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China: Flugbuchungen machen Luftsprünge

Die Entscheidung Chinas, die Quarantänepflicht endgültig abzuschaffen, hat laut den neuesten Daten des Analysehauses Forward Keys die Flugbuchungen Kraft nach oben gekurbelt. Am 7. Dezember vergangenen Jahres kündigten die chinesischen Behörden an, dass ein negativer PCR-Test für Flugreisen zwischen den Provinzen nicht mehr erforderlich sein würde. Die Buchungen für Inlandsflüge stiegen sofort um 56 Prozent gegenüber der Vorwoche und in der darauf folgenden Woche um 69 Prozent.  Am 26. Dezember hob China alle Covid-bedingten Beschränkungen für Inlandsflüge auf, und die Buchungen stiegen erneut sprunghaft an und erreichten in der letzten Woche des Jahres 50 Prozent des Wertes von 2019. Am 3. Jänner 2023 lagen die Buchungen von Inlandsflügen für das bevorstehende chinesische Neujahrsfest um 71 Prozent hinter dem Niveau vor der Pandemie und um 8 Prozent hinter dem des letzten Jahres zurück, wobei die beliebtesten Ziele Peking, Shanghai, Chengdu, Kunming, Sanya, Shenzhen, Haikou, Guangzhou und Chongqing sind. Vor der Ankündigung lagen sie 91 Prozent hinter 2019 zurück.

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2022: Flughafen Brüssel mit nahezu 19 Millionen Fluggästen

Das Fluggastaufkommen im abgelaufenen Jahr stieg gegenüber 2021 um 102 Prozent: Fast 19 Millionen Passagiere reisten über den Flughafen Brüssel – damit erreicht der Airport 72 Prozent des Vorkrisenniveaus. Nach einem durch CoV-Reisebeschränkungen beeinträchtigten ersten Halbjahr erholten sich die Passagierzahlen in der zweiten Jahreshälfte stark. Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Vergleich zu 2021 um 51 Prozent auf insgesamt 178.930 Flugbewegungen, blieb aber 24 Prozent unter den Vorkrisenzahlen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Frachtverkehr einen kleinen Dämpfer. Nach einem Rekordjahr 2021 (+30 Prozent) ging das Frachtaufkommen 2022 um 8 Prozent auf insgesamt 776.000 Tonnen zurück. „Nach zwei schwierigen Jahren, die von der Covid-Krise und den damit verbundenen Reisebeschränkungen geprägt waren, verzeichnete der Flughafen Brüssel im Jahr 2022 ein sehr starkes Wachstum. Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Wachstum mit einem qualitativ hochwertigen Service für unsere Passagiere bewältigen konnten, die die Freude am Reisen wiederentdeckt haben, sei es für ihren Urlaub, Familientreffen oder Geschäftsreisen“, so Arnaud Feist, CEO von Brussels Airport.

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Flughafen Zagreb fertigte 2022 mehr als drei Millionen Passagiere ab

Der Flughafen Zagreb verzeichnete im abgelaufenen Jahr mit insgesamt 3.124.605 abgefertigten Fluggästen sein zweitstärkstes Jahr in der Geschichte. Damit registrierte der Airport 2022 mehr als doppelt so viele Passagiere als ein Jahr zuvor. In konkreten Zahlen ausgedrückt liegt das aktuelle Jahresaufkommen um 122,5 Prozent über dem des Vorjahres. Damit konnte der kroatische Flughafen seine Erwartungen übertreffen, denn ursprünglich rechnete die Geschäftsführung mit rund drei Millionen Fluggästen. Die Zahlen aus 2019 sind damit aber noch nicht erreicht. Im Vergleich zum Jahr vor der Pandemie steht unter dem Strich immer noch ein Rückgang in Höhe von 9,1 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen lag im Laufe des Jahres bei 42.310. Das berichtet das Onlineportal Ex-Yu-Aviation.

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FAA: Fehlerhafte Datei führte zu Mega-Ausfall

Die Störung im US-Flugverkehr ist nach ersten Erkenntnissen der Luftfahrtbehörde FAA offenbar auf eine fehlerhafte Datenbankdatei zurückzuführen. Hinweise auf einen Hackerangriff gebe es nicht, teilte die FAA gestern mit. Die Untersuchungen liefen aber noch. Die fehlerhafte Datei habe nicht nur das Hauptsystem betroffen, sondern auch das Back-up-System, sagten mit den Untersuchungen vertraute Personen. Verkehrsminister Pete Buttigieg sagte bei CNN, nach dem Ausfall des zur Flugvorbereitung für Piloten wichtigen Systems NOTAM (Notice to Air Missions) sei das Notfallsystem zwar angesprungen. Es habe aber Zweifel gegeben, ob es einwandfrei laufe. Daher sei ein kompletter Neustart nötig geworden, der die FAA zu dem 90-minütigen Stopp aller Inlandsflüge veranlasst habe. Bisher waren aufgrund der Störung 9.600 Flüge verspätet, über 1.300 wurden gestrichen, wie der ORF berichtet. Die Zahl könnte aber noch steigen, noch gibt es Beeinträchtigungen. Die Fluggesellschaften rechnen damit, dass der Flugverkehr heute wieder normal gehen dürfte. Die Auswirkungen auf Langstreckenflüge zwischen den USA und Europa waren gering.

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Innsbruck: A320 von British Airways mehrere Tage gestrandet

Der Airbus A320-200 mit der Registrierung G-EUUY, betrieben von British Airways, hatte einen längeren Aufenthalt in Innsbruck als geplant. Die Maschine kam am 8. Jänner 2023 als BA690 aus London-Heathrow, jedoch konnte der Rückflug wegen einem technischen Defekt nicht angetreten werden. Zunächst sah alles nach einem Routineflug aus, denn die Passagiere von Flug BA691 haben bereits ihre Sitzplätze eingenommen und die Vorbereitungen auf den Abflug liefen ohne Auffälligkeiten. Doch irgendetwas war doch anders, denn auch nach 1,5 Stunden hat sich der Airbus A320 noch immer keinen Millimeter von seiner Parkposition entfernt. Gegen 21 Uhr 10 gab es dann die Hiobsbotschaft, dass wegen technischer Probleme nicht geflogen werden kann. Die Reisenden mussten wieder aussteigen und auf weitere Informationen von British Airways warten. Der Betreiber musste zunächst Techniker aus dem Vereinigten Königreich einfliegen lassen. Und das nahm seine Zeit in Anspruch, denn die G-EUUY hat erst am 11. Jänner 2023 den Innsbrucker Flughafen verlassen. Ursache für das AOG sollen Triebwerksprobleme gewesen sein. Die betroffenen Passagiere wurden zunächst in einem Hotel untergebracht und am Folgetag mit Autobussen zum Flughafen München gebracht, von wo aus diese ihre Reise nach London-Heathrow antreten konnten. Der gestrandete Airbus A320 wurde am 11. Jänner 2023 unter der Flugnummer BA9275 nach London-Heathrow überstellt. Es handelte sich um einen Ferryflug, bei dem sich keine Passagiere an Bord befunden haben.

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Christophorus-Bergung ohne Genehmigung: Bezirkshauptmannschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Die spektakuläre Bergung des Rettungshubschraubers Christophorus 1, die am Samstag in der Axamer Lizum durchgeführt wurde, hat nun ein juristisches Nachspiel für den Betreiber und das Bergungsunternehmen. Hintergrund ist, dass eine Genehmigung der Verkehrsabteilung des Landes Tirol notwendig gewesen wäre, diese jedoch nicht eingeholt wurde. Der Christophorus 1 ging am Freitag, den 6. Jänner 2023, während einem Einsatz in der Axamer Lizum AOG. Einige Warnleuchten, die nicht hätten leuchten dürfen, wiesen auf Fehler hin. Für den Patienten wurde ein anderer Hubschrauber angefordert und für den ÖAMTC-Helikopter eilten Techniker zu Hilfe. Diese konnten das Problem nicht vor Ort beheben, so dass ein Unternehmen aus der Schweiz beauftragt wurde. Dieses „flog“ den Christophorus 1 mit Hilfe eines Transporthubschraubers nach Innsbruck. Die spektakuläre Aktion sorgte für viel Aufsehen und dem ÖAMTC war offensichtlich viel daran gelegen den Rettungshubschrauber so rasch wie möglich zu reparieren und wieder in Dienst zu stellen. Allerdings hat man dabei offensichtlich auf die Bürokratie vergessen, denn für die Bergungsaktion wäre eine Genehmigung bei der Verkehrsabteilung des Landes Tirol einzuholen gewesen. Das hat man laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung nicht gemacht. Und so kommt es, dass die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Man hat die Polizei mit der Durchführung dieses beauftragt. Konkret wirft man dem Bergungsunternehmen aus der Schweiz vor, dass dieses verabsäumt habe eine Genehmigung einzuholen und damit soll die Bergung mutmaßlich illegal durchgeführt worden sein. Sofern sich die Vorwürfe der Behörde bestätigen sollten, könnte gegen dieses ein Bußgeld verhängt werden.

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Mehr als 80.000 Fluggäste flogen 2022 über den Klagenfurter Flughafen

Trotz Startschwierigkeiten durch die Pandemie im ersten Quartal konnten am Klagenfurter Flughafen bis zum Ende des Jahres 2022 insgesamt 82.562 Passagiere abgefertigt werden. Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und Personalmangel machten Fluglinien während der Sommermonate in ganz Europa zu schaffen, was ebenso zu erheblichen Flugausfällen führte. Das bekam auch der Airport Klagenfurt zu spüren. Trotzdem sei der Turnaround geschafft, nach den Pandemiejahren befinde man sich auf Wachstumskurs, so der Airport in einer Aussendung. Im Juni 2022 nutzten 10.311 Fluggäste den Flughafen, der Rekordwert wurde im vergangenen Monat mit 10.606 Passagieren verzeichnet. 2023 werden mehr als 250.000 Passagiere erwartet „Ryanair hat mit attraktiven, neuen Linienverbindungen ab November 2022 wesentlich zur positiven Entwicklung am Airport Klagenfurt beigetragen. Das Comeback von Eurowings und die Hub-Anbindung durch Austrian Airlines beflügeln die Passagierzahlen nachhaltig. Mit LILIAIR hebt 2023 ein neuer Home Carrier zum wichtigen Drehkreuz Frankfurt sowie nach München und Hamburg ab, Austrian Airlines und Eurowings erhöhen ihre Frequenzen“, fasst Airport-Klagenfurt-Geschäftsführer Nils Witt zusammen. Im neuen Jahr kommen auch neue Verbindungen hinzu. Mit Beginn des Sommerflugplans hebt Ryanair bis zu dreimal wöchentlich nach Palma de Mallorca und zweimal pro Woche nach Alicante in Spanien ab. London Stansted wird aufgrund der guten Auslastung ab sofort ganzjährig angeflogen. Vom Mai bis September 2023 fliegt Springer Reisen jeweils freitags und samstags auf die griechischen Urlaubsinseln Skiathos und Paros. Ab April 2023 wird die Fluglinie Liliair zusätzlich zur positiven Entwicklung am Airport Klagenfurt beitragen. Ab diesem Zeitpunkt verbindet der neue Home Carrier die Landeshauptstadt täglich mit dem Drehkreuz Frankfurt, sowie dreimal

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2022: Flughafen Graz hatte rund 561.000 Passagiere

Der steiermärkische Flughafen Graz wurde im Jahr 2022 von rund 561.000 Passagieren genutzt. Damit lag man um das rund 2,5-fache über dem Wert, den man ein Jahr zuvor hatte, jedoch noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Große Hoffnungen setzt man in die geplante Eurowings-Expansion. Mit Beginn Sommerflugplan konnte der Flughafen mit der Wiederaufnahme der Linienflüge nach Zürich wieder Verbindungen zu 5 großen Umsteigeflughäfen – Amsterdam, Frankfurt, München, Wien und Zürich – sowie in die Wirtschaftsmetropolen Düsseldorf und Stuttgart anbieten, allerdings noch nicht in der vor Corona gewohnten Frequenzdichte. Im Bereich der Ferienflüge wurden etwa 15 Destinationen angeboten. „Nach der schrittweisen Rücknahme der Corona Restriktionen, ist das Fluggeschäft viel besser angelaufen, als von allen Expert:innen vorhergesagt“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Sowohl die Hubanbindungen als auch die touristischen Destinationen waren gut ausgelastet. Wir durften daher um rund 110.000 Fluggäste mehr betreuen als geplant!“ 441.699 Passagiere und damit um 270.355 bzw. 157,8 % mehr als noch 2021 haben eine Linienverbindung ab Graz gewählt, um ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise ab Graz anzutreten. 119.836 Fluggäste sind mit einem der vielen Charterflüge in die schönste Zeit des Jahres abgehoben, das entspricht einem Plus von 64.618 bzw. 117 %. Im Cargobereich ist es wie folgt gelaufen: Nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis von 2021, das unter anderem auf mehr als 30, meist mit Boeing 747 durchgeführte, Frachtflüge zurückgeführt werden konnte, die in der Pandemie benötigtes medizinisches Material aus Asien nach Graz transportiert haben, wurde bereits im Vorfeld ein Rückgang für 2022 erwartet. 2022 konnte ein

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Etihad stockt Abu Dhabi-Wien weiter auf

Ab Ende Juli 2023 will Etihad Airways häufiger zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Jüngst wurde diese Route auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt. Künftig will man täglich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Städten pendeln. Etihad Airways beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 die Nonstop-Strecke Abu Dhabi-Wien täglich zu bedienen. Derzeit ist die Aufstockung bis vorerst 4. September 2023 befristet. Bei entsprechender Auslastung ist eine Fortführung der erhöhten Frequenzen nicht unwahrscheinlich, ist aus Unternehmenskreisen zu hören.

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Bei Eigenanreise: Tui lässt Kinder kostenfrei übernachten

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet noch bis zum 28. Feber 2023 an, dass Familien, die ihre Anreise zu ihren Urlaubszielen selbst organisieren, für die Übernachtung ihrer Kinder bis einschließlich elf Jahren nichts bezahlen müssen. Das Angebot gilt laut Tui nur bei Eigenanreise in rund 190 Hotels in Österreich, Italien und Kroatien. Die Kinder dürfen nur dann kostenfrei übernachten, wenn diese im Zimmer ihrer Eltern untergebracht werden. Das Angebot gilt bei Buchung bis 28. Februar für den Reisezeitraum 24. März bis 30. September 2023.

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