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OGH kassiert Corona-Klausel von Ruefa Reisen

Eine juristische Schlappe vor dem Obersten Gerichtshof hat die Verkehrsbüro-Tochter Ruefa Reisen erlitten. Eine Klausel, die das Rücktrittsrecht bei „künftigen coronabedingten Reisebeschränkungen“ ausschließen sollte, wurde vom österreichischen Höchstgericht gekippt. Eine im Jahr 2021 verwendete Klausel des Reiseveranstalters nahm Reisenden pauschal jegliche Möglichkeit, bei künftig auftretenden coronabedingten Reisebeschränkungen kostenlos zu stornieren. Der Oberste Gerichtshof (OGH) gab der Klage des VKI statt und beurteilte die Klausel als gesetzwidrig. Das Urteil ist rechtskräftig. Dass sich das Verkehrsbüro-Konzernmitglied die nun gekippte Klausel hat einfallen lassen, dürfte nicht rein zufällig sein. Über einen längeren Zeitraum hinweg deckte Österreich inflationär zahlreiche Staaten mit Reisewarnungen ein und praktizierte selbst bürokratische und komplizierte Einreisebestimmungen. Es gab und gibt keinen gesetzlichen Anspruch darauf, dass man Pauschalreisen im Falle einer behördlichen Reisewarnung kostenfrei stornieren oder umbuchen darf. Bislang war dies aber gelebte Praxis. Die kaum nachvollziehbaren und inflationär ausgesprochenen Reisewarnungen der Bundesregierung haben aber dazu geführt, dass viele Tour Operator nur noch dann gebührenfrei stornieren oder umbuchen lassen, wenn zuvor ein kostenpflichtiges Flex-Paket dazu gekauft wurde. Im Verfahren, das vor dem EuGH geführt wurde, ging es um diesen Passus, der sich in den AGB von Ruefa Reisen fand: „Stornierungen aufgrund von zukünftigen ‚coronabedingten‘ Reisebeschränkungen führen nicht mehr zu einem unentgeltlichen Rücktrittsrecht des Reisenden, da mittlerweile jedermann die Auswirkungen der COVID-19 bedingten Einschränkungen hinsichtlich der Reisefreiheit bekannt sein müssen. Das Rücktrittsrecht kommt nur bei unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen zum Tragen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht bekannt gewesen sind. Sofern solche Umstände bereits bei der Buchung bekannt waren und sich

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Enpulsion siedelt sich am Flughafen Wien an

Im Sommer 2023 wird sich mit Enpulsion ein Hersteller für Mikro- und Nano-Satellitenantriebe auf dem Areal des Flughafens Wien-Schwechat ansiedeln. Zu Beginn sollen etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt werden. „Mit Enpulsion kommt ein innovativer Technologie-Weltmarktführer aus Österreich mit 100% Exportanteil an den Flughafen und nutzt die einzigartigen Standortvorteile der AirportCity. Das stärkt unsere Ausrichtung als Innovationshub und bietet exzellente weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung von Enpulsion für die AirportCity als neuen Betriebs- und Produktionsstandort“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Klagenfurt: Ryanair mit 14 wöchentlichen Flügen im Sommer 2023

Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet im Sommerflugplan 2023 ab Klagenfurt 14 wöchentliche Flüge an. Diese führen nach London-Stansted, Alicante und Palma de Mallorca. Charleroi, Manchester und Dublin werden in der warmen Jahreszeit nicht angeboten. „Als Europas größte Fluggesellschaft freut sich Ryanair, den Flugplan von/nach Klagenfurt für den Sommer 2023 zu präsentieren. Die in Österreich stationierte Ryanair-Flotte von 19 Flugzeugen (Gesamtinvestition von 1,9 Mrd. USD) wird insgesamt 81 Strecken bedienen, darunter die drei neuen Sommer Routen von/nach Klagenfurt zu aufregenden Zielen wie Alicante, London und Mallorca. Effiziente Betriebsabläufe und wettbewerbsfähige Flughafengebühren bilden die Grundlage für Ryanairs langfristiges Verkehrswachstum und bessere Konnektivität. Ryanair landete 2001 zum ersten Mal in Österreich und wird 2023 bereits über 6,2 Millionen Passagiere jährlich in Österreich befördern. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern am Flughafen Klagenfurt zusammen, um dieses Wachstum zu sichern und unsere Angebote für diejenigen zu verbessern, die in Kärnten leben, arbeiten oder es besuchen möchten. Dies hat auch dazu geführt, dass Ryanair bereits einen Marktanteil von deutlich über 20% in Österreich hat“, so Ryanair-Manager Andreas Gruber.

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Subventionen: Slowenien stellt 15 Wunschstrecken vor

Die slowenische Regierung hat jene 15 Routen, auf denen man Fluggesellschaften Subventionen anbieten will, vorgestellt. Unter den Zielen, denen man die höchste Priorität einräumt, findet sich auch die österreichische Hauptstadt Wien. Die Einteilung der Destinationen erfolgt in drei Gruppen. Unter jenen, die man seitens Slowenien als besonders wichtig betrachtet, finden sich Wien, Kopenhagen, Athen, Madrid, Amsterdam und Helsinki. In der zweiten Gruppe sind Charleroi, Skopje, Prag und Berlin zu finden. Die dritte Gruppe wird als „ergänzend“ bezeichnet und enthält Rom Fiumicino, Stockholm, Oslo, Barcelona, Lissabon, Pristina und Paris Orly. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission sollen unter den Carriern, die sich im Rahmen einer Ausschreibung bewerben können 16,8 Millionen Euro verteilt werden. Auch will die Regierung etwa die Hälfte der Flughafengebühren übernehmen. Die Laufzeit der Subventionen soll drei Jahre betragen.

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Feber 2023: Wien erreicht 86,1 Prozent des Vorkrisenaufkommens

Mit 1.605.099 Passagieren konnte sich der Flughafen Wien-Schwechat im Feber 2023 im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat nahezu verdoppeln. Gemeinsam mit Kosice und Luqa hatte man 2.012.559 Fluggäste. Gruppenweit hatte man somit um 85,2 Prozent mehr Reisende. Am Standort Wien beträgt die Steigerung 83,6 Prozent. Allerdings war der Feber 2022 negativ von der Omikron-Variante beeinflusst. Vergleicht man das jüngste Aufkommen mit jenem, das im Feber 2019 erreicht wurde, so zeigt sich, dass der Konzern bei 89,4 Prozent bzw. der Standort Wien bei 86,1 Prozent des Vorkrisenaufkommens angelangt ist. Am Wiener Airport stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.294.535 Passagiere (+78,5%) und die der Transferpassagiere auf 305.990 Passagiere (+110,2%). Die Flugbewegungen stiegen auf 12.929 Starts und Landungen (+48,0%). Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem Februar 2022 um 3,3 % auf 17.658 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Februar 2023 stieg nach Westeuropa auf 529.877 Passagiere (+73.7% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Februar 2023 insgesamt 124.096 Passagiere (+76,3%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 16.848 Passagiere (+200,0%) und nach Afrika 23.934 (+84,0%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2023 insgesamt 70.525 Passagiere (+126,2%) und in den Fernen Osten 30.118 Passagiere (+316,8%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Februar 2023 auf 379.073 Reisende (+92,5%) und liegt damit 5,5% über dem Vorkrisenniveau (Februar 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 28.387 Reisende (+78,8%) zu und liegt damit 1,4% über dem Vorkrisenniveau.

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Österreichische Eurowings Europe wurde bereits stillgelegt

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Jänner 2023 ihren Flugbetrieb stillgelegt. Die Flotte wurde bereits fast vollständig auf den im maltesischen San Ġiljan ansässigen Nachfolger Eurowings Europe Ltd. übertragen. Unternehmensangaben nach sind auf dem österreichischen AOC noch drei Maschinen registriert, jedoch sollen diese in Kürze ebenfalls ins 9H-Register wechseln. Eine bei der Austro Control durchgeführte Abfrage zeigt, dass es sich um die Airbus A319 mit den momentanen Luftfahrtkennzeichen OE-LYU, OE-LYV und OE-LYX handelt. „Der letzte kommerzielle Flug der Eurowings Europe GmbH hat bereits am 30. Januar 2023 stattgefunden (EW9247, CPH-DUS). Der Betriebsübergang der Mitarbeitenden von der Eurowings Europe GmbH zur Eurowings Europe Ltd. ist ebenfalls abgeschlossen. Inzwischen sind alle Flüge ‚operated by Eurowings Europe Ltd‘“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Österreichisches AOC wird zurückgegeben Konkret bedeutet das, dass der kommerzielle Flugbetrieb der österreichischen Eurowings Europe GmbH seit dem 30. Jänner 2023 eingestellt ist. Rein theoretisch könnte dieser jederzeit reaktiviert werden, da man weiterhin im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung ist. Das ist allerdings nicht geplant, denn das Unternehmen soll geschlossen werden. Zuvor will man die Zulassung freiwillig zurückgeben. Dazu die Medienreferentin auf Anfrage: „Es ist geplant das AOC der Eurowings Europe GmbH an die österreichischen Behörden zurückzugeben, die weitere Verwendung innerhalb der Lufthansa Group ist aktuell nicht vorgesehen“. Die maltesische Eurowings Europe Ltd. verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 17 Flugzeugen besteht. Bis Ende März 2023 wird diese auf 20 Einheiten anwachsen. Dazu werden jene drei Airbus A319, die noch in Österreich registriert sind, ins

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8. Juli 2023: Flughafen Klagenfurt lädt wieder zum Tag der offenen Tür ein

Der Klagenfurter Flughafen wird auch heuer wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten. Dieser wird am Samstag, den 8. Juli 2023 über die Bühne gehen. Im Vorjahr haben rund 3.000 Besucher an der Veranstaltung teilgenommen. Auch heuer will man wieder Destinationen und Betriebe präsentieren, Einblicke hinter die Kulissen gewähren sowie eine Flug- und Leistungsschau anbieten. Für Kinder soll es ein spezielles Programm geben. Auch wird sich die Gastronomie entsprechend präsentieren und mit speziellen Angeboten aufwarten.

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Bundesheer führt Hubschrauber-Trainings durch

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 13. bis 31. März 2023 mit bis zu sieben Helikoptern verschiedener Typen und vier Flächenflugzeugen Übungen durchführen. Sie fliegen vor allem in Ober- und Niederösterreich. Zivilflugplätze – ausgenommen jener in Ottenschlag – werden ausgespart. „Die Zusammenarbeit von Hubschraubern ist ein überaus komplexes Unterfangen und bedarf intensiver Vorbereitung und somit der regelmäßigen Übung. Dieser ‚Hubschrauber-Taktik-Kurs‘ ermöglicht es den Luftstreitkräften, in unterschiedlichsten Bedrohungsszenarien herausfordernde Abläufe und in Einsätzen die dafür notwendigen Verfahren zu beherrschen. Gerade die derzeitige Sicherheitslage in Europa zeigt, wie wichtig es ist, militärische Verfahren zu trainieren und somit auf den Ernstfall vorbereitet zu sein“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Im Zeitraum vom 13. bis zum 31. März 2023 fliegen beim „Hubschrauber-Taktik-Kurs“ Transporthubschrauber S-70 „Black Hawk“, Agusta Bell 212 und Flächenflugzeuge wie PC-6 und 7 werktags, ausgenommen samstags, grundsätzlich zwischen 08:00 und 18:00 Uhr. In der Nacht wird nicht geflogen. Dabei soll den angehenden Einsatzpiloten das taktische Fliegen in verschiedenen Höhen – auch im Tiefflug – und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten beigebracht werden. Gestartet und gelandet wird an den Fliegerhorsten Brumowski in Langenlebarn, Vogler in Hörsching und Hinterstoisser in Zeltweg. Diese Ausbildung dient auch als Vorbereitung auf die Auslandsübung „Hot Blade 2023“ in Portugal. Geflogen wird in Oberösterreich vor allem in den Bezirken Freistadt, Eferding, Linz Land, Rohrbach, Urfahr Umgebung, Grieskirchen, Perg, Steyr Land, Wels Land, Gmunden und in Niederösterreich vor allem in den Bezirken Waidhofen/Thaya, Retz, Horn, St. Pölten Stadt und Land, Amstetten, Zwettl, Gmünd, Melk, Krems, Tulln Umgebung, Hollabrunn, Mistelbach, Korneuburg und

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Tui-Airway-B737 erlitt Scheibenbruch auf Innsbruck-Flug

Am 4. März 2023 erlitt Tui-Airways-Flug BY2660 auf dem Weg von Manchester nach Innsbruck den Bruch der Windschutzscheibe im Cockpit. Die Maschine konnte die Reise nach Tirol fortsetzen, musste jedoch vor Ort repariert werden. Betroffen ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung G-TAWX. Der Mittelstreckenjet befand sich etwa 350 Kilometer von Innsbruck entfernt ehe die Piloten feststellen musste, dass die Windschutzscheibe beschädigt ist. Zu diesem Zeitpunkt befand man sich im Luftraum der Bundesrepublik Deutschland. Aus vorliegenden Radardaten ist ersichtlich, dass die G-TAWX von der Flugfläche 370 auf die FL250 abgesunken ist. Etwa 40 Minuten nach dem Vorfall setzte das Tui-Airways-Flugzeug sicher auf der Runway des Innsbrucker Flughafens auf. Die Verringerung der Flughöhe ist ein übliches Vorgehen, das sicherstellen soll, dass ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Der britische Carrier hat die Beschädigung vor Ort in Tirol beheben lassen. Aus diesem Grund befand sich der Mittelstreckenjet rund 1,5 Tage lang am Flughafen Innsbruck. Anschließend überstellte man die Maschine zurück ins Vereinigte Königreich. Bedingt durch den Vorfall ist es punktuell zu Verspätungen und Ausfällen gekommen.

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Graz: Eurowings stockt Palma-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings Europe mehr Flüge zwischen Graz und Palma de Mallorca anbieten als ursprünglich angekündigt. Der Carrier stockt auf dieser Route die Frequenzen auf. Eigentlich wollte Eurowings zweimal wöchentlich zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und der Balearen-Insel fliegen. Aufgrund guter Buchungszahlen hat man sich dazu entschlossen, dass auch an Dienstagen ein Umlauf angeboten werden soll. Somit bietet man im Sommerflugplan 2023 bis zu drei wöchentliche Palma-Umläufe ab Graz an. Vor Ort wird eine Maschine stationiert.

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