
Luftfahrtzulieferer FACC erzielt Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2025
Der oberösterreichische Luftfahrtkonzern FACC AG hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 Rekordzahlen vorgelegt und steuert auf die Milliardenmarke beim Umsatz zu. Mit einem Erlös von 984,4 Millionen Euro verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders deutlich fiel die Steigerung beim operativen Ergebnis (EBIT) aus, das um fast 50 Prozent auf 42,3 Millionen Euro kletterte. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da der Konzern mit massiv gestiegenen Personal- und Energiekosten am Standort Österreich konfrontiert war. Zur Kompensation dieser Belastungen setzte das Management auf das Effizienzprogramm „CORE“ sowie auf die Ausweitung der Produktion im Werk in Kroatien, wodurch die EBIT-Marge auf 4,3 Prozent verbessert werden konnte. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen die breite Basis dieses Erfolgs: Alle drei Geschäftsbereiche – Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors – arbeiteten profitabel. Die hohe Nachfrage nach Langstreckenflugzeugen der Typen Airbus A350 und Boeing 787, für die FACC wichtige Komponenten wie Triebwerksverkleidungen und Flügelteile liefert, trieb die Auftragsbücher an. Auch die Erholung im Segment der Business Jets trug zur Auslastung bei. Trotz der Produktionsausweitung blieb die Mitarbeiterzahl mit rund 3.900 Vollzeitäquivalenten stabil, was auf eine signifikante Steigerung der Arbeitsproduktivität innerhalb der Fertigungsprozesse hindeutet. Für das laufende Jahr 2026 gibt sich die Konzernführung optimistisch und prognostiziert ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent. Diese Schätzung gilt als konservativ, da die globale Luftfahrtindustrie weiterhin mit Lieferkettenproblemen kämpft. Insbesondere der Mangel an Triebwerken und kritischen Systemkomponenten bei den großen Flugzeugherstellern Airbus und Boeing begrenzt derzeit das maximale Auslieferungspotenzial. FACC reagiert darauf mit einer verstärkten Lagerhaltung








