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Eurowings stellt Graz-Stuttgart ein

Während der Flughafen Graz noch vor wenigen Tagen die Aufnahme einer Eurowings-Nonstopverbindung nach Berlin feiern konnte, wird der Airport mit Ende April 2023 eine andere Österreich-Deutschland-Verbindung verlieren. Die Lufthansa-Tochter wird die Stuttgart-Strecke einstellen. Die einstige Austrian-Airlines-Route wurde gemeinsam mit Graz-Düsseldorf und Linz-Düsseldorf an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Vormals setzte die AUA auf den drei genannten Strecken hauptsächlich Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 ein. Nach der Übernahme durch Eurowings wurde überwiegend mit den deutlich größeren Airbus A319/A320 geflogen. Auch sind die Maschinen nicht mehr in Österreich stationiert, so dass sich für Geschäftsreisende unattraktive Flugzeiten ergeben haben. Wiederholt hat Eurowings ab Linz und Graz die Deutschland-Strecken temporär ausgesetzt. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass man ab Oberösterreich nicht mehr nach Düsseldorf fliegen wird. Der Airport meinte dazu in einer Medienmitteilung, dass sich die eingesetzten Airbus-Jets als zu groß erwiesen hätten und man sich um einen alternativen Carrier, beispielsweise aus der Lufthansa Group bemühen wird. Bislang hatte man jedoch keinen Erfolg. Nun trifft der Eurowings-Rotstift auch die Verbindung zwischen Graz und Stuttgart. Diese wird am 28. April 2023 letztmalig als Nonstopflug bedient. Ab Mai 2023 bietet man zwar weiterhin an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag die Möglichkeit an von der Steiermark nach Baden-Württemberg zu gelangen, jedoch nur mit Umstieg in Berlin-Brandenburg. Dies dürfte wohl für Geschäftsreisende, insbesondere aus der Automobilindustrie, nur wenig attraktiv sein. Es handelt sich nicht um die erste Kürzung, die seitens der Lufthansa Group in Graz vorgenommen wird. Die Anbindung an das Drehkreuz München wurde von

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Die Vorauszahlung von Liliair: Wofür eigentlich?

Eine echte Fluggesellschaft ist Liliair nicht. Flugtickets hat man bis zuletzt auch keine verkauft und dennoch kündigte man an, dass bis zu acht Maschinen ab Klagenfurt betrieben werden sollen und ein Millionen-Euro-Betrag als Vorauszahlung an den Kärntner Airport überwiesen werden. Die Vorgehensweise ist durchaus unüblich, denn als „virtuelle Fluggesellschaft“ haben Airport und Ticketverkäufer formell nur wenig miteinander zum tun. Für die notwendigen Start- und Landerechte sowie die Entrichtung sämtlicher Steuern und Gebühren muss der so genannte Operating Carrier sorgen. Liliair hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung und ist somit im rechtlichen Sinn keine Fluggesellschaft. Sofern Liliair beim Flughafen Klagenfurt keinen Ticketschalter oder Werbeflächen mietet, gibt es rein von den Flügen her im Normalfall keinen direkten Geldfluss zwischen virtueller Airline und Flughafen. Wie bereits erwähnt: Die Steuern und Gebühren muss der Operating Carrier bezahlen und dieser hat diese „Nebenkosten“ in die Charterraten eingepreist. Dass ein Drittunternehmen für die Bezahlung von Flughafengebühren aufkommt, ist absolut unüblich und würde die durchführende Fluggesellschaft durchaus auch in die Situation bringen, dass man im Falle einer Nichtzahlung durch den „virtuellen Carrier“, der nichts anderes ist als eine GmbH, die Charterflüge anbietet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Die seitens der Lilihill Group angekündigte Vorauszahlung von 1,7 Millionen Euro wirkt auf den ersten Blick äußerst hoch. Zieht man aber das Gebührenverzeichnis des Klagenfurter Flughafens sowie die Kosten des Ground Handlings heran, so wird rasch klar, dass das „Prepayment“ nicht sonderlich lange ausreichen wird. Fraglich ist auch wofür Liliair eigentlich eine Vorauszahlung leistet, denn mangels AOC und Betriebsgenehmigung

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Flughafen Wien hat Terminal 1A reaktiviert

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 hat der Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 1A wieder in Betrieb genommen. Dieses wird lediglich für Check-in und Kofferabgabe genutzt und befindet sich gegenüber dem Terminal 1. Das auf einem Parkplatz errichtete Gebäude sollte Anfang der 2000er Jahre eigentlich nur für wenige Jahre als Provisorium dienen. Es war jedoch bis zum Beginn der Corona-Pandemie durchgehend in Betrieb. Im März 2020 wurde es gemeinsam mit den Terminals 1 und 2 temporär vom Netz genommen. Mit der „Wiedereröffnung“ des T1A sind nun wieder alle Check-in-Bereiche bzw. Terminals am Netz.

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Flynas fliegt wieder nach Österreich

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Flynas fliegt künftig wieder saisonal österreichische Ziele an. Flynas plant ab dem 20. Juni Flüge nach Wien aufzunehmen, sie plant ebenso Flüge nach Salzburg in die Wege zu leiten, der Start dieser Flüge ist auf den 23. Juni angesetzt. Die saudische Fluglinie Flynas bietet abermals zur Sommerzeit Verbindungen nach Österreich an. Die Fluglinie soll den Start dieser Flüge nach Wien auf den 20. Juni ansetzen. Flüge nach Salzburg, die zur Sommerzeit ebenfalls durchgeführt werden sollen, starten ab dem 23. Juni. Diese Flüge sollen durch den Airbus A320-200 und A320 Neo bewältigt und durchgeführt werden.

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Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben neuen Routen

Im Sommerflugplan 2023 bietet Austrian Airlines insgesamt sieben Destinationen an, die man im Vorjahr nicht im Porfolio hatte. Der Carrier will damit sein Kurzsteckennetz verdichten. Komplett neu im Programm sind die Flüge nach Porto, Marseille, Billund und Tivat. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch die sizilianische Stadt Palermo in den Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, wieder angeboten, die bereits vor der Corona-Pandemie fixer Bestandteil im Austrian Streckennetz war. Die österreichische Fluggesellschaft bietet Flüge zu allen neuen Destinationen bis zu dreimal pro Woche an. Ins norwegische Tromsø, das Austrian Airlines als „Weihnachtsflug“ im Dezember 2022 neu aufgenommen hatte, geht es im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich. „Die Expansion des Kurzstreckennetzes unterstreicht unsere Positionierung als klare Nummer 1 in Wien und erweitert unseren Fußabdruck im europäischen Markt. Das Ziel ist, unseren Gästen ein vielfältiges Portfolio an europäischen Reisezielen sowie einen attraktiven Flugplan und tolle Angebote zu bieten, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Überblick über die neuen Routen ab Wien: Strecke Flugnummer Flugtage Wien – Vilnius (ab 26.04.) OS 635 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Palermo (ab 30.03.) OS 487 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Marseille (ab 31.03.) OS 401 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Porto (ab 01.04.) OS 445 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Billund (ab 04.04) OS 321 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Tivat (ab 13.05.) OS 725 Montag, Mittwoch, Samstag Wien – Tromsø (ab 05.06.) OS 329 Montag

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Bundesheer feiert 25 Jahre Soldatinnen

Das Österreichische Bundesheer feiert heuer am 1. April „25 Jahre Frauen im Heer“. Am 1. April 1998 rückten die ersten neun Frauen ein. In den letzten Jahren hat sich der Frauenanteil beim Österreichischen Bundesheer auf 645 Soldatinnen erhöht, dennoch ist der Anteil im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nach wie vor relativ niedrig. Um den Frauenanteil zu heben, haben Frauen nun ab 1. April 2023 die Möglichkeit, freiwillig den „Grundwehrdienst“ anzutreten. „Eine wichtige Maßnahme, die wir nun ergriffen haben, ist der „freiwillige Grundwehrdienst“ für Frauen. Nach 25 Jahren haben wir es geschafft, Frauen nicht nur einen niederschwelligen Zugang zum Bundesheer zu ermöglichen, sondern auch alle Funktionen für Frauen gleichwertig zugänglich zu machen. Wir werden weiter daran arbeiten, Frauen zu integrieren und besonders den Anteil soweit zu steigern, um mehr Frauen für das Bundesheer zu gewinnen“, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Der „freiwillige Grundwehrdienst“ 25 Jahre nachdem die ersten Frauen im Bundeheer einrückten, haben sie nun ab 1. April 2023 die Möglichkeit, sich über den „freiwilligen Grundwehrdienst“ zu informieren und anzutreten. Damit ermöglicht das Bundesheer Soldatinnen, ohne weitere Verpflichtung, alle Waffengattungen kennenzulernen und sich im Zeitraum von sechs Monaten für den Soldatenberuf zu entscheiden. Bisher war es Frauen nur möglich, über eine Einstiegshürde den Soldatenberuf zu ergreifen. Derzeit dienen 645 Soldatinnen in verschiedenen Waffengattung – von der Jagdkommandosoldatin über die Hubschrauberpilotin bis hin zur leitenden Ärztin. „Wir haben bereits jetzt 19 Interessentinnen noch vor Projektstart und das ist ein sehr erfreuliches Zeichen“, sagte die Ministerin im Rahmen einer Pressekonferenz.

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Fliegendes Personal: AUA und Vida sind sich einig

Die Gewerkschaft Vida und Austrian Airlines haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für das fliegende Personal geeinigt. Dieser sieht noch nicht näher kommunizierte Lohnerhöhungen für Piloten und Flugbegleiter vor. Sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch die AUA bestätigten, dass man sich geeinigt hat. Inhaltlich wollen beide Seiten noch nichts zu den Konditionen sagen, da man zunächst die Belegschaft über den Kompromiss informieren möchte. Zuletzt waren die Fronten verhärtet. Die Gewerkschaft Vida bezeichnete das jüngste Angebot der Geschäftsleitung gar als Fake und drohte damit, dass ohne Einigung bis Gründonnerstag Streiks nicht mehr ausgeschlossen werden können. Diese sind nun ausdrücklich abgewendet, da man sich geeinigt hat.

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Wien: Twin City Liner startet in neue Saison

Das zwischen Wien und Bratislava verkehrende Ausflugsschiff Twin City Liner legt am 31. März 2023 in die neue Saison los. Täglich werden bis zu sechs Fahrten zwischen den beiden Städten angeboten. Neu bietet man auch Satelliten-WLAN an. In der zweiten Jahreshälfte sind Eventfahrten nach Györ und Budapest geplant. „Der Twin City Liner startet heuer mit voller Kraft in seine 18. Saison und ich freue mich sehr, dass die schnellste Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava damit wieder Fahrt aufnimmt. Dank technischer Verbesserungen an Bord können wir unseren Gästen ab sofor noch mehr Komfort bieten. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Angebote für spezielle Zielgruppen wie Familien, Schüler, Lehrlinge und Pensionisten“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer.

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Österreich: APF erkämpfte für Passagiere 1.603.428 Euro

Im Jahr 2022 konnte die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte in ihren Schlichtungsverfahren insgesamt 1.603.428 Euro an Entschädigungen und Erstattungen für Reisende erwirken. Der größte Anteil entfällt mit 1,5 Millionen Euro auf den Flugsektor, gefolgt vom Bahnbereich mit 114.600 Euro und vom Busbereich mit 3.300 Euro. Im Schnitt bedeutet dies für die Fahr- und Fluggäste eine Leistung von 448 Euro pro abgeschlossenem APF-Verfahren. „Angesichts des gestiegenen Reiseaufkommens im Jahr 2022 war leider auch mit einem Anstieg an Unregelmäßigkeiten zu rechnen“, zieht Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF, Bilanz. „Ein Großteil des erwirtschafteten Betrags für Reisende kommt aus Verfahren zu kurzfristigen Flugausfällen. Im Bahnbereich hatten wir noch nie so viele Anfragen und Schlichtungsverfahren wie im letzten Jahr. Es freut mich besonders, dass wir die überwiegende Mehrheit dieser Verfahren unbürokratisch, außergerichtlich, schnell und absolut kostenlos für Passagiere lösen konnten. Die gestiegenen Antragszahlen zeigen deutlich den Stellenwert der APF in der österreichischen Schlichtungslandschaft.“ „Die Reiselust war 2022 groß und insbesondere einige Fluglinien und Flughäfen waren gefordert – und mitunter überfordert –, die Reisenden an ihr Ziel zu bringen. Fliegen wurde insgesamt wieder (zeit-)aufwendiger. Aber auch im Bahnbereich überstieg die Nachfrage an einigen besonders starken Reisetagen fallweise die Kapazität der angebotenen Züge. All dies bescherte der Apf vermehrten Zulauf. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Erfolgsquote erneut hoch war und die Expertinnen und Experten der Apf im weitaus größten Teil der Schlichtungsfälle eine Einigung zwischen den Parteien herbeiführen konnten“, so Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Überwiegende Mehrheit betraf die Luftfahrt Die meisten Verfahren wurden im

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Graz feiert Comeback der Berlin-Strecke

Lange musste der Grazer Flughafen auf das Comeback der Berlin-Verbindung warten, aber nun wird diese Route von Eurowings vorerst viermal wöchentlich bedient. Anfang Mai 2023 kommt eine fünfte Rotation hinzu. Geflogen wird jeweils an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag (ab Mai) und Sonntag. Eingesetzt werden Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320. Die Flugzeit beträgt rund 75 Minuten. Vor der Corona-Pandemie hatten unter anderem SkyWork Airlines und Easyjet diese Stecke, die damals noch nach Tegel führte, im Portfolio. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt erstmals von Graz direkt nach Berlin fliegen“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Mit der neuen Strecke binden wir die Steiermark stärker als zuvor an die bundesdeutsche Hauptstadtregion an. Gleichzeitig können jetzt viele Berliner und Brandenburger wesentlich einfacher den Süden Österreichs entdecken. Gleiches gilt für die Metropolregion Hamburg: Am 5. Mai startet die neue Verbindung zwischen Graz und der Hansestadt mit 4 wöchentlichen Rotationen. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Flughafen Graz über den erfolgreichen Ausbau unseres Streckennetzes.“ Eurowings baut ihre Präsenz am Flughafen Graz in diesem Jahr deutlich aus. Neben Berlin starten im Mai eine neue Flugverbindung 4 Mal pro Woche nach Hamburg. Mit der Stationierung eines Flugzeugs in Graz werden auch Flüge in beliebte Urlaubsziele wie Chania (Kreta) und Larnaca (Zypern), sowie Hurghada, Karpathos, Korfu, Kos und Rhodos angeboten. Die Flüge nach Palma de Mallorca werden auf 3 wöchentliche Flüge aufgestockt und ab 14. Mai an den Flugtagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag angeboten. „Der Start der Berlin-Verbindung ist der Auftakt einer umfangreichen Angebotserweiterung der

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