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Flughafen Wien und Wiener Städtische starten Vertriebskooperation

Das Versicherungsunternehmen Wiener Städtische bietet nun in Kooperation mit der Flughafen Wien AG an, dass im Zuge der Buchung von Parkplätzen oder aber über das kostenfreie WLAN des Airports Reiseversicherungen gekauft werden können. Vorerst handelt es sich um ein Pilotprojekt. „Dieser einfache Zugang bietet den Reisenden ein Höchstmaß an Flexibilität und Komfort, da sie sogar wenige Minuten vor dem Abflug ihre Reise absichern können“, sagt Wiener-Städtische-Generaldirektor-Stellvertreterin Sonja Steßl und betont: „Mit dieser Kooperation unterstreichen wir unsere Service-Exzellenz und ermöglichen den Passagieren einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz, der ihren Bedürfnissen und ihrem Reiseverhalten entspricht.“ „Einen guten finanziellen Schutz vor unangenehmen Überraschungen – das bietet die Reiseversicherung, die nun einfach und unbürokratisch auch am Airport abgeschlossen werden kann. Der Wunsch nach einem ungetrübten Urlaubsvergnügen ist wieder deutlich gestiegen. Für die Hauptreisezeit Juli und August 2023 erwartet der Wiener Airport rund sieben Mio. Fluggäste, das liegt knapp unter dem Niveau des Rekordjahres 2019 und unterstreicht, dass das Reisebedürfnis wieder deutlich zugenommen hat. Dieses neue Serviceangebot in Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung erlaubt es allen Fluggästen, mit mehr Sicherheit in den Urlaub zu starten“, sagt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Videowettbewerb: Hoteliervereinigung sucht Nachwuchstalente

Die „Generation Smartphone“ – ständig online und doch so schwer zu erreichen. „Sie ist auf ganz anderen Plattformen aktiv als wir Erwachsenen und kommuniziert dort noch einmal anders“, bringt der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, Markus Gratzer, die Herausforderung für Unternehmen, die junge Menschen ansprechen wollen, auf den Punkt. Für die ÖHV überbrücken Jugendliche die Kommunikationskluft zwischen den Generationen auf einem der meistgenutzten Social-Media-Kanäle, in Jugendsprache und junger Bildsprache. Bildsprache, weil Instagram der gewählte Kampagnen-Kanal ist: Drei von vier Jugendlichen nutzen laut Internet-Jugend-Monitor 2023 die App, davon 71% täglich. „Wir holen die Jungen ab, wo sie oft und gerne sind. Dort zeigen ihnen Mikro-Influencern und Multiplikatoren aus ihrer Mitte auf Augenhöhe, was das Praktikum so cool macht“, beschreibt Gratzer die Idee hinter der Kampagne.  Video posten, ÖHV und Praktikumsbetrieb taggen, tolle Preise gewinnen Teilnehmen sollen Tourismusschülern und Spaß im Praktikum, Betriebsklima und Kollegen, erste Erfahrungen und Zukunftspläne filmisch einfangen: „Wir wollen mit euch der Welt zeigen, was Arbeit im Tourismus kann: Holen wir die besten Praktikanten und Praktikumsbetriebe ins Rampenlicht“, freut sich Gratzer auf inspirierende Videos. Die ÖHV belohnt das mit einem iPhone 14, 2 Nächten für 2 in einem der 10 Explorer Hotels, JBL-Flipboxen und -Earbuds. Zu den Preisen kommt, wer sein Video bis 31. August auf Instagram postet und ÖHV sowie Praktikumsbetrieb taggt. Der Wettbewerb ist Teil der ÖHV-Branchenimage- und Werbeoffensive „Young Talents“. Mehr dazu unter https://oehv.at/video-wettbewerb-praktikum

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Notariatsakt: Call-Option für Flughafen Klagenfurt gezogen

Gegen Mitte der Vorwoche fand im Klagenfurter Rathaus der Notariatsakt, der zum Ziehen der Call-Option auf den Lilihill-Anteil des Airports führt. Mit der Überweisung im Zuge des ursprünglichen Kaufvertrag vereinbarten Kaufpreises geht der Flughafen Klagenfurt dann wieder vollständig in den Besitz der öffentlichen Hand über. Es bahnt sich aber ein möglicherweise jahrelanger Rechtsstreit an. KBV-Chef Payer erklärte unter anderem, dass man versucht habe mit Lilihill eine vertragliche Regelung zu erreichen und im Vorfeld des Notariatsakts Vorschläge samst Fristsetzung zugeschickt habe. Man habe seitens des Orasch-Konzerns aber keinerlei Rückmeldung erhalten. Lilihill hat bereits vor einigen Wochen die Mehrheit verloren, denn durch die Nichtbeteiligung an einer Kapitalerhöhung sind die Anteile verwässert. Die öffentliche Hand hatte insbesondere nachdem die Mitarbeiter zunächst keine Löhne und Gehälter ausbezahlt bekommen haben, einstimmig beschlossen, dass die Call-Option gezogen wird. Die Aufteilung soll künftig wie folgt sein: 80 Prozent wird das Land Kärnten über die KBV halten und 20 Prozent die Stadt Klagenfurt. Seitens der KBV wird erklärt, dass mit der Überweisung des Geldes für den Rückkauf die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft angewiesen wird dies dem zuständigen Firmenbuchgericht mitzuteilen. Dieses wird dann die neuen Eigentumsverhältnisse ersichtlich machen. Dieser formale Vorgang kann ein paar Tage in Anspruch nehmen. Allerdings ist ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen Lilihill und der öffentlichen Hand regelrecht vorprogrammiert. Der ehemalige Mehrheitseigentümer behauptet, dass man vom Ziehen der Call-Option, dem Vorschlag der KBV und dem Notariatsakt lediglich aus den Medien erfahren habe. Besonders der Umstand, dass nun ein so genannter „Kassasturz“ durchgeführt werden soll, stößt dem privaten Unternehmen

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Salzburg: Tourismus leidet unter Teuerungen

Der Tourismus ist zurück und zeigt im ersten Halbjahr 2023 seine volle Stärke: 782.595 Ankünfte und 1.388.051 Nächtigungen entsprechen beinahe ident den Werten des Vor-Corona-Jahres 2019. Hinter den Zahlen verbergen sich jedoch Entwicklungen, die die Branche vor Herausforderungen stellen.  Während sich die Salzburger Hotellerie, Gastronomie und Freizeitbetriebe auf die beginnenden Festspiele vorbereiten, zeigen die statistischen Ergebnisse des ersten Halbjahres schon, wie stark der Tourismus in die Mozartstadt zurückgekehrt ist. Die 782.696 Ankünfte liegen um 56,3 % über dem Vorjahr und nur 4,5 % hinter dem Vergleichsjahr 2019. Bei den Nächtigungen ergibt sich ein ähnliches Bild: Die 1.388.051 Nächtigungen entsprechen einem Plus von 51,1 % zu 2022 und liegen 1,3 % hinter dem Jahr 2019. Mit diesen Entwicklungen liegt Salzburg im internationalen Trend: Städtereisen haben sich nach dem Corona-Tief schnell erholt und boomen. Der Blick auf die Herkunftsländer zeigt die touristische Bandbreite Salzburgs. „Je ein Viertel der Nächtigungen kommen aus Deutschland und Österreich, mit Italien und der Schweiz haben wir zwei weitere Nachbarländer unter den Top 10“, sagt Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der TSG Tourismus Salzburg GmbH. Dass sich auch vier Übersee-Märkte in diesen Top 10 finden, unterstreicht die internationale Anziehungskraft der Mozartstadt. „Das Premiumsegment mit Luxusmarken und 5*-Hotels braucht die Gäste aus den Fernmärkten.“ Auffallend ist auch, dass Besuchende aus diesen Märkten zu anderen Saisonzeiten reisen als Gäste aus dem deutschsprachigen Raum und damit die Nebensaison beleben und die Hotels kontinuierlicher auslasten. Diese Lenkung ist Teil der Kommunikationsstrategie der TSG in den Fernmärkten. Die Teuerung als Wermutstropfen Trotz positiver Buchungslage bleibt

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Rechtsstreit zwischen Flughafen Wien und grüner Politikerin geht in die nächste Runde

Der Streit zwischen der Flughafen Wien AG und der Politikerin Helga Krismer (Grüne) geht in die nächste Runde. In der ersten Instanz wurde eine Klage des Airportbetreibers abgewiesen. Dagegen will man ein Rechtsmittel einlegen. Ursprung der gerichtsanhängigen Causa ist, dass die grüne Politikerin im Herbst 2022 öffentliche Äu0erungen getätigt hat, die die Geschäftsführung des Airports als unwahre Unterstellungen interpretiert. Dagegen ist man vor Gericht gezogen. In erster Instanz wurde entschieden, dass diese „grenzwertig, aber gerade noch vertretbar“ sein sollen. Somit wurde die Klage der Flughafen Wien AG abgewiesen. Das will man aber nicht auf sich sitzen lassen und kündigt an, dass das Rechtsmittel der Berufung eingelegt wird. Somit ist die Entscheidung des Erstgerichts noch nicht rechtskräftig und es gilt das Urteil der nächsthöheren Instanz abzuwarten. Dazu erklärt die Flughafen Wien AG unter anderen: „Wer einem börsennotierten Unternehmen und seinen Organen den Vorwurf der Involvierung in „vorsätzliche Geldwäsche“ macht, muss die Wahrheit dieser Vorwürfe beweisen. Bis heute hat Frau Dr. Krismer keinen wie immer gearteten Beweis erbringen können, weil diese Anwürfe völlig falsch sind und es daher auch keine Beweise geben kann“. In einer Medienaussendung spricht die betroffene grüne Politikerin von einem juristischen Erfolg und bezeichnet die Klage der Flughafen Wien AG gar als „Bruchlandung des Flughafens“. „Der Versuch, eine Oppositionspolitikerin in ihrer demokratiepolitischen Aufgabe mundtot zu machen, ist misslungen. Eine Aktiengesellschaft, an der die Länder Wien und Niederösterreich 40% halten und die Betriebsanlage auf Niederösterreichischem Boden ist, ist von Relevanz für meine politische Arbeit. Es ist mein demokratiepolitischer Auftrag für

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Ab Salzburg und Friedrichshafen: Lufthansa nimmt Heathrow-Nonstop-Flüge auf

Vor einigen Jahren hat sich Lufthansa von so genannten dezentralen Strecken verabschiedet und sich auf Verkehre von/nach Frankfurt am Main und München konzentriert. Nun ist im Winterflugplan zumindest ein kleines „Comeback“ angekündigt, denn ab London-Heathrow wird man nonstop nach Salzburg und Friedrichshafen fliegen. Die Verbindung in die Mozartstadt wird laut Lufthansa am 16. Dezember 2023 aufgenommen und soll bis zum Ende der Winterperiode 2023/24 zweimal wöchentlich mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe bedient werden. Kernzielgruppe sind Wintersportler aus dem Vereinigten Königreich, die ihre Urlaube in den Schiressorts rund um die Landeshauptstadt Salzburg verbringen wollen. Die Durchführung der Lufthansa-Flüge soll jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag erfolgen. Dabei verlassen die Kranich-Jets den Heathrow-Airport jeweils um 11 Uhr 10 und erreichen Salzburg gegen 14 Uhr 20. Zurück geht es jeweils um 15 Uhr 55 mit Ankunft 17 Uhr 05. Auch wird die Kranich-Airline ab 16. Dezember 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag mit Flugzeugen der A320-Reihe zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen fliegen. Laut Bodensee-Airport soll sich die neue Verbindung auch mit Umsteigeflügen über Frankfurt am Main kombinieren lassen. „Wir freuen uns über dieses zusätzliche Winterangebot, insbesondere für Urlauber von den britischen Inseln, die den Bodensee-Airport gerne als Gateway in die Vorarlberger und Schweizer Alpen nutzen“, so Bernd Behrend, Leiter Marketing am Flughafen Friedrichshafen. Die Flüge zwischen London und dem Bodensee sollen an Samstagen wie folgt durchgeführt werden: Der Hinflug hebt um 13 Uhr 50 am größten Airport des Vereinigten Königreichs ab und erreicht Friedrichshafen gegen 16 Uhr 40. Zurück gehet es um 18 Uhr 40

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Wizz Air justiert Südosteuropa-Strecken ab Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im ab Wien-Schwechat angebotenen Streckennetz einige Justierungen vor. Beispielsweise hat man die Destination Kukes, die auch als Alternative für das nahegelegene Pristina dienen sollte, aufgegeben. Die genannte Route zwischen Wien und dem albanischen Airport wurde bereits Mitte dieses Monats letztmalig bedient. Mittlerweile ist der Flughafen Kukes komplett aus dem Reservierungssystem von Wizz Air entfernt worden. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass der Carrier in absehbarer Zeit keine Wiederaufnahme plant. Die momentan an den Verkehrstagen Montag und Freitag angebotene Nonstopverbindung zwischen Tuzla und Wien wird ebenfalls nicht fortgeführt. Diese Route soll am 15. September 2023 letztmalig bedient werden. Hintergrund ist, dass die entsprechende Basis und Bosnien aufgelassen wird. Von dieser Maßnahme sind auch die Flugverbindungen nach Basel, Berlin, Friedrichshafen, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden betroffen, denn diese werden ebenfalls eingestellt. Dortmund, Frankfurt-Hahn und Memmingen sollen im zum Teil stark reduziertem Umfang weiterhin bedient werden. Die Flugverbindung zwischen Podgorica und Wien soll dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2023/24 nicht bedient werden. Diese Route wird am 26. Oktober 2023 vorerst letztmalig bedient und soll am 2. April 2024 reaktiviert werden. Zu einer vorzeitigen Einstellung kommt es auf der Strecke Varna-Wien. Diese wird bereits per 10. September 2023 – und damit früher als ursprünglich angekündigt – in die „Winterpause“ geschickt. Die Burgas-Route soll bis 28. Oktober 2023 fortgeführt und anschließend über die kalte Jahreszeit ebenfalls pausieren. Von den vorzeitigen temporären Einstellungen sind ab Varna auch die Ziele Nürnberg, Karlsruhe/Baden-Baden, Frankfurt-Hahn und Liverpool betroffen.

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Hohe Temperaturen: So wird es Hunde, Katzen und Vögeln nicht zu heiß

Ein schönes Platzerl für die Meerschweinchen auf der kühlen Wiese, eine Abkühlung für den Hund im erfrischenden Fluss oder ein luftiges Sommer-Domizil für die Wellensittiche am Balkon – Achtung, hier droht Lebensgefahr! Wer seinen tierischen Begleitern an diesen heißen Tagen Gutes tun möchte, kann ihnen unbeabsichtigt schaden. Die Tierschutzombudsstelle Wien zeigt die fünf größten Fehler im Umgang mit Hund, Katze und Co. bei Hitze auf und verrät, wie Tierhalter ihre Schützlinge richtig erfrischen. 1. Hunde: Sprung ins kühle Nass Ob im Badesee am Urlaubsort oder am Flussufer in der Stadt: In diesen Tagen ist der Sprung ins Wasser auch für Hunde eine willkommene Erfrischung. Doch Vorsicht: Überhitzte Hunde sollten niemals in kaltes Wasser springen. Hierbei kann die Aorta reißen, was innerhalb weniger Momente zum Tod des Hundes führt! Auch gibt es viele Hunde, die keine geborenen Wasserratten sind. Diese sollten nicht „zwangserfrischt“ werden, indem man sie mit Wasser bespritzt oder gar hineinwirft. Die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy rät stattdessen: „Suchen Sie sich bitte eine flache Einstiegsstelle, an der der Hund jederzeit selbständig und in seinem Tempo ins Wasser gehen kann – und auch wieder hinaus.“ 2. Katzen: Frische Brise am geöffneten Fenster Sobald die Temperaturen am Abend endlich sinken, werden in den Wohnungen die Fenster und Balkontüren aufgerissen. Die leichte Brise tut Mensch und Tier gut. Aber Vorsicht: Bei ungesicherten Fenstern und Balkonen kann der Platz an der frischen Luft für Wohnungskatzen schnell zum Verhängnis werden. In Wien verletzten sich in der warmen Jahreszeit rund 15 Katzen pro Tag infolge

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Alpenverein sucht ehrenamtliche Wegewarte

Die Wanderwege sind wie eine Visitenkarte der heimischen Bergwelt. Dazu zählt auch das 26.000 km lange Wegenetz, das der Österreichische Alpenverein betreut. Undenkbar wäre die Nutzung dieser alpinen Infrastruktur ohne die über 1.000 Ehrenamtlichen im Alpenverein, die sich um die Instandhaltung der Wege kümmern. Mit den klimatischen Veränderungen steigt der Stellenwert der Wartungsarbeiten im Gebirge. Der Österreichische Alpenverein sucht daher einmal mehr helfende Hände für die Wegewartung. „Es sind so gut wie ausschließlich Ehrenamtliche, die die Alpenvereinswege in Schuss halten. Jedes Jahr bringen sie tausende Arbeitsstunden dafür auf. Ohne dieses Engagement wäre die Instandhaltung des 26.000 Kilometer langen Wegenetzes undenkbar“, bestätigt Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora den hohen Stellenwert der Ehrenamtlichen im Verein. Ihr alpines Einsatzgebiet ist aber genau der Ort, an dem die Klimakrise besonders tiefe Spuren hinterlässt, von vermehrten Extremwetterereignissen bis hin zu häufigeren Fels- und Bergstürzen. Moderne technische Hilfsmittel wie eine digitale Wegedatenbank erleichtert die Arbeit der Wegewarte und ihren Helfern. Möchte sich jemand im Bereich Wegeerhaltung ehrenamtlich engagieren, informiert man sich am besten unter: www.alpenverein.at/ehrenamt

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Ungewöhnliche Ausflüge: Müllverbrennungsanlage in Wien

Energiewunder, städtische Bioabfallbehandlung oder „saubere“ Müllverbrennung? Deponie, Kompostwerk oder Müllverbrennungsanlage? Ungewöhnliche Ziele in der Freizeit oder im Urlaub, spannend, informativ und beeindruckend – die 48er laden alle Interessierten zu kostenlosen Besichtigungen ihrer Anlagen. Dass selbst eine Deponie ein attraktives Ausflugsziel sein kann, davon kann man sich in Wien persönlich überzeugen. Bei der Rundfahrt mit dem E-Bummelzug erfährt man alles über das „Wiener Dichtwandkammersystem“, die Deponie als alternative Energielieferantin oder die „Solarblume“ – durch Deponiegasverstromung, Photovoltaik und Nahwärme werden hier jährlich rund 2.200 Tonnen an CO2 eingespart. Beim Spaziergang auf den „Beag aus Mist“ kann man mit etwas Glück Pinzgauer Ziegen beobachten, die neben vielen Pflanzen und Tieren diesen einzigartigen Lebensraum prägen. Wie aus den Bioabfällen des Wiener Grüngürtels, aus den Gartengebieten, von den Mistplätzen und den Wiener Stadtgärten Kompost höchster Qualität der Güteklasse A+ entsteht, zeigen die 48er eindrucksvoll im Kompostwerk Lobau. Von der Anlieferung über die Aufbereitung, Kompostierung bis hin zur Feinabsiebung des fertigen Komposts lässt sich hier alles mitverfolgen – auch von oben vom Aussichtsturm aus. Tausende Wiener Haushalte werden durch die thermische Abfallbehandlung in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau mit Strom und Fernwärme versorgt. Jährlich werden hier rund 250.000 t Restmüll und Sperrmüll thermisch behandelt und in saubere Energie umgewandelt. Die Highlights: riesige Müllgreifer, 850 Grad Hitze im Verbrennungsofen und ein beeindruckender Müllbunker – der Blick hinter die Kulissen lohnt sich.

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