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Austrian Airlines zieht B777-Charter ab Zagreb an Land

Normalerweise fliegt Austrian Airlines mit den Maschinentypen Embraer 195 und Airbus A320 zwischen Wien und Zagreb. Am 5. Oktober 2022 kommt eine Boeing 777-200ER zum Einsatz. Anschließend geht es weiter nach Berlin. Die Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten ist aufgrund der geringen Entfernung nicht sonderlich lange. Der Einsatz von Langstreckengerät kommt daher nicht häufig vor. Am 5. Oktober 2022 wird Austrian Airlines im Charterauftrag mit einer Boeing 777-200ER für einen Kunden zwischen Wien und Zagreb fliegen. Da es sich um keinen regulären Linienflug, sondern um eine Dienstleistung, die man für einen Charterkunden erbringt, handelt, kann man über die AUA-Homepage keine Tickets kaufen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderflug am 5. Oktober 2022 gegen 10 Uhr 15 in Wien abheben soll. Von Zagreb aus wird Austrian Airlines dann mit Boeing 777-200ER im Kundenauftrag nach Berlin-Brandenburg fliegen. Der Start in der kroatischen Hauptstadt soll gegen 12 Uhr 00 erfolgen.

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OLG Wien untersagt Flixbus Datenerfassung für Direktwerbung

Der Fernbusanbieter Flixbus erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien eine herbe juristische Niederlage. Das Gericht erklärte die bisherige Praxis, dass nach der Eingabe der E-Mail-Adresse beim Buchungsvorgang zusätzlich zur Übermittlung der Fahrkarten auch Werbung zugeschickt wird, für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Verein für Konsumenteninformation hatte im Auftrag des österreichischen Sozialministeriums die Flix SE geklagt. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse erscheint die Klausel, dass die E-Mail-Adresse dazu genutzt wird, den Kunden die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Um dem Erhalt dieser E-Mails zu widersprechen, müssen Kundinnen und Kunden eine gesonderte Nachricht an die Flix SE schicken. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Unterlassungsklage statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Flix SE ist der größte Betreiber von Fernbusverbindungen in Europa. Weiters ist man unter anderem in Deutschland auch als privates Eisenbahnunternehmen tätig. Die Muttergesellschaft tritt seit einiger Zeit als „Flix“ auf. Für das Busangebot nutzt man die Marke „Flixbus“ und die Zugtickets werden als „Flixtrain“ vermarktet. Laut Verein für Konsumenteninformation ist bei Onlinebuchungen die Eingabe einer E-Mail-Adresse verbindlich. Unter dem Eingabefeld für die E-Mail-Adresse findet sich folgender Text: „Wir nutzen Deine E-Mail-Adresse, um Dir die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Du kannst dem Erhalt dieser E-Mails jederzeit kostenlos widersprechen. Sende hierfür eine E-Mail an ‚unsubscribe(at)flixbus.com‘.“ Das OLG Wien gab der Klage des VKI statt und bestätigte gleich mehrere Gesetzesverstöße. Es liegt keine rechtskonforme vorherige Einwilligung zur Direktwerbung vor. Eine Einwilligung muss nämlich freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise

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Taiwan möchte Einreiseregeln lockern

Taiwan will von Mitte nächsten Monats an die Quarantänepflicht bei der Einreise abschaffen. Ankömmlinge sollen sich dann nur noch sieben Tage lang selbst isolieren und testen. Wenn nötig, können sie vor die Tür gehen, sollen dann aber Maske tragen und Abstand halten. Der Plan soll ab 13. Oktober gelten, wenn wöchentlich wieder 150.000 Reisende ins Land gelassen werden, wie der ORF berichtet. Die Regierung wolle die Vorbeugung gegen die Pandemie mit der Förderung des Wirtschaftswachstums, den sozialen Aktivitäten und dem internationalen Austausch ausbalancieren. Vorerst gilt aber noch die Pflicht zu einem Antigen-Test im Flughafen und zu dreitägiger Quarantäne, gefolgt von vier Tagen eigenem Gesundheitsmanagement. Mit Wirkung vom 29. September wird zunächst die Höchstzahl der Einreisenden von 50.000 auf 60.000 erhöht. Die demokratische Inselrepublik vermeldete allein heute mehr als 40.000 neue Infektionen, darunter 258 importierte Fälle. In der ersten Phase der Pandemie hatte Taiwan frühzeitig reagiert, sich abgeschottet und das Virus besser als viele andere Länder im Griff gehabt.

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LOT Polish Airlines setzt auf grünes Kerosin

Die polnische Fluglinie setzt auf nachhaltig produzierten Treibstoff. Dazu hat sie jetzt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Multi-Energie-Konzern Pkw Orlen unterzeichnet. Das Unternehmen errichtet in der Stadt Plock eine Produktionsanlage, in der hydrierte Pflanzenöle in Biotreibstoff beziehungsweise Biokomponenten für Flugzeugtreibstoff umgewandelt werden. Hierzu verwendet werden Pflanzenöle, gebrauchte pflanzliche Speiseöle sowie Algenöle. Nach ihrer Fertigstellung werde die Anlage rund 300.000 Tonnen HVO jährlich produzieren, was bereits der Hälfte der heute von der Orlen-Gruppe produzierten Treibstoffe entsprechen würde, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt.  LOT Polish Airlines wird im Rahmen dieser Kooperation nachhaltig hergestellten Treibstoff für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuel, SAF) erhalten. Mit Hilfe von SAF lassen sich die Lebenszyklus-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren.  „Das Vertrauen, das uns unsere Fluggäste entgegenbringen, verstehen wir als Ehre und Verpflichtung zugleich. Wir wollen ihnen nicht nur höchste Sicherheitsstandards und komfortables Fliegen ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wohl der Umwelt leisten. Daher freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit Pkn Orlen, denn die Gewinnung von Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen stellt eine weitere Initiative dar, mit der LOT Polish Airlines die Emissionen von Treibhausgasen reduziert“, so Rafal Milczarski, Präsident und CEO von LOT Polish Airlines.

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Hongkong: Hotel-Quarantäne könnte schon bald enden

Aktuell schlittern ankommende Besucher nach der Einreise direkt in die Hotel-Quarantäne – das könnte sich schon bald ändern. Hongkong verfolgte in der Pandemie eine harte Eindämmungsstrategie. Nach Medienberichten plant die Metropole aber noch 2022 deutliche Lockerungen, eine entsprechende Ankündigung könnte noch in dieser Woche erfolgen. Die Stadt hatte zusammen mit dem chinesischen Festland die weltweit strengsten Einreisebestimmungen in der Pandemie erlassen. Die sahen für Hongkong etwa drei Tage Isolation in einem ausgewiesenen Quarantänehotel und Kontaktbeschränkungen für die nächsten vier Tage vor. Restaurant- und Barbesuche waren in dieser Zeit Tabu. Noch 2022 könnten beide Maßnahmen durch eine siebentägige „Selbstkontrolle“ ersetzt werden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Ähnliche Lockerungen hatte Hongkong gerade erst für ortsansässige Flugbesatzungen erlassen.

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Flughafen Pristina fertigte bisher mehr als zwei Millionen Fluggäste ab

Der Flughafen Pristina hat seit Jahresbeginn über zwei Millionen Fluggäste begrüßt. Allein im abgelaufenen August wurden insgesamt 371.246 Reisende abgefertigt – starke Zahlen, die der kleine Hauptstadt-Airport hier vorlegen kann. Dennoch: Das letzte Rekordjahr konnte damit nicht übertroffen werden, doch der Flughafen war zumindest nah dran. Unter dem Strich steht ein Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres. Eine Gesamtbetrachtung des bisherigen Jahres zeige aber, dass der Airport sein Passagieraufkommen sehr wohl steigern konnte, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Von Januar bis August wurden am einzigen Verkehrsflughafen des jüngsten Staates in Europa exakt 2.062.756 Reisende abgefertigt, um 42,9 Prozent mehr als im Vorjahr und um 25,5 Prozent mehr als vor der Pandemie 2019.

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Klagenfurt: Ryanair rechnet mit bis zu 60.000 Passagieren

Im November 2022 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair nach vielen Jahren Abwesenheit zum Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier rechnet damit, dass man jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Passagiere von/nach Kärnten befördern wird. An einer Angebotsausweitung im Sommerflugplan 2023 arbeitet man bereits. Gegenüber Aviation.Direct erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen, dass die Vorausbuchungszahlen den Erwartungen entsprechen und teilweise auch darüber liegen. In Kooperation mit dem Flughafen Klagenfurt werde man Shuttle-Services aus Zubringer in die Kärntner Schigebiete auf die Beine stellen. Ryanair-Sprecher Andreas Gruber sagte nun, dass man aus heutiger Sicht mit etwa 50.000 bis 60.000 Passagieren pro Jahr von/nach Klagenfurt rechnet. Damit stehen die Karten, dass es Lilihill gelingen könnte die jährlichen Fluggastzahlen über die 100.00er-Marke zu bringen, gar nicht so schlecht. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Markt das Flugangebot so annimmt wie momentan erwartet wird. Seitens Ryanair könnte es im Sommerflugplan 2023 zu einer Angebotsausweitung in Kärnten kommen. Gruber erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man momentan am Flugplan für das kommende Jahr arbeitet und einen Ausbau des Angebots intensiv prüft. Noch keine Neuigkeiten zu möglichem Graz-Comeback Vor einigen Wochen hat Ryanair während einer Pressekonferenz durchsickern lassen, dass es auch Gespräche mit dem Grazer Flughafen über eine mögliche Nonstop-Verbindung nach London-Stansted gibt. Als möglicher Aufnahmetermin steht der Sommerflugplan 2023 zur Diskussion. Auf Nachfrage erklärte der Firmensprecher, dass es zu diesem Thema noch keine Neuigkeiten gibt. Neben Klagenfurt und Wien hat Ryanair im Winterflugplan 2022/23 auch den Salzburger Flughafen im Streckennetz. Diesen steuert man während der kalten Jahreszeit ab Dublin, London-Stansted und Manchester

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Österreichs Tourismusbranche erholt sich langsam von Corona

Die österreichische Tourismusbranche wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn aufgrund von Lockdowns, harter Einreise- und Quarantänebestimmungen und Beherbergungsverbote war die Nachfrage zeitweise auf fast Null eingebrochen. Mittlerweile konnten sich die Betriebe wieder erholen. Die heimischen Beherbergungsbetriebe im Jänner noch rund ein Drittel (‑32,6%) weniger Nächtigungen als im Vergleichszeitraum 2019, verringerte sich der Rückstand bis Juli auf durchschnittlich 15,3%. Dieser deutliche Aufwärtstrend ist vor allem auf die erste Hälfte der Sommersaison 2022 (Mai bis Juli) zurückzuführen, wo mit 37,2 Mio. Übernachtungen beinahe schon wieder das Vorkrisenniveau erreicht wurde (‑4,3%). Trotz einer zunehmenden Erholung in der Tourismusbranche seit Jahresbeginn 2022 bleiben die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft schwierig. Zum einen besteht Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie, zum anderen wird die Entwicklung der europäischen und auch österreichischen Wirtschaft durch die Energiekrise und hohe Preissteigerungsraten gehemmt. Diese Unsicherheit zeichnet sich bereits im aktuellen WIFO-Konjunkturtest vom August 2022 ab, wobei die Unternehmen auf die aktuelle Beschäftigungs- und Geschäftslage verweisen. Obwohl die sektorale Beschäftigung im Juli über jener des Juli 2019 lag, zeigte sich bei der Arbeitslosigkeit in der Branche bereits seit Juli 2021 (mit Ausnahme des Lockdown-Monats Dezember 2021) ein rückläufiger Trend gegenüber 2019. Der von der Branche immer wieder beklagte Arbeitskräftemangel dürfte somit mit einem trotz steigenden Beschäftigungsverhältnissen geringeren Arbeitsvolumen verbunden sein. Im weiteren Verlauf des Winters 2022/23 bleiben die wirtschaftlichen Unsicherheiten groß: Kommt es zu einer Einschränkung der Gaslieferungen aus Russland oder sogar zu einem vollständigen Stopp dieser Lieferungen, ist eine Rezession in Europa wahrscheinlich. Zudem wird die Inflation bis

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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Winterflugplan 2022/23: Air Serbia stockt Frequenzen deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia stockt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen auf. Dies betrifft auch Verbindungen nach Deutschland und Österreich. Beispielsweise wird man künftig sechsmal wöchentlich nach Berlin fliegen. Zwischen Belgrad und Salzburg wird Air Serbia im Winterflugplan 2022/23 zweimal statt dreimal wöchentlich fliegen. Es kommt aber zu einer Änderung des Fluggeräts, denn die beiden Umläufe sollen nicht mit ATR72, sondern Airbus A319 bedient werden. Die österreichische Bundeshauptstadt Wien will der Carrier künftig 14 Mal pro Woche ansteuern. Bislang bietet man zehn Rotationen an. Der Verkehr zwischen den Hauptstädten von Serbien und Deutschland soll von vier auf sechs Umläufe pro Woche angehoben werden. Nach Düsseldorf geht es künftig nicht mehr dreimal, sondern fünfmal wöchentlich. Frankfurt am Main bekommt eine weitere Rotation, so dass man dieses Ziel sechsmal pro Woche anfliegen wird. Die Ziele Nürnberg und Hannover wird man entgegen ursprünglicher Planungen auch im Winter 2022/23 anbieten. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A319. Im europäischen Streckennetz wird Air Serbia im bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 auch auf folgenden Routen Aufstockungen vornehmen Amsterdam (siebenmal wöchentlich), Athen (zehnmal wöchentlich), Bukarest (neunmal wöchentlich), Istanbul (zehnmal wöchentlich), Ljubljana (14 Mal pro Woche), London-LHR (sechsmal wöchentlich), Mailand-MXP (fünfmal pro Woche), Moskau-SVO (zehnmal pro Woche), Podgorica (20 Umläufe pro Woche), Prag (fünfmal wöchentlich), Rom-FCO (fünfmal wöchentlich), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sarajevo (siebenmal wöchentlich), Skopje (11 Umläufe pro Woche), Stockholm-Arlanda (viermal wöchentlich), Tirana (12 Mal pro Woche), Tivat (13 Mal wöchentlich) und Zagreb (11 Umläufe pro Woche). Die ursprünglich als reine Sommerstrecken geplanten

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