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Klagenfurt mit Sparprogramm wieder am Netz

Seit 3. Juli 2020 ist der Flughafen Klagenfurt wieder in eingeschränkter Form geöffnet. Derzeit werden lediglich zwei Eurowings-Rotationen nach Köln/Bonn pro Woche angeboten. Am Freitag folgt eine von Lauda durchgeführte Ryanair-Strecke nach Palma de Mallorca. Diese soll während der Sommersaison einmal pro Woche angeboten werden. Die Öffnungszeiten des Airports sind derzeit eingeschränkt. An den Flugtagen ist das Terminal in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 16 Uhr 00 geöffnet. Die Shops und Verkaufsschalter bleiben nach Angaben des Klagenfurter Flughafens weiterhin geschlossen. Austrian Airlines beabsichtigt die Anbindung an das Drehkreuz Wien im September 2020 aufzunehmen.

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AUA stockt Angebot weiter auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines veröffentlichte am Donnerstag den restlichen Sommerflugplan bis Ende Oktober 2020. Das Angebot entspricht nach Angaben des Unternehmens rund 40 Prozent der ursprünglich geplanten Kapazität. Derzeit werden etwa 20 Prozent angeboten. Vorbehaltlich neuer behördlicher Einschränkungen sollen schrittweise weitere Destinationen aufgenommen werden. Ab August soll mit Shanghai wieder eine China-Strecke bedient werden. Dies setzt allerdings voraus, dass Österreich das Flugverbot bis dahin aufhebt. Vorerst ist nur eine wöchentliche Rotation geplant. Ab September kommen weitere Strecken zurück in den Flugplan, die anfangs bis zu einmal täglich bedient werden. Das betrifft Chişinău, Dnipro, Iaşi, Jerewan, Klagenfurt, Leipzig, Lemberg, Lyon, Nürnberg und Odessa. Hinsichtlich der Ukraine-Destinationen ist anzumerken, dass bis mindestens 15. Juli 2020 ein Landeverbot für in diesem Land gestartete Passagierflüge besteht. Neben Wiederaufnahmen erhöht Austrian Airlines ab September auf nahezu allen bestehenden Strecken die Kapazitäten. Das bedeutet mehr Flüge und größere Maschinen. So stehen ab September Amsterdam, Brüssel, Bukarest, Düsseldorf, Frankfurt, Kopenhagen und Paris mit bis zu drei täglichen Flügen am Programm. Athen wird statt einmal bis zu zweimal täglich angeflogen. Durch das stete Hochfahren des Betriebs steigt das Angebot im September auf über 30 Prozent. Bis Ende Oktober sind knapp 40 Prozent des Vorjahresprogramms und über 60 Destinationen wieder im Flugplan. „Mit der Veröffentlichung des gesamten restlichen Sommerflugplans bieten wir unseren Kunden mehr Planungssicherheit“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Die bisherige Nachfrage stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit dem Hochfahren des Flugbetriebs auf dem richtigen Weg sind.“

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Graz erwacht aus dem Corona-Tiefschlaf

Auch am Flughafen Graz werden nach und nach wieder mehr Flugziele angeboten. Den Auftakt machte Austrian Airlines mit der Wiederaufnahme der Wien-Verbindung, die jedoch derzeit in deutlich reduziertem Umfang angeboten wird. Lufthansa folgte am 1. Juli 2020 mit Frankfurt am Main, ebenfalls mit weniger Frequenzen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Der Reiseveranstalter Gruber Reisen bietet seit 27. Juni 2020 eine Verbindung nach Brac an. Diese wird im Dreieck mit Linz durchgeführt. Derzeit kommen Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 zum Einsatz, jedoch soll ab August 2020 ein Airbus A319 fliegen. Hintergrund soll die gute Buchungslage sein. Ab 10. Juli 2020 wird Corondon Europe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Reiseveranstaltern die Destination Heraklion aufnehmen. Am 13. Juli 2020 wird Rhodos folgen. Diese Flüge sind sowohl direkt bei Corendon als auch über Tour Operator buchbar. Springer Reisen lässt ab 11. Juli 2020 die Ziele Skiathos und Santorin bedienen. Ab der zuletzt genannten Insel werden auch Transfers nach Paros, Antiparos, Amorgos und Naxos angeboten.

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Eurowings Europe ist zurück in Salzburg

Am Mittwoch überstellte die Fluggesellschaft Eurowings Europe einen Airbus A319 von der Homebase Wien nach Salzburg. Die OE-LYZ führte anschließend einen Flug nach Palma de Mallorca und zurück durch. Der Mittelstreckenjet ist nun in der Mozartstadt stationiert. Nach Angaben des Salzburger Flughafens war Eurowings die erste Airline, die nach der Corona-Pause wieder zurückkehrte. Seit Anfang Mai 2020 werden drei wöchentliche Flüge nach Düsseldorf angeboten. Lufthansa nahm die Frankfurt-Strecke zwischenzeitlich ebenfalls wieder auf. Am 2. August 2020 will Eurowings die Anbindung an Berlin-Tegel wiederbeleben. In Kooperation mit dem Reiseveranstalter Tui wird Eurowings Europe nun einige Sommerziele anbieten. Dabei handelt es sich unter anderem um Karpathos, Korfu, Kos, Kreta, Rhodos, Olbia und Palma de Mallorca. Im Auftrag von Rhomberg Reisen wird der Carrier nach Calvi fliegen. Neu ist, dass Pauschal-Gäste der beiden Tour Operator während ihrem Urlaub am Flughafen Salzburg kostenfrei parken können. Folgende Airlines haben ihr Angebot ab Salzburg bereits aufgenommen: Eurowings (Düsseldorf, Hamburg, Palma de Mallorca) Lufthansa (Frankfurt) Wizz Air (Tuzla, Belgard, Skopje, Bukarest, Larnaca) Luxair (Luxemburg) Air Serbia (Nis) Ryanair (Palma de Mallorca) Turkish Airlines (Istanbul, Ordu-Giresun) Nachstehende Ziele sind zur Aufnahme angekündigt: Varna (27. Juli) Berlin Tegel (2. August) Calvi (2. August) Karpathos (4. August) Korfu (12. Juli) Kos (15. Juli) Kreta (13. Juli) Rhodos (11. Juli) London Stansted (17. Juli) London Heathrow (1. August) Olbia (29. August) St. Petersburg (18. August) Kiew (18. Juli) Larnaca (12. Juli)

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Österreich führt Quarantäne für Rumänien und Bulgarien ein

Wer in Österreich aus Bulgarien oder Rumänien kommend einreisen will, muss nun wieder in Quarantäne oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Österreich dehnt die Reisewarnung der höchsten Stufe nun auch auf die Balkan-Ländern Bulgarien und Rumänien aus. Dies könnte insbesondere in Varna und Burgas auch fatale Auswirkungen auf den Tourismus haben, denn Heimkehrer müssen in Österreich nun einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Außenminister Alexander Schallenberg und Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärten, dass die Reaktion aufgrund der zuletzt stark steigenden Fallzahlen dringend notwendig wäre. Welche Auswirkungen dies auf die Flugangebote von Ryanair/Lauda, Wizzair, Austrian Airlines und anderer Carrier haben wird, ist noch unklar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der eine oder andere Urlaub aufgrund der Reisewarnung und der damit verbundenen Quarantäne bei der Rückkehr nach Österreich abgesagt werden könnte. Insbesondere Gastarbeiter, die in ihrer Heimat waren, will man stärker kontrollieren. Sowohl auf dem Land- als auch auf dem Luftweg sollen die Kontrollen von Balkan-Rückkehrern massiv verstärkt werden. In diesem Zusammenhang verwies Schallenberg auch darauf, dass das Brechen der Quarantäne mit saftigen Strafen verbunden ist und so eine Testung positiv sein sollte auch eine Straftat vorliegt. In Rumänien hingegen kippte ein Gericht die Isolation. Es gibt nach Ansicht der Richter kein gültiges Gesetz, auf das sich die Anordnung stützt. Die Regierung will nun nachbessern, jedoch leistet die Opposition erheblichen Widerstand. Auch dies könnte durchaus zur Entscheidung Österreichs beigetragen haben.

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Wirtschaftsbund: AUA soll endlich zurückzahlen

Der Carrier behauptet, dass 70 Prozent der Schulden gegenüber Reisebüros bereits beglichen wurden. Daran zweifelt jedoch der Tiroler Wirtschaftsbund-Obmann Franz Hörl und verweist auf eine eigene Rundrufaktion. Der Tiroler Wirtschaftsbund wiederholt in einer Medienaussendung die Forderung an Austrian Airlines, dass diese die Schulden bei Reisebüros unverzüglich begleichen soll. Ankündigungen müssen auch Taten folgen, so Obmann Franz Hörl. Eine Rundrufaktion habe ergeben, dass die Situation bei den Reisebüros unverändert ist. Es ist auch dem Vorgehen von Staatssekretär Magnus Brunner und unseren beharrlichen Forderungen geschuldet, dass es nun offensichtlich doch Bewegung in dieser für die Wirtschaft belastenden Angelegenheit gibt“, so Hörl. Austrian Airlines behauptet, dass man etwa 70 Prozent der Reisebürobuchungen bereits refundiert habe. Der Tiroler Wirtschaftsbundobmann zweifelt dies allerdings an:  „Die Rückmeldung aus der Branche zeigt jedoch ein völlig anderes Bild. Es gibt noch eine Vielzahl an Reisebüros, die seit März noch keinen einzigen Cent erhalten haben. Besonders für die Branche der Reisebüros ist dies in der derzeitigen Situation förderlich, für manche sogar existenzsichernd. Die Erstattung bereits überwiesener Anzahlungen verringert den finanziellen Druck. Es geht hier um berechtigte Rückzahlungen! Jetzt muss die Austrian bei der Abarbeitung wirklich aufs Tempo drücken.”

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Etihad schickt Wien in die Warteschleife

Der Golfcarrier wird Mitte Juli 2020 nach Frankfurt, Düsseldorf, München und Zürich zurückkehren, doch die Neuaufnahme der Destination Wien muss länger warten. Eigentlich wollte Etihad Airways schon seit 22. Mai 2020 mit Boeing 787-9 mehrmals wöchentlich zwischen Wien-Schwechat und Abu Dhabi fliegen. Doch aufgrund der harten Einreisebestimmungen in Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten verschob man den Start zunächst in den Juni 2020 und dann in den Juli 2020. Nun wurde ein neuer Starttermin bekanntgegeben: 25. Oktober 2020. Der Golfcarrier plant derzeit die Nonstop-Route zwischen den beiden Städten erst mit Beginn der Winterflugplanperiode 2020/21 aufzunehmen. Diese Verschiebung kommt wenig überraschend, denn die Strecke gilt in der Branche als durchaus risikoreich, denn vormals konnte Niki trotz Etihad-Codeshare nur äußerst bescheidene Buchungszahlen zwischen Wien und Abu Dhabi v.v. erzielen. Letztlich war die mangelnde Nachfrage ausschlaggebend für die Aufgabe der Route. Etihad will mit eigenem Fluggerät nun erfolgreicher sein, doch aufgrund der Corona-Pandemie musste der Erstflug mehrfach verschoben werden. In Deutschland hingegen werden die Flugzeuge des Staatscarriers des Emirats Abu Dhabi schon bald wieder zu sehen sein. Mitte Juli 2020 sollen die Verbindungen nach Frankfurt, Düsseldorf und München wieder aufgenommen werden. Auch die Schweiz wird Etihad Airways dann wieder ansteuern. Laut Mitteilung der Fluggesellschaft sollen zunächst die Zürich-Flüge bedient werden.

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Wien: Flixbus fährt Präsenz am Flughafen hoch

Zahlreiche Passagiere aus der Steiermark und aus den Nachbarländern nutzen Fernbusse zur Anreise zum Wiener Flughafen. Das Angebot war aufgrund der geschlossenen Grenzen weitgehend eingestellt. Nun fährt auch Flixbus die Präsenz wieder hoch. Graz pausiert allerdings weiterhin. Die grünen Fernbusse des Betreibers Flixbus werden nun wieder häufiger am Flughafen Wien-Schwechat zu sehen sein, denn das Personenbeförderungsunternehmen nimmt nach und nach die Linien wieder auf. Die von vielen Passagieren aus der Steiermark genutzte Linie Graz-Flughafen Wien pausiert allerdings weiterhin. Einen konkreten Termin für die Wiederaufnahme haben Flixbus und Dr. Richard noch nicht mitgeteilt. Flixbus konzentriert sich derzeit auf die Wiederherstellung der Verkehre aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn zum Flughafen Wien-Schwechat. So werden nun Busverbindungen aus Bratislava (inklusive Airport), Györ, Budapest (inklusive Airport), Trnava, Brno, Prag und weiteren Städten in der Slowakei und in Tschechien zum Flughafen Wien angeboten. Die Mitbewerber Slovak Lines und Regiojet sind bereits seit einigen Wochen, wenn auch in deutlich reduziertem Umfang, wieder in Schwechat präsent. Die Fernbuslinien, die den Wiener Flughafen mit Städten in den Nachbarstaaten Slowakei, Tschechien und Ungarn, verbinden, gelten insbesondere im Lowcost-Flugverkehr als wichtiger “Lieferant von Passagieren”. Auch die Inlandsverbindung zwischen Graz und dem größten Airport Österreichs erfreute sich bislang hoher Beliebtheit. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme steht allerdings noch nicht fest.

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Wolfgang Jani verlässt die AUA

Der Vorstand der österreichischen Lufthansa-Tochter wird verkleinert. Die Finanzagenden übernimmt Andreas Otto zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Nach Andreas Fritthum bei Lauda verlässt auch bei Austrian Airlines der Finanzchef das Unternehmen. Wolfgang Jani ist seit April 2018 in der Funktion des Chief Commercial Officers und scheidet per Ende August 2020 aus. Die Position wird nicht nachbesetzt, sondern von Chief Commercial Officer Andreas Otto übernommen. Der Vorstand der österreichischen Lufthansa-Tochter verkleinert sich damit auf drei Personen und besteht künftig aus Alexis von Hoensbroech (CEO), Andreas Otto (CCO/CFO) und Jens Ritter (COO).  „Wolfgang Jani hat gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen das Strategieprogramm #DriveTo25 entwickelt, um das Unternehmen auf das harte Wettbewerbsumfeld in Österreich auszurichten. Für eines der Kernthemen, das  Prozesseffizienzprogramm „PE20“, war er Projektinitiator und -sponsor. Hervorgerufen durch die COVID-19 Krise, hat sich Wolfgang Jani in den vergangenen Monaten federführend um die Sicherstellung der Finanzierung und um die positive Fortbestehensprognose des Unternehmens gekümmert. Es waren ausnahmslos schwierige und herausfordernde Themen, mit denen er in den mehr als zwei Jahren Amtszeit konfrontiert war. Im Namen von Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich unseren großen Dank für seine Arbeit zum Ausdruck bringen. Wir wünschen Wolfgang Jani für den weiteren Weg alles Gute”, so Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster.

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Österreich: Höhere Ticketsteuer ab 31. August 2020

Die von der österreichischen Bundesregierung angekündigte Erhöhung der Ticketsteuer soll am 31. August 2020 wirksam werden. Diese soll dann einheitlich 12 Euro betragen, was auf der Kurzstrecke fast eine Verdreifachung bedeutet. Auf der Long Haul hingegen wird es etwas günstiger. Von der Vereinheitlichung ausgenommen sind Ultra-Kurzstreckenflüge bis zu einer Distanz von 350 Kilometern. Diese sollen mit 30 Euro pro Ticket überproportional stark besteuert werden. Im Nationalrat wurden eventuelle Ausnahmen für Umsteigepassagiere nicht diskutiert. Die Opposition zeigte sich zu den Regierungsplänen, die als Konjukturpaket vorgestellt wurden, weitgehend schweigsam. Lediglich die FPÖ und der ehemalige Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) sprachen sich in Wortmeldungen klar und deutlich gegen die Erhöhung der Ticketsteuer aus und forderten auch die vollständige Abschaffung dieser. Fuchs hält die Abgabe für grundsätzlich falsch und befürchtet, dass diese insbesondere Austrian Airlines massiv schaden könnte. Bei der Regierungspartei Die Grünen sieht man das gänzlich anders: „Mit der Verdreifachung der Ticketabgabe ist ein wesentlicher Meilenstein gesetzt. Der Luftverkehr hat seine Klimaverantwortung wahrzunehmen. Das Ziel muss die Verbesserung der Klimabilanz sein. Mit der Erhöhung auf 30 Euro für Kurzstreckenflüge innerhalb von 350 km Radius setzt Österreich europaweite Maßstäbe und bringt den Stein ins Rollen gegen Preisdumping im Flugverkehr. Darüber hinaus bringt die Erhöhung der Ticketabgabe mehr Kostenwahrheit, die dringend geboten ist”, so deren Verkehrssprecher Hermann Weratschnig. Der Politiker fordert auch, dass Kerosin europaweit besteuert wird: „Wenn es nach uns geht, könnten wir morgen europaweit die Kerosinsteuer umsetzen, damit endlich faire Bedingungen im Preiswettbewerb zwischen Bahn- und Luftverkehr herrschen“.

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