im Programm waren, nur dreimal wöchentlich anbieten. Gegenüber vormaligen Zeiten bedeutet dies eine Reduktion des Angebots.

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Salzburg: Eurowings neu im Winter 2023/24 nach Marsa Alam

Im Winterflugplan 2023/24 wird die Fluggesellschaft Eurowings Europe auch zwischen Salzburg und Marsa Alam fliegen. Die Verbindung soll am 26. Oktober 2023 aufgenommen werden. Es handelt sich um die zweite Ägypten-Destination der Lufthansa-Tochter ab der Mozartstadt. „Mit der neuen Flugverbindung ins sonnige Marsa Alam kommen sowohl Kulturinteressierte als auch Sonnliebhaber und Wassersportbegeisterte auf ihre Rechnung. Mit einer zweiten Eurowings Destination in Ägypten können Passagiere ab Oktober die volle Schönheit des Roten Meeres für sich entdecken.“, so Flughafenprokurist Christopher Losmann.

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Juni 2023: Flughafen Wien Gruppe nähert sich Vorkrisenniveau an

Die Flughafen-Wien-AG-Gruppe, der die Airports Luqa, Kosice und Wien angehören, hatte im Juni 2023 hatte im Juni 2023 um 19,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Gemeinsam haben die drei Flughäfen 3.661.554 Reisende gezählt. Mit 2.836.449 Passagieren ist der „Löwenanteil“ auf den Flughafen Wien-Schwechat entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich um 18,2 Prozent steigern. Damit beträgt das Passagieraufkommen im Juni 2023 in der Gruppe 97,2 Prozent und am Standort Wien 95 Prozent im Vergleich zu Juni 2019 – und liegt damit nur mehr knapp unter dem Niveau des Jahres vor der Corona-Pandemie. In Wien hatte man 2.156.112 Lokalpassiere und damit um 21,4 Prozent mehr als im Juni 2022. Die Anzahl der Umsteiger wird mit 672.660 Fluggästen beziffert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 8,9 Prozent. Die Flugbewegungen stiegen auf 20.715 Starts und Landungen (+14,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem Juni 2022 leicht um 2,2% auf 20.481 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Juni 2023 stieg nach Westeuropa auf 990.058 Passagiere (+14,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Juni 2023 insgesamt 249.863 Passagiere (+11,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 45.906 Reisende (+20,9%) und nach Afrika 23.063 (+12,8%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2023 insgesamt 78.329 (+49,1%) und in den Fernen Osten 40.154 Passagiere (+302,1%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Juni 2023 auf 754.258 Reisende (+25,0%) und liegt damit 4,5% über dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Kosice

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Krank im Urlaub: Die E-Card gilt nicht überall

Lebensmittelvergiftung in Deutschland, Mopedunfall in der Türkei oder Sonnenstich in Griechenland: Medizinische Behandlungen im Urlaub können sehr teuer werden. „Die E-Card gilt nur bei Ärzten und in Krankenhäusern, die einen Kassenvertrag haben“, warnt AK Niederösterreich-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum und rät, sich vor Reiseantritt Gedanken über die Krankenversicherung zu machen und im Zweifelsfall eine Reiseversicherung abzuschließen. Man sollte meinen, dass sie überall gilt: Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) auf der Rückseite der E-Card. In der EU wird sie anerkannt, ebenso in praktisch allen europäischen Ländern, die nicht in der EU sind. Allerdings: Im Detail wird es sehr schnell sehr kompliziert. „In Serbien, Bosnien und Montenegro müssen Sie die Karte vor einer Behandlung beim zuständigen Sozialversicherungsträger vorlegen und sich einen ortsüblichen Behandlungsschein holen“, erklärt AK Niederösterreich-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum. In der Türkei gilt die E-Card nicht. Dort ist ein Betreuungsschein notwendig, der beim Dienstgeber oder bei der ÖGK erhältlich ist. Dieser muss gegen einen örtlichen Krankenschein getauscht werden. Bargeld statt E-Card In Ländern, in denen die E-Card nicht gilt, muss die Arztrechnung vorerst selbst bezahlt werden. Die heimische Krankenversicherung ersetzt dann gegen Vorlage der Rechnung bis zu 80 Prozent der Kosten, die bei einer vergleichbaren Behandlung zu Hause entstanden wären. „Erkundigen Sie sich, ob Sie über ihre Kreditkarte oder ihren Automobilclub unfall- und krankenversichert sind“, rät der AK-Sozialrechtsexperte, „wer auf Nummer Sicher gehen will, kann eine private Reiseversicherung für den Urlaub abschließen.“ Auch in Staaten, in denen die E-Card gilt, können Selbstbehalte oder Vorabzahlungen anfallen. AK-Tipps: Wenn Sie für eine Behandlung im Ausland bezahlen müssen:

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Klagenfurt: Manchester, Dublin und Charleroi „in der Schwebe“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winter 2023/24 weiterhin zwischen Klagenfurt und Stansted fliegen. Offen ist die Wiederaufnahme der in der Vorjahressaison angebotenen Ziele Manchester, Dublin und Charleroi. Gegenüber der „Kleine Zeitung“ erklärte Klagenfurts neuer Flughafendirektor Maximilian Wildt, dass sich die drei genannten Destinationen „noch in der Schwebe“ befinden würden. Im Vorjahr wären diese schwächer als London-Stansted gebucht gewesen. Momentan finden sich diese Routen nicht im Reservierungssystem von Ryanair.

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