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Innsbruck plant wieder am Terminal-Neubau

Der Innsbrucker Flughafen hat die Planungen für die Errichtung eines neuen Terminals wiederaufgenommen. Dieses soll das heutige, aus den 1960er-Jahren stammende, Bauwerk ersetzen. Das Projekt hatte sich aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie verzögert. Eigentlich sollten die Bagger längst rollen, jedoch entschied man sich kurz nach dem Beginn der Krise, dass das Terminalprojekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird. Flughafenchef Marco Pernetta bestätigte gegenüber den Bezirksblättern Tirol, dass man nun wieder auf Hochtouren an den Planungen arbeitet. Er schätzt, dass man rund 100 Millionen Euro investieren wird. Bis Ende dieses Jahres will man soweit sein, dass die Ausschreibungen für die Bauleistungen begonnen werden können. In diesem Jahr wird man in Innsbruck hauptsächlich in die Instandhaltung investieren. Der Flughafendirektor meinte dazu gegenüber den Bezirksblättern, dass in den letzten Jahren das eine oder andere liegen geblieben ist, das man nun nachholen müsse. Es würde sich aber nur um kleinere Dinge handeln. Angesprochen auf den akuten Personalmangel räumte Pernetta ein, dass man im Winterflugplan 2022/23 Beschäftigte vom Flughafen Wien-Schwechat „mieten“ habe müssen. Dies wäre sehr teuer gekommen, jedoch habe man zeitweise keine andere Wahl gehabt. Derzeit befindet sich der Innsbrucker Airport noch immer auf der dringenden Suche nach neuen Beschäftigten für die Bereiche Sicherheit und Vorfeldabfertigung.

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Sexuelle Belästigung: Arbeiterkammer zieht für Bahn-Stewardess vor Gericht

Die AK hilft derzeit einer jungen Frau, die von ihrem Vorgesetzten sexuell belästigt wurde, Schadenersatz einzuklagen. Das Urteil gegen den Vorgesetzten selbst ist bereits rechtskräftig. Das Unternehmen selbst, das seine gesetzliche Fürsorgepflicht vernachlässigt hat, hat gegen das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts berufen. „Das Ausmaß, in dem Frauen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist erschütternd“, sagt AK Arbeitsrechts-Bereichsleiter Ludwig Dvořák. „Die Auswertung unserer Arbeitsrechts-Fälle hat erneut gezeigt, dass die Gastronomie ein Problemfeld ist. Wiens Gastro-Obmann Peter Dobcak hat daraufhin medienwirksam angekündigt, gemeinsam mit uns ein Schutzkonzept ausarbeiten zu wollen. Wir warten bis heute auf konkrete Schritte, der aktuelle Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen wäre. Wir stehen jedenfalls bereit.“ Die junge Frau arbeitete von November 2018 bis März 2021 als Stewardess bei einem Gastronomiebetrieb, der für die Verpflegung von Bahngästen sorgt. Ihr direkter Vorgesetzter verhielt sich zwei Mal grob beleidigend: Einmal sprach er die Arbeitnehmerin auf ihre Oberweite an. Beim zweiten Mal äußerte er Spekulationen über ihre sexuellen Praktiken in Anwesenheit ihres Lebensgefährten, der damals ebenso in dem Unternehmen arbeitete. Die Arbeitnehmerin wandte sich an den Stellvertreter ihres Vorgesetzten. Der informierte daraufhin seine Chefin, die ein gemeinsames Gespräch in Aussicht stellte, zu dem es jedoch nie kam. Beim zweiten Vorfall sagte der Stellvertreter gegenüber dem Lebensgefährten der Arbeitnehmerin: „Bruder hör auf, er ist so einer, lass es, er macht das öfters.“ Das Unternehmen schuf keine Abhilfe, das Opfer musste mit dem Täter weiter zusammenarbeiten. Die junge Frau und ihr Lebensgefährte wandten sich an die AK, die

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Subventionen: Austrian Airlines prüft Ljubljana-Wien

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines prüft die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Ljubljana und Wien-Schwechat. Die Route liegt seit der Pleite von Adria Airways brach. Hintergrund dürfte auch sein, dass die slowenische Regierung für diese Strecke Subventionen ausgeschrieben hat. „Wir prüfen weiterhin Ljubljana als potenzielles Ziel in unserem Netzwerk. Derzeit bieten wir unseren Passagieren von Ljubljana eine Alternative zu Wien über Klagenfurt“, so die österreichische Fluggesellschaft. Im Falle einer Aufnahme von Zubringerflügen ab Ljubljana könnte dies auch Auswirkungen auf die Aktivitäten ab Klagenfurt haben. Die Anzahl der Flüge ab dem Kärntner Flughafen wurde in den letzten Jahren stark zurückgefahren.

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Finanzen des Klagenfurter Flughafens offenbar stark angespannt

Am Flughafen Klagenfurt soll die Finanzlage dermaßen angespannt gewesen sein, dass nicht mehr ausreichend Geld für die pünktliche Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter vorhanden gewesen sein soll. Nur aufgrund des Umstands, dass die Stadt Klagenfurt sowie das Land Kärnten (KBV) ihren Anteil der Kapitalerhöhung bereits einbezahlt haben, konnten diese laut einem Bericht der „Kleine Zeitung“ mit Verspätung ausbezahlt werden. Der Kärntner Airport hatte während der Corona-Pandemie fast keinen Flugverkehr, was sich negativ in den Finanzen bemerkbar gemacht hat. Man konnte sich bislang nicht vollständig „erholen“, denn bereits vor der Krise hatte man nur wenige Linienflüge und daraus resultierend Jahr für Jahr weniger Fluggäste. Zwar kehrte Ryanair im Winterflugplan 2022/24 nach Klagenfurt zurück, jedoch wurde die von Austrian Airlines angebotene Wien-Anbindung weiter gekürzt. Auch waren die Köln/Bonn-Flüge wiedermal zeitweise pausiert und sind nun Geschichte. Unter dem Strich hat man also – „Corona-Flugpausen ausgeblendet“ – weniger regelmäßige Flüge denn je. Dass die Finanzen des Airports angespannt sind, ist kein Geheimnis. Bereits gegen Jahresende 2022 machte Mehrheitseigentümer Lilihill eindringlich darauf aufmerksam und drängte auf eine Kapitalerhöhung. Vor wenigen Tagen haben die Minderheitsgesellschafter Land Kärnten, vertreten durch die KBV, und die Stadt Klagenfurt ihren Anteil in die Flughafengesellschaft einbezahlt. Lilihill hingegen nicht und stellt nun als Bedingung, dass auf die Call-Option verzichtet werden soll. Andernfalls werde man sich nicht beteiligen. Die Vorgehensweise wird von der Regionalpolitik scharf kritisiert. Die „Kleine Zeitung“ berichtet nun, dass die Finanzmittel für die Auszahlung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter nicht mehr ausreichend gewesen sein sollen. Mit

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März 2023: Flughafen Wien hatte 2.050.536 Reisende

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im März 2023 insgesamt 2.050.536 Passagiere und hat damit das Aufkommen, das man vor der Coronapandemie hatte zu 86,7 Prozent erreicht. Gegenüber März 2022 konnte Österreichs größter Airport um 65,4 Prozent zulegen. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.570.888 Passagiere (+58,8%) und die der Transferpassagiere auf 473.280 Passagiere (+93,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 16.114 Starts und Landungen (+36,6%). Das Frachtaufkommen legte gegenüber dem März 2022 um 5,6% auf 23.237 Tonnen zu. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im März 2023 stieg nach Westeuropa auf 687.452 Passagiere (+56,7% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im März 2023 insgesamt 165.387 Passagiere (+87,4%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 24.699 Reisende (+98,6%) und nach Afrika 26.215 (+69,0%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im März 2023 insgesamt 78.791 (+64,3%) und in den Fernen Osten 37.861 Passagiere (+359,6%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im März 2023 auf 487.117 Reisende (+53,8%) und liegt damit 2% über dem Vorkrisenniveau (März 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 35.065 Reisende (+37,1%) zu und liegt damit 17,7% über dem Vorkrisenniveau.

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Nächster Showdown in Klagenfurt: Lilihill stellt Bedingungen für Kapitalerhöhung

Schenkt man dem Anfrageformular auf der Liliair-Homepage Glauben so soll bereits am kommenden Wochenende der erste Flug durchgeführt werden. Buchen kann man aber noch keine Tickets und es ist auch äußerst fraglich, ob der Erstflugtermin überhaupt halten wird. Indes gibt es am Airport Klagenfurt wiedermal einen Schlagabtausch zwischen Politik und Lilihill. Diesmal geht es um die notwendige Kapitalerhöhung. Hintergrund ist, dass der Flughafen finanziell äußerst schlecht aufgestellt ist. Dies ist auch eine Nachwirkung der Corona-Pandemie, denn über längere Zeiträume hinweg gab es am Kärntner Airport überhaupt keine Linienflüge. Auch generell ist das Angebot äußerst mau, so dass die Einnahmen aus dem Passagierflugverkehr kaum ausreichen dürften, um die Betriebskosten abzudecken. Die General Aviation ist zwar auch ein wichtiges Standbein, jedoch macht diese sprichwörtlich das Kraut nicht fett. Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Klagenfurter Flughafen benötigt eine Finanzspritze, um finanziell für die Zukunft aufgestellt zu sein. Da käme die von Liliair angekündigte Vorauszahlung gerade recht, jedoch ist es fraglich wofür diese eigentlich sein soll, denn als so genannte virtuelle Fluggesellschaft ist man hinsichtlich der Durchführung der Flüge gar nicht der direkte Vertragspartner des Kärntner Airports. Dazu kommt, dass der Vertrag, der noch nicht vom Aufsichtsrat abgesegnet wurde, einige Klauseln hat, die nicht gerade alltäglich sind. Beispielsweise ist für den Fall, dass der Airport die Leistungen, für die Liliair luftfahrtrechtlich ohnehin nicht der Vertragspartner ist, nicht erbringen kann, eine Pönale in der Höhe von drei Millionen Euro vereinbart. Diese ist somit wesentlich höher als die „Vorauszahlung“ von 1,7

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China Airlines verbessert die Verbindung zwischen Wien und Singapur

China Airlines hat die Verbindung zwischen Wien und Singapur erheblich verbessern können. Künftig sollen für den gesamten Flug zwischen Wien und Singapur die drei Klassen Economy, Premium Economy und Business Class zur Verfügung stehen. Die chinesische Fluglinie China Airlines konnte die Verbindung zwischen Wien und Singapur verbessern. In der ersten Strecke zwischen Wien und Taipeh standen bereits die drei Klassen Economy, Premium Economy und Business Class zur Auswahl, dies soll sich jedoch auch beim Umsteigeflug von Taipeh nach Singapur bemerkbar machen: auch für die Strecke zwischen Taipeh und Singapur sollen in der Zukunft die drei Klassen zur Auswahl stehen. Darüber hinaus hat China Airlines das Streckennetz mit Shenzhen, Guangzhou, Shanghai, HongKong und Peking verstärken können. Für die Einreise nach Taiwan besteht für österreichische Staatsbürger keine Visumpflicht. Corona-Einschränkungen im Taiwan sind ebenso nicht mehr gegenwärtig, es erfordert lediglich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz.

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Charter: Nordica mit Airbus A320 in Linz

Im Auftrag eines oberösterreichischen Reiseveranstalters ist die Fluggesellschaft Nordica am 6. April 2023 und am 10. April 2023 am Flughafen Linz zu Gast. Die Flüge werden mit Airbus A320, die seit einiger Zeit zur Flotte des estnischen Carriers gehören, durchgeführt. Am 6. April 2023 fliegt Nordica das Routing Riga-Cagliari-Linz-Riga und am 10. April 2023 ist man auf Riga-Linz-Cagliari-Riga unterwegs. An Bord befinden sich auch Passagiere aus Sardinien, die ihren Osterurlaub in Oberösterreich verbringen.

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Austrian Airlines erwartet diese Woche 250 000 Fluggäste

Mit Eintritt der Osterfeiertage erwartet die nationale Fluglinie Österreichs Austrian Airlines ein Passagieraufkommen von 250 000 Fluggästen, die am ersten großen Reisewochenende des Jahres die Flugdienste der Austrian Airlines nutzen. Austrian Airlines schätzt die Passagieranzahl für das kommende Karwochenende auf 250 000 Fluggäste. Für diese Fluggäste soll es überwiegend in Ziele mit Temperaturen jenseits der 20 Grad gehen. Die am besten gebuchten Zielorte der Austrian Airlines stellen vor allem Hurghada und die Kanaren (Teneriffa und Gran Canaria) dar. Flüge nach Marrakesch und Málaga werden in der diesjährigen Osterzeit ebenso oft nachgefragt. Neben den bekannten Sommerdestinationen besteht auch für Trips in europäische Städteklassiker wie etwa Berlin, Paris oder Kopenhagen enormes Interesse.

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Innsbruck: General Aviation legt wieder zu

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace machte vor wenigen Tagen in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß von Privatjets pro Passagier und Flugkilometern erheblich über jenem von Linienflugzeugen liegt. Man fordert ein Verbot dieser Maschinen und in gewisser Weise fand man zumindest in den Niederlanden Gehör. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol will schrittweise bis etwa 2025 Businessjets bannen. Allerdings dürfte das Vorhaben durchaus kompliziert werden, denn nur selten fliegen die kleinen Maschinen auch tatsächlich rein privat. Zumeist sind diese auf kommerzielle Operators registriert, so dass es sich rein formell um kommerzielle Flugbewegungen handelt. Rechtlich gesehen besteht nicht sonderlich viel Unterschied zwischen einem Charterflug, der mit einem Airbus A320 durchgeführt wird oder einem „Privatflug“, der mit Learjet geflogen wird. Dazu kommt der simple Umstand, dass Schiphol ein öffentlicher Flugplatz samt Betriebspflicht ist. Zunächst muss also die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, so dass „Privatjets“ tatsächlich abgewiesen werden dürfen. Der größte Airport der Niederlande dürfte also primär ein Interesse daran haben, dass man „Platz schafft“, denn die Regierung will die Anzahl der Slots weiter reduzieren. Der „Businessjet-Ban“ führt nämlich dazu, dass mehr Spielraum für den Linien- und Charterverkehr mit größerem Fluggerät frei bleibt. Was also auf den ersten Blick als gut gemeinte Umweltschutzmaßnahme wirkt, ist eher knallhart nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten kalkuliert. Der Verkehr mit den kleinen Jets wird damit auch nicht aus den Niederlanden verschwinden, sondern lediglich andere Flugplätze für die Starts und Landungen nutzen. Vereinfacht gesagt: Die Emissionen werden schlichtweg nur an einen anderen Ort verschoben, jedoch keinesfalls aus der Welt geschaffen. Businessjet-Vielfliegerin Gewessler will sich

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